Neues Teleskop muss her....

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thommi

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Leider muss ich mich nochmals melden. Akzidentiell ist mein Apo unfreiwillig in die ewigen Jagdgründe eingegangen und ich brauche ein neues Teleskop. EQ-6R ist vorhanden, Asi Air & Co, sowie 2600 MC Pro und 585 MC sind bestellt.
Möchte mit Astrofotografie beginnen, Deep sky bevorzugt, Planeten gingen vorher mit meinem Apo (950mm) nur bedingt, Barlow war geplant anzuschaffen. Optisch sollte es auch gut gehen.

Nun stellt sich für mich die Wahl, ob ich auf einen Reflektor umsteige, oder beim Apo bleibe. Nur keinen Carbon mehr.
Bisher 127mm bei 950mm Brennweite. Eine kleinere Öffnung möchte ich nicht mehr haben. Brennweite beim Apo zwischen 800-1000mm.
Hab gefunden: TS AP 130/910 ED Triplet Photoline 3,7" oder den Tecnosky AP 130/900 SLD OWL Triplet OTA. Geraten hat man mir auch zum Askar AP 130/1000 130PHQ OTA. Maximalpreib Tubus sagen wir 3000, bei besonderer Qualität auch etwas mehr.

Bei den Reflektoren bin ich mir noch unsicherer:
Empfohlen wurden mit der 254/1016 Carbon Photon OTA oder der 203/800 Carbon Photon OTA - beide mit einem großen Öffnungsverhältnis.

Was meint ihr dazu?

TX Euch allen!
Thommi
 
Ergänzung: Mir wurde auch ein Schmidt-Cassegrain empfohlen, Celestron Edge HD 11. Der ließe sich mit einer Speziallinse "Hyperstar" sogar auf eine Blene von 2 runterreduzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Thommi,

Von deinen genannten APOs würde ich vermutlich nur den Askar empfehlen, alternativ den TS CF-APO 130 (der ist aktuell zumindest unter 3k zu haben).
Den 130er Photoline harmoniert eher mit einer Monokamera.

Einen 10" Newton würde ich mir nicht auf der EQ-6R antun, fand meinen 200/1000 schon sehr Windanfällig.
Persönlich kann ich sowohl die einfachen Skywatcher (150/750 | 200/1000 PDS) als auch den Lacerta Fotonewton empfehlen.

CS
Alexander
 
Ergänzung: Mir wurde auch ein Schmidt-Cassegrain empfohlen, Celestron Edge HD 11. Der ließe sich mit einer Speziallinse "Hyperstar" sogar auf eine Blene von 2 runterreduzieren.
Hallo thommi, in Kombination mit einer EQ6-R, ist das vielleicht nicht die beste Empfehlung, da das C11 EHD schon ein ordentlicher Brocken ist. Und erst recht nicht, wenn man dein Budget anschaut. Das C11 EHD kostet neu schon fast 5K€, das Hyperstar Modul mit der schnellen Blende kostet auch noch mal 2K€. Das könnte etwas schwierig werden, selbst gebraucht. Nur nebenbei erwähnt. :)
 
Tx to all!
Würd schon mehr hergeben, wenns das Scope Wert ist.

Hab gerade neue niederschmetternde Nachrichten erhalten, auch die EQ-6R ist hinüber. Wenigstens weiß ich inzwischen, dass ich nicht ganz doof war, sondern irgendein LKW mein Scope umgefahren und zerquetscht hat.
So, nun das auch noch neu suchen.
Der Askar würd mir gefallen, jedoch in Anbetracht alles neu anzuschaffen, muss ich mal schauen, was wo Sinn macht meine Mittel einzusetzen.

Mir wurde bei Nutzung eines 10 Zoll Newton zu einer EQ-8 geraten, oder zum etwas günstigeren CG350 auch von Skywatcher. Die 350 sei tragfähig bis 35kg (Foto bis 25kg) aber noch mobil einsetzbar. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Oder sind 10 Zoll einfach zu groß für einen mobilen einsatz?
 
Hallo Thommi,

aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein 200/1000mm Newton auf der EQ6-R gut funktioniert. Sicher, man kann nicht zu stabil montieren, aber ich habe nahezu keinen Ausschuss, auch wenn etwas Wind geht. Ich finde F5 ganz OK, da es etwas leichter zu justieren ist. 10 Zoll wären aber sicherlich grenzwertig was die Windanfälligkeit angeht. Das Gewicht (zumindest mit Carbon Tubus) sollte bei F4 eigentlich noch gehen. Ist halt wie immer, wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall :ROFLMAO:

Viele Grüße
Michael
 
f/4 10" Carbon geht bei Vielen noch ganz ordentlich auf einer EQ6. Gibt haufenweise Bilder auf Astrobin dazu. Mehr würde ich einer EQ6 nicht zumuten.
Ich habe auch "nur" einen 8" f/5 auf einer EQ6-R und im leicht windgeschützen Garten praktisch 0 Ausschuss.

Ciao, Udo
 
Man
Wie kann einem entgehen, dass ein LKW das eigene Instrumentarium demoliert?
Lustig ist das für mich leider nicht. Tja, was soll ich dazu erklären? Ich wohne in einer Hangstraße, an deren Ende seit einem Jahr ein Umschlagbetrieb für Autoersatzteile steht. Da fahren in unserer früher so ruhigen Gegend nun rund um die Uhr gefühlt hundert LKW und Klein-LKW zum ab- und aufladen. Und oftmals staut es sich. Dann bleiben die Fahrzeuge oft einfach mitten in der Straße stehen und karren ihre Paletten oder auch nur Pakete so zur Firma und drehen dann in unseren Einfahrten um. Ich habe auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen größeren Parkplatz Richtung Süden, der natürlich zum Wenden einlädt. Es war am Sonntag plötzlich sehr klar, also hab ich mein Equipment dort wie immer aufgebaut und wollte den Orionnebel ablichten. Und in der Früh lag dann mein Teleskop den Abhang hinunter zerbrochen da. Eigentlich hab ich angenommen, es ist durch Wind oder durch ungeschicktes Aufbauen runtergefallen, aber dann hat mir ein Nachbar gesagt, dass es wohl einer der LKW war, weil der mehrfach auf meinem Grundstück reversiert hat. Und wir haben unsere Schlafzimmer nach Norden, also genau auf der anderen Seite
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir hat jemand gerade eine Nachricht zugesandt (DANKE), dass man für 10 Zoll eine EQ-8 nehmen soll, wenn man fotografisch arbeiten möchte. Das ist schon ein Bisschen heavy.
Der meinte, aber ich sollte mal primär eine Umi Montierung ins Auge fassen, die sei leicht und würde an die EQ-6 fast rankommen. Und günstiger sein. Hab gerade im Forum dazu was gelesen. Muss mich aber noch genauer informieren.
Kann die einen Askar 130 PHQ oder so was in der Liga gut für Fotografie tragen?
Würde derzeit natürlich meinen Geldbeutel schonen. Und später könnt ich ja mal über eine schwerere Montierung und einen 10 Zoll Newton oder den EdgeHD nachdenken. Was meint ihr?

TX
Thommi
 
Man

Ich habe auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen größeren Parkplatz Richtung Süden, der natürlich zum Wenden einlädt. Es war am Sonntag plötzlich sehr klar, also hab ich mein Equipment dort wie immer aufgebaut und wollte den Orionnebel ablichten. Und in der Früh lag dann mein Teleskop den Abhang hinunter zerbrochen da. Eigentlich hab ich angenommen, es ist durch Wind oder durch ungeschicktes Aufbauen runtergefallen, aber dann hat mir ein Nachbar gesagt, dass es wohl einer der LKW war, weil der mehrfach auf meinem Grundstück reversiert hat. Und wir haben unsere Schlafzimmer nach Norden, also genau auf der anderen Seite
Hi,
Hab erstmal auf den Kalender schauen müssen, weil ich dachte, es wäre der 1. April.
Du baust dein Teleskop auf einen Parkplatz auf, entfernst dich davon und bemerkst erst später, das es zerstört wurde?
Was gibts noch außer 1.April?
 
Hi,
Hab erstmal auf den Kalender schauen müssen, weil ich dachte, es wäre der 1. April.
Du baust dein Teleskop auf einen Parkplatz auf, entfernst dich davon und bemerkst erst später, das es zerstört wurde?
Was gibts noch außer 1.April?
Ich darf wohl noch auf meinem Grund mein Eigentum stehen lassen, oder? Ist schlussendlich mein Parkplatz und Garten und Südterrasse. Gekennzeichnet, umzäunt und Hecke (bis auf die Einfahrt) und von Außen nicht einsehbar. Bisher war das 40 Jahre lang kein Problem bei uns am Land. Jetzt wird wohl eine Sperrstange für Ruhe sorgen müssen.
Vielleicht könnt ihr mir ja bei meinem Post #11 helfen.
Danke
 
Hier mal ein paar Links zur UMi 17




Und hier noch 2 Bilder was man drauf laden kann einmal ein C11 und einmal ein 10" Cassegrain. Hab auch schönen 130mm APO drauf gesehen.

IMG_8088.jpg


20230528_004616798_iOS.jpg

Gruß und CS
Thomas
 
Und hier gibt es auch noch einige Infos


Ich meine in dem Threads gibt es auch ein Bild mit einem 150mm ED APO

 
Danke. Das sieht wirklich gut aus. Eines der Berlebachstative dazu.

Ich hab noch einen Rat bekommen bezüglich Teleskop: 200mm Newton aus Carbon mit f4 oder f5. Der würde bei 6-8kg liegen. TS-Optics ONTC 203 mm f/5 Newton-Teleskop oder in f4. Der wäre lt. Ratgeber in guter Bauqualität und würde alles in Allem meinem Geldbörsel entgegenkommen.
Was würdet Ihr davon halten?
 
Als Alternative für eher kleine Objekte wie Galaxien usw. eventuell ein SC wie C8 oder C9.25 mit einem guten Starizona Reducer. Beim C9.25 mit Reducer bietet sich 2x2 Binning an, man ist dann nicht mehr im Oversampling und die Belichtungszeit halbiert sich. Allerdings werden aus den 26MP der ASI2600 nur noch 6,5MP. Und für großflächige Objekte wie die vielen Nebel noch einen kleinen APO dazu.
 
TS-Optics ONTC 203 mm f/5 Newton-Teleskop oder in f4. Der wäre lt. Ratgeber in guter Bauqualität und würde alles in Allem meinem Geldbörsel entgegenkommen.
Sicher ein netter Newton. Wobei das deiner Bemerkung am Anfang wiederspricht:
Wobei ich die auch nicht verstehe. Denn gerade für Teleskope hat Carbon viele Vorteile. Der Hauptnachteil ist halt der Preis.

Generell ist die Kombination von 8" Newton und EQ6 eigentlich ziemlich gut. Ich würde bei 8" eher bei f/5 bleiben. Einerseits ist das optisch etwas gutmütiger, andererseits kommst du immer noch auf 1000mm Brennweite, was auch für kleinere Objekte hilfreich ist. Wenn es dann "untenrum" noch etwas sein soll, würde ich auch eher einen APO im Bereich 500-600mm nehmen (gg.f mit Reducer).

Wenn dir Planeten wichtiger sind als Deepsky-Objekte, ist ein SC sicher eine Überlegung wert, ansonsten würde ich eher den Newton nehmen. Da kannst du dann immer noch eine Barlow und eine Zweitkamera mit ganz kleinen Pixeln für die Planetenfotografie dranhängen, wenn du das willst. Umgekehrt ist es schwieriger. Ein extremer 0.65x Reducer an einem SCT mit einem APS-C Sensor ist eher grenzwertig. Während die üblichen Koma-Korrektoren für den Newton APS-C ganz gut ausleuchten. Wenn du dann noch ein klein wenig mehr Brennweite möchtest, kannst du mit dem ONTC des Explore Scientific Korrektor einsetzen, der hat nochmal eine 15% Brennweitenverlängerung. Ansonsten halt den GPU ohne Verlängerung. Koma-Korrektoren mit Reduktion sind auch wieder problematisch. Die kleineren 2"er können APS-C i.d.R. nicht mehr ordentlich ausleuchten. Mit einem grossen 3" CC geht das zwar, aber der ist an einem 8"-er eigentlich nicht sehr sinnvoll, da du da auch einen entsprechend grossen Fangspiegel brauchst.

Bei 200mm hat der Lacerta Fotonewton auch noch einen guten Ruf. Wenn es etwas günstiger sein soll, sind die UNTCs von TS aber durchaus auch eine Überlegung wert. Klar, die Mechanik ist eine Nummer einfacher als beim ONTC (ist im Prnzip der GSO Blechnewton in einem - ziemlich guten - Carbontubus) und braucht sicher eher mal eine Justage, ist aber halt auch einiges günstiger. Da ist halt die Frage, wie viele Kompromisse du eingehen willst.
 
Hallo,

angesichts der kleinen Pixel aktueller CMOS Kameras sind, meiner Meinung nach, hohe Brennweite nicht mehr wirklich nötig. Man ist sehr schnell schnell im Oversampling und das Seeing schlägt zu. Echtes Binning gibt es bei CMOS auch nicht, da kann man das Bild besser später am Rechner verkleinern und auf die Situation und das Seeing anpassen. Auch für Planeten braucht man kaum noch hohe Brennweiten, da es ja schon Kameras mit sehr kleinen Pixeln gibt. Dann genügt eine gute Barlow. Das Geld wurde ich eher in gute Filter (z.B. Dual Band für Farbenkameras) investieren.

Viele Grüße
Michael
 
Moin Thommi (und natürlich auch andere ...), suchste gute Montierung? Hätte noch eine komplette Losmandy G-11 abzugeben. Die ist bekannt von hoher Qualität. Ich wollte eigentlich auch photographieren, bleibe aber visuell. Und daher kann sie gehen, denn zum Herumstehen und vollstauben ist sie echt zu schade.

Hier mal ein paar Bilder ...

Greetzles Hannes
 

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Der ES HR2 Komakorrektor hat den Faktor 1,06, verlängert die Brennweite also um 6%, nicht 15%.
15% bringt der Paracorr 2 von TeleVue mit. Faktor 1,5 ist bei APM zu haben.
Thema Ausleuchtung mit Komakorrektoren: Der Starizona Nexus mit Faktor 0,75 leuchtet APS-C gut aus, die Vignette ist im akzeptablen Rahmen und lässt sich mit Flats sehr gut kompensieren.

CS
 
angesichts der kleinen Pixel aktueller CMOS Kameras sind, meiner Meinung nach, hohe Brennweite nicht mehr wirklich nötig.
Bei 1000mm bist du mit der 2600er bei 0.8" pro Pixel. Das ist nun wirklich nicht zu viel. Bei sehr gutem Seeing (1-1.5") sogar noch etwas knapp. Insofern finde ich 1000mm Brennweite schon ganz brauchbar.

Thema Ausleuchtung mit Komakorrektoren: Der Starizona Nexus mit Faktor 0,75 leuchtet APS-C gut aus, die Vignette ist im akzeptablen Rahmen und lässt sich mit Flats sehr gut kompensieren.
Ich kenn den nicht persönlich, war da aber skeptisch, da den Starizona selbst mit 28mm Bildkreis angibt. Scheinbar sind die da etwas zurückhaltender als andere Hersteller.
 
Ich hab zwei davon im Einsatz, ich liebe die Teile! Ich hatte ebenfalls einen ASA 0,73, welcher vom Backfokus, Fokallage, Fokussierung und Ausleuchtung deutlich kritischer ist.
Starizona: 28 mm korrigierter und ausgeleuchteter Bildkreis. Der erste Teil ist mir wichtiger als der Zweite ;)
 
Bei 1000mm bist du mit der 2600er bei 0.8" pro Pixel. Das ist nun wirklich nicht zu viel. Bei sehr gutem Seeing (1-1.5") sogar noch etwas knapp. Insofern finde ich 1000mm Brennweite schon ganz brauchbar.
Mir ist es selbst mit Kurzbelichtungen und 0,5 "/Pixel nicht gelungen echte Auflösungen von unter einer Bogensekunde zu erreichen. Nun ist mein Standort auch sicher nicht optimal. Mein 8" F5 Newton macht tolle Bilder, aber auch bei den 4.3µ Pixel der EOS bin ich mit 0,93 "/Pixel nicht im Undersampling. Und genau da landet man mit einem IMX571 an einem 8" F4 Newton :)

Von daher finde ich die Kombination sehr gelungen. Meiner Meinung nach greift das Abtasttheorem eher bei Planeten als bei Deepsky.

Viele Grüße
Mchael
 
Mir ist es selbst mit Kurzbelichtungen und 0,5 "/Pixel nicht gelungen echte Auflösungen von unter einer Bogensekunde zu erreichen.
Sollst du ja auch nicht. Wenn du 1" Seeing hast, brauchst du halt 0.5"/Pixel um die 1" Auflösung zu erreichen. Nun kann es durchaus sein, dass du selten bis die 1" Seeing erreichst. Das ist dann eine andere Sache.

Meiner Meinung nach greift das Abtasttheorem eher bei Planeten als bei Deepsky.
Das Abtasttheorem gilt für Signale. Das hat weder etwas mit Plaeten noch Deepsky zu tun. Dem Abtasttheorem ist völlig egal, welches Signal du abtastest.
 
Planeten gingen vorher mit meinem Apo (950mm) nur bedingt,
Ein Apo mit der Brennweite ist eigentlich ein ganz schöner Brocken. Da würde mich ein Beispielfoto interessieren, wenn du sagst, da ging nur begrenzt.

Und ansonsten herzliches Beileid wegen deinem Equipment. Du scheinst das aber irgendwie einfach so hinzunehmen. Das sind ja 1000de €. Besteht wenigstens die Möglichkeit die drecksau zu erwischen? Das sollte eigentlich ziemlich genau fest zu machen sein wer das war. Der Autoteilehändler führt wahrscheinlich sehr genau Buch darüber wer wann genau was geliefert und abgeholt hat. Und die Uhrzeit kriegst du über deinen Nachbarn sicher auch gut raus. Dazu hättest du aber auch direkt morgens Anzeige machen müssen. Sonst brauchst du schon lackspuren als Beweis.

Mein setup steht nachts auch unbewacht draußen. Ich habe mir allerdings eine Kamera aufgehängt, da bei mir immer mal wieder nachts jemand im Garten rum geschlichen ist. Die läuft über Akku und wlan und wird über einen bewegungsmelder getriggert. Der Akku hält mindestens 3 Monate. Das funktioniert einwandfrei und kostet nicht die Welt. Bisher hat das zum Glück nur Eulen oder Katzen aufgenommen. Seit dem schleicht interessanterweise auch niemand mehr im Garten rum…
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem Abtasttheorem ist völlig egal, welches Signal du abtastest.
Mathematisch hast Du selbstverständlich recht. Aber es macht, in meinen Augen, durchaus einen Unterschied, ob ich am Planeten mit ein paar Millisekunden Belichte und dann die schärfsten Aufnahmen heraussortieren lasse oder ob ich mehrere Sekunden oder gar Minuten lang belichte und sich Seeing und (kleine) Nachführfehler in einer Aufnahme akkumulieren. Zwischen der Theorie und dem was man davon in der Praxis umsetzen kann klafft, meiner Erfahrung nach, eine mehr oder weniger deutlich Lücke.

Viele Grüße
Michael
 
Mathematisch hast Du selbstverständlich recht. Aber es macht, in meinen Augen, durchaus einen Unterschied, ob ich am Planeten mit ein paar Millisekunden Belichte und dann die schärfsten Aufnahmen heraussortieren lasse oder ob ich mehrere Sekunden oder gar Minuten lang belichte und sich Seeing und (kleine) Nachführfehler in einer Aufnahme akkumulieren. Zwischen der Theorie und dem was man davon in der Praxis umsetzen kann klafft, meiner Erfahrung nach, eine mehr oder weniger deutlich Lücke.

Viele Grüße
Michael
Sehe ich auch so.

Das beste was ich je erreicht habe, waren 1,8“ im Stack mit meinem 12“ Dobson und 1s Frames.

D.h. Würde heißen, dass man unterhalb eines Samplings von ca. 0,8“/px keinerlei Gewinn mehr erzielen kann. Die Öffnung dürfte ab 8“ auch keine spürbare Rolle mehr spielen. Demnach würde mit einer Kamera wie der asi2600 ein 8“ f/5 bereits das Maximum an Auflösung in Deepsky Aufnahmen liefern. An meinem Standort. Der ist zwar nicht so toll, aber wenn ich meine Bilder mit der Auflösung von anderen vergleiche ist er wohl auch nicht so schlecht. An meinem Standort reichen aber auch 1“/px in 9/10 Nächten. In der Hälfte der Nächte sogar eher 1,5“/px.

Wenn man wirklich noch weiter runter will, muss man <1/10s aufnehmen. Ab da bekommt man erst einen substanziellen Anteil an Frames wo das seeing nicht mehr die Airy disk auffächert. Für Deep sky ist das aber bis auf ein paar wenige winzige pn mit extremer flächenhelligkeit kaum praktikabel.
 
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