suche neues Teleskop

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Hallo,

in der Schweiz dürfte der Beat Kohler wohl der bekannteste Händler sein.
Durch die "Insellage" ausserhalb der EU hatte ich nur Spezielle Teile bei ihm Bestellt,aber der Kontakt war freundlich und kompetent. ;)

Grüße Rainer
 
Hallo

die Antwort von Teleskop-Express: Alle Teleskope werden selbstverständlich von uns bei Wareneingang mechanisch geprüft, und die Hersteller versenden die Teleskope vorjustiert.

Eine exakte Justierung unsererseits nehmen wir bewusst nicht vor, aus dem einfache Grunde da sich diese um genau diese Nachkorrektur erneut verstellen würden, sobald sie über den Postweg bei Ihnen eintreffen.
…………

soll das heissen ich muss sowieso selber nachjustieren? kann nicht mal gleich loslegen? :o

 
Ja, das heißt es leider.

Spiegelteleskope verstellen sich beim Transport (besonders beim Posttransport) eigentlich immer.
Daher ist zuerst justieren angesagt!
Dagegen kann der Shop auch gar nichts machen.

Natürlich kann man mal Glück haben und es passt gleich, aber das sind eher Ausnahmen!

Mario
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mario,

Marco möchte sich einen Mak bestellen und keinen Newton. Der Mak sollte deutlich justierstabiler sein.

Am besten wären hier noch Kommentare von Mak-Besitzern, wie die Justage war als sie ihren Mak ausgepackt haben. Einen Mak zu justieren ist sicherlich nicht ganz so einfach wie bei einem Newton.

Viele Grüße & CS
Stefan
 
Danke Stefan :-)

wäre super wenn sich jemand der Mak Besitzer dazu äussern könnten wie die Justage nach dem Auspacken war


für mich ist auch noch eine neue Frage aufgetaucht was die Montierung EQ5 betrifft die parallaktisch ist. Auf meinem Süd-Ostbalkon werde ich keine Möglichkeit haben die Montierung auf den Polarstern einzuordnen. Ist das für die rein visuelle Beobachtung für Mond und Planeten nötig?
Ich muss gestehen das ich mein altes Teleskop auch nie ausgerichtet habe...ich sag mal, es ging auch ohne.

Auf dem Nord-Westbalkon sollte es möglich sein. Aber das nützt mir ja nichts wenn ich das Teleskop meistens auf dem Süd-Ostbalkon verwende?

Wäre es sinnvoller eine AZ Montierung anstelle einer parallakischen zu bestellen?

Oder wäre trotzdem die EQ5 besser, auch was die Zukunft betrifft und sich ja die Wohnlage, ändern kann.

Bin gespannt auf eure Meinungen :-)

Danke und Grüsse
Marco
 
Hallo Marco,

ich habe zwar keinen MAK aber ich habe ein SCT.
Das habe ich nun seit 1980 und noch nie justiert.
War mit dem Teil schon oft überlängere Strecken unterwegs.
Vor ein paar Wochen hab ich das mal auf der Sternwarte überprüfen lassen wegen der Justierung und die ist genau so wie sie sein soll.
Kann bei mir eh nur den Fangspiegel justieren, an den Hauptspiegel komme ich nicht dran.

Ich würde die EQ5 nehmen.
Solltest Du auf die Idee kommen Fotos zu machen hast du die Verdrehung um das Objekt nicht.

Zum Einnorden, Teleskop grob mit dem Kompass nach Nord - Süd ausrichten. Sich ne Nacht die Zeit nehmen das Teleskop einscheinern und dann die Positionen der Stativbeine am Boden Markieren und auch an der Montierung mittels Filzschreiber oder Klebeband eine Markierung machen.
Dann ist der Aufbau nur noch eine Minutensache beim nächsten mal.
Habe da bei Youtube ne ganze Menge Videos darüber gesehen.

Gruß Wolfgang.
 
Zitat von Wolfgang_Fuchs64:
Hallo Marco,

... die Positionen der Stativbeine am Boden Markieren und auch an der Montierung mittels Filzschreiber oder Klebeband eine Markierung machen.

Gruß Wolfgang.

Da würde ich eher 2 kleine Alubleche nehmen, diese mit einer Anreißnadel einritzen und die ritze einschwärzen.
Das dann als Nonius aufkleben. Ist genauer wie ein Filzschreiber.

Quasie wie der Nonius an einem Messchieber.


Gruß
Markus
 
Hi Zusammen,

Maks, besonders die gängigen Gregory Maks, sind sehr gutmütig, was Justage angeht. Man kann also davon ausgehen, dass man zunächst einmal recht sorglos loslegen und beobachten kann.

Mann sollte sich aber nichts vormachen und nichts vormachen lassen: Eine Feinjustage lohnt in den meisten Fällen, da Mak wie SC zwar justierstabil sind, aber über die Werksjustage hinaus eine sorgfältige Justage mit besserer Leistung danken. Persönlich habe ich das derweil in vielen Fällen erlebt. Bei den leichten Abweichungen, die in der Werksjustage noch drin sind, bricht das Bild nicht so ein, wie das beim Newton der Fall ist. Aber es kommt halt noch was nach.
Man muss allerdings auch dazu sagen, dass viele Cassegrains gar nicht mit allen Justagemöglichkeiten ausgestattet sind. Maks werden "gerne" über das Gewinde für die Meniskusfassung quasi vorjustiert, und da es nicht immer exakt gerade geschnitten ist (die Tuben sind ja auch weich), führt das zu einer dauerhaften, leichten Dejustage, der man kaum beikommt (zur Verkippung Zettel zwischen die Gewindeteile klemmen hält halt, bis der Zettel rausfällt). SC-Besitzer kennen die "heiligen Korkstückchen", die schon manchem eifrigen Bastler bei der Entnahme der Korrektorplatte entgegen gerieselt sind, ohne dass man wusste, welches nun wo hin gehört.

Also grundsätzlich kann man sagen, dass so ein Mak aus der Tüte erst einmal einsetzbar ist und meiner Meinung nach machen die Händler da auch nichts falsch. Falls man aber wen kennt, der schon einmal erfolgreich (!) einem Mak mit einer funktionierenden Justagemethode auf die Sprünge geholfen hat, sollte man sich den Leistungsgewinn nicht entgehen lassen. Ob man den als Anfänger wiederum sieht, sei auch mal dahingestellt. Aber man will es ja nicht bleiben.

Übrigens... Falls man sich mal fragt, was an den schweren und recht teuren Maks von Intes Micro und Intes beispielsweise besser ist: Diese recht massiven Geräte behalten ihre Feinjustage gewöhnlich auch über den Postversand hinaus - wenn der Händler sich die Zeit nimmt.

Clear Skies
Sven
 
@Wolfgang
@Markus
@sven
danke euch...

Sehr gut, dann mache ich mir mal wegen der Justierung keine grosse Sorgen :-)

Was das Ausrichten der EQ5 angeht, das checke ich irgendwie noch nicht wirklich...werde ich dann hoffe ich sehen wenn ich die habe ;-)
Aber um sie grob auszurichten: genügt es für die visuelle Beobachtung von Mond und Planeten, wenn ich die Montierung mit dem Kompass nach Norden ausrichte und die Breitengrade meines Ortes einstelle?

Kennt jemand dieses Teleskop mit der Montierung?
https://foto-zumstein.ch/de/meade-lx70-m6-6.html

habe dieses Angebot gesehen in einem schweizer Shop.

oder ist dieses Angebot vorzuziehen?
https://www.teleskop-express.de/sho...utov-Cassegrain-on-lightweight-mount-EQ5.html

oder dieses Angebot:
https://www.astroshop.de/teleskope/...op-mc-152-1900-messier-hexafoc-exos-2/p,54354

bin gespannt auf eure Meinungen :-)

Grüsse
Marco
 
Hallo Marco

Zum Meade-Mak kann ich nichts sagen aber die Montierung Meade LX70 und SW NEQ-5 sind praktisch identisch. Die Alugussteile und das Stativ sind identisch. Bei der LX70 gibt‘s keinen Polsucher dafür biegsame Wellen (die gibt‘s zur NEQ-5 separat ). Das Angebot von Zumstein ist preislich sehr interessant zumal bei Shops in Deutschland die CH-MWSt (7.7%) hinzukommt. Bei Zumstein habe ich einen ED-Refraktor gekauft und hat alles bestens funktioniert (der wurde nochmals am künstlichen Stern geprüft weil es ein Ausstellungsobjekt war).

Wegen der Ausrichtung würde ich mir bei deinen Anforderungen keine allzu grossen Sorgen machen. Grobe Ausrichtung wie von dir beschrieben genügt, um Planeten zu folgen. Du wirst dann halt auch immer etwas in der DA nachführen müssen. Du kannst ja mal dort ausrichten, wo du Polaris siehst (beim LX70 Polsucher zusätzlich bestellen). So hast du schon mal die exaktere Breite (Neigung) eingestellt. Dann bringst du das Teil auf den Südbalkon und kannst mit dem Kompass (nicht den vom Smartphone weil unbrauchbar) nach Norden ausrichten.
 
Hallo Marco,

ich habe Gestern was ausprobiert und dabei einige Fotos gemacht.
Habe nun aus zwei Bildern ein Bild gemacht um Dir zu zeigen wie das aussieht wenn man grob die Nord-Süd Linie und die Polhöhe ( Breitengrad) einstellt.
Mein Teleskop wurde dabei motorisch nachgeführt.
Habe mein Teleskop mit 1000mm Brennweite als Teleobjektiv benutzt.
Dadurch ist der sichtbare Ausschnitt kleiner als durch ein 30mm Okular.
Die Belichtungszeit betrug 4 Sekunden.
Ich hatte eine ganze Bildreihe gemacht und davon siehst Du links die Aufnahme von 2Uhr 44 und rechts von 2 Uhr 49.
Du siehst wenn man nur grob ausrichtet reicht das dicke für visuelle Beobachtungen.

Gruß Wolfgang.
 

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Hallo Wolfgang

Der Test zeigt eindrücklich, wie wenig man nach immerhin 5 Min korrigieren muss.

@Marco: Noch etwas ganz anderes: Aus solchen Bodenmatten habe ich mir einen Kreis ausgeschnitten. Der passt sehr gut zwischen das 3-Bein-Stativ. So kann ich auch mal etwas sensibleres (Brille, Fernglas, Okular) unter die Montierung auf den Boden legen, ohne dass es Kratzer gibt.

Grüsse,
Maddin
 
@Maddin75
Ich habe mal so grob ausgerechnet und komme so auf 1170 CHF inkl. Porto aus Deutschland. In dem Preis ist auch ein Polsucher und Taukappe mit dabei.
Beim Zumstein bin ich am abklären was der Versand kostet. Leider stehen auch keine Details über den Lieferumfang...da steht gar nichts..finde ich etwas komisch und nicht sehr einladend...

Aber so qualitativ sollte Meade und Skywatcher gleich sein oder? vom Meade 6" Maskutov findet man leider sehr wenig, nicht mal ein unboxing Video...das unboxing Video vom Skywatcher war schon mal überzeugend, sieht sehr wertig aus das Teleskop und Zubehör.
Das ist eine gute Idee mit diesen Bodenmatten :-) wär was für draussen...auf meinen beiden Balkonen habe ich einen Rasenteppich :-)

@Wolfgang_Fuchs64
Danke für deine Mühe :-) das hat mir sehr geholfen und bin nun überzeugt das das EQ5 eine gute Wahl sein wird.


Jetzt muss ich nur noch den besten Shop auswählen mit dem besten Angebot ..


Danke und Grüsse
Marco





 
Hallo Marco

Zumstein ist nicht unbedingt ein typischer Onlinehändler. Eher ein klassisches Optikfachgeschäft und mit einem (im Vergleich zu zB TS) eher begrenztem Astrosortiment. Immerhin haben die einen Onlinestore :-)

Ruf doch dort mal an, was genau im Lieferumfang enthalten ist; insbesondere der Polsucher dürfte fehlen. Für rein visuell geht auch ein grobes Einnorden ohne Polsucher.

Wie gesagt, zum Meade-Mak kann ich nichts sagen. Ich wage mal zu behaupten, dass sich die beiden Mak-Tuben nicht wirklich unterscheiden. Sucher und OAZ dürften etwas anders sein.

Grüsse,
Maddin
 
Hallo Marco,

der Meade MAK
https://www.astroshop.de/teleskope/meade-maksutov-teleskop-mc-150-1800-lx70/p,47429
hat recht labiles Plastik am Tubus verbaut, der Freie Durchlass vom Blendrohr ist nur 25mm, gegenüber den 28mm beim 5" MAK, sonst ist die Optik ist vergleichbar, Tubus ist überwiegend Weiss mit blauen Fassungen.

Komischerweise gibt es für den Europamarkt auch den optisch besseren MAK mit Rumak/ Rutten Design und hier nicht???
> iOptron Maksutov telescope MC 150/1800 OTA < etwas teurer, hat aber eine Taukappe, 1:10 Mikrofokussierer dabei einen 42mm Blendrohr - Durchmesser also voll 2" tauglich!
Da sonst kein Zubehör dabei ist, kann man direkt auf 2" gehen und sich auch ein 42 mm 70° Okular zum aufsuchen zulegen!

hier eine Tschechische Übersetzung das Wesentliche lässt sich aber gut lesen,

> MAK - Vergleich > Wo der Rosenkranz = Taukappe und Messingstift = Messingring heißt!
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1026938/INTES_MICRO_0_60_x_Reducer_fur

Damit kommt das 42mm 70° Okular , sowie mein 17mm + 14mm 82° Okulare bei meinem Bekannten im > iOptron MAK < gut für Deepsky zurecht!
Das ergibt = 25,7x bei 5,8mm AP und 2,7° Gesichtsfeld,
und bei 24mm 82° Okular 40x bei 3,7mm AP und immer noch 2° Gesichtsfeld!


Gruß Günter
 
Hallo Günter, hallo Sternfreunde

Dieser Maksutov wurde früher schon unter verschiedene Handelsnamen vertrieben und vom Hersteller Bosma hergestellt siehe hier und hier .
Den größeren Bruder, dem 200er konnte ich auf dem ITV einmal genauer in Augenschein nehmen. Der stand da zum Verkauf. Mich interessierte ob dieser Mac einen vergleichbar großen Durchlass im Taglichtblendrohr hat wie mein 180er F10 STF-Maksutov und damit ein vergleichbar großes Bildfeld erreicht
. Beim STF-Maksutov beträgt der Innendurchmesser vorne in Eingangsbereich 43MM und weiter hinten 41MM. Das reicht um den 2" Bildkreis von 46MM noch recht konfortabel auszuleuchten. Beim 200er Bosma habe ich da meine Zweifel denn der Innendurmesser war hier sichtbar deutlich enger so um die 30-33MM. Der 150 ist hier tatsächlich mit 42MM doch deutlich größer. Hier wurde also zwischenzeitlich weiter entwickelt.
Des weiteren ist aber das Gesichtfeld von 2,7 Grad eine "Ente" denn mit 1800MM Brennweite sind bei einem Bildkreis von 46MM nicht mehr als 1,5 Grad zu realisieren. Mit einem Reducer wird das auch nicht mehr denn damit wird auch der nutzbare Bildkreis von 46MM deutlich auf ca. 27MM reduziert.

Aber eins muß man anerkennen, dieses Gerät ist durchaus eine gute Alternative zu Skywatcher-Maksutov mit etwas mehr wahrem Gesichtfeld.
Er wird auch noch in Deutschland angeboten siehe hier .

Gruß Peter

Ps. Bei den drei Bildern mit den Wäscheklammern siehe hier weiter unten zeigt sich das Öffnung alleine nicht alles ist. Das Bild mit dem Vixen-Refraktor zeigt sich doch deutlich detaillierter, einen Eindruck den ich beim Vergleich mit meinem 180er STF-Maksutov und meinem 152er Refraktor durchaus bestädigen kann. Hier zeigt sich einmal deutlich der negative Einfluß der Obstruktion.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@maddin
Habe gestern eine Anfrage an Zumstein geschickt, warte mal auf Antwort...habe lieber was in der Hand, als telefonisch.


@G2_Astro
@arago

danke für eure Beiträge...das ist alles sehr technisch und ehrlich gesagt habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht über den freien Durchmesser am Okularauszug...hatte keine Ahnung :-)

das heisst im Klartext, je grösser der freie Durchmesser am Okularauszug, desto grösser das Gesichtsfeld?
was hat denn der Skywachter MAK 150 für einen freien Durchmesser? sind das die 30mm Blendrohr?

das Bresser Messier MC-152/1900 Hexafoc, hat einen Okularauszug mit 65mm Durchmesser, das wäre ja mehr als doppelt als beim Skywatcher? oder sehe ich das falsch?
dann hätte ja das Bresser ein sehr grosses Gesichtsfeld?
https://www.bresser.de/Astronomie/Teleskope/BRESSER-Messier-MC-152-1900-Hexafoc-EXOS-2.html




Grüsse
Marco
 
Hallo Marco,

das heisst im Klartext, je grösser der freie Durchmesser am Okularauszug, desto grösser das Gesichtsfeld?
Ja, genauer gesagt, desto größer das maximal zu erreichende Gesichtsfeld. Beim Skywatcher MAK 150 sind das die genannten 30mm, also der Innendurchmesser des Blendrohrs sind 30mm. Der beigelegte 2" Zenitspiegel ist also nur bedingt sinnvoll. Der maximale Feldblendendurchmesser bei 2"-Okularen ist ca. 46mm ist am Skywatcher MAK 150 nicht nutzbar. Hier würde 1.25"-Zubehör eigentlich reichen.

das Bresser Messier MC-152/1900 Hexafoc, hat einen Okularauszug mit 65mm Durchmesser
Wahrscheinlich ist das der Außendurchmesser des Okularauszugsrohrs. Hier wäre der Durchmesser des Blendrohres interessant.

Gruß
Andreas
 
Hallo Marco

Das maximal erreichbare Gesichtsfeld wird von drei Faktoren bestimmt. Das sind das 2" Steckmaß welches einen Bildkreis von maximal 46MM zu lässt, das 1 1/4" Steckmaß mit 27,3MM Bildkreis und die Teleskopbrennweite.

Das maximal erreichbare Gesichtsfeld lässt sich mit der einfachen Näherungsformel 57,3 X Bildkreisdurchmesser ( Feldblende ) geteilt durch Teleskopbrennweite errechnen. Das währen bei Deiner Optik 57,3 X 46 geteilt durch 1800 ( Brennweite ) das macht dann einen Himmelsausschnitt von 1,46 Grad, das sind etwa 2,8 Monddurchmesser. Das ist nicht gerade viel. Für einige großflächige Motive wie etwa die Plejaden in ihrer Gesamtheit oder die Andromeda-Galaxie reicht es dann schon nicht mehr.

Wenn nun das Blendrohr zu eng ist kann der maximale Bildkreis von 46MM nicht mehr ganz ausgeleuchtet werden. Der Himmelsausschnitt fällt dann entsprechen noch kleiner aus. Der Durchmesser der Okularfeldblende ist daher neben der Okularbrennweite d a s wichtigste Parameter. In den bunten Prospekten finden sich meistens haufenweise technische Angaben aber bei einigen wichtigen Punkten wie etwa die Feldblende, die Obstruktion oder eben die Größe der Feldausleuchtung / Gesichtsfeld sowie erreichbare Austrittspupillengröße da wird oftmals gemauert. Es könnte ja ein schlechtes Licht auf das Produkt fallen. Wenn es dann aber um die sinnvolle Maximalvergrößerung geht wird oft maßlos übertrieben, das liest sich dann schöner und suggeriert hier eine besondere Leistungsfähigkeit. Neulinge fallen sehr leicht darauf herein und orientieren sich danach. Das ist leider so !

Gruß Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Zusammen,

die wenigsten 2" Okulare nutzen den maximal möglichen Feldblendendurchmesser voll aus, so dass viele Okulare ohne Einschränkungen auch an Geräten nutzbar sind, die ein weniger großes Feld beleuchten. Weiterhin wird gern vergessen, dass sich bei Geräten mit Hauptspiegel-Fokussierung die Brennweite und damit die Nachvergrößerung des Bildfelds ändert, je nachdem wie weit hinter dem Tubus die Schärfeebene liegt. Da kommen im Zenitspiegel mit 2" Format auch mal 80mm und mehr an Weg heraus. Um es genau zu machen, müsste man sich einen 2" Zenitspiegel ausleihen und auf ein Okular darin scharf stellen und dann mal gegen den hellen Tageshimmel (nicht die Sonne!) den Bildkreis an der Auflagekante des Zenitspiegel auf ein Papier projizieren - und nachmessen. Dann schauen, was für ein Feldblendendurchmesser im Wunschokular steckt - oder ob man den Gewinn gegeüber 1,25" für gut hält.
Mit dem Skymax 180 habe ich schon ein LVW 42, also 46mm Feldblende, verwendet. Der Bresser 150/1900 lohnt auch mit 2" bestückt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen

ou man das ist ja alles ziemlich kompliziert, was mich jetzt schon etwas verunsichert...

wenn der 2" Okularauszug am MAK 150 sinnlos ist, wieso wird es dann überhaupt so angeboten, wenn das Blendrohr eh nur 30mm hat?
Aber sogar der 180er Skymax hat nur 30mm Bendrohr?
https://www.teleskop-express.de/sho...---Maksutov-180-2700-mm--optischer-Tubus.html

auch der kleinere 127er MAK, da wird ja auch ein optinaler 2" Zenitspiegel angeboten, also muss es ja einen Vorteil haben...

hauptsache ist für mich, das mein neues Teleskop dann deutlich sichtbar, ein besseres visuelles Bild darstellt als mein alter Newton 114/900 mit 1" Okualarauszug und auch ein grösseres Bildfeld...dann bin ich schon happy :-)

Grüsse
Marco

 
Es kann nie schaden, auch 2" Equipment anschließen zu können, wenn man es bereits hat oder wenn es mehr Gesichtsfeld bringt. Ich würde nicht darüber nachdenken, weil es schadet ja auch nicht. Wenn Du dann nur 1,25" Sachen klemmst ist es auch gut. Ich tendiere immer zu mehr Möglichkeiten.

Dann nimmst Du Dir das 1,25", stehst mal im Feld mit einem Kollegen und willst was von seinem Equipment bei Dir ausprobieren und er hat 2" und Du nicht. Blöd. That´s it. ;)

Canon EOS? T2 und 2". Allein schon deswegen.

150 Mak mit 2" und Grübeln abschalten. Schadet nicht. Kostet nicht viel mehr.

lg
Niki
 
Hallo Marco,

der Okuarauszug - Durchmesser, hat nix mit dem freien Durchlass vom Blendrohr zu tun!

Ich habe durch alle diese MAK`s durchgeschaut und auf weit entfernten Hausdächer in ca. 2Km, an der Menge der Ziegelreihen gesehen was 2" bringt oder nicht!

Auch mit dem dem 0,6 MAK - Reducer ( leider z.Z. nicht mehr lieferbar ) und sogar mit den 2 oder 4 Linsigen SC 0,63 Reducer und auch den TS 0,5 Reducer, bei Allen MAK`s ist der Bildfeldgewinn deutlich sichtbar!

Es geht ja dem Sternfreund erstmal darum es überhaupt sehen können, dabei steht ja die Bildqualität bis in die letzte Ecke erst mal nicht im Vordergrund, selbst wenn das Bild dann nur noch dem einer ca. 90mm Öffnung entspricht!

Es gab hier mal ein Beitrag, der den Test mit den Dachziegeln so zeigte, und den habe ich danach immer wieder selbst ausprobiert.


Ich habe hier in der Nähe eine Rentnergruppe, die sich aus Geldmangel 4 der TS-150/1400mm Cat -Newton und 3 Plössl Okulare gekauft hatten.
Wahrlich im Originalzustand keine Spitzen - Optiken, die ich Denen dann optimiert und justiert habe.
Ich bin bestimmt kein Freund dieser Cat-Newton, aber deshalb die Besitzer entmutigen, zum wegschmeißen bewegen?

Wenn man aber die Mond und Planeten Zeichnungen sieht, oder die Deepsky Beobachtungsberichte liest, merkt man von den vernichtenden Forenberichten über diese Optiken nicht mehr, jenseits aller Formeln und Berechnungen und Behauptungen, was damit alles nicht sichtbar ist!


Optik ist das Eine, aber erst der Beobachter macht daraus ein nützliches Teleskop!



Gruß Günter
 
@Niki
da hast du voll Recht...mein Problem ist halt das ich manchmal zu sehr Grüble :-) gerade wenn es um eine Anschaffung geht, das nicht nur 100€ kostet...da wäre ein Fehlkauf nicht so tragisch.
Aber ich denke mit dem Skywatcher 150 MAK mit der EQ5 Montierung, werde ich mehr als zufrieden sein.

@Günter
Ich habe eine Anfrage an den Shop geschickt, mit der Frage was das Blendrohr am Bresser 150/1900 für einen Durchmesser hat. Es steht nur das der freie Öffnung am Okularauszug 65mm beträgt.

Was anderes noch:
Der Bresser MAK MC 152/1900, hat ein Auflösungsvermögen von 0,91
Der Skywatcher 150 MAK hat 0,77

Der Skywatcher löst also etas besser aus, wie kann das sein bei gleicher Öffnung?

Grüsse
Marco
 
Das seeing ist sicher meist schlechter, als dass die theoretische Auflösung erreicht wird. Leider. Ist so. In supertollen Nächten bei hoher Vergrößerung sieht man vielleicht einen Unterschied in bestimmten kleinen Strukturen - wenn die Augen jung sind... ;)

Das Auflösungsvermögen sollte etwa gleich sein. Aber man kann es nach Rayleigh R [rad] = arcsin ( 1,22 * Lambda / D ) oder Abbe RR [rad] = arcsin ( Lambda / D ) bei einer bestimmten Wellenlänge berechnen.

Wie werden mit zu vielen theoretischen, technischen Daten zugemüllt, und dann fürchten wir, dass jemand nach dem Kauf daherkommt und kopfschüttelnd erklärt, wir hätten aus verschiedenen Gründen doch viel besser ganz etwas anderes kaufen sollen. Das wird auch nach der Grübelei so bleiben, weil verschiedene Sternfreunde auf verschiedeneDinge "schwören" und ganz einfach eigene Vorlieben haben. Technische Daten allein sind wichtig, aber nicht alles.

Mein 15oer Mak ist echt superscharf und kontrastreich, und ich hab eben auch einen TSA 120 oder ein Mewlon 210 und trotzdem mag ich den Mak. Ich pfeif auf die theoretische Auflösung. Unsere Geräte sind bei ähnlicher Öffnung viel gleicher, als wir wahrhaben wollen (auch wenn jetzt einige aufspringen und fluchen), wir bewegen uns doch alle so zwischen 3 und 6 Zoll, dann bei den SCs bei 8" und dann bei den Dobsons bis 16". Innerhalb der "Gattungen" sieht man meines Erachtens mehr oder weniger dasselbe. Ich zumindest. ;)

lg
Niki
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Marco,

da hat sich einer vertippt und 130mm Öffnung in den Taschenrechner eingegeben, statt 150... Optisch ist 152/1900 leicht im Vorteil gegenüber 150/1800, weil die etwas längere Brennweite das Optiksystem toleranter und/oder besser macht. Ist leider nicht so ein eindeutiger Unterschied wie zwischen 127/1500 und 127/1900.

Clear Skies
Sven
 
@Niki

da hast du Recht, man sollte sich nicht nur auf die Technischendaten verlassen...und ich kann mir auch nicht vorstellen das innerhalb der Klassen wirklich grosse sichtbare Unterschiede bestehen...

bald ist es soweit und löse mein Kinderteleskop ab :-) bin gespannt auf den MAK :-)

apropo Kinderteleskop bzw. mein alter Newton...habe heute festgestellt das der völlig desjustiert war ...ich hatte mich nie wirklich mit der Thematik befasst, erst als ich hier mich im Forum angemeldet habe vor ein paar Wochen :smiley60:
ich habe vorhin mal ohne Okular rein geschaut und bin erschrocken ?) ich sah den HS kaum noch :o
kein Wunder...das Teil ist schon über 30 Jahre alt und wurde nie justiert...hatte doch als Kind damals keine Ahnung und im Erwachsenen Alter habe ich das Hobby dann doch zu sehr vernachlässigt..
Da ich keinen Justierlaser habe, bin ich per Hand an die Sache ran...habe den Fangspiegel ausgerichtet und dann den HS und siehe da, es sieht alles wieder zentriert aus...zumindest mal von Auge...kein Vergleich zu vorher :D
gleich mal die Kirchenglocke ins Visier genommen, den Sucher muss ich noch genauer justieren, aber das Bild sieht schon mal schön scharf aus...bin gespannt wie er sich dann am Nachthimmel macht..der kleine :)
kleine Ursache, grosse Wirkung :biggrin:

Grüsse
Marco
 
Hallo zusammen, Hallo Marco,

ich habe bis hierhin eure Diskussion verfolgt und stecke genau wie Marco in der gleichen Entscheidungsfindung. Damit das Verständnis etwas besser ist, von welchem Standpunkt ich starte, hier meine Ausrüstung:

Sony A7s, Nikon D70 Astro, diverse Festbtennweiten von 17mm bis 500mm, EQ3 mit GoTo, Eschenbach Novalux 910

Nun zu meinem Problem. Leider fehlt mir jetzt, wie Marco, noch etwas, womit ich mal so richtig gut die Planeten abbilden kann. So richtig gut meint, etwas, was zu meiner EQ3 passt (darf auch etwas überdimensioniert sein), aber dennoch eine große Brennweite aufweist. Bildtechnisch erwarte ich, dass die zwei Hauptsaturnringe und bei Jupiterdie Wolkenbänder sichtbar werden. Blende und Belichtungszeit beim neuen Gerät spielt aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle, da die A7s zwischen 200 und 28000 ASA das gleiche S/N Verhältnis aufweist.

Das beste, was ich hierzu gefunden habe, ist ein TS-Optics 6" Ritchey-Chrétien Pro RC Teleskop 154/1370 mm OTA oder ein TS-Optics 6" f/12 Cassegrain Teleskop 154/1848 mm OTA jeweils derzeit im Angebot beim Teleskopservice für 400 Euro. Oder sollte es doch ein C8 ein C6 oder MAK 154/1500 oder ähnliches sein?

Was halten Sie von den genannten Geräten? Haben sie evtl noch eine andere Idee?

MfG *entfernt* *entfernt*
 
Hallo Philipp,

nach den vielen Beiträgen zu den günstigen 6" und 8" TS RC, die ich gelesen habe, scheinen diese Teile nichts für den Anfänger zu sein, weil hochkomplex und iterativ zu justieren. Hier und im blauen Forum gibts einen Anwender, der ziemlich aktuell von seinem 8" TS RC berichtet und erst mit einem Justierteleskop damit zurechtkam:
https://www.teleskop-express.de/sho...irkham--Schmidt-Cassegrain-und-aehnliche.html

Nicht ohne Grund hat TS bei 10" nachgelegt und bietet nun einen RC mit Tilting Unit an
https://www.teleskop-express.de/sho...RC-Truss-Teleskop-mit-Tilting-Unit---OTA.html

Aber das ist natürlich eine ganz andere Preisklasse...


Fotografisch würde ich zum Einstieg für Planeten eher einen 5-7" MAK nehmen. Vermutlich trägt die kleine EQ3 fotografisch einen 5" noch. Größere Instrumente brauchen fotografisch auch eine deutlich stabilere Montierung.
 
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