Montierungsempfehlung für Takahashi FC100DZ

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Damir.
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Sollte aus dem vierten Stock mit Aufzug, runter in die Tiefgarage ca. 30m zum Auto. Dann fahr ich 20km raus aufs Land und in die Pampa rein. Also nix Wildes. Großen Balkon hab ich auch mit Nordausblick.

Ich habe mir die APZ gerade nochmal angeschaut, das sollte mit gutem Stativ schon passen. Allerdings ist die auch nicht wirklich viel leichter als die Losmandy. Für einen langen Refraktor wäre aber eine kurze Säulenverlängerung von Vorteil, damit der Tubus nicht an die Beine des Statives stößt. 20cm reichen da völlig aus, am besten drehen lassen z.b. bei JD- Astronomie.
Ich hatte mal ein Report 312, älteres Modell mit Ablageplatte zum Einhängen an den Stativbeinen. Das Report 212 oder 312 ist stabil genug, aber nur mit eingehängter Ablage. Bei den neuen Modellen gibt es eine Spreizsicherung, die sollte einen ähnlichen Effekt haben. Ohne die zweite Verbindung der Stativbeine war das Report gefühlt nur halb so stabil.
Das sind dann je 3,8 kg für Stativ(312) und Montierung und vielleicht noch mal 1,5 kg Säule. Bei der APZ ist ja schon ein 1,8 kg Gegengewicht direkt verbaut, das kommt noch oben drauf. Zusammen um die 11 kg bzw. 9,5 ohne Zwischensäule.

AZ8 plus Riser plus Uni 14 dürfte ca. 13 kg haben.
AYOII 2,9 plus Report 312 3,8 plus AYO Kurzsäule ca. 8kg
Aufgrund der Bauweise der AYO könnte die Kurzsäule nicht unbedingt notwendig sein.
Meine Kombi UNI 19 plus Giro WR plus 3kg Gegengewicht und Stange ca. 11kg

Die Angaben der Gewichte sind auf den Websites nicht immer vollständig ersichtlich.

cs Alex

Eine Vixen AP-Z wiegt mit Gegengewicht 3,8kg, dazu würde ich ein Berlebach Report 472 Astro wählen mit 4,5kg. Da das Stativ groß genug ist entfällt die Säule und ich komme auf 8,3kg. Würde ich sogar ja dazu sagen.

AYO II und AZ8 fallen definitiv raus. Absolute super Montierungen wirklich, aber die eine zu Schwer und die andere ohne Handnachführung.

Oder wenn es wirklich stabil sein soll... ;)

Haha, Overkill:LOL:

Das Report wird bei Höchstvergrößerung an seine Grenzen kommen. Ich würde zumindest einen Mikrofokussierer für den DZ verwenden.

Eventuell bei der Report 472 mit Doppelklemmen arbeiten um mehr Stabilität reinzubringen?

Du, ds ist kein Problem - die Platte habe ich am Teleskop einfach anders herum festgeschraubt, dann kommst bis 90Grad ;)
Manchmal, wegen der Stabilität, ändere ich zusätzlich noch zwei Stativbeine etwas (breiter) um noch besser "ganz nach oben" zu kommen.

Ahhh okay, ja klar. Logisch. Gute Idee.(y)


Bitte beachten, dass der DC nochmal leichter als die relativ leichten DZ und DL ist.

Ist mir bewusst, der DC ist ein gutes Stück leichter. DZ liegt bei 3,9kg mit Sucher, DL bei 3,8kg mit Sucher.





Ich sollte nochmal erwähnen, das ich momentan für mich glaube, nicht über 10kg gehen zu wollen. Sonst macht das für mich keinen Sinn. Kann sein das ich später noch eine ungeahnte Erleuchtung kriege, aber gerade stelle ich mir das ganze System aus Montierung und Stativ zu schwer vor.

Bisher im Kopf habe ich eine Vixen AP-Z mit Berlebach, oder Manfrotto MA405 Getriebeneiger mit Berlebach.
Eine andere Montierungen habe ich noch im Sinn muss aber dazu noch Erfahrung sammeln...
 
Das Manfrotto MA405 habe ich mir Online bereits angeguckt, tolle Tragkraft, wahnsinns niedriges Gewicht, eigentlich ein Traum. Zusammen mit einem Berlebach Stativ eigentlich Ideal...aber der Getriebneiger ist nur 30° Neigbar? Wie soll man damit in den Zenit kommen? Okay, Zenit brauch ich nicht wirklich, aber ca. 80° sollten es schon sein, falls es drauf ankommt.
Man muss da wohl zwischen Seitenneigung und Frontneigung unterscheiden:

MA405 Getriebeneiger

Technische Spezifikationen:
Gewicht .........................................1.6 kg
Sicherheitszuladung ................ 7.5 kg
Seitenneigung ........................... -90° / +30°
Frontneigung ..............................-30° / +90°
 
Ein paar Fragen noch:

Wieviel wiegt eine Giro Ercole?
Hat die Giro Feinnachführung?
Ist die Friktion Einstellbar?

Finde grad keine richtigen Infos auf der Homepage.

Ich sag mal vorsichtig, wenn die Friktion bei einer Montierung so gut ist könnte man auf die Feinnachführung verzichten. Aber dann kann ich keine Kompromisse eingehen, die Friktion muss absolut "on point" sein, Top Qualität dann auch bei starker Vergrößerung.
 
Damir, was hältst Du davon statt dem DZ einen DC zu nehmen? Der kostet nicht nur weniger, sondern funktioniert auch mit leichteren Montierungen/Stativen. Das würde dann mit dem APP-TL130 in etwa so aussehen. Hier mit Feather Touch upgrade und einer verpackten Advanced Polaris. In die Tasche passt die AP-Z genauso rein.
Gewicht: Stativ 3kg, AP-Z 4kg, DC 3kg = 10kg

Dazu noch fünf 1,25" Okulare und Du hast ein leichtes Setup. Für weite Felder hättest Du dann Dein Minox.
P1130670.JPG
 

Also ich habe folgendes:
Berlebach UNI 28
Gewicht: 9,00 kg
Transportlänge: 108 cm
Minimalhöhe: 100 cm
Maximalhöhe: 163 cm
Belastbarkeit: 50,00 kg

Berlebach UNI 18
Gewicht: 8,00 kg
Transportlänge: 91 cm
Minimalhöhe: 84 cm
Maximalhöhe: 132 cm
Belastbarkeit: 55,00 kg

Berlebach UNI 29C
Gewicht: 8,20 kg
Transportlänge: 116 cm
Minimalhöhe: 53 cm
Maximalhöhe: 210 cm
Belastbarkeit: 20,00 kg

Ein Planet hab ich auch, aber das scheidet da mal aus.

Für eine schnelle und komfortable Höhenverstellung gerade bei einem längeren Refraktor wäre die Kurbelsäule - also ein "C"-Stativ wirklich super. NACHTRAG: es gibt ja auch ein 19C, das wiegt nur 7,1 kg.

Gewicht: 7,10 kg
Transportlänge: 97 cm
Minimalhöhe: 53 cm
Maximalhöhe: 179 cm
Belastbarkeit: 20,00 kg
Schwingungsdämpfung: extrem gut


Das wäre besser als ein Report! :coffee:

lg
Niki
 
Damir, was hältst Du davon statt dem DZ einen DC zu nehmen? Der kostet nicht nur weniger, sondern funktioniert auch mit leichteren Montierungen/Stativen. Das würde dann mit dem APP-TL130 in etwa so aussehen. Hier mit Feather Touch upgrade und einer verpackten Advanced Polaris. In die Tasche passt die AP-Z genauso rein.
Gewicht: Stativ 3kg, AP-Z 4kg, DC 3kg = 10kg

Dazu noch fünf 1,25" Okulare und Du hast ein leichtes Setup. Für weite Felder hättest Du dann Dein Minox.
Den Anhang 139801 betrachten

Ich habe bereits darüber mal nachgedacht eventuell den DC zu nehmen, aber irgendwie tendiere ich jedesmal zu der verschiebbaren Taukappe und der Brennweite die genau zwischen DC und DL liegt, neben der gut korriegierten Optik natürlich auch. Habe sogar daran gedacht, für mich, eine ganze Klasse an Öffnung runter zu gehen, sprich: FC76...

Sogar an einen anderen Refraktor, z.b Borg FL107...mit 3,5kg gesamt Gewicht (Sucher, Schellen und Schiene) absolut Top.
Aber das schnelle Öffnungsverhältnis von F5.6 macht mir Sorgen, speziell die Krümmung im Feld und daraus resultierende defokussierung im Aussenbereich bei kleiner Vergrößerung.

Sind das deine Fotos? Wenn ich das so sehe könnt ich gleich morgen zu ICS und bestellen...die Primalucelab Schellen habe ich mir dort bereits angesehen:p
 
Habe sogar daran gedacht, für mich, eine ganze Klasse an Öffnung runter zu gehen, sprich: FC76...

Nope. ;)

Ich hab einen FC-100DC und wenn du das erste Mal h & Chi anguckst, oder den Mond, oder was auch immer, dann weißt Du, warum Du Dich richtig entschieden hast. Es haut Dich aus den Socken. Meine unverschiebbare Taukappe liebe ich, weil sie ist ein relativ narrensicherer Schutz für mein Objektiv...

lg
Niki
 
Für eine schnelle und komfortable Höhenverstellung gerade bei einem längeren Refraktor wäre die Kurbelsäule - also ein "C"-Stativ wirklich super. NACHTRAG: es gibt ja auch ein 19C, das wiegt nur 7,1 kg.

Gewicht: 7,10 kg
Transportlänge: 97 cm
Minimalhöhe: 53 cm
Maximalhöhe: 179 cm
Belastbarkeit: 20,00 kg
Schwingungsdämpfung: extrem gut


Das wäre besser als ein Report! :coffee:

lg
Niki

Vielen Dank. Gut zu Wissen.

Ich hab einen FC-100DC und wenn du das erste Mal h & Chi anguckst, oder den Mond, oder was auch immer, dann weißt Du, warum Du Dich richtig entschieden hast. Es haut Dich aus den Socken.

lg
Niki

Niki du machst mir meinen Mund wässrig...:eek:
 
Damir, was hältst Du davon statt dem DZ einen DC zu nehmen? Der kostet nicht nur weniger, sondern funktioniert auch mit leichteren Montierungen/Stativen. Das würde dann mit dem APP-TL130 in etwa so aussehen. Hier mit Feather Touch upgrade und einer verpackten Advanced Polaris. In die Tasche passt die AP-Z genauso rein.
Gewicht: Stativ 3kg, AP-Z 4kg, DC 3kg = 10kg

Dazu noch fünf 1,25" Okulare und Du hast ein leichtes Setup. Für weite Felder hättest Du dann Dein Minox.
Den Anhang 139801 betrachten

Wirklich sehr schickes Setup!
Das UNI 19 habe ich ja für mein Bino und ich bin sehr zufrieden damit, aber für die leichte Kombination passt etwas leichteres dann schon besser.
Und wenn der DC nur Optik und Monti zusammen nur 7 kg haben reicht ein Report oder das Vixen Stativ von der Stabilität ja aus.

Aber mal ne Frage: Für die Advanced Polaris gibt's doch so ein nettes Zubehördiagramm und ich dachte, dass die kegelförmige Abdeckung, die an Stelle der Gegengewichtstange bei der APZ angeschraubt wird, ein 1,8 kg Gegengewicht ist. Ist das Montierungsgewicht von 3,8 kg dann mit oder ohne dieses Gewicht gerechnet?
 

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Ok dann ist die APZ doch um einiges leichter als die AZ8.
Danke für die Info.

CS Alex
 
Ich habe bereits darüber mal nachgedacht eventuell den DC zu nehmen, aber irgendwie tendiere ich jedesmal zu der verschiebbaren Taukappe und der Brennweite die genau zwischen DC und DL liegt, neben der gut korriegierten Optik natürlich auch. Habe sogar daran gedacht, für mich, eine ganze Klasse an Öffnung runter zu gehen, sprich: FC76...

Sogar an einen anderen Refraktor, z.b Borg FL107...mit 3,5kg gesamt Gewicht (Sucher, Schellen und Schiene) absolut Top.
Aber das schnelle Öffnungsverhältnis von F5.6 macht mir Sorgen, speziell die Krümmung im Feld und daraus resultierende defokussierung im Aussenbereich bei kleiner Vergrößerung.

Sind das deine Fotos? Wenn ich das so sehe könnt ich gleich morgen zu ICS und bestellen...die Primalucelab Schellen habe ich mir dort bereits angesehen:p
Wegen der verschiebbaren Taukappe alleine würde ich den DZ nicht nehmen. Die lässt sich nämlich nur um 70mm verschieben. Mit eingeschobener Taukappe ist der DZ ohne Acessoires 598mm lang. Dagegen ist der DC ohne Acessoires 674mm lang.
Das Maße die mir bei optischen Instrumenten am relevantesten erscheinen sind: Abmessungen für's Fluggepäck (~50cm) und die Breite einer Rücksitzbank (~120cm).
Beim DC lassen sich aber noch die Tauschutzkappe und der OAZ abschrauben, dann bekommt man ihn auf 476mm. Der DZ ohne OAZ ist hingegen ca. 536mm lang. Der DC passt in einen handgepäcktauglichen Peli 1525 Air, der DZ nicht.
Wegen der Farbkorrektur würde ich nicht auf den FC-76D gehen. Dafür ist der DC farblich immer noch zu gut korrigiert ;)

Der BORG 107FL ist ein tolles Teil! Bezüglich der Farbkorrektur, wegen des schnellen Öffnungsverhältnisses, ein Kompromiss. Dafür hat er aber ein Transportmaß das seines Gleichen sucht. Langbrennweitige Vier Zoll Flourit Refraktoren - Vixen FL102S und Takahashi FC100DL Die kurze Brennweite in Kombination mit der entsprechenden Farbkorrektur machen sich (speziell bei Weitwinkelokularen) mit lateraler Farbe bemerkbar. Für Deep-Sky habe ich damit keine Probleme, für Mond/Planeten habe ich den DL. Das ist der Grund wieso der DC, dessen Foto ich hier gepostet habe, dann verkauft wurde. Die 7mm mehr Öffnung sind übrigens nicht zu vernachlässigen, die kann man im direkten Vergleich sehen.
 
Wegen der verschiebbaren Taukappe alleine würde ich den DZ nicht nehmen. Die lässt sich nämlich nur um 70mm verschieben. Mit eingeschobener Taukappe ist der DZ ohne Acessoires 598mm lang. Dagegen ist der DC ohne Acessoires 674mm lang.
Das Maße die mir bei optischen Instrumenten am relevantesten erscheinen sind: Abmessungen für's Fluggepäck (~50cm) und die Breite einer Rücksitzbank (~120cm).
Beim DC lassen sich aber noch die Tauschutzkappe und der OAZ abschrauben, dann bekommt man ihn auf 476mm. Der DZ ohne OAZ ist hingegen ca. 536mm lang. Der DC passt in einen handgepäcktauglichen Peli 1525 Air, der DZ nicht.

Wegen der verschiebbaren Taukappe allein nehme ich den DZ natürlich nicht, sonder so wie geschrieben ein Mix aus Brennweite, Taukappe, und Korrektur. Ich habe mich mit dem DC auch befasst, und mir gefiel der Gedanke nicht daran die Taukappe und Fokussierer abschrauben zu müssen, somit war der DZ ein besserer Kompromiss für mich, und der DL fiel allein aufgrund seiner größe bereits raus.

Auf Flugreisen nehme ich meine Teleskope nie mit da ich immer gern Badeurlaube mache und mich dort nur mit Schnorcheln und etc. befasse. Nur wenn ich zu meinen Eltern nach Kroatien fahre nehme ich mein Fernrohr mit, und dann reicht mir ein normales Autotransportabmaß.

Der BORG 107FL ist ein tolles Teil! Bezüglich der Farbkorrektur, wegen des schnellen Öffnungsverhältnisses, ein Kompromiss. Dafür hat er aber ein Transportmaß das seines Gleichen sucht. Langbrennweitige Vier Zoll Flourit Refraktoren - Vixen FL102S und Takahashi FC100DL Die kurze Brennweite in Kombination mit der entsprechenden Farbkorrektur machen sich (speziell bei Weitwinkelokularen) mit lateraler Farbe bemerkbar. Für Deep-Sky habe ich damit keine Probleme, für Mond/Planeten habe ich den DL. Das ist der Grund wieso der DC, dessen Foto ich hier gepostet habe, dann verkauft wurde. Die 7mm mehr Öffnung sind übrigens nicht zu vernachlässigen, die kann man im direkten Vergleich sehen.

Ja der Borg ist ein echtes Sahnestück. Gefällt mir mega gut. Leicht, kurz und Sexy. Aber...er ist etwas zu schnell...schade:cry:
 
Für eine schnelle und komfortable Höhenverstellung gerade bei einem längeren Refraktor wäre die Kurbelsäule - also ein "C"-Stativ wirklich super.

Ich hab mich mal jetzt Stundenlang durch die ganzen Stative gelesen. Unglaublich wieviel Kombinationen. Eines konnte ich rausfinden.

Es gibt Stative mit Kurbelgehäuse die mit "C" gekennzeichnet sind und ohne das "C" auch, sprich:
Stativ UNI9 ist mit Kurbel und Stativ UNI9C ist auch mit Kurbel. Der Unterschied liegt nur bei den Stativbeinanschlägen die beim "C" in 20°, 35°, 55° und 80° vorhanden sind. Aber auch beim non "C" kann man die Stativbeinanschläge als Option mit Wählen.

Das hat mich jetzt 4 Stunden gekostet_jungeschlagen::LOL:
 

mein ganzes Leben hat mich bislang mein ganzes Leben gekostet :eek:
Du hast natürlich recht, es gibt unendlich viele Produkte weil wir ja weltweit nichts anderes tun als unendlich viele Produkte herzustellen. Nur die naheliegensdsten gibt's nicht immer. :p

Nun denn. Es gibt auch die Stative, die man getrost schief aufstellen kann, weil die eine Nivellierplatte haben, und die gibt es auch mit Kurbel, aber leider nur mit normalem Foto-Teller.

Mein Tipp: heute würde ich vielleicht den Nivellierteller dazunehmen, weil ich mir dann die depperte Schrauberei an den Beinklemmen erspare, bis das Zeug halbwegs im Lot steht. Die Libellle ist ja oben, die Beinklemmen sind unten, was unheimlich praktisch ist, wenn auch konstruktiv logisch. Bis auf einige Mess-Stative (die die Hälfte kosten) ist das so, diese Mess-Stative haben die Klemmen OBEN. Hihi. Nun ja, egal, die kaufen nur Eingeweihte und ohne schwerem Kopf drauf.

Ich hab ja auch diese 20°, 35°, 55° und 80° Rasten und mich nervt das jedes Mal. Da ist die Spreizsicherung mit EINEM Winkel wesentlich einfacher und astro-gerechter. Würde ich mir so nicht mehr bestellen, ist lustig für Makro-Fotografen und sonst wahrscheinlich nichts und niemanden. Fixer Beinwinkel, KEINE Rasten (die sich beim Ankommen an die kleinen Hebelchen ganz leicht verstellen, also auch wenn man nur hingreift ist das Zeug verstellt), und eventuell eine Nivellierung. Zwei Beinklemmen, wenn man zur Panik neigt (damit sich wenigstens das Stativ nicht neigt).

Astro+C+Spreizsicherung+Nivellierung ist zwar eine seltene Kombi (ich tipp mal auf 0,03% der User hier), aber hat absolute Sinnhaftigkeit für mich, wenn man sinnvoll flexibel sein möchte. Ich zumindest neige dazu, das Berle ins Lot zu stellen und NACHHER draufzukommen, dass Norden ganz woanders ist als letztes mal am selben Standort (Senilität!), und dann kann ich das ganze Stativ nochmals drehen, weil sonst der AZ-Zapfen falsch steht und ich mit den Schrauben zu wenig Spielraum habe. Und dann kann ichs nochmal in die Waage bringen.

Jaja, ich weiß, parallaktisch ist das eh wurscht, aber wenn man mal AZ haben will, ist das gut, und auch beim Einnorden tu ich mir mit senk- und waagrechter Achse einfach leichter. ABER: all das Zeug gibt es nicht mit dem netten Skywatcher-Stangerl um eine Montierung direkt draufzusetzen. Weil das offenbar nicht starr und fest genug erscheint. Fotoeinsatz ja, Astro, nein. Ich sag mal: ich habs noch nicht probiert, im Allgemeinen ist ein Berle äußerst steif, wenn man alle Schrauben anzieht.

Also bleibt nur der bedächtige, allseits bekannte Workflow, der schön langsam und - geht doch! - völlig normal abläuft, ERST Norden suchen, dann aufstellen, dann an den Haxen herumschieben und klemmen bis es Waagerecht ist (nach Bedarf), dann Kopf drauf und gut is.

Mein Workflow wäre idealer Weise: hingehen, Stativ chaotisch und hirnlos aufstellen, dann einfach die Nivellierung gerade richten und nach N drehen und Kopf drauf, fertig. Erfordert dann aber etwas Basteln, um noch einen EQ Anschluss auf den Teller zu bekommen. However. Das wäre mein Ansatz.

Meine kleine Star Adventurer bekomme ich wenigstens so drauf, weil ich hab mir die Nivellierplatte N90 dazugenommen, da mein Stativ KEINE hat, und dann sitzt die Nivellierung halt oben statt unten. Unter wäre allerdings einfacher, denke ich, weil dann die Getriebestange immer schön senkrecht steht.

:coffee:

lg
Niki
 
Hallo Sternfreunde,

nach einigen Wochen am Suchen und Sammeln des richtigen Gerätes hab ich mich nun entschieden.
Vom Takahashi FC 100 DZ runter zum FC76, dann doch auf einen leichteren FC 100 DC, zwischendurch auf ein
ICS 10" F4 Dobson, bin ich wieder zurück auf ein Takahashi FC 100 DZ gekommen. Teleskope über Teleskope und Gewichte über Gewichte. Letztendlich ist mir klar geworden das "Grab and Go" für mich persönlich nur mit sehr kleinen Fernrohren funktioniert, und ich nicht auf kosten der Stabilität mit einenem wunderschönen 100er DZ beobachten will das mit einem 2kg Stativ ausgestattet ist. Dann doch lieber Schwerer, dass könnte ich dem Tak nicht antun.

Das war wirklich die Qual der Wahl, und war nicht leicht, echtes Kopfzerbrecheno_O

Aber nun, um genauer zu sein, ist es jetzt ein Takahashi FC 100 DZ, mit der Vixen APZ Montierung, und einem Berlebach UNI 18 geworden.

Deswegen bedanke ich mich nochmal herzlich für die ganzen Rückmeldungen von euch und ICS für die "gefühlt zigfachen" Beratungen. Das alles hat mir sehr geholfen.


CS Damir
 
Hi,

ja bin absolut zufrieden mit der APZ. Habe damit auf 200x Vergrößert ohne Probleme. Kann man auch ohne GG betreiben, aber ist nicht empfehlenswert denke ich.

Um genauer zu sein...

...ist sie eine wirklich gute Azimutale Montierung. Qualität äusserlich ist super, die Qualität innerlich fabelhaft. Rutschkupplung ist perfekt. Alles ist schnell und intuitiv zu bedienen. Die Feineinstellung ist ein Traum und kann ich wirklich empfehlen.
Die Montierung ist auf Parallaktisch"upgradebar". Einfach toll das Teil und super Smooth.

Hab die Montierung auf einem Berlebach UNI18 Stativ mit Sphinx/ Advanced Polaris Flanschkopf und probier es grad aus ohne das GG. Es funktioniert gut und ohne beschwerde. Aber ob es so auf dauer geht kann ich nicht sagen, und würde ich auch vermeiden.

Die Ausschwingzeit ist mit dem Stativ unter 1sek und auch für hohe Vergrößerung.
Alles in Allem, jeden Cent wert.

CS Damir

p.s Was Planst du wenn ich fragen darf?
 
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Ich suche eine stabile Montierung für unterwegs. Die APZ ist mit dem Gegengewicht zu schwer. Vielleicht schaffe ich sie mir tatsächlich für zu Hause an. Bei den alt-az Montierungen mit Feinverstellung gibt es kaum Alternativen, wenn es wirklich stabil sein soll. Ich habe mal eine Losmandy AZ8 getestet, die ich aufgrund starker Vibrationen retourniert habe.
 
Ich bin sehr zufrieden von meinen Tecnosky Cube mit der Tecnosky Half-Pier. Eben mit der TSA-120 brauche ich keine Gewichte. Klein, fein und stabil.
 
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