Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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Hi,

0,6-0,7 kann schon gut passen an Flächenobjekten liegt hier m.E. ein guter Kompromiss aus Helligkeit, Kontrast und Vergrößerung.
Ob dann noch mehr geht kommt auf Objekt und Bedingungen an, je nachdem muss auch nicht bei AP 0,5 Schluss sein.
Am 4 Zoll f10 FL Triplet hab ich auch schon mal mit ein 4mm TOE Gewinn bringend benutzt. Aber oft genug geht auch nur ein 6 oder 6,5mm Okular.

cs Alex
 
"gewinnbringend"
Im Sinne von macht Spaß am Mond, klares ja.
Im Sinne von mit 0,4mm AP sei mehr zu erkennen als mit 0,7mm AP? Klares Nein.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

mehr natürlich nicht, aber das Selbe vielleicht ansprechender, deutlicher, einfacher oder einfach anders.
Ich würde für den 4 Zoll f viel nicht extra ein Okular für AP unter 0,5 kaufen aber eins das man schon hat kann man ja mal probieren, kost ja nix, geht auch nix kaputt.
Bei 4 Zoll ist AP 0,5 m.E. noch oft genug möglich um ein extra Okular zu rechtfertigen.
Beim 20 Zoll habe ich bis AP 1mm, aber das ist schon ziemlich ambitioniert an meinem Standort. AP 1,6 geht schon wieder öfter aber auch nicht immer.
Also die Richtwerte 0,5 oder 0,7 sind halt nur genau das - Richtwerte. Die sind nicht in jeder Situation optimal, aber oft genug.

cs Alex
 
Manchmal hat man halt 4 Zoll F/viel und manchmal Viel Zoll F/4
:LOL: ;)

LG
Olli
 
Ich bin auch schon bis knapp 0,2mm AP runter gegangen.
Testobjekt waren Nadelbäume in 150m Entfernung.
Spaß machts schon, und einen eindeutigen Schärfepunkt gabs auch noch.
Also gewinnbringend ist auch eine AP von 0,2 im Sinne von Spaß beim herumspielen absolut.
Beim Beobachten halte ich mich meist um 0,7 auf.

LG
Olli
 
Hallo Alex,
genau, das war der Beitrag (ich für mein Teil darf sagen, daß ich so etwas nicht nur einmal sondern öfters gelesen habe....).

Gruß Günther
 
Hallo Günther,

im Text steht auch die Herleitung - Zitat:

Beispiele für verschiedene Öffnungen gibt die Tabelle. Der Punkt ist nun: Es gibt eine Vergrößerung, ab der das Beugungsscheibchen selbst im Okular sichtbar ist, also quasi »aufgelöst« wird. Wenn wir wieder das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges mit 3' ansetzen, können wir ausrechnen, wo diese Vergrößerung liegen muss. Die Tabelle zeigt, dass diese Vergrößerung für alle Teleskope bei einem Wert von 0,7mm AP erreicht wird (genau: 0,645mm).

Zitat Ende...

Heißt: bei jedem Beobachter dessen Auge eine von 3' abweichendes Auflösungsvermögen hat stimmt dieser Wert nicht mehr. Daher macht es auch keinen Sinn dort drei Nachkommastellen anzugeben. Ist wie mit einem auf drei Nachkommastellen angegebenen Strehlwert - in der Praxis irrelevant.


Viele Grüße Felix
 
Wobei das nur für skotopisches Sehen gilt.
Wenn die Helligkeit für photopisches Sehen ausreicht, liegt die Auflösung des normalsichtigen Auges bei 1'.
Und auch das nur bei Punktlichtquellen bzw hohen Kontrasten.
Geringerer Kontrast verschiebt das ganze wieder, sodass man höher vergrößern müsste, die höhere Vergrößerung verringert den Kontrast aber wieder.
Das ist auch der Grund warum man mehr als nur ein Okular für hohe Vergrößerungen hat.
Es gibt halt nicht die eine ideale Vergrößerung für alles.

LG
Olli
 
Ja, und das ganze schaut dann wieder anders aus, wenn man ein Bino an das Teleskop setzt.
Habe mir jetzt so ein Bino aus einer Gebrauchtbörse oranisiert, ein Baader Maxbright (1. Version) um kleines Geld. Mal schauen, wie das dann so funktioniert. Zwei Testokulare die hier passen sollen, sind auch dabei. (einfache Seben Zoom Super Plössl 8-24mm).
Mit dem TS 102/f11 wäre das dann eine Vergrößerung von 48x bis 144x bzw. eine AP von 2x 2,125mm bzw. 2x0,7mm. Also im genau richtigen Bereich.

LG Walter
 
Ein EMS Bino aus zwei der 4”f11 ist bestimmt eine super Sache. Damit ist man auf dem Niveau eines hochklassigen 5 Zoll Vollapos mit hervorragender Schärfentiefe und eben Binokular.

cs Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn mich nicht alles täuscht hat @olli.mit.zwei.l mal ein solches Projekt gestartet!?
War zwar mit zwei „normalen“ ED‘s aber grundsätzlich Identisch.

VG
Michael
 
Weißt du da Dinge über mich die ich selbst nicht wusste?
Schlafwandle ich?

Oh weia...

LG
Olli
 
Ja Mensch Olli, weißt du das denn nicht mehr???

Dann war’s wohl wer anders:ROFLMAO:

Aber zumindest das Projekt gab es mal;):LOL:

Da siehst mal was ich dir alles zutraue ;)
 
Ich hab mal bissl rum gesponnen, dass dieses Dachkantprisma von APM wo die Dachkante umgangen wird, einmal als linke und einmal als rechte Version quasi eine Prismenvariante vom EMS ist.
Vllt war es ja das.

Oder weil ich fast immer zwei Teleskope parallel montiert habe, bride mit Binoansatz (aber unterschiedliche Wellenlängen)

LG
Olli
 
Ein EMS Bino aus zwei der 4”f11 ist bestimmt eine super Sache. Damit ist man auf dem Niveau eines hochklassigen 5 Zoll Vollapos mit hervorragender Schärfentiefe und eben Binokular.

cs Alex
Das wäre dann aber ein recht teurer Gucker. Zwei Feenrohre so auszurichten, dass die exakt parallel liegen, stell ich mir etwas aufwändig vor. Und wie willst den Augenabstand einrichten? Drehbare Zenitprismen….
 
Für die Ausrichtung und den Augenabstand gibts verschiedene Möglichkeiten.
Einfach und bewährt sind die Binoplattformen von AOK es gibt aber auch eine Vielzahl an Sebstbaulösungen.

Jochen alias Portaball ist da einer der Profis.

Mein aktuelles Projekt ist ein Bino aus zwei 130er APOs.

Teuer ist immer relativ. Das 4 Zoll Bino ist in etwa so teuer und je nach Ausführung etwas schwerer wie ein 130-140er Premiumapo, leistet aber auch ähnlich viel. Hätte ich nicht schon das FLT Bino, hätte ich mir eines aus den 102f11 SD gebaut.

cs Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein EMS Bino aus zwei der 4”f11 ist bestimmt eine super Sache. Damit ist man auf dem Niveau eines hochklassigen 5 Zoll Vollapos
Das 4 Zoll Bino ist in etwa so teuer und je nach Ausführung etwas schwerer wie ein 130-140er Premiumapo, leistet aber auch ähnlich viel
Auf Deep Sky bezogen wegen der Lichtsammelleistung, absolut ja, da ist ein echtes Binoteleskop ein Game Changer.

Aber bei Planeten bleibt ein 4" halt ein 4".
Da machts keinen Unterschied ob man an einem Teleskop einen Binoansatz nutzt oder zwei gleiche Teleskope mit EMS
 
Hey Olli,

am Planeten ist die Leistung des 4 Zoll Binos ebenfalls gleichwertig, ehr etwas besser als die eines TOA 130 mono oder mit Binoansatz. Ist aber auch logisch die optisch wirksamen Flächen haben ja auch einen gewissen Abstand und insgesamt mehr Fläche.

Siehe hier: Mein Weg zum 4 Zoll Doppelteleskop
 
Zuletzt bearbeitet:
woher nimmst Du den die Auflösung eines 130er mit einem 100er Bino? Ich habe ja auch das 120er APM-Bino. Das mit dem Faktor 1,4 ist eine sehr persönliche Sache, ich z b. habe ein sehr dominantes linkes Auge und ich schätze den Gewinn an Wahrnehmung bei mir auf maximal 1,2x. Die Auflösung aber kann ja nicht gesteigert werden und bei 4" ist auch in unseren Breiten bzgl. Seeing noch Luft nach oben
 
Ist wie beim VLT nur mit organischem Computer denk ich :D

Ich hab ja den Side by Side Vergleich.
 

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Hey Olli,

am Planeten ist die Leistung des 4 Zoll Binos ebenfalls gleichwertig, ehr etwas besser als die eines TOA 130 mono oder mit Binoansatz. Ist aber auch logisch die optisch wirksamen Flächen haben ja auch einen gewissen Abstand und insgesamt mehr Fläche.

Siehe hier: Mein Weg zum 4 Zoll Doppelteleskop
ganz klares Nein von meiner Seite.

Die Detailerkennbarkeit steigt allein dadurch, dass beide Augen benutzt werden.
Man kommt in der MTF deutlich weiter runter beim minimalen erforderlichen Bildkontrast, das Hirn "stackt" quasi die Einzelbilder der Augen.
Ob das nun aber 2x 4" sind oder einmal 4" mit Strahlteiler ist dabei vollkommen egal. Die beiden Eintelteleskope zeigen ein identisches Bild, ebenso wie beide Hälften des Binoansatzes.
Da bleiben 4" einfach immer 4".
Der Einzige Unterschied ist die Helligkeit. Und die spielt am Planeten keine Rolle, bei Deep Sky aber ganz gewaltig.

Alles weitere ist Psychosomatisch.
Man hat mehr ausgegeben/mehr Arbeit investiert, also leistet es natürlich selbstverständlich auch mehr. Deshalb kann man mit Tripletts auch mehr Übervergrößerung nutzen als mit Doublets, mit Fluorit mehr als mit FPL-53, und mit Ölfügung geht dann sogar 5xD.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Da fällt mir grad ein, du hattet ja auch mal den Omegon Triton Binoansatz....
Ja, da ist deine Aussage absolut nachvollziehbar, dieses Bino vernichtet ja regelrecht die Auflösung indem es die AP geometrisch mit einer Kante halbiert, sowas bleibt natürlich im Kopf hängen wie die eine lange Warteschlange an der Kasse.
Ja klar, bei so einem Bino ist ein Doppelteleskop dem (diesem, bzw dieser Bauart) Binoansatz klar überlegen.
Bei Binoansätzen mit Strahlteiler in ordentlicher Qualität ist das Bild absolut gleichwertig, da ist die Helligkeit wirklich der einzige verbleibende Unterschied.
Du hattest aber auch Baader Maxbrights, du solltest den sehr massiven Unterschied also kennen.

LG
Olli
 
Olli, diese pauschal Aussage ist vollkommener Humbug : Deshalb kann man mit Tripletts auch mehr Übervergrößerung nutzen als mit Doublets, mit Fluorit mehr als mit FPL-53, und mit Ölfügung geht dann sogar 5xD

Das Glasmaterial und Öl oder Luftspalt spielen nur dann eine Rolle wenn alles andere Perfekt ist, also Partnerglas Perfekt, Politur perfekt, Fassung Perfekt, Tubus Perfekt etc.

eine perfekte Kombination mit mieser Politier bringt nichts, eine perfekte Kombi mit perfekter Politur und mieser Zentrierung bringt nichts, usw …Ölfügung mit Fassung die das nicht hält bringt nichts.

Sprich solche Pauschalaussagen sagen absolut gar nichts über die echte Qualität.

Solche nutzlose Pauschal Aussagen werden nur von Leute getroffen die mal was gehört haben aber keinerlei Ahnung von Optik, Optikdesign, Tubusdesign etc haben.
Du kannst eine perfekte Optik haben gepaart mit einem perfekten Tubus aber gepaart mit einem überschweren Auszug und dann funktioniert das Teleskop dennoch nicht , nur weil der überschwere Auszug ein Auskühlen nicht zulässt.

Viele Faktoren müssen harmonieren das ein Teleskop funktioniert.
 
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