Teleskop Kauf für 5000 Euro !

Wichtig wäre es zunächst einmal, durch viele verschiedene Teleskope zu schauen (zBsp. bei einem Teleskoptreffen) um hierbei dann festzustellen, was man selbst mit den größten dieser Teleskope alles NiCHT sieht!
Vor allem erleuchtend ist dann, wie dasselbe Objekt mit unterschiedlichen Teleskopen aussieht, die direkt nebeneinander stehen. Da habe ich schon die ein oder andere Überraschung erlebt. Gerade wenn es an die hohen Vergrößerungen geht, ist groß ist nicht unbedingt besser. Da zählt eher die Qualität.

Die Vorteile der SCs sind natürlich klar. Die sind leicht, und die kurze Bauweise mit Einblick hinten ermöglicht ein bequemes beobachten. Das ist gerade wenn man älter wird viel wert. Man kommt in der Regel auch einfach so mit einem Binokularansatz in den Fokus (darüber würde ich bei Mond und Planeten tatsächlich nachdenken, auch wenn das wieder extra kostet). Das System ist geschlossen, man muss sich keinen Kopf machen, dass Dreck und Spinnen rein kommen. Aber die Dinger haben natürlich auch Nachteile.

Da es noch keiner erwähnt hat...für Mond und Planetenfotografie sind die Teile sehr gut geeignet. Für Deepsky Fotografie nicht. Selbst mit Reducer hat man mit dem 9,25"er noch gut 1,5m Brennweite und die Optik ist dann trotzdem noch langsam + den ganzen Transmissionsverlusten. Ohne Vollformat hat man nur ein kleines Feld. Aber Vollformat geht mit dem Reducer meines Wissens nicht. Jetzt kann man natürlich stattdessen große Pixel nehmen. Das gibt es im APS-C Format aber nicht mehr im Consumerbereich. Außer in Nächten mit außergewöhnlichem Seeing kann man die Brennweite nicht nutzen. Das Bild ist flau. Dazu bleibt es dunkel, man muss ewig belichten. Das muss die Montierung mit der Brennweite und dem Hebel erst mal können. Die muss dann schon DEUTLICH überdimensioniert sein und gut laufen. Die einzige Option, die einem bleibt, ist eine große und schwere Montierung zu kaufen und dann mit einer nochmal ziemlich teuren dezidierten Astrokamera mit Binning aufzunehmen. Ja, das geht auch irgendwie und es gibt sicher jemand, der damit gute Bilder macht. Aber da muss man schon wissen was man macht, damit da was vernünftiges bei raus kommt. Einfach die Systemkamera rein hängen, hat da seine Grenzen.

Bevor ich mir sowas wie den Seestar kaufen würde, würde ich eher auf das Pegasus Smarteye sparen. Das kannst du in jedes Teleskop stecken und da hast du es in der Hand, ob das Bild gut oder schlecht wird. Ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Astrofoto gesehen, das mit einem Seestar aufgenommen wurde und von dem ich gesagt hätte, dass das gut ist. Da sehen immer die Sterne nicht schön aus, die Optik ist winzig und das kombiniert mit einem kleinen Sensor. Klar für den Preis ist es ok. Aber was gescheites ist anders. Wenn du sowas willst, kannst du dir auch deine Planetenkamera nehmen und in einen etwas besseren Sucher stecken. Das kannst du dann über das Laptop genauso gut live stacken und zuschauen. Außerdem kann man durch das Smarteye auch durch schauen. Das kann man beim Seestar nicht.
 
Da es noch keiner erwähnt hat...für Mond und Planetenfotografie sind die Teile sehr gut geeignet. Für Deepsky Fotografie nicht. Selbst mit Reducer hat man mit dem 9,25"er noch gut 1,5m Brennweite und die Optik ist dann trotzdem noch langsam + den ganzen Transmissionsverlusten. Ohne Vollformat hat man nur ein kleines Feld.

Also erstens war DS Fotografie ja überhaupt nicht das primäre Ziel sondern Mond und Planetenfotografie und gerade dafür ist ein SCT bestens geeignet.
Und zweitens gibt es sehr wohl eine Möglichkeit ein SCT in eine sehr schnelle DS Fotooptik zu verwandeln.


Bevor ich mir sowas wie den Seestar kaufen würde, würde ich eher auf das Pegasus Smarteye sparen. Das kannst du in jedes Teleskop stecken und da hast du es in der Hand, ob das Bild gut oder schlecht wird. Ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Astrofoto gesehen, das mit einem Seestar aufgenommen wurde und von dem ich gesagt hätte, dass das gut ist. Da sehen immer die Sterne nicht schön aus, die Optik ist winzig und das kombiniert mit einem kleinen Sensor.

Beim SCT ist dir die Brennweite zu groß hier nun wieder zu klein, dir ist ja nichts recht.
Es hat aber jede Brennweite ihre Berechtigung und ihren Einsatzweck, vom einfachen Fotoobjektiv der DSLR mit dem schöne Aufnahmen der Milchstraße gelingen bis zu den hohen Brennweiten eines SCT mit dem dann zb. kleine aber helle Planetarische Nebel wie der Ringnebel besonders detailreich abgebildet werden können.
Und auch die 250mm des Seestar haben zwischen den beiden Extremen natürlich ihren Platz.
Mit dem Mosaikmodus sind mit dem Seesrtar auch sehr große Felder möglich.
Und die Sterne sind auch nur direkt aus dem Seestar etwas größer.
Stapelt und bearbeitet man die Bilder extern am PC stehen die Ergebnisse mit dem Seestar denen mit klassischer Astrofotoausrüstung nicht nach.


Hier mal ein Mosaik mit mit gigantischem Feld.


Außerdem besteht bei einem SCT ja jederzeit die Möglichkeit für DS Fotografie einen kleinen APO noch mit auf die Montierung zu setzen bzw. anstelle des SCT einen größeren auf die die Montierung des SCT zu setzen vorausgesetzt man verwendet eine Deutsche Montierung wie hier ja auch vorgesehen und keine Gabel für das SCT.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Stapelt und bearbeitet man die Bilder extern am PC stehen die Ergebnisse mit dem Seestar denen mit klassischer Astrofotoausrüstung nicht nach.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Wenn man will, dass seine Seestar Aufnahmen so aussehen wie oben, muss man nochmal dasselbe Geld in Software investieren, das man eine KI hat, die einem die Sterne entsprechend korrigieren und runter rechnen kann. BXT kann das nach belieben. Damit kannst du aus Quarzen Funken machen. Das sieht man auch an den extrem ausgelaufenen Farben in den blauen Sternen. Das geht aber nur bei Sternen. Bei Galaxien und Nebeln sieht das schon ganz anders aus.

Hier mal zu Vergleich eine Aufnahme von mir bei eher schlechtem Seeing und mittlerer Brennweite. Integrationszeit ist vergleichbar. Das ist mit Freeware bearbeitet. Da ist nicht mal Deconvolution drauf. Zwischen der Tiefe der Aufnahmen liegen Welten, obwohl das SNR vergleichbar sein sollte.

Trotz der viel höheren Brennweite, ist das Bildfeld bei mir trotzdem noch größer, obwohl der Sensor auch nicht der größte ist. Das ist der gleiche, der auch im Smart Eye verwendet wird.

Der Unterschied ist einfach, dass meine Aufnahme geguidet, gedithert und hintergrundlimitiert belichtet wurde. Der Seestar kann das nicht. Und deshalb wird man mit dem auch nie diese Tiefe erreichen. Selbst wenn man wie oben gleich mit mehreren KI drüber bügelt. Man kann damit schon einigermaßen respektable Bilder machen. Aber mit den Ergebnissen von klassischer Astrofotografie können die Smartteleskope prinzipiell nicht mithalten, da die Aufnahmetechnik einfach ihre Limits hat. Bei Kugelsternhaufen mag man das mit KI Bildbearbeitung noch einigermaßen kompensieren können, bei Galaxien oder Gasnebeln geht das aber nicht. Das versinkt alles in dem unruhigen Hintergrund. Wenn man diese Tiefe will, muss man guiden, dithern und hintergrundlimitiert belichten. Ohne das geht das nicht.

M13_ganzneu2.jpg


Das ist übrigens mit dem Teleskop gemacht, dass ich mir damals aus den selben Überlegungen wie der TE gekauft habe. Visuell hauptsächlich Mond und Planeten und noch eine Option offen haben für Fotografie. Bei mir war das ein 5" ED Apo. Der löst natürlich nur halb so gut auf wie das C9.25, aber den Mond kann man damit auch ordentlich aufnehmen. Bei Planeten hat es seine Grenzen.

Der 5" Apo ist so in etwas das, was einem Allrounder am nächsten kommt. Der liefert visuell schon ordentlich, braucht nicht auskühlen, ist noch nicht so schwer, hat mit Reducer genau die richtige Brennweite zum Fotografieren. Der kann halt alles gut aber nichts perfekt.

Ich will da jetzt aber auch nicht dogmatisch werden. Hab auch keine Lust endlos Energie in so einen Thread zu stecken. Im Prinzip ist es mir egal, wofür der TE sein Geld ausgibt. Jedem seins. Wenn der TE mit dem C9.25 glücklich wird, ist mir auch recht.
 
Wenn man will, dass seine Seestar Aufnahmen so aussehen wie oben, muss man nochmal dasselbe Geld in Software investieren, das man eine KI hat, die einem die Sterne entsprechend korrigieren und runter rechnen kann. BXT kann das nach belieben.

Na ja es gibt durchaus kostenlose Alternativen mit denen auch schon eine ganze Menge geht.
Beim oben verlinkten Mosaik des Cirrusnebel kam zum Einsatz.

Bearbeitung mit Siril 1.3.5 Beta / Graxpert / Gimp

Das gibt es alles kostenlos.

Trotz der viel höheren Brennweite, ist das Bildfeld bei mir trotzdem noch größer, obwohl der Sensor auch nicht der größte ist.

Ja die Bildfeldrotation schränkt das Feld bei AZ Aufstellung ohne Derotator ein aber das Seestar verfügt ja nun auch über einen EQ Modus.

Der Unterschied ist einfach, dass meine Aufnahme geguidet, gedithert und hintergrundlimitiert belichtet wurde. Der Seestar kann das nicht. Und deshalb wird man mit dem auch nie diese Tiefe erreichen.

Ja bei AZ Aufstellung hat man eine Limitierung der Einzelbildbelichtungszeit was die Möglichkeiten in der Tat beschränkt aber das ist im EQ Modus ja nun nicht mehr so.
Das man bei 250mm Brennweite bzw. einem Abbildungsmaßstab von 2,39“/Pixel unbedingt Guiden muss sehe ich nicht so.
Klar wer mit großer Brennweite und zb. 0,5“/Pixel arbeitet wird um das Guiden nicht rumkommen aber bei 2,39“/Pixel ist das schon noch etwas anders.
Die ganzen Astro Tracker für DSLRs werden ja auch nicht geguidet, die haben in der Regel nicht mal eine Deklinationsachse.

Aber mit den Ergebnissen von klassischer Astrofotografie können die Smartteleskope prinzipiell nicht mithalten, da die Aufnahmetechnik einfach ihre Limits hat.

Natürlich spielt es eine Rolle welchen Aufwand man betreibt und ja das Seestar hat natürlich aufgrund des sehr günstigen Preises seine Grenzen.
Das bedeutet aber nicht das es generell bei allen Smartteleskopen so sein muss.

Klar wer eine kleine Fotoptik wie zb. das Redcat 50 verwendet die alleine schon das doppelte wie das komplette Seestar kostet der darf eine bessere Abbildung und ein größeres korrigiertes Feld erwarten.
Es ist aber nicht verboten das Redcat 50 in ein Smartteleskop zu verwandeln.
Es mit großem Sensor und einem Derotator auszustatten damit auch in AZ Aufstellung keine Bildfeldrotation auftritt die das nutzbare Feld beschneidet und wo auch längere Einzelbelichtungszeiten möglich werden.
Und auch guiden wäre natürlich bei einem Smartteleskop möglich wenn dies notwendig wird.

Und man kann es dann natürlich auch genauso intelligent machen wie das Sesstar oder andere Smartteleskope.
Was mit einem Smartteleskop geht und was nicht ist also einfach nur eine Frage des Aufwands und der Kosten.
Es spricht aber nichts prinzipiell dagegen das man bei entsprechendem technischem Aufwand mit einem Smartteleskop nicht die gleichen Ergebnisse wie mit herkömmlicher Fotoausrüstung erhalten kann.

Das ist übrigens mit dem Teleskop gemacht, dass ich mir damals aus den selben Überlegungen wie der TE gekauft habe. Visuell hauptsächlich Mond und Planeten und noch eine Option offen haben für Fotografie. Bei mir war das ein 5" ED Apo. Der löst natürlich nur halb so gut auf wie das C9.25, aber den Mond kann man damit auch ordentlich aufnehmen. Bei Planeten hat es seine Grenzen.

Der 5" Apo ist so in etwas das, was einem Allrounder am nächsten kommt. Der liefert visuell schon ordentlich, braucht nicht auskühlen, ist noch nicht so schwer, hat mit Reducer genau die richtige Brennweite zum Fotografieren. Der kann halt alles gut aber nichts perfekt.

Ja absolut, die Entscheidung könnte hier auch auf einen 5“ Apo fallen.
Ich bin übrigens ja auch eher für klein aber fein.
Es bestand aber ausdrücklich ein Fokus auf Planeten und letztlich sollte man natürlich auch respektihren das der Wunsch Richtung SCT ging.
Und wenn für den angedachten Zweck nichts prinzipiell dagegenspricht dann sehe ich keinen Grund ihm SCT aus und einen APO einzureden.

Grüße Gerd
 
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Man kann mit einem SC wunderschön Deepsky fotografieren
M96
ich sage mal für Amateur geht es fast gar nicht anders< und langsame F/7 hat man mit Apo auch.
Es ist natürlich nicht so das man mit der Brennweite als Anfänger gut umgehen kann.
Die HD Montis mögen aber auch nicht viel Brennweite, da kommt man mit 5K€ nicht hin.
Ein 10" F/3 Newton wäre da eher beherschbar

Gruß Frank
 
ich sage mal für Amateur geht es fast gar nicht anders< und langsame F/7 hat man mit Apo auch.

Na na ein Reducer für den APO wurde schon erfunden und wenn es speziell für DS Fotografie sein soll kann der APO auch F6 haben + 0,75x Reducer macht F4,5.
Das wäre das was ich da empfehlen würde.

Es ist natürlich nicht so das man mit der Brennweite als Anfänger gut umgehen kann.

Wenn man weniger Brennweite möchte ist es das Einfachste eine kleinere Öffnung zu nehmen.
Dann bekommt man bei gegebener Öffnungszahl automatisch eine kleinere Brennweite.
Statt des C9,25 könnte man zb. ein C6 nehmen, das hat „nur“ 1500mm Brennweite und mit 0,63x Reducer sind es 945mm.
Wer also bei einem SCT mit für DS Fotografie zu großer Brennweite hadert ist selber schuld, wenn er ein zu großes SCT gekauft hat
Alternativ geht natürlich auch ein APO.

Die HD Montis mögen aber auch nicht viel Brennweite, da kommt man mit 5K€ nicht hin.

Die HD Motius mögen genauso viel oder wenig Brennweite wie die herkömmlichen EQ Montierungen.


Ein 10" F/3 Newton wäre da eher beherschbar

Ach her je, ein extremer F3 Newton ist alles andere als gut beherrschbar.
Der ist extrem zickig und hat ein extrem kleines beugungsbegrenztes Feld.
Er muss daher sehr gut justiert sein und die F3 stellen sehr hohe Anforderungen an den Komakorrektor, selbst teure Modelle dürften hier an ihre Grenzen kommen.
Die Wellenoptische Schärfentiefe ist bei F3 sehr klein, der Sensor muss perfekt ausgerichtet sein, die kleinste Verkippung hat erhebliche Folgen.
Der Fokus ist sehr kritisch.

Wenn ich eine Brennweite um die 750mm möchte dann wäre ein APO um die 120 Öffnung für mich die erste Wahl und nicht so ein zickiges Monster.

Grüße Gerd
 
Moin, habe mich Entschieden und mir heute diese Kombination bestellt !
Was haltet ihr davon, ist das Brauchbar ?
 

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Hallo Michi,

das Teleskop und die Montierung sind mit Sicherheit nicht schlecht. Aber du hast nie geschrieben wie deine Einsatzbedingungen sind. Wo baust du auf, Gartensternwarte oder immer mobil. Daher kann auch keiner von uns sagen, ob es das richtige für dich ist.
Wir beide sind sicher so im gleichen Alter, wenn du schon 50 Jahre alte Erfahrungen im Astrobereich hast. Für mich ist deine ausgewählte Ausrüstung nicht geeignet.
Ich baue immer im Garten auf und nach den Aufnahmen in der Nacht auch wieder ab. Deine Ausrüstung wär mir dafür auf Dauer einfach zu schwer. Daher habe ich mich für eine leichte Harmonic Drive Montierung mit recht hoher Zuladung und einen APO entschieden. Ein MAK ist auch noch da. Beide Konfigurationen kann man im Ganzen wegtragen ohne sich den Bruch zu heben.

Ich wünsche dir aber viel Erfolg und berichte mal was von deinen ersten Erfahrungen!
 
Moin, habe mich Entschieden und mir heute diese Kombination bestellt !
Was haltet ihr davon, ist das Brauchbar ?

Wenn gut justiert ein schönes Instrument. Gut für Planeten und Mond. Für Deepsky-Astrofotografie schränkst du dich mit der Brennweite jedoch weitgehend auf Galaxien und planetarische Nebel ein, was aber auch sehr viele tolle Objekte sind.

Montierungsmäßig musst du sehen, wird auf jeden Fall eine Herausforderung für Deepsky mit längeren Belichtungszeiten, würde da nicht zu viel erwarten.

Im Abbildungsmaßstab landest du mit dem C9,25 wahrscheinlich um 0,3 Bogensekunden pro Pixel mit einer gängigen Kamera - das ist sehr anspruchsvoll an die Nachführung und erfordert recht lange Belichtungszeiten.
Guiding ist auf jeden Fall Pflicht.

Wäre zum Einstieg nicht meine 1. Wahl gewesen, aber dir muss es gefallen und passen.

Viel Erfolg mit der Kombination.
 
Im Abbildungsmaßstab landest du mit dem C9,25 wahrscheinlich um 0,3 Bogensekunden pro Pixel mit einer gängigen Kamera

Wobei es auch für das nun ausgewählte EdgeHD 925 einen Reducer gibt.


Grüße Gerd
 
Meiner Meinung nach macht man mit der EQ6-R Pro nach wie vor nichts falsch. Ich schätze die Montierung sehr, sie steht wie gemauert.

Auch das EdgeHD ist sicher keine schlechte Wahl, aber ein etwas spezielleres Instrument.

Am Ende gesellt sich sowieso das eine oder andere Insrument dazu.

Viele Grüße,

Günther
 
Wenn du 5000 € hast, kaufe für 4000 € die beste Montierung, die du kriegen kannst. Die Montierung bleibt. Für den Rest einen gebrauchten Mak, Newton oder Apo und eine Kamera mit kleinen Pixeln, für deine Zwecke ohne Kühlung.
CS Harald
 
Moin,
Habe da noch Mal eine Frage :
Bei Temu und Alibaba werden Omni und Celestron Okulare zu einem guten Preis angeboten !
Taugen die was, oder sind das gefälschte mit schlechter Optik ?
LG. Michi
 
Möchte hauptsächlich Planeten, Mond und Sonne beobachten !
......... bin da kein Experte,.......... aber wer 5000,-€ für ein Setup investiert, hat dem Anschein nach nicht daran gedacht, als das die Anschaffung der Optik+Monti an sich das günstigste sind :)

In der Kette des Optiksystems steht nun dein C9,25 und wenn am Auge die dem C9,25 inne lebende Qualität ankommen soll, darf ein Glied im System keine Schwäche sein.

PS: ach ja, und ob der Handel der genannten Marktplätze der generell richtige Weg ist, darf sich angesichts in D ortsansässiger Händler jeder selbst fragen.
Auch der Forums-Marktplatz ist im Sinne der Nachhaltigkeit eine gute Wahl - sofern Geduld vorhanden ist.

Welche Okularpalette hast du überhaupt angedacht?
 
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Wir beide sind sicher so im gleichen Alter, wenn du schon 50 Jahre alte Erfahrungen im Astrobereich hast. Für mich ist deine ausgewählte Ausrüstung nicht geeignet.
Ich baue immer im Garten auf und nach den Aufnahmen in der Nacht auch wieder ab. Deine Ausrüstung wär mir dafür auf Dauer einfach zu schwer. Daher habe ich mich für eine leichte Harmonic Drive Montierung mit recht hoher Zuladung und einen APO entschieden.
Hallo,

nun ja, das ist durchaus individuell sehr unterschiedlich.
Ich habe auch 50 Jahre Astronomie "auf dem Buckel" und bringe immer noch ein C11EHD auf einer AZ-EQ6 mobil zum Einsatz und das sogar wesentlich öfter als den 5"-Apo auf der SP-DX. Der Trick liegt in "C14 Setup for girly men", einfach mal nach dem Video googeln.
Ich nutze dafür allerdings einen in der Höhe fein verstellbaren Keyboard-Ständer. Wenn der in der Höhe mal richtig eingestellt ist, passt auch die Teleskop-Balance schon perfekt bei der Montage.
Ich finde das Setup mit C9.25 EHD und EQ6 somit absolut OK.
Bleibt nur die Frage nach dem Restbudget für vernünftige Okulare.

VG
Günter

Edit: ich bezog mich auf den zweiten Teil des Videos (Demontage) und habe gerade gesehen, dass sich der Typ im ersten Teil (Montage) unnötig abmüht. Der Trick liegt darin, den Stuhl (bzw. in meinem Fall der Keyboard-Ständer) schon bei der Montage so zu verwenden, wie es der Typ im Video nur bei der Demontage macht.
Ist mir unverständlich, warum er es nicht gleich bei der Montage so macht, geht doch dann auch viel leichter.
Also den Tubus mit der Schmidt-Platte nach unten auf den Stuhl stellen, waagerecht in die Aufnahme der Montierung reinschieben, festziehen, Stuhl wegnehmen, fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,
deine Notiz vom Freitag 20.07 Uhr: wundere mich über den Preis des Reducer zum 9.25"
Meiner mit 0,5 kostete bei TS runde 170 Euronen ( 1 1/4") für das C 8......
Letzte Woche günstig ein Zoom 3-8mm "ergattert", "gg". Bin echt erfreut, was mir jetzt das C 8 bringt, davor ein 8-24mm im Einsatz. Anstatt "vernünftige Okulare" zu kaufen plädiere ich für ein Zoom. Der Wechsel wurde schon lästig, sorry, besonders wenn man schnell von min. zum max. gehen will (du weißt ja, V.St.)

Gruß Günther
 
Interessant, wieviele Namensvetter von mir hier schreiben!😀

Für den Anfang halte ich die von mir oben verlinkten Goldkanten Okulare für nicht so schlecht.

Meine waren als Beifang bei einer AZ-EQ6 Pro dabei und ich wollte sie eigentlich gleich wieder verkaufen, da ich bereits einen kompletten Satz Explore Scientific 82• Okulare hatte. Dann habe ich mal durchgeschaut und fand sie nicht so schlecht und habe sie behalten.

Ich bin aber auch kein Core Spechtler und für mich reichen die Explore Scientifif 82 und die Pentax XW Okulare aus.

Viele Grüße,

Günther
 
Hallo Günther,

deine Notiz vom Freitag 20.07 Uhr: wundere mich über den Preis des Reducer zum 9.25"
Meiner mit 0,5 kostete bei TS runde 170 Euronen ( 1 1/4") für das C 8......

ich weiß nicht welchen du meinst aber der billige 1,25“ 0,5x Reducer von TS kostet 59,90.
Der ist universell und korrigiert nicht die Koma eines klassischen SCT.
Er hat lediglich 22,5mm freien Durchlass was bei Faktor 0,5 im Fokus einem voll ausgeleuchteten Feld von mickrigen 11,25mm entspricht.

Die einfachen Reducer für SCTs die um die 170 kosten haben einen Faktor um die 0,63 und bieten 23mm korrigiertes Feld.
Der von mir oben verlinkte teure 0,7X für das EdgeHD 925 bietet 42mm korrigiertes Feld und hat 60mm freien Durchlass.
Das ist also eine völlig andere Liga wie ein 1,25“ Reducer mit mickrigen 22,5mm freien Durchlass.
Es sollte daher nicht verwundern das der Preis ein ganz anderer ist.

Letzte Woche günstig ein Zoom 3-8mm "ergattert", "gg". Bin echt erfreut, was mir jetzt das C 8 bringt, davor ein 8-24mm im Einsatz. Anstatt "vernünftige Okulare" zu kaufen plädiere ich für ein Zoom.

Ein Zoom hat meist ein kleines Scheinbares Gesichtsfeld das oft auch noch variiert je nach Zoomstellung und der Einblick ist auch eher mäßig.
Ich sehe auch keine Notwendigkeit ständig die Brennweite zu wechseln so das ich kein Problem damit habe verschiedene Festbrennweiten zu nutzen.

Grüße Gerd
 
Ich habe auch 50 Jahre Astronomie "auf dem Buckel" und bringe immer noch ein C11EHD auf einer AZ-EQ6 mobil zum Einsatz und das sogar wesentlich öfter als den 5"-Apo auf der SP-DX. Der Trick liegt in "C14 Setup for girly men", einfach mal nach dem Video googeln.

Es ist ja nicht nur der Aufbau, sondern auch die Schlepperei zum Beobachtungsplatz und zurück. Hier spielt natürlich auch die Situation vor Ort eine große Rolle.
Es macht einen gewaltigen Unterschied ob ich alles nur wenige Meter vor die Tür zu tragen brauche oder muss ich es jedes Mal aus dem 5. Stock durch das Treppenhaus wuchten, dann 500m zum Auto tragen, ins Auto wuchten dann am Beobachtungsplatz wieder aus dem Auto wuchten und noch mal 500m zu Fuß zum Aufstellort tragen.

Noch etwas zu den Okularen.
Ein F10 System ist hier sehr genügsam, da funktioniert jede billige Scherbe.
Man muss hier also keine Wissenschaft draus machen und kann auch sehr preisgünstige Okulare verwenden.
Wer ein SGF um die 70° möchte kann auch preisgünstigere Erfle Okulare zb. die TS WA Serie statt der sehr teuren Pentax XW nutzen.


Es ist eben ein großer Vorteil des F10 SCT das man hier keine teuren Okulare wie am F4 Newton benötigt.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,
das Wechseln wird nötig, wenn ich ein Veränderlichen-Feld nicht eindeutig bei schwacher Vergr. sehe, dann wechsele ich, logisch ? "gg".
Der Reducer ist mit 0,5 ausgezeichnet, das einfache Beispiel: eine Sat-Schüssel ohne und mit ergibt das doppelte Gesichtsfeld, mehr wollte ich nicht.

Gruß Günther
 
Hallo,
aus dem Jahr 2014 ist ein interess. Beitrag aufgeführt: Mein ideales Fernrohr...... Schade, daß keine weiteren Beiträge nach dieser Zeit geschrieben wurden.

Gruß Günther
 
Hallo zusammen,

das Wechseln wird nötig, wenn ich ein Veränderlichen-Feld nicht eindeutig bei schwacher Vergr. sehe, dann wechsele ich, logisch ? "gg".

Es ist ja nicht verboten, visuell & SC noch einen kleinen Widefielder dazu zu packen, sowas um 80/400, der Skywatcher 120/600 macht auch ganz nett und trotz f/5 und FH Duplet gehen die bei niedriger Vergrößerung ganz passabel, so á la besserer Sucher. Ich halte indes gerade am SC ein Sucherfernrohr für nützlich, oder anders gesagt, während man an einem f/5 Newton üblicher Größe noch gerne auf ein Sucherfernrohr verzichten kann, spielt er an SC/Mak, (also am Teleskop tendenziell höhere Vergrößerung und kleineres Gesichtsfeld) seine Vorteile aus, wenn man sich beim Aufsuchen mal verzettelt hat.
 
Ein Zoom hat meist ein kleines Scheinbares Gesichtsfeld das oft auch noch variiert je nach Zoomstellung und der Einblick ist auch eher mäßig.
Ich sehe auch keine Notwendigkeit ständig die Brennweite zu wechseln so das ich kein Problem damit habe verschiedene Festbrennweiten zu nutzen.
Das SV Bony 3-8 mm ist der Festbrennweiten ihr Tod. Nicht unbedingt an einem f10 SC aber an vielen Apos mit f7 oder f8 oder auch etwas schnelleren Newtons kann man damit hervorragend einen großen sinnvoll nutzbaren Vergrößerungsbereich abdecken. Und zwar - das ist der eigentliche Deal beim Zoom - mit allen denkbaren Zwischeneinstellungen zwischen den Klicks.

Hallo Gerd,
das Wechseln wird nötig, wenn ich ein Veränderlichen-Feld nicht eindeutig bei schwacher Vergr. sehe, dann wechsele ich, logisch ? "gg".

Das ist nicht nur bei Veränderlichen wie von Günther erwähnt lohnend sondern auch oder gerade am Mond, Planeten, Sonne, PNs, kleinen Galaxien, Kugelsternhaufen usw.... Sich da von wenigen Vergrößerungsstufen wie sie Festbrennweiten vorgeben einengen zu lassen ist bei der Leistung von den heutigen Zooms nicht mehr zeitgemäß.

Viele Grüße Felix
 
as SV Bony 3-8 mm ist der Festbrennweiten ihr Tod

Es ist einigermaßen schade, dass das Astrozoom-Set von Günther Mootz (später dann als Lacerta Astrozoom vom Teleskopshop Austria vertrieben) anscheinend komplett von der Bildfläche verschwunden ist, denn damit konnte man die Qualität und den Brennweitenbereich maßgeblich selbst bestimmen, einfach durch die Wahl des eingesetzten Okulars.
 
Hallo,
vor dem C 8 war ein Starfinder Meade (die Röhre wiegt 25 kg) seit 1995 im prakt. Einsatz, auch mit dem 8-24 mm Seben Zoom (auch das Seben Zoom kann schlechtgeredet werden, "gg",) erfüllte aber für meinen Zweck völlig das, was es sollte. Und jetzt bei dem C 8 bin ich nicht enttäuscht worden, und wollte noch einen draufsetzen. Ausgereizt dieser Tage bis 1354fach (+ 2fach Barlowlinse , ohne Reducer !! Da die Luft flimmerig war, keine absolute Scharfstellung möglich, aber die Krater usw. zogen schnell durchs GF (ich weiß, ich wiederhole mich....)
Wenn ich jetzt lese, daß APM ein Okular mit 1,6mm anbietet, frage ich mich, ist das das Ende der Fahnenstange ?????

Gruß Günther
 
Hallo,
noch etwas dazu (will keinen nerven, "gg"): Wechsel von Zoom 8-24 mm auf 3-8mm: Hatte einen Veränderlich mit 24 mm bei 11.8mag geschätzt. Jetzt der Wechsel auf 3 mm: in diesem Beob.Feld sah ich eindeutig einen Vergl.Stern mit 13.8mag, das sagt doch alles, oder ? (Lt. Cel.Beschreibung soll die Grenzgröße bei 13.2mag liegen, leider keine weiteren Einzelheiten über Augenpupille, bloße Auge sieht bis.......mag). Ich finde es beachtlich, daß daß C 8 (orangene Farbe) bis heute seine Leistung erhalten hat. Der Vorbesitzer sagte mir nichts von einer Kollimation oder dgl.

Gruß Günther
 
Hallo,
muß mich berichtigen: auf dem Reducer steht 6,3 /war der Meinung mit 0,5. Bringt es von 2032 mm BrW auf 1260 mm BrW. Hatte den verkehrten Gedanken, das eine Sat-Schüssel 2x ins GF paßte, also mußte er 0,5 lauten. Sorry, no body is perfect, "gg".
Die Anwendung mit dem 3-8 mm Zoom bringt bei 3mm noch ordentliche Sternpunkte, wenn die Atmophäre mitspielt, was ja in den verg. Tage zum Glück der Fall war !!! Mit dem ausgefallenen Hobby seit 1969 bin ich immer noch glücklich.....

Gruß Günther
 
Hallo,

ich wäre mit einem Zoom an einer EHD-Optik etwas vorsichtig, ich bin da ein "gebranntes Kind".
Ich besitze ein Leica-Zoom, das an meinen Apos hervorragend funktioniert und bezügl. Schärfe meinen Festbrennweiten nicht erkennbar nachsteht.
Aber am C11 EHD ist es ein Totalversager, das Bild wirkt ggü. den Festbrennweiten kontrastlos und ist nicht wirklich scharf zu bekommen, absolut unbrauchbar.
Ich vermute(!), dass hier evtl. eine Unverträglichkeit mit der EHD-Korrekturoptik vorliegt.
Also, wenn es ein Zoom am C.9.25 EHD sein soll, dann würde ich das vor dem Kauf vorsichtshalber testen.

VG
Günter
 
Ich nutze, wenn es ein Zoom sein soll, das SVBony SV230 Zoom am C11 EdgeHD.
Das funktioniert hervorragend.

CS, Ralf
 
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