alberto2000
Aktives Mitglied
Ich habe gestern zum ersten mal meine neuerdings motorisierte Montierung (Steuerung TeenAstro, danke Charles und alle Beteiligten, Vixen GP-DX danke an Stephan) testen können. Es war das erste Mal, dass ich überhaupt Astrofotografie mit einer motoristierten Steuerung betrieben habe. Mein Teleskop ist ein AT 106LE (690mm Brennweite) mit einer Fuji X-T10 ohne Reducer o.ä.
Polaris war hinter einem Baum aber ich konnte ihn knapp durch die Blätter hindurch anvisieren. Per App (PS Align Pro) habe ich das Polar Alignment durchgeführt. Danach habe ich mit TeenAstro ein 2-Star Alignment gemacht mit Dubhe und Altair. Als ich dann das Goto mit Jupiter und M17 testete fuhr die Montierung auch korrekt zu den Objekten, wenn auch nicht 100% zentriert...
Ich begann dann eine Fotoserie von Andromeda, 60x 30 Sekunden bei ISO 6400. Meine Kamera (Fuji X-T10 erlaubt leider nicht mehr als 30 Sekunden Belichtungszeit). Danach dieselbe Integration für die Bubble Nebula (NGC 7635).
Auf den ersten Blick sehen die Bilder scharf und gut aus. Beim näheren Zoomen jedoch stellt man fest, dass die Sterne leicht oval sind.
Ebenfalls: Wenn ich die Fotos im "Zeitraffer" durchgehe wandert der Bildauschnitt langsam zur Seite weg. Das komische: die Bewegung ist nicht nur in einer Achse, sondern "Zickzack-förmig" wie eine Treppe. Woran kann das liegen??
Meine Fragen: kann man das Polar Alignment "von Hand" so perfekt hinbekommen, dass Belichtungen von mehr als 30 Sekunden bei 690mm Brennweite OHNE Autoguiding möglich sind? Oder ist das ungefähr die Grenze und man muss ohne Guiding immer mit einem Fehler rechnen? Und: woran kann der Fehler mit "Treppeneffekt" liegen?
Danke! Ich bin immer noch ziemlich in den Anfängen

Polaris war hinter einem Baum aber ich konnte ihn knapp durch die Blätter hindurch anvisieren. Per App (PS Align Pro) habe ich das Polar Alignment durchgeführt. Danach habe ich mit TeenAstro ein 2-Star Alignment gemacht mit Dubhe und Altair. Als ich dann das Goto mit Jupiter und M17 testete fuhr die Montierung auch korrekt zu den Objekten, wenn auch nicht 100% zentriert...
Ich begann dann eine Fotoserie von Andromeda, 60x 30 Sekunden bei ISO 6400. Meine Kamera (Fuji X-T10 erlaubt leider nicht mehr als 30 Sekunden Belichtungszeit). Danach dieselbe Integration für die Bubble Nebula (NGC 7635).
Auf den ersten Blick sehen die Bilder scharf und gut aus. Beim näheren Zoomen jedoch stellt man fest, dass die Sterne leicht oval sind.
Ebenfalls: Wenn ich die Fotos im "Zeitraffer" durchgehe wandert der Bildauschnitt langsam zur Seite weg. Das komische: die Bewegung ist nicht nur in einer Achse, sondern "Zickzack-förmig" wie eine Treppe. Woran kann das liegen??
Meine Fragen: kann man das Polar Alignment "von Hand" so perfekt hinbekommen, dass Belichtungen von mehr als 30 Sekunden bei 690mm Brennweite OHNE Autoguiding möglich sind? Oder ist das ungefähr die Grenze und man muss ohne Guiding immer mit einem Fehler rechnen? Und: woran kann der Fehler mit "Treppeneffekt" liegen?
Danke! Ich bin immer noch ziemlich in den Anfängen
