Selbstbau APO: Was soll daraus bloß werden: Jetzt nochmal!

xerox_now

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Hallo ATM´s,

ich gehe wieder einen Selbstbau an.
Diesmal ein wieder ein Refraktor, aber mit einem Triplett APO Objektiv und nicht ganz so langer Brennweite.
Als Objektiv habe ich mich für das TS APO Triplett mit 115mm Offnung und 800mm Brennweite entschieden.
Meine bisherigen Erfharungen aus dem ELITE 105/1500 refurbished und dem 2" F5 Zeiss Refraktor werden da einfließen.
Diesmal soll der Refraktor folgendes können:
-Zentrierung des Objektiv´s auf der optischen Achse
-Zug- Druckschrauben für die Korrektur einer Verkippung des Triplett´s
-Einsatz für Canon 5DMK2 und Touptek 294CP
- Vorbereitet für Bino

Da das Objektiv nur mit einem Innengewinde von M125x1 in einer Fassung geliefert wird, benötige ich eine Aufnahme, die auch die Basis für die Tiltfunktion übernimmt.
Das Gegenstück zur Objektivaufnahme wird in einer Fassung befestigt, die eine radiale Justage ermöglicht.
Zur Zeit sind das 3 M4 Gewindestifte, die in eine Nut eingreifen. Ich werde wohl die Anzahl der Gewindestifte verdoppeln, Als Sicherung gegen Verstellung.
So sieht das in der CAD Zeichnug (Theorie) aus:
115_1.PNG


115_3.PNG


Der Tubus wird aus Pertinax oder Krüpax sein. Da leider Fa. Neumann keine mehr liefert, bin ich zu Krüger&Sohn ausgewichen. Etwas eine Apotheke.
Hinten dran sitzen zwei 50mm Verlängerungen und ein 117mm OAZ mit Zahnantrieb.
Als wesentliche Vorbereitung hatte ich provisorisch die Fokuslage mit der Canon 5dmk2 und diversen Zenitprismen (2" und 11/4"), Spiegeln und meinem Zoo aus Okularen bestimmt.
Dazu diente das alte KG Rohr vom 105/1500, ein kleinwenig gekürzt und einem Abflußrohr für ein WC Spülbecken, das ich noch im Keller gefunden hatte.
Die kleine EQ1 war hoffnungslos überfordert, aber der Motor schaffte es Nachzuführen.
20230728_221058.jpg

Erster Eindruck: Ein leichter Farbsaum bei 160x (mit dem 5mm Vixen LV) am Mondrand, was wohl dem "Ablußrohr" zuzuschreiben ist.
Wega, als quasi Sterntest, war dagegen weiß und bei 160x farbrein, sowohl intra- alsauch extrafokal.

Zur Sicherheit hatte ich dann noch die wahre Brennweite des Objektivs bestimmt. auf einer provisorischen optischen Bank wurde dann über Bild- und Gegenstandsweite und der Linsenformel die Brennweite bestimmt. Ergebnis: Die Brennweite ist ca. 10mm größer als angegeben. 810mm wahr.
Linsenformel.png


Ausblick:
Ich warte auf den Tubus und die Taukappe und werde die Blenden im Tubus bestimmen.
Irgendwie habe ich den Verdacht, das die Methode von Scott Berfield und Andrés Esteban de la Plaza nicht optimal ist.
Das hatte ich beim Bau des ELITE schon festgestellt. Die wurden nach der von Scott und Andrés beschriebenen Methode erstellt!
Da werde ich wohl empirisch noch mal optimieren.
Blenden_Tubus_Roh2.JPG


Stay tuned....

Grüsse aus dem Norden.

Martin
 

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    Linsenformel.png
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Hallo Martin,

tolles Projekt. Die Objektivaufnahme lässt du drehen oder hast du da eigene Möglichkeiten?
Die radiale Verstellbarkeit über die Gewindestifte, habe ich richtig gelesen oder?
Mit was für einer Toleranz bzw. Verstellbereich planst du da?
Wie gehst du die Justage an, Interferometer, künstlichen Stern ?

Danke und liebe Grüße,
Alex
 
Hi Alex,
leider sind die Drehteile etwas zu groß für die kleine Rotwerk Drehbank, daher wird wohl alles in "Lohnarbeit" hergestellt werden müssen.
Anfragen an hiesige Metallbauer werde ich vergleichen.
Tja, mit der radialen Justage sprichst Du gleich meine Achillesverse an.
Auch wenn die Gewindestifte mit metrischen Feingewinde versehen sind, könnte die Justage zu einem echten Geduldskrimi werden.
Selbst mit 0.25mm Steigung ist das sehr grob. Das ist wie mein C8 zu kollimieren, mit den Inbusschrauben am Fangspiegel. Nichts für Grobmotoriker.
Daher als erste Maßnahme zwei parallele Gewindestifte. Damit kann man sich stufenweise an die optimale Position rantasten, und sichern!
Radial ließe sich das bis zu 1mm korrigieren.
Aus dem Bauch raus und mit der Abschätzung wie gut die Drehteile und der Tubus gefertigt werden, meine ich das es reicht. Siehe meine Frage hier im Forum.
Am Ende brauche ich die radiale Justage wohl nicht, aber wenn man schon selber baut, kann man auch mal mehr machen.
Ansonsten gibt es den APO ja fertig zu kaufen und das sogar in Summe günstiger!
Parallel denke ich gerade über eine Doppel-Exzenter Justage. Treibt aber die Kosten hoch und das Gewicht.
Zur Zeit liege ich bei ca. 7kg incl. Schellen und Schiene. Schon ordentlich für so eine kleine Öffnung, aber die CGX packt das und mobil werde ich nicht unterwegs sein damit.

Thema Justage:
Meine technischen Möglichkeiten sind begrenzt: Cheshire Justierokular, 2 Laser (alter Helium-Neonlaserröhre und LED), Christbaumkugel und natürlich diverse Sterne mit unterschiedlichen Helligkeiten. Was will man mehr.
Wenn Du da einen guten pragmatischen Tip hast, wie man prüfen kann ob zwei optische Achsen übereinander liegen, immer gerne!
Stelle ich aber erst mal hinten an, bis ich alles zusammen habe.

Grüsse,

Martin
 
Update.
Eigentlich nicht viel gemacht.
Papiertuben bestellt und die Einzelteilzeichnungen für die Drehteile fertig gemacht.
Umliegende Firmen angefragt für ein Angebot.
Und schon mal die Rohrschellen an die Losmandyschiene geschraubt......
Ansonsten mit der EG1 und PHD2 geguidete Aufnahmen gemacht.

Grüsse aus dem Norden.
Martin

Träger2.JPG
Träger1.JPG
Träger3.JPG
P1080492.JPG
 
Hallo ATM´s,

kleines Zwischenupdate:
Die Hartpapiertuben für den Tubus und die Taukappe sind gekommen.
Dank der Hilfe eines Forenmitgliedes, konnte ich die Kosten wesentlich senken. Danke dafür!
DSC_2734.JPG

Da ich den ganzen Meter abnehmen mußte, kann ich mir "etwas" Verschnitt oder weitere Teleskope leisten. ;)

Auch der Okularauszug und die 117mm Verlängerungen sind eingetroffen.
DSC_2738.JPG


Die Drehteile aus Alu sind noch in der Fertigung.
Die Blendenberechnung für den Tubus sind fertig. Ich werde aber noch empirisch die optimale Grüße und Position bestimmen und dann mit der graphischen Lösung vergleichen.

Bleibt gespannt....

Grüsse aus dem Norden!

Martin
 
Kleiner Teaser:
Die Drehteile sind fertig.
Bilder werde ich später einstellen.
Ich kann neben dem Sears76/1200 weiter an dem APO bauen.

Stay tuned!

Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
So, wie verspochen ein paar Bilder.
Einzelteile:
Drehteile.jpg

Vormontage:
Fassung_Justage.jpg
Fassung_justage2.jpg

So sieht es mit Okularauzug und Tubus aus:
Fitcheck1.jpg

..und hier mit Objektiv, Träger und Rohr:
Fitcheck2.jpg
APO_1.jpg

Ich hatte versucht ortsansässige Metallbetriebe für die Drehteile zu gewinnen, doch keine Firma wollte einen so kleinen Auftrag abarbeiten.
Dank des Forums und durch aufmerksames mitlesen, stieß ich auf die Fa. GreatStar.
Der nette Kontakt, die super Beratung zu dem Material (Alu 7075 Legierung) und zur Art der Bearbeitung hatten mich dann überzeugt.
Danke Steffen.
Die Bauteile waren wie ich es wollte und passen wunderbar. Die Gewinde laufen perfekt auf der Objektivfassung und den 117mm Verlängerungen für den OAZ.

Ich hatte bewust blanke Teile ohne Eloxierung genommen, falls sich einer wundert.

Wie geht es weiter:
Noch mal die Tubuslänge überprüfen und dann den Hartpapiertubus kürzen.
Noch mal fit-check und die Fokuslage prüfen.
Blenden zuschneiden und einfügen und dann die Aluteile einkleben.

Auf grund der jetzigen Temperaturen werde ich das Lackieren erst mal vertagen.......


Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
So die freien Tage genutzt und "abgewettert" :(:regen:

Pertinax Rohre mit dem Fuchsschwanz auf Länge gesägt und die Kanten geschliffen.
Der Fuchsschwanz hat eine feine Sägung und damit ging es licht von der Hand. zuvor einmal rundherum mit dem Edding angezeichnet.
Schleifen.JPG

Mit Sandpapier auf einer ebenen Fläche kann man ganz gut eine rechtwinklige Schnittkannte erzeugen.
Jedenfalls sind die zwei Enden parallel, nach Dosenlibelle auf einer Referenzfläche!

Danach wieder mal fitcheck.
APO_pre_aasembly.JPG


Jetzt sind die Blenden an der Reihe und weitere Überlegungen, wie ich die Taukappe befestige.
Schrauben möchte ich nicht sehen. Daher vielleicht mit Neodym-Magneten festhalten. 3 Stück sollten reichen.
Dann kann man die Taukappe auch noch schnell abnehmen. Bei meinem Antares ist die verschraubt und nervt manchmal bei der Bathinov-Maske.

Stay tuned.


Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
So!
Konnte nicht viel machen, aber die Blenden sind zugeschnitten und geschwärzt.
5 Schichten schwarze Abtönfarbe reichen.
Gehalten werden die Blenden mit Alu-Streben mit 6mm Durchmesser und als ganzes Modul eingeschoben. Die Blenden selber sind aus HDF ausgesägt und mit Grundierung wetterfest gemacht.
Parallel getestet, ob ich die Streben mit Velour umklebe oder auch mit Abtönfarbe streiche.
Bei dem Velour habe ich Angst, das sich die Folie durche den kleinen Radius wieder ablöst. Peeling in der Fachsprache.
Von dem Reflexionsgrad wird Abtönfarbe reichen.

Auch die kleinen Halter für die Neodymmagneten für die Taukappe sind fertig gefeilt und mit M3 Gewinde versehen. Darauf kommen 8mm Magnete mit einer Senkbohrung, die wiederum an der Taukappe verklebt werden. Auf der Fassung sind dann die entsprechenden Gegenmagnete.
Die Halter wurden mit dem gleiche Radius versehen, die der Innendurchmesser der Taukappe. Dazu diente ein Stück vom Restrohr als Werkzeug.
Von innen Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband.
Bisher alles handarbeit.

P1080588.JPG

P1080589.JPG


Ich warte noch auf etwas wärmere Temperaturen, damit ich den Tubus und die Taukappe lackieren kann. Denn das muß vor der Montage der Drehteile erfolgen. Die Flansche für den OAZ und die Objektivhalterung werde ich in den Tubus einkleben.

Allen eine gute Zeit.

Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
Ein kleines Häppchen:

Letzte Blende gesägt, geschwärzt und in die M117 Verlängerung eingsetzt und fixiert.
Klebstoff: Pattex Repaire Extreme.

P1080592.JPG

P1080594.JPG

Klebepunkte werden noch mit Abtönfarbe abgedeckt. Das ist die dem OAZ zugewandte Seite.

Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
So, wieder was gemacht.
Die Temperaturen steigen und ich sollte vorbereitet sein zu lackieren.
Eine kleine Vorrichtung mit einem Getriebmotor, der den Tubus/Taukappe beim lackieren dreht.
Wenn man dann mit der Sprühdose entlang des Tubus fährt, bekommt man automatisch einen gewissen Kreuzgang hin.
Zwar nicht 90°, aber immerhin hat es bei allen meinen Refraktoren so geklappt.
P1080600.JPG
P1080601.JPG


Vorher aber noch das Krüpax anschleifen und stellenweise spachtel, dann wieder schleifen.
Grundieren, schleifen.....aber Ihr kennt das ja.

Grüsse aus dem Norden!

Martin
 
So, weiter geht es:

Tubus und Taukappe sind mit der Farbe und Klarlack lakiert worden. 400ml Spraydaosen.
Diesmal ohne "Unfall" oder Mißgeschick und Beschädigung!
P1080652.JPG


Ich habe angefangen mir zu überlegen, wie ich sicherstellen kann, ds die Flansche für Objektivträger und OAZ Anschluß lotgerecht eingeklebt werden können.
Die Ablage meiner EQ3 dient mir dazu als Niveliertisch.
Ich habe festgestellt, da ich schon die Krüpax-Rohre richtig gut winkelig abgeschnitten und die Enden 90° zur Achse sind.
P1080658.JPG


Die Flansche werden eingeklebt mit 2K-Klebstoff von Boldt "Megabond Black Edition".
Nach Datenblatt die besten Temperatureingenschaften, Elastizität und Festigkeit.
Weil schrauben will ich nichts.

Mehr beim nächsten Termin.

Grüsse aus dem Norden!

Martin
 
Etwas wieder daran gearbeitet:

Die Magnethalter für die Taukappe sind an die Taukappe geklebt worden. 3 Stück á 120° reichen vollkommen.
Klebekanten mit schwarzem Lack gegen Feuchtigkeit geschützt.
P1080661.JPG


Erster Test zum Thema Zentrierung:
OAZ und Objektivträger mit dem Tubus zusammen mit der Strichplatte geprüft. Das geht in die richtige Richtung.
Danach mit Justierokular: Kleine Korrekturen an den Zug- und Druckschrauben. Der Rest nach Fertigstelllung.
P1080660.JPG


Den Blendenträger eingeschoben und den OAZ-Flansch mit 2 Komponentenklebstoff eingeklebt.
P1080663.JPG

P1080667.JPG


Der Klebstoff ist ein "Teufelszeug" stinkt und löst Tesafilm, Lack und alles andere wieder an.
Ich hatte um den Tubus und den Flansch, Tesafilm geklebt, um eine saubere Klebekante zu erhalten. Doch leider ist der Klebstoff unter den Tesafilb gelaufen und die Kante sah fürchertlich aus. Also mit Bambusstab, Cuttermesser und viel Lackreiniger wieder ein akzeptables Ergebnis bekommen.

Aufgrund der Erlebnisse mit dem Klebstoff, denke ich darüber nach den Objektovträger doch niche einzukleben, sondern ganz klassisch mit M4 Senkschrauben zu befestigen. Dann sieht man zwar Schrauben, aber ich habe dann nicht den Ärger mit dem austretenden Klebstoff und könnte Wartungsarbeiten an den Blenden machen. Aber wozu sollte man die Blenten warten?
Eigentlich will ich nicht den lackierten Tubus noch mal mit 3 Bohrungen und den Flansch mit Gewinde versehen.
Abwarten und Tee trinken.

So long.

Grüße aus dem Norden!

Martin
 

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Hi Martin,

die Lackierung sieht auf den Bildern super aus. Und das aus der Sprühdose.
Ansonsten sieht das aus meiner Sicht alles sehr solide aus. Wobei ich kaum Erfahrung habe was den Selbstbau angeht.

Gruß Markus
 
Hallo Martin

Da gehört sehr viel Erfahrung dazu so einen tollen Refraktor zu bauen.

Zeit ist Wert Stunden die du da rein gesteckt hast,und wenn was klappt vom Anfang an, dann ist viel Freude da etwas ereicht zu haben.

Manfred
 
Hallo Martin,

Ein tolles Projekt!

Ich würde mich an so ein Projet nicht herantrauen.

CS,

Günther
 
Hallo Manfred,
hab herzlichen Dank für Dein Lob.
Mit der Zeit habe ich von meinen linken Händen, die eine auf Rechts anlernen können. ;)

Guten Abend Günther,
danke, danke.
Mit der Zeit bekommt man so etwas auch selber hin. Ich habe früher auch bei allen die ihr Fernrohr selber bauen, gedacht, das kriege ich nie hin.
Aber siehe da, nach 5 Bastelleien und Selbstbauten, geht es doch. Nur Mut. Man kann nur lernen.

Grüsse aus dem Norden!

Martin
 
Tolles Projekt. Und ich muss bezüglich der Lackierung auch ein fettes Lob aussprechen. Okay : Teleskope sind zum durchsehen da. Aber die äußerliche Optik ( Gerade Deine Lackauswahl ) finde ich aufregend. Hast Du Dich da an Questar orientiert ? Dieses dunkle, kräftige und gleichzeitig metallische Blau … Sieht toll aus. Fand ich bei Questar mit den silbrigen mechanischen Montierungs- Elementen immer schon totschick. Bin auf das fertige Gerät gespannt.

Gruß
Sascha
 
Hallo,
hier mal ein Bild vom (fast) fertigen Teleskop. Der Sucher muß noch seinen blauen Lack abbekommen!
Dann ist der APO fertig und muß am Himmel zeigen, was er kann......
DSC_2829.JPG

Kleiner Nachtrag: So wie er jetzt da auf dem Foto ist, wiegt der Refraktor 9,10kg!

@ Sascha:
Danke für das dicke Lob für den Lack.
Nein, das Questar hatte ich nicht im Kopf. Eher meine anderen Refraktoren: alle Mysticblau Von BMW. Bis auf das restaurierte Panorama 60/900.
Ist aber auch kein Selbstbau.

Grüsse aus dem Norden.

Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Martin

Super bis jetzt alles sehr gut geworden.

Bin gespannt was der am Orion oder m 15 im Pegasus zeigt und wie.

Hängt ab vom Seeing .

Manfred
 
Hi,

wirklich toll gemacht. Ich drücke Dir die Daumen für´s first light.

Gruß Markus
 
Manfred & Markus
danke danke für das Feedback.
First Light war schon beschrieben unter: Beurteilung Zentrierung und Beugungsringe am APO 115 F7

Hier ein Bild von M27 als richtiges First Light, aus 10 Bildern á 15 Sekunden mit der Canon EOS 5DMkII bei 3200 ISO und mit DDS und Fitswork.
M27_Test2.JPG

Der APO schreit förmlich nach einem Flattener, obwohl die Canon ist Vollformat. Mal sehen wie das mit der 294CP wird.
M27 ist aber nicht das richtige Objekt für die Brennweite und das Format.
Es kann also losgehen.

Rein visuell mit 2" Okularen (40 u. 25 mm Williams) dem 12mm Ortho Volcano von Celestron und dem neu erworbenen Brandon 12mm eine schöne Abbildung.
Mit dem 25mm Williams hatte ich sogar den Eindruck, bei M57 schon Farben zusehen. Die Sterne feine, klar abgegrenzte Abbildung, wie ich sie nur von meinem Telementor kenne.
Die enhanced Tri-Bathinov Maske war erst mal eine Entäuschung. Keine eindeutige Darstellung ob im Fokus oder nicht. Mit der normalen Bathinov ist das eigentlich einfacher. Aber ein schönes, farbiges Kaleidoskop, aber nicht brauchbar. (Vielleicht muß ich die "Zeichen" nur lernen zu deuten?)

Alles in Allem, hat es wieder Spaß gebracht etwas selber zu bauen und mit Euch die Entwicklung zu teilen. Danke für das Feedback und die Kommentare.

Beim nächsten Projekt, baue ich noch Temperatursensoren in die Blenden und am Objektiv ein, um den Abkühlzustand zu bestimmen.

So long.

Grüsse aus dem Norden!

Martin
 
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