Neue Celestron-Montierung CGEM

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Hallo Alex!

Ich bin von einer LXD75 auf eine NEQ-6 umgestiegen und hatte so aus den Augenwinkeln auch die CGEM im Blick. Für mich haben folgende Argumente PRO NEQ-6 den Ausschlag gegeben:

* Sie hat einen klassischen Polsucher - ansonsten bin ich nicht so konservativ, aber da irgendwie schon.
* Ihre Bugs (z.B. Lagerung Polachse, Einstellung Polhöhe) sind bekannt und es gibt eine Menge Mittelchen dagegen.
* An ihr kann man hier und da mal rumschrauben - irgendwie stört´s mich wenn alles fertig "Out of the box" kommt und dann nix mehr dran zu machen ist.
* Sie ist seit langen Jahren auf dem Markt und es gibt viel, wirklich viel gut dokumentiertes Erfahrungswissen zu ihr.
* Die neueren (N)EQ´s haben einen ganz guten Ruf - China lernt dazu, wie ich selbst schon an Achs-Lagern und Fett feststellen konnte.
* Wer günstig kaufen kann (Aktion, Angebote, Best-Price), kriegt sie zu einem sehr, sehr guten Preis.
* Wer will kann noch eine ganze Menge andere Sachen (Lager, Ringe, Schnecken) reinstopfen (lassen).

Ich schreib hier absichtlich nix über die CGEM, weil ich sie außer aus den üblichen Werbeauftritten, nicht kenne.

Für mich war´s einfach so, dass für mich bei der NEQ-6 klar definiert war, was ich für mein Geld bekomme (und was nicht) und zudem noch Geld "übrig" bleibt.

Ansonsten - meine NEQ trägt zur Zeit eine 6" VIXEN Newton (so 7-9kg, je nachdem). Es geht nix über eine Montierung mit Luft nach oben!!!

CS
Andreas


 
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Mal eine andere Frage zur CGEM:

Kann man Koordinaten in die Handbox auch direkt eingeben wenn ich eine bestimmte Stelle am Himmel anfahren möchte?

Dieter
 
Ja, man kann!

Gruß
T.E.
 
Auch noch ne Frage,

das Staralignment sollte sich bei beiden Montierungen auch nicht sooo großartig unterscheiden oder von der Einfachheit her?
 
Also für meinen Teil kann ich nur zur CGEM was sagen.
Für mich war - neben den Tragdaten - das Alignmnet der Grund die CGEM zu kaufen.

Aufstellen - durch das Loch (ohne Sucher) den Polarstern anpeilen, 2 Star Alignment machen, 1 Kalibrierstern und dann das Polar alignment zur exakten ausrichtung. Noch mal ein 2 Star Alignment machen - fertig.

Ich hab's verstanden und bekomme das mitlerweile wie im Schlaf ohne Blick in den selbstgeschriebenen Prozessplan hin.

Ob das einfacher oder schwieriger als be der EQ6 ist kann ich nicht sagen - ich benötige etwa 5..10min dafür - wenn überhaupt...

Sicher wieder ein potentieller Glaubenskriegskandidat, die CGEM vs. EQ6 Betrachtung. Desswegen - ich kenne nichts anderes und finde es bei der CGEM einfach und [zensiert]ensicher.

Also passend für mich.

Gruß
T.E.
 
hallo,

Glaubenskrieg wirds nicht werden, mit meiner EQ6 und Polsucher brauche ich eine Minute um exakt einzunorden, wenn ich keinen Polarstern sehe habe ich aber ein Problem.

Da beide Montierungen aus dem selben Hause kommen (Celestron gehört Synta), verstehe ich nicht warum Synta die Software nicht auch der EQ6 spendiert. Oha, na klar, warum soll man dann für die CGEM mehr bezahlen...?

lg Tommy
 
CGEM - Lack wird unansehnlich

Habe meine Monti jetzt ca. 1 Jahr draußen stehen mit fester und hinterlüfteter Abdeckung. Außerdem läuft ständig ein Lüfter. Der aufgehauchte Lack scheint inzwischen zu blühen und die Farbe geht von schwarz in weiß über. Hier scheint entweder minderwertiger Aluguß oder minderwertige Farbe Verwendung zu finden. Neben der schon frühzeitig bemängelten Lautstärke der Servomotoren nun der unschöne zweite Mangel. Überlege schon, einen eigenen Anstrich mit Hammerschlaglack, es sei denn, die Ausblühungen sind damit auch nicht in den Griff zu bekommen.
 
Re: CGEM - Lack wird unansehnlich

Hallo,

Kannst du mal ein Bild vpn der Monti reinstellen ?
Bist du sonst mit der CGEM zufrieden ?

Danke..

David Wemhöner.
 
Re: CGEM - Lack wird unansehnlich

Hallo David,

mit der Tragfähigkeit, Nachführung und Goto bin ich zufrieden, mehr kann man für den Preis wohl nicht verlangen. Im Hinblick auf Qualität und Lack bin ich von einer GP-DX jahrelang verwöhnt worden, die unter gleichen Bedingungen draußen ihr Dasein gefristet hat.
Ich schicke Dir gerne Bilder auf Anfrage zu
(heide26@t-online.de). Das Einstellen hier ist mir zu umständlich.

Gruß
Lutz
 
So,
nun mal wieder ein Update von mir zur CGEM.

Das Ding ist einfac toll!

Der Aufbau (ich habe noch keine Säule) im Garten geht einfach, da das Ding so schwer ist dass die Abdrücke im Rasen eine Art "Positionierungshilfe" darstellen :biggrin:...

Die Stativbeine einmal nivelliert passt es somit bei jedem Aufbau.

Dann kurz schauen ob der Polarstern durch die Öffnung in der Achse zu sehen ist, dann Scope drauf und das Zweisterne Alignment machen.
Ich schaue meistens vorher in Stellarium nach, welche Sterne ich zum ausrichten nehmen will, dazu die zwei Kalibrierungssterne - fertig für's beobachten!
Selbst nach mehrmaligen wiederholten Schwenks über den gesamten Himmel passt das GOTO noch! :super:

(übrigens ein nettes Programm zum errechnen von idealen Alignment Sternen: Select Alignment Stars - Version 2, direkt herunterzuladen von http://www.nexstarsite.com/download/SASv2.zip auf der tollen Seite http://www.nexstarsite.com/)

Also - Pollux gewählt und Polar Alignment durchgeführt - mit beleuchtetem Fadenkreuz in Barlow um möglichst genau zu arbeiten...

Dann noch mal ein 2-Star-Alignment hinterher und es sollte klappen... na ja - daran geglaubt habe ich selber nicht. :neinnein:

Anbei findet Ihr ein Bild bei 2min auf M101 (nur als Test um zu sehen wie genau ich eingenordet hatte)...

Also nicht genau genug :mauer:...

Fazit: ich werde weiter daran arbeiten möglichts genau einzunorden und auszurichten...
Und dann irgendwann mit dem M-GEN anfangen zu "korrigieren"...


Sollte jemand von Euch noch Tipps haben --> immer her damit :hochachtung:...

Gruß,
T.E.
 

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Hi Michael,

also, das hatte ich natürlich gemacht!!

Zitat von Terrorernie:
Also - Pollux gewählt und Polar Alignment durchgeführt - mit beleuchtetem Fadenkreuz in Barlow um möglichst genau zu arbeiten...

Dann noch mal ein 2-Star-Alignment hinterher und es sollte klappen... na ja - daran geglaubt habe ich selber nicht. :neinnein:

Ich denke aber, dass ich trotz Fadenkreuzokular in 2xBarlow einfach nicht präzise genug bin...

Vielleicht ist das fadenkreuzokular "murks", oder meine Pupille its schief...oder ... oder..

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

dann passt irgendetwas nicht. Nach einem erfolgreichem Polar-Alignment sollte der Nachführfehler kleiner sein. Vor allem weil M101 ja recht nahe am Pol selber ist.

Hattest Du irgendeine Warnmeldung bei der Auwahl von Pollux?
Idealer Weise sollte man einen Stern nehmen, der weder im Osten noch im Westen ist und auch nicht zu nahe am Pol. (Das war mein Fehler am Anfang).

Vielleicht war Pollux schon etwas weit westlich?

Oder hast Du Castor im Kreuz gehabt?

Gruß,

Michael
 
Æhm, ne - keinen Polsucher :-) brauche ich ja nicht wirklich :-)

@Michael: genau auf die Idee bin ich jetzt auch gekommen! Wird wohl daran gelegen haben. Na ja - morgen abend habe ich keine Verpflichtungem und werde mir das Ganze 'sorgfæltiger' angedeihen.
Ich hatte keine Warnung bekommen, da um die Zeit Pollux eigentlich gûnstig steht - na ja... Ich probiere weiter und werde berichten.

Gruß
Ernie

PS: heute ist mein M-GEN Guider eingetroffen...!!!!!!!!
 
Hi,
Zitat von Terrorernie:
Æhm, ne - keinen Polsucher :-) brauche ich ja nicht wirklich :-)

nun ja, wenn du meinst. Allerdings solltest du bedenken, je
ungenauer die Einnordung erfolgt, desto mehr muss der Autoguider
hinterher arbeiten um Fehler und Drift zu korrigieren. Da nutzt
dir auch keine hohe GoTo Genauigkeit.

Gruß
Peter
 
Peter,
Kennst Du die CGEM?
Die hat eine klasse Polar-Alignment Routine. Natürlich hängt es immer davon ab wie genau ich diese durchführe :-)
Aber ja - wenn ich weiterhin zu dãmlich bin genauch einen Stern bei hoher Vergrößerung in einem Fadenkreuzokular zu zentrieren.
Goto hat damit ja nix zu tun...
Gruß
Ernie
 
Zitat von Vaadwaur:
Hi,
Zitat von Terrorernie:
Æhm, ne - keinen Polsucher :-) brauche ich ja nicht wirklich :-)

nun ja, wenn du meinst. Allerdings solltest du bedenken, je
ungenauer die Einnordung erfolgt, desto mehr muss der Autoguider
hinterher arbeiten um Fehler und Drift zu korrigieren. Da nutzt
dir auch keine hohe GoTo Genauigkeit.

Gruß
Peter

Hallo Peter,

wenn, ich sage: wenn, das Polar-Alignment klappt, dann ist die Einnordung wesentlich genauer als mit Polsucher.

Gruß,

Michael


@Ernie:

Noch 'ne Idee: Finde 'mal raus, ob die Striche in Dec oder RA sind. Bei 2min bekommst Du wahrscheinlich aufgrund der Schnecke einen rel. großen Fehler in RA (vgl. meine Posting viel weiter oben). Das würde bedeuten, dass die Einnnordung halbwegs passt. Den RA-Fehler bekommst Du kleiner, indem du die Achse justiert und das ganze Gedöns etwas ostlastig machst.

Oder halt mit dem M-GEN. Der periodische Fehler der CGEM (zumindest meiner) baut sich so gleichmäßig auf, dass ein Autoguider problemlos korrigieren kann.

Gruß,

Michael
 
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Hi Michael,

heute Abend solls klar sein bei uns hier - ich werde (natürlich) wieder ausprobieren, testen und rumprobieren :-)

Freue mich schon drauf!

Also - ich werde berichten,
Gruß
T.E.
 
Hallo,

meine CGEM ist da und aufgebaut gestern Nacht. Eingerichtet mit Scheinern, aber nur kurz, je Achse 5 Minuten, Ergebnis: In Äquatornähe habe ich Testaufnahmen mit meinem 200/800 Newton und der ST10XME gemacht, 180sec. ohne guiding! = runde Sternchen!...leider kamen dann Wolken, daher konnte ich längere Belichtungen nicht ausprobieren.
Dies gelang aber auch erst, nachdem ich die Gewichte passend verteilt habe, d.h. das Gegengewicht etwas erhöht habe, so das die Nachführung etwas "ziehen" muss, wie auch früher hier schon beschrieben. Ohne dem höheren Gewicht auf der Gegengewichtsseite waren die Ergebnisse deutlich schlechter, das scheint der CGEM also sehr wichtig zu sein ;-).
Auf jeden Fall eine tolle Montierung, auch wenn ich mich frage, warum das Kabel zum Steuergerät SO kurz sein muss!!

Grüße, Thorsten
 
Hallo Michael,

in diesem Zusammenhang auch von mir eine Frage. Ich wollte gestern Abend meine neue CGEM an einem Standort ausprobieren, von dem ich keine Sicht auf den Polarstern habe und nur eine Sichthöhe von ca. 50 Grad von Ost bis Südwest (Balkon). Für das 2-Star-Alignment wollte ich dann aus der Vorschlagsliste des Celestron-Programmes die Sterne Arcturus und/oder Spica auswählen, die beide gut am Himmel sichtbar waren. Leider wurden beide Sterne an der Handsteuerung nicht angezeigt und daher auch nicht auswählbar. Das Scope-Setup (Koordinaten, Zeit, Datum usw.) war korrekt ausgeführt. Mache ich etwas falsch oder kann man den Katalog zum Alignment erweitern?

Gruß *entfernt*

 
Hallo Horst,

ich vermute 'mal, dass er Arcturus nicht mehr angezeigt hat, weil der einfach schon zu tief im Westen stand. Dass er Spica dann nicht anzeigt ist klar, weil die Software immer erst zwei Sterne im westlich vom Meridian nimmt und dann (optional) weitere Alignmentsterne zur Kalibrierung östlich vom Meridian.

Irgendwo im Internet kann man sich anzeigen lassen, was die Software für Sterne zur Auswahl nimmt, ich weiß leider nicht mehr wo.

Ich mache es immer so: Vor dem Aufbauen schaue ich mir bei CdC an, welche Sterne wann wo stehen und welche ich sicher am Himmel wiederfinde. DIe wähle ich dann aus.

Ich hoffe das hilft ein wenig.

Gruß aus dem Norden,

Michael

 
Hallo Michael,

nein, das war gestern Abend so ca. 23.00 Uhr. Ich habe mir vorher in CdC aber auch live mit meinem iPhone (SkyVoyager) beide Sterne ausgesucht. Arcturus stand im Osten gut sichtbar in ca. 40 Grad Höhe und Spica westlich davon etwas tiefer.
Ich habe das eben auch nochmals mit der korrekten Uhrzeit simuliert, bei der das erwähnte Programm " Select_Alignment_Stars.exe" von Celestron beide Sterne vorschlägt (wechselweise als Star 1 oder Star 2). Die Steuerung kennt beide Sterne für das Alignment nicht (beim GoTo später schon)

Irgendetwas ist wohl noch falsch eingestellt, aber was??

Gruß *entfernt*
 
Zitat von Attalar:
ich vermute 'mal, dass er Arcturus nicht mehr angezeigt hat, weil der einfach schon zu tief im Westen stand. Dass er Spica dann nicht anzeigt ist klar, weil die Software immer erst zwei Sterne im westlich vom Meridian nimmt und dann (optional) weitere Alignmentsterne zur Kalibrierung östlich vom Meridian.

Ach so, noch etwas. Beide Sterne standen in der Tat östlich vom Meridian, nach Westen habe ich an diesem Standort (bin zur Zeit in Spanien) nur wenig Sicht. In der Handsteuerung kann man aber beim Alignment mit der Menü-Taste Ost, West oder beides auswählen. Insofern sollte es egal sein, ob man zuerst Sterne im Osten oder Westen zum Alignment aussucht. Für die Kalibrierung geht es dann natürlich auf die andere Seite vom Meridian. So habe ich es zumindest verstanden.

Gruß *entfernt*
 
Hallo Horst, Hallo Michael,

Du kannst natürlich auch Sterne im Osten zum Alignment hernehmen...

Einfach während der Alignment Prozedur wenn Sterne vorgeschlagen werden "MENUE" drücken (ein oder zwei mal) und man wechselt die Seite.

Bei meinem Standort sind Sterne im Osten ideal - ich wäre ziemlich aufgeschmissen wenn nur Weststerne gehen würden :-)

Kleiner Tipp direkt von Celestron - Sterne nehmen die etwa im rechten Winkel zueinander auf dem Äquators liegen. Also auch einen Stern im SO, und einen im SW...

Spica wird übrigens nur beim Alignment auf der Südhalbkugel auswählbar sein (jedenfalls laut Handbuch :gutefrage:).


Gruß
T.E.
 
Hmm - sag mal, da fällt mir was ein: hast Du zufällig "Filter Limits" aktiviert?

Gruß
Ernie


PS: Alicante: das ist lustig - ich werde meinen Sommerurlaub dieses Jahr in einem netten Häuschen in Calpe verbringen - mit Astrogerechter Dachterrasse :-)
 
Hallo Ernie,

oh, das prüfe ich gleich einmal nach. Die Montierung wurde mir erst vor ein paar Tagen geliefert und die Limits sollten laut Beschreibung auf 0 stehen. Aber auch RTC war falsch eingestellt wie ich schon gemerkt hatte, weil die Zeit nach dem Ausschalten nicht weiterlief.

Wenn Du in Calpe bist, können wir uns zum Spechteln ja einmal treffen :-)

Gruß *entfernt*
 
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