Janus74-IN
Mitglied
Hallo !
Leute, ich brauche eure Meinung zum Thema Montierung.
Ganz unbedarft bin ich bei dem Thema Astronomie nicht, als Teenager hatte ich einen Bresser Reflektor 114 mm / 900 mm mit einer mittelmäßigen Optik und einer furchtbar schlechten Montierung und ich habe die schönsten Erinnerungen daran.
Nun hab ich mir letzten Sommer ein Astro-Binokular zugelegt und bin regelmäßig in die Prärie rausgefahren. (Schon witzig auf was für skurrile Typen man da nachts um eins treffen kann
).
Dann hab ich mir zu Weihnachten einen Skywatcher Travel Refraktor auf ner stabilen azimutalen Montierung zugelegt.
Spasseshalber hab ich mal ne Spiegelreflexkamera drangeschraubt. Man kann nur ne knappe Sekunde belichten, aber was man da draufkriegt hat mich geradezu aus den Socken gehauen.
Jetzt muss also eine motorisierte Montierung her.
Ich hab mir lange die Skywatcher Heq-5 Pro angesehen, aber die GEM 28 von iOptron gefällt mir auch gut.
Die Heq-5 Pro ist wohl schon länger auf dem Markt, und Kinderkrankheiten sind vermutlich bereits beseitigt, allerdings ist die GEM 28 unglaublich leicht und transportabel, ausserdem leise, was mir sehr recht wäre.
Ich möchte mir gerne über kurz oder lang für die rein visuelle Beobachtung einen 6 Zoll oder 8 Zoll Newton anschaffen Mit eingeschalteter Nachführung kann ich dann in Ruhe Okulare wechseln. Oder, wie als Teenager, zeichnen. Fürs Fotografieren tuts bis auf weiteres der Skywatcher Refraktor mit seinen 3,9 kg. Mich interessieren v.a. Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen und vielleicht einige prominente Gasnebel wie der Lagunennebel im Sommer. Und wenn das dreimal im Jahr gut klappt bis ich zufrieden.
Guiding steht erst mal nicht an, ich will eher, wie soll ich sagen, Schnappschüsse machen.
Ich hab z.B. mal ne Sony Kompaktkamera mit 55 mm Brennweite und nem 10 cm-Tripod drunter aufgestellt, den Zoom etwas rausgefahren und einige wenige Sekunden belichtet. Zuhause am Rechner waren genau an der richtige Stelle einige Pixel hell: Das war Uranus. Ich hab mich riesig gefreut. Vielleicht schaffe ich mal Ceres.
Stundenlang belichten traue ich mir nicht zu und das gibt der Himmel hier wohl auch nicht her.
Schafft eine Montierung bei guter Einnordung eine Belichtungszeit von sagen wir 30 sekunden bei 600 mm Brennweite ? Ist die GEM 28 ausgereift und einigermaßen anfängerfreundlich ? Ist die Heq-5 Pro echt so laut? Schaffen diese beiden Montierungen visuell einen 8 Zoll Newton, also eine Traglast von knapp 10 kg ?
Schon mal Danke und viele Grüße,
Christian
Leute, ich brauche eure Meinung zum Thema Montierung.
Ganz unbedarft bin ich bei dem Thema Astronomie nicht, als Teenager hatte ich einen Bresser Reflektor 114 mm / 900 mm mit einer mittelmäßigen Optik und einer furchtbar schlechten Montierung und ich habe die schönsten Erinnerungen daran.
Nun hab ich mir letzten Sommer ein Astro-Binokular zugelegt und bin regelmäßig in die Prärie rausgefahren. (Schon witzig auf was für skurrile Typen man da nachts um eins treffen kann
Dann hab ich mir zu Weihnachten einen Skywatcher Travel Refraktor auf ner stabilen azimutalen Montierung zugelegt.
Spasseshalber hab ich mal ne Spiegelreflexkamera drangeschraubt. Man kann nur ne knappe Sekunde belichten, aber was man da draufkriegt hat mich geradezu aus den Socken gehauen.
Jetzt muss also eine motorisierte Montierung her.
Ich hab mir lange die Skywatcher Heq-5 Pro angesehen, aber die GEM 28 von iOptron gefällt mir auch gut.
Die Heq-5 Pro ist wohl schon länger auf dem Markt, und Kinderkrankheiten sind vermutlich bereits beseitigt, allerdings ist die GEM 28 unglaublich leicht und transportabel, ausserdem leise, was mir sehr recht wäre.
Ich möchte mir gerne über kurz oder lang für die rein visuelle Beobachtung einen 6 Zoll oder 8 Zoll Newton anschaffen Mit eingeschalteter Nachführung kann ich dann in Ruhe Okulare wechseln. Oder, wie als Teenager, zeichnen. Fürs Fotografieren tuts bis auf weiteres der Skywatcher Refraktor mit seinen 3,9 kg. Mich interessieren v.a. Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen und vielleicht einige prominente Gasnebel wie der Lagunennebel im Sommer. Und wenn das dreimal im Jahr gut klappt bis ich zufrieden.
Guiding steht erst mal nicht an, ich will eher, wie soll ich sagen, Schnappschüsse machen.
Ich hab z.B. mal ne Sony Kompaktkamera mit 55 mm Brennweite und nem 10 cm-Tripod drunter aufgestellt, den Zoom etwas rausgefahren und einige wenige Sekunden belichtet. Zuhause am Rechner waren genau an der richtige Stelle einige Pixel hell: Das war Uranus. Ich hab mich riesig gefreut. Vielleicht schaffe ich mal Ceres.
Stundenlang belichten traue ich mir nicht zu und das gibt der Himmel hier wohl auch nicht her.
Schafft eine Montierung bei guter Einnordung eine Belichtungszeit von sagen wir 30 sekunden bei 600 mm Brennweite ? Ist die GEM 28 ausgereift und einigermaßen anfängerfreundlich ? Ist die Heq-5 Pro echt so laut? Schaffen diese beiden Montierungen visuell einen 8 Zoll Newton, also eine Traglast von knapp 10 kg ?
Schon mal Danke und viele Grüße,
Christian
