TS SD 150mm f/8 FPL53 / Lanthanglas

Ich kann daher nur davon abraten sich auf krampf eine zu große und schwere Ausrüstung zuzulegen oder von Anderen sich da etwas einreden zu lassen das nicht zu einem passt.
Es ist besser Spaß mit etwas kleinerem zu haben das man gerne öfter herausholt als Frust mit zu großen und schweren Sachen die man ungern verwendet.
Ich denke Gerd, das solltest du besser jedem Einzelnen überlassen, wie er das managen kann und möchte. Die überwiegende Mehrzahl der Sternfreunde hier kennen sicherlich die eigenen Möglichkeiten/Wünsche/Vorlieben/Probleme im Zusammenhang Öffnung kontra Gewicht recht gut.
Da helfen auch keine Sprüche wie du wirst wohl 14kg tragen können.
Es geht überhaupt nicht darum ob man das noch tragen kann, sondern es geht darum ob es einem noch Spaß macht das zu schleppen, auf die Montierung zu wuchten und in die Führung einzufädeln. Und das alles mehr oder weniger im Dunkeln.
Und es geht ja nicht nur um das Teleskop, auch die dazu passende Montierung muss dann natürlich entsprechend ausgelegt und damit schwer sein.
Jeder ist anders und viele sind auch bereit bzw. in der Lage, gerne auch etwas größere Gewichte zu handeln, solange es…und da gebe ich dir recht…Spaß macht. Allerdings gibt es sehr unterschiedliche Konzepte und diese ermöglichen es auch, vergleichsweise große Geräte im Dunklen selbständig ohne größere Probleme auf eine sogenannte „Montierung zu wuchten“. Vielleicht schaust dir unterschiedliche Konzepte genauer an, dann wirst erkennen, dass es zumindest für visuellen Einsatz durchaus einen „Unterbau“ geben kann, der relativ leicht und doch gleichzeitig sehr solide eine ansprechende Beobachtung gewährleistet.

Rockerboxen, welche nicht nur ich im Einsatz habe, sind zumeist auch noch auf Bedarf mit einer ALT-AZ Goto Steuerung nachrüst-/konfigurierbar.

Gruß
Werner
 
Naja, ein unbearbeitete Einzelaufnahme wäre schon mal ein guter Anfang. Was du zeigst ist das genaue Gegenteil.

Da verwechselst du etwas mit der DS Fotografie.
Unbearbeitete Einzelaufnahmen sind gut um die Sternabbildung einer Optik zu beurteilen. Da erkennt man dann ob Koma, Asti, Defokus usw. im Feld zu sehen ist und das sagt einem wiederrum ob der Sensor verkippt ist oder der Abstand des Korrektors korrekt ist usw.
Das man hier nichts bearbeitet ist wichtig damit nichts verfälscht ist und die Sternabbildung per EBV verbessert wurde.

Planetenbilder sind da etwas vollkommen anderes, hier geht es nicht um die Beurteilung der Sternabbildung, sondern um Details auf dem Planeten und da sollte zumindest solange keine KI im Spiel ist auch das bearbeitete Summenbild immer nur das zeigen was auch das Teleskop zu zeigen vermag.
Es können zwar Artefakte entstehen aber das ist ein anderes Thema und das erkennt man normalerweise auch.

Ein Einzelbild ist am Planeten nicht in der Lage das zu zeigen was in der Optik eigentlich steckt.
Dazu ist auch die moderne Sensortechnologie noch zu ungenügend.
Besonders Rauschen und unzureichender Dynamikumfang verhindern das das volle Potential der Optik schon in einem Einzelbild gezeigt wird.
Nur das Summenbild welches das Rauschen rausmittelt ist dazu in der Lage.
Wenn wir also wissen wollen was am Planeten tatsächlich in der Optik steckt ist ein Summenbild unerlässlich.
Im Einzelbild erkennt man nur die Schwächen des Sensors und den Einfluss des Seeings aber nicht das was die Optik tatsächlich zu zeigen imstande ist.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
ch denke Gerd, das solltest du besser jedem Einzelnen überlassen, wie er das managen kann und möchte. Die überwiegende Mehrzahl der Sternfreunde hier kennen sicherlich die eigenen Möglichkeiten/Wünsche/Vorlieben/Probleme im Zusammenhang Öffnung kontra Gewicht recht gut.

Ja eben, man sollte es jedem selbst überlassen und genau das sagt ja auch meine Aussage das es einem Spaß machen soll.
Was einem Spaß macht ist individuell sehr unterschiedlich.

Der von dir zitierte Beitrag richtet sich ja gerade gegen das bedrängen von Leuten etwas bestimmtes zu kaufen.
Leider geht ein bedrängen besonders von Liebhabern großer Öffnungen aus.
Die wollen dann unbedingt jedem eine möglichst große Öffnung aufschwatzen und drängen die Leute mit missionarischem Eifer zur großen Öffnung.
Gegenargumente werden in den Wind geschlagen oder kleingeredet.

Dann kommen ebenso Sprüche wie stell dich mal nicht so an du wirst wohl 14kg tragen können.
Und die Nachteile großer sperriger und schwerer Ausrüstung werden kleingeredet.
So wie du das ja auch gerade wieder tust.

Es wäre aber schon nett wenn du die Beurteilung ob etwas noch bequem zu händeln ist und Spaß macht jedem selber überlässt.
Was für dich ne gute Lösung ist sehen Andere durchaus nicht so.
Also bitte etwas weniger missionarischen Eifer und keine Verallgemeinerungen.
Immer schön dazuschreiben das es bei deiner Lösung für dich noch spaß macht und nicht so tun als wenn das allgemeingültig ist.

Grüße Gerd
 
Gerd, ich hoffe Du hast nicht mich gemeint mit "aufschwatzen", das wäre das Letzte was ich wollen würde, ich bin ja schließlich kein Händler der etwas verkaufen möchte. Ich hatte den Eindruck dass es primär an dem Gewicht eines 6-Zöllers scheitert, weil man vielleicht auch visuell mit schweren Montierungen hantiert die 30kg+ (EQ6) wiegen und habe darauf aufmerksam gemacht dass dies für die visuelle Beobachtungen nicht nötig ist und das man mit so ein Gewicht auch einfacher umgehen kann um seinen Spaß zu haben.
 
Ja eben, man sollte es jedem selbst überlassen und genau das sagt ja auch meine Aussage das es einem Spaß machen soll.
Was einem Spaß macht ist individuell sehr unterschiedlich.
Na immerhin stimmst du mir da zu, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er sich für Geräte mit kleinem oder großem Gewicht entscheidet, abhängig vom „Spaßfaktor“, jedoch habe ich deine Aussagen bereits oben zurecht kritisiert.
Der von dir zitierte Beitrag richtet sich ja gerade gegen das bedrängen von Leuten etwas bestimmtes zu kaufen.
Richtig, genau darum geht es.
Leider geht ein bedrängen besonders von Liebhabern großer Öffnungen aus.
Woher nimmst du denn diese seltsame Aussage? Wie genau kommst du darauf, aufgrund welcher Äußerung konkret?
Die wollen dann unbedingt jedem eine möglichst große Öffnung aufschwatzen und drängen die Leute mit missionarischem Eifer zur großen Öffnung.
Gegenargumente werden in den Wind geschlagen oder kleingeredet.
Wer ist „Die“? Es wäre wirklich hilfreich und zielführend, wenn du da ein wenig konkreter werden könntest und dies entsprechend aufgrund welcher Aussagen korrekt hinterlegen könntest.
Und die Nachteile großer sperriger und schwerer Ausrüstung werden kleingeredet.
So wie du das ja auch gerade wieder tust.
An welcher Stelle „rede“ ich das klein?

Ich erwähnte oben ausdrücklich, dass dies jedem Einzelnen selbst überlassen sein sollte, wie er das mit der Öffnung kontra Gewicht managen möchte:

„… Ich denke Gerd, das solltest du besser jedem Einzelnen überlassen, wie er das managen kann und möchte. Die überwiegende Mehrzahl der Sternfreunde hier kennen sicherlich die eigenen Möglichkeiten/Wünsche/Vorlieben/Probleme im Zusammenhang Öffnung kontra Gewicht recht gut…“

Dass es folglich Leute gibt, welche sich für mehr Öffnung trotz höherem Gewicht entscheiden, ergibt sich daraus von selbst, genauso wie sich andere für weniger Gewicht und kleinerer Öffnung entscheiden. Das steht an keiner Stelle im Widerspruch zu meinen Darstellungen.


Es wäre aber schon nett wenn du die Beurteilung ob etwas noch bequem zu händeln ist und Spaß macht jedem selber überlässt.
Was für dich ne gute Lösung ist sehen Andere durchaus nicht so.
Also bitte etwas weniger missionarischen Eifer und keine Verallgemeinerungen.
Immer schön dazuschreiben das es bei deiner Lösung für dich noch spaß macht und nicht so tun als wenn das allgemeingültig ist.
Also was ich schreibe, musst du schon mir überlassen, solange es nicht gegen die Regeln und Gepflogenheiten hier im Forum geht. Falls dies wider Erwarten der Fall sein sollte, kannst du dich gerne zurecht beschweren, dies aber auch dann bitte in deinen Beiträgen korrekt zitieren. Ich habe Hoffnung, dass dies nicht zu viel von mir verlangt ist. ;)

Gruß
Werner
 
der TS 150/8 Zweilinser mit 3,7“ OAZ kostet derzeit 2,99k€ und wiegt 9kg. Ein APM 140/7 Zweilinser mit ebenfalls 3,7“OAZ kostet 3,4K€ und wiegt auch ca. 9kg.
Der TS sollte theoretisch mit f8 die (marginal) bessere Farbkorrektur haben. Preislich liegt er sogar drunter und sammelt mehr Licht. Gewichtsmäßig ist’s egal. Daher würde meine Wahl auf den TS fallen.
 
Naja, ein unbearbeitete Einzelaufnahme wäre schon mal ein guter Anfang. Was du zeigst ist das genaue Gegenteil.
Ein Einzelframe aus einem Planetenvideo hat leider null Aussagekraft bzgl. der Abbildungsleistung eines Teleskops. Typischerweise ist auch das SNR zu gering, um hier irgendetwas beurteilen zu können. Außerdem: Willst Du aus den tausenden Einzelframes nun einen besonders guten, einen mittelprächtigen oder einen besonders schlechten als Referenz ausgewählt haben? Der von Dir gewünschte gute Anfang ist so ziemlich der schlechteste Ansatz, den man hier verfolgen sollte.
 
Gerd, ich hoffe Du hast nicht mich gemeint mit "aufschwatzen", das wäre das Letzte was ich wollen würde, ich bin ja schließlich kein Händler der etwas verkaufen möchte.

Von aufschwatzen würde ich bei dir auch nicht reden da du zumindest im weiteren Diskussionsverlauf dann doch noch Verständnis für Gegenargumente zeigst und du am Ende dann auch eine gewisse Einsicht zeigst.
Auch wenn mir der Spruch mit den „du wirst wohl 14kg tragen können“ in der Tat übel aufgestoßen war denn darin steckt eben keinerlei Einsicht, sondern nur Unverständnis für die Argumente deines Diskussionspartners. Aber du hast anschließend die Kurve ja doch noch gekriegt also alles gut.

Es gibt aber auch genügend die hier nicht die Kurve kriegen und mit missionarischem Eifer immer eine möglichst große Öffnung aufschwatzen wollen und die dann auch konsequent sämtliche Gegenargumente ignorieren oder kleinreden.
Nicht etwa, weil das Händler sind die daran verdienen, nein das hat eher religiöse Züge.
Die sehen das als ihre Mission und da können die auch extrem penetrant werden.

Da kann zb einer nach einer Empfehlung für einen APO mit sagen wir mal 100mm Öffnung für Planeten fragen. Der kann auch ausdrücklich dazuschreiben bitte keine Newton und nichts Größeres, ich habe gute Gründe warum ich die 100mm Öffnung will.

Da kannst du drauf warten da meldet sich garantiert auch ein Jünger der größeren Öffnung und propagiert den größeren APO oder gleich den Newton.
Die Wüsche welche vorher ausdrücklich geschildert wurden werden konsequent ignoriert.
Und wenn der Betreffende dann sagt nein ich möchte nichts größeres und diverse Gründe nennt warum entgegnet man ihm dann schon mal bisweilen recht patzig er solle sich gefälligst mal nicht so anstellen das ginge schon und mit dieser oder jener Lösung wäre das alles ein Kinderspiel.
Ob der Betreffende das will und vor allem ob es ihm Spaß machen würde scheint den Jüngern der großen Öffnung dabei vollkommen egal zu sein.

Grüße Gerd
 
Na immerhin stimmst du mir da zu, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er sich für Geräte mit kleinem oder großem Gewicht entscheidet, abhängig vom „Spaßfaktor“, jedoch habe ich deine Aussagen bereits oben zurecht kritisiert.

Also wenn dann stimmst du mir zu denn ich habe mich zuerst in dieser Hinsicht geäußert.
Und was du meist oben zurecht kritisiert zu haben ist lediglich deine falsche Interpretation meiner Aussagen, ob nun absichtlich oder weil du nicht verstanden hast was ich gesagt habe.
Was du da in meine Aussagen hineininterpretierst entspricht lediglich deiner böswilligen Phantasie und ist nicht das was ich gemeint hatte.

Der Kern meines Beitrags lautet.

Ich kann daher nur davon abraten sich auf krampf eine zu große und schwere Ausrüstung zuzulegen oder von Anderen sich da etwas einreden zu lassen das nicht zu einem passt.

Solltest du das nicht verstehen noch mal extra für dich mit Erläuterung.

Das bedeutet nichts anderes wie selbst entscheiden und zwar nach allen relevanten Kriterien, auch Größe und Gewicht und sich nicht nur von der Öffnung leiten lassen und schon gar nicht sich von anderen zu etwas drängen lassen das man selber gar nicht möchte.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
der TS 150/8 Zweilinser mit 3,7“ OAZ kostet derzeit 2,99k€ und wiegt 9kg. Ein APM 140/7 Zweilinser mit ebenfalls 3,7“OAZ kostet 3,4K€ und wiegt auch ca. 9kg.
Der TS sollte theoretisch mit f8 die (marginal) bessere Farbkorrektur haben. Preislich liegt er sogar drunter und sammelt mehr Licht. Gewichtsmäßig ist’s egal. Daher würde meine Wahl auf den TS fallen.
Hallo Walter,

vorweg deine Aussage ist absolut ok und da möchte ich auch nichts kritisieren nur etwas ergänzen.
Neben dem Gewicht spielt eben auch die Länge und damit der Hebel eine Rolle.
So sind eben für die Montierung 9kg bei 830mm Tubuslänge nicht das Gleiche wie 9kg bei 1100mm Tubuslänge.
Nicht nur der Hebel auch die Windlast ist eine Andere und für den Nutzer macht es eben auch einen Unterschied, natürlich weniger im freien Gelände aber im Treppenhaus oder im Kofferraum durchaus.

Mal etwas Grundsätzliches auch mit Bezug zur Eingangsfrage.
Im Bereich 140/150mm Öffnung sind wir bei APOs ja bei einer Größe angekommen bei der man dann bleibt und wo in den allermeisten Fällen nichts Größeres mehr nachkommen dürfte.
Ich würde mir hier also dann auch das zulegen was für mich persönlich dann als endgültige Lösung das Beste wäre. Also der sweet Spot zwischen Öffnung Gewicht und Sperrigkeit, der Punkt der mir Öffnungsmäßig das Optimum bietet ohne das Gewicht und Sperrigkeit aus dem Ruder laufen.

Ich würde mich bei der Entscheidung auch gar nicht so sehr von der Öffnung leiten lassen die ich gerade habe sondern mehr von dem was maximal für mich unter Beachtung von Gewicht und Sperrigkeit infrage kommt.
Tendenziell bevorzuge ich eher langsame APOs und die F8 wären mir da schon recht aber 150F8 wäre mir persönlich zu schwer und sperrig. 140F7 ist da trotz gleichem Gewicht schon besser und F7 wäre zwar nicht unbedingt das was ich mir gewünscht hätte aber zugunsten einer größeren Öffnung könnte ich mir diesen Kompromiss vorstellen.
140F7 wären für mich unterm Strich unter Beachtung aller Parameter aber trotzdem schon grenzwertig. Das müsste ich dann selber mal am konkreten Teleskop ausprobieren.
Für mich persönlich mit Präferenz Planbeten wäre momentan der 125F7,8 das was ich mir da kaufen würde.
Nicht zu schnell, ordentliche Öffnung und trotzdem bezüglich Gewicht und Sperrigkeit für mich noch vernünftig händelbar.
Es wäre also mein persönlicher sweet Spot aber der kann natürlich bei anderen auch bei 140F7 oder 150F8 liegen.
Jee nach dem wie man Öffnung, Öffnungszahl, Sperrigkeit und Gewicht zueinander gewichtet und was einem persönlich insbesondere bei letzterem noch zusagt.

Grüße Gerd
 
Also wenn dann stimmst du mir zu denn ich habe mich zuerst in dieser Hinsicht geäußert.
Und was du meist oben zurecht kritisiert zu haben ist lediglich deine falsche Interpretation meiner Aussagen, ob nun absichtlich oder weil du nicht verstanden hast was ich gesagt habe.
Was du da in meine Aussagen hineininterpretierst entspricht lediglich deiner böswilligen Phantasie und ist nicht das was ich gemeint hatte.
Es geht nicht um „hineininterpretieren“ sondern um deine wenig fachlichen Bemerkungen (rot markiert) , welche 1) unwahr sind 2) keine valide Antworten auf meine Fragen oben (Post #156 beinhalten, ich hatte um konkrete und korrekte Aufstellungen gebeten), und 3) deinen unsachlichen Unterhaltungsstil nicht nur an dieser Stelle kennzeichnen.

Ich distanziere mich ausdrücklich von einer derartigen Art und Weise der Kommunikation und werde dies nun in Bezug auf deine öffentliche Darstellung mir gegenüber entsprechend bewerten/bewerten lassen und darauf adäquat (nichtöffentlich) reagieren.

Eine weitere fachliche Auseinandersetzung mit dir erscheint mir an dieser Stelle mangels neuen Erkenntnisgewinns nicht mehr angebracht zu sein…Schade. Die zentralen Messages sind ohnehin bereits oben deutlich von mir zitiert worden….für alle übrigen Mitleser möglicherweise sowieso jetzt eher von geringerem Interesse.

Gruß
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich distanziere mich ausdrücklich von einer derartigen Art und Weise der Kommunikation und werde dies nun in Bezug auf deine öffentliche Darstellung mir gegenüber entsprechend bewerten/bewerten lassen und darauf adäquat (nichtöffentlich) reagieren.

Ich denke zuerst solltest du dich mal mit deinem Diskussionsstil und deiner öffentlichen Darstellung mir gegenüber befassen.

Mit dieser Aussage

Ich denke Gerd, das solltest du besser jedem Einzelnen überlassen, wie er das managen kann und möchte. Die überwiegende Mehrzahl der Sternfreunde hier kennen sicherlich die eigenen Möglichkeiten/Wünsche/Vorlieben/Probleme im Zusammenhang Öffnung kontra Gewicht recht gut.

Unterstellst du mir ich würde die Entscheidung eben nicht jedem Einzelnen überlassen, das ist eine unverschämte Unterstellung und du verkehrst damit meine Aussage in ihr Gegenteil.
Dir geht es nur darum gegen mich zu stänkern und ich denke das braucht hier keiner.
Du bringst mit deinen Stänkern ständig den Thread OT
Kaum haben wir wieder zum Thema und zu einer sachlichen Diskussion gefunden funkst du wieder mit deinen Stänkerrein gegen mich dazwischen und störst die Diskussion.
Ich frage mich wie lange die Moderation da noch tatenlos zusehen will.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe User,

lange, vielleicht zu lange haben wir als Moderation diesen Thread laufen lassen, da neben den eigentlich unnötig scharf geführten Disputen doch noch der ein oder andere Erkenntnisgewinn herauszulesen war.

Leider geht es mittlerweile nur noch um Schuldzuweisungen und persönliche Anfeindungen.

Weitere Postings dieser Art werden wir umgehend löschen und ggfs. den Thread beenden. Wir hoffen beides wird nicht nötig sein und erinnern gerne an unsere Forennetiquette.

Für die Moderation
Gruß Horst
 
Grüß Euch,

eine Frage hätte ich auch noch dazu!

Warum passieren solche Diskussionen in diese Richtung gefühlt immer nur wenn es um Refraktoren geht mit diesen Emotionen?
Was bewegt einen bei einem Linsenteleskop so sehr in einen solchen Modus der Diskussion zu gehen gegenüber anderen Teleskoparten? Was hat ein Refraktor was andere nicht haben?

Ist wahrscheinlich so wie mit denen die Objekte beobachten mit den Dinger und jenen die sich nur die Beugungsscheibchen intra u. extrafokal ansehen. :unsure::)

Spannend!!!
 
also wenn ich mir die verschiedenen Foren ansehe ist das doch sehr ähnlich, die einen amüsieren sich über die kleine Öffnung der Röhrchen für viel zu viel Geld und die anderen über Obstruktion und Unschärfe und beide haben Unrecht weil jedes System seine Vorteile und Nachteile hat. Das trifft aber bei weitem nicht für alle Leute zu, diejenigen die so ticken wie von Josef beschrieben tauchen halt schnell auf wenn auch die Chance bietet.
 
Hallo Josef,

ich wundere mich auch seit Beginn meiner Hobbytätigkeit vor lächerlichen 30 Monatem darüber, dass es die zwei Konfessionen, nämlich Refraktornutzer und Newtonnutzer gibt, gebe allerdings zu, dass ich mich selbst recht schnell auf eine Seite festgelegt habe, nämlich die der Linsen. Ich vermute, dass die jeweiligen Verteidigungen daran liegen, dass die Stärken der jeweiligen Instrumente die Schwächen der anderen darstellen und daher irgendein Rechtfertigungszwang entsteht, warum man genau diese Instrumente lieber nutzt. Am Ende ist es Geschmacksache.

Hier ging es aber ja eher darum, ob man ein oder zwei Zoll mehr Öffnung haben muss - am Refraktor. Auch das ist Geschmacksache. Jeder weiß, dass mehr Öffnung besser ist, aber das Gesamtpaket ist entscheidend, und da bedeutet mehr Öffnung auch mehr Nachteile: Überproportional höherer Preis, deutlich mehr Gewicht, größerer Hebel.

LG Olaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze seit vielen Jahren Spiegelteleskope und Refraktoren und sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Im Deepsky ist mein 16“er kaum zu schlagen. Aber der neue 5“-Apo hat mir gestern Abend den besten Saturn gezeigt, den ich von meinem Garten aus jemals gesehen habe. :D

Die Antwort auf die Frage „Spiegel oder Linse“ lautet für mich eindeutig: „Spiegel UND Linse“. :giggle:
 
Ich nutze seit vielen Jahren Spiegelteleskope und Refraktoren und sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Im Deepsky ist mein 16“er kaum zu schlagen. Aber der neue 5“-Apo hat mir gestern Abend den besten Saturn gezeigt, den ich von meinem Garten aus jemals gesehen habe. :D

Die Antwort auf die Frage „Spiegel oder Linse“ lautet für mich eindeutig: „Spiegel UND Linse“. :giggle:
Sehe ich genauso. Aber nicht jeder will sich mit beiden Teleskopen auseinandersetzen, auch wenn es sinnvoll wäre.
 
Das Problem wird sein das nicht jeder die Entscheidung für einen Refraktor verstehen will.
Ich denke das liegt vor allem daran das einige nur die Öffnung und den Preis sehen und die zeigen dann völliges Unverständnis, wenn sich jemand dafür entscheidet eine kleinere Öffnung zu kaufen und obendrein auch noch bereit ist mehr dafür zu bezahlen.
Nur die reine Reduzierung auf Öffnung und Preis wird der Sache eben nicht gerecht.
Die Sache ist doch etwas komplexer und es gibt eben auch gute Gründe sich für den Refraktor zu entscheiden.

Darüber hinaus hat die Entscheidung für ein bestimmtes Teleskop auch eine emotionale Komponente.
Man kauft sich ein bestimmtes Telskop eben auch weil man gerade das will und nicht nur aus rein rationalen Überlegungen.
Und das ist ja auch völlig ok denn es ist ein Hobby und für sein Hobby kauft man sich das was einen Spaß macht.

Leider zeigt hier die Gegenseite oft keinerlei Verständnis, weder für die rationalen Gründe die für den Refraktor sprechen noch für die emotionalen Beweggründe die eben auch eine Rolle spielen können.

Grüße Gerd
 
Ein jeder hat auch eine sehr individuelle Schwelle, bis zu welcher Größe/Preis er/sie eher auf einen Refraktor und ab welcher Größe/Preis eher ein Reflektor bevorzugt wird.
Für mich ist diese Grenze bei meinem 5" SD-Apo ganz gut getroffen. Es gibt aber auch durchaus plausible Gründe, die Grenze schon bei 3" oder erst bei 8" zu ziehen. Das kann aber nur die betreffende Person ganz alleine für sich selbst entscheiden. Wir können da quasi nur Argumente nennen. Bewerten muß sie ein jeder für sich.

Gruß Horst
 
ja aber bei sowohl als auch wechselt man die Instrumente nicht entweder/oder, sondern je nach Zielobjekt und Seeing. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

für mich gilt es genauso wie einigen weiter oben. Spiegel und Linse haben bei mir völlig gleichberechtigte Bedeutung und werden alle genutzt.
Da steht es 2:2 und ich sehe aktuell auch überhaupt keinen Grund dieses (vielleicht gesunde Verhältnis) irgendwie zu ändern. ;)

Viele Grüße
Werner
 
Das freut mich aber hier doch ähnliche Ansichten zum Stand der Dinge zu haben! :y:

Zuhause nutze ich meine Scherben (Linsen) und auf der Vereinssternwarte auf der Alm Spiegel! Ergänzen sich prima! :D
 
Bei mir steht es da auch unentschieden:
Visuelles Schnellspechtelgerät ist entweder mein 90/900 ED Refraktor oder ein 130/650 Newton auf N-EQ3-2.
Wenn es größer sein darf, mein 6" f/8 Apo oder aber mein 14" Goto-Dobson
Und photografisch habe ich in meiner Kuppel einen 190mm Maksutov-Newton parallel zu einem 94mm Triplet-Apo auf der Montierung.
Also: Gleichstand, 3x Linse, 3x Spiegel.

CS
Markus
 
Bei mir steht es da auch unentschieden:
Visuelles Schnellspechtelgerät ist entweder mein 90/900 ED Refraktor oder ein 130/650 Newton auf N-EQ3-2.
Wenn es größer sein darf, mein 6" f/8 Apo oder aber mein 14" Goto-Dobson
Und photografisch habe ich in meiner Kuppel einen 190mm Maksutov-Newton parallel zu einem 94mm Triplet-Apo auf der Montierung.
Also: Gleichstand, 3x Linse, 3x Spiegel.

CS
Markus
Also dein Teleskoparsenal ist aber auch nicht ohne!
Hoffe du hast hier nicht die Qual der Wahl :) wenn du beobachten gehst.
 
Bezüglich des SD150/8:
Wenn man so ein Gerät hauptsächlich visuell einsetzt bis zu einer Grenzvergrößerung bis zu einer AP 0,5mm, d.h. In diesem Fall bis ca. 300x. Inwiefern spielt hier der hochstilisierte Stehl eine wirklich merkliche Rolle? Ob der Wert nun bei 0,94 oder 0,98 steht, ist hw. Visuell gar nicht nachvollziehbar oder würde man im „Blindtest“ Vergleich einen Unterschied merken? Ich denke, die meisten Beobachter würden gar keinen Unterschied sehen.
Wenn ich einen Vergleich zwischen meinen beiden APOs mache, d.h. Den TV NP101 und den TS102/11SDP auf die Doppelbefestigung wuchte und dasselbe Objekt einstelle, ist bei derselben Vergrößerung der Unterschied sehr gering. Beim TS ist das Bild etwas kontrastreicher, das Objekt heller bzw. der Hintergrund etwas „dunkler“. Liegt hw. auch an der Anzahl der Linsen. Beim NP101 sinds ja deren vier im Teleskop und mit dem 10mm Okular komme ich auf ca. dieselbe Vergrößerung wie beim TS mit dem 22mm Okular. Der Sehkomfort ist hier aber etwas besser. Was aber auffällig ist: Der TS ist deutlich länger in der Bauform als der TeleVue. Gewichtsmäßig ist kein relevanter Unterschied. Beide liegen bei knapp 5kg. Dies äußert sich auf meiner AZ-EQ6 auf der Säulenmontierung in einem zwar kleinem aber doch merklich längerem Ausschwingen. Ist zwar irrelevant ob das nun 1,5s oder 2s dauert, merkbar ist es schon.
Stehlmäßig liegt der TV bei 0,92 (lt Messung), beim TS habe ich keinen Testreport. Dürfte hier aber eine Spur höher liegen. Falschfarben sind weder beim TV noch beim TS wahrnehmbar, auch nicht mit Maximalvergrößerung (3,5mm Okular im TV und 7mm im TS). Dunkel wird’s bei beiden 4“ Geräten. Hier wäre dann eine größere Öffnung hilfreich.
Ein guter Zweilinser wie der Ts 150SD mit FPL53/Lanthan Kombination sollte somit aus meiner Sicht eigentlich für 99% aller visuellen Anwendungen ein Top-Gerät sein, wenn man das Gewicht, die Hebel und die Montierung managen kann.
Ein gleich großer Dreilinser mag vielleicht messtechnisch noch besser sein, aber ob das den deutlichen Preissprung, das höhere Gewicht, die thermischen Problemchen, das Schwingungsverhalten auf der Monti, etc. möge man mit dem Blick aufs Börserl und auf die Stimmung der besseren Hälfte wohlweise entscheiden.
Noch ein kleiner Nachtrag:
Im Verein haben wir einen TMB 160 f8. Das ist im Vergleich zu meinen Teleskopen aber schon eine ganz andere Nummer. Jupiter, Saturn etc. durch dieses Gerät ist ein Genuss. Von den Kosten, Transportabilität, Montierungsanforderungen ist das Ding kein Genuss. Mobil ist das Ding praktisch nicht mehr, ist neben dem Hauptinstrument, einem 51cm RC mit 4m Brennweite montiert. …
 
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