PC Mindestanforderung, Neukauf

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Eine onboard-Grafik-Karte wäre für mich ein NoGo. Damit Du für die Zukunft gwappnet bleibst, empfehle ich Dir dringend auch eine eigenständige Grafikkarte und ehrlich gesagt halte die im Konfigurator optionale Top-Karte für die beste Option. Leider sind es dann auch fast 200,- Euro mehr.
Welche Stacking und Bildbearbeitungssoftware nutzt den die GPU aktuell? Das ist eigentlich hauptsächlich PS und die KI Tools.

Zum einordnen: der I5 12400 ist ca. 30% schneller als mein Ryzon 2600, die 1050ti 20% schneller als meine 960. Ich habe nur 16GB Speicher. In Siril stacke ich um die 100 Bilder der ASI533 in 1min. Für 2000 Bilder braucht es ca. 20min für das reine Stacken und nochmal das selbe für den Rest. APP braucht da allerdings deutlich länger für, PI soweit ich gelesen habe auch. Denoise AI braucht mit GPU Unterstützung 10-20s für eins dieser Bilder und ohne ca 1min oder so soweit ich mich erinnern kann.

Wenn mein Rechner irgendwo in die Knie geht, dann wegen den 16GB Speicher. Das passiert allerdings nur, wenn ich z.B. die Bilder meiner Canon R vorm Stacken nochmal drizzeln will. Oder wenn ich in AS3 Videos mit großem ROI drizzeln will. Ohne Drizzeln reicht mein Rechner ohne Probleme für Stacken und Bearbeiten von Serien mit Kameras wie der Canon R oder einer ASI2600, die ca. 25Mpx haben. Wenn ich die gedrizzelten 81mpx Dateien in Gimp bearbeiten will, wird es dann schon etwas zäh.

dafür aber ne gute (welche dann) Grafikkarte? Und der Rest des Konfigs, passt dann so?
Bei Adobe oder Topaz kannst du dir die Systemanforderungen anschauen. Die 1050ti ist dafür ausreichend, liegt aber eher am unteren Ende der Skala. Die 1050ti ist so das unterste, was ich einbauen würde. Alles darunter wird dir meiner Meinung keinen großen Vorteil bieten. Dafür würde ich aber keinen schwächeren Prozessor nehmen. Den Prozessor brauchst du immer.

Aber wie gesagt, um mal zwischendurch entspannt ein paar Bilder zu stacken braucht man nicht unbedingt GPU Unterstützung.
 
Externe Graka zieht auch einen kleinen Rattenschwanz nach:
Grösseres Netzteil, zusätzlich "dicke" Versorgungskabel zur Karte
Lautstärke eventuell höher, man muss darauf achten, dass es keine laute Karte ist
notwendige zusätzliche Gehäusekühlung, meine Gehäuse haben nur den Luftfluss durch das Netzteil.
Hallo!
Nur bedingt richtig, wenn man solche Monster einbaut, klar.
Ich habe es bei Grafikkarten immer so gehalten, dass es ohne zusätzlichen SV-Stecker gehen muss, ergo bei max. 75W ist Schluss.
Des weiteren bieten die Quadro-Karten einen wesentlich längeren Supportzeitraum, als die Consumer-Produkte. Weiterhin ergeben sich durch die "Profi" Treiber auch wesentlich weniger Probleme, vor allem unter Linux, und es sind alle Möglichkeiten des Chips freigeschaltet.
Sie kosten zwar mehr, aber die Anschaffung hat sich bisher immer gelohnt.
Externe Grafikeinheiten müssen nicht ständig parallel auf den Hauptspeicher zugreifen, sondern nutzen latenzarme andere Zugriffe. Besonders bei Echtzeitsystem, wie z.B. dieses hier macht sich jede billige 30€ Karte aber so was von bemerkbar. Die Interne ist dabei komplett abzuschalten, aufs Mainboard achten oder eine CPU mit Suffix "F" anschaffen.
Die Unterschiede sind dabei groß, tlw. bis zu 100.000ns Latenz bei interner Grafik, mit Grafikkarte nur 3000ns. Das sind enorme Unterschiede und bei den Bilddatenmengen macht sich dies selbst subjektiv bemerkbar.
 
Sagen wir mal, ich probiere den letztgenannten PC mit der Onboardgrafik so aus und schaue mit der Zeit, ob ich dann eine Graka (keine High-End) nachrüste.

Geht das problemlos dann? Ist mein ausgewähltes Mainboard (?), Netzteil etc dafür fit genug?
?

Glaub, wir haben es bald, hehe.
 
Das geht auf jeden Fall!
 
Geht das problemlos dann? Ist mein ausgewähltes Mainboard (?), Netzteil etc dafür fit genug?
Das geht aber so was von, ich nutze eine ewtas umfangreichere Ausstattung mit 550W, noch nie Probleme gehabt.
Die CPU verbrät ungebremst im Höchstlastfall 242W, des Rest vom Board mit Reserven für USB-C und SSD keine 100W. da geht locker noch eine 140W Grafikkarte.
 
Das geht auf jeden Fall!
 
notwendige zusätzliche Gehäusekühlung, meine Gehäuse haben nur den Luftfluss durch das Netzteil.
Hallo Peter,
einen Aktuellen Prozessor heute nur mit CPU-Kühler und dem Luftstrom vom Netzteil thermisch im Zaum zu halten, geht definitiv nicht mehr.
Selbst Wasserkühlungen kommen bei den "Hitzköpfen" arg in Bedrängnis, weil die Wärmeabgabe einfach zu hoch ist.
Ich achte bei den Gehäuse schon auf zusätzliche Lüfter, welche vom Mainboard steuerbar sind. Damit kann man sehr ruhige und trotzdem Leistungsfähige Rechner bauen. Der hier Verwendete Cori i5 Gen. 10 hat trotzdem bei Vollast (134W) eine höhere Energiedichte (9,5W/cm²) als eine 2000W Herdplatte (mit 7,5W/cm²). Bei den neueren ist das noch viel schlimmer (17W/cm²).
Sollte man mal drüber grübeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
einen Aktuellen Prozessor heute nur mit CPU-Kühler und dem Luftstrom vom Netzteil thermisch im Zaum zu halten, geht definitiv nicht mehr.
klar geht das, nämlich so: ;)

Intel(R) Core(TM) i7-10700K CPU @ 3.80GHz
MSI-MPG-Z490 Board
be Quiet! Straight Power 11 PC Netzteil ATX 650W BN282
Desktop Gehäuse
Kein Gehäuselüfter, habe extra nochmal geschaut.

System ist flüsterleise, praktisch unhörbar.
Und sehr kühl.

Gruß
Peter
 
Die Rede war von aktuellen CPUs. 10700 ist Gen 10. Aktuell ist Gen 13...
Ah klar, da kann ich natürlich dann nichts dazu sagen.
Habe mich eh gewundert, mein System ist auch schon wieder fast 4 Jahre alt. Die Zeit vergeht. ;)

Meine Empfehlung wäre auch, nicht die neuesten Generationen zu kaufen, sondern eher 1 oder 2 drunter.
Ist preis/leistung besser und sind vielleicht auch nicht ganz so leistungshungrig.

Gruß
Peter
 
So, habe nochmal ne Nacht drüber geschlafen und folgendes konfiguriert:

Ist der soweit 'gut', um in Ruhe und vernünftig arbeiten zu können?

Hey,

arbeiten kannst du damit, aber den Preis finde ich übertrieben. Woanders bekommst du für das gleiche Geld eine richtige Grafikkarte dazu (bei mir zumindest wird für deine Konfiguration 949€ aufgerufen und die 799€ sind durchgestrichen).

Auf die schnelle hab ich mal folgendes bei alternate zusammengelickt.

Screenshot_20230123-001648-01.jpeg


Screenshot_20230123-001707-01.jpeg

555€, 150€ für den Zusammenbau. Windows habe ich mal außen vor gelassen, dort werden 150€ dafür aufgerufen. Das geht günstiger.

Der Prozessor ist ähnlich gut wie aus deinem Angebot. Das Mainboard günstig und nichts besonderes. 32GB Arbeitsspeicher! Grafikkarte (kein Knaller, aber OpenCL wird unterstützt, evtl. eine GTX 1050 in Erwägung ziehen). SSD nach Bedarf. Gehäuse und Netzteil gut und kostengünstig.

Gruß

Ralph
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ich bin Befürworter von kleineren PC's ohne dicke Sachen drumrum....
Aus gutem Grund, vor vielen Jahren hatte ich mir einen dicken PC geleistet und gespart wie ein Narr.
Nach zwei Jahren war er lange nicht mehr so schnell, auch bei neugeladenen OS, von Windows...
Heutzutage sehe ich das gleiche in grün auf meinem Supermarkt PC der mir gut funktioniert mit AA7, ASTAP, Siril, DSS(den ich nicht mehr mag), SkyCharts, AS3, Adobe Lightroom, PHD2, iOptron Commander, PSS, Adobe DNG Converter, GradXpert und letztens noch Stellarium habe ich wieder zum laufen gekriegt.
Vielleicht braucht man mit Pixinsight was kräftigeres?

Aber für die drei Minuten mehr der meiner braucht lohnt sich das nicht bei mir rückblickend für ein bissl Astro jeden Tag mit ner gekühlten OSC oder ner Mirrorless DSLR 3/4.

Clear skies!!,
- Martin
 
Das Problem mit diesen Supermarkt PC's und auch Fertig PC's von Acer von MediaMarkt oder whatever ist in meinen Augen, dass das günstigste an Mainboards, Kühlung und Netzteilen verbaut ist, was der Markt her gibt.

Irgendwann werden die Laut, Hardware Updates sind kaum oder gar nicht möglich und effizient laufen die Dinger überhaupt nicht.

Vor über 10 Jahren als Student hatte ich keinen Plan, was gerade aktuell ist. Ich bin in den Saturn um die Ecke und hab nach einem PC gefragt für Office und ein bisschen Gaming neben der Uni. Anfangs war ich echt begeistert... bis ich eine andere Grafikkarte wollte (damals Videoschnitt in FullHD wo die Grafikkarte schon den Prozessor entlasten konnte). Da ging nur Low Profile. Netzteil hatte keine Anschlüsse mehr. Das Mainboard war von den Maßen her komisch. Keine Steckplätze frei und und und...

Hab mir dann über die Zeit über den Gebrauchtmarkt geholfen.

Wer günstig kauft, kauft zweimal.

Das hat sich heutzutage auch nicht geändert.

Vor allem der Punkt Lautstärke ist für mich wichtig. Ich mag keinen Hubschrauber unter oder auf dem Schreibtisch, wenn die Last auf den Prozessor steigt. Die Lüfter in diesen Fertig PC's sind Müll.

Der PC muss definitiv nicht der schnellste sein. Ob jetzt 5 oder 15 Minuten Bearbeitungszeit sind mir egal. Ich muss auch nebenher nichts daran machen... der Rechner ist ja beschäftigt. Kaffee trinken und auf das Ergebnis freuen. Laut soll er aber nicht sein, dass ist aber zu 99% der Fall.

Gruß

Ralph
 
Das Problem dieser Supermarkt-PCs ist die Aktualität der Komponenten. Wenn man solche PCs in etwas größeren Stückzahlen bauen will/muss um sie bei Aldi in die Filialen zu stellen hat man halt ein paar Randbedingungen. Man kann z.B. nur Kram verwendet der ausreichend verfügbar ist. Und der Vorlauf bei der Bestellung der Komponenten ist auch nicht gerade klein. Und natürlich muss das Preisschild für die angestrebte Käufergruppe passen - und ein paar Euro Marge müssen auch noch drin sein.

Bei kleinen "Schrauberläden" ist man da häufig besser beraten. Oder halt bei den Online-Händlern die Komponenten verkaufen und in der Lage sind jeden gewünschten PC mit nahezu beliebigen Komponenten zusammenzuschrauben. Bei Beiden muss man aber auch selbst etwas Ahnung haben um das Angebot beurteilen zu können. Auch solche Läden sind immer wieder mal versucht Ladenhüter einzubauen. Aber man bekommt dort in der Regel zumindest ordentlich zusammengeschraubte Rechner mit einem vernünftigen Kühlkonzept, ausreichend dimensionierten Lüftern und brauchbaren, leise laufenden Netzteilen. Und eben genau die Zusammenstellung die man braucht.

Ciao, Udo
 
@ladystarlight

Ich würde dir mal als Tipp folgendes raten.

Registriere dich doch bei einem Forum welches sich mit Hardware beschäftigt (z.b. www.pcgameshardware.de). Dort gibt es Unterforen was Hardwarekauf/PC betrifft.

Gib da genau an für was du den PC brauchst und welches Budget du hast. Da kann dir besser weitergeholfen werden als wie hier. Ich hab es selbst nie genutzt, aber immer als Anhaltspunkt gesehen, was möglich ist mit meinem Budget.

Vermute da bekommst du wesentlich schneller eine Einkaufsliste/Vorschlag für komplett PC zusammen welche besser abgestimmt ist als wie hier plus wo man bestellen kann und ob sich der Aufpreis lohnt für das zusammen bauen lassen ? dort sind mehr PC Cracks unterwegs als wie hier.

Egal welchen Tipp du hier erhälst, wenn was am Ende nicht passt, sind das dann die Astro-Buddies gewesen aus dem Forum.

Wie ich dem Thread hier Einschätze suchst du was sorgloses aus der Mittelklasse.

Gruß

Ralph
 
Ich möchte noch das MacBook Pro 14" (oder16") Mit dem M2max Prozessor in den Ring werfen. Ich habe zwar den M1MAX und den den verwende ich parallel zu meinem i9 Standrechner, wobei der i9 immer seltener zum Einsatz kommt.

Die Vorteile aus meiner Sicht:
-Extrem schnell bei minimalen Energieverbrauch und so gut wie keine Geräuschemissionen und nur geringfügige Wärmeentwicklung.
-Unterstützt nativ Starnet oder StarXTerminator. Ein 26MP Bild wird in ca. 15 Sekunden entsternt. NoiseXterminator läuft fast in Echtzeit.
-Bild Bearbeitung auch ohne merkliche Einbußen über lange Zeit mit dem Akku möglich.
-Wirklich guter, hochauflösender Monitor
-schnelle interne SSD

Natürlich muss man sich dann mit der Apple Welt anfreunden, bekommt dafür aber auch ein störungsunanfälliges System und langlebiges System.

Für Pixinsight empfehle ich mindestens (Wirklich mindestens) 16GB, viel besser 32GB Ram oder mehr.

Natürlich kann man auch für ~500€ einen gebrauchten Windows PC erwerben und glücklich werden. Allerdings wurde das Stacking in Pixinsight mit allerlei Features erweitert und ein 5-6Jahre alter i5 mit 16GB rechnet gut und gerne mal 24 Stunden und mehr am Pre-Processing. Und wehe zwischendurch geht was schief :)

Viele Grüße,

Stephan
 
Hi,

jetzt sind wie immer bei so einem Faden, alle überhaupt möglichen Konfigurationen und auf was man "unbedingt" achten muss, genannt worden. ;)

@ladystarlight :
Du willst, so wie ich es verstanden, habe einen Standard PC und dafür hast du schon Konfigurationen gezeigt und gezeigt bekommen, die dafür aus meiner Sicht völlig ok sind. Besser geht immer.

Kauf dir einen PC aus der Mittelklasse unter 1000€ von einem der üblichen Lieferanten und gut ist. ;)
Es muss nicht alles perfekt sein.

Gruß
Peter
 
Nochmal eine kurze Verständnisfrage:
20230125_131555.jpg


Heisst das 10x4.8Ghz, dass der 10 Kerne besitzt?
Wenn ich i5 12600 google, dann zeigt der mir meist 12600K an. Dieser hat wohl 10 Kerne(?). Aber der 12600 ohne K nur 6?!
 
Der 12600k hat 4 Effizienzkerne, welche dem 12600 fehlen.

Also pro Kern 2 Threads bei beiden sind 12 Threads. Plus 4 zusätzliche sind bei dem K also 16 mögliche Threads.

Wenn du Multitasking in Betracht ziehst ist die k Version die bessere Wahl, auch aufgrund des höheren Grundtaktes, was bei Anwendungen hilft, die kein Multithreading unterstützen.

Dafür verbraucht der k mehr. 125W vs 65W.

Puh... im Endeffekt würde ich sagen, dass für dein Anwendungsszenario der 12600 reicht, außer du startest mit Rendern und 4k Videoschnitt durch.

Beim non K ist auch noch ein Lüfter dabei.
 
Der 12600k hat 4 Effizienzkerne, welche dem 12600 fehlen.

Also pro Kern 2 Threads bei beiden sind 12 Threads. Plus 4 zusätzliche sind bei dem K also 16 mögliche Threads.

Wenn du Multitasking in Betracht ziehst ist die k Version die bessere Wahl, auch aufgrund des höheren Grundtaktes, was bei Anwendungen hilft, die kein Multithreading unterstützen.

Dafür verbraucht der k mehr. 125W vs 65W.

Puh... im Endeffekt würde ich sagen, dass für dein Anwendungsszenario der 12600 reicht, außer du startest mit Rendern und 4k Videoschnitt durch.

Beim non K ist auch noch ein Lüfter dabei.
Super, danke dir!
Aber heisst doch dann, dass die Bezeichnung bei dem Screenshot so nicht hinhaut, oder?
 
@noideaforaname

Hab nochmal nachgefragt, ob der obige Screenshot zu 12600 oder 12600K gehört.

Antwort:
In der Beschreibung Ihrer bestellten CPU sind alle Kerne mit Aufgelistet. Man kann auch 6 + 4 Schreiben. Sind ebenfalls 10. Die 4 zusätzlichen Kerne sind die Threads. 4,8 GHZ erreicht die CPU im Turbotakt. Diesen Turbo zieht sich die CPU wenn Sie benötigt wird.
 
@noideaforaname

Hab nochmal nachgefragt, ob der obige Screenshot zu 12600 oder 12600K gehört.

Antwort:
In der Beschreibung Ihrer bestellten CPU sind alle Kerne mit Aufgelistet. Man kann auch 6 + 4 Schreiben. Sind ebenfalls 10. Die 4 zusätzlichen Kerne sind die Threads. 4,8 GHZ erreicht die CPU im Turbotakt. Diesen Turbo zieht sich die CPU wenn Sie benötigt wird.

Das ist aber falsch. Der 12600 hat 6 Kerne... pro Kern sind 2 Threads möglich.

Schau bitte hier bei Intel nach


Beim 12600k würde das mit den 6+4 stimmen.

Eventuell solltest du dir einen anderen Verkäufer suchen ?
 
Hi @ladystarlight ,

ich baue schon seit Jahrzehtnten für mich selber PCs zusammen.

Nimm mM das ganze nicht zu ernst. Klar, wenn du einen PC für eine ganz bestimmte Aufgabe optimieren willst, dann mögen spezielle Eigenschaften der CPUs, Grafikkarten und so weiter eine Rolle spielen.

So wie ich es verstanden habe, willst du einen mittleren Multipurpose PC. Stell dir dazu einfach ein Standard System aus den üblichen Komponenten zusammen. Mein Rat: Nimm nur Mainstream Komponenten, also die, die von vielen benutzt werden und etabliert sind. Ausserdem bin ich kein Freund der "kastrierten" CPU Serien (Pentium, Celeron, etc. Bei AMD kenn' ich mich nicht aus), da ich damit schon schlechte Erfahrung aufgrund der eingeschränkten Befehlssätze und Eigenschaften gemacht habe.

Wenn du auch Benchmarks zu diesen Themen anschaust, dann wirst du feststellen, das es oft nur noch um die letzten 10% geht. Das wirst du bei einer Standard Nutzung überhaupt nicht merken. Für ein flüssiges System ist eine schnelle Festplatte und möglichst viel Speicher wichtiger wie Kerne und solche Dinge.

Klar, wenn du aufwendige Spiele spielst und dann auf die Framerate schaust und das optimieren willst, dann bist du verloren. ;)

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

"möglichst viel Speicher" da muss man schon ein wenig aufpassen, wie viel RAM die Software gerne hätte um flüssig zu laufen. Ich denke für die meisten User werden wohl 32GB recht gut ausreichen und man sollte die Grenze nicht unnötig überschreiten, denn Speicher kostet ja auch etwas. Besonders schneller Speicher muss es meist auch nicht sein, denn im Gegensatz zu Spielen ist bei Anwendersoftware oft nur wichtig, dass genügend Speicher vorhanden ist. In den seltensten Fällen kann man 10% mit schnellem und damit teurem Speicher herausholen.


MfG

Rainmaker
 
Naja... Stackingsoftware mag normalerweise Speicher. Windows achluckt ja auch einen deftigen Anteil. Wenn man dann noch 2-3 Programme gleichzeitig offen hat (Stacking, Gimp, Browser für Anleitungen etc.) sind auch 32GB schnell voll. Für Pixinsight sind 32GB mittlerweile auch schon eher unteres Limit. Hängt aber natürlich auch stark von der Bildgröße ab. Mit 9MPixeln braucht man weniger als mit 30MPx. Und wenn man dann noch drizzled...

Ciao, Udo
 
Ich denke man kann das alles kurz zusammen fassen:

Speicher:
min. 16 GB / max. 32 GB... da langt wohl dicke DDR4 mit 3200MHz...

Festplatte:
M2 SSD... am besten ein Board mit Gen4. Ich habe z.b. definitiv Geschwindigkeitsvorteile gesehen, nachdem ich mir eine M2 Gen4 SSD eingebaut habe und diese für Produktivitätanwendungen nutze (Stacking mit SIRIL, Videoschnitt...)... Windows hab ich wieder von der Gen4 M2 SSD runtergeschmissen und auf einer Gen3 M2 SSD installiert... da hab ich keinen Geschwindigkeitsvorteil bemerkt (obwohl Anfangs kurz eingebildet ;))

Für alles andere kann man eine normale SSD nutzen (u.a. auch für Programme, Arbeitsordner aber auf der schnellsten Festplatte). Eine klassische Festplatte würde ich nur noch für Sicherungskopien nutzen.

Grafikkarte:
Hier schneiden sich ja die Geister in dem Thread! Würde trotzdem mindestens auf eine NVIDIA GTX 1050 setzen. Schon wegen der CUDA Rechenkerne, da immer mehr Software diese unterstützt.

Interessant wäre auch mal wie sich die Threaderstellerin entschieden hat zwischenzeitlich?
 
Und nicht vergessen eventuelle "Auslagerungsverzeichnisse" auch auf die schnellste SSD zu legen. Bei Siril ist das z.B. in den Sonstigen Einstellungen als Swap Storage Directory zu finden.

Ciao, Udo
 
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