Powerbox SVBONY 241

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Gerdfr

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Hallo, hat jemand Erfahrung mit dieser Powerbox. So lesen sich die Daten gut, incl. USB datenhub und Stromversorgung.
Der Preis ist für mich ok da würde ich nicht selber bauen.
Gruß Gerd
 
Hallo Gerd,

danke für den interessanten Post. Ich kenne das Teil nicht, habe aber interessiert danach gegoogelt.

Die Powerbox SVBONY 241 sieht schön aus und hat Gewindebuchsen. Das macht sie verführerisch.
Allerdings vermisse ich Angaben über Temperaturtauglichkeit: Was passiert bei Minusgraden mit der USB Hub? Zudem kann man davon ausgehen, dass bei diesem günstigen Preis die Qualität der verbauten Elektronik eher mau ist. Billige USB Hubs reißen bei Defekt eines Geräts schon mal alle anderen mit in den Tod. Kamera, Rotator, Guidingkamera und mehr sollen alle aus der selben Anschlussleitung verteilt werden. Das sorgt am Ende immer für Spannungseinbrüche und Fehlfunktionen.

Ich würde sie nicht kaufen. Das Risko, dass sie hier im Gebrauchtmarkt auftaucht oder als formschöner Briefbeschwerer endet, ist groß.

CS
Roland
 
Hallo ihr beiden,

die Powerbox ist gerade erst auf den Markt gekommen - ich hab' eine bestellt, muß mich aber wohl noch bis Anfang Juni gedulden, da der Hersteller mit der Lieferung nicht hinterherkommt.

Bei 60€ kann man nicht viel falsch machen, deshalb hab' ich einfach bestellt.

Zudem kann man davon ausgehen, dass bei diesem günstigen Preis die Qualität der verbauten Elektronik eher mau ist. Billige USB Hubs reißen bei Defekt eines Geräts schon mal alle anderen mit in den Tod. Kamera, Rotator, Guidingkamera und mehr sollen alle aus der selben Anschlussleitung verteilt werden. Das sorgt am Ende immer für Spannungseinbrüche und Fehlfunktionen.

Ich würde sie nicht kaufen. Das Risko, dass sie hier im Gebrauchtmarkt auftaucht oder als formschöner Briefbeschwerer endet, ist groß.

Also die Härte dieses Vorurteils finde ich bemerkenswert. Billiger gleich schlechter gilt nicht überall.

Die Powerbox ist nur ein Stromverteiler mit USB-Hub. Ich gehe mal davon aus, daß hier Standard-Komponenten verbaut werden, nichts besonderes eigentlich, aber auf unsere Zwecke angepaßt und für uns ungemein praktisch. 60€ halte ich für einen fairen Preis bei dem man immer noch Gewinne machen wird, weil die Serienproduktion des Boards in der Box wohl kaum mehr als vielleicht ein/zwei Euro kosten wird.

Ist das, was SvBony produziert wirklich soo schlecht? Wer hier möchte denn sagen, was der Qualitätsunterschied ist zwischen:
  • ZWO ASI 585 MC Color
  • SvBony 705C
Beide Kameras haben den gleichen Chip. Wer sagt jetzt, daß die SvBony schlechter ist als die ZWO?
 
Zuletzt bearbeitet:
Billige USB Hubs reißen bei Defekt eines Geräts schon mal alle anderen mit in den Tod. Kamera, Rotator, Guidingkamera und mehr sollen alle aus der selben Anschlussleitung verteilt werden. Das sorgt am Ende immer für Spannungseinbrüche und Fehlfunktionen.
Das kann so sein, aber leider gibt es keine, wirklich gar keine zu Garantie, dass teure Hubs das nicht tun. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls korrelieren nicht mit dem Preis. Es gibt halt nur eine Handvoll Chips von einigen Herstellern die alle verwenden.

An meinem 'Astrolaptop' sind nicht genug USB Anschlüsse um jedes Gerät an einem eigenen Port zu hängen. Daher geht es ohne Hub nicht. Nur Geräte die große Datenmengen bekommen nach Möglichkeit einen eigenen Port. Bei Geräten die wieder größere Ströme noch größere Datenmengen übertragen hatte ich bisher keinerlei Probleme.

Die Box finde ich sehr interessant und ich werde sie mir auf jeden Fall mal näher anschauen. Danke für den Tipp.

Viele Grüße
Michael
 
Vielen Dank für Eure Kommentare zu meinem Beitrag. Zu meinen kritischen Einschätzungen bin ich durch das Studium der Werbeaussagen zur Powerbox SVBONY 241, Fotos mit Zubehör, einem Verkaufsvideo und nicht zuletzt durch leidvolle Erfahrungen mit ähnlichen Produkten gekommen. Die Beschreibung der Svybony 241 sagt nichts über Feuchtigkeit, Kälte und Schutzvorrichtungen. Das ist auffällig und nährt meine "Vorurteile".

Günstige USB-Hubs verzichten auf Bauteile wie Schutzdioden. Wenn ein Gerät mit Defekt ausfällt, kann das alle anderen Geräte, auch den Laptop, ruinieren. Wie oben von "Nebulös" realistisch vermutet, könnte sich im Gerät eine Billigplatine im Zwei-Euro-Bereich befinden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Schutzmaßnahmen verzichtet. Es mag ja sein, dass der Hub bei Zimmertemperatur und guten Geräten eine Zeit lang problemlos funktioniert. Aber was passiert im Fehlerfall?

Richtig ist vermutlich auch, dass die Spannungsanschlüssse hauptsächlich als Verteiler geschaltet sind. Die Werbung spricht von 8 oder 10 Ampere (hoffentlich mit Sicherungen). Mit den auf den Werbefotos gezeigten mitgelieferten Anschlusskabeln, z.B. Zigarettenanzünderkabeln und 5 mm Hohlsteckern, baut man sich eh schon eine nicht optimale Stromversorgung auf. Ein Verkaufsvideo zeigt den Aufbau einer umfangreichen Stromversorgung unter Einbeziehung einer kräftigen Montierung, die komplett über den Svybony 241 läuft. Spannungseinbrüche durch Stromspitzen an Hohlstecker-Kontakten und eingesparten Leitungsquerschnitten können hier den Aufbau zum Lotteriespiel machen: Es geht gern eine Weile gut. Bis das Ohm´sche Gesetz zuschlägt. Nicht umsonst empfehlen deshalb Hersteller wie Astro-Physics, die Spannungsversorgungen nicht über Verteiler, sondern einzeln zu führen. Am besten sogar mit getrennten Spannungsquellen.

Wie oben beschrieben, beziehe ich mich auf fehlende und vorhandene Angaben in der Produktwerbung, sowie auf eigene Erfahrungen und Empfehlungen seriöser Astronomie-Hersteller.

Ich bin sehr gespannt auf den praktischen Einsatz Eurer Svybony 241. Bitte schreibt, wie sich das Teil in Eurer Ausrüstung verhält. Ich selbst bin mit mobiler Ausrüstung unterwegs, daher häufiger Auf- und Abbau verschiedenster Geräte und kaufe nur noch hochwertige (nicht teuerste!).

Die Zeit im Freien ist zu schade für Hub- und Stromprobleme.

CS

Roland
 
Der Hersteller ist in der Tat sparsam mit technischen Details. Aber leider ist das auch bei vielen Anbietern aus Europa und den USA nicht viel anders. Selbst bei hochpreisigen angeboten muss man sich darauf verlassen, dass die Querschnitte der Kabel zu den Strömen passen die durch sie fließen sollen. Angaben dazu findet man nur sehr selten. Das Problem ist, dass man gemäß unserer Anforderungen (Feuchtigkeit, Temperatur, Kondensat) eigentlich nur (USB) Anschlüsse in industrieller Qualität mit verschraubten Kabeln einsetzen dürfte. Was nützt mir ein Hub mit allen möglichen Schutzvorrichtungen (die ich für wichtig halte(!)) wenn Kondenswasser am Stecker für einen Kurzschluss sorgt. Meine EQ6-R würde ich auch nicht an solch eine Box hängen. Meine AZ-GTI aber schon. Es wäre schon gut, wenn ich wenigstens ein paar Kabel einsparen könnte. Und das Filterrad hängt z.B. auch am Hub der ASI ohne dass ich dessen genauen Spezifikationen und Schutzklassen kenne. Zu viele Kabel, die sich in der Montierung verheddern sind ja auch eine potentielle Quelle von Problemen. Und btw. es ist nicht 'unsere' Box nur weil einige hier das Teil interessant finden.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Roland,

alles Gut, ich habe keine Ambitionen speziell dieses Produkt oder diesen Hersteller zu verteidigen. Welche Qualitäten das Gerät hat, werden wir sehen, sobald es da ist.

Man sollte nur verstehen, daß die Maßnahmen im Schaltungsdesign, von denen Du sprichst, keine Frage der Herstellungskosten sind, denn Schutzdioden, sofern vorhanden, kosten für die Produzenten den Bruchteil eines Cents. Die Qualität solch eines Produkts ist also eine Frage des Schaltungsdesigns, und ob sich der im Preis niederschlägt ist m.A.n. eine Frage der Geschäftsführung.

Es gibt ein paar einfache Gründe, warum so eine Powerbox, egal von welchem Hersteller, für unsere Zwecke geeignet ist:
  • Entkopplung von Energieversorgung und Datenverkehr
  • Sternpunktförmige Energieversorgung der Komponenten
  • Vermeiden von Erdschleifen
Die Aussage des genannten Herstellers bezüglich der Empfehlung, die Stromversorgung einzeln zu führen - am besten sogar mit getrennten Spannungsquellen, halte ich für problematisch, wenn nicht sogar gefährlich bis hin zu lebensgefährlich. Ich verstehe, warum man das empfiehlt: man verhindert auf diese Weise, daß durch einen Verbraucher aufgebrachte Oberwellen oder gar Spannungseinbrüche in der Stromversorgung auf andere Geräte auswirkt, und benötigt keine dicken Stecker/Kabel.

Man sollte aber, wenn man unterschiedliche Spannungsquellen verwendet, verstehen, daß man durch den Verbund dieser Geräte per USB einen Kurzschluss über das GND-Potential herstellt. Dies ist besonders gefährlich, wenn man Schaltnetzteile verwendet, was ja heute der Standard ist, da man sich selbst und die Geräte der Gefahr von Erdschleifen aussetzt. Ich hatte bei schlechten Netzteilen schon ein Potential von über 100 Volt gemessen - wer so einen Test machen will, kann einfach mal die Ausgänge diverser Netzteile mit einem Stromprüfer-Schraubenzieher testen. Es gibt genügend Geräte, wo das Lämpchen auf der Niedervolt-Seite anfängt zu leuchten!

Und deshalb gibt es eine sinnvolle Regel, wie man diese Erdschleifen von vornherein vermeiden kann: durch sternpunktförmige Versorgung, durch die Verwendung von Batterien oder Linearnetzteilen, oder durch die Verwendung nur einer einigen Quelle. Batterien und Linearnetzteile kann man zusammenschalten wie man möchte (das GND-Potential natürlich). Ich verwende ein 12V Linearnetzteil zusammen mit einem 5V Schaltnetzteil, weil ich weiß, was ich tue.

Ich verwende den Raspberry Pi (RPi) als Mini-Computer, der hat zwar genügend USB-Ports dabei, aber er belastet durch den hohen Eigenverbrauch die Stromversorgung der USB-Buchsen mit Oberwellen. Da ist also eine Entkopplung des Datennetzes und Stromnetzes von Vorteil. Ein ebenfalls sternpunktförmiger Zusammenschluß des Datennetzes ist auch hier von Vorteil.

Und wenn man beide Sternpunkte zusammenbringt, die der Stromversorgung und die des Datennetzes, dann hat man das Maximum getan, und das kann mit so einer Powerbox leichter erreicht werden. Wer das noch etwas verbessern möchte, kann noch Ferrit-Ringe in die USB-Kabel einsetzen, oder besser welche kaufen, die diese schon eingebaut haben.

CS/Gruß
Andreas
 
PS: So sieht ein gutes Linearnetzteil für meine Montierung aus.

Eq6 Power.jpg
 
Hallo Andreas und Michael,

danke für eure Posts. Besser kann man die Problematik nicht beschreiben. Ich hoffe, Gerd kann sich jetzt eine Meinung bilden. Ich denke nur, dass Svybony hier mit vielen hübschen Bildern etwas verkauft, von dem man zu viel erwartet. Für viele Anwendungen taugt das Teil wahrscheinlich, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Die Empfehlung von Astro-Physics, mit getrennten Spannungsquellen zur Versorgung mehrerer Geräte zu arbeiten, bezieht sich auf den mobilen Einsatz mit Akkus (z.B. 12V). Das hätte ich besser dazu geschrieben.

Ich bin sehr gespannt auf Berichte über die Praxistauglichkeit.
CS

Roland
 
Was mich stört ist, dass es wohl keine Ascom Treiber und somit auch keine Regelung der 12V Ausgänge gibt.

Ich teile auch die Empfehlung gute Netzteile zu verwenden. Ich benutze überwiegend MeanWell Netzteile.

Alle Netzteile, die sehr warm werden oder sehr laut sind, sind mir grundsätzlich suspekt. Man muß aber fairerweise sagen, dass das heutzutage besser zu sein scheint als vor 25 Jahren...

Viele Grüße,

Günther
 
Habe heute das Teil bekommen, sieht erstmal gut aus.

Für die Fachleute habe ich mal ein paar Bilder vom Innenleben gemacht. Ich kenne mich da nicht so aus und kann zur Qualität nichts sagen.

CS
Thomas
 

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Das Infoblatt ist klasse!
Na dann fröhliches erden eurer kleinen Powerbox. Mobil könnt ihr ja einen Kreuzerder setzen :LOL:
 
Einen Ringerder mit Fahne in 4 m Radius um das Stativ, dann läuft das schon ;)
Aber mal ehrlich, das Thema haben doch alle Powerboxen im Feld bei DC Batterieversorgung.
Viele Grüße Ben
 
Aber mal ehrlich, das Thema haben doch alle Powerboxen im Feld bei DC Batterieversorgung.
Das sehe ich auch so, Auch die hochpreisigen Stromverteiler bekannter Hersteller können Probleme haben, wenn bei Batteriespeisung kein sicherer Ausgleich zum Erdpotential besteht. Das hat, meiner Meinung nach, nix mit 'billigen Chinakram' zu tun. Wenn ich das auf dem Bild richtig erkenne handelt es sich bei dem USB Chip um einen VL813. Wenn der eine halbwegs aktuelle Firmware hat, sollte er ganz ordentlich funktionieren. Es gab ein paar Berichte zu Problemen unter Linux, aber das ist schon eine Weile her. Meiner Ansicht nach macht man für den Preis da vermutlich nix verkehrt. Jedenfalls nichts verkehrteres als auch mit anderen Powerboxen, solange man es mit den Strömen nicht übertreibt.

Viele Grüße
Michael
 
Wie zu erwarten war: Es ist ein Standardchip verbaut, der a priori nicht schlecht ist. Aber nur wenn es um Büroanwendungen geht. Der Chip ist nämlich nur bis 0 Grad Celsius spezifiziert. Auch wenn wir per USB Verlängerung und Aufholverstärker im warmen Wohnmobil /-zimmer sitzen: Plötzlich findet der Rechner die die USB Kamera nicht mehr, weil's halt wintermäßig kalt ist ...

You get, what you pay for.
 
Die Antwort ist schon da (die antworten normalerweise wirklich immer sehr schnell), aber bisschen schwammig, so dass ich nochmal nachgehakt und noch eine Antwort bekommen habe. Also:

Bzgl. Chip sei sie sich nicht sicher.
Die Abteilung habe es aber getestet.
Es funktioniert normal und die Ladezeit ändert sich nicht wesentlich, wenn ein Ladezyklus in einer Umgebung von -20 °C und 55 °C (80 % Luftfeuchtigkeit) durchgeführt wird. Lower temperatures may not be effective.

Nach dem Nachhaken:

Es wurde kein Langezeittest bei -20°C gemacht.
Aber es gibt keine Probleme bei -15°C.
Das Produkt sei nicht wasserdicht, so dass man es nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit verwenden sollte.

---

Ich habe mal genau übersetzt.
Tja, und nu? Zum USB - Chip konnte eigentlich nichts sagen.
 
Danke, dass Du Dir die Mühe mit Nachfragen bei Svybony gemacht hast.
Der Chip ist lediglich spezifiziert für 0 Grad Celsius (siehe Link zum Datenblatt in meinem vorigen Post). Zum Inhalt der Auskünfte möchte ich jetzt lieber nichts schreiben.
 
Hallo Thomas,
Es gibt Hubs, die nach Industriestandard spezifiziert sind. Wenn Du so eine nimmst, dann ist für immer Ruhe. Außerdem ist sie überspannungssicher. Natürlich hat sie keine 12V Spannungsverteilung, aber die sollte man sowieso sternförmig mit dicken Querschnitten direkt von der Batterie zu den Verbrauchern verlegen.
Ob andere Astrohersteller gute Hubs in dieser Qualität anbieten, weiß ich nicht. Ich vermute, dass diese eher billig sind, damit die Kunden nicht auf Chinazeug ausweichen.
CS
Roland
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das Kästchen hier ankommt werde ich es Testen. Bevor ich mich mit Theoretischem wenn und aber, kann sein oder nicht sein beschäftige warte ich den Feldtest ab.
 
Also, wenn man es sehr genau nimmt, darf man diese Powerbox wohl nicht kaufen. So viel kann man wohl sagen.

Ich bin pragmatisch. Erstens kann man es einfach mal darauf ankommen lassen. Und wenn ich merke, daß mein 60€ Hub bei Minusgraden nicht will, dann setze ich eine Wärmequelle ein, also zum Beispiel einen Keramikwiderstand. Den nötigen Widerstand kann man über das ohmsche Gesetz berechnen: U=R*I, und P=U*I. Also sagen wir mal wir wollen 500mW Heizleistung bei 12V, macht R=U²/P = 288 Ohm, also würde man einen 330 Ohm 1W Widerstand nehmen (der nächste in der E12 Reihe, und etwas stärker um ihn nicht zu quälen).

Ich hoffe nur, daß trotz der aufgekommenen Kritik weiterhin günstiges und für mich brauchbares Equipment auf den Markt kommt, es muß ja nicht Jeder kaufen.

Da kam noch das Argument mit der Wasserdichtheit. Aus dieser Diskussion bin ich raus: mein Raspberry Pi ist auch nicht wasserdicht, und ich würde meine Kameras auch nicht im Regen stehen lassen, ebenso die Montierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt abschreiben nicht viele Hubs die für Temperaturen unter 0 Grad Celsius spezifiziert sind. Gefunden habe ich nur die Firma Exsys, ACCES I/O und Meilhaus Electronic. Die meisten anderen (auch für industrielle Umgebungen gedachten) Geräte sind auch nur bis 0 Grad spezifiziert. Die Teile sind keine Schnäppchen und Kosten zum Teil mehr als 200€. Aber ich bin sicher sie sind ihn Geld wert. Für mein Hobby kann ich nicht so viel Geld ausgeben. Aber bisher bin hatte ich mir meinen Desktop Hub noch keine Probleme. Vermutlich aber nur Glück ;)

Viele Grüße
Michael
 
Verstehe ich es richtig, dass es "nur" um die USB-Hubs geht? Und welche? Das Ding hat ja zwei USB 3.1 A, einen USB 2.0 A, einen USB B und einen USB C.

Die sechs 12V Power Outputs sind bedenklos nutzbar?

Meine Powerbox ist übrigens angekommen. Sieht sehr wertig aus, und ist schön kompakt.
 
Die Spezifikation sagt ja nur aus, dass der Hersteller den Betrieb garantiert, nicht, dass das Teil dann explodiert. Mein Laptop (Lenovo T490) der seit Jahren bei -15 Grad klaglos die ganze Nacht arbeitet ist dafür auch nicht spezifiziert. Sollte er ausfallen wird bei Hersteller mit den Schultern zucken und sagen, muss er ja auch nicht. Genau genau die wie der Desktop USB Hub, der auch klaglos arbeit. Das Ding erzeugt ja auch Abwärme und sorgt so dafür, dass die Temperatur nicht unter die der Umgebung fällt. Damit ist auch Feuchtigkeit kein ganz so großes Problem. Schlimmstenfalls legt man ein Tuch drüber, das verhindert, das Wasser auf den Gerät kondensiert. Oder man investiert deutlich mehr Geld in entsprechend spezifizierte Hardware.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Thomas,
Es gibt Hubs, die nach Industriestandard spezifiziert sind. Wenn Du so eine nimmst, dann ist für immer Ruhe. Außerdem ist sie überspannungssicher. Natürlich hat sie keine 12V Spannungsverteilung, aber die sollte man sowieso sternförmig mit dicken Querschnitten direkt von der Batterie zu den Verbrauchern verlegen.
.....
Danke für die Info, man lernt nie aus. :y:

Aber eins ist klar, wenn man alle Risiken vermeiden möchte, d.h hier neben den USB-Hub auch für eine normgerechte Stromverteilung sorgen muss, dann wird es m.M.n wahrscheinlich sehr teuer und nicht mehr praktikabel.

Wie heisst es so schön , entscheidend ist auf dem Platz....also werde ich das Teil jetzt einsetzen und mal schauen was es so taugt.

Meine Erfahrung mit anderen "Power/USB-Hubs" (Deepsky-Dad, Pegasus, WandererAstro) haben mir gezeigt, das man gut damit arbeiten kann.

Und wenn bei mir mal ein USB-Port nicht erkannt wurde, dann hatte das meistens andere Gründe.


CS
Thomas
 
Also nachdem ich der Dame vom Support von Svbony gesagt habe, sie möge doch bitte in der Technik-Abteilung nachfragen, hat sie mir bestätigt, dass es sich um den USB-Chip handelt. Und damit nur bis 0°C spezifiziert. Sie meinen aber dadurch, dass sie der Chip ja aufwärmt, es durchaus ohne Probleme bis -5°C funktionieren sollte. Darunter könne man ein heating belt verwenden :)

Aber wie sieht es denn mit den Spannungsversorgung bzw. -verteilung von solchen, oder von dieser von Svbony, aus? Klappt das denn auch eigentlich nicht so gut bzw. kann es problematisch werden?
 
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