Seestar S50 - Aufnahmetechnik - Neuigkeiten - Fragen, Probleme, Tipps und Infos

jep, er hatte mal nachgelegt, weil ihm jemand diese Methode mitteilte. Ich finde sie auch recht aufwändig, nichts für mich.
Mein Versuch mit EQ-"Standardmethode" steht auch noch aus. 2 x hatte ich es schon aufgebaut, dann die Wolken... :(
 
Hallo zusammen,

ich hatte den Seestar ein halbes Jahr und hab da gar nicht so viel vermisst, da ich wusste und akzeptiert habe, wofür es konzipiert wurde, das Konzept erfüllt es zu 100%, und wie ich es von ZWO erwartet habe, auch mit der notwendigen Fertigungsqualität. Das gilt auch für die App. Ich hab ihn dann aber wieder verkauft, und zwar deshalb, weil ich schlussendlich mit der Bildqualität nicht zufrieden war. Das liegt zuallererst am starren Bildformat und an der Bildfeldrotation. Dass ähnlich wie bei der AZ GTI, die ich auch hatte, versucht wird, den Seestar im EQ-Modus zu betreiben, ist so verständlich wie wenig zielführend, es wird immer eine Mogelpackung bleiben. Das Ding ist dafür nicht gebaut. Da finde ich es deutlich besssr, wenn man die normalen Fotos anschließend in einer EBV-Software nachbearbeitet. Da gibt es einige User, die sehr beeindruckende Ergebnisse erzielen. Mir war das nach ein paar Monaten zu langweilig, so dass ich mich wieder auf meine konventionellen Teleskope konzentrieren wollte.

Mein bestes Erlebnis mit dem Seestar hatte ich, als ich recht spontan den Kometen Pons Brooks ablichten konnte, was ich mit meinem normalen Equipment aus mehreren Gründen nicht geschafft hätte. Er hat also seine Einsatzgebiete und seine Daseinsberechtigung. Schnell, spontan und smart.

Zum Stativ: Ich hab ihn auf einem normalen Fotostativ (Sirui AM254) betrieben. Natürlich war das kein Problem, das Sky-Watcher Stativ geht selbstverständlich auch.

Ich verfolge Eure Ergebnisse mit dem Seestar gerne weiterhin, will nicht ausschließen, dass ich mir in ein paar Jahren auch noch mal ein Smartscope kaufe, dann aber mit größerer Öffnung, rotierbarem Sensor und besserer Nachführung.

CS Olaf
 
Hi Olaf,

deine allgemeine Einschätzung zum Seestar sehe ich genauso.

Ich hab ihn dann aber wieder verkauft, und zwar deshalb, weil ich schlussendlich mit der Bildqualität nicht zufrieden war. Das liegt zuallererst am starren Bildformat und an der Bildfeldrotation.
Das Bildformat ist mM nur gewöhnungsbedürftig. Es ist etwas zu länglich, aber dass es hochkant steht ist ungewöhnlich, aber mM kein Problem.
DS-Objekte sind nicht auf quer aus gelegt. ;)
Es ist reiner Zufall, wenn mal quer oder hoch besser passt.
Klar, Bildfeldrotation tritt auf, wie bei jeder nicht EQ-Montierung. Ich habe damit praktisch noch nie ein Problem gehabt, aber ich mache auch nie sehr lange Aufnahmen.

Dass ähnlich wie bei der AZ GTI, die ich auch hatte, versucht wird, den Seestar im EQ-Modus zu betreiben, ist so verständlich wie wenig zielführend, es wird immer eine Mogelpackung bleiben.
Einen EQ-Modus sehe ich nicht als Mogelpackung. Technisch passiert genau das gleiche (motorische Nachführung), wie bei einer "echten" EQ-Montierung.

Gruß
Peter
 
Hallo zusammen,
Naja, die Bildqualität ist halt so, wie man es von einem ungeguideten System mit 50mm Öffnung und ungekühlter Kamera erwarten kann. Für mich ist es kein Ersatz für mein Reisesetup sondern eine Ergänzung für solche Fälle, wo man selbst das Reisesetup nicht mitnehmen kann oder will, das Seestar aber schon.
Beispiele wären halt für mich z.B.:
- eine Reise mit Flugzeug, Bus oder Bahn, (vielleicht sogar eine Radtour)
- ein ganz spontaner Besuch irgendwo (Wochenende)

Ja, wirklich brauchen täte ich das Seestar schon nicht, aber ich finde es ein technisch sehr reizvolles Teil mit wirklich beeindruckend geringem Gewicht.
Technisch überhaupt faszinierend, was die kleine Büchse so alles kann.

Mein Reisesetup steht ja normalerweise als "grab n' go" betriebsbereit zu Hause, ist dadurch zwar in ca 5min betriebsbereit, aber um es dann auseinanderzunehmen und in die 4 Alukoffer zu verpacken ist es auch schon immer ein Aufwand von ca einer Stunde.
Ich habe mein Reisesetup inzwischen übrigens mit großer Mühe optimiert was Gewicht und Volumen betrifft.
Passt alles in vier solche Baumarkt-Alu-Koffer
Koffer 1: Montierung (HEM27A, 3,7kg) + Stativverlängerung (1,5kg)+Kabel+Pegasus Powerbox
Koffer 2: 80mm Triplet-Apo mit Motorfokus (3,5kg) + 0,8xReducer + 40mm Guidingscope (400g) mit ASI178MM (120g)
Koffer 3: Minix Astro-Mini-PC (420g), Netzteil 12V/6A, ASI585MC-Pro, 12V-6Ah-Akku (300g)und Vonets-Mobile-Hotspot für unabhängiges WLAN, div Kleinkram
Koffer 4: kleines Win10-Notebook mit NT für Remotedesktopsteuerung + kleine Flatfieldbox (150mm), diverse Kabel USB/12V
+Stativtasche mit Stativ
Sind aber zusammen (wie ich es drehe und wende über 20kg) ! Also ca 10x das Gewicht des Seestar !

Zum EQ-Mode ist mir übrigens noch eine Sache eingefallen, über die man zumindest nachdenken sollte. Cuiv weist ja auch darauf hin, daß der Betrieb auf einer Polhöhenwiege von ZWO nicht vorgesehen ist und man dran denken sollte, daß man alles auf eigene Gefahr hin tut. Ich denke, das gilt nicht nur für die Möglichkeit, daß die ganze Sache umkippen kann. Ich weiss z.B. gar nicht, ob das AZ-Lager unten im Boden des Seestar überhaupt für solche Querbelastungen ausgelegt ist. Vielleicht nimmt das bei deutlich schrägem Betrieb ja sogar Schaden ??? Gibt es dazu irgendwelchen belastbaren Hinweise ?

CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum EQ-Mode ist mir übrigens noch eine Sache eingefallen, über die man zumindest nachdenken sollte. Cuiv weist ja auch darauf hin, daß der Betrieb auf einer Polhöhenwiege von ZWO nicht vorgesehen ist und man dran denken sollte, daß man alles auf eigene Gefahr hin tut. Ich denke, das gilt nicht nur für die Möglichkeit, daß die ganze Sache umkippen kann. Ich weiss z.B. gar nicht, ob das AZ-Lager unten im Boden des Seestar überhaupt für solche Querbelastungen ausgelegt ist. Vielleicht nimmt das bei deutlich schrägem Betrieb ja sogar Schaden ??? Gibt es dazu irgendwelchen belastbaren Hinweise ?
Die Frage wurde im ZWO-Forum gestellt. In der ersten Antwort steht sinngemäß, dass es kein Problem darstellt ausser der Kippgefahr. In der zweiten Antwort weißt ZWO auf einen höher beanspruchten Motor und eine vorzeitige Alterung hin.


Grüße
Hartmut
 
Hallo zusammen,
....... aber immerhin sagt es, daß das Gerät für so einen "Schrägbetrieb" offenbar nicht konzipiert ist.
Und dann bin ich genau bei der Aussage von Olaf :
ähnlich wie bei der AZ GTI, die ich auch hatte, versucht wird, den Seestar im EQ-Modus zu betreiben, ist so verständlich wie wenig zielführend, es wird immer eine Mogelpackung bleiben. Das Ding ist dafür nicht gebaut.
Also ich werde damit gar nicht erst anfangen. Für das, was man damit machen/zeigen möchte reicht (mir !) der ALT/AZ-Betrieb .
Ich habe diesen schicken kleinen Adapter zum "Leveling" gekauft und hier im Forum das SW-Stativ für die AZ-GTI (wiegt mit Ablageplatte unter 2kg) extrem günstig erstanden.
Damit bin ich jetzt hochzufrieden.
Eine kleine USB-Powerbank erhöht die Akkulaufzeit auf mehr als das Doppelte.
Zum Bedienen habe ich noch ein altes Samsung Tablet, das ich schon vor 3 Jahren mal gekauft hatte um die damals erworbene (und recht schnell wieder verkaufte) AZ-GTI zu steuern. Habe aber festgestellt, daß die Bedienung auch auf meinem Handy genauso gut funktioniert.

CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Olaf,

deine allgemeine Einschätzung zum Seestar sehe ich genauso.


Das Bildformat ist mM nur gewöhnungsbedürftig. Es ist etwas zu länglich, aber dass es hochkant steht ist ungewöhnlich, aber mM kein Problem.
DS-Objekte sind nicht auf quer aus gelegt. ;)
Es ist reiner Zufall, wenn mal quer oder hoch besser passt.
Klar, Bildfeldrotation tritt auf, wie bei jeder nicht EQ-Montierung. Ich habe damit praktisch noch nie ein Problem gehabt, aber ich mache auch nie sehr lange Aufnahmen.


Einen EQ-Modus sehe ich nicht als Mogelpackung. Technisch passiert genau das gleiche (motorische Nachführung), wie bei einer "echten" EQ-Montierung.

Gruß
Peter
Hallo Peter,

mit Mogelpackung meine ich, dass das Seestar aufgrund der von mir unterstellten Fehlbelastung im EQ-Betrieb keine guten Ergebnisse erzielen wird. Das ist natürlich reine Mutmaßung von mir. Ich bin ja auch immer gerne bereit, mein Equipment auszureizen, ich hab die AZ GTI auch im EQ Betrieb genutzt und bis an die Grenze der Belastbarkeit beladen. Aber die Ergebnisse waren auch nicht so besonders. Aber ich war auch noch Anfänger. Ich will da auch niemanden einbremsen, das Selber-Ausprobieren gehört bei der Astrofotografie zwingend dazu. :)

LG Olaf
 
Ich bin ja auch immer gerne bereit, mein Equipment auszureizen, ich hab die AZ GTI auch im EQ Betrieb genutzt und bis an die Grenze der Belastbarkeit beladen. Aber die Ergebnisse waren auch nicht so besonders.
Das gleiche habe ich auch festgestellt !
Lediglich mit dem sehr leichten 61EDPH lief das wirklich gut, das 80mm APO mit 3,2kg war noch so eben ok, aber schon mit meinem (geliebten) 102mm TS Photoline (Doublet 4,1kg) war die AZ-GTI auf der Polhöhenwiege überfordert.
Jürgen
 
Das gleiche habe ich auch festgestellt !
Lediglich mit dem sehr leichten 61EDPH lief das wirklich gut, das 80mm APO mit 3,2kg war noch so eben ok, aber schon mit meinem (geliebten) 102mm TS Photoline (Doublet 4,1kg) war die AZ-GTI auf der Polhöhenwiege überfordert.
Jürgen
Genau Jürgen! Der 102er ist in jedem Fall zu groß, auch vom Hebel her. Ich hatte 72er und 80er drauf, der 80er war schon ein ziemlicher Kompromiss, der 72er war hingegen kein Problem. Den 102er hab ich mal kurz gehabt, als ich mir die AM3 gekauft habe. Den hab ich wieder zurück gegeben, wegen des Hebels. Das ist ein ziemlicher Trümmer, vom Gewicht kein Problem, aber bei der Länge hatte ich schon bei der AM3 Bedenken. Windanfälligkeit ist ja auch ein Thema. Auf der AZGti hab ich den gar nicht erst ausprobiert. :LOL: Um den Bogen zum Seestar wieder hinzubekommen: Auf den Bildern der mutigen Pioniere unter uns sieht mir das im EQ Modus wenig austariert aus. Der Seestar hat ja schon eine gewisse Höhe. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Getriebe das nicht lange mitmacht.

LG Olaf
 
Um den Bogen zum Seestar wieder hinzubekommen: Auf den Bildern der mutigen Pioniere unter uns sieht mir das im EQ Modus wenig austariert aus. Der Seestar hat ja schon eine gewisse Höhe. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Getriebe das nicht lange mitmacht.
also ich denke, dass der EQ-Modus doch eigentlich keine grossen Probleme machen sollte. Der Seestar ist ja sehr leicht und kurz. Vielleicht nach längerer Zeit?
Aber ich bin sowieso Alt/Az Fan. ;)
Ich schau mir das mal an und warte was es langfristig für Erfahrungen damit gibt.
Aber es wäre schon interessant, weil man dann auch im Zenit Aufnahmen machen könnte. Für mich der grosse Nachteil der Alt/Az-Montierungen.

Gruß
Peter
 
also ich denke, dass der EQ-Modus doch eigentlich keine grossen Probleme machen sollte. Der Seestar ist ja sehr leicht und kurz. Vielleicht nach längerer Zeit?
Aber ich bin sowieso Alt/Az Fan. ;)
Ich schau mir das mal an und warte was es langfristig für Erfahrungen damit gibt.
Aber es wäre schon interessant, weil man dann auch im Zenit Aufnahmen machen könnte. Für mich der grosse Nachteil der Alt/Az-Montierungen.

Gruß
Peter
Hallo Peter,

ja, da hast Du Recht. Ich hab seinerzeit nur deshalb die AZ GTI in EQ betrieben, damit meine AsiAir damit klar kam. Ansonsten würde mir Alt AZ auch völlig genügen. Ich finde es auch gut, dass meine AM3 auch Alt AZ kann. Wirklich störend wird es nur im Zenit, da stimme ich Dir zu.

Aber da ich ausschließlich mit AsiAir aufnehme, bin ich auf EQ angewiesen.

Zum Seestar: ich finde den nicht wirklich kurz, aber bin auch auf die Erfahrungsberichte, die da kommen, gespannt.

CS Olaf
 
Hallo Jürgen,
den Adapter habe ich auch gekauft, bin bislang aber nicht so zufrieden. Das Seestar sitzt zu tief und schleift. Da kann man was unterlegen. Aber die Schrauben gehen so schwer, dass die Nivellierarbeit zur Schwerarbeit für die Finger wird. Das möchte ich nicht bei jedem neuen Standort machen. Funktioniert es bei Dir geschmeidiger?
CS Alexander
 
Hallo Alexander,
ja, ich habe zwei (einen bei Amazon gekauft 34,-euro, einen bei ebay (23,- Euro) , die laufen beide geschmeidig.

Wichtig ist: Du musst die kleinen, oberen "Muttern" zuerst nach ganz oben drehen.
Dann lassen sich die unteren (größeren) ganz leicht drehen.
Wenn es fertig justiert ist, die oberen (kleineren) zum Kontern wieder runterdrehen.
Versuch das mal so.

Bei meinem Seestar schaut das Teil, an das der Adapter geschraubt wird nach unten genau 1,5mm heraus.
Auf dem Adapter ist oben dieser Gummi-Ring, der ca 0,5mm nach oben herausschaut. Zusammen ist das Gehäuse des Seestar also genau 2mm über dem Metall des Adapters. Da schleift nichts.


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1716996942554.png



CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,
stimmt, zum Schleifen sollte es nicht kommen, auch wenn der Auflagering am Seestar bei mir nur ca. 1 mm herausschaut.
Aber was das Drehen der Muttern angeht, so ist das trotz Deiner Vorgehensweise viel zu mühselig. Im Internet gab es ja diese Nivelliereinheit unter vielen Namen; ich nehme mal an, daß es sich immer um das gleiche Modell handelt. Oder doch nicht? Mein Modell ist von Amazon "Sudemota" für 25 €. Andererseits gibt es die auch für 30 und 40 €...
Ich werde mal die Schrauben unten etwas lockern und fetten, vielleicht nützt das. Ein anderes Modell zu bestellen, das vielleicht leichter zu verstellen ist, erscheint mir zu risikohaft.
Danke für Deine Antwort!

 
Ich habe das Ding auch und es ist absolut leichtgängig. :)

Der Ordnung halber nutze ich es auch,... aber eigentlich braucht man sowas gar nicht.:eek:

Hat man in der APP das Feature "Horizontal Calibration" aktiviert, dann erstellt sich der Seestar durch Plate Solving an 3 Himmelsabschnitten ein Modell und ermittelt daraus den korrekten Horizont unabhängig von der mechanischen Nivelierung ("Leveling") und sicherlich wesentlich genauer als diese.
Es reicht also eigentlich schon eine grobe Aufstellung des Seestar anhand der integrierten Wasserwaage. Etwas aufpassen muß man aber, denn manchmal versagt die Horizontal Calibration und man kann ohne diese Plate Solve-Lösung weitermachen. Dann muß aber sichergestellt sein, dass die mechanische Kalibrierung (Leveling) gut genug war.

Ich habe auch mal dies Leveling-Werte über einen 2h Zeitraum verfolgt. In den ersten 5 Minuten nach dem Einschalten des Seestar ist die Drift sehr groß, vermutlich durch Bauteileerwärmung. Der Ordnung halber müßte man also 5min warten und dann nachkalibrieren. Aber selber über den folgenden 2h Zeitraum erfolgt noch immer langsam eine kontinuierliche eine Drift der Level-Anzeige.

Aber wie gesagt, wenn Horizontal Calibration erfolgreich durchlaufen wurde, wird vom Seestar das manuell durchgeführte Leveln ignoriert.

Grüße
Hartmut

PS:
aus einer Facebook-Anfrage an ZWO zum Zeitpunbkt der EInführung des Features "Horizontal Calibration":
If I'm understanding ZWO's response to my question about leveling, I believe it means that it uses the stars to determine where the horizon is, and automatically adjusts for the unit not being level. I certainly couldn't find any access on the app to horizon calibration.

Antwort ZWO:
yes, you are correct, the new version will use the stars to do level calibration before image enhancing
 
Hallo Alexander,
ja, ich glaube auch, daß die allesamt aus der selben Fertigung stammen.
schon seltsam, daß die bei Dir so schwer geht.
Vielleich soltest Du doch nochmal ein zweites Exemplar bestellen.
Vielleicht hast Du da ein faules Ei erwischt.
CS
Jürgen
 
Hallo Hartmut,
für nachts hast Du Recht, aber um die Sonne zu finden ist es schon hilfreich, wenn man das Ding sehr gut einnivelliert hat.
Ausserdem finde ich dieses kleine Teil einfach schick !
CS
Jürgen
Mein Vater hat früher immer gesagt :"Alles so genau wie möglich machen. Ungenau wird's immer von alleine."
 
Hallo Hartmut,
für nachts hast Du Recht, aber um die Sonne zu finden ist es schon hilfreich, wenn man das Ding sehr gut einnivelliert hat.
CS
Jürgen
Mein Vater hat früher immer gesagt :"Alles so genau wie möglich machen. Ungenau wird's immer von alleine."

Ja, da hast Du recht, wobei ich mal davon ausgehe, dass im Sonnen- und Mondmodus das meckern des Seestar und eine grobe Ausrichtung, Wert <2, ausreichend ist.

Aber wie ich geschrieben habe, nutze ich das Teil auch immer noch bei DeepSky. Bin so ein Sicherheitsmensch und doppelt hält besser. :ROFLMAO:

Grüße
Hartmut
 
Hallo Jürgen,
auch das Lockern der Schrauben und Fetten haben nichts gebracht. Das ungleichmäßige schwere Drehen könnte von verbogenen Bolzen oder nicht ganz passenden Führungslöchern stammen. Eine halbe Umdrehung geht, dann wird es wieder schwer. Ich denke, ich komme auch ohne das Ding aus. Da hat Hartmut vermutlich recht.
CS Alexander
 
Hallo miteinander,

ich bin seit April auch Nutzer dieses kleinen smarten Gerätes. Wollte mir eigentlich solch Spielzeug nicht zulegen, aber für die Reise ist das schon mal super.
Als sich dann mein S50 bekommen habe, hatte ich auch Glück mit dem Wetter. Alles hat auf Anhieb funktioniert. Freu. Aber bei der Auswertung der Bilder am PC kam dann die Ernüchterung. Grausige Bildfehler in der rechten obereb Bildecke - siehe hier:


M16mg.jpg


Das hat mir natürlich garnicht gefallen. Deshalb habe ich nach einigen Tests den dt. Händler angerufen und um Beratung gebeten. Mir wurde empfohlen das Gerät zurück zu schicken. Das Gerät sollte dann zurück zum Hersteller zur Überprüfung (6-10 Wochen). Aber als das Gerät dann beim Händler da war, bekam ich nach 2 Tagen eine Mail, dass sie mir ein neues Gerät zuschicken. Das kam nun gestern an bei wahnsinns Regenwetter.
Glücklicherweise gab es dann mit der Dunkelheit ein kleines klares Zeitfenster, so konnte ich alles testen. Klasse Abbildung - was für ein Quantensprung im Vergleich zum ersten Gerät - auch wenn viel Dunst in der Luft lag und ich das Gerät ohne Nivellierung aufgestellt habe.
Fazit: Das ist einfach nur super Service des dt. Händlers.

Hier eins der 3 Testbilder (Jpeg aus der Kamera):
deneb5min.jpg


Jetzt bin ich zufrieden.


VG
Frank
 
Hi Frank @Frank_Koehler ,

das ist wirklich super Service von dem Händler.

Ich habe meine Seestar Bilder noch gar nicht so genau angeschaut. ;)
Sollte ich vielleicht mal machen, aber ich bin eigentlich zufrieden.
Ich müsste es direkt zum Hersteller zurück schicken, aber das soll ja an sich funktionieren.

Gruß
Peter
 
Hallo zusammen,
ich habe tatsächlich (endlich !!) mal wieder etwas testen können.
Gestern abend ging die dicke Bewölkung gegen 21 Uhr weg und um 22:30, just als es dunkel wurde, sah man tatsächlich Sterne.
Ich hatte wieder mein Testequipment aufgebaut
a) das Seestar S50
b) den 80mm Triplet-Apo mit 0,8x Reducer und ASI585MC-Pro auf HEM27A, mit 40mm Guidingscope mit ASI178MM Aufnahme mit NINA.

leider zogen bereits gegen 23:00 wieder Wolken auf und erst gegen 0:30 wurden die Schleierwolken schwächer, obwohl sie immer wieder durchzogen und für mehrere Minuten mächtig störten. Da ich heute Morgen einen Termin hatte, konnte ich auch nicht ewig draußen bleiben, hatte mit 2:00 Uhr als Limit gesetzt.
Als Objekt habe ich mir die M51 ausgesucht, nichts Spektakuläres, aber oft gezeigt, so daß man einschätzen kann, was man aufgenommen hat.

Also zusammengefasst : Aufnahmedauer nur knapp über 1 Stunde bei sehr bescheidenem Seeing.
Aber immerhin haben beide Teleskope was Verwertbares geliefert: Es gibt 3 Bilder:
Bild 1 : Seestar S50 gestacktes Bild, minimale Überarbeitung mit Photoshop (Tonwertkorrektur, Sättigung und ganz minimal geschärft)
Bild 2 : Seestar S50 Einzeldateien mit DSS gestackt, danach ähnlich sparsam mit Photoshop wie Bild 1.
Bild 3 : 80mm Triplet-Apo (s.o.) 80 Lights / 0 Darks / 0 Flats + leider vergessen, die Kühlung der Kamera einzuschalten _affeaugen: .....
Bei allen 3 Bildern nach der Tonwertkorrektur mit GraXpert Gradienten entfernt (war aber bei allen kaum ein Unterschied sichtbar)

Jedenfalls beeindruckend, was der kleine Kasten mit nahezu null Aufwand produziert !

Ich denke aber, der Unterschied wird größer sein, wenn das Seeing besser ist, und wenn ich nächstes Mal die Kühlung der ASI585MC-Pro einschalte ;)
und vielleicht noch 10 Darks spendiere. ( Durch eine schmutzige Scheibe macht vermutlich eine 1000€-Kamera kaum bessere Bilder als eine Kodak-Instamatik ).

Ich habe mich übrigens schon gefragt, ob es Sinn machen würde, auch mit dem S50 einfach mal 20 Darks zu machen, wenn man die Einzelframes mit einem externen Programm stacken möchte. Wäre ja total simpel.

Hoffentlich gibt es irgendwann endlich mal wieder einen richtig klaren Nachthimmel.
CS
Jürgen
 

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Hallo zusammen,
gestern abend sollte eigentlich ab 22 Uhr bis in den frühen Morgen null Bewölkung den Himmelsblick trüben. Also wieder das Reise-Setup (80mm Triplet-Apo mit ASI585MC-Pro, 40mm Guider mit ASI178MM) aufgebaut und daneben das Seestar S50.
Tatsächlich war gegen 22:00 die gesamte Bewölkung verschwunden und als es gegen 23:00 hinreichend dunkel war, habe ich beide Systeme (wieder) auf die M51 losgelassen.
Leider hat die Vorhersage dann aber wieder nicht gehalten, was sie versprochen hatte. Bereits vor Mitternacht zogen dann relativ zügig wieder Wolken auf und nach 10min war der Himmel zu 90% von Wolken verdeckt. Ich habe es nicht geglaubt, aber im Wetterradar zeigte sich tasächlich jetzt eine einzige Wolke, ausgerechnet bei Hannover, Durchmesser vielleicht 40-50km. Der ganze restliche Umkreis von 150km um Hannover wolkenlos ! Unglaublich. Ich habe dann gedacht, daß die ja relativ zügig durchgezogen sei, das hat aber fast 2 Std gedauert ! Eine harte Geduldsprobe.
Gegen 1:30 wurden die Lücken in der Bewölkung wieder größer und ab 2:00 Uhr war es wieder klar.
Also beide Systeme wieder in den Aufnahmemodus versetzt, wollte ich doch wenigstens so 2 Std-3Std aufnehmen.
Aber auch da wurde nichts draus, nach insgesamt etwa 1h30 netto Belichtungszeit kamen wieder Wolken und um 2:30 Uhr habe ich (wiedermal) frustriert abgebaut.
Immerhin war das Seeing insgesamt aber (in den wolkenlosen Phasen) besser als beim letzten Versuch, wennauch alles andere als perfekt.

Und, was ich letztes Mal schon vermutet hatte:
Je besser das Seeing ist, desto größer wird der Qualitätsunterschied zwischen dem S50 und dem 80mm Triplet-APO:
Hier wieder die Ergebnisse:
Bild 1 : Seestar S50 org. vom S50 live gestacktes Bild, minimale Überarbeitung mit Photoshop (Tonwertkorrektur, Sättigung und ganz minimal geschärft)
Bild 2 : Seestar S50 ca 336 Einzeldateien mit DSS gestackt, danach ähnlich sparsam mit Photoshop wie Bild 1.
Bild 3 : 80mm Triplet-Apo (s.o.) 60 Lights je 90sek/ 20 Darks / 0 Flats + diesmal mit Kühlung der Kamera bei -10°C.
Bei allen 3 Bildern nach der Tonwertkorrektur mit GraXpert Gradienten entfernt (war aber bei allen kaum ein Unterschied sichtbar)

CS
Jürgen
 

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Hallo zusammen,

Ich habe im Moment begrenzte Sicht nur nach Osten und Süden. Hat wer ein paar schnelle Ziele, die da gehen würden, auf Lager?

Wie kriegt man eigentlich das Seestar Logo und die Aufnahmezeit in das Bild?

Ich habe dies auch im Thema "unbearbeitete Seestar Fotos" geschrieben.
Vielleicht ist das hier drin passender....

CS Olaf
 
Hallo,

eine Frage zum LP Filter im s50...
Das S50 schaltet den filter ja nach Objekttyp selbständig zu, richtig???!!!

Sollte man das so lassen, oder wenn ich im stark lichtverschmutzten Gebiet bin, den filter manuell zuschalten?

CS Olaf
 
Servus Olaf,

das ist frei deine Entscheidung, wie bei jedem anderen Astrosetup auch. Da er aber recht gut gegen LP hilft, nutze ich ihn. Zumindest bei Nebeln.
Bei Sternhaufen macht er 0 Sinn, da es ein Duo-Narrowband Filter ist.
 
Hallo zusammen,

Ich habe im Moment begrenzte Sicht nur nach Osten und Süden. Hat wer ein paar schnelle Ziele, die da gehen würden, auf Lager?

Wie kriegt man eigentlich das Seestar Logo und die Aufnahmezeit in das Bild?

Ich habe dies auch im Thema "unbearbeitete Seestar Fotos" geschrieben.
Vielleicht ist das hier drin passender....

CS Olaf
Meinst Du das sog „Image Watermaek“?
Das kannst Du in der App in der Menüleiste unten bei „Me“ und dann „Settings“, „Image Watermark“ ein/ausschalten
 
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