Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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Allein im Weißlicht und mit einem guten Okular (z. B. 4-5mm Ortho nach Abbe) kann ich im Sterntest nach Suiter beurteilen, wie gut eine (Refraktor-)Optik ist.
Ich vermute, dass ich auf diese Weise sogar grob den visuellen Strehl ermitteln kann (im Bereich von 0.92-0.98),
weil ich sehr viel praktische Erfahrungen habe.
Ein Interferogramm von LZOS oder Wellenform ist ja ganz nett ;), aber ein gründlicher Sterntest nach Suiter (am Himmel, z. B. Wega, Altair oder Deneb) reicht mE zur Beurteilung einer Optik aus.
Das klingt aber nach allergründlichster selbstüberschätzung. ;)

Du kannst also den Strehl im Grünen auf wenige Prozente aus einem mit Gaußfehler und Farblängsfehler überlagerten Sterntest herauslesen und dein so erlangtes Urteil wiegt auch noch schwerer, als die handfesten Messdaten einer wissenschaftlich arbeitenden Firma die sich auf das Vermessen von Optiken spezialisiert hat?:eek:

Ich würde das Kaffeesatzleserei nennen.:coffee:

Schonmal ein Ronchiokular zusammen mit nem H alpha, Solar Continuum und H beta bzw wenigstens RGB Kit benutzt?
Damit in Verbindung mit einem ebenso gefilterten Sterntest wird die heimische Qualitätsbeurteilung erst richtig spannend und ziemlich aufschlussreich.

LG
Olli
 
Na ja, der Sterntest nach Suiter ist schon sehr exakt:
wir haben unsere 4"-5" Triplets, die alle ein Interferogramm (IFG) haben, damit abgeglichen:

- leichter Zonenfehler im IFG: deutlich sichtbar im Sterntest

- leichte aufsteigende Kante im IFG: deutlich sichtbar im Sterntest

- sehr leichte abfallende Kante im IFG: deutlich sichtbar im Sterntest

- usw

Das ist natürlich messtechnisch nicht wissenschaftlich untermauert, jedoch eine gute Orientierung. Das korreliert auch gut mit dem Strehlwert im Weißlicht, der leider bei keiner der Optiken > 0.995 ist :(.

(Selbstverständlich sind Wellenform und v. a. Wolfgang Rohr das Maß aller Dinge...:LOL:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Allein im Weißlicht und mit einem guten Okular (z. B. 4-5mm Ortho nach Abbe) kann ich im Sterntest nach Suiter beurteilen, wie gut eine (Refraktor-)Optik ist.
Ich vermute, dass ich auf diese Weise sogar grob den visuellen Strehl ermitteln kann (im Bereich von 0.92-0.98), weil ich sehr viel praktische Erfahrungen habe.
Ich habe noch niemals eine Optik mit einem absolut perfekten Sterntest nach Suiter gesehen (auch nicht APQ, Tak, LZOS oder TEC).
Ein Interferogramm von LZOS oder Wellenform ist ja ganz nett ;), aber ein gründlicher Sterntest nach Suiter (am Himmel, z. B. Wega, Altair oder Deneb) reicht mE zur Beurteilung einer Optik aus.

Sicherlich gibt es Fälle wo auch ein Sterntest im Weißlicht ausreichend ist.
Wenn sich schon im Weißlicht ein ordentliches Ergebnis zeigt wird es mit Grünfilter natürlich nicht viel anders aussehen, in dem Fall kann ich mir den Filter sparen.
Wenn dem aber nicht so ist dann kann das zwar ein SA Problem bedeuten, muss es aber nicht.
Ein Sterntest im Weißlicht ermöglicht also einen Anfangsverdacht aber auf gar keinen Fall eine zweifelsfreie Bestätigung einer problermatischen SA.
Zur zweifelsfreien Bestätigung ist hier ein verlässlicher Test zwingend notwendig.
Das Mindeste ist hier ein Sterntest mit Grünfilter, besser noch mit Solar Kontinuum.
Auch ein Ronchi Test mit Grünfilter ist nicht verkehrt.
Am besten ist natürlich ein verlässlicher Test am I-Meterr mit konkreten Messwerten.
Ich kann nur jedem mit matschiger Abbildung extrafokal dringend raten es wenigstens auch mal mit Grünfilter zu versuchen.
Das kann durchaus ein sehr eindrucksvolles AH Erlebnis sein wenn man mit eigenen Augen feststellt das das das vermeintliche SA Problem im Weißlicht villeicht dann doch keines war und man sich da geirrt hat.

Grüße Gerd
 
Hallo Steinheil,

(((Der Porsche meines Onkels hat neulich auf dem Prüfstand auch nicht die im Fahrzeugschein angegebenen 385 PS erreicht - es folgte eine schwere Depression, zusätzlich zu der bestehenden Midlife-Crisis :D:D:D)))

ich bin nur stiller Mitleser in diesem lehrreichen Thread, halte Deinen letzten Beitrag aber für sehr entbehrlich

Viele Grüsse

Markus
 
sphärische Aberration liegt zweifelsfrei bei einer real existierenden Optik prinzipiell immer vor.
Auch wenn Zeiss oder ähnliches darauf steht.
Eine perfekte Optik mit Strehl 1,0 gibt es nur in der Theorie.
Auch eine erstklassige Optik mit Strehl 0,999 hat SA, man muss nur pingelig genug seien und entsprechend viele Nachkommastellen betrachten.

Es geht in der Praxis also nicht darum ob SA vorliegt oder nicht sondern immer nur darum in welchem Ausmaß SA vorliegt.
Und genau da wird es doch bei deiner Beurteilung anhand der Helligkeit der Beugungsringe recht dünn.
Keiner weiß was du nun unter „wesentlich heller als bei einer guten obstruktionsfreien Optik“ verstehst und wie viel bei dir nun wesentlich ist,.
Man weiß ja nicht mal was du überhaupt unter einer guten obstruktionsfreien Optik verstehst.
Was heißt das jetzt konkret in SA ?
Muss die jetzt Strehl 0,99 haben oder tut es vielleicht auch Strehl 0,95 oder 0,9?

Man kann daher mit deiner Aussage oben nicht wirklich etwas anfangen.
Um SA einigermaßen vernünftig Quantitativ abschätzen zu können ist ein vollständiger Sterntest notwendig.
Dazu gehört auch die Beurteilung der in und extrafokalen Sternabbildung.
Man macht das ganze ja nicht ohne Grund.
Könnte man SA allein im Fokus vernünftig abschätzen könnte man sich ja die Beurteilung der der in und extrafokalen Sternabbildung sparen.
Auch ausgewiesene Experten in dem Gebiet wie Suitier arbeiten immer mit der in und extrafokalen Sternabbildung.
Wenn du meist das du da mehr kannst als Suiter und das alles schon im Fokus zweifelsfrei Quantifizieren kannst solltest du dich doch mal fragen ob du dich und deine Fähigkeiten diesbezüglich da nicht vielleicht doch ein klein wenig überschätzt.

Fakt ist zur vernünftigen Quantitativen Abschätzung von SA ist die in und extrafokalen Sternabbildung notwendig.
Fakt ist auch das im Weillicht am Refraktor die in und extrafokalen Sternabbildung nicht immer ein verlässliches Ergebnis bringt.
Das Beispiel von Olli zeigt das ja sehr schön.



Ein fachgerechter Sterrntest wird am Refraktor daher mit Grünfilter, besser noch mit Schmalbandfilter bei Grün, der Solar Kontinuum ist da sehr gut geeignet durchgeführt.
Im Weißlicht ist das schlicht Murks.

Von einem Test den ich ernst nehmen soll, egal welcher erwarte ich das er gewisse Standards erfüllt.
Dazu gehört beim Stentest nun mal die verlässliche Interpretation der in und extrafokalen Sternabbildung.
Das glingt im Weißlicht am Refraktor nun mal nicht immer.
Auch wenn der Tester noch so sehr von sich und seinen Fähigkeiten diesbezüglich überzeugt ist.
Standards müssen erfüllt werden.

Grüße Gerd

Hallo Gerd,

was du hier schreibst, ist blanker Unsinn. Zum Teil setzt du dich mit Behauptungen auseinander, die gar nicht aufgestellt wurden, und im übrigen beinhalten deine Ausführungen fachlich nicht haltbare Aussagen, Phrasen und Selbstverständlichkeiten. Ich weiß, dass du ein paar schlichte zweilinsige Refraktorobjetive gerechnet hast, aber von der qualitativen Beurteilung einer ausgeführten Optik verstehst du offensichtlich recht wenig. Ich erspare es mir, auf dein erneutes Geschwafel im Detail einzugehen, und möchte nur den folgenden, in diesem Thread von mir bereits kurz angesprochenen Sachverhalt noch etwas genauer schildern:

Wie ich schon erwähnt hatte, nahm der Händler, von dem ich den ersten, von mir beanstandeten 140/980 mm ED erhalten hatte, diesen wieder zurück. Dieser Händler, der sehr viel von der qualitativen Beurteilung einer ausgeführten Optik versteht, hatte kurz zuvor eine Lieferung von mehreren Dutzend 140/980 mm ED-Objektiven erhalten und nacheinander alle per Sterntest geprüft. Danach sandte er mir den Refraktor freundlicherweise mit einem anderen, ausgesuchten Objektiv wieder zurück. Dabei informierte er mich darüber, dass es sich um eines der drei besten Objektive aus seinem derzeitigen Bestand von mehreren Dutzend Exemplaren handele. Dieses Objektiv habe er sich noch einmal genau per Sterntest angeschaut; es sei sphärisch wirklich gut korrigiert und weise nur eine geringe Unterkorrektur auf.

Natürlich habe ich dieses Objektiv - wie das erste Exemplar - einem Sterntest im Weißlicht unterzogen. Ergebnis: Während das erste Exemplar extrafokal eine "matschige", ungleichmäßig helle Beugungsscheibe ohne jeden Fresnelring gezeigt hatte, war bei dem ausgesuchten Objektiv die extrafokale Beugungsscheibe über die gesamte Fläche gleichmäßig hell, und es waren im äußeren Bereich der Beugungsscheibe schon auf den ersten Blick mehrere scharfe und kontrastreiche Fresnelringe zu sehen; in Momenten guten Seeings waren extrafokal sogar alle Fresnelringe deutlich zu erkennen. Im Fokus war ebenfalls sofort ein Unterschied dergestalt zu sehen, dass bei dem ausgesuchten Objektiv die Beugungsringe "zarter" - das heißt weniger hell - waren als bei dem zurückgeschickten Objektiv (also mehr Licht im Beugungsscheibchen konzentriert wurde).

Somit ist festzuhalten, dass bei zwei Objektiven des genau gleichen Typs beim Sterntest im Weißlicht extrafokal sehr deutliche und fokal immer noch deutliche Unterschiede zu sehen waren - und zwar in einer Weise und in einem Ausmaß, dass man schon auf den ersten Blick erkennen konnte, welches das besser ausgeführte Objektiv war.

Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht schreiben. Ich bin es leid, mich mit dem immer wieder ähnlichen, fachlich nicht haltbaren und / oder phrasenhaften theoretischen Geschwätz auseinanderzusetzen, und werde daher im Rahmen dieses Threads gepostete künftige Beiträge nicht mehr lesen und hier selbst auch keine Beiträge mehr verfassen.
 
Hallo Olli!

f/10 für Sonnen-Beobachter? Warum gerade f/10?
Wegen der Verfügbarkeit von H alpha optimierten 3x Telezentriken um auf F/30 für das Etalon zu kommen

ok, das mach sinn, obwohl das weiter unten eventuell etwas eingeschränkt wurde, aber naja. ich dachte erst, es geht eventuell um die größe der sonne auf einer kamerachip oder so etwas. aber das macht natürlich total sinn.





Hallo Frank!

(...) Wobei okularunkritisch heutzutage etwas veraltet ist, finde ich. Aber die Brennweite hilft natürlich.
Dazu möchte ich dann doch gerne mal nachfassen. Wie meinst Du das? Warum sollte das veraltet sein?

naja, heute gibt es viele okulare, die bei f/6 oder so noch sehr gut funktionieren. selbst plössl würden in der bildmitte für planeten an schnellen apos gut gehen. heute werden ja eher weniger noch kellner oder huygens okulare eingesetzt, weil man nichts andere hätte. viele gute okulare (die bei schnellen systemen gut gehen) sind erschwinglich geworden und viele setzen ja schon auf nagler oder so. aus diesem grund sehe ich das nicht als vorteil. aber natürlich, mit mehr brennweite kommt man mit langbrennweitigeren okularen schneller auf höhere vergrößerungen, was natürlich gut ist. wobei ich beim nagler 5mm bei mir das ende der fahnenstange erreicht sehe, was max v an f/6 angeht.




grüße und clear skies
 
was du hier schreibst, ist blanker Unsinn. Zum Teil setzt du dich mit Behauptungen auseinander, die gar nicht aufgestellt wurden, und im übrigen beinhalten deine Ausführungen fachlich nicht haltbare Aussagen, Phrasen und Selbstverständlichkeiten.

Ich finde es schade das du versuchst den Thread mit derartigen Unsachlichkeiten und persönlichen Angriffen zu zerstören. Das sind alles reine Behauptungen die du einfachmal so in den Raum stellst ohne auch nur ansatzweise konkreter zu werden, geschweige denn zu erläutern wie es deiner Meinung nach richtig wäre.
Was du schreibst sind alles nur Phrasen und völlig unsachliche Behauptungen.
Wenn du der Meinung bist das ich irgendwo einen fachlichen Fehler gemacht habe können wir gerne darüber reden.
Anscheinend fehlt dir für so eine fachliche Diskussion aber die Fachkompetenz.
Einfach nur zu behauten das einer blanken Unsinn erzählt ohne das auch nur ansatzweise zu begründen ist keine Kunst, das kann auch Jemand der selber absolut null Ahnung von der Materie hat.

Ich weiß, dass du ein paar schlichte zweilinsige Refraktorobjetive gerechnet hast, aber von der qualitativen Beurteilung einer ausgeführten Optik verstehst du offensichtlich recht wenig.

Nun ich stütze mich bei der Beurteilung einer ausgeführten Optik doch lieber auf Ergebnisse die sich wenigstens einigermaßen gesichert feststellen lassen, und nicht auf Ergebnisse die doch eher dem Bereich Kaffeesatzleserei zuzuordnen sind.

Ich denke es ist bei einem Test wichtig sich über den Einfluss von Störfaktoren auf das Testergebnis im Klaren zu sein.
Eine Überschätzung der eigenen Fähigkeiten trotz Störfaktoren deren Ausmaß man auch gar nicht genau kennt immer die richtigen und nicht verfälschten Schlüsse ziehen zu können zeugt doch eher von mangelnder Fachkompetenz.

Bei dem Sterntest einer Optik mit Farbfehler im Weißlicht stellt der Farbfehler nun mal einen schwer zu kalkulierenden Störfaktor dar.
Wer sich mit Messtechnik auskennt weiß das man bei Messungen Störfaktoren möglichst eliminiert oder zumindest versucht möglichst klein zu halten.

So ein Sterntest kann daher unter Einfluss des Störfaktors Farbfehler kein zuverlässiges Ergebnis bringen.
Das heißt nicht das er hier immer völlig unbrauchbar wäre sondern nur das er hier kein verlässliches Ergebnis bringt.
Natürlich kann man rein zufällig auch malrichtig liegen.
Nur auf den Zufall verlasse ich mich hier lieber nicht.
Wenn sich im Weißlicht Probleme anderen sollte daher unbedingt der Störfaktor Farbfehler zumindest reduziert werden um ein verlässlicheres Ergebnis zu erhalten.

Im Übrigen kann der Störfaktor Farbfehler die SA bei Grün nicht nur schlechter sondern auch besser aussehen lassen als sie eigentlich ist.
Wen man weiß das der Farbfehler tendenziell beim Sterntest eher eine Überkorrektur vortäuscht sollte klar sein dass eine Optik mit leichter Unterkorrektur bei grün beim Sterntest im Weißlicht besser aussieht als sie eigentlich ist da der Einfluss des Störfaktors hier entgegengesetzt und damit mindernd wirkt.
Anders rum wird eine Optik mit nur leichter Überkorrektur beim Sterntest im Weißlicht schlechter aussehen als sie eigentlich ist da der Störfaktor hier in die gleiche Richtung also verstärkend wirkt.
Beobachtungen wie sie Presto schildert sind so leicht zu erklären.

Grüße Gerd
 
Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht schreiben. Ich bin es leid, mich mit dem immer wieder ähnlichen, fachlich nicht haltbaren und / oder phrasenhaften theoretischen Geschwätz auseinanderzusetzen, und werde daher im Rahmen dieses Threads gepostete künftige Beiträge nicht mehr lesen und hier selbst auch keine Beiträge mehr verfassen.
Eigentlich brauche ich dazu ja nichts schreiben, da Presto ja zukünftig nicht mehr mitliest und Beiträge verfasst, aber in einem Thread aufzuschlagen, was rauszublubbern und anzukündigen, dass man nicht mehr liest und antwortet…das ist echt Kindergarten !!!
Und da bin ich bei Gerd, dass das nichts mit dem Thema zu tun hat und - so würde ich mir das wünschen - in den Threads unterbleiben soll… dafür gibt es persönliche Nachrichten, aber ist mir schon klar… so eine Aktion ist nicht annähernd so toll für den Initiator, wenn es keiner mitbekommt.

naja, heute gibt es viele okulare, die bei f/6 oder so noch sehr gut funktionieren. selbst plössl würden in der bildmitte für planeten an schnellen apos gut gehen. heute werden ja eher weniger noch kellner oder huygens okulare eingesetzt, weil man nichts andere hätte. viele gute okulare (die bei schnellen systemen gut gehen) sind erschwinglich geworden und viele setzen ja schon auf nagler oder so.
Christian, vielen Dank für Deine Rückmeldung.
So ein bisschen hatte ich das erwartet, dass der Hinweis auf Nagler kommt, aber ich glaube, dass nicht nur Nagler, sondern auch Preisklassen darunter nicht für jeden von uns leistbar sind.
Bei Plössl gibt es ja immer den Hinweis, dass diese ab gewissen Vergrößerungen in der Bildmitte nicht mehr gut abbilden…daher natürlich bei f/11 der auch von Dir genannte Vorteil, dass man hier nicht auf die ganz kleinen Brennweiten runter muss, um hohe Vergrößerungen zu erreichen.
Daher halte ich es schon für vorteilhaft, wenn ich bei f/11 eben keine besonderen Anforderungen an das Okular beachten muss und auch alte Kellner, Huyghens, Mittenzwey, Ortho‘s etc. benutzen zu können.


Nachdem es ja zu dem Kasai 102 ED auch Berichte zu Schwächen der Befestigung des OAZ und fehlender Justagemöglichkeit des OAZ gab, habe ich mal bei Kasai angefragt, ob das Problem dort bekannt ist und der neue Nerius den gleichen mechanischen Aufbau bei Tubus und OAZ, nur mit besserem Objektiv darstellt.

Gebe Bescheid, wenn ich hierzu eine Antwort erhalte.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Vorschlag zur Güte: wir Thread-Autoren sollten zusammenlegen und den (ersten verfügbaren) Nerius ausleihen und diesen einem Interferogramm z. B. bei Wellenform unterziehen. Dann haben wir Gewissheit ;).
(Alternativ biete ich an, uns einen Nerius leihweise zu überlassen, um ihn in unserem "Club" gegen "Rivalen" wie APQ 100/640, LZOS 105/605, 100/800, APM 107/700, Tak FS-102, u. ä. am Himmel zu vergleichen, inklusive Testreport in diesem Forum)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin ja definitiv interessiert an dem Teleskop, daher mal die Frage @Steinheil , wo ist denn euer „Club“, dann könnte man ja über einen Ausflug nachdenken.

Kennt jemand den Tarif für eine Untersuchung bei Wellenform?

Beste Grüsse und klare Nächte
Frank
 
Vorschlag zur Güte: wir Thread-Autoren sollten zusammenlegen und den (ersten verfügbaren) Nerius ausleihen und diesen einem Interferogramm z. B. bei Wellenform unterziehen. Dann haben wir Gewissheit ;).
(Alternativ biete ich an, uns einen Nerius leihweise zu überlassen, um ihn in unserem "Club" gegen "Rivalen" wie APQ 100/640, LZOS 105/605, 100/800, APM 107/700, Tak FS-102, u. ä. am Himmel zu vergleichen, inklusive Testreport in diesem Forum)

So einen Vergleich hatten wir bereits einmal konkret diskutiert. Ist wegen der Pandemie damals leider nie Zustande gekommen. Möglicherweise wäre es am einfachsten dies im Rahmen eines der stattfindenden Teleskoptreffen zu tun. Somit würde sich der organisatorische Aufwand in Grenzen halten.

Hier ist der alte Thread, der inhaltlich einige Überschneidungen aufweist, da es um langbrennweitige 4" Fluorit APO-Refraktoren ging. ED-APOs wurden zwar nur am Rande diskutiert, aber in eine solchen "Shootout" sollten sie definitiv mit einbezogen werden.

Langbrennweitige 4"-Fluorit-APO-Refraktoren

Wäre schön, wenn wir das irgendwann inklusive einem ausführlichen Testbericht hinbekommen. Instrumente dürften bei den Forenteilnehmern ausreichend vorhanden sein. Und den neuen Kasai / Nerius f/11 wird bis dahin sicher ebenfalls jemand sein Eigen nennen.

Schönen Sonntag
Uwe

PS. Den Fehler im Namen des alten Threads, dort stand "Flourit" statt Fluorit habe ich hiermit korrigiert. War mir sehr peinlich. Habe der Einfachheit halber den alten Thread aus der Versenkung geholt. Für die Organisation dieses Vergleichstest sollte jemand definitiv einen neuen Thread eröffnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorschlag zur Güte: wir Thread-Autoren sollten zusammenlegen und den (ersten verfügbaren) Nerius ausleihen und diesen einem Interferogramm z. B. bei Wellenform unterziehen. Dann haben wir Gewissheit ;).
(Alternativ biete ich an, uns einen Nerius leihweise zu überlassen, um ihn in unserem "Club" gegen "Rivalen" wie APQ 100/640, LZOS 105/605, 100/800, APM 107/700, Tak FS-102, u. ä. am Himmel zu vergleichen, inklusive Testreport in diesem Forum)

Ja so ein Test wäre schön.
Wellenform bestimmt auch den Farblängsfehler und den RC Wert für FeC.
Misst auf Wunsch aber auch im erweiterten Spektrum bis 430nm.
Ronchi, Foucault und Sterntest, alles im doppelten Durchgang also mit doppelter Empfindlichkeit gibt es natürlich auch.

Alternativ wäre Tommy von Teleskop Austria auch eine gute Adresse.
Allerdings bestimmt er nur in besonderen Fällen den Farblängsfehler denn das ist halt doch recht aufwendig.
Wenn wir Glück haben und Teleskop Austria den SD102F11 in ihr Programm nimmt testet er mal einen.

Und der Vergleich im "Club" gegen "Rivalen" wie APQ 100/640, LZOS 105/605, 100/800, APM 107/700, Tak FS-102, u. ä. am Himmel wäre natürlich auch schön. Ich bin da sehr optimistisch das sich der neue SD102F11 da nicht verstecken muss

Grüße Gerd
 
Mit einem Ronchi gibt es beim Durchgang einen Umschlagpunkt, wo die komplette Fläche gleichmäßig illuminiert ist.
Demzufolge müsste man doch mit einem Ronchi und einem H alpha, H beta sowie Solar Conti Filter und einer Micrometerschraube den Farblängsfehler auch selbst bestimmen können.

LG
Olli
 
Hallo Frank @FrankFu


naja, ein Nagler Okular muss es nicht sein. Auch Explore Scientific, Baader Planetarium oder TS Eigenmarke bieten ähnliche Designs an, die mit schnellen Systemen klarkommen und recht günstig sind. Zudem ist f/6 oder f/7 auch noch nicht so anspruchsvoll. So richtig sehe ich den Vorteil hier also nicht. Der eigentliche Vorteil liegt in der nochmal deutlich besseren Farbkorrektur (bezogen auf ED Doublet) und auch die geometrische Feldkorrektur ist besser. Obwohl ich behaupte, dass man den Unterschied in der geometrischen Bildfeldkorrektur visuell praktisch gar nicht so sehr merken wird. Die Fertigungsqualität muss halt stimmen, vor allem beim schnellen System, wie oben schon erwähnt wurde. Wie immer muss man Kompromisse machen. Der ED f/11 ist halt das puristische Refraktordesign, während ein schnellerer ED z.B. im Weitfeld deutlich besser abschneidet und auch deutlich handlicher ist, aber auch alles andere ganz gut kann.



grüße und clear skies
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem es ja zu dem Kasai 102 ED auch Berichte zu Schwächen der Befestigung des OAZ und fehlender Justagemöglichkeit des OAZ gab, habe ich mal bei Kasai angefragt, ob das Problem dort bekannt ist und der neue Nerius den gleichen mechanischen Aufbau bei Tubus und OAZ, nur mit besserem Objektiv darstellt.

Gebe Bescheid, wenn ich hierzu eine Antwort erhalte.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank

Hallo Frank,

das mit den OAZ ist natürlich nicht schön aber ich denke das ein so schiefer wie von Martin hier gezeigt wurde bestimmt nicht der Normalfall ist.
Wer sicher sein will so einen Ausrutscher nicht zu bekommen bestellt den ED 102F11 bei den Teleskop Spezialisten.


Den neuen SD 102F11 werden die sicherlich wen er denn in etwa 3 Monaten da sein wird auch über Wolfi mit TS Aufkleber beziehen können.

Die Teleskop Spezialisten justieren den OAZ auf alle Fälle ordentlich, auch wenn vom Hersteller keine Justage Möglichkeit vorgesehen wurde.
Die wissen sich auch bei solcher Chinaware zu helfen und haben da Jahrelange Erfahrung und kennen Tricks und Kniffe um derartige Probleme zu lösen.
Alternativ kann man sich natürlich auch einen anderen OAZ seiner Wahl anbauen lassen.
Das kann auch über TS geschehen, die haben da ne CNC Firma an der Hand die auch entsprechende Adapter nach Kundenwunsch fertigt.

Wer auf einen Feather Touch Lust hat der bekommt natürlich auch den dran.
Klar dann kostet allein der OAZ mehr wie das komplette Teleskop mit originalem Auszug aber wer beim OAZ entsprechend hohe Ansprüche stellt der muss dann auch das entsprechende Geld dafür bezahlen.

Aus optischer Sicht werden dank der F11 an die Präzision des OAZ keine großen Ansprüche gestellt.
Zum einen ist die wellenoptische Schärfentiefe hier so groß das man auch mit klapprigen und ruckelnden OAZ ohne Gefummel in den Fokus „einrastet“
Zum anderen ist hier die Feldkorrektur so gut das auch ein leicht schiefer OAZ kein Problem darstellt.
Zur Orientierung.
Ein SD102F11 hat 5mm neben der Achse noch Strehl 0,996

Wenn man im Bereich von +/-5mm neben der Achse bleibt ist das hier also vollkommen ausreichend.

Ich sehe im vielleicht nicht ganz so tollen und bisweilen auch mal etwas schiefem OAZ keinen Grund sich den ED oder SD 102F11 nicht zu kaufen.
Es ist kein Problem das man nicht auf die ein oder andere Art lösen könnte.
Klar wäre es trotzdem schöner wenn der OAZ hier besser und immer exakt gerade wäre.

Grüße Gerd
 
Lieber Gerd,

ich wundere mich ein wenig, wie zielsicher Du hier eine Optik als nahezu perfekt deklarierst, durch die noch niemand (und offenbar auch Du nicht) am Himmel durchgeschaut hat; vorab-Messwerte hin oder her...

Überdies, wer kennt schon jetzt das Ausmaß der Serienstreuung?

Ich erinnere in diesem Zusammenhang z. B. an den Tak FCT 150 f/7, der seinerzeit "auf dem Papier" nahezu perfekt war und bei subtilen Tests am Himmel enttäuschte...

Nichts für ungut, aber erst wenn einige Exemplare existieren werden und auf der Bank und am Himmel getestet wurden, sollte man die Optik lobpreisen...;).
 
Mit einem Ronchi gibt es beim Durchgang einen Umschlagpunkt, wo die komplette Fläche gleichmäßig illuminiert ist.
Demzufolge müsste man doch mit einem Ronchi und einem H alpha, H beta sowie Solar Conti Filter und einer Micrometerschraube den Farblängsfehler auch selbst bestimmen können.

LG
Olli

Hallo Olli,

ich fürchte das wird schwierig.
Die Lage der Schnittweiten ist ja von der Einfallshöhe also der Zone abhängig.
Sehr schön im LSA Diagramm zu sehen.
Um die für den Farblängsfehler relevante Schrittweite zu bestimmen müsste man also in der 0,7 Zone messen.
Das hatte Wolfgang Rohr früher mithilfe von I-Grammen über die 0,7 Zone gemacht.
Viel einfacher geht es bei I-Grammen aber mit dem Zernike Koeffizienten Z3 Defokus.

Grüße Gerd
 
Ich erinnere in diesem Zusammenhang z. B. an den Tak FCT 150 f/7, der seinerzeit "auf dem Papier" nahezu perfekt war und bei subtilen Tests am Himmel enttäuschte...
Naja 150 F/7 ist eine ganz andere Liga als 102 F/11.
Kleinere Öffnung UND langsameres Öffnungsverhältnis sowie einige Jahre später sind gleich drei Punkte, die dem neuen Nerius sehr in die Karten spielen.
Aber
erst wenn einige Exemplare existieren werden und auf der Bank und am Himmel getestet wurden, sollte man die Optik lobpreisen...;).
Da schließ ich mich an.

Aber ich begrüße es sehr, dass auch endlich mit den High End Glassorten LANGSAME Apos gebaut werden.
Das entspannt das komplette Optische System doch sehr.
Bitte mehr davon.
Bei 150 F/10 oder F/11 FPL53/Lanthan schlag ich dann auch wieder zu.
DAS wäre dann mal ein Planeten Killer.
Und vermutlich mein finaler Refraktor.

LG
Olli
 
Lieber Gerd,

ich wundere mich ein wenig, wie zielsicher Du hier eine Optik als nahezu perfekt deklarierst, durch die noch niemand (und offenbar auch Du nicht) am Himmel durchgeschaut hat; vorab-Messwerte hin oder her...

Überdies, wer kennt schon jetzt das Ausmaß der Serienstreuung?

Ich erinnere in diesem Zusammenhang z. B. an den Tak FCT 150 f/7, der seinerzeit "auf dem Papier" nahezu perfekt war und bei subtilen Tests am Himmel enttäuschte...

Nichts für ungut, aber erst wenn einige Exemplare existieren werden und auf der Bank und am Himmel getestet wurden, sollte man die Optik lobpreisen...;).

Ich wüsste nicht wo ich die fertige Optik als perfekt deklariert hätte.
Klar das das Design erstklassig ist das hab ich geschrieben und auch das ich sehr optimistisch bin das sich die fertige Optik nicht hinter diversen anderen guten APOs verstecken muss.
Das ich aber die fertige Optik als perfekt deklariere kann ich darin nicht erkennen.
Im Übrigen sind die bisherigen Erfahrungen mit dem ja schon existierenden ED102F11 ja durchaus gut.
Zumindest was die Fertigungsqualität der Optik betrifft.
Ich sehe keinen Grund warum das beim SD anders sein sollte.

Grüße Gerd
 
Hallo Olli,

ich fürchte das wird schwierig.
Die Lage der Schnittweiten ist ja von der Einfallshöhe also der Zone abhängig.
Sehr schön im LSA Diagramm zu sehen.
Um die für den Farblängsfehler relevante Schrittweite zu bestimmen müsste man also in der 0,7 Zone messen.
Das hatte Wolfgang Rohr früher mithilfe von I-Grammen über die 0,7 Zone gemacht.
Viel einfacher geht es bei I-Grammen aber mit dem Zernike Koeffizienten Z3 Defokus.

Grüße Gerd
Ach mist, versau mir doch nicht die schöne idee mit Logik.
Aber mir ist auch schon der Gedanke gekommen, dass beim manuellen visuellen Fokussieren für eine Schnittweitenmessung die wellenoptische Schärfentiefe ordentlich dazwischen grätschen wird

LG
Olli
 
Im Übrigen sind die bisherigen Erfahrungen mit dem ja schon existierenden ED102F11 ja durchaus gut.
Ich will ja nicht schon wieder kritisieren, aber durch einen ED102F11 habe ich schon mal durchgeschaut: der hatte mächtig viel Farbe, kein Vergleich z. B. zu einem 4" f/8 Triplet von LZOS, das nahezu farbrein war (aber auch ca. das dreifache kostet...:().
 
Ich will ja nicht schon wieder kritisieren, aber durch einen ED102F11 habe ich schon mal durchgeschaut: der hatte mächtig viel Farbe, kein Vergleich z. B. zu einem 4" f/8 Triplet von LZOS, das nahezu farbrein war (aber auch ca. das dreifache kostet...:().
Achtung bitte vollständig lesen was ich schreibe.

Zumindest was die Fertigungsqualität der Optik betrifft.

Das der ED jetzt der Überflieger bei der Farbkorrektur ist habe ich nie behauptet.
Nur das die Fertigungsqualität der Optik nach bisherigen Erkenntnissen ganz ok zu sein scheint.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

also…ich lese hier nur so nebenher mit. Die obigen Ausführungen sind fast alle im Hinblick auf theoretische Erkenntnisse sehr interessant, jedoch möchte ich wenn es erlaubt ist eine Lanze für den Sterntest brechen. Was bringen mir die schönsten Werte auf dem Papier, wenn das am Himmel am schnöden Stern (oder Planet) dann doch anders aussieht? Wäre nicht das erste Mal…

Wenn ich mit ausreichend Erfahrung am Stern ganz ohne Filter so gut wie keine irregulären Abweichungen sehe, dann ist doch alles gut und was möchte ich dann mehr? Ehrlich gesagt ist mir der Strehl dann ziemlich wurst und zweitrangig.

Wenn ich jedoch inakzeptable störende Abweichungen sehe, egal ob SA, Asti, Zonen, zu viel Farbe, Verspannung, Rauhigkeit oder sonst was gebe ich das Ding weg und möchte ein besseres. Da hilft auch ein „angeblicher“ Strehl von 0,996 o.ä. auf dem Papier nix.

Bitte nicht falsch verstehen. Natürlich ist mir ein zugesicherter Wert beim Kauf einer Optik immer noch wesentlich lieber als irgendwelche blumigen Versprechungen, jedoch ist schon so manch einer hinterher doch sehr enttäuscht gewesen, was die tolle 0,99 Strehl Optik am Himmel zeigt.

Viele Grüße
Werner
 
Was bringen mir die schönsten Werte auf dem Papier, wenn das am Himmel am schnöden Stern (oder Planet) dann doch anders aussieht? Wäre nicht das erste Mal…
Dann ists entweder nicht justiert oder es stimmen die schönen Werte nicht

Wenn ich mit ausreichend Erfahrung am Stern ganz ohne Filter so gut wie keine irregulären Abweichungen sehe, dann ist doch alles gut und was möchte ich dann mehr? Ehrlich gesagt ist mir der Strehl dann ziemlich wurst und zweitrangig.
Das stimmt

Wenn ich jedoch inakzeptable störende Abweichungen sehe, egal ob SA, Asti, Zonen, zu viel Farbe, Verspannung, Rauhigkeit oder sonst was gebe ich das Ding weg und möchte ein besseres. Da hilft auch ein „angeblicher“ Strehl von 0,996 o.ä. auf dem Papier nix.
irgendwelche blumigen Versprechungen, jedoch ist schon so manch einer hinterher doch sehr enttäuscht gewesen, was die tolle 0,99 Strehl Optik am Himmel zeigt.
Dann stimmt der angebliche Strehlwert einfach nicht.
Deshalb unabhängig messen lassen oder selbst mit gefiltertem Ronchi UND Sterntest ran.
Es ging ja nicht darum, dass der Sterntest per se inakzeptabel wäre, sondern dass der Sterntest eines Refraktors nach Farben gefiltert werden muss, um verlässliche Ergebnisse zu bekommen.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

es geht mir generell um versprochene/berechnete Werte egal ob Linse oder Spiegel.

Das Forum hier ist über die vielen Jahre reichhaltig gefüllt mit Berichten über nicht eingehaltene Werte. Woher das kommt ist streng genommen auch zweitrangig, wenn die Abbildung am Ende dann doch passt. Wenn nicht, hilft es dem Sternfreund wenig, wenn das I-Meter und deren Auswertungen wenig professionell bedient wurde.

Ich beobachte z.B. Sternhaufen oder Doppelsterne mit meinem Refri beispielsweise in aller Regel nicht mit Grün- oder sonstigen Filtern.
Mir reicht völlig, dass ich keine störenden Abweichungen an den Sternen sehe und damit bin ich vollauf zufrieden und glücklich.

Viele Grüße
Werner
 
Mir reicht völlig, dass ich keine störenden Abweichungen an den Sternen sehe und damit bin ich vollauf zufrieden und glücklich.
Beim LZOS 130 f/9.2 sind ja auch nahezu alle Exemplare perfekt; da braucht man noch nicht einmal testen sondern kann gleich die Beobachtungen genießen :).

Und das ist ja mein Tenor in diesem Thread: Sofern eine Optik in höherer Anzahl existent ist, x-mal am Himmel benutzt und getestet wurde, kaum Serienstreuung aufweist und auch immer ein IFG hat, kann nichts mehr passieren (außer Beschädigung).
 
@Steinheil Na das ist zwar eine Ecke von Hannover weg, aber ich könnte das mit einem Besuch von Freunden in der Region verbinden, also könnte das durchaus eine Idee sein, einen Test bei Euch zu organisieren.
Dann muss das gute Stück ja nur noch in den Handel kommen und nicht ganz unverschämt bepreist werden :cool:.
 
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