Neues Planetenteleskop

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Hallo Gerd,

nö, macht er nicht. Wenn's ein ordentlich justierter Newton ist mit einem guten Spiegel und ordentlicher Streulichtunterdrückung. Wird blos schwer den zu finden, aber Schiefspiegler sind ja auch selten.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
wenn Du den Newton gefunden hast, bitte melden!
ich lade Dich dann im Gegenzug
zur Beobachtung an Schiefspieglern ein.
Mit 4 Zoll Öffnung kann ich leider nicht dienen-Sorry!
Aber unter 6 oder 8 Zoll kann gewählt werden.
(Leihung von Freunden)
Vielleicht hast Du dann dazu einen etwas grösseren Newton?
Wie wärs in Kärnten 2005?
Wird dann bestimmt ne schöne Gaudi!
Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de


 
Ohhhh Gottogottogotttogtt,
hm das ist ja echt weltklasse was hier so alles
geschrieben wird und geht wohl ganz schön tief - aber
für mich ist das natürlich sehr verwirrend und zeigt mir
ja nur eins - ich werde wohl doch selbst nach Gefühl
entscheiden müssen da es "die" Lösung wohl nicht gibt.

Also das GSO scheidet nun ganz aus.

Auf einen APO werde ich verzichten (kam mir so vor als ob
die Mehrheit doch auf Newton bei Planeten tendiert).

Dann hab ich mir zwei Angebote kommen lassen:

Anfrage: TS Newton 150/1200mm f/8 + Stativ + Montierung (Astro 5 ?) + Nachführung

Preis: 980,- Euro – auf sehr stabiler Astro-5
Montierung + Nachführung (hochwertiges Motorenset)


Dann noch folgendes zum exakt gleichen Preis:

Anfrage: TS Newton 150/1600mm f/11 + Stativ + Montierung (Astro 5 ?) + Nachführung

Preis: 980,- Euro – auf sehr stabiler Astro-5
Montierung+Nachführung (hochwertiges Motorenset)

Hier nochmal der Link dazu TS Newton

Ja, das klingt ganz nach meiner Preislage und Okulare
habe ich ja schon - jetzt würde ich mich nur über
einen Tipp freuen warum ich denn möglicherweise das
Kleinere nehmen sollte.

Jetzt würden mir direkte Tipps dann gut helfen. Ist die
Astro 5 gut genug für den 150/1600mm Newton, kann man
damit dann auch mal ans fotografieren denken oder dann
lieber den 150/1200er? Ist der Preis OK ? Also toll wären
jetzt praktische Tipps. Auch meine Frage, sind die
Okulare aus dem Meade Aktionskoffer den OK oder ist das
Billigramsch ?

Was ich auf jeden Fall tun werde ist, diesen Thread
ausdrucken und aufheben und ihn dann versuchen mit den
Jahren auch noch zu kapieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Tut mir leid das ich zu der angeregten Diskussion
ansonsten nichts beitragen kann, aber das ist mir doch
noch zu hoch.

Danke euch aber wieder für die vielen guten Ansätze
 
hi ergosum,

für den planeten ist von diesen drei bei ts erwähnten newtons der 150/1600er tatsächlich die beste wahl. ich würde es mir trotzdem nochmal in ruhe überlegen, denn ich denke mal, die astro5-montierung ist durch den extrem langen hebel mit dem rohr restlos überfordert; das kann allenfalls für visuelles beobachten im mittleren bis niedrigen vergrößerungsbereich langen. planetenphotographieren? in der kombination - aussichtslos!

dann - bedenke die bekannten newtonprobleme: wenn du nicht eine 100%ige justage beider spiegel hast, die gerade für das erkennen feinster details von eminenter bedeutung ist, kannst du die höhervergößernde planetenbeobachtung vergessen; du wirst dann "gratis" mit unschärfen und in der folge mit matschigen bilder versorgt. also ... wenn du den newton holst, kräftig justieren üben!! das vergessen viele newtonfreunde nämlich gerne zu erwähnen, das gerade auch für den anfänger die achsengenaue justage beider spiegel eine schwierige und z.t langwierige angelegenheit ist. und allzuhäufig mal erstmal lange zu wurschteln, bevor man dann ein gutes bild hat ... na, ich hätte keine lust, mich mit so etwas herumzuschlagen. ich will beobachten, nicht wurschteln.
dazu kommt eben z.T lange auskühlzeiten insbesondere des hauptspiegels und überdies noch lästiges tubusseeing, das die bildschärfe auch z.T stark beeinträchtigen kann.


ich würde die daher nachwievor den 100/1300er oder 100/1500er fh-refraktor empfehlen.
neulich gab es hier einen 100/1500er fh für ca. 360€ im biete bereich. dann besorgst du dir eine gebrauchte eq-6 und bist völlig im grünen bereich. da hast du stabilität in der montierung, keinerlei justagenerv und all diese anderen weiter oben genannten defizite. und der farbrestfehler geht beim f15 schon gut auf null zu. und photographieren geht auch gut.
vor allem: für was auch immer du dich entscheidest: geduld!! das kann bares geld sparen!

gruss hannes
 
Hi,
ausgehend von Deiner Startfrage bewegst Du Dich mit dieser Auswahl in die falsche Richtung.
Der 150/1600 sollte das bessere Gerät am Planeten sein, ist aber eben auch rd. 1,60m lang. Besser, weil geringer obstruiert - vorausgesetzt die Optikgüten beider Teleskope sind gleich.
Montiert auf Astro 5 wird das nix, de ist dafür ob des Hebels zu schwach. Das wird wackeln und der Einblick kann leicht mal eben in gut 2m Höhe sein.
Dieses Monster gehört parallaktisch mindestens auf ne EQ6.
Ich würde schon den 1200er nicht mehr auf der Astro 5 sehen. Im Übrigen ist auch da der Einblick mitunter schon bei gut 1,80m. D.h. Du solltest schon gut und gerne 1,90 groß sein, willst Du ohne Hocker o.ä. beobachten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Okulare, bei dem Öffnungsverhältnis ist es eigentlich unproblematisch. Damit kommt quasi jedes Oku gut zurecht.
CS
 
Hi Hannes,
nen 1500er Ref. auf der EQ6. Dann darf unser Kollege öfter mal auf dem Boden rumrobben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Das Stativ der EQ6 ist für dieses Gerät viel zu niedrig. Dann kann er gleich mal weitere 400 Eier für eine hohes DobsMounts-Stativ hinlegen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
CS
 
für den anfänger die achsengenaue justage beider spiegel eine schwierige und z.t langwierige angelegenheit ist

bei einem f8- oder gar einem f11-Newton reicht zur exakten
Justage ein Justierlaser vollkommen aus. Es muß nichtmal
am Stern nachgeprüft werden! Das bekommt selbst ein Anfänger
in lässigen 5 Minuten erledigt.

Wenn Sie bei der einfachen Justage eines f11-Newtons
schon wurschteln müssen ist es wirklich besser, Sie bleiben
bei Ihren Fraunhofers, bevor Sie sich noch schwer verletzen.

Maria
 
Hallo Ergosum,

ein Newton kann wirklich ein gutes Planetengerät sein, wenn man all die Dinge beachtet die z.B. Kastern erwähnt. Da müssen ein wirklich guter Spiegel, ein justierstabiler Tubus, ein wirklich guter Okularauszug, eine gute Innenschwärzung/Verblendung, eine perfekte Justage (Die eben nicht so einfach ist wie hier einige glauben machen wollen, obwohl es bei f8 noch harmlos ist und das muß gerade bei den Leichtbauten ständig wiederholt werden), das Gerät muß gut ausgekühlt sein und und und...
Und dann hat man immer noch systembedingt mehr mit Seeingproblemen zu kämpfen als mit einem Refraktor.
Wenn man kein versierter Selbstbauer ist, kann so ein Newton auch gerne über 2000 Euro kosten und wiegt 14kg. Frag mal bei z.B. Birkemeier oder AOK oder eventuell auch AOM warum Ihre Newtons so "teuer" und schwer sind. Wenn man dann auch noch parallaktisch montieren will, um Planetenbeobachtung so richtig geniessen zu können kommt noch eine schwere Montierung hinzu.
Gerade der Anfänder ist daher meines Erachtens immer besser mit einem Refraktor bedient.

Viele Grüße, Jürgen
 
Re: Planetenteleskop: Auflöung und Kontrast

Danke für das Posting. Ich dachte schon meine 10" Newtons würden irgendwelche halluzinogenen Ausdünstungen produzieren, die deren in Wirklichkeit grauenhafte Abbildung doch besser aussehen lassen als die meines 4" Refraktors.

zzzip
 
Hallo Ergosum,

Jürgen sagt, ein Anfänger wäre besser mit einem Refraktor bedient.
Dem kann man nicht unbedingt wiedersprechen.
Nur würde ich das mehr in Richtung Einsteig z.B. mit einem Lidl-Refraktor sehen.
Wer schon gewisse Ambitionen hat in der Richtung was er sehen will, sollte die Frage auf einer anderen Ebene stellen.

Für die Auflösung ist letzten Endes doch die Öffnung entscheidend.
Hier ist nach meiner Meinung ein guter 6" Newton einem 4" FH-Refraktor schon sichtbar überlegen.
(Ich selber habe einen 6" f/8 Newton mit gutem Lichtenknecker-Spiegel.)

Bei f/11 hat ein Newton ein 0,36° grosses komafreies = beugungsbegrenztes Gesichtsfeld.
Da braucht die Kollimation nur auf 1cm genau sein (bei 6"). Da sollte es nun wirklich überhaupt keine Probleme geben. Um Offset o.Ä. braucht man sich da überhaupt nicht zu kümmern.

Zur Fotographie mit der Astro5:
Planetenfotographie betreibt man heute praktisch ausschliesslich mit der Webcam. Das geht z.B. auch mit einem Dobson ohne Nachführung. Dann sollte es auch mit der Astro5 gehen.

clear skies

Wolfgang
 
Hallo ergosum333!

Wenn Du Dir einen der beiden Newtons kaufen möchtest, dann rate ich Dir zum 1200er.

Vorteile 1200er:
-- passt quer auf die Rücksitzbank eines Autos
-- Montierung ist kleiner/billiger/leichter
-- größere Gesichtsfelder erreichbar
-- Akzeptable Einblickhöhe im Zenit

Vorteile 1600er:
-- geringfügig kleinere Obstruktion
-- hohe Vergrößerungen leichter zu realisieren
-- Justierung einfacher

Welche Vor- und Nachteile schwerwiegender sind, muss eben jeder selbst entscheiden. Ich würde den 1200er bevorzugen.

Wären es Dobs, dann sähe die Sache anders aus. Da entfiele ja das Problem mit der Montierung und der Einblickhöhe vollständig. Wenn die Gleitlager ordentlich sind, dann ist auch eine Nachführung am Dobs bis 300x machbar, bis 200x allemal. Und mehr als 300x bei einem 6"-Gerät ist sowieso nicht drin.


Gruß Harald
 
Na, "Maria",

da solltest Du erstmal ein bischen Luft holen und nachdenken, bevor Du Deine Tastatur nutzt.

Denn: Natürlich reicht ein Justagelaser zunächst mal aus. Aber auch der muss wiederum genaus justiert werden.

Das mit dem "das muss nicht mal am Stern geprüft werden" ... naja, wenn Du da dermassen anspruchslos bist ... bitte.

Und schliesslich: Das mit den fünf Minuten mag für einen geübten Justierer hinkommen. Aber, da sind wohl nicht alle so talentiert, wie Du es offenbar bist.

Nimms nicht übel, aber den zweiten Teil Deiner Ausführungen kann man mangels intellektueller Masse übergehen.

Gruss, Hannes
 
Hi Antares ...

na man muss ja nichtalles tieferlegen ;-)
Klar, mit einem auf einen Newton ausgerichten Stativ haste recht.
Aber das standardmässige eq6 Stativ sollte schon einen - sitzend - gut brauchbaren Beobachtungskomfort am Refraktor bieten ohne gleich 400 euronen locker machen zu müssen.

Gruss Hannes
 
bei einem f8- oder gar einem f11-Newton reicht zur exakten
Justage ein Justierlaser vollkommen aus. Es muß nichtmal
am Stern nachgeprüft werden! Das bekommt selbst ein Anfänger
in lässigen 5 Minuten erledigt.

...wenn der Laser richtig justiert ist, wenn der Okularauszug senkrecht zum Tubus steht, wenn der Fangspiegel nicht um seine eigene Achse etwas verdreht ist, wenn er nicht auf der optischen Achse verschoben montiert ist. Alles durchaus justierbar, wenn man weiss wie und das ein paar Mal gemacht hat. Aber: ich möchte den Anfänger sehen der dann nicht verzweifelt wenn er das Pech hat ein Rohr zu erwischen wo all das der Fall ist.
Und am Stern sollte auch beim f/8 Newton kontrolliert werden. Das ist noch einmal ein Stück empfindlicher als der Laser. Der Stern muss nicht justiert werden....


Jochen
 
Re: Planetenteleskop: Auflöung und Kontrast

Hallo Karsten

Vielen Dank für deine Ergenzungen!
Ich bin in sachen Newton ein gebrantes Kind und habe leider schon durch zu viele Gurken gesehen.
Daher kommt meine Neigung zum Refraktor.
Ich bin eigentlich schon der Meinung das man einen Newton nicht so einfach einem Anfänger empfehlen sollte.
Sicher ist der Newton ein billiges und Leistungsstarkes System, ich habe ja selber einen 8" f/8.
Man brauch nur mal im Teleskoppflege und bedienung Forum "justieren" eingeben und man sieht sofort was loß ist.
Es ist eben nicht so einfach, einen Laser in den OZ zu stecken und man hat eine heile Welt, ganz im Gegenteil für viele kommt dan die Ernüchterrung und die Probleme.
Für einen erfahrenen Hobbyastronomen ist es ein leichtes einen Newton zu justieren, doch für einen Anfänger mit vieleicht keinerlei Technischem und Pracktischen Verständnis und Erfahrung, ist das wie wenn ein Baby das Sprechen lernt.
Für mich und für viele Andere mögen solche Tuning Maßnahmen wie Velur einkelben oder Lüfter einbauen eine schöne und angenehme Schlechtwetter beschäftigung sein, doch für Andere ist es ein Albtraum wenn da was nicht passt oder funktioniert.
Deshalb halte ich nichts davon sich eine Baustelle ins Haus zu holen, die einem ganz schön das Hobby schwer machen kann.
Das hat man halt beim Refraktor nicht, es giebt kein pflegeleichteres Instrument wie den Refraktor.
Für Menschen die nur hinstellen und beobachten wollen mag das dass ideal System sein.
Ich konnte selbst mit einem sehr schönen 4"f/8 TMB-Voll-APO beobachten.
Die Optik ist praktisch perfekt.Die Beobachtung macht Spaß,aber es sind
eben nur 4".Im Vergleich zum 8" war M13 im APO ernüchternd unspektakulär.
Bei 160x mit den besten derzeit erhältlichen Planetenokus gegenüber 240x
im Newton mit den gleichen Oku.Der war aber auch bei 160x deutlich überlegen,
die AUFLÖSUNG machts
Einen 4" für Deep-Sky würde ich jetzt nicht nehmen, diesen Vergleich finde ich nicht so gerecht.
Um Deep-Sky gut zu sehen brauche ich Öffnung, aber an Planeten und Mond oder Sonne habe ich ja genügend Licht zur verfügung.
Fakt ist auch das ein 8" mehr auflösen kann als ein 4", doch ob das in der Praxis auch erreicht wird steht auf einem anderen Blatt.
Ein ganz anderer Faktor ist der Kontrast er steht nicht unmittelbar in Verbindung mit der Auflösung.
Und in Sachen Kontrast zeigt sich oft in der Praxis das ein 4" Refraktor ein schöneres und manchmal auch ein höher aufgelöstes Bild liefert als ein 8" Newton.
Es giebt auch schon einige Berichte von Newton besitzern die sich einen Orion ED mit 80mm Öffnung zugelegt haben und jetzt so begeistert sind von der Handlichkeit und Leistung eines so kleinen Instrument, dass sie mehr und lieber damit beobachten wie mit ihren großen Newtons.
Sicher liegt das an den Schwerpunkten die man sich setzt, aber ich denke solche Sternfreunde sin einfach auf den Geschmack gekommen ein schönes und Ästhetische Planetenbild zu geniesen mit einem hohen Kontrast und verzichten dabei lieber auf viele kg zu schleppen zu warten bis das Instrument ausgekühlt ist und ein zwar höher aufgelöstes aber nicht so schönes und blubberndes Bild zu sehen.
Ja es liegt halt im Auge des Betrachters!
Ich persönlich finde beide Instrumente nicht schlecht den 150/1200 oder 1600 und den Refraktor, nur aus meiner Erfahrung und meinen Schwerpunkten würde ich einen 4" f/15 vorziehen wollen.
Was ich noch ins Feld werfen wollte, ich verwende meinen 8" f/8 zum Teil auch auf einer Giro II und kann diese Montierung nur währmstens empfehlen!!!
Diese läuft so Butter weich da könnte sich mancher Dobson was abschneiden davon.
Nachfürung selbst bei 400 fach kein Problem.
Super schnell aufgestellt.
Einblickhöhe Optimal auf dem EQ-6 Stativ.
Und vor allem kann ich noch meine ganzen anderen Teleskope dranhängen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruß Uwe
 
Planetenteleskop

Ja das gibt es nicht, das wird auf jeden Fall immer spannender. Zu Maria: Es ist ja toll das du dich beteiligst aber ich denke in Foren sollte man immer nett zu einander sein da man ja auch mal selber Hilfe benötigen könnte. Außerdem sagt einem das der Anstand. Wenn du hier helfen willst gerne, wenn es persönlich und Beleidigend wird - laß es, mir wird schon von anderen wunderbar geholfen.

So jetzt mal zum Refraktor. Ursprünglich hatte ich einen Thread im anderen forum bezüglich eines Ebay Teleskops
Hier mal der Link: Thread Ebayteleskop

Dann habe ich mir folgende links als refraktoren rausgesucht (als Beispiel):

150/1200

und 102/1000

Dann wurden mir aber Newtons empfohlen.

Jetzt weiß ich natürlich nichts mehr. Auf jeden fall habe ich keine Lust zum Bastler und Justierer zu werden und ich bin noch kein Astroverrükter der seine gesamte Freizeit damit verbringen will. Also denke ich das ein Refraktor nun doch die bessere Wahl für mich ist. Der 150/1200 er müßte doch wirklich gute ergebnisse liefern? Was für einen Refraktor brauche ich denn um ähnliche vergrößerungen und Qualität wie der 1200er hinzubekommen? Mir ist Schärfe und Kontrast eigentlich sehr wichtig,

Auf jeden fall bin ich sehr froh dieses Forum gefunden zu haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

P.S. Ich will hier übrigens keine Schleichwerbung für den teleskop-Service machen, ich werde mir auch viele andere Angebote zukommen lassen und wenn jemand noch Links zu guten Händlern hat - her damit. Mir die Teile gebraucht zusammen zu kaufen - das lass ich mal lieber noch.
 
Re: Planetenteleskop: Auflöung und Kontrast

Hallo Uwe,
von der Giro II bin ich auch begeistert.Hab mein ED 80 draufgesetz(Top Nachführung).Leider hab ich nur ein HEQ-5 Stativ(etwas zu niedrig).Für einen Newton besser geeignet.Muss mir wohl ein anderes Stativ zulegen.

.......Daniel
 
Re: Planetenteleskop

Hallo Ergosum!

Wenn Du Dir einen FH für die Planetenbeobachtung kaufen möchtest, dann am besten keinen mit f/8 und erst recht keinen mit 6" Öffnung UND f/8! Da ist der Kontrast total im Keller, weil solche Geräte technisch zwingend bedingt einen massiven Farbfehler haben.

Aus diesem Grunde wird meist ein f/15 (dann wegen der Länge nur ein 4") empfohlen. Dieser hat einen geringen Farbfehler.

Teleskop Service bietet momentan brandneu ebensolche FHs an. Kostenpunkt 700.- ohne Monti und Stativ.


Gruß Harald
 
hallo Hannes,
Aber das standardmässige eq6 Stativ sollte schon einen - sitzend - gut brauchbaren Beobachtungskomfort am Refraktor bieten

bedenke auch, díe beobachtung im zenit! das stativ der EQ6 ist auch nur 30cm höher, als bei der H-EQ5 ( nur die habe ich ).

mein tubus ist nur knapp 700mm lang und ich habe auch rückwärtigen einblick! wenn ich jetzt das stativ der EQ6 aber 30cm längeren tubus zu grunde lege, gilt für zenitbeobachtungen:

wenn der sucher kein winkelsucher ist, kann man den vergessen, ohne sich den rücken zu verdrehen. sizten war nicht mehr drin - ging nur noch kniend. ich habe mir dann schon ein stativ gekauft, das höher ausziehbar ist.

schönen gruß
 
Also jetzt aber!
Etwas Ehrfurcht gehöhrt zu der Beobachtung mit dem Refraktor dazu.
Refraktorkniefall ist der Fachausdruck!!

Klaus
 
Hi Hannes,
nein, das EQ6 Stativ genügt um halbwegs annehmbar sitzend mit nem 1000er oder mit sehr niedrigen Stuhl einem 1200er Ref. zu beobachten. Je nach Ausrichtung des Scopes. Wobei Leute mit Deiner Körpergröße das sicher noch anders empfinden werden.
Bei 1500 Refr. mm kann man vielleicht auf dem Boden sitzend und gebückt hinkommen.
Ein Lösung die mir nicht wirklich zusagt. Außerdem wird man dann so leicht auf nem Teleskoptreffen erkannt. Weil man der einzige ist mit Grasspuren im Gesicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
CS
 
Re: Planetenteleskop

hi ergosum

wie wäre es mit dem 127/1200er refraktor, siehe :

http://www.teleskop-service.de/Astro/Refraktor/refraktor.htm#127

okay, da hast du wieder einen kleinen farbfehler. aber was ich bislang an reaktionen auf dieses gerät so gelesen habe, war das alles sehr positiv. den auf einer heq5 (sicher wird dir jener händler ;-) ein gutes angebot machen können) und du bist im "guten bereich".

gruss hannes
 
Re: Planetenteleskop: Auflöung und Kontrast

Hi Uwe,
das
<<Und in Sachen Kontrast zeigt sich oft in der Praxis das ein 4" Refraktor ein schöneres und manchmal auch ein höher aufgelöstes Bild liefert als ein 8" Newton.>>
liegt nicht am Prinzip Newton, sondern an unterschiedlichen Optikgüten, wenn man alle Wetter- und Atmosphäreneinflüsse mal ausklammert.
Ein Top 4" Apo. mit echten 95 Strehl und ein TopZS kann durchaus mehr Kontrast liefern wie ein hoch obstruierter 8" Newton. Aber nur dann wenn der Newton bescheidene optische Qualität hat. Hat der Newton auch echte 95% an beiden optischen Flächen (HS und FS) wird der kleinere Refr. immer weniger zeigen, vorausgesetzt es sind keine andere begrenzenden Faktoren, wie Seeing etc. da.
Und da Auflösungsvermögen ausschließlich von der Öffnung abhängt.....

So wird dann z.B. auch klar warum ein gemeinhin als planetenungeeigneter f/4,5 Newton eben doch zum Planeten gucken taugt. Er muß halt von hoher Güte sein, damit die Kontrastleistung stimmt. Und wenn die Bedingungen stimmen, dann ziehts Dir die Schuhe aus, genau wie mir seinerzeit als ich Jup durch einen super 18" Dobs gesehen habe. Das war wie n Bild im Hochglanzmagazin.
CS
 
Re: Planetenteleskop

Hi Hannes,
HEQ5 - vorsicht. Das Stativ der HEQ5 ist in der Minimalhöhe höher wie das der EQ6. Maximal ist das EQ6 Stativ höher, weil es entgegen der HEQ5 komplett ausgezogen werden kann, auch wenn es nicht sehr viel ist.
Leider sind die beiden Stative hinsischtlich der Montierungsaufnahme nicht kompartibel.
CS
 
Hallo Ergosum,

zuerst muss ich mich bei Dir mal entschuldigen.
Ich habe mich hier in diesen Thraed eingemischt,
ohne Rücksicht auf Deine Frage zu nehmen.

Nun gut, wenn es ein 150mm Newton sein soll,
würde ich einen TAL nehmen.(150/1200)
Zur Zeit wird einer im Ebay angeboten.
Von allen angebotenen 150mm Newtons auf dem Markt,
dürfte dieser die beste Optik haben.
Allerdings muss man beim Transport ein paar Kilos bewegen.
Um Justageprobleme brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.
Es gibt hier im Forum Leute ,welche diese Sache beherschen.
Zudem ist ein Newton relativ einfach zu justieren.

Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de


 
Hallo Gerd!

Du bist nicht auf dem letzten Stand. Aktuell will Ergosum einen FH.


Es gibt hier im Forum Leute ,welche diese Sache beherschen.
Zudem ist ein Newton relativ einfach zu justieren.
Ein Newton ist schwieriger zu justieren als ein Maksutov Cassegrain mit justierbarem HS und FS. Wieso immer geschrieben wird, ein Newton sei einfach zu justieren, verstehe ich nicht.

Ein Newton ist doch nur dann einfach zu justieren, wenn der FS bereits perfekt im Tubus und zum OAZ positioniert und ausgerichtet ist und ausserdem der OAZ selbst perfekt ausgerichtet ist. Ansonsten gibt es 11 (!) Freiheitsgrade, welche es zu justieren gilt!!!

Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum Newtons oft den Ruf haben, schlechte Planetenbilder zu liefern? Weil einfach die wenigsten Besitzer einen Newton richtig justieren?

Ein MC hingegen hat den Ruf, sauschwer kollimiert zu werden. Und das, obwohl hier nur 6 Freiheitsgrade (bzw. 3 Freiheitsgrade bei nichtjustierbarem FS) beachtet werden müssen.


Gruß Harald
 
Re: Planetenteleskop

Hallo Hasebergen, jetzt wirds für mich langsam produktiv, der link zu dem 127/1200er refraktor sieht echt gut aus, geht zwar über mein Ursprungsbudget raus aber was als Beispielfotos zu sehen ist kommt echt gut und da werde ich wahrscheinlich dann mal nicht auf den Cent schauen ;-)

Mir gefällt besonders folgender: TSR 127 ADM 127/1200mm
Refraktor 127 mit 8x50 Sucher, 2 Okulare, Zenitspiegel, auf parallaktischer Montierung ADM von Celestron mit massivem Stahl Stativ inkl. Polsucher und 2 Achsensteuerung (Version ADM fot)

Jetz aber noch eine Frage. Ist die Montierung (heq5) die du vorschlägst nötig ? Reicht die beim Händlerangebot genutzte (ADM) nicht ?

wenn es noch andere so direkte Vorschläge gibt gerne, aber aus den ganzen beiträgen werd ich ansonsten echt nicht schlau - das ist für einen Anfenger doch zu viel.

und Gerd, habe bei Ebay nach TAL gesucht aber nicht gefunden, hast du einen Link?

 
Hallo Harald,

nicht böse sein ,wenn ich jetzt von mir gebe:
Für mich ist die Justage eines Newton kein Problem.
Vielleicht habe ich dies schon so oft getan, das es in Routine übergegangen ist.
Einen Mak/Cassegrain zu justieren ist genausowenig ein Problem, solange der keine Hauptspiegelfokussierung hat.
Ein Teleskop mit Hauptspiegelfokussierung, egal ob MC oder SC ist abgesehen vom Fangspiegel nicht kolliminierbar,
weil das Shifting ein unkalkulierbarer Freiheitsgrad ist.
Einen Fraunhofer F8 für Planetenbeobachtung zu kaufen halte ich für eine Dummheit.
(kann auch durch Unwissenheit ersetzt werden)

Mit freundlichem (und dies ist keine Flosskel)
Gruß, Gerd
 
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