Skolgi
Aktives Mitglied
So erste kleinere Erfolgsmeldungen.
Der Himmel war wirklich nicht prächtig, aber was macht man nicht alles ^^ - also um 22 Uhr nach feierabend ins Auto gesetzt und zum Test-Beobachtungsplatz gefahren. Nachdem ich mir WIRKLICH Mühe mit dem Stativ in die Waage bringen gegeben habe setzte ich die Montierung oben drauf und habe sie anschließend über Polsucher feinfühlig eingenordet. Alles wirklich sehr präzise und "überordentlich".
Gegen halb 12 klarte es dann so richtig auf, und schnell war die Monti fertig eingestellt. Das Polar Alignment habe ich mal absichtlich NICHT gemacht, sondern dem Polsucher vertraut. Leitrohr war ebenfalls NICHT in Betrieb, sondern der große 8er wurde ohne weitere Kameras als Leitrohr funktioniert und so konnte der Test beginnen.
Ein willkürlicher Stern war das Opfer und so war schnell die ALCCD5 fokusiert und in PHP Kalibriert. Auffallend war das die Kallibrierung sehr gut verlaufen ist. es gab so gut wie keinen Backlash Ausgleich und so ging es dann auch sofort ins Guiden über.
Etwa 2 Minuten lang hat es ganz gut geklappt, dann ist mir (mal wieder) die DEC Achse abgehauen. Beim wackeln am Kabel hab ich ([zensiert]) dann wohl etwas zu fest gedrückt und die Cam "in den Tubus gedrückt" - also den Fokus verhauen. War der OAZ wohl nicht festgeklemmt. Meine Schuld. Im selben Augenblick zog es aber wieder zu, so das am Stern keine weitere Versuche gefahren werden konnten.
Macht aber nichts -> Monti aus und wieder an, Klemmen gelöst und auf ein Fenster in etwa 800 Metern gehalten was noch erleuchtet war (nein ich bin kein Spanner
). Durch den Spannungsausfall war die Montierung NICHT im Nachführbetrieb und so konnte ich Erdgebundene Beobachtung machen. In PHD die Manuelle Guiding Variante gewählt, das Fadenkreuz aktiviert und alle Kanäle mal durchprobiert. Mit erfolg. Alle Kanäle haben reagiert.
Fazit:
-Ordentliches Einnorden lohnt sich! - ist zwar keine wirklich neue lehre, aber naja ^^
- Alle Kanäle scheinen ordentlich zu laufen
-OAZ immer festklemmen.....
Ich denke das der Guider die DEC Achse wieder eingefangen hätte.... werde das nächste mal aber trotzdem die DEC Guiding-geschwindigkeit auf 99% stellen... einfach um zu sehen das die DEC Achse korrigiert. Auch werde ich ohne "echte" Kamera und Leitrohr erstmal weiter experimentieren. Das sah alles sehr erfolgsversprechend aus. Wenn ich das Hauptrohr mal 20 Minuten geguidet habe so daß ich zufrieden bin kann ich ja immernoch die Doppelschiene auspacken und das Leitrohr montieren. Aber so habe ich erstmal weniger mögliche Fehlerquellen....
Das ist eben der Nachteil wenn man "auf einmal" eine ganze neue Anlage bekommt... Monti.... Guidecam.... jede Menge Kabel ... eine neue Optik.... Doppelschiene (war vorher Huckepack unterwegs)
Sind für den Anfang erstmal zu viele Fehlerquellen.... und so kann ich ausschließen woran es NICHT leigt....
Aber noch ein oder zwei gute Abende dann hab ich die Ausrüstung soweit das sie brauchbare Fotos produziert.
Frühliches Frösteln weiterhin, sowie uns allen CS
Kai
Der Himmel war wirklich nicht prächtig, aber was macht man nicht alles ^^ - also um 22 Uhr nach feierabend ins Auto gesetzt und zum Test-Beobachtungsplatz gefahren. Nachdem ich mir WIRKLICH Mühe mit dem Stativ in die Waage bringen gegeben habe setzte ich die Montierung oben drauf und habe sie anschließend über Polsucher feinfühlig eingenordet. Alles wirklich sehr präzise und "überordentlich".
Gegen halb 12 klarte es dann so richtig auf, und schnell war die Monti fertig eingestellt. Das Polar Alignment habe ich mal absichtlich NICHT gemacht, sondern dem Polsucher vertraut. Leitrohr war ebenfalls NICHT in Betrieb, sondern der große 8er wurde ohne weitere Kameras als Leitrohr funktioniert und so konnte der Test beginnen.
Ein willkürlicher Stern war das Opfer und so war schnell die ALCCD5 fokusiert und in PHP Kalibriert. Auffallend war das die Kallibrierung sehr gut verlaufen ist. es gab so gut wie keinen Backlash Ausgleich und so ging es dann auch sofort ins Guiden über.
Etwa 2 Minuten lang hat es ganz gut geklappt, dann ist mir (mal wieder) die DEC Achse abgehauen. Beim wackeln am Kabel hab ich ([zensiert]) dann wohl etwas zu fest gedrückt und die Cam "in den Tubus gedrückt" - also den Fokus verhauen. War der OAZ wohl nicht festgeklemmt. Meine Schuld. Im selben Augenblick zog es aber wieder zu, so das am Stern keine weitere Versuche gefahren werden konnten.
Macht aber nichts -> Monti aus und wieder an, Klemmen gelöst und auf ein Fenster in etwa 800 Metern gehalten was noch erleuchtet war (nein ich bin kein Spanner
Fazit:
-Ordentliches Einnorden lohnt sich! - ist zwar keine wirklich neue lehre, aber naja ^^
- Alle Kanäle scheinen ordentlich zu laufen
-OAZ immer festklemmen.....
Ich denke das der Guider die DEC Achse wieder eingefangen hätte.... werde das nächste mal aber trotzdem die DEC Guiding-geschwindigkeit auf 99% stellen... einfach um zu sehen das die DEC Achse korrigiert. Auch werde ich ohne "echte" Kamera und Leitrohr erstmal weiter experimentieren. Das sah alles sehr erfolgsversprechend aus. Wenn ich das Hauptrohr mal 20 Minuten geguidet habe so daß ich zufrieden bin kann ich ja immernoch die Doppelschiene auspacken und das Leitrohr montieren. Aber so habe ich erstmal weniger mögliche Fehlerquellen....
Das ist eben der Nachteil wenn man "auf einmal" eine ganze neue Anlage bekommt... Monti.... Guidecam.... jede Menge Kabel ... eine neue Optik.... Doppelschiene (war vorher Huckepack unterwegs)
Sind für den Anfang erstmal zu viele Fehlerquellen.... und so kann ich ausschließen woran es NICHT leigt....
Aber noch ein oder zwei gute Abende dann hab ich die Ausrüstung soweit das sie brauchbare Fotos produziert.
Frühliches Frösteln weiterhin, sowie uns allen CS
Kai