Stativ wackelt / Okulare - Celestron Nexstar 127

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florue

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Hallo zusammen,

ich habe mir als Neuling auf dem Gebiet der Amateurastronomie vor wenigen Tagen das Teleskop Celestron Nexstar MAK 127 SLT GoTo gekauft. Während den letzten beiden Tagen konnte ich bereits deutlich den Saturn mit seinen Ringen beobachten und (selbstverständlich) den Mond mit seinen Kratern faszinieren.

Bei dem Teleskop ist mir jedoch negativ aufgefallen, dass dieses häufig sehr stark und langanhaltend (ca. 10 Sekunden) wackelt. Könnt ihr mir einige Tipps geben, damit dieses Wackeln minimiert werden kann?

Außerdem habe ich mit dem SkyAllignment-Verfahren nach mehreren Anläufen auch ein erfolgreiches Goto hinbekommen. Allerdings sind die beiden mitgelieferten Okulare mit 25 und 9 mm zwar für einen Überblick und gut sichtbare Planeten wie den Saturn für den Anfang sicherlich in Ordnung, allerdings sehe ich bei einer Skytour bei den vorgeschlagenen Nebeln und Kugelsternhaufen nicht wirklich viel. Könnt ihr mir hier bitte eine Empfehlung geben, welche Okulare mit 1,25" für mich geeignet sind?

Vielen Dank bereits für eure Unterstützung. Ich hoffe, dass ich mich zukünftig mit etwas mehr Erfahrung auch für Neulinge einbringen kann.

Viele Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

zum Thema Wackeln schau mal hier.
Ich habe das gleiche Teleskop und hatte auch mit der Stabilität des Stativs so meine Probleme.

Mittlerweile habe ich eine gebrauchte AS-GT gekauft, und darauf sitzt der kleine 5" Mak bombenfest.

Grüße
Stefan
 
Zitat von florue:
Hallo zusammen,
Bei dem Teleskop ist mir jedoch negativ aufgefallen, dass dieses häufig sehr stark und langanhaltend (ca. 10 Sekunden) wackelt. Könnt ihr mir einige Tipps geben, damit dieses Wackeln minimiert werden kann?
Viele Grüße
Florian

Hallo,
es gibt da zwei Sachen: zum Einem kann man diesen Okularhalter
zwischen den Stativbeinen wirklich fest anziehen und zum anderen
Hartgummi-ShockAbsorber (z.B. aus dem Baumarkt) zum Aufsetzen des Stativs auf dem Boden verwenden.
HTH
Jochen
 
Ich würde auch auf ne neue Monti sparen. Hatte das selbe auch mal gehabt.
Dünne Alu Röhrchen, gepaart mit Plastik.....das kann nichts taugen.
Eine Frechheit für den ansonst schönen Mak.
Zu den Okularen solltest du erläutern welchen Preis du bereit bist zu zahlen. Die Preisspanne ist da sehr hoch.

MfG Silvio

P.s. versuch mit einem dünnen Seil eine Schlinge um den unterem Teil der Montierung zu binden und häng einen Sack mit Sand oder ein Backstein dran. Das stabilisiert das ganze ein wenig. Kleine Notlösung
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

zuerst einmal bereits vielen Dank für eure hilfreichen Antworten. Ich habe jetzt die Schrauben an Stativ und Halterung nachgezogen und einen Sack mit Quarzsand einvakuumiert, den ich auf den Okularhalter legen kann. Das "Zittern" ist zwar noch da, aber deutlich kürzer und nicht mehr so stark. Außerdem habe ich noch 3 Dicke Hartgummimatten mit ca. 3 cm Stärke, die ich unter das Stativ legen kann. Ich denke dennoch, dass der Schwachpunkt am Teleskoparm ist. Aber das wird sich wohl nicht verhindern lassen.

Zwecks Okularen wäre ich fürs erste bereit, ca. 200 Euro nochmal auszugeben, um dieses dann nach und nach zu erweitern.

Grüße
Florian
 
Das Teleskop selbst ist am wackeln nicht schuld. Das Stativ ist es. Berlebach hat Stative die aus deinem Teleskop ein bombenfestes Teleskop machen könnten. Die Frage ist ob der Innendurchmesser der Montageplatte für die Montierung deines Scopes passen würde.
Vielleicht hat ja hier wer Lust die Daten zu posten. Das wäre ne gute Lösung für das Wackelproblem. Die Goto Montierung sollte das Gewicht und den Hebel des Mak's aushalten. Ich kenne das Teleskop und sehe das Problem hauptsächlich am Stativ. Du musst beachten das ein 127 Mak gerademal hundert Euro weniger kostet als dein ganzes Teleskop. Da wird klar woran gespart wurde.
Zu den Okularen hast du mit dem Geld schon ein Spielraum. Ich würde die Okulare die dabei waren ergänzen. Direkt Okulare will ich dir nicht empfehlen da es doch Geschmacksache ist.
Wichtig ist das du einen Einblick für die Vergrößerung hast. Dies kannst du dir ausrechnen. 1500mm (Brennweite deines Mak) ÷ mm des Okulars = Vergrößerung.
Über 175x würd ich bei dem Mak nicht zwingend gehen. Ist zwar machbar aber zu selten einsetzbar, da spielt das seeing leider ständig quer. Am anderem Ende macht sich ein 32mm Okular echt gut mit großem Eigengesichtsfeld. Evt. ein 70° Okular.
Ich möchte dir aber nichts vorgeben. Gut wäre ein Teleskoptreffen zu besuchen oder eine Sternwarte um dein Bild zu finden wie du beobachten willst und so dein Zubehör zu finden mit dem du dann auch glücklich bist.

MfG
 
Ein anderes Stativ wäre natürlich auch eine Überlegung, aber ich konnte in meiner Internetrecherche keine Datenblätter mit Abmessungen finden, die beispielsweise bei Berlebach zur Stativwahl von Nutzen sind. Vielleicht kann ich mit diesen Hilfsmitteln von euch das Teleskop zumindest die nächsten Monate nutzen, bevor ich dann ein besseres kaufe. Aber über Tipps hierzu bin ich natürlich jederzeit offen.

Zwecks Okularen würde das bei der Brennweite und einer maximal sinnvollen Vergrößerung von 175-fach bedeuten, dass 9 mm das Maximum sind. Von dem mitgelieferten Okular bin ich eher enttäuscht. Wirklich "weit" und gut sehen kann ich zumindest dabei nicht. Wäre ein anderes 9 mm Okular sinnvoll oder sind Beobachtungen von Deep Sky, Nebeln, Kugelsternhaufen eher nicht möglich mit dem Teleskop? Außerdem wäre dann ein großes 32 mm wie von dir geschrieben und eins zwischen 9 und 25 mm noch sinnvoll?
 
Das Teleskop ist gut. Wie gesagt es nagt am Stativ.

Ein 15 mm Okular würde gut passen. Du kannst natürlich auch bis 250x vergrößern. Aber die Umstände geben dies nur selten her. Lichtverschmutzung und auch wenn der Himmel klar zu seien scheint, sieht man den Mond verschwommen und kontrastlos. Daher lohnt es nicht wirklich bis ans maximum des Teleskops zu gehen. Klar kannst du dir auch ein 7 oder gar 6mm Okular kaufen, nur wirst du es an dem Mak nur selten nutzen können. Gute Okulare werden dir ein aha Effekt bescheren zum vergleich zu den mitgelieferten Okularen. Das ist ein ganz großer Unterschied.
Du musst natürlich bedenken das du ein f/11.8 hast. Okular unkritisch. Du musst nicht zwingend teure Okulare kaufen für ein gutes Bild. In dem Fall evtl. ein 7mm WA Okular ein 15mm WA und eben ein 30 - 32 mm Okular zwischen 60° - 70° Eigengesichtsfeld. Das kommt an dem Mak sehr gut. Vielleicht wäre ein Speers Waler UWA 7,2 mm und 82° was für dich. Einmal am Mond mit dem Mak angesetzt wirst du deiner Freundin deine neue Sucht erklären müssen :biggrin:
 
Das hört sich gut an.

Taugen denn die Omegon-Okulare etwas? Bei den Okularen von Speers Waler ist mein Budget schnell erschöpft.
 
Und falls jemand ein passendes Stativ von Berlebach o.ä. kennt, das problemlos mit der Montierung kombinierbar ist, wäre ich darüber sehr dankbar. Eine AS-GT finde ich gebraucht oder neu leider nicht, weder hier im Suche/Biete-Bereich, noch sonst irgendwo im Internet.
 
Hallo Florian,

ich habe den 102 SLT Refraktor, der auf dem Original"stativ" ebenfalls viel zu lange Nachschwingungen zeigte. Das Problem sind die Plastikmuffen des SLT-Stativs, die viel zu weich sind, und die die an und für sich brauchbaren Stahlrohrbeine nicht fest genug einspannen.

Ich habe deshalb das alte leichte Alustativ einer EQ4 adaptiert, und damit liegt die Ausschwingzeit nur noch bei ca. 1-2 sec. Dieses Stativ wiegt nur gut 2kg ist aber genügend solide, ich kann es empfehlen. Diese alten Stative kann man manchmal günstig ergattern, wichtig ist eins zu nehmen, das nicht wie im oberen Bild nur kurze Muffen hat, sondern eines mit langen, wie im unteren Bild.



Link zur Grafik: http://www.allbinos.com/upload2/59441_EQ3Z.jpg
Kurze Muffen - nicht so stabil


Link zur Grafik: http://www.findtelescope.com/newcntfold/uploads/2015/03/Orbinar-203800-EQ4-8-Reflector-Telescope-incl-high-quality-accessories-0-0.jpg
langschenklige Muffen - gute Stabilität


Zur Anpassung mußte ich die Bohrungen in den Füßchen des schwarzen SLT-Aufnahmetellers von 6 auf 8mm erweitern, damit die Flügel-Klemmschrauben vom Stativ durchpassten. Die lassen sich nun richtig fest anziehen, so daß diese drei neuralgischen Punkte, an denen die Wackelei ihren Ausang nimmt, damit ruhig gestellt sind. Die Klemmschrauben an den Beinauszügen weiter unten darf man aber nicht zu fest anknallen, sonst bohren sie ein Loch in die Alubeine und klemmen dann überhaupt nicht mehr.

Ein teures und schweres Holzstativ ist meiner Meinung nach hier overkill und konterkariert den Hauptvorteil der SLT: ihr geringes Gewicht bei trotzdem sehr guter visueller Positionier- und Nachführgenauigkeit.

Gruß
Mathias



 
Hallo Mathias,

danke für deinen Ratschlag. Ich kann doch aber bei diesem Stativ meine Goto-Montierung nicht mehr verwenden oder lässt sich diese auf das Stativ anpassen?

Zwecks Gewicht und Transport bin ich lieber bereit, ein schweres aber sehr stabiles Stativ zu transportieren, als dass ich weiterhin diese Wackler habe.

Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

es ging doch darum, den GoTo-Teil (also den schwarzen Arm plus die "Aufnahmeschale") der SLT auf ein anderes Stativ zu setzen, damit die Wackelei aufhört. Es ging bei den verlinkten Bildern also nicht um die dort zu sehenden EQ-Montierungsköpfe, sondern nur um die Stativbeine und ihre am oberen Ende zu erkennenden schwarzen Muffen.

Damit wir nicht weiter aneinander vorbeireden hier mal Bilder meiner Lösung:

Link zur Grafik: http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1270_zpsmz9x0mwr.jpg

Du erkennst die viel kräftiger ausgelegten seitlich dick verstärkten Metallmuffen am oberen Ende der Stativbeine, die mit den Flügelschrauben wie Schraubzwingen auf die Füße der Lagerschale wirken. Die sind der springende Punkt - keine weichen Plastikmuffen mit nur dünnen Halteärmchen, wie beim Original "Edelstahlstativ".

Link zur Grafik: http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1271_zpsuypvu5rk.jpg

Der Hauptvorteil der SLT-Monti liegt für mich im niedrigen Gewicht und der deshalb hohen Mobilität, bei guter Positionier- und Nachführgenauigkeit. Das Ganze wiegt komplett mit Teleskop, Binoansatz und kleinem Ravpower-Akku nur 8kg, für mich eine ideale visuelle Reiseausrüstung. Ich hab noch einen Vixen VMC, ähnlich Deinem MAK, auch der macht auf der GoTo-Monti eine gute Figur.

Natürlich kannst Du auch ein teures schweres Holzstativ druntersetzen - aber ob Du damit wirklich noch soviel mehr Stabilität gewinnst als mit der oben gezeigten leichteren und viel billigeren Variante, bezweifle ich: denn irgendwann wackelt zwar nix mehr an dem dann bombenfesten schweren Unterbau, aber dann kommen eben die Stabilitäts-Grenzen des aufgesetzten Schwenkarms zum Tragen, der nunmal nicht mehr verkraftet als 4 oder 4,5kg Zuladung.

GoTo-Montierungen die deutlich mehr tragen können wiegen und kosten dann schnell exponentiell mehr. Die von Dir gesuchte Celestron AS-GT bzw. CAM ist ein ganz anderer Montierungstyp - parallaktisch, nicht azimutal, d.h. fotografisch und nicht visuell ausgelegt. Sie bietet kein schnelles Alignment wie die SLT, sondern muß für befriedigende GoTo-Genauigkeit aufwendig eingenordet werden. Sie kostete rund 800 Euro, wog mit Stativ und nötigem Gegengewicht geschätzt rund 15kg, und konnte visuell vielleicht 9-10kg tragen. Für mein Empfinden wäre das für Deinen kleinen Mak, besonders wenn Du nur visuell unterwegs sein und auch mal zwischendurch schnellspechteln willst, ziemlich überdimensioniert.

Gruß
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matias, Florian,

dieses Stativ war wohl bei den ersten SkyView Montierungen von GSO dabei.
http://www.teleskop-express.de/shop/BILDER/shop/GSO/Montierung/SkyView/SkyView_mitStativ.jpg

Heute werden aber viel die schwächere Version, mit den labilen Kunststoff - Anschraubköpfen, sogar bis EQ3-2 mit 130/900mm Newton als stabil beworben, was aber voll in die Hose geht!

Scheinbar auch wieder bei der TS - EQ 4
http://www.teleskop-express.de/shop...ng/eq4/parallaktische-montierung-eq4-1000.jpg
http://www.teleskop-express.de/shop...-Montierung-EQ4-mit-Polsucher-und-Stativ.html
Früher war die EQ4 mal einer der ersten Vixen - Super-Plaris Klon, heute ein SkyView
Nachbau!

So ein Einzel - Stativ sollte sich beim Händler oder auf Anfrage im den Foren doch günstig finden lassen!

Ich habe mir im Urlaub aus Not dafür ein Holzstativ selbstgebaut!
http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=25


Gruß Günter
 
Hallo Günter und Mathias,

jetzt versteht's auch der Laie. :)

Das bedeutet, dass ich prinzipiell nur das Stativ ohne Montierungskopf benötige. Hier im Forum und beim großen Internet-Auktionshaus habe ich nichts passendes gefunden. Vielleicht muss ich einfach die nächsten paar Wochen abwarten, bis etwas passendes zu bekommen ist. Alternativ habe ich folgendes Stativ gefunden, dass auch noch zu einem passablen Preis zu haben ist: http://www.teleskop-express.de/shop...v-fuer-EQ6--AZ-EQ6-und-CGEM-Montierungen.html

Sind die EQ6-Stative auch wie die von euch vorgeschlagenen EQ4-Stative mit etwas Optimierung für die SLT-Montierung zu gebrauchen?
 
Hallo Günter,

gut, dass du mich noch vor einem Fehlkauf bewahrt hast. Dann werde ich mich jetzt auf die Suche nach einem EQ-4 machen. Ich werde meine Erfahrung mit euch teilen und ein paar Bilder online stellen.

Viele Grüße
Florian
 
Hallo zusammen,

da ich leider nirgends ein passendes Stativ finde und bei dem Händler, bei dem ich das Stativ gekauft habe, auch keinen Erfolg hatte, möchte ich fragen, ob eine der folgenden Lösungen aus der Berlebach Report Serie passt: https://www.berlebach.de/?bereich=produkte&kategorie=52

Oder soll ich einfach wie bereits von euch oben erwähnt die EQ4 von TS Optics nehmen: http://www.teleskop-express.de/shop...-Montierung-EQ4-mit-Polsucher-und-Stativ.html

Preislich liegen diese ja nicht sehr weit auseinander, so dass eines der Berlebach-Stative sicherlich noch besser ist, richtig? Im Biete-Forum finde ich leider nichts und beim Suche-Forum darf ich noch nicht schreiben.

Ich bin hier auf eure Erfahrung angewiesen, da ich leider noch sehr neu bin. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir.

Grüße
Florian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

bei dieser Lösung habe ich den Nachteil, dass ich auch die jetzige komplette Goto-Montierung nicht mehr nutzen kann. Das würde doch schon sehr ins Geld gehen. Das Goto-System von Celestron ist ja sonst nicht das schlechteste.

Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

wenn ein solcher Selbstbau für dich nicht geht, was aber wirklich kein Hexenwerk ist,
http://taunus-astronomie.blogspot.de/2007/08/selbstbau-holzstativ-fur-die-astro3.html da kannst Du dann die Stativablege von Deinem einbauen,
https://www.google.de/search?q=Holz...oTCITnytD8xMcCFUU3FAodOvUHEg&biw=1276&bih=676

dann nimm das Berlebach 219 https://www.berlebach.de/bilder/produktbilder/1035_gross.jpg und tausche die Montageplatten gegen deine SLT - Grundplatte http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1270_zpsmz9x0mwr.jpg

Das Trägt dann auch in Zukunft für Dich, eine EQ5 - HEQ5 noch gut mit der originalen Berlebach Grundplatte.

Gruß Günter
 
Zitat von G2_Astro:
dann nimm das Berlebach 219 https://www.berlebach.de/bilder/produktbilder/1035_gross.jpg und tausche die Montageplatten gegen deine SLT - Grundplatte http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1270_zpsmz9x0mwr.jpg

Das Trägt dann auch in Zukunft für Dich, eine EQ5 - HEQ5 noch gut mit der originalen Berlebach Grundplatte.

Hallo Günter,

ich würde mich dann bevorzugt für ein Berlebach-Stativ entscheiden, da ich das Stativ auch in der Höhe verstellen können möchte. Allerdings gibt es bei Berlebach kein Modell 219. Welches hast du gemeint?

Von Berlebach selbst bekam ich folgende Antwort mit Anhang:
Für diese Nexstar haben wir bisher noch kein Stativ gefertigt, nur für Nexstar 6/7.

Um Ihnen ein Angebot zu unterbreiten, benötigen wir genaue Maßangaben (s. Anhang).

Grüße
Florian
 

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Hallo Florian.

Sorry das was der Preis, das Stativ - Report 2012, für 219,-- €
hier noch mal der Link >
https://www.berlebach.de/?bereich=produkte&kategorie=52
Schick Denen ein Foto mit Blick von unten auf den Montierungfuß, ohne das Alustativ aber mit Bemaßung an Einem der drei Befestigungsösen + Bohrungsdurchmesser


Gruß Günter
 
Hi!

Gib auch an, wie tief das Gewinde in der Montierung sitzt – wenn ich mich richtig erinnere, sitzt es ziemlich tief (ca. 1 cm), sodass kurze Schrauben ein Problem haben. So war's zumindest bei der älteren GT-Reisemontierung; die SLT sind glaub genauso aufgebaut

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

danke für eure hilfreichen Tipps zur Montierung. Ich werde morgen die von Berlebach benötigten Maße abmessen und dann werden wir sehen, was sich ergibt. Falls ich nichts passendes bekomme, werde ich mich an einer der zahlreichen Selbstbauanleitungen hier auf Astronomie.de bedienen.


Zu den Okularen habe ich mir jetzt folgende ausgesucht (jedoch noch nicht bestellt):
- 25 mm Antares SWA: http://www.astroshop.de/antares-superweitwinkel-okular-25mm-1-25-/p,47156
- 15 mm Omega UWA: http://www.astroshop.de/omegon-ultra-wide-angle-okular-15mm-1-25-/p,5089
- 9 mm Omegon UWa: http://www.astroshop.de/omegon-ultra-wide-angle-okular-9mm-1-25-/p,5088

Zusätzlich habe ich noch die mitgelieferten 25 und 9 mm Okulare.

Da es in meiner näheren Umgebung bis 2 Stunden Fahrtzeit meines Wissens keinen Fachhandel gibt, kann ich auch nicht ohne weiteres testen. Was sagt ihr zu den Okularen?

Grüße
Florian
 
Hallo Floeian,

die Okulare auch bei anderen Händlern vergleichen!
Es gibt da ausser der Beschriftung auch leichte Produktionsunterschiede!
Innenschwärzung und sogar bei den Blenden usw.

Hier kannst Du erstmal austesten, welche Okulare an deiner Optik noch Sinnvoll sind
und Dir eine gute Abstufung bei verschiedenen Objekten bieten.
Z.B. welches Okular zeigt Dir den Doppelsternhaufen h & chi, bei bester Auflösung aber noch komplett im Gesichtsfeld.

http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php
Bei der Suche, Immer wieder das Okular anklicken in > Detailsuche < damit auch der richtige Okularausschnitt anzuzeigt wird!

25 + 9 mm hast Du doch und solltest erst mal damit beobachten und bei 20 mm + 30-32mm ergänzen!

Gruß Günter
 
Das hatte ich auch geschrieben. Auf der anderen Seite wird das Antares 25 für ein Aha-Erlebniss sorgen. Ein sehr schönes Okular. Die Omegons erwecken die bösen Gedanken an die damaligen UWA von Skywatcher. Bild durchaus brauchbar. Aber das Kidneybeaning .........oweia.
Die TS Planetary oder wenn es Omegon heissen muss die Cronos wären bissle teurer aber angenehmer.

MfG
 
Hallo zusammen,

es ist gerade als Anfänger nicht einfach, gute Okulare zu finden. Und auch wenn man durch verschiedene Okulare schaut, weiß man immer noch nicht, ob diese wirklich gut sind, auf was man achten muss und ob's nichts besseres zum gleichen Preis gibt. Das ist das Dilemma! Ich habe mich jedoch jetzt ein bisschen eingelesen und weiß schon mehr als vor ein paar Wochen.

Ich wäre auch gerne bereit, etwas mehr Geld für bessere Okulare auszugeben.

Ich dachte an folgende Aufstellung:
- Antares Speers Waler UWA 9,4 mm 1,25": Das mitgelieferte 9 mm Celestron Okular taugt meiner (Anfänger-)Meinung nach wirklich nicht viel, so dass ein schönes Ultraweitwinkelokular mit dieser Brennweite das mitgelieferte ersetzen würde. Beim mitgelieferten Okular hat man so gut wie keinen bis keinen Augenabstand mehr, damit man was sieht. Mit 125 Euro ist dies noch gerade so im Rahmen.
- Antares Speers Waler UWA 13,4mm oder 17 mm 1,25": Welches würde in dieser Kombination mehr Sinn machen? Kosten beide je 141 Euro.
- Ein Okular mit 30-32 mm Brennweite und bestenfalls (Ultra-)Weitwinkel. Gibts da nur Okulare mit 2"-Anschluss bei Weitwinkelokularen? Muss hier ein Plössl/Super Plössl mit weniger Gesichtsfeld ran oder über einen Adapter auf 1,25", wenn es so was gibt? Was könnt ihr mir hier empfehlen?

Zusätzlich habe ich ja das mitgelieferte 25 mm Okular, das ganz angenehm ist und in dieser Sammlung dann sicherlich weiterhin eingesetzt wird.

Macht eine Barlow-Linse Sinn für eine Vergrößerung von Planeten beispielsweise?

Zum Thema Stativ: Ich habe die Maße an Berlebach weitergegeben und warte hier noch auf eine Antwort. Sobald ich diese habe, werde ich das auch hier mitteilen. Vielleicht gibt es auch noch andere Hobbyastronomen mit dem gleichen Problem.

Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

die macht auch Sinn bevor man weitere Okulare man kauft, damit kann man die mit dem Okularrechner ausprobierten Vergrößerungen austesten!

Damit kannst Du preiswert mit Plössl oder Kellner, je nachdem was dem Teleskop beigefügt ist, austesten welche besseren Okulare vielleicht später, mit Festbrennweiten und größerem Gesichtsfeldern, Du nachkaufst!

z.B. erreicht man damit bei 1500 mm Brennweite und den Okularen
Eine 1,5 - 2 Fach Barlow > http://www.teleskop-express.de/shop...t-T2-Gewinde---Foto-Adapter-fuer-Newtons.html

Damit erhältst Du, mit der Barlow in Kombination 11 Brennweiten,
mit 32mm > 21,3mm > 16mm;
mit 25mm > 16,6 mm > 12,5mm;
mit 17mm > 11,3mm > 8,5mm ;
mit dem 10mm > 6,6mm

Das ergibt als Vergrößerung :
mit 32mm 52° = 46X mit 1,5 fach Barlow = 70X ;mit 2fach Barlow = 93X
beim 25mm 52° = 60X mit 1,5 Fach Barlow = 90X mit 2 Fach Barlow = 120 X
beim 17mm 70° = 88X mit 1,5 Fach Barlow = 132X mit 2 Fach Barlow = 176X
beim 10 mm 52°= 150X mit 1,5 Fach Barlow 225X, damit kann man auch die Sinnvolle höchste Vergrößerung austesten und die für sein Augen und die verschiedenen Objekte besten Vergrößerungsbereiche zu finden!

Danach mit etwas mehr Beobachtungserfahrung Neues dazu einkaufen!

Gruß Günter
 
Super! Dann werde ich mir so etwas auch noch zulegen. Zwecks 32 mm Okularen mit 1,25"-Anschluss und Weitwinkel bin ich allerdings noch nicht fündig geworden. Gibt es mit solcher Brennweite überhaupt gute und bezahlbare Okulare mit dem Anschluss?
 
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