Vixen Mini-PORTA-Montierung + MAK für's Fahrrad?

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Hallo Alf,

das mit den vielen Meinungen ist bei einem großen Forum normal, Du mußt aus den Antworten die für Dich relevanten Fakten aussieben und wichten.

Es käme ja auch eine gebrauchte Russentonne MTO-11CA (100/1000mm) in Frage, ein Exemplar mit guter und entspannter Optik. Sehr kompakt und für Planeten und DeepSky einsetzbar, für beides nicht optimal aber durchaus mit Spaßfaktor. Die nominale Angabe f/10 ändert sich allerdings mit Zenithprisma auf ca. f/12 (Fokussierung durch Spiegelabstand).

Grüße Coyote

 
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Für den Rucksack hab ich einen Startravel 80/400 auf Pipemount/Fotostativ. Klar hat der Refraktor einen Farbfehler, aber nun zu behaupten am Planeten gibts keine Details mehr ist Unsinn. Die Beeinträchtigung ist sehr individuell, mich stört der Farbfehler überhaupt nicht. Also erstmal durchschauen und dann für sich selbst entscheiden.
Ich hab auch einen 12er Dob, kann also sehr gut die Unterschiede sehen, leider paßt der Dob nicht in den Rucksack.
 
Moin Namenloser!

> Ich glaub ich lass es bleiben da einem hier jedes Gerät zerredet wird ...

"Zerredet" wird einem gar nix - es gibt nur zu unterschiedlichen Teleskopmodellen unterschiedliche Meinungen. Deshalb wird ja auch hier gefragt. Wenn du kritiklose Lobeshymnen lesen willst, mußt du Werbung schauen. ;)

Wenn man sich jedes Gerät einfach ausreden läßt, dann braucht man sowieso kein Teleskop. Das ist richtig. Entscheiden muß man selber, man kann sich nur vorher die Erfahrungen anderer zu Nutze machen. Ansonsten: andere Hobbyastronomen aufsuchen (Vereine, Treffen, Stammtisch) und am besten vor Kauf in Ruhe mal selbst durch ein solches Gerät schauen.
 
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Hallo Alf,

bis gestern Abend 21.19 Uhr nahm Dein Thread einen ganz normalen, von Dir bestimmten Verlauf, Du hast ein paar Geräte durchgespielt und selbst eine Entscheidung getroffen. Die lautete, das für Dich von Deinen Ansprüchen her in Frage kommende Gerät mittels eines "Schlepptests" Deinem "inneren Schweinehund" vorzustellen. :super:
Oder hast Du Dich von irgendjemandem bedrängt, gedrängt oder gar schlecht verstanden und beraten gefühlt und siehst das nicht als Deine Entscheidung an?

Was danach geschwallt wurde war nicht für Dich bestimmt oder gar an Deinen Ansprüchen orientiert. Dieser Wust von Halbwahrheiten, Mythen und Wissens- und Erfahrungsvortäuschung war einzig und allen die Vorbereitung für die Übernahme Deines Threads mit der ebenso uralten wie immer ergebnislosen und dummen Spiegel/Linse Debatte und gewohnheitsmäßigem Schlammspritzen gegen mich ganz persönlich.
Der Schlammspritzer hat den Threadverlauf bis da hin überhaupt nicht berücksichtigt, der interessiert ihn nicht im Geringsten und Du auch nicht.

Jou, die Übernahme hat geklappt, wie der Fortgang zeigt, Shitstorm gegen mich klappt wohl wieder nicht richtig. Was Du vorher schon abgearbeitet hattest wird Dir nun wieder wahllos aufs Tablett geworfen. Jeder kommt mit irgendwas um die Ecke was er hat und was er gut findet und womit ER was Tolles machen kann. Für manche Leute ist jetzt Konfokal 01.01 Uhr der Startschuss, nicht was bis da hin war.
Der Eine weiß, was für Weitfeld gut ist, der Andere was für Planeten und was noch besser transportabel wäre, aber die Verknüpfung fehlt eben.

Ein 8" f/6 Dobs ist vorhanden, Du willst unmotorisiert mobiler sein und gute Deepsky Beobachtungen wie auch Beobachtungen im Sonnensystem machen.

Du brauchst für Deep-Sky Öffnung soviel Du tragen kannst....nein, so viel Du tragen WILLST.
Viel Feld ist kein Nachteil, wenn du das willst ist geringe Brennweite und 2" Auslegung nicht schlecht.
Du brauchst für Mond/Planeten Auflösung (wieder Öffnung) und kannst Farbreinheit bekommen, was eindeutig ein Vorteil ist. Wäre das kein Vorteil, dann bräuchte man keine sündteuren APOs (die hattest Du wohl ausgeschlossen).

Lass Dich weder verunsichern noch vereimern. Mach Dein Ding.

Gruß
*entfernt*
 
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Zitat von alffrommars:
Das NexStar 130 SLT Goto-Teleskop... Stimmt die Gewichtsangabe von 8,2KG ?
Weil das wäre ja dann auch trasportabel, der Tubus wiegt an die 4 KG und stativ mit Monti ca. 5KG ? Irgendwie kann ich das kaum glauben?

Da hätte ich dann ne "preiswerte" Nachführung, 2" OAZ und kleiner Fangspiegel wie beim 130PDS da es nicht für Foto "optimiert" ist.

Wäre interessant zu wissen ob man die Montierung vom Stativ abnhemnen könnte.

Hallo,

die Gewichtsangabe stimmt zwar, aber: das Stativ ist ein Wackelteil, weil die Plastikmuffen zu weich sind, das hat so keinen Wert. Man kann die Montierung und die Telleraufnahme aber auf ein stabileres leichtes Stativ umsetzen und dann macht das Ganze bis je nach Hebel max. 4-5kg Zuladung wirklich Spass. (Siehe dazu diesen Thread: Stativ wackelt - Nexstar SLT ) Ich habe auf diese Weise inzwischen den kurzen FH 120 darauf in Betrieb, geht damit bis in den Zenit. Und auf dieses bequeme GoTo verzichte ich auch nur noch ungern. Als Stromversorgung sind Batterien auf Dauer zu teuer, dafür zieht die Monti zuviel. Aber ein leichter 11 Ah LiPo-Akku (ca 500g) ist als Computerzubehör schon für 50 Euro zu haben. (Im Astrohandel wird dasselbe Teil umgelabelt natürlich für 100 Euro angeboten, Stichwort Zubehörgeschäft...)

Ob der 130er Newton in diesem Komplettpaket wirklich gut ist, da hab ich Zweifel. Sieht mir nach dicker dreiarmiger Plastik-Fangspiegelspinne aus, wären dann 6 hübsche Spikes... und wohl auch kein 2". Aber in einer Rezension lobte jemand das Teil mal überschwänglich, weil man sogar bis ca. 90fach ein scharfes gutes Bild hätte!! Höher zu vergrößern wäre jedoch nicht mehr zu empfehlen... Aber für solche Fälle böte Dir ein freundlicher Günther mit seinem Humor sicher gern Hilfe an und gäbe Dir Tips wie Du daraus einen gefühlten Apo-Schreck zum Billigtarif machen kannst. :biggrin: Helau und Alaaf!

Gruß,
Mathias
 
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Hallo Alf,

Günther, Micha und Coyote haben völlig recht, lass Dich nicht wuschig machen. Es liegt in der Natur eines Forums, dass Du viele unterschiedliche Ansichten serviert bekommst. Und alle sind mehr oder weniger subjektiv. Wie sehr schön immer wieder gesagt wird: die eierlegende Wollmilchsau gibt es in der Astronomie nicht.
Also lies Dir noch mal alle Beiträge durch und wäge ab, was für DICH die richtige Lösung ist. Das ist höchstwahrscheinlich eine andere als für mich oder die meisten anderen Leute hier. Aber was solls, es geht darum, dass Du das Richtige für Dich findest.

Deshalb habe ich auch versucht darzustellen, was aus meiner Sicht und meiner Erfahrung gegen den Achromaten und für den Newton spricht. Ich habe nicht den Anspruch erhoben die Weisheit mit goldenen Löffeln gefuttert zu haben. Vielleicht war ich da nicht deutlich genug. Mich störte nur der Tonfall absoluter Richtigkeit von Mathias (konfokal), der schrieb dass der 130PDS gar nicht besser sein kann als der Achromat, was meinen Beobachtungen halt diametral zuwider läuft. Man kann viel über die Qualität von Teleskopen herumrechnen ohne auch nur einen Blick hindurch zu werfen. Aber nicht alle dieser Rechnungen sind richtig und nicht alle Leute die es von sich behaupten können auch rechnen.
Frag Günther, der kann ein Lied davon singen. ;)

Ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, eine Anmerkung sei mir aber noch gestattet.
Micha, Du schriebst:

Zu pauschal und voreingenommen. Wenn man im Vornherein schon bei der geringsten Bildvervärbung Augenkrebs bekommt und einem hochobstruierten Kurznewton Wunderdinge attestiert, kann bei so einem "Vergleichstest" nichts herauskommen.

Wenn ich was Farbfehler angeht voreingenommen wäre, hätte ich mir ja wohl kaum einen 120/600er Achromaten gekauft, oder? Genau genommen hatte ich ihn mir vor dem Newton geholt weil ich dachte, der Farbfehler sei schon nicht so schlimm wie immer behauptet. Aber ich war dann doch negativ überrascht als ich ihn das erste Mal ausprobiert habe. Daraufhin erst habe ich den Newton angeschafft und die beiden verglichen, mit dem bekannten Ergebnis. Und offen gesagt hat es mich sehr überrascht, dass der kleine Newton trotz hoher Obstruktion so ein gutes Bild an Planeten liefert und den Achromaten in allen Belangen verblasen hat.

Glaube mir, ich bin wirklich nicht voreingenommen an den Achromaten heran gegangen.
Aber vielleicht hatte ich ja auch einfach Pech und er war eine Gurke. Der Newton zumindest hat einen sehr guten Spiegel, auch laut Ronchitest.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo,
Zitat von mettling:
Aber nicht alle dieser Rechnungen sind richtig und nicht alle Leute die es von sich behaupten können auch rechnen.
Frag Günther, der kann ein Lied davon singen. zwinker
Ja, singen tut er viel, der Günther, nur den richtigen Ton trifft er dabei so gut wie nie :smiley55:

Gruß,
Mathias

PS: Apropos richtig rechnen, Marcus, wenn da was nicht stimmt, oder Du es besser kannst, dann würde ich einfach die Gegenrechnung aufmachen und nicht nur stänkern. Wenn allerdings Michas Angaben mit nur 127mm HS-Durchmesser stimmen und man bei den Spiegeln realistisch eher 90% Reflektivität ansetzt, statt 95% wie oben, dann blieben für Deinen 130er sogar nur noch 66mm für den Kontrast und nur gut 100mm fürs Lichtsammeln. Wie Du mit diesen Werten bei niedrigen und mittleren Vergrößerungen mehr gesehen haben willst als im 120er Kurzachro, der normalerweise für seine Serienqualität bekannt ist, ist mir schleierhaft. Vielleicht singst Du mal mit Günther im Duett seine Lieblingsliedzeile, steht ja unter jedem seiner Gesangs-"Beiträge". :huhu:
 
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Hallo Marcus,

mich willst Du nicht singen hören. :totlach2:
Aber lass stecken, Du erreichst nichts mehr.
Wenn Leute dran sind, die Newtons Papierform pulverrisieren und zerlegen, mit Prozenten runterrechnen, haben alle anderen Systeme nach Papier 100% und halten die selbstverständlich auch locker.
Wenn Leute angeblich bestimmungsgemäß die Zmeck´sche Kontrastformel runterrechnen, sei Dir sicher, wenn er diesen Missbrauch vorhergesehen hätte, er hätte diese für bestimmte Voraussetzungen und Umstände gedachte Annäherung an das Thema nie als Formel veröffentlicht.

So stehst Du also mit Deinen Beobachtungen nicht als Lügner da, nur weil jemand eine Rechnung rechnet die so nicht erlaubt ist. Richtig + Falsch = Richtig, das ist das Konzept.
Diesem Jemand müsste, wenn er denn seiner Aussage genügt und mit 120/600 Linse sowie mit 130/650 Newton vergleichend beobachtet hat, selbst wissen, dass mit seinen Rechnungen und Prozentwerten etwas nicht stimmen kann.
Das diese 65% eine reine Fiktion sind, sieht wirklich ein Blinder, wenn er diese oder entsprechende Geräte prüft.

Für einen guten Newton kommt man grob zuwschen linearem und flächenbezogenem Abzug raus, wenn es um Kontrast gegenüber unobstruiert und perfekt geht.
Für einen f/5 FH kommt man....nö, sag ich nicht, nicht mal für perfekt und schon gar nicht für das was im Schnitt geliefert wird, Angst. :/

Alf, es scheint sinnvoll für Dich, einen neuen Thread aufzumachen, wenn Du Dir darüber klar bist, was tragbar ist.
Es wäre schade, wenn Du wegen konfokalem Störfunk die Lust verlieren würdest. Der ist ohnehin in einer Umlaufbahn die Du nie erreichen willst und sonst auch niemand.

Gruß
*entfernt*

PS: Ich habs mir überlegt, Fachlektüre kann eigentlich nie schaden
Obstruktion:
Effects of Central Obstruktion
Nach unten gescrollt erscheint auch eine Grafik für 32% Obstruktion

Farbfehler:

Lateral color error

Ziemlich unten eine Grafik mit 6" und 4" Refraktoren, nein, einen 4" f/5 FH haben sie nicht, aber f/6 sagt genug.
 
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Moin Namenloser!

> Wenn allerdings Michas Angaben mit nur 127mm HS-Durchmesser stimmen

Darauf kannste aber einen lassen, daß wenn ich sowas schreibe, die Aussage auch stimmt. :smiley56:
 
Hallo,

ok, Günther beherrscht zwar Polemik und Korinthenkackerei und brüstet sich mit Kenntnissen in "Physik- und Optiktheorie", traut sich aber leider weder zu vorzusingen noch mit Potenzen etwas vorzurechnen. Von Prozentrechnung zu schweigen. Trotzdem vermutet er irgendwie erhebliche Transmissionverluste bei niedrigvergrößernden Achromaten, und verkündet, dass die vorangestellten Überlegungen bei Spiegeln "reine Fiktion sind sieht wirklich ein Blinder, wenn er diese oder entsprechende Geräte prüft." Aha, dann schaun wir doch erstmal, was dieselbe "Physik- und Optiktheorie" zu den Verlusten bei Achromaten sagt.

Ein typischer kurzer FH mit Luftspalt hat vier Glas/Luftübergänge, im Fall des Skywatcher sind offenbar nur zwei davon wirklich multivergütet, die beiden anderen scheinen einfach MgF2-beschichtet. Unvergütetes Glas hat im sichtbaren Licht im Mittel 4% Oberflächenverlust, eine einfache Blauvergütung im Schnitt nur noch 1,5% Restreflektivität, eine Multivergütung je nach Qualität kommt runter auf minimal 0,2% (Zeiss T*) und höchstens vielleicht 0,5%, sagen wir für die chinesischen Grünbeläge im Mittel 0,4%. Die deutliche Winkelabhängigkeit des Ganzen vernachlässigen wir, hatten wir beim Spiegel ja auch so gehalten. Den Transmissionsverlust durch Glasabsorption kann man bei diesen geringen Linsendicken ebenso vernachlässigen. Aber halt, wir wollen ja Korinthen kacken, schlagen also im Schott Optischen Glaskatalog nach und sehen für Glasdicken von ca 2cm im Mittel eine Reintransmission von 99,7% sprich 0,3% Verlust.

Macht dann also über alles 99,6% x 0,996 x 0,985 x 0,985 - 0,3% = 95,95% Transmission die noch hinten rauskommen, was sagenhaften 4% Öffnungs-Verlust entspricht. Ein 120er wird dadurch also zum 115er, ein 102er zum 98er, wow was für eine enorme Kontrastleistungs- und Lichtsammel-Minderung ich da oben vergleichsweise unterschlagen habe. Oder muß man das Alles wieder als "reine Fiktion" abtun, bloß weil der Verlust nach dem Geschmack von ein paar Leuten zu klein ausfällt? Und bevor jetzt Einwände kommen, da wären aber noch Abbildungsfehler zu berücksichtigen und abzuziehen, bitte ich die Gegenseite mal in Vorleistung zu treten und umgekehrt erst mal den Einfluß ihrer Newton-Koma zu quantifizieren. Und bitte zu bedenken, dass wir im DeepSky-Bereich bis zu mittleren Vergößerungen den Farbfehler von Linsen vernachlässigen können, nicht aber den Kontrast- und Komafehler von entsprechend geöffneten Spiegeln.

Im Ernst: ich finde es lächerlich, einerseits markige Sprüche darüber zu klopfen, dass "Physik- und Optiktheorie" jedes scheinbar zuwiderlaufende Beobachtungeergebnis domniert, aber andererseits quantitative theoretische Aspekte sofort über Bord zu werfen, sobald einem Beobachtungsergebnisse anderer Leute nicht schmecken, die diese theoretische Rechnerei doch nur bestätigen. Wenn man schon zu schwach ist, stattdessen die eigenen von der Theorie abweichenden Beobachtungen vorsichtig in Frage zu stellen oder zu relativieren, dann wäre es in so einem Fall doch das Mindeste, eine den eigenen anderslautenden Beobachtungsergebnissen entsprechende Gegenrechnung zu präsentieren. Aber selbst dazu ist man anscheinend nicht in der Lage. Aber sich selbstverständlich auch hierin Überlegenheit bescheinigen und zum angeblichen Beweis allgemeine Links posten, in denen der Kontrastverlust durch verminderte Spiegelreflektivität überhaupt nicht berücksichtigt wird, weil es da allein um Ostruktion geht. Der Kontrastverlust beim Newton ist aber nicht nur obstruktionsbedingt. Über solche fadenscheinigen Ausweichmanöver lachen doch die Hühner.


Zurück zu Alfs Problem, womit leichbepackt unter dunklen Himmel fahren? Dunkler Himmel heißt für mich Schwerpunkt DeepSky, für Planeten brauch ich den nicht. Wie die ganze Rechnerei oben bestätigt, und außer mir auch schon einige andere Leute richtig beobachtet haben, wird ein guter kurzer FH mit 100mm Öffnung bei DeepSky einem kurzen 130er Newton optisch überlegen sein ein 120er FH sowieso. Außerdem sind Refraktoren leichter handhabbar. Ist Planetenleistung gefragt, fällt der Achromat gegenüber dem Newton ab, bei DeepSky ist es umgekehrt. Was die Rechnerei nicht kann ist voraussagen, wie sehr mich ein Farbfehler subjektiv stört, dazu muß man vergleichend durchgucken, und zwar länger, nicht nur flüchtig. Ein Farbfehler zeigt sich leicht, ein Kontrastfehler, der optisch genauso schwer wiegen kann, fällt nur anfangs weniger auf, zeigt sich mit Beobachtungserfahrung dann aber genauso deutlich. Will man beides, Kontrast plus Farbfreiheit, würde ich überlegen auf die GoTo-Monti erstmal zu verzichten und für das gesparte Geld einen leichten 100er F/7 ED-Apo gebraucht anzuvisieren. Mit etwas Glück ist da manchmal auch unter 400 schon was zu ergattern. Im Öffnungsbereich unter 6 Zoll wäre für mich ein Newton als Reiseteleskop immer nur eine unbequeme kontrastschwache Notlösung. By the way, wie gut ist eigentlich Dein Visus alffrommars?


Gruß,
Mathias






 
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Gibt es auch mal brauchbare Antworten / Vorschläge für mein Thema oder gehts jetzt hier mit offtopic so weiter? Dann kann man das hier auch dicht machen!

Mein was?

Da ich keine Monti habe sind 400€ für ein APO 1. drüber 2. kaufe ich nicht gebraucht weil ich nicht weis was damit ist.
Da hab ich das Teil dann an der Backe ohne Garantie und alles und dann ist der Schrott? Ne danke!
 
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Hallo Alf,

Visus = "Mit Sehschärfe (auch Sehstärke, Visus, Acies visus, Minimum separabile) bezeichnet man das Ausmaß der Fähigkeit eines Lebewesens, mit seinem Sehorgan Muster und Konturen in der Außenwelt als solche wahrzunehmen." (wikipedia).

Bringt dich jetzt auch nicht weiter, ich weiß. Aber vom Mak, über f/5 FHs (80-120mm), einen f/10 ED (90mm), ein f/7 ED (100mm), einen f/5 Newton (130mm), eine f/10 Russentonne und den von dir genannten Mak war doch einiges dabei. Hm. Irgendwas vergessen? Ja, ein schönes Fernglas, wäre ja auch was. Oder ein Spektiv. Die Qual der Wahl...

Matthias
 
Hi Alf,

bei den bisherigen praktischen Vorschlägen vermisse ich eine Option, an die bislang anscheinend keiner gedacht hat.

Wie wäre es schlicht mit nem Fahrradanhänger? Dann könntest Deinen 8"er mit raus ins dunkle nehmen. Gewohnter Beobachtungskomfort, bekannte Qualität von Teleskop. :)

Oder ein Taxi/Leihwagen? Kommt natürlich drauf an, wie weit Du ins "Dunkle" hast...
 
Werden die Gesichtsfelder richtig "simuliert" in Stellaium wenn man die Teleskop und Okularwerte eingibt?

Bis ins dunkle hab ich es 3 bis 5 KM ... da sind dann nur weit entfernt wenige Lichtquellen und am Horizont ist kein leuchten (Lichtdom oder wie genu das heißen mag) zu sehn von Städten oder Dörfern.
 
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Hallo,

zum schnellen Vergleichen von Sehfeldern ist das hier besser geeignet:
Okularrechner
Nach Deinem Visus hab ich gefragt, weil Leute mit überdurchschnittlichem Sehvermögen schon mit kleineren Öffnungen und geringeren Vergrößerungen, also leichterem Gerät, dieselben Details ausmachen können, für die Leute mit weniger Sehschärfe ein etwas größeres und damit schwereres Teleskop brauchen.

Ansonsten frage ich mich, was Du hier vom Forum erwartest. Du hast doch eine Menge Resonanz erhalten, könntest bequem im Thread zurückblättern, die vielen genannten Aspekte für Dich selber nach Prioritäten sortieren und wenn nötig tiefergehende Fragen stellen. Es gibt für Dein Problem kein Patentrezept, keine alleinige Optimallösung, jeder Jeck ist anders. Also darfst Du Dich auch nicht wundern, wenn hier viele verschiedene Vorschläge kommen und auch die jeweiligen Nachteile angesprochen werden. Da wird nix zerredet, es wird nur kontrovers debattiert. Das sollte Dich eher erfreuen und Dein Interesse wecken und helfen, den eigenen Standpunkt zu finden. Stattdessen beschwerst Du Dich darüber, ja mei.

Wie willst Du anders zu einer fundierten eigenen Entscheidung kommen, wenn Dich die verschiedenen Hintergründe nicht interessieren, die die Leute für ihre jeweiligen Tips haben? Das findest Du OT? Sieht ein bisschen so aus, als sollten andere irgendwie riechen, was für Dich optimal ist und Dir dann einvernehmlich eine Lösung vorsetzen, weil Du gar keine Lust hast Dich näher mit einer Lösungsfindung zu beschäftigen. So läufst Du aber Gefahr, Dir was Unpassendes aufschwatzen zu lassen. Wenn es bei der Anschaffung Deines Dobson ähnlich gelaufen sein sollte, wär's auch kein Wunder, wenn diese Standardempfehlung jetzt oft in der Ecke steht.

Was das Gebrauchtkaufen angeht kann ich nur sagen, dass ich mit den Börsen der Foren bisher nur positive Erfahrung gemacht habe - die meisten Verkäufer kennen sich mit ihren Sachen sehr gut aus und sind pfleglich damit umgegangen. Und in den seltenen Fällen wo das mal nicht der Fall war wurde das auch klar gesagt und nichts beschönigt. Über den Daumen gepeilt lässt sich damit fast die Hälfte einsparen, je knapper das Budget ist, um so mehr kann man dabei profitieren, vorausgesetzt man weißt was man will und worauf man zu achten hast. Aber jeder wie er meint.

Ansonsten stimme ich Fee zu, wenn die paar Kilometer Weg ins Dunkle flach sind, dann ist der Tip mit dem Bollerwagen am Fahrrad wohl die beste Idee. Käme Dein Dobson doch noch an den Wert. Und für die Übersicht vielleicht noch ein leichtes Fernglas dazu.

Gruß,
Mathias
 
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Hallo Alf,

lass Dich besser nicht von diesem Schlägeraccount veralbern!
Nach Deinem Visus hab ich gefragt, weil Leute mit überdurchschnittlichem Sehvermögen schon mit kleineren Öffnungen und geringeren Vergrößerungen, also leichterem Gerät, dieselben Details ausmachen können, für die Leute mit weniger Sehschärfe ein etwas größeres und damit schwereres Teleskop brauchen.
Das Auflösungsvermögen eines Teleskops wird durch seine Öffnung (bei guter optischer Qualität) bestimmt. Ob man ein vom Teleskop aufgelöstes Detail bei Vergrößerung "x" erkennt, hängt von der Auflösung des Sensors (hier "Auge") ab. Dadurch unterscheidet sich zwar je nach Visus des Beobachters die Idealvergrößerung am selben Teleskop, aber doch hängt es vom Teleskop ab, was an Detail machbar ist. Allerdings hat ein schlechteres Auge mehr Vergrößerung nötig und dadurch werden flächige Objekte dunkler. Im Grenzbereich der Vergrößerung, wo auch Sterne dem Auge nicht mehr als echte Punkte erscheinen, werden auch diese dunkler. Also ist der Beobachter mit schlechterem Visus, der höhere Vergrößerungen braucht, bei dunkleren Objekten im Nachteil. Da es aber auch genügend Gelegenheiten gibt, in denen Sternfreunde die Bildhelligkeit mit einem schwachen Graufilter dämpfen, sollte man sich darum keinen Kopf machen, denn: Ändern kann man es kaum und man kann es nur für sich selbst herausfinden.

Mehr Theorie will ich gar nicht aufbringen. Es würde Dich vielleicht langweilen. Ich will es einfach nur erwähnt wissen, dass der Kontrastdurchmesser eines Teleskops nichts an der Auflösung ändert, und dass dieser Wert nur als Faustformel von seinem Erfinder gedacht war. Es wird viel damit argumentiert und besonders gern wird so getan, dass obstruierte Teleskope durch den Kontrastdurchmesser nur mit viel kleineren Öffnungen vergleichbar seien, während Teleskope mit einem Farbfehler dann gern mit voller Öffnung dagegen gehalten werden - was bezüglich der erkennbaren Details aber nicht stimmt. Diskutiert worden ist das oft genug, aber Schlägeraccounts sind ja nicht gedacht, um überzeugt zu werden. Sie kommen halt mal raus oder lassen sich auch locken. Und sie profitieren recht gut von "Laissez-faire", während der Thread das eher nicht tut.

Zu den Hintergründen kann ich allerdings nur zustimmen, bloß... man muss halt schauen, ob man wirklich über Hintergründe aufgeklärt wird, oder nur verständnislos Polemik nachbetet...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Alf,

ich warte auf das Ergebnis Deiner Trageversuche davon hängen doch weitere sinnvolle Vorschläge ab.
Da entscheidet sich ja eventuell, dass ein 130/650er Newton zu sperrig/schwer ist, was ja dann auch für das 120/600er Linsenteleskop gilt. Eine solche Entscheidung Deinerseits nähme doch jede Menge unnötig heiße Luft raus, selbst wenn sie für den 130er ausginge.

Dann hat men einen neuen Ansatz und kann das ganze Geeiere zwischen Fernglas und Bollerwagen sowie alle Zwischentöne vergessen.
Es liegt an Dir eine Linie reinzubringen und eventuell neu anzusetzen mit: Ich habe entschieden, dass....!

Ansonsten bleibt es halt dabei, dass der Dreckwerfer Konfokal unmoderiert bis zur halbseidenen Käuflichkeitsunterstellung gegen mich gehen darf, seis drum.
Es bleibt dabei, dass er ignoriert, dass von Deinem Standort aus die Planetensichtbarkeit deutlich eingeschränkt ist und dein Mobilitäswunsch eben auch Planetenbeobachtung betrifft, na ja, üblich.
Es bleibt dabei, dass er mit Rechnungen, Zahlenspielen und Fachbegriffen gelehrig und kompetent tut, all das anderen abspricht, obwohl jeder [zensiert] der z.B. mal etwas über Optikrechnung aus dem Internet oder einem Fachbuch gezogen hat sowas notfalls mit Copy/Paste hinkriegt. Jou, wers braucht.
Es bleibt auch bei der völligen Ignoranz gegenüber praktischer Beobachtung von anderen Leuten, die lügen halt und auch Links zu wirklichen Fachpublikatioen, werden standhaft ignoriert, dann kommen halt die nächsten Fehler und Irrungen aufs Tablett, nicht dass noch jemand nachdenkt. Klar, nur so gehts.
Da aber kommen wir zum Punkt, das kann einfach nicht so weiter gehen.
Man sehe sich das Inhaltsverzeichnis zu diesen Links mal bitte an:

http://www.telescope-optics.net/index.htm#TABLE_OF_CONTENTS

Da geht es um Optiken, Designs und um Massen von möglichen Fehlern und Schwächen, die teilweise (wie z.B. bei zu kurz geratenen FHs) bewusst in Kauf genommen werden und zu denen sich dann noch vom Designer ungewollte Fertigungsfehler addieren.

Wenn nun in so einem Forum so jemand wie Konfokal auftaucht und nur stänkern will, dann fängt er an und redet den Farbfehler eines 120/600er FH klein, bis hin zur Planetentauglichkeit und weil es zu viele Leute gibt, die wissen, dass das nicht sein kann. Allein schon weil man sonst keinen Bedarf an sündteuren APO hätte muss er eben das konkurrierende farbreine Spiegelkonzept kaputtschreiben, koste es was es wolle, in dem Fall z.B. dass er seine zuvor angedientes eigens Spiegelkonzept gleich mit einstampft. Na, merkt ja eventuell keiner.
Wer was dagegen sagt, relativiert die ach so grausamen Obstsruktionsmärchen und Reflektivitätsverluste, reitet auf dem Farbfehler des FH rum, lässt sich jedenfalls auf die Fehlerorgie ein, weil ja Argumente genug vorhanden sind und schon steppt der Bär.

So läuft das böse konfokale Spiel. Manschaften formieren sich, Sympathisanten nehmen Platz und .....! Fehlersuche und persönliche Fouls bis der Arzt kommt.
Das mag Traffic bringen, aber sein Konzept ist abgrundtief schlecht und überaus dumm, denn übrig bleibt ein Trümmerfeld aus zerpflückten Teleskopdesigns und zerhacken Einsteigerhoffnungen auf gute Beratung uud ein geeignetes Teleskop.

Sehr schlecht für unser Hobby, langfristig übel fürs Forum, frustrierend und abschreckend für Einsteiger, beschämend für die Forengemeinschaft.


Oh je, gerade läuft der nächste konfokale Anriff auf menschlichen Verstand, die Posse mit dem Supervisus.
Das hatten wir schon mal mit ihm, ebenso wie miserable Zenitspiegel, es muss ein Prisma sein (kein Wort von ihm davon in diesem Thread, weil nicht der passende Dreck) oder Sonne pur total ungefährlich.
Solltest Du einen übertollen Visus haben, brauchst Du nur ein kleines Teleskop, denn Du siehst genau so viel wie andere mit einem großen Teleskop.

Mal angenommen, Du siehst tatsächlich mit einer 80er Wundertüte mehr als der Nachbar mit den 100er Boliden.
Brauchst Du dann den 100er nicht oder willst Du dann mit dem 100er mehr sehen als der Nachbar mit dem 120er?
Ob Verzicht in dem Fall wohl eine Frage der Intelligenz ist?
Nee, dummes Zeug, schlechter oder guter Visus ist schlicht irrelevant für Dich und Deine Wahl, denn so oder so, Du wirst immer den Öffnungsunterschied sehen.


Nun gut, genug Beschäftigung bietet so ein Narr immer wenn man der Vernunft eine Chance geben will, aber irgendwann ist auch mal Aschermittwoch.


Gruß
*entfernt*


 
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Hi,

mich hat es gereizt zur Threadfrage Stellung zu nehmen, weil ich mich auch schon oft gefragt habe, welche Teleskope man ohne Auto noch mit vertretbarem Aufwand unter dunkleren Himmel bringen kann. Inzwischen hab ich mir einiges angeschaut und verglichen, auch bei anderen, und dann bilden sich halt wie bei jedem irgendwann gewisse Vorlieben. Ist ja nichts Ungewöhnliches, verläuft bei jedem anders, und sich darüber hier im Forum ganz offen auszutauschen ist doch eine gute Sache. Ich kann auch überhaupt nichts Verwerfliches daran finden, wenn jeder seine eigene Sichtweise präsentiert und sie auch begründen kann und engagiert und pointiert vertritt.

Schäbig finde ich aber wenn unterstellt wird, dahinter steckte weder Überzeugung noch Erfahrung, sondern bloß ein "Schlägeraccount", hinter dem wechselweise entweder gar keine reale Person stünde, oder, wenn doch, dann nur ein dummer dreckwerfender Narr, der im Grunde keine Ahnung hätte. Was muß man sich nicht alles anhören von Leuten, die nachträglich in einen bis dato friedlichen Thread einsteigen, sofort die Deutungshoheit an sich reißen wollen, oder sich aufblasen und in kaum einem Beitrag ohne persönliche Beleidigungen auskommen. Wenn die dann auch noch trotz ihres eigenen destruktiven Auftretens darüber herumheulen, die Forengemeinschaft würde durch andere Meinungen als ihre eigene beschädigt, dann zeigt das doch bloß ihre gnadenlose Selbstüberschätzung. Und Übel sind auch Seilschaften, in denen die Mitglieder nicht unabhängig sachlich urteilen, sondern bloß mehr oder weniger opportunistisch agieren und eine Hand die andere wäscht. Wer hat die herbeigerufen?

Was Planetenbeobachtung aus Wohnsiedlungen heraus angeht, ist da nicht Himmelsaufhellung das Problem, sondern schlechtes Seeing durch die ganze Abwärme. Und da große Öffnungen seeinganfälliger sind, ist ein Dobson aus der Stadt für Planeten oft wirklich nicht das Mittel der Wahl, sondern dafür eine kleinere und weniger seeinganfällige Öffnung meist vorzuziehen. Ein leicht aufgehellter Himmel kann am Jupiter sogar von Vorteil sein, weil der manchmal je nach Vergrößerung sonst zu hell raus kommt und zarte Oberflächenkontraste dann überstrahlt sind. Kann man oft genug in der Dämmerung erleben, wenn plötzlich für kurze Zeit mehr Details auf der Planetenoberfläche zum Vorschein kommen als in der Nacht. Rein teleskopisch gesehen wäre es deshalb im Grunde vernünftiger genau umgekehrt vorzugehen, wie ursprünglich beabsichtigt: also eher den Dobson in die Dunkelheit zu karren, und ein kleineres Zweitteleskop für die Stadt anzuschaffen.

Gruß,
Mathias


 
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Hallo Mathias,

Schäbig finde ich aber wenn unterstellt wird, dahinter steckte weder Überzeugung noch Erfahrung, sondern bloß ein "Schlägeraccount", hinter dem wechselweise entweder gar keine reale Person stünde, oder, wenn doch, dann nur ein dummer dreckwerfender Narr, der im Grunde keine Ahnung hätte.

Ich kann Deine Verärgerung gut nachvollziehen. Mir wurde vor wenigen Monaten von diesen beiden Mitforisten vorgeworfen, dass ich ein falsches und böses Spiel treiben würde, nur weil ich jemanden nach der Bedeutung von Lambda in einer Formel gefragt habe!!!

So etwas möchte ich im Forum nicht wieder erleben müssen und halte mich daher seitdem mit Fragen zurück.

Trotzdem stelle ich jetzt mal wieder eine Frage.

Ich beobachte auch gerne mit Refraktoren und schätze die Vorzüge gegenüber einem Newton. Ich benutze aber auch gerne Newton-Teleskope, unter anderem habe ich auch einen 130/650.

Fragt sich doch, was von der Papierform "130mm Öffnung" dieses PDS-Newton in der Praxis am Ende noch bildwirksam übrig bleibt:

Er hat für "Foddo" 47mm Fangspiegel, zieht man die vom HS ab sind es noch 83mm, abzüglich 10% für Reflexionsverluste an den beiden Spiegelflachen bleiben für

1. die Kontrastleistung gerade mal rund 75mm


Wenn allerdings Michas Angaben mit nur 127mm HS-Durchmesser stimmen und man bei den Spiegeln realistisch eher 90% Reflektivität ansetzt, statt 95% wie oben, dann blieben für Deinen 130er sogar nur noch 66mm für den Kontrast


Das Ergebnis Deiner Kontrastrechnung empfinde ich als sehr niedrig und es entspricht nicht meinen Erfahrungen. Mein 130er ist allerdings nicht auf Foto ausgelegt, hat also den 1,25 OAZ und dünne Fangspiegelstreben.

Der FS hat einen Durchmesser von 36mm (eben gemessen). Die Obstruktion beträgt somit 27,7 Prozent. Bei Annahme von 127 mm Durchmesser beträgt die Obstruktion somit 28,3 Prozent.

Der Kontrastdurchmesser ist somit 130*(1-0,277) bzw. 127 *(1-0,283), das ergibt 94 mm bzw. 91mm.

Bei der von Dir und mir verwendeten Formel wird eine obstruierte Optik mit einer nicht obstruierten Optik verglichen. Warum beziehst Du noch zusätzlich Reflexionsverluste mit ein, die müssten doch eigentlich bereits implizit in einer solchen Formel berücksichtigt sein?

Verglichen werden sollen laut Formelbeschreibung Teleskope gleicher Qualität. Wenn ich einen Newton mit einem FH vergleiche spielt doch auch das ÖV eine Rolle. Ein f15 bringt mehr Kontrast als ein f10 oder gar f5 (wie hier). Das fehlt mir in der Formel.

Die Formel gilt bei 20 Prozent Kontrast .Diesen geringen Kontrast gibt es doch nur selten (z. B. bei Jupiter). In allen anderen Fällen ist der Kontrastdurchmesser daher höher anzusetzen als es die Formel wiedergibt. Oder liege ich da falsch?

Du setzt dem Farbfehler des FH das Koma des Newton entgegen. Beeinflusst Koma tatsächlich den Kontrast so stark? Wo entsteht das Koma?

Bitte nicht böse sein, ich weiß es wirklich nicht!

Gemäß der Formel müsste auch die Kontrastleistung meines 80/400 FHs bei jupiter größer sein als die meines 90/1250-Mak. Das sehe ich aber anders…

Freundliche Grüße von
Christian

 
Hallo Mathias,

mit Deiner Kritik am TE kann ich Dir nur zustimmen. Er macht sich keine Mühe, geht nicht persönlich auf Antworten ein.

Obwohl er sich so verhält bekommt er trotzdem sehr viel und Informationen und Zuspruch.

Und dann beschwert er sich auch noch statt sich mit den anderen Interessierten auszutauschen. Da vergeht einem die Lust etwas zu schreiben...

Freundliche Grüße von
Christian
 
Lieber Mathias,

schäbig finde ich, dass Du unsachlichen Quatsch erzählst. Deine Vorliebe kannst Du darstellen, Deine Erfahrungen kannst Du darstellen. Aber rechne bitte nicht Kontrastdurchmesser in Transmission um und leite daraus dann bitte nicht einen Einfluss auf das Auflösungsvermögen ab. Das ist so abstrus, dass es dafür keinen Autovergleich gibt. Trotzdem verweigerst Du Dich, hier in der Sache dazu zu lernen. Sehr lange. Weil ich das einem interessierten Menschen nicht zutraue, unterstelle ich Absicht. Das ist dann der Schlägeraccount. Oder andersherum: Will man nur eine gewisse fachliche Richtigkeit bei der Beratung wahren, kommt man nicht umhin, sich mit Dir anzulegen.
Die Theorien zur Planetenbeobachtung - das sind auch wieder Kopfschüttler. Jedes Mal muss man das eckig neu erfundene Rad wieder rund biegen, damit es läuft, und jedes mal wird einem dann gesagt, nicht das runde Rad sei die Lösung, sondern die gewellte Trasse wäre ideal für das eckige. Aufgehellter Himmel: Kostet immer Kontrast, legt sich wie ein Schleier über das Bild. Hier ist bitte einfach Logik gefragt, denn die Aufhellung bleibt im Bild, das kann man gerade bei der Beobachtung am Taghimmel sehen. Einfach hingucken! Blauer Schleier vor dem Mond! Und es macht den Kontrast kaputt. Nachts ist die Aufhellung subtiler und der Kontrastverlust auch. Aber gerade für zarte Details entscheidend. Blendempfindung reduziert das auch nicht, sondern dazu macht man sich Umgebungslicht an, wenn man kann. Tubus mit der Taschenlampe anleuchten zum Beispiel.
Was man in der Dämmerung öfters erleben kann, was wirklich Details bringt, ist wenn die Temperaturkurve sich abflacht, wenn der Wechsel zwischen Erwärmung und Auskühlung oder umgekehrt ansteht. Das wird ja nicht erst seit gestern von Planetenbeobachtern berichtet. Dann steht die Luft für einen Moment, weil Konvektion zum Erliegen kommt.
Richtig ist, dass in der Stadt allgemein mit starkem Seeing zu rechnen ist. Die Konsequenz daraus ist aber nicht 90mm oder 80mm Öffnung, denn so schlecht ist die Luft in der Stadt auch nicht. Man kann locker 150mm Öffnung ausreizen und wer lokal durch Grünanlagen begünstigt ist, der kann locker noch viel mehr machen. Vor allem aber ist die Wahl des Standorts im Kleinen wichtig. Ein Balkon, eine Terrasse, mit daneben liegenden Hauswänden, sorgt einfach für eine turbulente Umgebung. Anders Wiese, Büsche und Bäume. Interessant dazu die von Georg Dittie auf dem letzten ATH gezeigten Wärmebildaufnahmen.

Falls das noch nicht erklärt, was ich Verwerflich finde: Verwerflich ist an der ganzen Geschichte mindestens, die eigenen Schlussfolgerungen undiskutiert als große Wahrheit zu verkaufen. Wenn dann mehrere Leute die Sachlage als definitiv anders erkennen, sind das dann Seilschaften? Und was mich herbeigerufen hat? Ganz einfach, man liest es, und wenn man aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt, dann vertrete ich engagiert und pointiert die Einstellung, dass in einem Thread auch mal Dinge richtig gestellt werden müssen. Und ich bleibe bei meiner Einschätzung zum Account, denn wenn die falsch ist... ach, in einer Zeit, in der Allgemeinbildung nicht mehr in der Schule, sondern beim Jauch erworben wird, muss man ja mit allem rechnen. Ich zitiere mal: Niemals zuvor haben so viele so wenig über so vieles gewusst. Oder wie ich es schon ausdrückte: Viele lesen sich durch Bild - immer weniger bilden sich durch Lesen.
Vielleicht ist es ein Kompliment, wenn ich vom Account nichts anderes glauben mag.

Clear Skies
Sven
 
Interessant das erstens mein Thread mal fremdübernommen wird.
Anscheint hier normal?

Ich dann noch belappt werde das ich mich für die teilweise "Grütze" die nur quatsch und offtopic ist bedanken solle.

Ja meine Erkenntnis ist das Refelktoren [zensiert] sind und nur Refraktoren richtige Teleskope^^
Warum ich mir auch nen 8" Dobson gekauft habe kann ich mir auch nicht erklären, was für ne Geldverschwendung.

Ich werd den entsorgen und mir nen 120/600 Achromat kaufen denn nur das ist das wahre Teleskop und Planetenbeobachtung geht damit bei 200fach auch wurderbar und so gut wie ohne Farbfehler.

Danke für die Erkenntnis!
 
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Hallo Alf,

ich kenne das Problem des Teleskoptransports ohne Auto (Wohne mitten in einer Zweimillionenstadt und kutschiere meine Teleskope mit öffentlichen Verkehrsmitteln meist knapp 100 Kilometer weit in die Alpen). Meine erste Lösung war dabei ebenfalls ein Mak, erst der kleine 90/1250er, dann der 127/1500er. Zweifellos schöne Teleskope für Mond, Planeten und kompakte DS-Objekte, besonders angesichts des günstigen Preises, aber als alleiniges Teleskop meiner Erfahrung nach sehr unbefriedigend: Alles schreit nach mehr Gesichtsfeld, der Verzicht auf Übersichtsbeobachtung ist ein erhebliches Manko. Dazu kommt das Problem der langen bis sehr langen Auskühlzeit.
Vom Mak bin ich dann zu Refraktoren gewechselt und habe damit die für mich persönlich ideale Lösung gefunden, aktuell mit drei Stück: Dem 120/600er Achro, einem 66/400 Equinox und einem 90/900 Acuter. Freilich: Auch die sind als alleinige Teleskope alle nicht so recht befriedigend. Der 120er Achro ist ein tolles Deep Sky-Rohr für niedrige bis mittlere Vergrößerungen (Unter Alpenhimmel können mit 120mm unverschatteter Öffnung sogar Galaxien schon ziemlich beeindruckend werden), aber für Mond, Planeten und hohe Vergrößerungen allgemein unbrauchbar. Der 66er Equinox ist optisch sehr schön und hochtransportabel, aber 66mm Öffnung sind schon ziemlich knapp. Der Acuter ist optisch spitze und im Rahmen seiner Öffnung recht universell (Keineswegs nur für Mond und Planeten, sondern mit langbrennweitigem 2"-Okular auch mit sehr komfortablem großem Gesichtsfeld für Deep Sky), aber von den Abmessungen her schon hart an der Grenze dessen, was ohne Auto noch zumutbar ist, auch schon etwas montierungskritisch, die AZ-4 ist meinen Erfahrungen nach noch akzeptabel, aber nicht mehr optimal, eine stärkere und schwerere Montierung wäre besser.

Quasi als Synthese der genannten Refraktoren würde ich mal noch ein Gerät ins Spiel bringen, das rund zwei Jahre lang mein Hauptteleskop war und das mir sehr viel Freude am Himmel bereitet hat: Der 80/600er ED. Sicher, 80mm Öffnung sind nicht sehr viel, zeigen unter richtig gutem Himmel (In meinem Fall ein abgelegener Alpenstandort auf ca. 1100m Höhe) aber bereits erstaunlich viel: Ich habe damit rund 100 Galaxien beobachtet, an mehreren Kugelsternhaufen schon eine Menge Einzelsterne aufgelöst, den Orionnebel und einige andere helle Gasnebel in beeindruckender Detailfreudigkeit genossen, den Saturn mit gestochen scharfer Cassiniteilung gesehen, am Jupiter den GRF und drei bis vier Wolkenbänder, am Mond sowieso unzählige feine Details mit super Schärfer und Kontrast, und offene Sternhaufen sind ein ästhetischer Genuss aus nadelfeinen Diamanten. Ich würde sagen, der 80/600er ED kombiniert die Deep Sky-Leistung etwa eines 114/900 Newton mit der Mond- und Planetenperformance eines 4"-Mak und den Richfieldfähigkeiten eines guten Großfernglases. Im Rahmen dessen, was mit 80mm Öffnung eben physikalisch möglich ist, ist der kleine ED eigentlich in jedem Beobachtungsbereich ein gleichermaßen schönes Kleinteleskop ohne besondere Schwächen in irgendeinem Bereich. Dazu von Gewicht und Abmessungen her auch mit Bus und Bahn noch super transportabel (Ich habe ihn sogar regelmäßig nach der Anreise mit dem Bus noch über eine Stunde den Berg hinaufgetragen, kein Problem). Hier mal ein Beobachtungsbericht von mir, was damit unter sehr guten Bedingungen gehen kann:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...77/Die_beste_Astronacht_meines_Le#Post1121077

Zwei Haken dabei: Erstens ist der Preis für den kleinen ED in den letzten Jahren leider drastisch angestiegen. Die mittlerweile verlangten 522€ ohne bzw. 683€ mit Zubehör sind leider wirklich kein Schnäppchen mehr. Solltest du einen 80/600er aber mal günstig gebraucht sehen, würde ich an deiner Stelle die Aversion gegen den Gebrauchtkauf vielleicht noch mal überdenken.
Zweitens: 80mm bleiben halt 80mm, und die machen bei Deep Sky nur längere Zeit Spaß, wenn du einen wirklich sehr guten Himmel in erreichbarer Umgebung hast. Wenn man wie ich das Glück hat, mit vertretbarem Zeitaufwand an einige der dunkelsten Flecken der Alpen zu kommen, ist der 80er ED sicher sehr viel attraktiver als wenn man mitten im Ruhrpott wohnt.

CS,
Fabian
 
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@alffrommars:

Ok, Du kannst, was ich schreibe, entweder nicht richtig lesen, oder nicht richtig differenzieren, oder wie Sven auch, willst es absichtlich missverstehen und verdrehen. Du faselst was, ich hätte Dir für Planeten 200-fach mit einem kurzen Achromaten empfohlen, dabei hatte ich von einen Volksapo oder 100 F7 ED gesprochen. Das hat also keinen Zweck so. Ich will niemandem die Zeit vertun. Schöne Tage noch. Und weiter viel Spass mit 8 Zoll unter aufgehelltem Himmel und Leuten, die nur im Sinn haben andere herabzuwürdigen oder ihre "Grütze", die sie hier absondern, auch noch so schleimgrün einfärben, dass einem die Augen tränen.

Dass Dir jemand wie Fabian mit seiner Erfahrung ausführlich antwortet, hast Du wohl kaum Deinem unterirdischen Auftreten, sondern bloß dem interessanten Threadthema zu verdanken. Vielleicht gelingt es Deiner Grütze ja, wenigstens aus diesem freundlichen Post das Richtige rauszulesen. Ansonsten viel Glück beim Rückflug zum Mars :knuddel:

Grußlos
 
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Hallo Alf, hallo Fabian,

ungeachtet der Diskussion hier (@ all: würdet ihr auf der Wiese auch so unfreundlich diskutieren?) kann ich Fabian zustimmen: ich beobachte auch ab und an mit einem 80er ED f/7,5 aus dem schönen OWL, ländlich aber stadtrandnah zwischen BI und GT (meist zeigt der Himmel geschätzt höchstens ne passable Grenzgröße von 5.5 – 6 mag, nach Bortle wohlwollend 4)

DEN hab ich hier über das Forum erstanden und wenn es um Geschwindigkeit im Aufbau, Flexibilität (Stichwort Bino am Mond oder Sonne z. B.) oder Gewicht geht, ist er unschlagbar. Ich habe einen DX Clone mit Motoren für den Garten und ein ordentliches Fotostativ von Gizo mit Kugelkopf für ›on the fly‹. Da ich das Dobsonschieben im Blut habe, komme ich mit dem Fotostativ (Rutschkupplung) bestens damit zurecht.

Mit all seinen Einschränkungen und unter der Prämisse transportabel wirklich eine Überlegung.

Wenn du deine Scheu gegenüber den Kollegen hier ablegst, bist du mit etwas Glück und einem Schnapper ±350 € dabei. Ich habe schon oft hier ge- und verkauft und nie schlechte Erfahrung gemacht *klopftaufholz

Gruß, Olaf
 
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Hallo zusammen ,
So ein 80er ED ist ein
Alternative wenn der Tragetest für den 130er Newton schlecht
ausgeht.
.
Für mich noch abschließened zum OT ,
Wer mir Käuflichkeit unterstellt ist eine Dreckschleuder und nein ich habe nicht mit dem Mist angefangen. Das Recht nimmt sich Konfokal immer.

Gruß
*entfernt*
 
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Hi Zusammen,

über meine verschiedenen Beobachtungsansätze berichte ich eigentlich nicht das erste Mal, aber es kann natürlich zur Sache beitragen.
Was von meinen Geräten transportabel in Frage kommt, ist der 90/1250 Mak genauso wie die 100/1000 Russentonne. Auch einen 114/500 (Parabol-Version) habe ich öfters zur Verfügung. Dazu kommt ein 110/655 ED-Dublett. Unterwegs habe ich aber meist auf einen 200/1200 Reisedobson zurückgegriffen. Als Montierung für die Maks diente immer ein uraltes Fotostativ, leicht aber in allen Übergängen aus Metall und dadurch stabil. Un(ver)käuflich heutzutage. Der ED braucht mehr, dafür müsste eine GP-Klasse-Montierung mit oder eben eine Lösung mit Ayo / Giro. Eine für mich noch neue Option ist eine Micro-Rockerbox, die allerdings noch einen Untersatz braucht. Ein Tisch ist meist zu wacklig, da muss man sehen, was man hat. Der Heritage 114p war neulich in einem anderen Thread darin montiert.
Die Maks sind dabei im Einsatz sehr beschränkt. 4" erlauben einfach nicht so viel an Planetenbeobachtungen. Deepsky unter gutem Himmel geht, aber man wünscht sich mehr, zumal ich unterwegs auch gerne Objekte probieren will, die nur unter gutem Himmel gehen. Da kann auch der 110/655 nur dran kratzen. Der 200/1200 Reisedobson aber ist diesbezüglich eine Offenbarung - ehrlich gestanden aber erst, seit der Hut eine Störlichtblende erhalten hat. Noch besser wäre eine Socke, wurde aber nicht mitgeliefert. Man hat mit dem Dobson natürlich zu tun. Im Dunkeln anrücken würde mich ärgern, weil man zuviel Himmel mit der Aufbauzeit verliert. Dann Grundjustage, was für Deepsky bei f/6 kein besonderer Aufwand ist. Bei der Beobachtung mit dem leichten Reisedobson braucht man für Okularwechsel ein gewisses Händchen, denn die Geräte sind oftmals sehr kritisch bezüglich der Balance - und wenn der Dobs abkippt, dann sucht man wieder.
Es lohnt dann aber, denn natürlich zählt mehr Öffnung unter entsprechendem Himmel genauso. Betrachte ich den Aufwand, dann scheint mir der Reisedobson nicht im Nachteil zum kleinen Refraktor zu sein. Den 80/600 würde ich nämlich auch schon nicht mehr auf ein Fotostativ setzen. Klapphocker, Dobson und geteilte Stangen müssen nebst Okularen in den Rucksack, sind aber weniger sperrig als Stativ und Alt/Az-Kopf sowie so ein kleiner Refraktor. Hocker und Okulare braucht man bei beidem. Man steht dann aber mit 200mm auf dem Acker, anstatt mit 80mm. Das ist mir unter dunklem Himmel auch immer entlohnt worden.

Clear Skies
Sven
 
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