Teleskop für Fotografie

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo!
Klar ist die Monti stabiler als eine EQ-2 oder 3 aber dafür willst du jetzt auch einen 120mm Refraktor draufpacken! Der ist ja nun noch mal deutlich schwerer und hat mehr Hebel als deine voherigen Ideen.
Gruß und CS Christoph
 
Zitat von Philipp1988:
Mal noch was anderes. Was haltet ihr hiervon? Das ist zwar das doppelte von meinen Preisvorstellungen aber ist das jetzt vernünftiger was Teleskope und Montierung angeht?
Die Montierung geht vermutlich nicht, weil sie der NEQ-3 ähnlich sein sollte und den schweren Tubus nicht trägt, das Teleskop hätte mir zuviel Farbfehler (den man mit Filtern allerdings abmildern kann). Ein leichter 102/1000er ginge visuell noch und wird mit Montierungen dieser Klasse auch angeboten.

http://www.deepsky-brothers.de/SinnvKombiTEL_Monti.htm hilft bei der Montierungswahl für visuelle Benutzung, fotografisch mußt Du bei Deep-Sky aber weitaus mehr Stabilität bieten: Spaß mit http://www.montidatenbank.de/

Warum suchst Du Dir nicht mal einen Newton aus? Der Farbfehler tritt bei Spiegelteleskopen nicht auf und das Gewicht ist bei Öffnungen oberhalb 102 mm meist kleiner.

Grüße

fquadrat
 
Hey danke für die Liste. Daran kann ich mich ja schön orientieren und nochmal spezieller auf die suche gehen.

Zitat von fquadrat:
Zitat von Philipp1988:
Warum suchst Du Dir nicht mal einen Newton aus? Der Farbfehler tritt bei Spiegelteleskopen nicht auf und das Gewicht ist bei Öffnungen oberhalb 102 mm meist kleiner.

Bei dem was ich bis jetzt alles gelesen habe sind die Newton Teleskope ja auch billiger aber auch sehr wartungsintensiv durch die regelmäßige Kollimierung und bei großen Temperaturunterschieden schwer zu handhaben.

Korrigiert mich wenn ich da falsch liege.

Dann nehm ich lieber ein farbverfälschtes Bild in kauf.
Aber die Liste hilft mir echt gut weiter danke.
 
Hallo Philipp,

Zitat von Philipp1988:
Bei dem was ich bis jetzt alles gelesen habe sind die Newton Teleskope ja auch billiger aber auch sehr wartungsintensiv durch die regelmäßige Kollimierung und bei großen Temperaturunterschieden schwer zu handhaben.

Einfach nicht alles glauben, was geschrieben wird. Dieser 'Mist' geistert schon so lange ich bei dem Hobby dabei bin durch Internet und Köpfe und wird auch immer schön gedanken-, mehr aber erfahrungslos weitergeplappert.

- Ja, Newtonteleskope können und müssen gelegentlich kollimiert werden. Die Tatsache, dass solche Justagemöglichkeiten bei Refraktoren und auch einigen anderen Teleskoptypen im unteren bis mittleren Preissegment fehlen, bedingt noch lange nicht, dass man diese Systeme nicht auch kollimieren müsste. Man lässt es nur einfach weg, was am Ende zu dem falschen Schluss führt, dass nur Newtonteleskope (evtl noch SC) justiert werden müssten.

- Temperaturunterschiede betrifft zunächst alle Teleskope gleichermaßen. Dass die Newtons hier beim Geplappere öfter genannt werden liegt eher daran, dass man bei den Newtons meist zu größeren Öffnungen greift, die dann diverse Seeingeffekte einfach deutlicher, früher zeigen als vergleichbare Systeme. Googel in dem Zusammenhang mal z.B. nach Schmidt-Cassegrain Teleskopen auf privaten Seiten, wo Umbauten beschrieben sind um dem Tubusseeing Herr zu werden.

Ganz allgemein aber zu Deinem Anliegen, ich gebe den anderen Recht, mit diesem knappen Budget bekommst Du keinen Einstieg in die Astrofotografie mit Kamera am Teleskop hin, glaub es oder nicht.

Fang doch erstmal mit dem an, was du schon hast, also Kamera und Objektiv, feststehend auf Stativ. Später kannst Du die Brennweite ja sukzessive steigern, z.B. ein schönes 300er Tele, dann auf einfacher Nachführung, da täte es schon eine günstige gebrauchte EQ5 wo die Kamera direkt drauf kommt, evtl noch Kugelkopf dazwischen, damit lässt sich dann das Format besser auf die Himmelsbegebenheiten einstellen, kippen.

Alternativ gibt es auch kleine Nachführgeräte für Kameras, z.B. die iOptron oder die Vixen Polarie, hierzu kann ich aber leider nicht mit praktischen Erfahrungen dienen.
 
Hallo Philipp,

Was ist denn nun wichtiger? Teleskop oder Montierung ?

zuerst kommt die Montierung mit Motoren und Autoguidingeingang, wenn Du Deepsky fotografieren möchtest. Das sind 75% der Qualität. Dann die Optik mit 10 % Qualität und die restlichen 15% sind die Bildbearbeitung.

Also sollten die Kosten auch entsprechend verteilt sein. 75 % vom Budget für die Montierung. So schwer, wie Du sie alleine tragen, transportieren und aufbauen (und bezahlen ;) ) kannst.

Teleskope kommen und gehen. Eine Montierung bleibt (meistens sehr sehr lange). Ich bin seit über 20 Jahren dabei, hab für die DSLR mit Fotoobjektiven immernoch meine allererste Montierung (New Polaris mit rangebastelten Motoren und Boxdörferscher Steuerung mit Autoguidereingang).

Von einem 100/500 "Farbwefer" Fraunhofer über eine 100/1000 Russentonne, einem 150/750 Newton sowie einem 40/400 Sonnenteleskop (PST) hab ich mich in den Jahren bis zu einem 200/1000 er Newton für Planeten auf ner Sphinx hochgehangelt.

Neu gekauft hab ich dabei das PST (der "Habenwollen Faktor", als es niegelnagelneu auf den Markt kam ;)... ), die Sphinx und den 150/750er Newton, alles andere hab ich gebraucht über das Biete Forum erstanden. Mit Gedult habe ich da schöne Teleskope zum halben oder 2/3 Neupreis ergattert...

Du hast vermutlich immernoch nicht verstanden, daß Du für Deepsky nicht ausschließlich fette Teleskope brauchst.

Schau mal, diese Bilder hab ich mit einem 300 mm Teleobjektiv statt eines Teleskops auf der Montierung gemacht:

Kurzbelichtet, ungeguidet:
13x30 Sekunden der Wildentenhaufen

Kurzbelichtet, ungeguidet:
17x60 Sekunden der Kleiderbügel (Collinder 399)

Kurzbelichtet, geguidet, auf H-Alpha umgebaute Kamera::
20x120 Sekunden der Omeganebel

Moderate Belichtungszeiten, geguidet:
19x240 Sekunden die Andromedagalaxie.

lange Belichtungszeiten, geguidet, auf H-Alpha umgebaute Kamera:
36x480 Sekunden der Nordamerika- und Pelikannebel

ICH WEIß ihr habt da andere ansprüche. Und wollt mir gutes empfehlen. Aber ich bin damals 2007 mit meinem ersten Auto (peugeot 106) ober glücklich gewesen

Beim Auto sorgt der TÜV dafür, daß die Bremsen tun, das Fahrgestell zum Aufbau paßt, die Lichter tun... Bei Teleskopen gibt es keinen TÜV. Da darf jeder Händler zusammenstellen, was er denkt verkaufen zu können. Irgend ein [zensiert] kauft auch den allergrößten Bockmist. Wir versuchen zu verhindern, daß Du zu dieser Kategorie gehörst und Geld zum Fenster rauswirfst...

Dein verlinktes Teleskop samt Montierung paßt nicht. Im übertragenen Sinne würdest Du da mit den Bremsen, dem Motor und Getriebe und dem Fahrgestell eines Fiat Punto einen 7 Tonner Lkw ausstatten. :mauer:

Zur Tragekraft:
die wird vom Händler immer für visuell angegeben. Wenn Du aber fotografieren möchtest, darf nix wackeln oder zittern. Daher mußt 1/3 der angegebenen Tragekraft abziehen. Das ist Fakt.

Fang mit Bildern wie dem Wildentenhaufen (M11) in der Milchstraße an, steiger Dich (von den Belichtungszeiten her) bis zur Andromedagalaxie und üb mit diesen Rohdaten die Bildbearbeitung. Die ist nämlich alles andere als trivial. :Trost:

Und wenn Du dann sicher bist, daß es das ist, dann kauf ne Guidingcam, z.B. die ALCCD5L-IIc. Die kannst dann auch später mal als Planetenkamera verwenden...

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Philipp1988:
Bei dem was ich bis jetzt alles gelesen habe sind die Newton Teleskope ja auch billiger aber auch sehr wartungsintensiv durch die regelmäßige Kollimierung und bei großen Temperaturunterschieden schwer zu handhaben.
Mein 114/900er ist mangels richtiger Justageschrauben für den Hauptspiegel nur schwierig zu kollimieren, aber das wurde genau einmal gemacht, war damals nicht unbedingt nötig und wird dies so schnell auch nicht mehr werden.

Große Temperaturunterschiede geben bei dem 114er etwas Instrumentenseeing, aber nicht lange. Stellt man dieses Teleskop eine Viertel- bis halbe Stunde vor Beobachtungsbeginn auf, betrifft die Temperatur nur noch den Beobachter, nicht mehr das Instrument.

Fotografisch wäre ein 150/750er Newton interessanter. Meinen kollimiere ich am Anfang jeder Beobachtungsnacht mittels Laser. Das dauert fünf bis maximal zehn Minuten. Wie lange dauert es, den Farbfehler eines Fraunhofers wegzukollimieren?
 
Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Den Newton stelle ich vllt 2-mal im Jahr mit dem Concenter ein. (http://www.teleskop-express.de/shop...r-2--Justierokular-fuer-Newton-Teleskope.html).

Danach kontrolliere ich und mein Astrokollege, welcher mit 6 und 8" fotografiert, im Feld nur noch mal mit einem "barlowed Laser", eine Kombination aus Barlow und Justierlaser, ob es passt. Das ist ein Aufwand von 2min wenn er erst einmal richtig eingestellt wurde und geht leicht von der Hand.

In der Preisliga gibt es nix besseres als ein farbfehlerfreier Newton mit geringer Brennweite. Je weniger umso besser als Anfänger, umso weniger Anforderung an Dich und Technik, umso schneller erste Erfolge.

Demnach ist ein Newton mit 5" oder 6" auf einer HEQ5 SynScan (auf Gebrauchtangebote achten und sparen!) eine schöne Einstiegskombination, nachdem man schonmal ein paar Fotos mit normalen Objektiven fotografiert hat und jetzt den nächsten Schritt machen möchte. Noch mehr Brennweite, beim 6" Newton hast Du schon 750mm Brennweite, kann ich nicht empfehlen für den nächsten Schritt.

Hier paar Links zu den benannten Produkten:

http://www.teleskop-express.de/shop...5-Pro-Synscan---GoTo-Montierung-bis-14kg.html

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/978767/Gebrauchte_HEQ5_PRO_Goto

Rein fotografisch interessant wegen der Brennweite bei Andromeda und Co.
Wenn Du auch mal bissl visuell schauen möchtest, dann ist der 6" besser wegen der geringeren Obstruktion und der größeren Öffnung: http://www.teleskop-express.de/shop...er-130PDS---130mm-f-5-Newton---2--Auszug.html

Und zwei 6"er:
http://www.teleskop-express.de/shop...r-150PDS---6--f-5-Newton---2--Dual-Speed.html

http://www.teleskop-express.de/shop...ewton---150mm-Oeffnung-f-4---2--MONORAIL.html

Neben Teleskop und Montierung brauchst Du dann noch einen T2 Ring für Deine Canon, einen T2 auf 2" Adapter (später wird dieser mit einem Komakorrektor ersetzt, z.B. dem Baader MPCC) damit Du die 600D an Teleskop anbringen kannst. Und zu guter Letzt brauchst Du noch eine Form der Nachführkorrektur (Autoguiding), was erfahrungsgemäß mit einen Leitrohr am einfachsten und komfortabelsten funktioniert. An dem Leitrohr sitzt eine zweite kleine Kamera welche Abweichungen vom Stern ausgleicht und somit die Sterne rund hält. Aber das Autoguiding kann auch erst später nachgerüstet werden. Für ernsthafte Langzeitbelichtung von mehreren Minuten ist es unerlässlich! (Es sei denn Du hast eine ASA Montierung oder Ähnliches)

LG Klemmi
 
Also. Ich habe nochmal eine nacht drüber gegrübelt und bin zu dem schluss gekommen meine Preisliche vorstellung nach oben zu öffnen. Ich habe mich hier angemelder um mir von euch hilfe zu holen und die habe ich bekommen. Da wäre ich jetzt blöd euten ratschlägen nicht zu folgen.

Nur mal Theoretisch jetzt.
Für ein Newton von 4 kg. ( Beispiel) bräuchte ich also mindestens eine EQ5 Montierung wenn man mal das gewicht einer evtl. Camera noch mit einrechnet? Habe dafür jetzt so an 500,- für die montierung gedacht. Da ist doch was möglich oder?

Muss man den spiegel beim Newton vorm erstgebrauch erst justieren? Oder ist das alles soweit funktionsbereit wenn man das bekommt?

Kann man den Farbfehler bei Linsenteleskopen nicht durch bestimmte Filter oder Linsen im Okular beheben?
 
Du solltest den Spiegel bei einem Newton grundsätzlich vor jedem Gebrauch justieren - dies gilt um so mehr, wenn Du photographisch beobachtest.

Den Farbfehler bei einem Linsenteleskop kannst Du im Prinzip nicht mehr korrigieren, sofern das Teil top eingestellt ist. Durch gutes Zubehör kannst Du lediglich dafür sorgen, dass er nicht schlimmer wird.
 
Hallo Philipp,

der Farbfehler kann durch Linsen im Teleskop behoben werden, ja. Das sind dann die sogenannten Triplets und Quadruplets, die eben eine oder mehr weitere Linse(n) besitzen, welche den Strahlengang weiter korrigieren, um möglichst farbrein zu sein. Diese Linsen sind jedoch schon ab Werk verbaut und exakt auf das entsprechende Modell gerechnet.

Desweiteren gibt es Filter, welche den Farbfehler vermindern sollen (bspw. von Baader). Erfahrung damit hab ich jedoch nicht.

Die HEQ5 trägt ja laut Händler 14kg. Je nach Montierung sagt man grob: 1/2 bzw. 2/3 davon ist fotografisch nutzbar.

Das sollte mit dem Newton schon klappen, wobei man bedenken muss, daß bei längeren Teleskopen auch noch der Hebel berücksichtigt werden muss, aber es ist ja genug "Spielraum" in der Tragekapazität vorhanden. Jemand, der diese Kombination im Einsatz hat, kann hier bestimmt eher mit Erfahrung raten.

Mein Newton kam perfekt justiert bei mir an. Ich hab es seither ein einziges mal neu justiert, jedoch nur, um das kollimieren zu lernen. Da ich es nicht transportiere (steht immer am gleichen Platz draußen, bei Nichtgebrauch unter einer Plastikschale, ist da bisher nix passiert.

gruß

Ulrik


 
Zitat von tuo42:
der Farbfehler kann durch Linsen im Teleskop behoben werden, ja. Das sind dann die sogenannten Triplets und Quadruplets, die eben eine oder mehr weitere Linse(n) besitzen, welche den Strahlengang weiter korrigieren, um möglichst farbrein zu sein. Diese Linsen sind jedoch schon ab Werk verbaut und exakt auf das entsprechende Modell gerechnet.

Die sind doch aber sicherlich sehr Preisintensiv nehme ich an.

Naja durch meine budgedänderung warte ich jetzt eh noch ein bischen und spare. So habe ich noch 2 monate um mich zu belesen und das richtige zu finden.


Wenn ich in der Rubrik bei Biete und Suche Reicht da die Angabe dass es eine EQ5 Montierung sein soll oder was muss ich noch rein schreiben? Haben die alle die gleiche tragelast? Denn es gibt ja mehrere Modelle davon.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nein, es reicht nicht. Wenn dann muss es eine NEQ5 SynScan sein wegen dem notwendigen Autoguiding Port. Die normale NEQ5 hat keine Motoren. Es gibt Leute die mit der NEQ5 30min Einzelbelichtung hinbekommen, die Montierung lässt sich gut guiden. Allerdings sind das Einzelfälle(Bekannter von mir), es gibt genau soviele Nutzer die darüber klagen, dass sie keine 5min damit hinbekommen. Das ist also Glücksache.

Ich würde Dir zur HEQ5 raten, gerne als Gebrauchte, hier gibt es seltener Probleme. Einige rüsten auf die NEQ6 um und hier gilt es dann den Preis zu nutzen. Wer billig kauft, der kauft zweimal. Das gilt gerade in der praktischen Astronomie. Ich würde also vom Kauf der NEQ5 SynScan abraten. Suche einfach mal Bilder welche mit der NEQ5 gemacht wurden.

Ich hoffe Du kannst das Profil einsehen, schau mal hier:
https://m.facebook.com/zyrusthc?ref=bookmark&__user=100002013683431
 
Hallo Philipp,

schau mal hier, da findest du die notwendigen Infos:

mit GoTo und Motoren:

http://skywatcher.com/products.php?cat=19

ohne Motoren (ist aber wohl Nachrüstbar):

http://skywatcher.com/products.php?cat=18

Ich würde an deiner Stelle evtl. nach der HEQ5 schauen, die trägt mehr als die (N)EQ5 und hat direkt einen AutoGuider-Port.

Alternativ kannst du bspw. auch nach einer Celestron CAM/GT-5 GT schauen, ist sehr ähnlich, und wurde von der VX abgelöst. Vielleicht wechselt der ein oder andere auf die VX und gibt seine CAM ab.

http://www.celestron.com/astronomy/celestron-cg-5-computerized-mount.html

gruß

Ulrik
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja das mache ich schon seit heute morgen. Ich gucke mir grade die EQ5 SkySkan und die HEQ5Syntrek an. Ich suche auch schon aber manche verkaufen die gebraucht teurer als die neu kosten.
Ich glaube es wird die SkySkan es sei denn die syntrek finde ich irgendwo noch für gut Geld.
 
Nicht die schwarze HEQ5 SynTrek, sondern die weiße SynScan musst Du suchen. Die gehen gebraucht für 500-600€ manchmal weg. Mit knapp 1000€ Budget zum Start musst Du kalkulieren ungefähr.(nach Oben offen ;) )
 
Hallo Philipp,

falls du Interesse hast, kann ich dir eine sauber laufende Celestron GT-5/CAM anbieten. Ich hab mit dieser sowohl direkt mit aufgesattelter Kamera als auch mit einem 107er APO fotografiert (geguided via MGEN), zu Beginn sogar mit einem C9.12, was jedoch sich als zu schwer für die Montierung rausgestellt hat (soviel zum Thema "Händler verkaufen dir alles, was sie los werden können" ;) )

Hier kannst du dir ein wenig über die Montierung durchlesen:
http://www.cloudynights.com/documents/asm.pdf

Und bevor sich jetzt irgendjemand aufregt: das soll wirklich nur eine Hilfestellung, keine Eigenwerbung sein. Die CAM sollte sowieso in spät. zwei Wochen in das Biete-Board wandern.

gruß

Ulrik
 
Danke für das angebot. Wäre ja auch genau das richtige ich gucke erstmal noch rum was ich so finde und melde mich dann bei dir wenn mir endlich die pm funktion freigeschalten werden :)

Angenommen ich hole mir für den Anfang eine einfache EQ5 ohne Motor. Ist das nachrüsten kompliziert oder ist das für die nachrüstung simpel vorbereitet?
 
Zitat von Philipp1988:
Für ein Newton von 4 kg. ( Beispiel) bräuchte ich also mindestens eine EQ5 Montierung wenn man mal das gewicht einer evtl. Camera noch mit einrechnet? Habe dafür jetzt so an 500,- für die montierung gedacht. Da ist doch was möglich oder?
Ja. Diese Montierung sollte das Teleskop auch fotografisch noch tragen. Die reguläre erhältliche Motorisierung hat, wie andere schon geschrieben haben, keinen Autoguideranschluß. Entweder holt man sich also das angesprochene SynScan-Kit oder führt manuell mit Leitrohr bzw. Off-Axis-Guider nach. Allerdings geht nur ein leichtes Leitrohr, weil sonst das Gewicht wieder zu groß wird.

Muss man den spiegel beim Newton vorm erstgebrauch erst justieren? Oder ist das alles soweit funktionsbereit wenn man das bekommt?
Besser selber noch einmal justieren. Auf dem Transportweg gibt es Stöße, welche die Justage zunichte machen, wenn sie denn durchgeführt wurde. Geht man davon aus, daß der Okularauszug rechtwinklig angebracht und der Fangspiegel passend platziert wurde, sollte es sich aber nur noch um Verkippungen der beiden Spiegel handeln. Die kann man mittels Laserkollimator wieder korrigieren.

Kann man den Farbfehler bei Linsenteleskopen nicht durch bestimmte Filter oder Linsen im Okular beheben?
Sofern nicht das Objektiv schon passend ausgelegt wurde (Triplet & Co. wurden angesprochen), kann man den Farbfehler noch verringern. Der Aries Chromacor war eine passende Linsengruppe, wird aber nicht mehr hergestellt. Daher wird man auf Filter zurückgreifen müssen, welche den Violetten und teilweise auch blauen Bereich wegfiltern. Das verfärbt zwar das Bild, hat aber positive Auswirkungen auf die Schärfe.

Das Nachrüsten einer (N)EQ-5 mit dem SynScan-Kit dürfte übrigens einfach sein, wenn ich nach den Abbildungen des Kits gehe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hach ich kann mich echt nicht entscheiden. Refraktor oder Newton? Die Qualität und das leichtere Gewicht sagt mir ja eigentlich zu aber ich habe echt bammel vor dieser kollimierung. ich müsste es immer transportieren weil ich mitten in der Ortschaft wohne und weiter weg muss um klaare sicht zu haben.

wie teuer ist so ein kollimierungslaser? gibt es da unterschiede in der quallität?

es ist echt ne schwere entscheidung. was war euer erstes?
 
Hallo Philipp,

Zitat von Philipp1988:
hach ich kann mich echt nicht entscheiden. Refraktor oder Newton?

Diese Entscheidung brauchst Du heute noch nicht zu treffen.
Du brauchst vorerst nur eine Montierung, wie oben bereits mehrmals erwähnt. Warum möchtest Du unbedingt sofort durch ein Teleskop fotografieren?
Auf die Montierung setzt Du die Kamera plus Teleobjektiv und kannst damit erstmal Erfahrungen sammeln. Sobald Du merkst, dass Dir die Sache liegt, kannst Du Dir immer noch überlegen, durch welches Teleskop Du fotografieren willst.

Schau mal, was mit 200mm möglich ist:
Astrofotografie mit kleinen Brennweiten


Gruß

Ronald
 
Hallo Philipp,

am besten du fängst mit deiner vorhandenen Ausrüstung an
dich in die Thematik Astrofotografie einzuarbeiten.

Mond , Sternbilder, Strichspuren.
Ohne Nachführung sind die Belichtungszeiten allerdings begrenzt.

Wenn Du durchs Fernrohr fotografieren willst, wird es wegen der langen Brennweite alles schon viel komplizierter.

Die Montierungen laufen im allgemeinen nicht so genau und dann geht es erst richtig los mit Technik -> Guiding Varianten der verschiedensten Art. etc.

Und eines darfst Du auf keinen Fall unterschätzen, die Bearbeitung der Aufnahmen im Anschluss.

Um gute Aufnahmen selbst zu produzieren brauchst Du schon einen langen Atem.

Viel Erfolg Dabei.

CS Dieter
 
Hallo Ronald,

boah!

:respekt2:

das bestärkt mich weiter nur mit DSLR auf meiner EQ-5 und Tele weiter zu machen! Super. Musst ich jetzt mal sagen...

Matthias

Ich sehe gerade, der Fotograf ist jemand anderes, aber trotzdem :respekt:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich habe mir ja schon das HEQ5 ausgesucht und habe im internet eins für 570 gefunden und stehw schon in kontakt

Ich möchte nicht gleich durch das teleskop fotografieren. Das teleskop möchte ich zur beobachtung von Mond und Planeten. Das fotografieren durchs teleskop an sich will ich erst später machen.

Ich mache schon fotos um mich in die thematik mit der blende, iso usw. Reinzufinden. Mein größtes Problem ist das 14€ Hama stativ.

Habe aber trotzdem schon ein tolles Foto der Milchstraße gemacht.
 
Du hast schon eine weiße HEQ5 herausgesucht? (Das geht aus keinem Deiner Posts hervor...).
 
Hallo Philipp,

um 570 € kann es nur die Sparversion sein. Diese hat nur einfache Gleichstrommotoren, statt hochwertiger Schrittmotoren. Die Steuerung ist eine einfache Handsteuerung. Ein Autoguideranschluß ist auch nicht vorhanden. Für mich gehört zur Astrofotografie die Möglichkeit zum Autoguiding. Man kann zwar eine Kamera draufpacken und das Ding laufen lassen, aber für mich ist Astrofotografie etwas anderes. Für mich ein klares NoGo, wenn damit fotografiert werden soll.
Wenn manche Händler schreiben "für Astrofotografie geeignet", dann ist das mit Vorsicht zu genießen. Astrofotografie fängt schließlich damit an, eine Kamera ans Okular zu halten.

Grüße

Kurt
 
Nein es ist nicht die sparversion denke ich. Es ist diese hier. Das ist mit autoguiding. Sie ist gebraucht ein bischen abgegriffen und verfärbt funktioniert aber einwandfrei und ohne probleme.

Sagt mir jetzt nicht die montierung ist auch nicht so das wahre dann fall ich vom Stuhl.
 
Ne, die ist in Ordnung. Das ist die neuere SynTrek, diese kannst Du auch später wenn gewünscht zur Goto aufrüsten, die Handbox dafür kostet 200€. Marktüblich sind 70-80 Prozent des Neupreises, das würde also passen. Du solltest wenn Du zuschlägst nach dem Erhalt als Erstes einmal den Lauf der Achsen checken, das kriegt man als Leihe hin. Wenn die Achse nicht eiert dann passt es vorerst. Halte uns auf dem Laufendem!

LG Klemmi
 
Hallo,

ich ging von 570 € für eine neue Montierung aus. Wenn es sich um ein Gebrauchtgerät handelt, geht die Sache mit der Astrofotografie selbstverständlich völlig in Ordnung. Der Beitrag erwähnte nichts von einem Gebrauchtkauf.

Grüße

Kurt
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben