Planetenbeobachtung SCT vs Apo

also visuell ist das kein Problem, Berlebach K70 Kurbelstativ, Fluidkopf V30 (<10kg, 1400.-) und ein Klavierhocker. Bequem im Sitzen beobachten (30-90°), ich stehe nicht mal zum Okularwechsel auf und ich habe ca. 30 Stück davon.
 
Da wäre die APM AzMaxLoad für den Newton sinnvoller oder die Rockerbox während der Apo mit seinem latürnichen Einblick von hinten nach EQ8 schreit.

So ein Unsinn.
Die AzMaxLoad ist für APO und Newton gleichermaßen geeignet.
Es gibt keinen Grund warum der APO unbedingt nach der EQ8 schreien sollte, es sei denn man möchte Foto aber dann schreit auch der Newton nach der EQ8.
Wir wollten hier ja aber visuell beobachten und da braucht es nicht unbedingt eine EQ Montierung, weder beim Newton noch beim APO.

Und nur weil ein Newton deiner Meinung nach auf einer EQ Montierung zu unbequem ist und ein APO darauf besser funktioniert heißt das nicht das man APOs nicht auch AZ montieren kann.
Das funktioniert beim APO AZ genauso gut wie EQ und man hat AZ den Vorteil das die Montierung wesentlich günstiger und bei gleicher Belastbarkeit auch leichter ist und nicht erst eingenordet werden muss.

Du weiß wie unbequem ein 12" Newton auf einer EQ8 werden kann?

Schon mal was von Rotationsschellen gehört?
Ich hab das ganz simpel mit den bestehenden Schellen + Kabelbinder und Gartenschlauch damit der Tubus nicht durchrutscht gelöst.

1.jpg


Es gibt aber auch wesentlich elegantere Lösungen mit Kugellagern oder so wie hier mit Teflon -Streifen am Tubus.


Mir reicht aber meine Lösung für meinen Planetennewton auf einer EQ Montierung.

NEIN bitte bitte nicht! So viele Freiheitsgrade hat kein gesunder Nacken...

Ich beobachte lieber mit meinem Planetennewton auf einer EQ Montierung statt mit meinem Dobson
Am Dobson ist mir wegen des hier fest in 45° Stellung stehenden OAZ der Einblick oft zu unbequem.
Auf der EQ Montierung drehe ich den Tubus so dass der OAZ die perfekte Stellung hat und ich so immer ohne irgendwelche Verrenkungen ganz entspannt beobachten kann.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Dobson ist mir wegen des hier fest in 45° Stellung stehenden OAZ der Einblick oft zu unbequem.
Schon mal was von Rotationsschellen gehört?
:oops:

Das kannst Du nicht ernst meinen Gerd. Noch nie durch nen Lowrider Dobs geschaut, nein? Noch nix von drehbaren oder versetzbaren Tubusabschlussringen gehört, nein? Schade eigentlich...

Und einen 6" Newton mit Gummiband als Beispiel für einen 12" auf EQ8 herzeigen...naja, alles ist relativ, ist es nicht?

Ich hab das Spiel mit Intes MN86 auf G11 hinter mir, der Intes ist wieder in seiner Kiste (Rockerbox) und die G11 trägt alles wo man von hinten rein schaut.


Viele Grüße Felix
 
Das kannst Du nicht ernst meinen Gerd. Noch nie durch nen Lowrider Dobs geschaut, nein? Noch nix von drehbaren oder versetzbaren Tubusabschlussringen gehört, nein? Schade eigentlich...

Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten das die Lowrider Position bequemer wäre als die 90° OAZ Stellung zum Tubus?
Ein Lowrider macht nur bei sehr großen Dobson Sinn um zu vermeiden das man einen Tritt oder eine Leiter benötigt.
Erreicht man auch im Zenit ohne Tritt bequem den OAZ so wie das bei meinen 200F6 Dobson der Fall ist wäre ein Lowrider das dümmste was man machen könnte.

Dann müsste man sich hier ja im Stehen bücken und eine sehr ungünstige Haltung einnehmen um in den OAZ zu schauen und auch im Sitzen wären es ziemlich unbequem.
Also danke für den Rat aber den werde ich mit sichert nicht bei meinem 200F6 umsetzen und ich habe auch noch nie einen 200F6 als Lowrider gesehen.
Offensichtlich sehe nicht nur ich das hier als vollkommen unsinnig an.

Ein versetzbarer Tubusabschlussring müsste sehr präzise und stabil ausgeführt werden damit die Justage nicht verlorengeht.
Also zumindest bei 200F6 ein unverhältnismäßiger Aufwand.

Und einen 6" Newton mit Gummiband als Beispiel für einen 12" auf EQ8 herzeigen...naja, alles ist relativ, ist es nicht?

Der 150mm mit Gartenschlauch war ja nur ein Beispiel von mir.
Einen 300mm tue ich mir aus Gewichtsgründen nicht an aber ich kann hier ja auf Andere verweisen die den auf einer EQ Montierung haben und das hatte ich ja auch.
Bei dem 300er von Andreas mit dem Teflonstreifen am Carbontubus und den CNC gefrästen Rohrschellen sollte es bestens funktionieren.

Ich hab das Spiel mit Intes MN86 auf G11 hinter mir, der Intes ist wieder in seiner Kiste (Rockerbox) und die G11 trägt alles wo man von hinten rein schaut.

Mag ja sein das du hier mit deinem 200/1200 auf EQ Montierung nicht klar kommst aber das ist doch deine Sache.
Ich komme mit meinem 150/1200 auf EQ Montierung bestens klar und finde den Einblick hier bequemer wie bei meinem 200/1200 Dobson.
Das ist mein voller Ernst falls dir das nicht klar sein sollte.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema hier lautete „Planetenbeobachtung SCT vs APO“, o.k…
 
Hallo,

Hab mich nach Beratung von TS nun tatsächlich für den offenen cassegrain entschieden.

Meinem Glückwunsch zum neuem Teleskop.
Ich habe die 10" Variante vom offenen Cassegrain:




Mit diesem Teleskop bin ich sehr zufrieden. Ich beobachten damit vor allem dem Mond und die Planeten. Auch Doppelsterne; Sternhaufen, Nebel und Galaxien beobachte ich mit diesem Teleskop.
Ich habe allerdings den Okularauszug getauscht und motorisiert. Der originale Okularauszug war mir nicht stabil genug.

Der Mond, aufgenommen mit diesem Teleskop, mit einer handelsüblichen spiegellosen Kamera:


2023-05-27-Mond.webp


An @Gerd_Duering , @Felix42 :
Es ist sehr schäbig, wie ihr Threads für eure gegenseitige Rechthabereien und Streitigkeiten missbraucht. Streitet doch bitte per PN damit die Threads beim ursprünglichen Thema bleiben können.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,



Meinem Glückwunsch zum neuem Teleskop.
Ich habe die 10" Variante vom offenen Cassegrain:




Mit diesem Teleskop bin ich sehr zufrieden. Ich beobachten damit vor allem dem Mond und die Planeten. Auch Doppelsterne; Sternhaufen, Nebel und Galaxien beobachte ich mit diesem Teleskop.
Ich habe allerdings den Okularauszug getauscht und motorisiert. Der originale Okularauszug war mir nicht stabil genug.

Der Mond, aufgenommen mit diesem Teleskop, mit einer handelsüblichen spiegellosen Kamera:




An @Gerd_Duering , @Felix42 :
Es ist sehr schäbig, wie ihr Threads für eure gegenseitige Rechthabereien und Streitigkeiten missbraucht. Streitet doch bitte per PN damit die Threads beim ursprünglichen Thema bleiben können.

Viele Grüße
Gerd
Danke für deinen Beitrag! Gibt es aus deiner sicht etwas zu bedenken, bevor ich den 10er oder 12er cassegrain kaufe? Wie hält die kolimation, hast du eventuell sogar einen vergleich mit einem SC ziehen können was Schärfe und helligkeit angeht? Vielen lieben dank nochmal
 
Hallo,

Gibt es aus deiner sicht etwas zu bedenken, bevor ich den 10er oder 12er cassegrain kaufe?

Ich kenne nur meinem 10" Cassegrain. Der 12" Cassegrain ist laut Händlerangaben rund 8kg schwerer als die 10" Variante. Da es scheinbar keine Angaben vom Gewicht der 12" Variante gibt, habe ich das Gewicht vom ähnlichen Ritchey-Chrétien verwendet. Meinen 10" Cassegrain kann ich noch in die Montierung einheben wenn ich mobil unterwegs bin. Bei der 12" Variante habe ich meine Zweifel, den in die Montierung einheben zu können. Die 12" Variante sehe ich als ein stationär betriebenes Teleskop.

Wie hält die kolimation, hast du eventuell sogar einen vergleich mit einem SC ziehen können was Schärfe und helligkeit angeht?

Einen direkten Vergleich zu einem Schmidt Cassegrain habe ich nicht.
Das Teleskop, besonders die Rückwand und die Hauptspiegelzelle sind massiv gebaut. Zum einem hält dadurch die Kollimation, auch wenn ich das Teleskop häufig mobil transportiere und aufbaue. Der Preis dafür ist das hohe Gewicht vom Teleskop.
Die Justierung der Hauptspiegelzelle erfolgt federgestützt und geht meiner Erfahrung nach leicht von statten.


Im Bild die hintere Abschlussplatte von innen:


Abschlussplatte.jpg



Die Hauptspiegelzelle mit dem Blendrohr:


Hauptspiegelzelle.jpg


Die Auflagedreiecke und die Wippen sind feder-gestützt.
Die Schrauben für die Fangspiegeljustierung sind ebenfalls feder-gestützt, was auch hier ein justieren sehr leicht macht.

Ich empfehle, den originalen Okularauszug gegen einen stabileren auszutauschen.
Bei meinem Cassegrain habe ich den Fangspiegel wenige (!) Millimeter in Richtung Hauptspiegel geschraubt, damit der Backfokus etwas größer wird.

Das Teleskop ist sehr stabil gebaut, zu einem hohen Gewicht für ein 10" Teleskop. Mein Cassegrain wiegt knapp 17 Kilo, ein 9,25 wiegt laut Händlerangaben rund 9,5 Kilo, ein C11 wiegt rund 12 Kilo.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,

ja da habe ich mich wohl etwas zu weit vom Thema wegtreiben lassen.
Mir ging es da ursprünglich ja nur um einen fairen Vergleich bezüglich kosten der Montierung bei APO und Spiegel und da sollte man natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Aber nun wieder ganz konkret zu Askar 185 versus CC12 / CC10.
Du hat deinen CC10 ja auf der Losmady G11
Ich denke da ist der Askar 185 auch gut drauf aufgehoben.
Die Kosten für die Montierung sind also beim APO identisch denn es ist ja die gleiche Montierung.

Bleibt also tatsächlich nur der Kostenunterschied des Teleskops.
Der CC12 kostet rund 4000 und der Askar 185 rund 6000 also 2000 Unterschied.
Wobei wie du sagst der OAZ beim CC10/12 durch etwas Stabileres ersetzt werden sollte.
Diese Kosten kommen beim CC noch dazu.
Der Askar 185 hat einen massiven 3,5“ OAZ, der sollte stabil genug sein.
Der Kostenunterschied ist dadurch also deutlich geringer als die 2000.

Entsprechende Fertigungsqualität des Askar 185 vorausgesetzt sollte er bei schwachen Kontrasten am Planeten in etwa das gleiche zeigen können wie der CC12.
Über eventuell doch vorhandene minimale Unterschiede müssen wir hier nicht feilschen.
Es geht um eine Abschätzung die nur als ungefähre Orientierung dienen soll.

Von daher sind sowohl der CC12 als auch der Askar 185 gleichermaßen zur Planetenbeobachtung geeignet und es ist eine Frage des Geschmacks welchem Teleskop man den Vorzug gibt.
Das Gewicht des CC12 dürfte aber deutlich höher wie das des Askar 185 sein.

Ich hätte aber noch eine Frage zur tatsächlichen Obstruktion deines CC10.
Hast du diese mal ermittelt?
Über das Blendensystem hatten wir ja schon mal gesprochen und das ist beim CC10 ja korrekt dimensioniert so das auch die volle Öffnung genutzt wird.
Über die tatsächliche Obstruktion müsste aber noch mal gesprochen werden.
Wäre schön wenn du dazu noch mal etwas sagen könntest.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

Über das Blendensystem hatten wir ja schon mal gesprochen und das ist beim CC10 ja korrekt dimensioniert so das auch die volle Öffnung genutzt wird.
Über die tatsächliche Obstruktion müsste aber noch mal gesprochen werden.
Wäre schön wenn du dazu noch mal etwas sagen könntest.

Ich habe in den tiefen des Internets, ich weis nicht mehr wo, eine technische Zeichnung vom 10" Cassegrain gefunden. Diese Zeichnung stimmt mit der Realität überein. Da die Zeichnung aber nicht mir gehört, darf ich sie hier nicht veröffentlichen, aber die Abmessungen hier herein schreiben:

  • Durchmesser Hauptspiegel: 250mm
  • Durchmesser Fangspiegel: Lässt sich auf der Zeichnung nicht bestimmen. Der Fangspiegel limitiert aber nicht, er ist größer als der Kegelstumpf vom Licht das vom Hauptspiegel kommt.
  • Außendurchmesser vom Blendrohr - Fangspiegel: 86,5mm.
  • Abstand vom Fangspiegel zum Hauptspiegel: 540mm.
  • Laut Zeichnung schattet weder das Blendrohr vom Hauptspiegel noch vom Fangspiegel ab. Sie dürften richtig dimensioniert sein.
Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Du hat deinen CC10 ja auf der Losmady G11
Ich denke da ist der Askar 185 auch gut drauf aufgehoben.

Ich habe auf der G11 einen 152/1200 ED-Refraktor. Der Askar hat nur eine wenig längere Brennweite. Die Länge vom Tubus ist dann sicher nahezu gleich. Vom Gewicht und den Abmessungen ist das sicher kein Problem.
Das Problem das ich auch mit meinem 2-linsigen Refraktor habe, ist die schwere Optik. Dadurch muss der Tubus weit nach hinten in Richtung Okularauszug auf der Montierung befestigt werden, damit die Deklination in Balance kommt. Ich helfe mir mit Ausgleichsgewichten um in die Balance zu kommen.

Beim dreilinsigen Askar mit 185mm Durchmesser wird dieses Problem sicher noch größer werden, da die drei Linsen ebenfalls sehr schwer sind und das Teleskop "kopflastig" wird. Auch hier wird man eine Lösung finden müssen, um die Deklination in Balance bringen zu können.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,

danke für die Zeichnung.
Das Blendensystem scheint vorbildlich fürs visuelle ausgelegt zu sein.
Visuell deshalb weil ein 100% Schutz vor Direktlicht „nur“ auf der Achse gegeben ist.
Das ist visuell völlig OK und das würde ich um unnötig Obstruktion zu vermeiden auch so machen.
Bei Foto hadern bei den RCs von GSO einige mit Direktlicht, dort gibt es eine Verlängerung fürs Blendrohr.

Es scheint auch so das nirgends mehr als 86,5mm Obstruktion entstehen.
Bei 250mm Öffnung also 34,6%
Das ist doch schon recht gut für so ein Cassegrain.

Beim dreilinsigen Askar mit 185mm Durchmesser wird dieses Problem sicher noch größer werden, da die drei Linsen ebenfalls sehr schwer sind und das Teleskop "kopflastig" wird. Auch hier wird man eine Lösung finden müssen, um die Deklination in Balance bringen zu können.

Ja kann sein wobei der massive 3,5“ OAZ auf der anderen Seite sicherlich auch bisschen was wiegen wird.
Hier noch ein kleines Ausgleichgewicht zu verwenden ist zwar nicht unbedingt die eleganteste Lösung aber letztlich erfüllt es seinen Zweck.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Entsprechende Fertigungsqualität des Askar 185 vorausgesetzt sollte er bei schwachen Kontrasten am Planeten in etwa das gleiche zeigen können wie der CC12.
Da fällt mir auf das sich diese Aussage auf das C11 über das wir vorher die ganze Zeit geredet hatten bezieht und nicht das CC12.
Das CC12 ist ja etwas größer und zeigt daher auch etwas mehr.
Bei 34,6 % wie beim CC10 und 300mm Öffnung käme man mit dem CC12 ja auf 103,8mm Obstruktion also effektiver Kontrastdurchmesser 196,2mm.

Grüße Gerd
 
Hallo,



Meinem Glückwunsch zum neuem Teleskop.
Ich habe die 10" Variante vom offenen Cassegrain:




Mit diesem Teleskop bin ich sehr zufrieden. Ich beobachten damit vor allem dem Mond und die Planeten. Auch Doppelsterne; Sternhaufen, Nebel und Galaxien beobachte ich mit diesem Teleskop.
Ich habe allerdings den Okularauszug getauscht und motorisiert. Der originale Okularauszug war mir nicht stabil genug.

Der Mond, aufgenommen mit diesem Teleskop, mit einer handelsüblichen spiegellosen Kamera:




An @Gerd_Duering , @Felix42 :
Es ist sehr schäbig, wie ihr Threads für eure gegenseitige Rechthabereien und Streitigkeiten missbraucht. Streitet doch bitte per PN damit die Threads beim ursprünglichen Thema bleiben können.

Viele Grüße
Gerd
Da wünsche ich Dir viel Freude mit dem Teil. Langbrennweitigen Cassegrain finde ich spannend, mich als Vorstadtbeobachter spräche da (in Verbindung mit einer Stoffverkleidung des Tubus) die einfache Möglichkeit an, auch mit einblickfreundlichen Okularen Vergrößerungen zu erreichen, die mir den Himmelshintergrund etwas wegdrücken. Ein linsenloses Desing macht das Gerät auch für (fotografische) Infrarot-Versuche interessant. Spannend bleibt natürlich die Kollimierfrage. Ich bin auf Deine weiteren Beobachtungseindrücke gespannt.

CS,
Stefan Korth
 
Hallo,



Ich kenne nur meinem 10" Cassegrain. Der 12" Cassegrain ist laut Händlerangaben rund 8kg schwerer als die 10" Variante. Da es scheinbar keine Angaben vom Gewicht der 12" Variante gibt, habe ich das Gewicht vom ähnlichen Ritchey-Chrétien verwendet. Meinen 10" Cassegrain kann ich noch in die Montierung einheben wenn ich mobil unterwegs bin. Bei der 12" Variante habe ich meine Zweifel, den in die Montierung einheben zu können. Die 12" Variante sehe ich als ein stationär betriebenes Teleskop.



Einen direkten Vergleich zu einem Schmidt Cassegrain habe ich nicht.
Das Teleskop, besonders die Rückwand und die Hauptspiegelzelle sind massiv gebaut. Zum einem hält dadurch die Kollimation, auch wenn ich das Teleskop häufig mobil transportiere und aufbaue. Der Preis dafür ist das hohe Gewicht vom Teleskop.
Die Justierung der Hauptspiegelzelle erfolgt federgestützt und geht meiner Erfahrung nach leicht von statten.


Im Bild die hintere Abschlussplatte von innen:


Den Anhang 445993 betrachten


Die Hauptspiegelzelle mit dem Blendrohr:


Den Anhang 445994 betrachten


Die Auflagedreiecke und die Wippen sind feder-gestützt.
Die Schrauben für die Fangspiegeljustierung sind ebenfalls feder-gestützt, was auch hier ein justieren sehr leicht macht.

Ich empfehle, den originalen Okularauszug gegen einen stabileren auszutauschen.
Bei meinem Cassegrain habe ich den Fangspiegel wenige (!) Millimeter in Richtung Hauptspiegel geschraubt, damit der Backfokus etwas größer wird.

Das Teleskop ist sehr stabil gebaut, zu einem hohen Gewicht für ein 10" Teleskop. Mein Cassegrain wiegt knapp 17 Kilo, ein 9,25 wiegt laut Händlerangaben rund 9,5 Kilo, ein C11 wiegt rund 12 Kilo.

Viele Grüße
Gerd
Wie viele Millimeter hat denn der fangspiegel noch Spielraum? Ich hab gestern das erste mal das 10er CC getestet und komme mit dem 2 zoll spiegel nicht in den fokus. Keine Ahnung wozu da 2 Verlängerungshülsen dabei sind, genau das gegenteilige problem hat das ganze...
 
Hallo,

Der hat wenig Backfokus für das visuelle Zubehör.
Ich habe bei meinem allerdings nicht den originalen Okularauszug verbaut, der ist also nicht 1:1 vergleichbar:


OAZ-6.jpg


Und als Klemme nutze ich eine kurzbauende Baader-Klemme, rechts im Bild:


Klemme.jpg


Bei mir war im Auslieferungszustand der Fangspiegel nahezu komplett in Richtung Fangspiegelspinne geschraubt. Ich habe diesen ein wenig in Richtung Hauptspiegel gestellt.

Viele Grüße
Gerd
 
Hi!

Würde dir ein Prisma helfen? Die brauchen weniger Backfokus als Spiegel, das kann dir schon mal 12mm oder so sparen.

Wir haben ein ähnliches "Problem" mit einem CDK20 – die Kombination Filterschieber + 2"-Prisma kommt in den Fokus (wobei für ein Explore-Scientifc-Okular der Okularauszug extrem weit eingefahren werden muss, Baader und Pentax sind da besser, wobei Pentax so lange Steckhülsen hat, dass die Okulare nicht alle vollständig in die Okularklemme passen), mit einem 2"-Spiegel keine Chance.

Keine Ahnung wozu da 2 Verlängerungshülsen dabei sind, genau das gegenteilige problem hat das ganze...

Den Schwung Verlängerungshülsen hatten wir für unser Gerät mitgekauft, um anderes Zubehör (Kameras) einfach anschrauben zu können und möglichst wenig nachfokussieren zu müssen. Gerade mit Motorfokussierer bin ich froh, wenn ich nicht oder nur wenig nachstellen muss. Deshalb habe ich da auch alle Okulare parfokal gemacht.

Beste Grüße,
Alex
 
Hi!

Würde dir ein Prisma helfen? Die brauchen weniger Backfokus als Spiegel, das kann dir schon mal 12mm oder so sparen.

Wir haben ein ähnliches "Problem" mit einem CDK20 – die Kombination Filterschieber + 2"-Prisma kommt in den Fokus (wobei für ein Explore-Scientifc-Okular der Okularauszug extrem weit eingefahren werden muss, Baader und Pentax sind da besser, wobei Pentax so lange Steckhülsen hat, dass die Okulare nicht alle vollständig in die Okularklemme passen), mit einem 2"-Spiegel keine Chance.



Den Schwung Verlängerungshülsen hatten wir für unser Gerät mitgekauft, um anderes Zubehör (Kameras) einfach anschrauben zu können und möglichst wenig nachfokussieren zu müssen. Gerade mit Motorfokussierer bin ich froh, wenn ich nicht oder nur wenig nachstellen muss. Deshalb habe ich da auch alle Okulare parfokal gemacht.

Beste Grüße,
Alex
gute idee danke
 
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