Thema: Mond mit kleinen Öffnungen (bis 150 mm)

Hab' ihn auch am 13. aufgrund von Handy-Aufnahmen im Freundeskreis dann nochmal mit der Oly und dem pro-Zoom nebst 1,4-fach Telekonverter (210mm Brennweite) geknipst (Einzelaufnahme). Besser als die Handybilder, wer hätte das gedacht ;)
1713388755663.jpeg
 
Ich kann noch mit einem Bild aus dem letzten Jahr mit dem APM 140 F7 Refraktor beitragen, welches ich erst jetzt bearbeitet habe. Einige Krater habe ich gekennzeichnet. Von 1-9 in aufsteigender Reihenfolge, Tycho, Maginus, Longomontanus, Clavius, Blancanus, Scheiner, Klaproth, Casatus und Moretus (mit Zentralberg im Sonnenlicht)
2023-09-07-0344R3.jpg

Viele Grüße Jan
 
Hallo,

hier der Mond von gestern Abend bei sehr schlechten Bedingungen mit dem Beroflex 400mm Objektiv bei F6.3
Moon_210424_211303c.jpg

Asi462mm mit Rg610&Ir-Cut, 2 Teile Mosaik.

Gruß,
Holger
 
...ein Stimmungsbild vom Vollmond gestern Abend durch die Bäume...
vollmond_240423.jpg
:)
salü+cs, volker
 
Nördlicher Teil des Mondes vom 17.4.2024 um 18:07 UT mit dem Mak 150/1800mm und der QHY5III715C Kamera.
300/600 frames à 2.2 ms Gain 128.
Bild ist reduziert
Die volle Größe ist hier : MOND in voller Auflösung
2024-04-17-1807_Moon_QHY_northern-part-1200.jpg

Gruß aus der Nähe von Kiel
Christoph
 

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Alpental vom 17.4.2024 um 18:00 UT mit dem Mak 150/1800mm und der QHY5III715C Kamera.
1000/2000 frames à 2.2 ms Gain 128.
Da ist es mir zu erstenmal gelungen, die Rille im Alpental aufzulösen.

2024-04-17-1800_Moon_QHY_alpenrille3.jpg


Auch die Hadley Rille habe ich erstmals fotografiert, was mir vorher wegen falscher Beleuchtung nicht gelungen war.
Rima Hadley vom 17.4.2024 um 18:00 UT mit dem Mak 150/1800mm und der QHY5III715C Kamera.
1000/2000 frames à 2.2 ms Gain 128.

2024-04-17-1822_Moon_QHY_hadley-rille2.jpg


Gruß von der Ostsee bei Kiel
Christoph
 
Mond vom 17.4.2024 um 18:40 UT mit dem 85/510mm APO und der veTec IMX533C Kamera.
300/600 frames.

Das wollte ich mal ausprobieren, wie sich die IMX533C Kamera am Mond macht. Es ist noch etwas vom Raster zu sehen. Hab die Bearbeitung noch nicht so ganz heraus.

2024-04-17-1840_Moon_IMX533C_apo.jpg


Gruß Christoph
 
Hallo,

diese Stimmungsaufnahme hatte ich einmal mit einem für Canon EF umgebauten Minolta 1:3.5 200mm gemacht. Als Kamera diente meine alte Canon EOS 350D...

erdlicht.jpg


salü+cs, volker
 
Gestern habe ich den Mond mal wieder anvisiert, mit meinem Prometheus Meade 102/1000mm und der Webcam von Angeleyes in Fokalprojektion. Die Montierung wurde manuell nachgeführt. Heraus kam ein Mosaikbild aus sechs Einzelbildern. Jede Kachel wurde mit der max. Auflösung von 2500x1950px aufgenommen, je ca. 2700 Bilder. Nur die Besten 5% wurden gestackt und mit Astrosurface und Fitswork zum Mosaik vereint. Fürs Forum auf 3800px max verkleinert.

Mosaik 5 prozent.jpg



Viele Grüße
Frank
 
Hallo,

hier vom 20.05.24 nochmal die 400mm Beroflex Wundertüte bei F11 und wirklich unterirdischen Bedingungen:
Moon_200524_222121-400mmc.jpg

Luminanz: Asi462mm mit Rg610 & IR Cut
Farbe: Asi120mc

Habe dann versucht beim L-RGB die Farben herauszuarbeiten ohne es zu übertreiben.

Gruß,
Holger
 
Mit kleinem Besteck, 70/420 Apo & 3x Barlow & SV305. Seeing war mäßig, darum nur 15% aus 500 Frames:

18_38_07_l5_ap4_conv.jpg

PS: Der Titel "Mond mit kleinen Öffnungen (bis 150 mm)" ist spzl. beim Refraktor schon etw. "untertrieben" ;)
 
Hallo zusammen, von mir mal 2 Bilder mit meinem Selbstbau-Refraktor in der Version mit Telyt 6,8/560, direkt im Fokus, Kamera Fuji X-H1. Einzelaufnahmen, schwarzen Bereich ringsherum beschnitten, ansonsten nur ganz leicht nachgeschärft, Farbsättigung reduziert.
Bild 1 vom 15.05.2024, ISO 800, 1/1000 sek., merklich gutes Seeing:
DSCF9106_bearb3_s-75.JPG


Bild 2 vom 18.05.2024, ISO 1250, 1/4000 sek.:
DSCF9116_bearb2_s-75.JPG


Das 2. Bild ist im Original etwas zu knapp belichtet.
Insgesamt bin ich mit dem Resultat des Selbstbau-Refraktors aber sehr zufrieden, obwohl es 'nur' ein 2-Linser mit knapp 80mm Öffnung ist, kleine Öffnung passt also ;)

Viele Grüße Kay
 
Hallo zusammen, von mir mal 2 Bilder mit meinem Selbstbau-Refraktor in der Version mit Telyt 6,8/560, direkt im Fokus, Kamera Fuji X-H1. Einzelaufnahmen, schwarzen Bereich ringsherum beschnitten, ansonsten nur ganz leicht nachgeschärft, Farbsättigung reduziert.
Bild 1 vom 15.05.2024, ISO 800, 1/1000 sek., merklich gutes Seeing:
Den Anhang 410535 betrachten
....;)

Viele Grüße Kay
Hallo Kay,
ich finde das 1. Bild sehr überzeugend. Immerhin ein Einzelbild, das muss man auch mit den Filmtechniken erstmal schaffen.
Guter Selbstbaurefraktor :)
Gruß
Stefan
 
Es geht auch mit dem Spektiv!
Svbony SV406P ED (80mm) mit ZWO ASI 178 MC.

20240512_205001.jpg
Mond ED Spektiv 8-5-24.jpg


Grüße, Mario

PS. Hab gerade ein Video zu Spektiven in der Astronomie gemacht, daher das Bild ...
 
Spektive machen in der Astronomie keinen Spaß, da sie für Taglicht Beobachtungen und Sport gedacht sind. Für Astro gibts da spezielle Teleskope. Die Bilder sind mau und man verliert die Lust beim Durchschauen recht schnell!
 
Spektive machen in der Astronomie keinen Spaß, da sie für Taglicht Beobachtungen und Sport gedacht sind. Für Astro gibts da spezielle Teleskope. Die Bilder sind mau und man verliert die Lust beim Durchschauen recht schnell!
Also mir macht gerade dieses Spektiv am Mond, für die Sonne und für helle Sternhaufen richtig Spaß. Selbst im Vergleich zum 60mm Apo seh ich nichts maues im Spektiv an solchen Zielen.
Ist also wohl Geschmacksache (und ja ich hätte auch diverse Teleskope bis zum 16" Dobson zur Auswahl).

Mario
 
Mare Imbrium mit meinem Prometheus Meade 102/1000mm Refraktor und der Farbwebcam von Angeleyes in Fokalprojektion. Dieser Ausschnitt wurde mit der max. Auflösung von 2500x1950px aufgenommen, je ca. 2700 Bilder, bei 15fps. Aufnahme Software ist ein uraltes Windowsprogramm, alles andere hat versagt!!
Manuelle Nachführung. Nur die Besten 20% wurden gestackt und mit Astrosurface und Fitswork verarbeitet.

Mond 20.Mai 2024 Mare Imbrium.jpg


Mein Traum war und ist immer noch der Refraktor von Carl Zeiss Jena AS 100/1000, aber der Meade schlägt sich echt wacker!! Seine beiden Linsen waren dejustiert und er zeigte schrecklich dreieckige Sterne! Nun zeigt er saubere Sterne und bietet eine gute Abbildung. Obwohl er doch recht unhandlich auf dem Balkon ist. Aber für das public viewing ist es ein echtes Trümmer Teil! Die Mondsaison ist soweit beendet. Im Herbst gehts dann mit hochstehendem und abnehmenden Mond weiter.
VG Frank

Hier seine ursprüngliche Leistung: Jupiteranimation mit den Monden. Unbrauchbare Optik!
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Fotozellen,

okay, jetzt trau' ich mich halt auch:

Namibia, April 2024.JPG

Der Himmel über Berlin
Der Mond über Namibia (das runde Ding in der Mitte; genau higucken!)
April 2024 - Lumix FZ300, aus der Hand (- in der anderen war der Sundowner)


YEAH!
Urs
 
das hängt vom Spektiv ab. Da gib't schon recht ordentliche.
Stimmt! Habe ich gerade erst gelernt weil mir ein sehr netter Astro-Freund mehrere Instrumente von Hertel & Reuss hat zukommen lassen.

Darunter ist ein Tele-Variabel Spektiv aus den 1960er-Jahren, ein verkitteter 25-60/60 Achromat mit separatem 125-fachen Okular.

P1010639.JPG
Es ist in einem originalen Lederköcher Zuhause und fast neuwertig ... sogar der Originalprospekt ist noch dabei.

P1010637.JPG

Für einen Teleskopiker ist das emotional der helle Wahnsinn! Was soll ich nur meinem Therapeuten erzählen?! - der glaubt mir NIEMALS, dass das ein Geschenk war (mal ganz abgesehen von meiner Frau).

Wie dem auch sei.

Im Originalprospekt findet sich neben dem Hinweis, dass man es ganz ausziehen muss, sonst kommt man nicht in den Fokus (- oh Mann. Ich bin nicht von selbst draufgekommen ... peinlich), noch die Aussage, dass es für die Astronomie geeignet sei. Exprssis verbis. Verwiesen wird auf einen separat erhältlichen Mondfilter. Und darin, der Mond- und Platenebeobachtung, liegt ganz offensichtlich seine Stärke mit f/ zwischen 10 und 11,25. Dabei ist es in allen stufenlos verstellbaren Vergrößerungen von 25 bis 60 weitgehend parfokal (dasss es nicht überall ganz passt, liegt vermutlich an meinem eigenen trüben Blick).

P1010641.JPG

Ausgefahren ist das Ding ganz schön lang (zwischen 600 und 675 Millimeter) Im Köcher zusammengeschoben (372 Millimeter) verschwindet das mitlere Segment im eigentlichen Tubus, die komplett drehbare Zoom-Einrichtung ist im hinteren Segment untergebracht, fokussiert wird mittels eines geriffelten Ringes, der in seiner Breite sehr großzügig gehalten, und dadurch intuitiv zu bedienen ist.


P1010651.JPG P1010653.JPG

Und die Mechanik geht natürlich butterweich.
Nur der Vollständigkeit halber.
Irre!

Von der Größe und den damit einhergehenden Parametern her erinnert das Teil an die einschlägigen alten Japaner von Kenko, Towa & Konsorten. Und die waren qualitativ ja oft richtig gut, was die Optik und, bei der Verarbeitung, das (frühe) Baujahr angeht. Das H&R ist mit fast einem Kilo zwar merklich schwerer, überlastet die 3/8'' Schraube des Fotostativs jedoch nicht.

Aber ich habe das Gefühl, dass dieses H&R Röhrchen qualitativ in einer anderen Liga spielt. So fand ich in einem Beitrag von "J. Kost" (ist das unser Jürgen?!?) die Ansicht, dass das vorliegende Instrument das Asiola überträfe; "deutlich" sogar. Er hält die Bildschärfe des TeleVariabel an Mond und Planeten für "mustergültig". Und das macht mich hellhörig, weil das Zeiss 63/420 ein hervorragendes Instrument ist.

P1010644.JPG P1010645.JPG

Mangels Gelegehenheit - die Wolken scheinen dieses Frühjahr eine Dauerkarte bei uns zu haben - konnte ich es noch nicht in den Nachthimmel stecken. Aber erste Tests "an der Antenne" (Entfernung 31 km) lassen auf Großes hoffen.

Fazit: ich war echt unsicher, ob das Ding am Himmel was taugt, hatte aber schon länger Interesse an dem Gerät. Von seiner Qualität ist es vollumfänglich mit den Spitzenprodukten von Zeiss und Co. der damaligen Zeit vergleichbar - und ihnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit optisch mindestens ebenbürtig. Und das alles für einen Knopf und einen Apfel, wenn man sich ein wenig danach auf dem Gebrauchtmarkt umsieht. Immer mal wieder ploppt eins auf, meist in richtig gutem Zustand, weil Opa zeitlebens drauf ausfgepasst hat. Klar, das Teil hatte Anfang der 60er-Jahre fast 250,- DM gekostet. Dafür konnte man schon einen gebrauchten VW Käfer bekommen.

Also, @Sternbrot, ich habe jetzt zwei davon und wenn Du möchtest, leihe ich Dir eins zum Ausprobieren. Ich bin ziemlich sicher, Dur wärst "platt" ...

Grüße vom Altglassammler,
Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Urs,
danke für's Angebot. Ich hatte auch schon einige Spektive gehabt. Letztendlich sind sie alle verdampft, wie schwarze Löcher! Ich bin auch nicht wehleidig, das ich ihnen Nachtrauere, aber im Gelände und auf Wanderungen ist ein Feldstecher besser geeignet. Auch in Bezug auf die Nutzbarkeit in der Astronomie, auf die ich mich bezog, ist ein Newton, Maksutow und Refraktor besser geeignet. Dem wirst du mir sicherlich zustimmen? Mein Leben ist begrenzt, wenn's gut geht habe ich vll noch 10 Jahre vor mir, da überlegt man, was ist wesentlich und was ist Kunst! Das Sammeln von Zeiträubern ist da eher Kunst.
VG Frank
 
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