Teleskop für Mondbeobachtung

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Hallo Felix!
Also dass nur "manche" Newtons ein milchiges Bild liefern, kann ich dir nicht so recht abnehmen.
Ich will aber auch nicht ausschließen, dass es Newtons gibt, wo keine "Milch" zu sehen ist. Ich schätze, dass von 100 verkauften Newtons keine drei als "Planeten- und Mondnewtons" zu bezeichnen sind. Das wird vielleicht auch daran liegen, dass man heutzutage nur noch f4 oder f5 DS-Newtons im Handel findet. Langbrennweitige 8" Geräte muss man schon fast im Heuhaufen suchen.
Ich werde jedenfalls nicht aufgeben, und immer und immer wieder mal durch Newtons blicken - bis ich von einem Gerät überzeugt bin. Bis heute habe ich so ein Gerät jedoch nicht gefunden und mir deshalb einen 120er Equinox zugelegt. Den Ninja von AOK würde ich auch gerne mal wo testen, den hat nur leider kaum jemand. Das Gerät war meines Wissens auch heuer nicht lieferbar.
Beste Grüße
Gerald
 
Hi David,

zur Mondbeobachtung nutze ich gerne meinen 4" f/11 Refraktor, wenn ich zeichnen möchte. Man kann gemütlich dahintersitzen und hat beide Hände frei.
Der Nutzen geht also rein von der Bequemlichkeit aus. Mein 12" Dobson zeigt wesentlich mehr Details. Mit ihm ist das Zeichnen jedoch etwas unkomfortabler und daher kommt er am Mond auch nur zum Einsatz, wenn ich diese Details ausarbeiten möchte.
Fringekiller und Contrast Booster habe ich mal leihweise getestet. Offen gesagt: da ist mir der originale Farbfehler des Refraktors lieber. ;)
Bei meinem f/11 ist der schon relativ gering - auch bei 220 -fach.
Von schnelleren Refraktoren (auch ED und APOs) würde ich für die Mondbeobachtung absehen. Mich hat die stärkere Bildfeldwölbung bei diesen Geräten gestört. Ich würde eher dazu tendieren mir noch einen f/15 (z.B. Antares Elite o.ä.) anzuschaffen.

CS
Chris
 
Hallo Karsten!
Bin schon gespannt, was du zum großen APO sagst. Hatte heuer bei gutem Seeing das Vergnügen durch einen 7" Vollapo zu blicken - und werde das Jupiter-Bild nie vergessen. Konnte damals auch den unmittelbaren Vergleich mit einem 18 Zoll ICS Dobson ziehen, den der APO jedoch hoffnungslos deklassierte.
Nicht jedoch bei DS, da lag der 18er vorne.
Aber natürlich gibts da auch einen preislichen Unterschied.
lg
gerald
 
Das wird vielleicht auch daran liegen, dass man heutzutage nur noch f4 oder f5 DS-Newtons im Handel findet. Langbrennweitige 8" Geräte muss man schon fast im Heuhaufen suchen.

Genau, und deshalb finde ich den klassischen Cassegrain so genial, der ist nämlich beides.
1) ein reiner Newton im primärfokus (mit planem FS) fürs fotografische mit F/4 bis F/5 und auch fürs Weitfeld
2) ein extrem langsamer Newton (F/15 bis F/30)durch den eingebauten "Barlovspiegel" :biggrin: ohne den Nachteilen von Barlovlinsen

Johann

Nachtrag:

Ach ja, die flauen Newton - Bilder

guckst du hier :hochachtung: http://jupiter.samba.org/jupiter-impact.html
 
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Hallo,

Zitat von Spacecadet:
...aber ich habe einen (vom Fachmann justierten) 8" f6 Newton ... Lieber einen mittelmäßigen Achro als einen schlechten Newton (meiner war lange genug dejustiert).

Ich glaube bevor man beurteilen kann welches System bessere Bilder am Mond liefert, sollte man sich erst einmal mit seinem eigenen Teleskop auseinander setzen. Wenn Du nicht einmal in der Lage bist deinen Newton selbst zu justieren ist es freilich leichter im Refraktor mehr zu sehen.
Ein justierter Newton plus Maßnahmen zur Streulichtunterdrückung liefert mindestens ein genauso gutes Bild wie ein Refraktor.
Aber wie gesagt, dazu muss man sich ein bisschen mit seinem Teleskop befassen.

MfG & CS
Basti
 
Hallo Karsten,

ok, so ein AOK Planetennewton mit Russenspiegel ist natürlich eine andere Liga. Aber, 90% der käuflichen Newtons sind chinesischer Provinienz und eher unterdurchschnittlich. Von daher meine ich, der durchschnittliche Anwender ist mit einem guten Mak wesentlich besser bedient.

Hallo Tommy,

nur weil man viel Equipment hat heißt das noch lange nicht, dass man auch Ahnung von der Materie hat. Dieses Argument ist reine Angeberei. Was soll der Hinweis auf Deine vielen Fernrohre? Die Meisten hier haben schon viele Varianten ausprobiert und können auf reichhaltige Erfahrungen zurückblicken.
Ich kann von konkreten Beispielen berichten, dass 10" Chinanetwons nicht mal e-Lyrae vierfach auflösen konnten, trotz durchschnittlichen Seeings. Diese schnellen, einfachen Geräte sind für Planetenbeobachtungen suboptimal. Auf der anderen Seite konnte ich schon durch ein unbelüftetes C11 mit 450x den Mond beobachten, mit sehr gutem Kontrast.

Viele Grüße
Andreas

 
Hallo Basti,

das ist Unsinn! Aus einem schlechten Newton, und fast alle sind schlecht, kann auch mit viel Tunig kein Planetengerät zaubern.

Die allermeisten lassen sich noch nicht einmal stabil justieren, mit Ihren Plastikfangspiegelhalterungen und fehlkonstruierten Hauptspiegelhalterungen, ihren zu kurzen und zu engen Tuben.

Grüße
Andreas

 
Hallo Johann,

es gibt sicher auch ganz hervorragende Spiegelteleskope zur Plantetenbeobachung. Nicht nur Schiefspiegler sondern auch obstruierte Spiegeloptiken können auch visuell hervorragende Bilder an Planeten zeigen. Das das eine gute Optik und vor allem eine durchdachte Optimierung voraussetzt ist hier ja schon oft gesagt worden.

Aber:
Die gezeigten Bilder sind klasse, aber grundsätzlich kann man visuelle Planetenbeobachtung und Videofotografie von Planeten nicht in einen Topf werfen:

Am Computer lassen sich durch Überlagerung von 10000 Bildern und Kontraststeigerung bis das der Arzt kommt, viele Details zeigen, deren Wahrnehmung mit dem bloßen Auge nicht möglich wäre. Ganz zu schweigen davon, dass auf diese Art viele Seeingprobleme am Himmel, aber auch im Instrument eingefroren werden können und/oder durch die Überlagerung von vielen Bildern verbessert werden können.

Selbst ein einzelnes unbearbeitetes Rohbild kann aus diesem Grund schon mehr zeigen als man visuell in demselben Instrument wahrnehmen kann.

Also, wenn es um visuelle Beobachtungen geht, sagen solche "Fotos" über die Eignung von Instrumenten zur Beobachtung von Mond und Planeten nicht viel bis gar nichts aus.

Viele Grüße, Jürgen
 
Hallo Leute,

da hat doch der Andreas wieder mal was TOLLES erreicht.
Er macht ein wenig Propaganda der einfach widersprochen werden muss und schon gehts ab.
Apo, langer Achro, tolle Newtons, miese Newtons. Jeder nach seinem Plesierchen, das er für unumstößliche Erfahrung hält.
Newtons sind milchig, auch wenn schon zwei Mal ein Link zu einem Newton von der Stange kam, der niemals milchig sein wird.
Was hilft diese "Chips und Coke Debatte" bitteschön dem Threadstarter?

Lieber David:
Es gibt drei Argumente für einen Refraktor (ED oder APO)
1. Du willst mit 3-5" Öffnung auskommen und unbedingt transportabel parallaktisch montieren.
2. Du willst absolut keinen Newton, weil die Panikmache vor der Justierung zieht und Du hoffst, mit etwas Glück, einen Refraktor zu kriegen, der gut zentriert ist (auch bleibt) und wo auch der Zenitspiegel stimmt. Passt das nicht, darfst Du auch justieren (lassen).
3. Preis-/Leistung interressiert Dich im Vergleich Refraktor/Newton nicht Du stürzt Dich auf das Preis-/Leistungsverhältnis Refraktor/Refraktor und schaust, was Du Dir leisten kannst/möchtest.
Das gibt dann eine komplett neue Diskussion über Öffnung, Öffnungsverhältnis, Restfarbfehler, Schwächen und Stärken verschiedener Hersteller aber eben nur bezüglich Refraktor.
Da können dann die Leute hier im Forum, die sich mit den Refraktoren wirklich auskennen, Deinem oben erwähnten Glück wirklich gut nachhelfen.

Es gibt ein Argument für einen langen Refraktor (Fraunhofer):
Sehr gute Abbildungsleistung für Mond und Planeten im Verhältnis zur Öffnung, DAS klassische Fernrohr schlechthin. Aber Vorsicht, die werden mit steigender Öffnung schnell sehr lang und noch viel länger.

Wenn es mehr Öffnung sein darf und DU (nicht Andere) einen Newton nicht absolut ausschließt, dann gibt es abseits der pauschalen (Vor)urteile eine ganze Menge Gründe für einen GUTEN Newton wie den mehrfach vorgestellten Planetary-Ninja von AOK-Swiss oder auch für die Optimierung eines anderen, günstigeren Newtons.
Ab 6" Öffnung geht da sehr viel. 6" Öffnung alleine aus dem Grunde, dass man zu kleineren Öffnungen hin die Obstruktion durch den FS in Relation zur Öffnung einfach nicht so klein halten kann, wie man sie gerne hätte.
Das Preis-/Leistungsverhältnis eines Dobsons kann kein planetentauglicher Refraktor halten und selbst beim parallaktisch montierten Newton wird es (wieder ab 6" Öffnung) sehr schwer für den Refraktor.
Das gäbe dann wieder eine völlig neue Diskussion, nur eben ohne Refraktor. Da können dann eben die Leute, die sich mit den Newtons gut auskennen, Deinem Glück sehr gut nachhelfen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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Danke Andreas, dass du mir beistehst ;). Aber im Ernst: Ich gebe gerne zu, dass ich kein Bastlertyp bin und bei schlechtem Wetter nicht aus Selbstzweck an meinem *entfernt* rumschraube. Aber: Jedem das Seine. @ Basti: Ich hab' mich ja damit auseinandergesetzt und deswegen ist er jetzt toppjustiert! Nur: Wers bequem mag, ist m. E. mit einem justagestabilen System besser bedient, zumal die wenigsten Achtzöller stationär stehen dürften. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Gruß und CS Martin
PS@Günther: Klasse Zusammenfassung der Diskussion und auf den Punkt (3 Punkte) gebracht.
 
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Hallo Martin,

eben hast Du doch noch geschrieben, dass Du den Newton vom Fachmann justierne lassen musstest.
Ist dein Refrakror denn optimal zentriert? Hast Du das überprüft?

MfG & CS
Basti
 
Hallo Gerald,

Ich schätze, dass von 100 verkauften Newtons keine drei als "Planeten- und Mondnewtons" zu bezeichnen sind.

das liegt dann aber nicht an den Newtons, sondern an den Newtonbesitzern.
Die Typen können nicht justieren. Darin liegt die Crux aller Spiegelteleskope.
Sie stellen Anfordeungen an ihre Benutzer, die weit über das hinausgehen
was eine durchschnittliche Schnarchnase zu leisten im Stande ist.

Ich sahe schon erstklasige Newtons, die lausige Bilder ablieferten.
Ein Blick auf einen Stern bei hoher Vergrößerung zeigt dann immer
sehr "schön" die Koma in der Bildmitte, bedingt durch Dejustage.

Dazu gibt es dann auch Geräte die mechanisch so schlecht sind
daß sie kaum zu justieren sind. Das ist zum Glück heutzutage
bei den "ernsthaften Teleskopen" seltener geworden.

Die Optiken sind mittlerweile sogar zum Teil ganz unglaublich gut.
ich habe schon einen 12"f/4 Orion UK Hupptspiegel gesehen der
bei harter Prüfung durch einen Tester der Astigmatismus nicht
einfach mal ignoriert einen Strehl von 0.95 hatte.
Mit solch einem Spiegel kann man sich einen Hochleistungsnewton
bauen, man muß aber justieren können.

Zwei 8"f/6 Low Expansion GSO Spiegel erreichten kürzlich Strehlwerte
von um 0.98 (!)

Werksseitig sind es derzeit Dinge wie etwas zu enge Fangspiegel-
fassungen die immer noch Probleme machen können. Dazu kommt
eine unzureichende Tubusinnenschwärzung (Velours einkleben).
Der Tubus ist leider zu kurz gehalten. Das verbessert die
Transportabilität, verschlechtert aber die Streulichtsituation.
Da hilft schon eine einfache leichte Taukappe aufzustecken.

Konnte damals auch den unmittelbaren Vergleich mit einem 18 Zoll ICS Dobson ziehen, den der APO jedoch hoffnungslos deklassierte.

Ca 175mm gegen 35cm Öffnung. Und der 45cm wird "deklassiert".
Woran hat es gelegen?

Ich vergleiche gerne im vergleichbaren Öffnungsbereich.
Hier einige Vergleiche die ich im Laufe der Zeit machen konnte
kurz zusammengefaßt:
8" f/6 Silberdobby gegen 6" Meade ED an Jupiter:
Dobby gewinnt, mehr Detail, mehr Kontrast, der ED ist dazu
auch nicht ganz farbrein.

Silberdobby gegen 6" TMB an Jupiter:
Dobby nur ganz leicht vorne, etwas mehr Detail.

Silberdobby gegen 7"f/8 TMB an Jupiter und M13:
Gleichstand. Leut TMB Besitzer vielleicht eine Spur eines Minivorteils
von Dobby an Jupiter weil die Farben noch etwas realistischer waren.
An M13 vielleicht eine Spur Vorteil des TMB weil die Randsterne
des Kugelhaufens ein Spur sauberer definiert sein könnten als im Dobs.

Das ist die Qualität von Bildern von der ich hier rede.
Der 10" Newton von Kurt ist allerdings besser, eben mehr Öffnung.
Sein 12" Cassegrain konnte im Vergleich bei gutemm Seeing
allerdings noch mehr Details auf Jupiter zeigen, bei einem
gestochen scharfen, kontrastreichen Bild. Nix mit "milchig".

Silberdobby bei mehreren Gelegenheiten im Meerfelder Bruch:
Saturn und Jupiter in "Refraktorqualität", laut verschiedener
anwesender Mitbeobachter.
Es liegt nicht am Teleskopprinzip. Es liegt am User (Kollimation),
an der Optikqualität (Haupt + Fangspiegel!), an der Mechanik
(wackeliger Auszug, lausige Spiegelfassungen), an der schlechten
Streulichtunterdrückung (Innenlackierung in "Mattlack spiegelnd",
mangelnder Auskühlung.

Und der Punkt Temperaturverhalten ist der große Vorteil des Refraktors.
Warme Luft ist weniger dicht, leichter und sie steigt deshalb auf.
Beim Refraktor verläßt die oberhalb der Linse befindliche Warmluft
den Strahlengang schnell und stört deshalb kaum. Die unterhalb
der Linse befindliche Luft bleibt stationär und stört deshalb
ebenfalls nicht.

Beim Newton steigt die vom Spiegel erwärmte luft durch den Tubus
auf und stört dabei massiv die Wellenfront. Also muß man verhindern
daß das passiert:
Absaugen der Luft durch eine aktive Belüftung. So weit ich weis
sind beim Ninja Newton alle erwähnten Punkte realisiert.

Man kann auch mit einem Tubus mit größerem Innendurchmesser
thermische Probleme vermindern, so wie Kurt das bei seinem
8,5" f/7 Newton realisiert hat.

Bin schon gespannt, was du zum großen APO sagst.

Na der wird meinem Dobby wohl das nachsehen geben. Trotzdem freue
ich mich schon sehr darauf mit dem TEC Fluorite Apo zu beobachten.
Leider dümpeln die Planeten so niedrig am Himmel herum.

CS, Karsten
 
Hi Basti, ich nicht, aber der Händler meines Vertrauens, also kein "Kistenschieber". Ich hab nur zum Vergleich mit anderen Geräten (bei Tageslicht) durchgesehen. Danke für Dein Interesse am Zustand meiner Geräte.
Gruß und CS Martin
 
Hi Martin,

ich möchte Dir ja Deinen Refraktor auch nicht schlecht reden. Doch wie gesagt: Deine Beiträge haben sich nicht so gelesen also ob Du wissen würdest wie man einen Newton justiert.
Und auch ein Refraktor kann seine korrekte Justage wieder verlieren.

Mir ging es nur darum, dass man nicht einfach ein optisches System beurteilen kann ohne 100%ig sicher zu stellen, dass beide Systheme zum Testzeitpunkt korrekt kollimiert sind.
Ich bezweifle, dass Du das kannst. Nimms mir nicht krumm.

Gute Nacht und CS
Basti
 
Hallo Karsten!
Durch deinen Silberdoby würde ich gerne mal blicken, der scheint ja wirklich ein super Geräte zu sein. Wenn ein 8"f6 eine spitzen Optik besitzt, dann sollte laut Suiter theoretisch auch ein sehr gutes Kontrastverhalten dabei rauskommen.
Der Regelfall scheint anders zu sein:
Mehr als 20% Obstruktion drückt den Kontrast ein bissl, wenn dann der Spiegel noch stärker unterkorrigiert ist - was häufig vorkommt - dann fällt das Kontrastverhalten stärker ab. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen an vielen Newtons, die mich bisher allesamt nicht überzeugen konnten. Auch wenn sie justiert waren, sieht man ja gleich am Sterntest.
Ich werde versuchen weiter zu testen, irgendwo muss ja auch mir mal ein Silberdobby in die Hände fallen.
Besten Dank für deine ausführliche Darstellung,

lg
gerald

 
Hi

Eine gescheite Fangspiegelzelle verhindert so manches Justierproblem beim Newton: An der Platte auf der der Fangspiegel montiert ist drei Löcher mit Gewinde für die Justierschrauben bohren an der Spinne drei Löcher bohren die etwas größer als die Justíerschrauben sind. Dann Justierschrauben durch die übergroßen Löcher schieben, starke Druckfedern drüberschieben und die Schrauben in die Gewindelöcher hineindrehen fertig! Da wird dann einmal justiert und dann lange Zeit nicht mehr. Hatte mal einen total dejustierten Lightbridge eines Bekannten zum Justieren bei mir und war erstaunt wie lange man da brauchte um das Ding zu kollimieren. Was für eine bescheuerte Konstruktion, lockert man nur eine einzige Justierschraube, wackelte bereits der ganze Fangspiegel hin und her, auch der Hauptspiegel war überaus umständlich zu justieren, dabei fand alles in der trockenen, hellen, warmen Werkstatt statt, was muss ein Neuling da mitmachen der in finsterer Nacht mit Werkzeug herumfummeln muß! Da lohnt sich Do it yourself sehr wohl. Der Newton selbst kann aber nichts dafür wenn solche unnötig schlechten Konstruktionen am Markt sind. Hauptspiegelzellen mit 6 statt drei Schrauben sind auch so ein schlechter Witz.

Das ein Newton mit großen Öffnungsverhältniss nicht gut für Planetenbeobachtung geeignet ist, hab ich auch einmal geglaubt, stimmt aber nicht, die Erfahrung hat mich eines Besseren belehrt.Hab mit f/9 angefangen und bin nun bei f/4.3 gelandet. Wenn die Justierung exakt und die Optik genau poliert ist, sehr gute Okulare zum Einsatz kommen geht das sehr wohl, gerade bei großen Dobs spielt die Obstruktion gar keine so große Rolle. Bei 600mm Öffnung reicht ein 100mm Fangspiegel schon aus, das ist gar nicht mal so schlimm.

Noch ein Wort zum milchigen Bild. Das ist zum größten Teil wohl Streulicht durch unzureichende Innenschärzung/Verblendung.
Auch sind oft die Objekte selbst einfach zu hell und sollten durch Filter oder bei miesem Seeing durch Abblenden gemildert werden. Einen Bombenkontrast beim Newton hat man auch mit einem unbelegtem Spiegel, dies bei fertiggeschliffenen großen Spiegeln vor dem Aluminisieren auszuprobieren ist echt interessant.

CS Mike
 
Hi Basti, nein, nehme ich nicht krumm.
Nach der Einweisung durch den Fachmann weiß ich, wie man einen Newton justiert (das war auch ein Sonderfall, da ich das Teil zwecks Reinigung und Fangspinnenausbau komplett zerlegen musste). Und ich habe auch schon durch ein paar Fernrohre geguckt.
Und: Wer (na gut, hier gibt's einige wenige) kann schon sagen, dass sein optisches Gerät einschließlich Anbauteile und Zubehör komplett optimal justieret, kollimiert, etc. ist? Das würde ich für meine Geräte auch nicht unterschreiben.
Ich wollte nur die Sicht der Dinge schildern, da ich eben beide hier diskutierte Teleskoptypen besitze.
Grüße bzw. GN und CS
Offtopic: Meine Jupitervideos von Gestern und heute Abend sind unbrauchbar, im Jetstream verwirbelt... und meine Ansprüche sind nicht hoch... ;(
 
hallöchen,

mit einem Newton ist es wie mit jedem Werkzeug: Wer damit umgehen lernt hat mehr davon!

Anfangs tut man sich ein bisserl schwerer mit dem Justieren, wie bei allem was man erst lernen muss, aber das hat man schnell drauf. Auto fahren ist wesentlich komplizierter, und man muss wesentlich mehr beachten, und geht doch auch.

Mit den Refraktoren ist es auch nicht immer easy - ich hatte lang mit einem Achromaten von der Stange zu kämpfen, bis ich die Linsen im halbwegs richtigen Abstand hatte und zueinander und zum Tubus justiert hatte. Leider bekommt man nicht immer einen sauber justieren Refraktor, und der Händler damals wollte ihn partout nicht zurücknehmen. Also habe ich mich damit beschäftigt und schlau gemacht und rumgebastelt bis es besser war (leider nicht wirklich gut, dazu hätt ich die Linsen ineinanderschieben müssen).

Die Newtons die heute "von der Stange" kommen sind wesentlich besser als vor 20-30 Jahren (das sagt bitte der Herr Suiter in seinem schönen Buch "startesting astronomical telescopes", und nicht ich allwissender Ober-Angeber ;-), mit Zug und Druckschrauben, Crayford-OAZ und einigermassen brauchbaren Tuben. Sogar aus der Box heraus sind die ganz gut brauchbar, wenn man eben damit umgehen kann. Ich habe seit 25 Jahren einen englischen Newton mit flexiblem Plastikrohr und wackeligem Zahnstangenauszug (schon getauscht), alles andere als justierstabil, und selbst mit dem habe ich wunderbar 1994 die Einschläge in den Jupiter gesehen.

Also bitte hört nicht auf den [zensiert] und lernt den Newton benutzen wenn ihr ihn habt - er wirds euch lohnen!

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

Also bitte hört nicht auf den [zensiert]

Ich würde nicht gleich jeden der hier schreibt, dass er gerne den Mond mit einem Refraktor beobachtet als [zensiert] betiteln.

Die Leute die hier geschrieben haben, dass sie einen Refraktor bevorzugen würden, haben tatsächlich Vergleiche am Himmel mit verschiedenen Instrumenten gemacht und ihre Erfahrungen dabei gesammelt.
Dabei mußten sie offensichtlich feststellen, dass die Spiegelteleskope mit denen sie verglichen haben, kein so schönes Bild am Mond lieferten. Das ist wohl erstmal eine Tatsache und entspricht auch oft meinen Erlebnissen.
Und wenn hier jemand die Erfahrung machte, dass ein 7" Apo am Planeten mehr zeigte als ein 18" Newton von ICS, so finde finde ich das nicht besonders erstaunlich. Abgesehen davon, dass auch bei einem ICS Newton (sagen wir bei f4 (!) )alles stimmen muß, bevor er am Planeten seine Leistung zeigen kann, dürfte das Seeing nämlich nur selten so gut sein, als das selbst theoretisch der theoretisch tolle Newton das am Planeten auch zeigen kann.

Karsten:

Silberdobby gegen 7"f/8 TMB an Jupiter und M13:
Gleichstand. Leut TMB Besitzer vielleicht eine Spur eines Minivorteils
von Dobby an Jupiter weil die Farben noch etwas realistischer waren.
An M13 vielleicht eine Spur Vorteil des TMB weil die Randsterne
des Kugelhaufens ein Spur sauberer definiert sein könnten als im Dobs.

Karsten, ich kenne Deinen Silberdobby und er ist wirklich ein ganz ausgezeichnetes Allrounfernrohr, dass auch am Mond und an den Planeten hervorragend ist.
Aber, wenn das der Vergleich mit dem 7" TMB ist, mit dem Teleskop von Hannes vor einigen Jahren, dann hast Du bisher immer vorweg mit Bedauern erzählt, dass leider das Seeing so schlecht war, dass man überhaupt keine sinnvolle Schlüsse über die Leistungsfähigkeit ziehen konnte. Das solltest Du dann vielleicht auch erwähnen, bevor in der Erinnerung Dein Silberdobby immer besser wird.

Die richtig tollen Newtons die ich kenne, haben auch richtig gute Optiken und sind auch richtig gut optimiert. Dazu bedarf es aber langjähriger Erfahrung und auch etwas handwerklichen Mut, denn es gibt ein Dutzend Stellschrauben, bevor das alles optimal erfüllt ist. All diejenigen die das nicht können oder wollen (das sollte man auch mal akzeptieren) so abzuqualifizieren ist nicht in Ordnung.
Oder Karsten würdest Du das selber schweißen einer Fangspsieglespinne, wie Deiner, als mal eben für jeden möglich bezeichnen? So weit ich weiß hattest Du dafür auch massive Unterstützung von einem ausgewiesenen Optikguru.
Die Stunden, die er in die Optimierung Deines Silberdobbys gesteckt hat, kannst Du ja mal mit 75 Euro ansetzen und mal ausrechnen was dann Dein Silberdobby mittlerweile kostet. Oder glaubst Du, dass Kurt das auch für die sagen wir 2000 weitere Sternfreunde in seiner Freizeit umsonst machen wird, bis alle GSO's so optimiert sind wie Deiner?

Viele Grüße, Jürgen



 
hallo Jürgen,

der "[zensiert]" bezog sich aussschliesslich auf Andreas, der mich doof angestänkert hat!

Im Vergleich Refraktor - Spiegel möchte ich selbstverständlich niemandes Erfahrung in Abrede stellen, fällt mir nicht im Traum ein. Aber meine eigenen Erfahrungen möchte ich schon schreiben dürfen bittschön. Das ist ja momentan einer der Punkte auf die sich mein Interesse fokussiert, und deshalb habe ich den 6" f6 zum ED120 gekauft, um zu sehen wie der Vergleich aussieht.

Dieser Vergleich ist im übrigen schon zur Genüge von klugen und unparteiischen Leuten angestellt worden, sie haben das Instrument der MTF darauf angewendet. Da geht der Vergleich 7" Apo gegen 18" Spiegel doch recht eindeutig und unspektakulär aus, selbst das Seeing eingerechnet (der Apo arbeitet an seiner Grenze, der Newton ist unterfordert). Man sieht ja auch, welche Instrumente professionelle Insitutionen nach reiflicher Prüfung anschaffen, die machen das nach den Fakten und ziemlich emotionslos.

Wie gesagt, der Newton "von der Stange" ist durchaus verbesserungswürdig, aber er ist nicht sooo schlecht wie hier schon geschrieben wurde. Auch bei den Refraktoren kann man nicht sicher sein, dass man einen kauft und alles passt. siehe zB da: Equinox mit Problemen Mit etwas Glück hat man aber das bedienerfreundlichere Instrument, das ist ja auch was Schönes.

Ich habe extra erwähnt dass bei mir Gleichstand herrscht zwischen Apos und Spiegel, um zu zeigen dass ich mich möglichst unparteiisch damit befasse. Aber schön langsam bekommt jedes meiner Scopes seinen Verwendungszweck, es kristallisiert sich heraus was ich für was am liebsten verwende. Dass ich hier mehr für die Newtons schreibe, liegt einfach an meinem Hang zum Ausgleich, wenn hier jemand stupide verzapft "es gibt fast nur schlechte".

Das kann bei anderen Leuten durchaus anders ausgehen, manche lieben es einfach hinterm Refraktor gemütlich im Stuhl zu sitzen und das macht auch viel von der Beobachtungserfahrung aus. Beim grossen Newton auf der EQ6 muss ich auf der Trittleiter stehen, das ist nicht jedermanns Sache.

Und nochmal: den Newton bedienen kann man lernen! Es macht sogar Spass! Ich habe es auch gelernt, nach Anleitungen im Netz und hier im Forum, und jeder andere kann das auch.

Ich finde, Linse und Spiegel ergänzen sich prima, ganz wie Günther es in seinem Motto schreibt. Und jeder soll auf seine Art glücklich werden, gottseidank müssen wir nicht alle dasselbe denken und nachbeten.

lg und cs, Tommy

 
Hi, Schweißen ist bei der Herstellung einer guten Fangspiegelspinne nicht notwendig. Man braucht lediglich ein rundes Stück Aluminium, ein Tapeziererlineal, ein paar Drahtstifte vier lange Sechskantmuttern, ein paar Schrauben, eine grobe Raspel,eine Metallsäge und eine Bohrmaschine und in ein zwei Stunden ist das Ding fertig.Ganz ohne Schweißen.
Hier ein Foto der Spinne plus Fangspiegelzelle:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/8apm-1f.jpg
CS Mike
 
Hallo Thommy,

Dieser Vergleich ist im übrigen schon zur Genüge von klugen und unparteiischen Leuten angestellt worden, sie haben das Instrument der MTF darauf angewendet. Da geht der Vergleich 7" Apo gegen 18" Spiegel doch recht eindeutig und unspektakulär aus, selbst das Seeing eingerechnet (der Apo arbeitet an seiner Grenze, der Newton ist unterfordert).

was soll mir das jetzt sagen... ?) Du meinst also allen Ernstes man braucht diesen Vergleich an Jupiter gar nicht in der Praxis am Himmel anzustellen, weil Du hast Dir die MTF-Kurven zu den beiden Instrumenten angeschaut und deswegen muß der Sternfreund der diesen Vergleich in der Praxis gemacht unrecht haben? :totlach2:

Und jeder soll auf seine Art glücklich werden, gottseidank müssen wir nicht alle dasselbe denken und nachbeten.

Da kann ich Dir nur zustimmen, das gilt aber auch dann wenn jemand den Mond lieber mit einem Refraktor beobachtet.

Viele Grüße, Jürgen
 
Hallo Leute,

Ihr könnt es doch einfach nicht lassen, Euch mit Allgemeinplätzen zu befassen.
Ich glaube, mein letztes Posting ist auch dem Threadstarter untergegangen, weil er zeitgleich selbst geschrieben hat.

Ist es Denn so schwer, zu akzeptieren, dass man für einen guten Newton eben nicht selbst bauen muss? Warum wird der mehrfach verlinkte AOK Planetennewton nur so standhaft in der Diskussion ignoriert? Warum muss dann im Gegenzug auf den Unzulänglichkeiten der Refraktoren rumgeritten werden?

Weil Ihr es nicht lassen könnt, ungleiche Vergleiche anzustellen, um Recht zu haben.

Ich beweise jedem der wenig Ahnung hat, auf der Wiese ganz schlüssig, dass der auf einem guten 8" Newton aufgesattelte, ebenso gute 4" Refraktor mehr am Planeten/Mond zeigt, wenn ich das will. Natürlich muss ich dabei am Newton einige Dinge bewusst tun, die bei Vielen unbewusst ablaufen. Ein wenig die Justierung ruinieren, die Taukappe weglassen und die Hand unter die Tubusöffnung halten, Lüfter abschalten, bei gleicher Vergrößerung den Graufilter für den Newton vergessen, ungeeignete Okulare verwenden, über die Seeinggrenze gehen. Die Velourierung rausreißen wäre richtig toll, ist aber wohl doch etwas zu viel Aufwand.

Wenn ich beide Teleskope richtig bediene geht das ganz klar zugunsten des Newtons aus.
Das ist so, weil es nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis(!)gar nicht anders sein kann.

Lichtsammelleistung ist KEIN Optikfehler sondern eine Sache mit der man umgehen können muss, gerade bei einem Direktvergleich großer und kleiner Öffnung.
Wenn der 4-Zöller bei 150fach ein wohldefiniertes, kontrastreiches Bild zeigt und der 8-Zöller "Milch", dann kann der 4-Zöller auch ein Newton sein, denn das liegt an der AP. Um wirklich zu sehen, was Sache ist, muss ein Graufilter die Lichtflut des 8-Zöllers dämpfen und wenn mehr drin ist geht dem 4-Zöller irgendwann das Licht aus.

Es gibt sehr gute, bereits genannte echte Gründe, für eine kleine Linse, klein weil hier im Thread ja auch das vorhandene Budget eine Rolle spielen sollte. 7" Apo und 20" Gitterrohr ist wohl irgendwie nicht drin, also warum drauf rumreiten?
Es ist hingegen unsinnig, die kleine Linse nun mit aller Macht zur besseren Leistung gegenüber dem (auch möglichen) 8" Newton reden zu wollen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Jürgen,

Karsten, ich kenne Deinen Silberdobby und er ist wirklich ein ganz ausgezeichnetes Allrounfernrohr, dass auch am Mond und an den Planeten hervorragend ist.
Aber, wenn das der Vergleich mit dem 7" TMB ist, mit dem Teleskop von Hannes vor einigen Jahren, dann hast Du bisher immer vorweg mit Bedauern erzählt, dass leider das Seeing so schlecht war, dass man überhaupt keine sinnvolle Schlüsse über die Leistungsfähigkeit ziehen konnte. Das solltest Du dann vielleicht auch erwähnen, bevor in der Erinnerung Dein Silberdobby immer besser wird.

ich hatte seinerzeit ja geschrieben daß das Seeing in dieser
Nacht beim ITV in den beten Phasen Pickering 8 erreicht hat.
Insofern hast du völlig Recht, beide Teleskope wurden damals
durch das Seing begrenzt.
Allerdings ist das Seeing auch nicht so schlecht gewesen
daß ein wesentlich kleineres Teleskop hätte mithalten können.
Die Detailfülle am Planeten war schon recht interessant,
wenngleich ich bei einer großen Anzahl von Beobachtungen
(nicht aus meiner HEimatstadt heraus, sondern auf der grünen Wiese)
besseres Seing als bei dem Vergleich hatte.

NUn wird ja oft geschrieben daß der Newton bei Beeinträchtigungen
durch Seeing schon sowiso keine Chance gegen einen Apo hat.
Ich denke das Argument kann man für annähernd gleich große Öffnung
als widerlegt betrachten.

Und ich fürchte daß der Vergleich zum 180mm TEC ebenfalls
unter dem suboptimalen Seeing leiden wird. Den der steht
am Rande einer Stadt und von daher erwarte ich nicht,
daß die dortige Luft(un)ruhe ihn öfter als 3 bis 6x im Jahr
zur Höchstform auflaufen läßt.

Die Fangspiegelspinne meines Newtons ist vonn Kurt aus gebrauchten
Sägeblättern zusammengebraten worden. Man hätte aber auch
problemlos eine käuflich zu erwerbende Spinne nehmen können.
Aber eines ist ganz richtig:
Ohne die von Kurt im Laufe der Jahre gemachten Untersuchungen
zum Temperaturverhlten von teleskopen unter freiem Himmel
und zum Tubusseeing und was man deswegen unternnehmen kann/
sollte/müßte hätte mein Dobby nicht diese gute Performance.

Die käuflich zu erwerbenden Teleskope unterliegen alle mehr
oder weniger stark verschiedenen Zwängen.
Es soll transportabel sein, kompakt wirken, nett anzuschauen sein,
noch auf eine bestimmte Montierung passen, etc.

Im Grunde ist das auch bei den refraktoren nicht anders.
Sie sollen kurz und lichtstark sein, obwohl ein etwas licht-
schwächerer Apo visuell für manche Zwecke vorteilhafter wäre.

Manche Hersteller sparen sich Blenden (schon weil der Tubus
des Apos so eng ist) un kleben Schleifpapier gegen Streulicht ein.

Es geht mir auch nicht darum hier den Newton über dn grünen Klee
zu loben. Nur wenn man liest was einige user schreiben,
dann fragt man sich doch ob die jemals mit einem guten Newton
beobachtet haben. Von optischen Prinzip her kann ein Newton
mit einem etwas kleineren Apo mithalten. Mehr wollte ich gar
nicht sagen.

Und grundsätzlich ist es viel schwieriger aus einem Newton
die mögliche Leistung heruaszuholen, als aus einen Apo.
Ich denke doch daß ich das auch deutlich gemacht habe.

Viele Grüße, Karsten
 
hallo Jürgen,

nein, jeder soll immer vergleichen, das ist immer gut! Wenn der 18" dann schlecht abschneidet gegen den 7", könnte man sich aber Gedanken machen warum. Und das nicht generell für eine ganze Klasse von Teleskopen als gegeben annehmen.

Und ja, ich gehe selber sehr gerne mit dem 120ED mit Bino am Mond spazieren, und bin recht glücklich dabei :-)))

lg Tommy
 
Hallo Karsten,

dieser ausgeglichenen Betrachtung kann ich in allen Punkten nur zustimmen. :)

Thommy:

Und das nicht generell für eine ganze Klasse von Teleskopen als gegeben annehmen.

Das würde ich auch nicht tun, ich kenne wie gesagt auch ganz hervorragende Newtons. Wenn hier aber jemand sagt, dass er es mit dem "basteln" und justieren nicht so hat, dann darf man sogar als Newtonfan mal empfehlen, dass ein 4" ED Apo keine schlechte Wahl ist, um Freude bei der Beobachtung am Mond zu haben. Genauso wie ich übrigens dem Fragesteller zunächst empfohlen habe lieber einen 150/1200 Newton in Betracht zu ziehen, statt einem 150/1200 Achromaten.


Viele Grüße, Jürgen



 
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