Teleskop und Okulare Neueinstieg

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Hallo Leute

Mit dem 38MM Okular von Astroprofessional habe ich mit zwei Exemplaren gute Erfahrungen machen können. Das erste, schon etwas ältere, schwächelte am Rand ein klein wenig ist aber akzeptabel und das Zweite welches ich im letzten Jahr auf dem "Hutt" an einem 12" F5-Dobson ausprobieren konnte war besser, ja sogar richtig gut.

Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich dieses Okular einem jungen Sternfreund aus Rheinbach empfohlen. Das 3.Okular sah bis auf den Aufruck genau so aus wie die Teile von Astroprofessional war jedoch zweifelsfrei von einer anderen namhaften chinesischen Firma. Diese "Kopie" war die reinste Katastophe! Die Sterne wurden bei diesem am Rand zu ca 6-8MM großen, dreieckigen Lichtflatschen verzerrt! Daraus muß man folgern das diese Okularserien bei verschiedenen Herstellern in China und Taiwan gefertigt werden, sehen rein äußerlich bis auf dem Aufdruck exakt gleich aus, zeigen aber beim Durchblick deutliche Qualitätsunterschiede. Hier wird man wohl mit einem Gurkenlotto leben müssen und aufpassen wo sie herkommen und wer sie liefert.

Für Ludowica dürfte wahrscheinlich das 32MM besser passen (AP 5,3MM). In 30-32MM ist ein vergleichbares Okular für den Kampfpreis von 39€ allerdings landauf, landab... nirgends zu bekommen.

Wie diese Alternative abbildet müssen hier andere mal berichten. Damit habe ich noch keine Erfahrung:

30MM Okular

Beim Feldblendendurchmesser von 42MM wird hier aber deutlich geschwindelt den dieses Okular kann nie und nimmer das gleiche Feld erfassen wie ein 31er Nagler (Fb.42MM)

Wie der Günther schon richtig schrieb kann Ludowica mit dem 38MM nur die Lichtmenge einer 4"-Optik nutzen. Die Auflösung bleibt jedoch die einer 8"-Optik.

Einen zu hellen Himmelshintergrung kann man auch mit einem Neutralfilter (Graufilter/Polfilter) abdunkeln und man erhält dann einen vergleichbaren Kontrast wie mit einer kleineren Austrittspupille. Der nutzbare Bildkreis wird dabei nur geringfügig auf 42-44MM eingeschränkt da die Filter nicht das ganze 2"-Feld durchlassen können. Das ist aber immer noch deutlich mehr Feld als ein preiswertes 30 oder 32MM Okular bringt.

Gruß Peter
 
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Hallo Peter,

so ist das und ich kenne über längere Zeiträume wiederum auch einige Vergleiche unter 38er, 32er und 30er WAs (sind alles Erfle) bei denen mal hier, mal da ein Okular schlechter oder besser war. Serienstreuung begleitet halt das "Billigsegment" immer.
Aktuell habe ich gerade so ein 30er Erfle (sieht genau so aus wie in Deinem letzten Link) am Ausleihteleskop für Einsteiger im Einsatz. Es ist an f/6 okay und bringt eben deutlich nicht das große Feld des 38ers, ich halte 40 mm Feldblende für realistisch, weil etwa 1,9 Grand Feld am 8" f/6 drin sind. Das 38er brächte knapp 2,2 Grad.

Ich halte, auch weil der Fangspiegel ja bei der Abblendung auf biologisch machbare 3 mm AP und entsprechende Öffnungsbeschneidung natürlich gleich groß bleibt, den moderateren Weg für sinnvoller. Die Randabbildung ist dabei übrigens, wie wir am 16" f/4,5 mit über 8,4 mm AP sehen kommten, gar nicht mal so schlecht. Wenn ich mir 7 mm Pupillenöffnung unterstelle, sehe ich da eigentlich schon f/5,5.
Sabrina hat da am 8" f/6 und mit 3 mm Pupille schon auf f/10 "abgeblendet".

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Peter,

das Gurkenlotto kann noch mehr. Es kommt einfach immer mal wieder vor, dass einzelne Exemplare falsch zusammengebaut wurden. Es genügt, wenn ein schnell angelernter Mitarbeiter eine Linse stets verkehrt herum, oder einfach mal im Akkord zufällig verkehrt herum einbaut. Diese Möglichkeit besteht eben auch, wenn Okulare vom selben Band fallen. Aber natürlich gibt es auch den Fall der Kopie, oder auch die Variante, dass ein anderer Hersteller sich die Drehteile "für's Äußere" vom selben Zulieferer beschafft... Hier ist alles denkbar und um in diesem Segment für eine in sinnvollem Rahmen gleichbleibende Qualität zu sorgen, müsste man einen Riesen-Berg von Okularen beschaffen und vergleichen. Die Vergangenheit hat ja schon gezeigt, dass Händler freudig Charge 2, Charge 3 unter's Volk gebracht haben, und plötzlich mit Rückläufern aus allen Wolken fielen. Dann ist einfach mal eine Charge leicht geändert, oder nicht auspoliert - alles schon dagewesen.
Ich habe daheim ein 26mm LER liegen und fand die beworbene "Einzigartig hohe Randschärfe auch bei schnellen optischen Teleskopen" nicht einmal am 90/1250 vor. Auf Anfrage hat sich ES nicht dazu geäußert, ob das Ding ein Ausrutscher war, oder ob die Bewerbung mal einfach so ins Blaue und in der Hoffnung blinder Kunden getextet wurde...
Um das mal weiter zu spinnen: Es wird langsam verrückt, muss man sich jetzt von jedem Artikel erstmal drei Exemplare kommen lassen, um eine Aussage zu erhalten?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute

Bei diesen billigen Okularen mit diversen Produknamen die äußerlich bis ins letzte Detail alle gleich aussehen haben wir es wirklich mit verschiedenen Herstellern zu tun. Die Chinesen kopieren doch was das Zeug hält. Einige kommen aus China und andere von der Konkurenz aus Taiwan. Wir ,als Kunde, können das nicht immer eindeutig zuordnen wenn es nicht gerade drauf steht und selbst dann ist das immer noch mit Unsicherheiten behaftet. Da hilft nur die Wahre kommen lassen. Wenn alles paßt ist alles in Ordnung wenn nicht wird man das Teil Wohl oder Übel zurück schicken müssen auch wenn es schwer fällt und zusätzlich Arbeit macht. In all den Jahren die ich das Hobby nun betreibe habe ich nur einmal so ein Billigteil mit 20MM Brennweite zurück gesendet und bin auf ein anderes Produckt ausgewichen.

Aber das alles bringt Ludowica nun nicht wirklich weiter. Von den GSO-30MM Erfles sollten sich doch massenweise im Umlauf befinden und die Chance ist recht hoch, daß so etwas im guten Gebrauchtzustand für kleines Geld zu finden ist.

Gruß Peter
 
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Hallo zusammen,

Danke für das Bild Martin, war heute Nacht draußen, bevor ich die Antworten hier gelesen hatte, drum hab ich den Ringnebel immer noch nicht gefunden, war aber ganz nah dran. Ich brauch auf jeden Fall bald nen Winkelsucher, mit dem Dobson über mir am Himmel suchen geht echt ins Kreuz. Ich glaube, ich hab auch das Hercules Sternbild endlich erkannt und könnte mal nach M13 suchen.

Hab mich noch für kein Weitwinkel-Okular entscheiden können, ist echt nicht so einfach und ich versteh nicht alles, was Ihr hier schreibt.

Vielleicht wurde es schon beantwortet und ich habs nicht geschnallt - was ist nochmal der Unterschied zwischen Plössl und super Plössl? Der Preisunterschied ist da ja nicht sooo gravierend.

Beste Grüße
Sabrina


 
Hallo Sabrina,

ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dass iwr mit ein paar Leuten die eonige Beobachtungserfahrung mitbringen meinen, dass dieses Okular, z.B. aus einer dieser Quellen

http://www.teleskop-spezialisten.de...-2-68-GRAD-Weitwinkel-ERFLE-Okular::2454.html

http://www.teleskop-express.de/shop...-30mm-2--Gro-feld-ERFLE-Okular---68-Grad.html

https://teleskop-austria.at/SV30_30mm-Super-View-Wide-Angle-Erfle-Okular-mit-68°#m

die günstigste und potenziell brauchbarste Möglichkeit ist, ein für Dich speziell geeignetes Aufsuchokular zu finden.

Die Aufsuche ist ja derzeit noch Dein Hauptproblem und da sollte mit knapp 2 Grad Gesichtsfeld bei 40facher Vergrößerung ein großer Schritt in die richtige Richtung getan werden können.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Sabrina

Was der Günther da geschrieben hat... von mir volle Zustimmung.

Zum Unterschied zwischen Plössl und Superplössl siehe hier:

Unterschied

Plösslokulare und besonders orthoskopische Okulare bilden mit einem hochwertigen kontrastreichen und vor allem scharfen Bild ab. Sie erreichen allerdings nur ein vergleichbar kleines scheinbares Gesichtsfeld welches beim Plössl und am "Ortho" bei maximal 52° seine Grenze findet. Der Augenabstand liegt bei etwa 80% der Brennweite das wären bei 10MM Okularbrennweite 8MM Augenabstand. Unter 10MM Brennweite wird der Augenabstand immer kleiner, sodass der Einblick ausgesprochen unkomfortabel und anstrengend für einige wie mich sogar unmöglich wird. Daher nutzt man diese Okulare mit etwas mehr Brennweite in Verbindung mit einer Barlow-Linse. Das 10MM Okular erreicht dann die Vergrößerung eines 5MM Okulars. Leider sind die billigen Barlow-Linsen oftmals qualitativ ein wenig minderwertig was zu merklichen Abstrichen bei der Abbildung führen kann. Ich bevorzuge daher für die Planetenbeobachtung im Bereich unter 10MM so etwas:

Flatfieldokular

oder die Billigschiene:

Planetary


Im Bereich zwischen 10MM und 30MM sind Weitwinkelokulare sinnvoller als Plössl. Sie zeigen einfach einen deutlich größeren Himmelsausschnitt mit ausreichend Kontrast und Schärfe.

Gruß Peter

 
Hallo Sabrina,

Unterschied Plössl / SuperPlössl ist auch hier beschrieben:

http://www.astro-okulare.de/Okutyp.htm

https://www.bernd-leitenberger.de/teleskop-okulare.shtml

Das von Günther genannte 30mm Erfle von GSO habe ich im Einsatz (war beim Teleskop dabei). Habe bisher keinen Vergleich mit einem anderen Okular machen können, bin aber nicht unzufrieden damit und sehe derzeit keinen Grund es zu ersetzen.

Am Dobson ohne Goto und Nachführung würde ich kein Plössl nehmen wollen. Mein mitgeliefertes 9mm Superplössl landet jedesmal wieder in der Kiste wenn ich mein 9mm 66° Goldkante nehme. Je größer das Gesichtsfeld ist, desto entspannter kannst du deinen Dobson nachführen.

Als Eigner eines geführten Teleskopes hingegen, der auf Knopfdruck M57 anfährt und im Blickfeld hat, würde ich vorrangig auf die Abbildungsqualität achten, bzw. komme dann auch mit einem kleineren Gesichtsfeld gut zurecht (Ortho z.b. für Planeten).

Grüße & CS

Martin
 
Hi Zusammen,

erstens @sabrina: Diese beiden würde ich zu Günthers Auswahl noch einbringen wollen:
https://www.bresser.de/en/Sale/Display-Items/Explore-Scientific-Maxvision-68-Okular-28mm.html
https://www.bresser.de/en/Sale/Display-Items/Explore-Scientific-Maxvision-68-Okular-34mm.html

@Peter: Ich vertrete die These, dass wir es keinesfalls mit verschiedenen Herstellern zu tun haben. Die Argumente dafür lieferst Du mir eigentlich selbst. Die Dinger sind immer gleich. Für Qualitätsunterschiede ist einfach die Serienstreuung verantwortlich. Ein gutes Beispiel für Unterschiede innerhalb einer Charge ist dies: http://www.svenwienstein.de/HTML/eds_in_serie.html
Aber davon gibt es noch mehr Beispiele. Beispielsweise das dumme Gesicht seitens des Händlers, wenn aus heiterem Himmel bei einem Exemplar mal das Filtergewinde fehlt. Passiert öfter mal bei verscheidenen Produkten. Sind vielleicht die Exemplare, die über's Band laufen, wenn der Dreher gerade eine raucht...

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen!

Vielen Dank für die Vorschläge. Werd heute noch eins aussuchen und bestellen denk ich.
Werd jetzt allerdings bis Mittwoch pausieren und nicht mehr rausgehen, da am Mittwoch meine letzten Prüfungen sind und ich wie immer noch kaum was gemacht hab. Wetter hat ja eh nicht mitgemacht gestern.

Bin jetzt nur am Überlegen, ob ich ein 1,25 oder 2" Okular nehmen soll. Hab halt bisher alles in 1,25 und die Umsteckerei kommt mir aufwendiger vor als ein normaler Okularwechsel.

Wie ist das, wenn ich im 2" Übersichtsokular was gefunden hab und dann z. B. mein Zoom Okular mit 1,25 reinstecke, finde ich das Objekt dann da wieder? Das zeigt mir ja dann nen noch kleineren Ausschnitt als ein 2" mit 8 mm. Es muss aber eh noch ein gutes 5 mm Okular her, da ich das Bild durch die Barlow echt nicht so gut finde und das, was man mit der größten Vergrößerung anschaut ist ja das, was man eigentlich sehen möchte - da sollte das Bild schon besser sein.

Liebe Grüße
Sabrina
 
Hallo Sabrina,

Dein Problem ist die Aufsuche.
Was Du nicht findest kannst Du nicht beobachten, höhere Vergrößerungen kommen erst danach und nicht alles braucht hohe Vergrößerung.
Ein Okular mit 1 1/4" Steck kann dir maximal 1,2° Feld zeigen.
Das wegen Deiner AP-Probleme empfohlene 2" Okular um 30 mm kann Dir maximal 1,9° Feld zeigen.
Der Vollmond hat 0,5° Durchmesser.

Es liegt auf der Hand, dass dieses 30 mm Okular mit 2" Steckdurchmesser sehr viel mehr für eine erfolgreiche Objektaufsuche geeignet ist als irgendein Okular mit 1 1/4 Zoll Steck.
Wenn Du mit diesem Okular ein Objekt gefunden hast und stellst es etwa in die Mitte des Gesichtsfeldes, kannst Du problemlos auf ein anderes Okular mit mehr Vergrößerung und kleinerem Feld wechseln.
Scharfstellen und es ist da.

Du hast den Skywatcher mit den 2" und 1 1/4" Wechseladaptern !?
Das ist etwas gewöhnungsbedürftig aber man muss kein Problem daraus machen.
Man steckt vor der Beobachtung bereits das 2" Okular in den 2" Adapter und das nächstkleinere 1 1/4 Zoll Okular für die erste höhere Vergrößerung in den 1 1/4" Adapter.
Dann wechselt man bei der Beobachtung die Okulare mit den Adapter. Das ist kein größerer Aufwand als ein reiner Okularwechsel auch.

Man kann das irgendwann mal umstellen und den 2" Adapter immer drin lassen. Dazu muss man sich eine "normale" 2" auf 1 1/4" Reduzierung kaufen.
Das ist kein Akt aber auch nicht unbedingt notwendig.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Günther,
Hallo Sabrina,

ja, verd... die nehmen richtig Geld dafür! Habe herumgeguckt, 25 Euro konnte ich mit Mühe für das Reduzierstück 2" auf 1,25" finden, ansonsten rufen die eher 35,- auf, durch die Bank. Zwar mit Klemmring und dann muss auch ein 2" Filtergewinde drin sein, aber da hatte ich weniger in Erinnerung. Jedenfalls... leider muss das Ding her, ist sonst unpraktisch, denn:

Sabrina, falls Du es nicht weißt: Du willst das in 2" haben. Du findest das Objekt mit dem 2" Okular, stellst es darin in die Mitte und es wird dann auch mit dem nächst kleineren 1,25" Okular nahe der Mitte sein. Übrigens kann der Reduzierring beim Wechsel von 2" auf 1,25" einfach am zuletzt verwendeten 1,25" Okular hängen bleiben. Fühlt sich dann einfach nur an wie einmal Okular wechseln. Der Ringnebel ist damit dann kein Problem. Die beiden hellen Nachbarsterne des Ringnebels, Beta und Gamma Lyrae passen damit beide ins Bild - oder vielleicht knapp gerade aben nicht mehr, aber wenn Du den "egal welchen Sucher" auf deren Mitte hältst, ist der Ringnebel direkt zu identifizieren.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

neeee sie soll bitte erst mal besser mit den Originalteilen, das geht, ist kein Akt, hab ich auch über Jahre gemacht, ist halt anders als bei GSO und Co.
Einfach die Okulare in die Adapter und dann die Adapter im OAZ wechseln ist echt kein Problem. Das wechselt sich sonst wie Okulare solo auch, gaaaanz normal.

Beim Umstigt auf ein Reduzierstück in der 2" Adaption muss es eigentlich eine 0-Weg Reduzierung sein, also z.B. so was

https://teleskop-austria.at/A508317null_317mm-OKULARADAPTER---Reduzierungshulse-vom-50#m

Baut das Ding die normalen 5 mm oder mehr auf kann das schon wieder Fokusprobleme machen.

Einfach elles erst mal so lassen, nutzen wie es ist und wie beschrieben und gucken!!!!!

Gruß
*entfernt*

 
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Hallo zusammen,

also diese Reduzierstücke sehen definitiv anders aus als das, was ich hab. Werds trotzdem erstmal so verwenden wie ichs hier hab. Der 2"-Auszug kommt mir aber schon wesentlich größer vor als der 1,25" - kann mir noch gar nicht so richtig vorstellen so große Okulare zu haben.

Würdet Ihr denn jetzt alles in 2" kaufen, was Ihr neu kauft?

Liebe Grüße
Sabrina
 
Hallo Sabrina,

deine Teile sehen so oder so ähnlich

https://www.google.de/search?q=Skywatcher+2+zoll+wechseladapter&client=firefox-b&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiLm-Su4IjWAhWBHsAKHfLXABgQ_AUICygC&biw=1143&bih=687#imgrc=empr0FtuNep-PM:

Link zur Grafik: http://www.teleskop-express.de/shop/Bilder/shop/sky-watcher/okularauszug/skywatcher-20241-2inch-crayford-focuser-1000.jpg

aus.

Damit verfährst Du wie von mir bereits beschrieben.

Alle Okulare musst Du nicht in 2" kaufen.
Ab etwa 20 mm Okularbrennweite sind auch bei weitwinkligen Okularen die Feldblenden so klein, dass man das in 1 1/4" ausführen kann.
Es geht nur um Dein Übersichts- und Aufsuchokular.

Gruß
*entfernt*
 
Zitat von Ludowica:
...

Würdet Ihr denn jetzt alles in 2" kaufen, was Ihr neu kauft?

Liebe Grüße
Sabrina


Hi,

wie Günther schrieb, muß man nicht alles in 2" kaufen.

Kann man aber, wenn einen - wie mich - der Wechsel zwischen 1,25" und 2" am OAZ nervt.

1,25" Okulare kann man in Reduzierhülsen stecken, wenn man aber zunächst deutlich günstigere Filter in 1,25" kauft, kauft man doppelt, wenn man sie später auch in 2" haben will...

Gerade die teuren und schweren niedrigbrennweitigen Okulare mit >= 100° werden nicht ohne Grund auch mit 2" Hülsen ausgeliefert, z.B.:
http://www.teleskop-express.de/shop...-XWA-5-mm-110--x-treme-Weitwinkel-Okular.html

Nachtrag: Ist letztendlich halt auch eine Frage, wann man seine Liquidität belasten will. ;)
 
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Jetzt hats meinen Beitrag von heut Mittag wieder nicht gepostet.

Genau so wie das unten links sieht meins aus.

Hab mir jetzt das 30mm Erfle in 2" über den Link von Dir (warst glaub Du?) bestellt. Freu mich voll drauf! War jetzt bissle teurer als geplant, aber ich will ja auch was halbwegs Gutes.

Das Buch "in 4 Schritten zum Hobbyastronom" ist auch schon lange da. Jetzt muss ich nur noch meine allerletzten Prüfungen am Mittwoch hinter mich bringen, dann kann ich weiter teleskopieren.

Ein qualitativ besseres Ok für max. Vergrößerung möcht ich trotzdem bald haben. Bin mit der Barlow-Sicht einfach nicht zufrieden. Und nen Winkelsucher, mein Rücken macht die Sucherei ganz oben am Himmel nicht wirklich mit. Bin auch nicht mehr die Jüngste ;)

Danke für die vielen Tipps und Ratschläge und Hilfen (an Euch alle). Ich hoff, es ist am Mittwoch klar - dann kann ich gleich loslegen.

Grüßli
Sabrina
 
Hallo Sabrina,

okay soweit, schau erst mal wie Du mit dem 30 mm Okular in 2" klar kommst.
Ein Winkelsucher ist ein ziemlich logischer Schritt zu mehr Komfort gerade für Einsteiger (die lange und viel suchen) und ich selbst empfehle den immer gerne in Kombination mit einem Leuchtpunkt-(Rotpunkt)Sicher oder Telrad/Rigel-Finder.
Ein Leuchtpunktsucher war bei dir im Paket, soweit ich weiß.

Ich weiß auch nicht mehr genau, welche Oklare Du noch hast, aber mit dem 30er für die Aufsuche-/Übersicht haben wir einen Startpunkt, um der ganzen Sache mal etwas Struktur und Zukunftsorientierung zu verleihen.

Für Dich der nächst logische Schritt wäre ein Okular mit welchem Du Deine (eingeschränkte) Pupillenöffnung möglichst optimal nutzt, als 3 mm AP.
Das wären genau 18 mm Brennweite, okay, 17 mm oder 19 mm machen den Bock auch nicht fett.
Eine optimale Reihe ergibt dann

30 mm - 18mm - 13 mm - 9 mm - 6 mm - 4 mm

in Deinem speziellen Fall würde ich die fett markierten Brennweite vorrangig als wichtig ansehen.
Dabei sollte das 18 mm Okular möglichst weitwinklig sein also ein großes Feld ermöglichen.
Das geht z.B. günstig so

http://www.teleskop-spezialisten.de...lar-17mm-1-25-70-GRAD-Gesichtsfeld::2416.html

oder z.B. besser aber auch teurer so

https://www.astro-shop.com/Explore-Scientific-Ar-Okular-18mm-82-2.html

Da Du so sehr in Richtung der Maximalvergrößerung schielst, könnte man die 6 mm mal
günstig so

http://www.teleskop-spezialisten.de...mm-Brennweite-1-25-58-GRAD-WW-Feld::2465.html

oder spartanisch aber gut so

http://www.teleskop-express.de/shop...ular---orginale-Zeiss-Ortho-Konstruktion.html

andenken.

Gruß
*entfernt*
 
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Super danke, genau solche Tipps und Links brauch ich.

Ich hab nen Leuchtpunktsucher, bekomm ihn aber nicht eingestellt. Das, was der Leuchtpunktsucher zeigt weicht so stark ab von dem, was im Okular ist, weiß nicht, wie ich das sinnvoll angenähert bekomme.

Ist es egal, welchen Winkelsucher man nimmt, oder sind die Qualitätsunterschiede da gravierend?

Viele Grüße
Sabrina
 
Hallo Sabri8na,

der Leuchtpunktsucher ist m.E. wichtig und daher noch einen Versuch wert.
Oft ist schon die Montage des Sucherschuhs oder die Befestigung der Sucherbasis so schief am Tubus angebracht, dass der Verstellweg der Justierräder nicht ausreicht.
Einfach mal die Befestigungsschrauben leicht lösen und dann mal eine grobe Voreinstellung machen. Danach könnte das Einjustieren auf desn Anblick im optischen Sucher bzw im Okular am Fernrohr besser klappen.
Es gibt dazu eine links/rechts und eine auf-/ab Verstellung, meist mit Drehrädern vorne unterhalb und seitlich am "Schlitten". Manchmal hat der Sucher auch im Schuh zu viel Spiel verdreht sich beim Festziehen oder kann sich dabei auf- und ab bewegen. da hilft oft, enger machen/unterlegen mit einer Lage Tesa pp.

Bei der Qualität der Winkelsucher meine ich, dass es in der relevanten Preisklasse (Winkelsucher ohne Wechselokulare) kaum Unterschiede gibt.
Wichtig wäre mir noch der aufrechte und seitenrichtige Anblick, wie beim Fernglas und so wie die Kartendarstellung ist. Da muss man dann nur ein mal umdenken, wenn man auf denn Nerwtonanblick wechselt.
Eventuell ist der Lieferant Deiner Wahl in der Lage, vor dem Versand mal durch das Exenmplar Deiner Wahl zu schauen und zu sehen, ob es sich über das Objektivgewinde scharfstellen lässt und ob ein klares, scharfes Bild rauskommt.

Gruß
*entfernt*
 
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