VMC 200L mit kleinen Schwächen

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Re: Was denn, was denn...

Bin gespannt wer die Spärische Aberration 3. Ordnung beschreiben kann.

Hallo Alois,
Das ist das was übrigbleibt, wenn man bei einem Spiegel alle Sphärische Aberration 1. und 2. Ordnung beseitigt hat! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Verwirrte Grüße Martin
 
Re: Was denn, was denn...

Alois,

vielen Dank für die Richtigstellung. Es klang alles nach "dichter Bewölkung" als ich diese Diskussion überflog.

Dass das VMC (VC (RS?) und gleiche Geräte dieser Konstruktion) Probleme mit den Beugungslinien haben kann/ könnte, wurde schon vor langer Zeit einst hier im Forum heftig diskutiert (Mag jetzt 1-2 Jahre her sein). Eindeutig nachgewiesen , hatte es damals keiner - jedoch klang es zumindest überzeugend, dass da "etwas" Wahres dran sein könnte. Deshalb war ich von den jetzt veröffentlichten Test durchaus überrascht. Ich folge dieser Diskussion und bin gespannt wie es ausgeht.

Gruss
FredM
 
Re: Was denn, was denn...

Hallo Martin !

Ist ja schön das du dich bemüht hast.
In Wirklichkeit gibt es gar keine Sphärische Aberration 3. Ordnung sondern das ist ein Teil der Zernike - Coeffitienten der unter Öffnungsfehler steht.
Der Öffnungsfehler 3. Ordnung ist die Sphärische Aberration und
der Öffnugsfehler 5. Ordnung sind die Zonenfehler usw.
Die Sphärische Aberration auch Kugelgestaltsfehler genannt, bewirkt das die Strahlenschnittpunkte der Mitte im Fokus beginnend und bei zunehmnder Öffnug stufenlos immer kürzer werden und daher keinen gemeinsamen Brennpunkt mehr haben.
Das wollen wir durch die Parabel beheben.
Ist sie nicht ganz erreicht bleibt ein Rest als Unterkorrektur übrig und zeigt sich im Interferogramm als eine leichte stufenlose Sinuskurve die bei der 70,7 Zone ihre tiefsten und in der Mitte und am Rand ihre höchsten Stellen hat. Bei überkorrektur ist das dann umgekehrt.
Hat sie Stufen dabei, dann sind die Stufen dem Öffnungsfehler 5. Ordnung angehörig.
Stufen und Zonen können aber bei gleichen Lambdawerten ein breiteres Streulicht erzeugen als die der Sphärischen Aberration. Eine so ähnliche Erklärung habe ich mir erwartet.
Ich bin ab morgen für die ganze Woche weg und kann erst danach wieder Antworten.
Nicht dass jemand meint ich drücke mich.
Viele Grüße
Alois
 
Re: Dennoch bleibe ich bei der Sache...

>Aha... sehr interessant... wäre nur spannend zu wissen,
>inwiefern gerade Bildfeldwölbung und Koma sich bei der
>Planetenfotografie negativ auswirken sollen - die findet
>nämlich exakt auf der optischen Achse statt und sonst
>nirgends;

Wenn der Planet leicht ausserhalb der optischen Achse sitzt,
mindern diese Fehler in mehr oder weniger grossem Umfang
das Auflösungsvermögen.
Davon mal abgesehen klappt bei einem SCT der Hauptspiegel
beim Fokussieren weg, so dass durch diese Verkippung
nicht unerhebliche Abbildungsfehler entstehen.

>und wenn Du jetzt ein so viel besseres System einsetzt,
>dann sollte es Dir wirklich ein Leichtes sein, die
>Ergebnisse von Ed Grafton oder Thierry Legault zu
>übertreffen... auf die Bilder sind wir sicher alle gespannt

Mit einem 6-Zöller?
 
Re: von Anfang an ganz klar!

>Möchtest Du hier gerne Wolfgang als den großen "Aufdecker" >etablieren, der uns für die Schuftigkeiten der Industrie >die Augen öffnet, sozusagen als "Teleskop-Wallraff"?

Bevor ich mich dem sehr geduldigen Herrn Ortner zuwende, kurz hierzu:

Nö, ich will nur klarmachen, dass tatsächlich einige Teleskope bisher mit erheblichen Mängeln auf dem Markt verkauft wurden. Immerhin geht es um teure Geräte.

Ich besass selbst mehrere SCTs und besitze noch eines.
Eines hatte z.B. einen seltsamen starken asymmetrischen Fehler. Auch wenn der sich in der normalen Astropraxis überraschend wenig auswirkt, finde ich dies dennoch störend.
Richtig ärgerlich wurde dieser Fehler aber, als ich
das Teleskop bei einem groben Test der Korrektur einer selbst hergestellten Optik einsetzen wollte. Dafür war es aufgrund dieses Fehlers schlicht völlig unbrauchbar.

Das andere ist zwar erheblich präziser gefertigt, zeigt z.Z. aber oft extrem starkes Kippen des Haupspiegels beim Fokussieren (etliche Bogenminuten, Mars ist ständig ausserhalb des Bildfeldes) und liefert momentan schauerliche Bilder).
Was die Bildqualität derart verdirbt, muss ich demnächst mal
untersuchen. Problematisch ist jedoch prinzipiell das gesamte Fokussieren über den Hauptspiegel, da sich hierdurch
zusätzlich auch die Korrektur der sphär. Aberration ändert.

>Daß katadioptrische Systeme geringe Farbfehler haben - die, >wie zu erwarten - am Himmel allerdings zu vernachlässigen >sind, ist schon seit B. Schmidt, D. D. Maksutov und länger >bekannt, da braucht es keinen Aufklärer.

Bei einer Schmidtoptik (mit nicht-achromat. Korrekturplatte)
ist es eher Sphärochromatismus.

Ich habe Osho dazu schon eine Mail geschickt, mit was
für Farbfehlern er lt. Raytracing bei einem ähnlichen Design
(nach Field in Sky&Telescope) zu rechnen hat.
Die waren überraschend gering.

Der Farbfehler ist meiner Meinung nach nicht das Problem.
Problematisch wäre es jedoch, wenn Kunden nicht erfahren,
dass es sich nicht um einen normalen Cassegrain handelt
und ein (stärkerer als der hier vorliegende) Farbfehler aufgrund der Meniskuslinse auftritt.

>Und was die Sache mit dem Speichenmuster angeht, ist das >eine pure Spekulation, die jeder Sachgrundlage entbehrt.
>Die typische "Schmidtplattenpfanne" hat keinerlei >"Streben", sondern der Korrektor hängt frei (das ist ja der >Witz von's Ganze) und wird durch ein bestimmtes Maß von >Unterdruck in genau definierter Weise durchgebogen, wie >z.B. hier nachzulesen.

Das brauchst Du mir nicht zu erklären, da ich Schmidtplatten
schon selbst hergestellt habe. Tatsache ist aber, dass
Celestron in den 70er Jahren ein Patent angemeldet hat, wonach man die Platten fertigt.
Dabei benutzt man eine Master-Schmidtplatte, die mit
Schliff-Fett eingerieben wird und welche Kanäle besitzt,
durch die der Rohling beim Schleifen polieren angesaugt
wird.

Und es ist sehr wahrscheinlich, dass man Artefakte dieser
Herstellungsmethode in dem betreffenden Fall sieht.

Dass sich der nicht besonders dicke Spiegel so biegt und
den Fehler produziert, ist schon deshalb unwahrscheinlich,
weil andere baugleiche SCTs diesen Fehler offenbar nicht
zeigen.
 
Re: Dennoch bleibe ich bei der Sache...

Hallo Amateurastronom,
jetzt verstehe ich nichts mehr!
Zitat:
Wenn der Planet leicht ausserhalb der optischen Achse sitzt,
mindern diese Fehler in mehr oder weniger grossem Umfang
das Auflösungsvermögen.

Also ich denke, dass Du über die unmöglichsten Optiktheorien sprichst. Ich fotografiere keine Planeten außerhalb des Bildfeldes, sondern zentriert - das selbe trifft beim Beobachten zu. Wo und warum soll denn aber "außerhalb der optischen Achse" das Auflösungsvermögen verloren gehen,- dass würde ja bedeuten, dass alles außerhalb dieser Achse unscharf wirkt, sowohl visuell als auch fotografisch ... davon ist mir bisher nichts bekannt,- aber vielleicht kannst Du mir das ja sagen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Davon mal abgesehen klappt bei einem SCT der Hauptspiegel
beim Fokussieren weg, so dass durch diese Verkippung
nicht unerhebliche Abbildungsfehler entstehen.

Fotografierst oder beobachtest Du während des fokussierens? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />


Mit der Bitte um Aufklärung!

CS
Philip
www.galaxien-beobachter.de <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

 
Re: Dennoch bleibe ich bei der Sache...

>Also ich denke, dass Du über die unmöglichsten >Optiktheorien sprichst. Ich fotografiere keine Planeten >außerhalb des Bildfeldes, sondern zentriert - das selbe >trifft beim Beobachten zu.

Du bist also stets völlig sicher, dass sich ein Objekt ohne
jede Toleranz (inkl. Herstellungstoleranzen) auf der
optischen Achse befindet und kommst immer mit einem Bildfeld
von wenigen Bogensekunden aus?

>Wo und warum soll denn aber
>"außerhalb der optischen Achse" das Auflösungsvermögen
>verloren gehen,- dass würde ja bedeuten, dass alles
>außerhalb dieser Achse unscharf wirkt, sowohl visuell als
>auch fotografisch ... davon ist mir bisher nichts bekannt,-
>aber vielleicht kannst Du mir das ja sagen

Durch die Abbildungsfehler. SCTs und sehr viele
andere Bauformen haben z.B. Koma und Bildfeldwölbung.

>Fotografierst oder beobachtest Du während des fokussierens?

Wenn durch das Fokussieren der Spiegel verkippt und dann
unter einem Winkel von XX Bogenminuten stehen bleibt, dann
erzeugt das ebenfalls Abbildungsfehler. Und zwar auch auf
der optischen Achse.

Da ich den starken Eindruck habe, dass hier keine sachliche
Diskussion geführt werden soll, sonndern nur verbale
Attacken ausgetauscht werden sollen, weil sich nach
jeder Bemerkung hier jemand auf den Schlips getreten fühlt,
klinke ich mich angesichts meiner knappen Zeit aus
den Diskussion hier aus, nachdem ich auf die Anschuldigungen von Herrn Ortner geantwortet habe.
 
Wie alles begann,

lieber Alois,

weisst Du sicher noch: es war der verspannte Hauptspiegel
des VMC 200L. Dieser "Ausflug" war nach unserer Testserie
erledigt. Danach warteten wir sehnlichst auf den Bericht aus
der Praxis. (Die Luft wurde immer dicker, so die Randbe-
merkung von Gerrit) Alle weitere Entwicklung kann man auf
Seite 6 und 7 nachlesen. Auch von England aus kann man die
wie immer geartete Diskussion beobachten.

Nach dem wir uns beide ja sehr gut kennen, sei mir nur zu
einer Bemerkung von Dir eine Antwort gestattet:

=======================================================
Ich mache diese Test auch und ich weiß auch von diesen Speichenmuster.
Ich habe das aber nicht veröffentlicht weil ich weiß dass es in der Praxis nicht sichtbar ist.
Hier wurde dem Hersteller mehr geschadet, als dem Teilnehmer genützt.
=======================================================

Aufmerksam auf diesen Fehler, der von der Pressling/Rueck-
seite des Hauptspiegels her ruehrt, (Michael Leckel hatte
dazu ein Bild gefunden)

aufmerksam gemacht hatte den
Besitzer des Teleskops ein blutjunger Anfaenger, der im
defokussierten Sternscheibchen nur "Speichen" sah.

Diese Speichen hatte ich daraufhin zu untersuchen, und so
kam die Nachricht von diesem Fehler in die Welt.

Schaden moechte ich eigentlich niemandem, weder der Firma "......"
noch der anderen Firma "........"

Auch bin ich nicht der Wallraff der AstroOptic, sondern habe
nur das gleiche Hobby wie Du. Wenn wir alle die "Schaerfe"
aus der ansonsten nuetzlichen Diskussion herausnehmen
koennten, waere mir das sehr recht, ich will ja keinem von
Euch was Boeses, selber moechte ich eigentlich auch meine
Ruhe haben.

Soviel aus Sandbach/Cheshire near Manchester UK

Wolfgang Rohr
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: von Anfang an ganz klar!

Ich besass selbst mehrere SCTs und besitze noch eines.
Eines hatte z.B. einen seltsamen starken asymmetrischen Fehler.
Hm... "ein seltsam starker asymmetrischer Fehler"... dafür daß Du einen ein paar Postings vorher mit Koryphäen wie Born/Wolf, Malacara, Rutten et al. und tutti quanti nur so um Dich geworfen hast, ist das eine seltsam verwaschene Aussage...

Richtig ärgerlich wurde dieser Fehler aber, als ich
das Teleskop bei einem groben Test der Korrektur einer selbst hergestellten Optik einsetzen wollte. Dafür war es aufgrund dieses Fehlers schlicht völlig unbrauchbar.
Tja, vielleicht teilst Du dem Hersteller beim Kauf nächstesmal mit, daß Du eigentlich kein Teleskop, sondern eine Prüf-Optik haben möchtest...

Der Farbfehler ist meiner Meinung nach nicht das Problem.
Problematisch wäre es jedoch, wenn Kunden nicht erfahren,
dass es sich nicht um einen normalen Cassegrain handelt
und ein (stärkerer als der hier vorliegende) Farbfehler aufgrund der Meniskuslinse auftritt.

Hmmm, kommt mir diese große Besorgtheit um richtige Kundenaufklärung nicht seltsam bekannt vor - und gerade, was diesen Hersteller betrifft... ich glaube, ich wittere Kleinechsen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Keine Sorge, Vixen hat gerade diese Konstruktion als "Field"-Maksutov so heftig beworben (auch in diesem Forum), daß man wirklich hinter dem Mond leben muß, um das VMC mit einem normalen Cassegrain zu verwechseln.

Tatsache ist aber, dass
Celestron in den 70er Jahren ein Patent angemeldet hat, wonach man die Platten fertigt. Dabei benutzt man eine Master-Schmidtplatte, die mit
Schliff-Fett eingerieben wird und welche Kanäle besitzt,
durch die der Rohling beim Schleifen polieren angesaugt
wird.
Na, das interessiert uns aber näher... Wie soll denn das genau funktionieren und was ist "Schliff-Fett" bitteschön... aber vielleicht hat Alois ja schon mal was davon gehört...

Achja, apropos:

P.S.: Wir sind zwar keine Mailingliste, aber zum guten Ton (gerade in dieser relativ überschaubaren Gemeinschaft) gehört es trotzdem, sich mit seinem Klarnamen vorzustellen - dann weiß man beim nächsten Teleskoptreffen schon in etwa, wen man vor sich hat
Es ist halt wirklich kein besonders geschätzter Stil, wenn man hier gruß- und formlos in's Forum einfällt und meint, Belehrungen verteilen zu müssen... da fällt mancher Widerspruch halt etwas harscher aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Was denn, was denn...

Alois Ortner wrote:

>Ich mache diese Test auch und ich weiß auch von diesen
>Speichenmuster.

Ich habe 3 Celestron Schmidt-Optiken getestet und diesen Fehler noch nicht beobachtet.

>Ich habe das aber nicht veröffentlicht weil ich weiß dass
>es in der Praxis nicht sichtbar ist.
>Hier wurde dem Hersteller mehr geschadet, als dem
>Teilnehmer genützt.

Das würde ich nicht sagen. Wenn ein Fehler existiert,
dann kann man darauf auch hinweisen. Selbst wenn er
für die Praxis die Bildqualität nicht sehr stark
beeinflusst.

>Und nun zum Beitrag vom Amateurastronom mit den vielen >unbekannten Wörtern.
>Weil der Wolfgang nicht wusste was es ist, konnte er nicht
>sachbezogen antworten und weil der Amateurastronom auch
>nicht wusste wovon er redet, hat er keinen Mangel fest
>gestellt.

Das empfinde ich jetzt als ziemliche Unverschämtheit.
Ich musste gestern noch arbeiten und konnte daher auf
den ersten Artikel nicht sofort antworten. Deshalb aber wenige Stunden später bereits sowas zu posten, finde ich schlicht unverschämt. Da ich momentan wenig Zeit habe,
werde ich mich gleich aus diesem Streitthread ausklinken.

>Also war das ganze nur eine große akademische Luftblaße.

Es war lediglich eine Frage und ich hätte nicht gedacht,
dafür hier geteert und gefedert zu werden.

>Bin gespannt wer die Spärische Aberration 3. Ordnung >beschreiben kann.

Ich hätte Dir geduldig erklärt, wieso die Wellenfrontdeformation bei sphär. Aberration 3. Ordnung die betreffende Form hat, habe aber den Eindruck, dass ich mir das sparen kann.

>In Wirklichkeit gibt es gar keine Sphärische Aberration 3. >Ordnung sondern das ist ein Teil der Zernike - >Coeffitienten der unter Öffnungsfehler steht.
>Der Öffnungsfehler 3. Ordnung ist die Sphärische Aberration >und der Öffnugsfehler 5. Ordnung sind die Zonenfehler usw.

Nur kurz zur Sprechweise: sphärische Aberration ist
lediglich ein anderes Wort für Öffnungsfehler.
Natürlich spricht man von sphärischer Aberration 3./5./7. Ordnung. Entwickelt man die Gleichung der Pfeilhöhe eines Kugelspiegels x=r-sqrt(r^2-y^2) in eine Taylorreihe, so bekommt man y^2/2R+y^4/8R^3 + 3y^6/48R^5+... Der erste Term beschreibt einen Parabolspiegel ohne sphär. Aberration, der 2. Term verursacht sphär. Aberration 3. Ordnung, der 3. Term sphär. Aberration 5. Ordnung.

>Deine Frage dürfte für den grossteil der Teilnehmer nicht >durchschaubar sein.
>Deshalb wäre es gut wenn du uns hier erklären könntest was >man unter
>-----------------
>Referenzsphäre um den Beugungsfokus (bei sphär. Aberration
>3. Ordnung mittig zwischen paraxialem und marginalem Fokus)
>oder auf eine um den paraxialen Fokus?
>-----------------------
>versteht und das möglichst mit deutschen Wörtern.

Das waren deutsche Wörter aber kurz nochmal:

Die Wellenfront in einem idealen optischen System
ist eine Kugelfläche um den gauss'schen Bildpunkt.
Das ist die gauss'sche Referenzsphäre, auf die man
die Wellenfrontdeformationen bezieht.

Bei Gegenwart sphär. Aberration 3. Ordnung (Öffnungsfehler
3. Ordnung) liegt der optimale Fokus zwischen dem
paraxialen Fokus und dem Schnittpunkt der Randstrahlen
mit der opt. Achse.

Bei grossen Abbildungsfehlern (etwa über 40 Wellenlängen
sphär. Aberration) kann man die Intensitätsverteilung
näherungsweise durch geometrisches Durchrechnen von
Strahlen ("Raytracing") wiedergeben. Geometrisch
liegt der optimale Fokus mit möglichst kleinem Zerstreuungskreis dann bei 3/4 der obigen Strecke.
Bei geringen Abbildungsfehlern ist die obige Näherung
unzulässig und man hat nach der Beugungstherorie der
Abbildungsfehler den optimalen Fokus zu bestimmen.
Danach liegt er in so einem Fall mittig zwischen paraxialem
Fokus und Schnittpunkt der Randstrahlen.
Das ist der Beugungsfokus mit maximaler Helligkeit.

Man kann nun die Koeffizienten der Wellenfrontdeformation
auf eine Referenzsphäre um den paraxialen Fokus oder auf
eine um den Beugungsfokus beziehen und in der beschriebenen
Art umrechnen, was zu unterschiedlichen Toleranzbedingungen führt.

Die Abweichung von der erstgenannten gauss'schen Referenzsphäre darf für ein beugungsbegrenztes System mit normierter Intensität im Beugungsfokus >=0.8 nicht grösser als 0.94 Lambda werden.

>Schön wäre es auch zu wissen wie eine sphär. Aberration 3. >Ordnung aussieht

Siehe oben.

>und wie sich das Maréchal-Kriterium im Fokus auswirkt.
>Weil in der Regel wird das Rayleigh Kriterium verwendet und >da wissen viele Bescheid.

Das Maréchal-Kriterium hat W. Rohr auf seinen Prüfzertifikaten stehen.
Es geht von einer normierten Intensität im Beugungsfokus von >=0.8 aus und ist äquivalent zu Lambda/14 rms bezugen auf
eine Referenzsphäre um den Beugungsfokus.

Ich klinke mich jetzt aus dieser Diskussion aus,
da ich dafür im Moment zu viel Arbeit habe.
 
Re: von Anfang an ganz klar!

M_Leckel wrote:

> Hm... "ein seltsam starker asymmetrischer Fehler"... dafür >daß Du einen ein paar Postings vorher mit Koryphäen wie >Born/Wolf, Malacara, Rutten et al. und tutti quanti nur so >um Dich geworfen hast, ist das eine seltsam verwaschene >Aussage...

Die betreffende Wellenfront war derart krumm, dass man
das nicht in Worten charakterisieren kann.

>Tja, vielleicht teilst Du dem Hersteller beim Kauf >nächstesmal mit, daß Du eigentlich kein Teleskop, sondern >eine Prüf-Optik haben möchtest...

Der Fehler wirkt sich zwangsläufig auch bei jeder Beobachtung aus. Und er ist grösser als die Lambda/4,
die der Hersteller feierlich per Urkunde verspricht.

>Hmmm, kommt mir diese große Besorgtheit um richtige >Kundenaufklärung nicht seltsam bekannt vor - und gerade, >was diesen Hersteller betrifft... ich glaube, ich wittere >Kleinechsen Keine Sorge, Vixen hat gerade diese >Konstruktion als "Field"-Maksutov so heftig beworben (auch >in diesem Forum), daß man wirklich hinter dem Mond leben >muß, um das VMC mit einem normalen Cassegrain zu >verwechseln.

Ich habe mit keinem Händler etwas zu tun. Vielleicht
lebe ich hinter dem Mond aber den Anzeigen in SuW war
früher das genaue Design des VMC nicht zu entnehmen.
Ich wusste das jedenfalls bisher nicht.

>Na, das interessiert uns aber näher... Wie soll denn das >genau funktionieren und was ist "Schliff-Fett" >bitteschön... aber vielleicht hat Alois ja schon mal was >davon gehört...

Lies es am besten selbst:
http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&p=1&u=/netahtml/search-bool.html&r=25&f=G&l=50&co1=AND&d=ptxt&s1=Celestron&OS=Celestron&RS=Celestron

Die Kanäle in Fig. 3 entsprechen exakt der beobachteten
Fehler der Optik.

Als Mediziner hast Du ein Chemiepraktikum gemacht, so
dass ich Dir nicht erklären muss, was z.B. Baysilone-Paste
ist und wozu man sie an Glasapparaturen verwendet.

>P.S.: Wir sind zwar keine Mailingliste, aber zum guten Ton >(gerade in dieser relativ überschaubaren Gemeinschaft) >gehört es trotzdem, sich mit seinem Klarnamen vorzustellen >- dann weiß man beim nächsten Teleskoptreffen schon in >etwa, wen man vor sich hat

Ich glaube kaum, dass Dein Tonfall hier ein guter Ton ist.
Ich wollte lediglich eine Frage stellen und werde hier
in beispielloser Weise angegriffen.

Das wirft ein sehr seltsames Licht auf das Hobby
Astronomie.

Wie auch immer: Mir reicht es jetzt endgültig.
 
Re: Wie alles begann,

Lieber Wolfgang !

Ich weiß schon dass du auch von England aus beobachtest.
Deshalb habe ich auch jetzt schon geschrieben damit ich auf eine eventuelle Antwort von dir noch jetzt reagieren kann. Weil in Ungarn habe ich nicht überall die Möglichkeit.
---------------------
Zitat.
aufmerksam gemacht hatte den
Besitzer des Teleskops ein blutjunger Anfaenger, der im
defokussierten Sternscheibchen nur "Speichen" sah.
---------------------
Im Startest mag es möglich sein, aber im scharf gestellten Stern hat er nichts davon gesehen.
Deshalb habe ich darauf hingewiesen .
Unsere Tests zeigen sehr viel auf. Deshalb muss man entscheiden was noch wichtig ist und was in der Praxis nicht mehr erkennbar ist.
Damit kann man unnötige Panikmache vermeiden.
--------------------------
Zitat.
Diese Speichen hatte ich daraufhin zu untersuchen, und so
kam die Nachricht von diesem Fehler in die Welt.
----------------------
Ich bin der Meinung , wenn etwas einmal oder zweimal vorkommt , muss nicht sofort die ganze Welt davon informiert werden. Besser ist es wenn man den Hersteller informiert.
------------------------
Zitat
Auch bin ich nicht der Wallraff der AstroOptic, sondern habe
nur das gleiche Hobby wie Du.
-----------------------
Mit dem Unterschied das ich nicht gleich alles in die Trompete blase.
Jedoch kam diese Aussage aber nicht von mir.

Wünsche dir viel Erfolg beim Besuch in England.

Gruß
Alois
 
Re: Was denn, was denn...

Amateurastronom wrote:

>Der erste Term beschreibt einen Parabolspiegel ohne sphär. >Aberration,

Bevor hier noch jemand darauf herumreitet:

Der Parabolspiegel ist ohne sphär. Aberration bei Abbildung von Objekten im Unendlichen, die sphär. Aberration
beim Kugelspiegel bezieht sich ebenfalls auf die
Abbildung von Objekten im Unendlichen.
 
Re: Was denn, was denn...

Hallo Amateurastronom !

Zitat.
Nur kurz zur Sprechweise: sphärische Aberration ist
lediglich ein anderes Wort für Öffnungsfehler.
Natürlich spricht man von sphärischer Aberration 3./5./7. Ordnung. Entwickelt man die Gleichung der Pfeilhöhe eines Kugelspiegels x=r-sqrt(r^2-y^2) in eine Taylorreihe, so bekommt man y^2/2R+y^4/8R^3 + 3y^6/48R^5+... Der erste Term beschreibt einen Parabolspiegel ohne sphär. Aberration, der 2. Term verursacht sphär. Aberration 3. Ordnung, der 3. Term sphär. Aberration 5. Ordnung.
-------------------------------
Darin liegt schon der Fehler.
Wenn du mit Taylor rechnest, dann verwendest du ein uraltes System das heute nicht mehr verwendet wird und plagst unnütz die Leute.
Derzeit sind die Zernike Koeffitienten auf der ganzen Welt die Einheit und dort ist die
Sphärische Aberration eben einer der Öffnungsfehler und heißt
Öffnungsfehler 3. Ordnung ( Sphärische Aberration )
Öffnungsfehler 5. Ordnung ( sind die Zonenfehler )
Öffnungsfehler N. Ordnung ( sind irreguläre Felder )

Du siehst also, es gibt Öffnungsfehler verschiedener Ordnung, aber keine Sphärische Aberration 3. Ordnung.
So wäre die richtige Schreibweise und dann ginge man mit der Neuzeit.
--------------------
Zitat.
Das waren deutsche Wörter aber kurz nochmal:
-------------------

Wenn du statt paraxialen, den auf der Achse liegenden Brennpunkt
und statt den marginalen, den auf dem Rand liegenden Brennpunkt
geschrieben hättest, dann hätte dir der Wolfgang erklären können wie das Feld gemessen wird und das hätten dann mehr Leute als der Michael Leckel verstanden.
So hat er halt seinen Messaufbau beschrieben wie schon so oft das gleiche aber nichts neues.
So Quasi jetzt such dir das aus was du brauchst. Nur deine Frage war in keiner Weise beantwortet und du hast das gar nicht bemerkt. Darum sehe ich das nur als neuen Start einer wilden Diskusion.
bei der du deinen Akademiker heraushängen möchtest und eh nur das bringst was hier schon so oft besprochen worden ist.
Hier zwei verschiedene Sätze von dir.
---------------------
Die Abweichung von der erstgenannten gauss'schen Referenzsphäre darf für ein beugungsbegrenztes System mit normierter Intensität im Beugungsfokus >=0.8 nicht grösser als 0.94 Lambda werden.
---------------------
Das stimmt.
Aber hier eine andere Stelle von dir mit zwei verschiedenen Lambda Werten für einen Strehl.

================== Zitat Anfang ==================
Schließlich ist es ein erheblicher Unterschied,
da die Toleranz mit 0.22 Lambda bzw. 0.94 Lambda
zur Erzielung einer Strehl-Intensität von 0.8 in beiden
Fällen sehr unterschiedlich ist.
================== Zitat Ende ====================

Wenn ich solche Diskusionen lese, dann bekommt meine Speiseröhre einen leichten druck von Unten.

Gruß
Alois
 
Re: Was denn, was denn...

Alois wrote:

>Darin liegt schon der Fehler.
>Wenn du mit Taylor rechnest, dann verwendest du ein uraltes >System das heute nicht mehr verwendet wird und plagst >unnütz die Leute.

Das Beispiel Kugelspiegel diente erstens nur der Veranschaulichung und zweitens entwickelt man Aberrationen
dennoch.
Abbildungsfehler 3. Ordnung sind sphär. Aberration (3. Ordnung), Bildfeldwölbung, Astigmatismus, Koma, Verzeichnung, Aberrationen 5. Ordnung z.B. sphär. Aberration
5. Ordnung kubischer Astigmatismus etc. .
Das ist zwar alt aber trotzdem keineswegs überholt.

>Derzeit sind die Zernike Koeffitienten auf der ganzen Welt >die Einheit und dort ist die Sphärische Aberration eben >einer der Öffnungsfehler und heißt
>Öffnungsfehler 3. Ordnung ( Sphärische Aberration )
>Öffnungsfehler 5. Ordnung ( sind die Zonenfehler )
>Öffnungsfehler N. Ordnung ( sind irreguläre Felder )

In der gesamten mir vorliegenden Literatur benutzt man
sphärische Aberration als Synonym für den
alten deutschen Begriff Öffnungsfehler.
Ich weiss daher nicht, woher Du diese Unterscheidung
hast.
Sphärische Aberration 7. Ordnung muss keineswegs irregulär sein. Der Fehler kann gleichmässig zum Rand hin anwachsen.

>Du siehst also, es gibt Öffnungsfehler verschiedener >Ordnung, aber keine Sphärische Aberration 3. Ordnung.

Das ist doch nur ein anderes Wort für die gleiche
Sache. Sphärische Aberration (3. Ordnung) ist ein Abbildungsfehler 3. Ordnung.
In der Literatur schreibt man laufend "3./5. order spherical aberration" oder "primary spherical aberration".
Bereits Karl Schwarzschild schrieb im 1.
Teil seiner Publikation über Aberrationen 5. Ordnung auf S. 20 von "sphärischer Aberration zweiter Stufe".
Und das setzt sich so in die neuste englischsprachige
Literatur fort.

>Wenn du statt paraxialen, den auf der Achse liegenden >Brennpunkt und statt den marginalen, den auf dem Rand >liegenden Brennpunkt geschrieben hättest, dann hätte dir >der Wolfgang erklären können wie das Feld gemessen wird und >das hätten dann mehr Leute als der Michael Leckel >verstanden.

Tut mir leid, aber so lehrt man das heutzutage an
der Universität.

>So hat er halt seinen Messaufbau beschrieben wie schon so >oft das gleiche aber nichts neues.
>So Quasi jetzt such dir das aus was du brauchst. Nur deine >Frage war in keiner Weise beantwortet und du hast das gar >nicht bemerkt.

Ich hatte versucht, sie zu erläutern und mir durch Betrachten seiner Ergebnisse schon selbst beantwortet.

>Darum sehe ich das nur als neuen Start einer wilden
>Diskusion bei der du deinen Akademiker heraushängen
>möchtest und eh nur das bringst was hier schon so oft
>besprochen worden ist.

Die Vorwürfe hier werden langsam immer befremdlicher.

>Aber hier eine andere Stelle von dir mit zwei verschiedenen >Lambda Werten für einen Strehl.
>
>Schließlich ist es ein erheblicher Unterschied,
>da die Toleranz mit 0.22 Lambda bzw. 0.94 Lambda
>zur Erzielung einer Strehl-Intensität von 0.8 in beiden
>Fällen sehr unterschiedlich ist.
>================== Zitat Ende ====================
>
>Wenn ich solche Diskusionen lese, dann bekommt meine >Speiseröhre einen leichten druck von Unten.

Ich habe die unterschiedlichen Toleranzkriterien für die
verschiedenen Koeffizienten hier erklärt.
Exakt beide "tolerance conditions" nennen Born und Wolf
auf S. 472 ihres Buches in Gleichung (14) und in Table XXIII.
Wenn das Zitieren dieser Toleranzkriterien Übelkeit hervorruft, frage ich mich nach dem Grund.

Peak-To-Valley und rms-Werte sind schliesslich auch
unterschiedlich für Optiken mit ein und der selben
Strehlintensität.
 
VMC,praktisch (Farb)fehlerfrei

Hallo Gerrit,

etwas verspätet,du weist ja daß ich arbeiten mußte,hier noch mein Bericht von unserem Treffen:

Gerrit und ich haben uns Donnerstag auf Freitag kurzfristig hier in Schwerte getroffen und sind zu einem in der Nähe liegenden (Nähe Unna-Billmerich) Modellflugzeug-Flugplatz gefahren,wo ich wegen der nicht geringen Lichtbeeinträchtigung zwar selten hinfahre,der aber gut erreichbar ist,über eine schöne kurzgemähte Wiese verfügt und häufig ein gutes Seeing aufweist(!)

Das VMC ist ja offen und kann dadurch einigermaßen auskühlen.
Der Startest sollte an einem Zenitnahen Stern stattfinden,damit die Optik nach oben blicken und gleichmäßig auskühlen kann und keine athmosphärische Refraktion den Farbtest verfälschen konnte.
Leider zeigte sich sofort eine miese Sternabbildung und unscharf gestellt,daß die Optik dekollimiert war.
Also erstmal zur Sicherheit auch ohne Zenitspiegel kollimieren,aber nach kurzer Zeit war klar,daß Deneb Zenitnah ohne Nachführung und ohne Zenitspiegel zu große Anforderungen an die Körperbeherrschung stellte.
Den Oberkörper unter dem VMC liegend auf einem Stuhl balancieren,die Erddrehung andauernd kompensieren,das ließ sich nur kurz durchhalten und deshalb wurde mal wieder der gute alte ortsfeste Polarstern hergenommen.
Nachdem wir den Fangspiegel soweit hinjusiert hatten,daß der helle Punkt im Zentrum der Beugungsringe genau mittig war mußten wir leider etwas Astigmatismus diagnostizieren.
Der lag aber nicht an der Optik,sondern war der Effekt eines nicht symmetrisch abgekühlten Spiegels(!)
Ich kannte den Effekt schon vom unbelüfteten Newton und konnte Gerrit deshalb beruhigen.

Es war ja am Donnerstagabend sehr klar und in der klaren trockenen Luft hatte es sich deutlich abgekühlt und der VMC-Spiegel lief der abkühlenden Luft lange hinterher.
Schrägstehend hatte der untere Teil des Tubus und des Spiegels die
einsickernde Kaltluft,während der obere Teil von der vom Spiegel angewärmten Luft umspült wurde.
Warme Luft stieg lange an der oberen Tubuswandung empor und verursachte sowohl Tubusseeing als auch einen leichten Astigmatismus.
Selbst nach einer Stunde war es noch nicht optimal(!),erst als das justierte VMC für einige Minuten senkrecht stand kam es zum (fast) vollständigen Ausgleich der Temperaturunterschiede.

Mein Dobson stand mit laufendem Lüfter die ganze Zeit senkrecht und war nach ca einer halben Stunde völlig Temperaturangepaßt,was am Beugungsbild sowie an den fehlenden "Tube currents" zu sehen war.
Seine intra und extrafokalen Beugungsbilder waren praktisch identisch,er war trotz mehrerer Transporte immer noch zu (fast) 100% kollimiert,Kurt`s Fangspiegelhalterung sei Dank.

Das VMC zeigte intra- und extrafokal deutliche Unterschiede.Focal war
Polaris etwas dicker,die Beugungsringe bis zu höherer Ordnung zu sehen.
Der Begleiter von Polaris war etwas schlechter konturiert,
"fusseliger" als im Newton.
Die vier dicken Streben zeigten sich als 4 deutliche Spikes,die klassisch als "Morsecode" zu sehen waren,also ein Stückchen hell,dann dunkel,wieder hell,dunkel,...

Wie Gerrit on Board schon schrieb,war Farbe visuell beim VMC kein Thema,was man sehen konnte war einfach atmossphärische Refraktion,weder bei Wega,Deneb,Polaris noch einem anderen kulminierenden Stern war ein Farbsaum sichtbar,und ich bin da wirklich pingelig.
Wir sind mit 280x (7mm XL), 375x (5,2mm XL), 488x (10mm Eudia + 2,5x Povermate) auf die Farbsuche gegangen.

Deep Sky war nicht beabsichtigt,am Standort und auch wegen des Mondes wenig sinnvoll,so haben wir natürlich Mars und den Mond betrachtet.
Mars zeigte in beiden Teleskopen nicht so superviel,immerhim aber die
südliche Polkappe sehr deutlich und scharf,und dukle Strukturen auf der Fläche.
Diese Details waren im Newton deutlicher als im VMC,welches auch etwas dunkler als der Newton war.
Da wird sicher die eine Reflektion mehr eine Rolle spielen(HS,Sekundärspiegel,Zenitspiegel),sowie die doch deutlich größere Obstruktion,linear 19,5% gegen 37,5%,was etwa 4% gegen 14% der Fläche ergibt.

Der Mond mit seinen harten Kontrasten war unser letztes Objekt,das Seeing "gut" auf meiner persönlichen Scala,
wir verwendeten am VMC 7mm XL (279x), 5,2mm XL (375x) und 10mm Eudia +
2,5x Povermate (488x).
Bei meinem 200/1200er jeweils Povermate,plus 10mm Eudia (300x), 7,5mm Eudia (400x) und 6mm Meade Ortho "made in Japan" (500x).
(das Ortho ist da eine Zumutung,Augenabstand übel,Gesichtsfeld klein und dann bei 500x rumdobsen...)

Trotz der jeweils etwas höheren Vergrößerung war das Bild im Newton immer erkennbar "härter",insbesondere an winzigen Kratern und feinen Rillen.
Das VMC aber zog sich gut aus der Affaire,auch im Vergleich war das Bild nicht "zum wegwerfen",sondern auch bei 488x angenehm.

Also lange Rede,kurzer Sinn:
Das VMC ist visuell farbrein,wie ich es auch nicht anders erwartet hatte...
Beim Spalttest von Wolfgang Rohr war der Spalt schlicht und ergreifend
off-axis und dann braucht man sich über die Farbe nicht zu wundern.

Die ganze Aufregung war also völlig umsonst.

MfG,Karsten
 
Korrekturbedürftige Aussagen, Herr Leckel !

Sehr geehrter Herr Leckel,

Ihre Marsbilder sind sicherlich in Anbetracht der verwendeten Optik recht ordentlich, was ich weiterhin nicht nachvollziehen kann, ist Ihre unsachgemäße und aggressive "Argumentation" z.B. gegenüber dem sachlich fundierten Forenmitglied "amateurastronom".

Ihr Zitat:
"Daß katadioptrische Systeme geringe Farbfehler haben - die, wie zu erwarten - am Himmel allerdings zu vernachlässigen sind, ist schon seit B. Schmidt, D. D. Maksutov und länger bekannt, da braucht es keinen Aufklärer."

Diese Aussage ist absurd.
Es war gerade der Auftrag (von Seiten der Akademie der Wissenschaften Anfang der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts) an D.D. Maksutov, ein farbfehlerfreies langbrennweitiges und kompaktes katadioptrisches System zu schaffen, das zudem komafrei sein sollte. Nichts anderes hat Maksutov getan.
Es ist also völliger Unsinn zu schreiben, daß "zu erwarten war", daß katadioptrische Systeme einen Farbfehler zeigen werden, nein, richtig ist, daß Sie konzipiert und gebaut worden sind, um den Farbfehler bis auf kleinste Reste zu beseitigen !
Deshalb braucht ja man eine Korrekturplatte mit voller Öffnung für den Cassegrain, ein kleines Mangin-Element im Strahlengang wie beim VMC von Vixen erfüllt die obige Forderung nicht.

Ihre weitere Aussage bezüglich der Werbemethoden für das VMC von Vixen sind ebenfalls unrichtig.
Sie behaupten, das VMC wäre von Anfang an als Field-Maksutov beworben worden.
Das ist falsch.
Anfangs hat der damalige Vixen-Vertreter, die Firma Vehrenberg aus Düsseldorf die Bezeichnung "VMC" mit Vixen Maksutov Cassegrain übersetzt und dies in ihrem eigenen Katalog und in Sterne-und Weltraum-Anzeigen genauso publiziert.
Bis dann in einem ellenlangen Thread hier auf astronomie.de nachgewiesen wurde, daß es sich bei dem VMC allenfalls um einen Field-Cassegrain Typus handelt, der hinsichtlich seiner optischen Leistungsfähigkeit dem echten Maksutov deutlich unterzuordnen ist, wenn man z.B. die außeraxiale Koma betrachtet ( Rutten/van Venroji Telescope Optics Chapter 11 Page 103 ff).
Es ist letztendlich nicht verwunderlich, daß das VMC so empfindlich in die Kritik geriet, denn gerade die Vorzüge des reinen Maksutov (mit Korrekturplatte voller Öffnung) werden durch das VMC-Konzept vollkommen zunichte gemacht:

- Maksutov: keine Obstruktion durch Fangspiegelstreben / VMC: starke Obstruktion durch Fangspiegelstreben
- Maksutov: hervorragende Farbkorrektur im visuellen Spektrum / VMC: Farbfehler durch Spärochromasie des Korrekturelements in Verbindung mit dem HS.
- Maksutov: hervorragendes außeraxiales Verhalten selbst weit außerhalb der optischen Achse (30mm) / VMC: wie bei jedem Cassegrain schon 10mm "off-axis" deutliche visuell sichtbare Aberrationen.

Am besten man vergleiche einmal die Spot-Diagramme des Gregory-Maksutovs mit einem Rumak-Design auf Seite 105 des Fachbuchs Telescope-Optics/Rutten-van Venroji und ziehe dann noch die Spot-Diagramme eines klassischen Dall-Kirkham hinzu, als Vertreter des klassischen Cassegrains.

Schon allein an diesem Spot-Diagrammen läßt sich ersehen, warum der Cassegrain so weit hinter dem Maksutov steht.
Das VMC von Vixen ist ein Verlegenheitsdesign wie der Dall-Kirkham ("Mewlon") von Takahashi, man brauchte halt in Japan dort wie da ein kompaktes langbrennweitiges Achtzollspiegelteleskop, und für einen echten Maksutov hat es produktionstechnisch und vom Know-How her einfach nicht gelangt, da die stark gekrümmte Korrekturplatte so schwer herzustellen ist.

Wenn einer hier vorhat, diese Verlegenheitslösungen als das Non-plus-ultra japanischer Teleskopbaukunst zu verkaufen,
der ist nicht besser als ein gewöhnlicher Astrohändler, der tagaus und tagein halt das als das beste anpreißt, was er nun mal gerade am Lager stehen hat.

Und das ist vielfach weder das neueste noch das beste und noch weniger das billigste.

Hans-Dieter Fliegmann
( Stiftung ASTROTEST e.V. )
 
Re: Korrekturbedürftige Aussagen, Herr Leckel !

Herr Korth schrieb einmal folgendes über das VMC,- der Text paßt, glaube ich, ganz gut in diese Diskussion:

Titel der Nachricht: Natürlich ist das VMC200L ein Maksutov-Reflektor...
Na denn, ich dachte, das Thema VMC + Maksutov hätten wir längst durch. Nun gut, ich fasse gerne noch einmal zusammen:
Von der Bezeichnung her umschreibt Vixen (und wir auch) das VMC200L als "Field-Maksutov"-Reflektor.
Der Zusatz "Field" ist auf den australischen Amateurastronomen Ralph W. Field zurückzuführen, der in "Sky & Telescope" August 1981 den Selbstbau dieses Systems beschrieben hat. In diesem Bericht sind übrigens Skizzen von Maksutov selber wiedergegeben, die einen solchen Reflektor mit in den Strahlengang montierter, kleiner Meniskuslinse zeigen.
Wer an Fields Artikel interessiert ist, dem lasse ich gerne in digitaler Form eine Kopie des Berichtes zukommen.
Darüber hinaus gibt es noch einen Artikel des amerikanischen Teleskopoptikers David Shafer, der auch Größen bis 2m Öffnung für realisierbar hält, wenn man die Meniskuslinse in zwei dünnere Elemente teil. Diesen Artikel stelle ich ebenfalls in gescannter Form zur Verfügung.
Um das VMC200L von anderen Maksutov-Systemen unterscheidbar zu machen, halte ich es schon für absolut legitim, das Teil beim Namen zu nennen. Ich denke, dieses Detail sowie die Abbildungen z.B. in unserer Website oder Katalogen sollten doch klar machen, dass es eben kein Maksutov mit klassischer, dicker Meniskuslinse flächenfüllend an der Tubusöffnung ist.
Wer dies nicht wahrnimmt und uns statt dessen unsauberes Geschäftsgebahren unterstellt, der hat einfach nicht aufgepasst.
Zu guter Letzt schließe ich mich gerne den Leuten an, für die die optischen und praktischen Kriterien eines Teleskops wichtiger sind als dessen Bezeichnung. Ich selber habe oft genug mit verschiedenen VMC200L-Geräten beobachten können und bin überzeugt davon, dass diese Reflektoren in der Summer ihrer Eigenschaften jederzeit mit Schmidt-Cassegrain-Geräten mithalten können oder diese auch übertreffen.
Wer´s nicht glaubt, der darf gerne wie im vergangenen Jahr auf dem ITV in unsere Beobachtungsecke kommen, um sich ein eigenes Bild von einem VMC200L machen zu können. Selber gucken ist immer noch besser als reden, reden, reden...

Und heute abend wird´s auch wieder klar! Das ist viel wichtiger, viel Spaß beim Beobachten.

Stefan Korth
Vehrenberg KG

 
Du haengst mir was an,

lieber Alois,

was ich nicht bin!

Foto/Grafik gelöscht, da an anderer Stelle nachträglich themenfremde Änderungen stattfanden, und es hier auch nicht auszuschließen ist.

01. Wir sind alle ganz ruhige und besonnene Maenner, ganz
cool, wissen nicht einmal wie man das Wort Panik schreibt.
02. wir haben die Wahl, unsere Ergebnisse zu verstecken,
weil nur ganz wenige sie richtig wuerdigen koennen, oder
darauf zu vertrauen, dass mehr Information mehr Sicherheit
im Umgang mit opt. Geraeten bedeutet und vor allem:

ein bisschen die Qualitaet der Geraete verbessert wird, die
ohnehin schon sehr gut ist, wie wir beide wissen.
(Immer im richtigen Preis-Leistungs-verhaeltnis, um MIchael
Leckel nicht zu vergessen)

Nun kann man Fehlern gegenueber, sehr gelassen reagieren,
und nicht jeden oeffentlich geaesserten Fehler muss man auch
gleich berichtigen. Die ganze Weltgeschichte lebt von
Irrtuemern. Ich sehe es also in keiner Weise verbissen.

Natuerlich wuensche ich Dir unabhaungig von diesem Thread
gute Erholung in Ungarn, was nicht ganz leicht ist bei
solchen Threads.

Dein Wolfgang


Zum Bericht von Karsten:

Lieber Karsten,

zwischen Lichtspalt und der Abbildung dieses Spaltes sind
ca. 5 mm Abstand. Ich faende es sehr bemerkenswert, wenn
bereits ein solcher Versatz diesen Farbeffekt verursacht.
Vergiss nicht dass ich im Spalt-test die Hoechstvergroesserung
im Doppelpass mit einem 2.5 mm Okular benutze, bei 1850 mm
Fokallaenge / 2.5 * 2 = 1480 bedeuten. Dadurch schrumpft
dieser fotografierbare Fehler etwa um den Faktor 3. Wenn
man noch die Rot-unempfindlichkeit der Augen in der Nacht
hinzunimmt, dann vermutete ich bereits beim Besuch von
Gerrit, dass man von diesem Fehler nicht viel sehen wird.

Mit Barry Pamperton, Orion-Optics, Sandbach, UK, der ein
eigenes Maksutov Cassegrain entworfen hat und produziert,
hatte ich diesbezuelich ebenfalls gerade eine Diskussion:

Er zeigte an einem Design, das dem VMC 200L sehr nahe kommt,
dass dieses System bereits auf der Achse Farbfehler hat,
im Feld bei 5 mm Abstand von der Achse dieser Farbfehler bereits deut-
lich zunimmt, wie auch die Koma im Feld deutlich zunimmt.
Insofern wuerde sich mein gemessener Farbfehler und das
Design in etwa entsprechen. Werde ich mir noch genauer
ansehen in Old Germany.

Vom Design her waere der VMC 200L also durchaus noch diskussion-
wuerdig, das waere aber dem Alois sicher nicht mehr recht.

Wie justierstabil ist eigentlich das VMC 200L, wenn Du es
bereits wieder justieren musstest?

(Mein Certifikat entsteht bekanntermassen auf deropt. Achse.)


Jedenfalls scheint der Vixen VMC 200L praxis-tauglich, wie
Deinem Bericht zu entnehmen waere.

Herzliche Gruesse

Wolfgang Rohr

Eine Randbemerkung sei mir gestattet: Es ist viel leichter,
ein System zu kritisieren, als zu bauen. Bis es zum fertigen
Teleskop kommt, war eine lange Entwicklungszeit noetig. Das
erlebe ich gerade bei Orion Optics. Irgendwann ist ein
Vergleichs-Test faellig.

Foto/Grafik gelöscht, da an anderer Stelle nachträglich themenfremde Änderungen stattfanden, und es hier auch nicht auszuschließen ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Grüße nach Wien

Hallo Tom,

vielen Dank für die Blumen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Ja,ich werde mich gelegentlich wieder zu Wort melden,
es hat sich auf die Dauer als zu aufwändig erwiesen
in Diskussionen durch Emails und "private Nachrichten"
teilzunehmen.

Herzliche Grüße nach Wien von

Karsten
 
Sieh da, "vixenuser" läßt sein Terrarium im Stich

... und wendet sich der Diskussion zu. War eigentlich lange überfällig, wo es hier doch so schön um "vixen-bashing" geht.

Vielleicht noch kurz zur Sache; jedes System, das ein einfaches Glaselement (egal, ob über die ganze Öffnung oder nur einen Teil davon) im Strahlengang hat, muß notgedrungen einen Farbrestfehler haben (da ich meinen "Rutten/Venrooi nicht permanent mit mir im Handtäschlein herumtrage lasse ich es bei diesem Link bewenden).

Fragt sich aber - und damit kommen wir zu dem, was mir bei diesem Thread wie bei so vielen sauer aufstößt - wie groß das Ausmaß ist und ob das überhaupt am Himmel relevant ist. Da wird ein "Farbfehler" als "kleine Schwäche" herausposaunt (um mit Alois zu sprechen), der bei 488fach (das ist mehr als die Höchstvergrößerung) am Himmel nicht einmal festzustellen ist - das an Vega, die außer der Venus so ziemlich das härteste Testobjekt in dieser Hinsicht ist.

Und - da frage ich mich, ob hier bei einigen nicht die Maßstäbe arg verrutscht sind: Vixen ist ein Hersteller, der ordentliche Qualität zu einem akzeptablen Preis bietet - nicht mehr und nicht weniger; das merke ich übrigens immer wieder an meiner GP-DX; nicht weltbewegend; aber eine saubere Nachführung einer CCD bei 1800mm Brennweite, wie ich sie meiner Montierung ohne große Verrenkungen (Umbauten, Justierung, Neufettung...) entlockt habe, darauf wartet man bei anderen Produkten, die schon vor längerer Zeit angetreten waren, die astronomische Welt umzustürzen, bis heute <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Wer denkt, irgendjemand gäbe sich die Mühe, für 1299.- Eur einen achtzölligen Mak in klassischer Manier, d.h., mit vollformatigem Korrektor anzubieten, muß offensichtlich mit dem Klammerbeutel gepudert sein; ein kurzer Blick in's Netz sollte klar machen, daß sowas in ganz anderen Preisregionen spielt: der 8" Intes-Micro geht z.B. für 4295.- Eur und der entsprechende TEC für 4900$ über den Ladentisch. Daß man natürlich für den niedrigeren Preis als Hersteller mehr Kompromisse machen muß - die der Kunde, der bewußt nur soviel Geld ausgibt, dann auch in Kauf nehmen muß, sollte jedem, der ein bißchen rechnen kann, klar sein.

ROTFL und abermals ROTFL heißt's aber, wenn man den Mewlon von Tak als "Verlegenheitsdesign" abqualifizieren möchte, ein Gerät, mit dem u. a. gegenwärtig mit die besten Planetenaufnahmen des Erdballs gewonnen werden; allerdings, es gibt noch vergleichbare, peinlicherweise von einen Konstrukt, das von unserem kundigen "Amateurastronom" als ganz besonders ungeeignet für solche Aufgaben angesehen wird - vielleicht sollte er ja ab und an mal die Nase aus Born/Wolf etc. erheben und sich im Netz umschauen, was so von engagierten Amateuren mittlerweile an praktischen Ergebnissen geleistet wird...

Clear skies, M_L

P.S. Wenn Du schon auf Ed Graftons Seite bist, kannst Du ja auch mal nebenbei die Auflösung in Bogensekunden errechnen, die er mit dem C14 auf seinen Aufnahmen so erzielt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Re: Sieh da, "vixenuser" läßt sein Terrarium im St

>... und wendet sich der Diskussion zu. War eigentlich lange
>überfällig, wo es hier doch so schön um "vixen-bashing"
>geht.

Es geht hier überhaupt nicht um irgendein "Bashing".

>ROTFL und abermals ROTFL heißt's aber, wenn man den Mewlon >von Tak als "Verlegenheitsdesign" abqualifizieren möchte, >ein Gerät, mit dem u. a. gegenwärtig mit die besten >Planetenaufnahmen des Erdballs gewonnen werden;

Es ist einfacher in hoher Präzision herzustellen.
Das will er damit offensichtlich ausdrücken.

Es ist nur ein Spiegel asphärisch deformiert anstelle von beiden Spiegeln beim klassischen Cassegrain. Und das hat negative Auswirkungen auf das Koma des Systems.
Beim Ritchey-Chretien geht man schliesslich mit der Deformation der Spiegel noch weiter als beim klassischen
Cassegrain, um Koma zu beheben.

>allerdings, es gibt noch vergleichbare, peinlicherweise von >einen Konstrukt, das von unserem kundigen "Amateurastronom" >als ganz besonders ungeeignet für solche Aufgaben angesehen >wird - vielleicht sollte er ja ab und an mal die Nase aus >Born/Wolf etc. erheben und sich im Netz umschauen, was so >von engagierten Amateuren mittlerweile an praktischen >Ergebnissen geleistet wird...

Die kenne ich durchaus. Tatsache ist aber, dass einige
der erfahrensten Planetenphotographen wie Jean Dragesco
ihre C14 umgebaut haben, wie sie in Beschreibungen der
Umbauten in Büchern dokumentiert haben.

Und das hat triftige Gründe. Dragesco hat bei seinem
C14 den Hauptspiegel optimal justiert festgesetzt und
benutzt einen separaten Fokussierer, um bei feststehenden
Spiegeln zu Fokussieren. Dies verhindert ein Verkippen
des Hauptspiegels, welches mir vor 4-6 Wochen massiv Probleme bereitete und vermutlich alle Bilder gründlich verdarb. Auf den Aufnahmen waren nichtmal grob die Albedostrukturen von Sinus Meridianus/Sabaeus Sinus zu erkennen, die ich schon bei halb so grossem scheinbaren
Durchmesser mit dem gleichen (kaum benutzten) Instrument aufgenommen hatte.
Demgegenüber zeigte mein 6" Newton diese unter weitaus
schlechterem Seeing deutlich. Bei besserem Seeing löste
dieser fast bis zur Beugungsgrenze auf.

Den Merkurtransit habe ich mit einem anderen SCT
aufgenommen. Merkur war auf diesen Bildern vor der
Sonnenscheibe im direkten Fokus kaum zu erkennen - trotz Spiegelvorauslösung und 4-fach Sucherlupe.

Demgegenüber zeigte selbst mein kleiner Refraktor weitaus
bessere Resultate.

Dass ein SCT nicht unerhebliche Abbildungsfehler hat,
wird jeder erkennen, der damit mal Sternfelder aufnimmt.
Vielleicht bin ich auch nur von Schmidt-Kameras her sehr verwöhnt und kritisch.

Besonders fatal war jedoch die Kombination eines C8 mit der alten Celestron-Shapleylinse, welche so viel Koma produzierte, dass man nichtmal 2.64 mm Bildfeld auf einem CCD sinnvoll nutzen konnte.

>P.S. Wenn Du schon auf Ed Graftons Seite bist, kannst Du ja
>auch mal nebenbei die Auflösung in Bogensekunden errechnen,
>die er mit dem C14 auf seinen Aufnahmen so erzielt

Auch Ed Grafton hat seine C14-Optik möglicherweise "fine tuned".

Tatsache ist: Ein kommerzielles SCT ist ein ziemlicher
Kompromiss, wobei man die Kompaktheit der Konstruktion
als sehr wichtig erachtet hat. Das führt zwangsläufig
z.B. zu mehr Obstruktion (z.B. 39%) und der damit verbundenen Änderung der Modulationsübertragungsfunktion.

Wer mal ein Schwarzschild-Mikroskopobjektiv mit hoher
Obstruktion benutzt hat, wird sich wundern, was für intensive Beugungsringe um helle Punkte dadurch entstehen
und wie das den Kontrast mindert.

Ich behaupte nicht, dass SCTs generell schlecht sind.
Sie haben jedoch aufgrund der Kompaktheit und Konstruktion
(Fokussieren für 20 m Entfernung durch Spiegelverstellung
möglich) Nachteile, die sich unter Umständen ziemlich negativ auswirken können.
 
Re: Sieh da, "vixenuser" läßt sein Terrarium im St

Den Merkurtransit habe ich mit einem anderen SCT
aufgenommen. Merkur war auf diesen Bildern vor der
Sonnenscheibe im direkten Fokus kaum zu erkennen - trotz Spiegelvorauslösung und 4-fach Sucherlupe.

Demgegenüber zeigte selbst mein kleiner Refraktor weitaus
bessere Resultate.
Das ist leicht zu erklären; ein SCT ist für die Sonnenbeobachtung das denkbar ungeeignetste Instrument; bereits nach kurzer Zeit hat sich der Tubus dermassen aufgeheizt (erst recht bei den schwarz- oder dunkelblau lackierten Geräten), daß das Bild nur noch kocht - und daß innerhalb dieses Brausebades der Strahlengang auch noch gefaltet und damit dreifach verläuft, macht die Sache nicht besser. Da ist ein klassisch weißlackierter Refraktor um Längen besser.
 
Re: Sieh da, "vixenuser" läßt sein Terrarium im St

M_Leckel wrote:
>Das ist leicht zu erklären; ein SCT ist für die >Sonnenbeobachtung das denkbar ungeeignetste Instrument; >bereits nach kurzer Zeit hat sich der Tubus dermassen >aufgeheizt (erst recht bei den schwarz- oder dunkelblau >lackierten Geräten), daß das Bild nur noch kocht - und daß >innerhalb dieses Brausebades der Strahlengang auch noch >gefaltet und damit dreifach verläuft, macht die Sache nicht >besser. Da ist ein klassisch weißlackierter Refraktor um >Längen besser.

Das trägt sicherlich stark bei.

Nachts treten bei mir aber störende Tubusströmungen auch
auf und tragen ebenfalls massiv zur Verschlechterung der
Bildqualität im Vergleich zu Refraktor/Newton bei.

Und das selbst nach längerem Auskühlen.
 
Sternfreunde und Amateurastronomen...

Hi namenloser Amateurastronom,

Dass ein SCT nicht unerhebliche Abbildungsfehler hat,
wird jeder erkennen, der damit mal Sternfelder aufnimmt.

Wer,außer dir,nimmt Sternfelder mit einem f/10 Teleskop auf?!
Wer außer dir kauft sich für diesen Zweck ein solches Teleskop?
Nie was vom Newton + Komakorrektor gehört?
Und lese ich da nicht etwas von einer Schmidt-Kamera?Die wäre dafür doch besser geeignet als das SC...

Tatsache ist: Ein kommerzielles SCT ist ein ziemlicher
Kompromiss, wobei man die Kompaktheit der Konstruktion
als sehr wichtig erachtet hat. Das führt zwangsläufig
z.B. zu mehr Obstruktion (z.B. 39%)....

Ein "kommerzielles SCT" ist ein Kompromiß,wie jedes andere Teleskop auch,keines kann alles,irgend etwas liegt immer im argen,und sei es Gewicht,Preis oder benötigte Montierung....

Also macht sich jeder Sternfreund vor dem Kauf über seine Anforderungen sowie zur Verfügung stehendes Budget Gedanken und kauft dann das passende Teleskop.
Wenn er was in der Birne hat...

Nein,nicht die "Kompaktheit" führt zu der hohen Obstruktion,sondern die Beschränkung auf f/10 sowie die Forderung nach einem größeren voll ausgeleuchteten Bildfeld als für visuelle Nutzung nötig wäre.
Bei gleicher Hauptspiegelbrennweit aber f/20 im System und rein visueller Auslegeung wäre eine sehr geringe Obstruktion möglich.
Siehe dazu auch den lesenswerten Thread,in dem MarioII einen lesenswerten Überblick über die verschiedenen Maksutov-Typen geschrieben hat:

Leider kann ich den Thread nicht mehr finden,kann jemand helfen?
Mario hat da einen bebilderten Abriß über die verschiedenen aktuellen Mak-Cass Typen gegeben...


Wer mal ein Schwarzschild-Mikroskopobjektiv mit hoher Obstruktion benutzt hat, wird sich wundern, was für intensive Beugungsringe um helle Punkte dadurch entstehen und wie das den Kontrast mindert.

Laß das Mikroskop ruhig im Keller,ein Teleskop unter dem Sternenhimmel reicht da völlig aus.
Wie es der Zufall will hatte ich kürzlich mal wieder die Gelegenheit zwei Teleskop gleicher Öffnung und jeweils optischer Qualität von über 0.90 Strehl bei gutem Seeing zu vergleichen.

Das zu knapp 40% Obstruierte VMC konnte wie der zu knapp 20% obstruierte Newton weit oberhalb der sinnvollen Maximalvergrößerung bei 488x bzw 500x genutzt werden,ohne daß die Bildschärfe einbrach.
Merke:
1)Kollimation
2)Optische Qualität
3)Vermeidung von Tubusseeing
4)Gutes Seeing
Wenn das alles stimmt kann man anfangen sich Sorgen über die Obstruktion zu machen.
Das VMC zeichnete etwas weicher als der Newton,der vor allem am kleinen Kratern und Rillen noch excellent hohen Kontrast bieten konnte.

Beim Ritchey-Chretien geht man schliesslich mit der Deformation der Spiegel noch weiter als beim klassischen Cassegrain, um Koma zu beheben.

Beim RC kann die Koma im Feld beseitigt werden.
Visuell nützt das leider wenig,weil die Sternabbildungen im Feld zwar rund sind,jedoch derat vergrößert,daß sie was die Fläche betrifft gegeüber den Komafiguren eines vergleichbaren classischen Cassegrains gleicher Eckdaten keinen Vorteil bieten.
Photographisch bietet der RC den Vorteil,daß runde Sternabbildungen Positionsbestimmungen erleichtern.

Und das hat triftige Gründe. Dragesco hat bei seinem C14 den Hauptspiegel optimal justiert festgesetzt und benutzt einen separaten Fokussierer, um bei feststehenden Spiegeln zu Fokussieren. Dies verhindert ein Verkippen des Hauptspiegels, welches mir vor 4-6 Wochen massiv Probleme bereitete und vermutlich alle Bilder gründlich verdarb.

Dragesco kann ich wegen dieser Maßnahme nur beglückwünschen,nicht nur daß sie eventuelle Probleme mit Spiegelshifting im Keime erstickt,er kann so auch den optimalen Abstand der Spiegel zueinander beim fokussieren einhalten.
Poste doch mal eines der Bilder,vielleicht gibt es noch Rettung?!

Nachts treten bei mir aber störende Tubusströmungen auch
auf und tragen ebenfalls massiv zur Verschlechterung der
Bildqualität im Vergleich zu Refraktor/Newton bei.
Ein alter Hut,Frank Schneider berichtete schon vor geraumer Zeit von der thermischen Optimierung seines SC,die zu einer wesentlichen Verbesserung des Zubusseeing geführt hat,die Suche-Funktion sollte das zutage fördern.

Diese Ergebnisse lassen sich 1:1 auf alle anderen nicht Werksseitig belüfteten Teleskope verwandter Bauweise übertragen,wie auch Maksutov-Cassegrains mit full-size-Korrektor,einige Sternfreunde haben das schon umgesetzt.

Ich behaupte nicht, dass SCTs generell schlecht sind.Sie haben jedoch aufgrund der Kompaktheit und Konstruktion (Fokussieren für 20 m Entfernung durch Spiegelverstellung möglich)Nachteile,die sich unter Umständen ziemlich negativ auswirken können.

Na klar haben sie auch Nachteile,diese muß man kennen und vermeiden.
Ist letzteres unmöglich wählt man selbstverständlich einen anderen Teleskoptyp.
Zum Beispiel für <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Sonnenbeobachtung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Karsten(Sterngucker)
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Du haengst mir was an,

Hallo Wolfgang,

zwischen Lichtspalt und der Abbildung dieses Spaltes sind ca. 5 mm Abstand. Ich faende es sehr bemerkenswert, wenn bereits ein solcher Versatz diesen Farbeffekt verursacht.
Vergiss nicht dass ich im Spalt-test die Hoechstvergroesserung im Doppelpass mit einem 2.5mm Okular benutze, bei 1850 mm Fokallaenge / 2.5 * 2 = 1480 bedeuten. Dadurch schrumpft dieser fotografierbare Fehler etwa um den Faktor 3. Wenn man noch die Rot-unempfindlichkeit der Augen in der Nacht hinzunimmt, dann vermutete ich bereits beim Besuch von Gerrit, dass man von diesem Fehler nicht viel sehen wird.

die asymmetrische Verteilung der Farben bei deinem Test nährt meine Vermutung,daß du mit dem Spalt nicht auf der Achse warst...

Wir haben unter anderem an Wega und dem Mondrand nach einem Farbsaum gesucht,in beiden Fällen sollte genügend Licht vorhanden sein,um Farbsäume,ob rot oder blau,zu erkennen...

Er (Barry Pamperton,Orion UK,anmerkung von Karsten) zeigte an einem Design, das dem VMC 200L sehr nahe kommt,dass dieses System bereits auf der Achse Farbfehler hat,im Feld bei 5 mm Abstand von der Achse dieser Farbfehler bereits deutlich zunimmt, wie auch die Koma im Feld deutlich zunimmt.

Barry wird natürlich als Produzenz eines dem VMC konkurrierenden Mak-Derivates tatsächliche oder vermeintliche Schwächen des VMC in den Vordergrund stellen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Jedes System mit einem lichtbrechenden Element im Strahlengang hat einen "Farbfehler",ganz gleich,ob "full-size Maksutov-Korrektor" oder "sub-aperture Maksutov-Korrektor",liegt nun mal in der Physik begründet.
Auch Gregory-Mak und Rumak mit Korrektor in voller Öffnung haben selbst auf der Achse einen gegenüber dem Newton vergrößerten Spotdurchmesser,das ist also nichts neues.

Es stellt sich aber die Frage,wie groß dieser "Farbfehler" auf der Achse ist,und da zeigt ein kurzer blick in den Rutten/van Veenrooij auf S.105 ,daß dieser "Farbfehler" keiner ist,weil ohne relevanz,weit geringer als der Durchmesser des Beugungsscheibchens.

Abseits der Achse zeigt der 200mm f/15 Gregory-Mak Koma und Farbe,so ist die Komafigur 10mm abseits der Achse so groß wie die eines 200mm f/6 Newton (!)

Der Rumak (benannt nach Rutten) nigegen nutz einen weiteren Freiheitsgrad durch den separaten Fangspiegel sowie die größere Hauptspiegelbrennweite und kann die Koma abseits der Achse korrigieren.

Was das VMC (Anzahl der Freiheitsgrade wie Rumak)betrifft vertraue ich da weniger dem Konkurrenzprodukthersteller,sondern schlage vor,mit dessen genauen Daten einmal Zemax zu füttern.

Vom Design her waere der VMC 200L also durchaus noch diskussionwuerdig,das waere aber dem Alois sicher nicht mehr recht.

Ich denke,daß dieses Design unbedingt "diskutiert" werden sollte,und zwar professionell mit Ray-tracing,nicht auf die Art wie es "Vixenuser" macht,mit Vermutungen und Behauptungen.

Wie justierstabil ist eigentlich das VMC 200L, wenn Du es bereits wieder justieren musstest?

Gerrit bemerkte (er sollte die Schrauben drehen,während ich unter dem VMC lag),daß die zentrale Schraube nicht angezogen war.
Insofern kann man erst nach den folgenden Transporten eine Aussage über die Justierstabilität des VMC treffen...

Viele Grüße nach England von

Karsten





 
Re: Sternfreunde und Amateurastronomen...

KaStern wrote:

>Wer,außer dir,nimmt Sternfelder mit einem f/10 Teleskop >auf?!

Was ich womit aufnehme, überlass mal bitte mir. Ein
CCD kann man schlecht biegen, dass es in einer
Schmidtkamera verwendbar wäre, eine Bildebnungslinse
würde Abbildungsfehler einführen und die Elektronikplatine
würde die Vignettierung ein klein wenig vergrössern.

Leuchtet das ein?
Oder bin ich andernfalls wieder ein [zensiert] - wie Tony Hallas,
der mit Optiken mit ähnlichen Öffnungsverhältnissen
Deep-Sky Bilder machte?

>Wer außer dir kauft sich für diesen Zweck ein solches >Teleskop?

Ich möchte nicht wissen, wieviel Leute ein SCT gekauft
haben.

>Nie was vom Newton + Komakorrektor gehört?

Wozu soll ich den kaufen?

>Und lese ich da nicht etwas von einer Schmidt-Kamera?Die >wäre dafür doch besser geeignet als das SC...

Siehe oben.

>Ein "kommerzielles SCT" ist ein Kompromiß,wie jedes andere >Teleskop auch,keines kann alles,irgend etwas liegt immer im >argen,und sei es Gewicht,Preis oder benötigte >Montierung....

Bei einem üblichen SCT geht der Kompromiss aber
nicht unerheblich zu Lasten der optischen Eigenschaften.

>Also macht sich jeder Sternfreund vor dem Kauf über seine >Anforderungen sowie zur Verfügung stehendes Budget Gedanken >und kauft dann das passende Teleskop.
>Wenn er was in der Birne hat...

Ich glaube, langsam sollte ich mal meinen Rechtsanwalt
konsultieren. Solche Beleidigungen lasse ich mir nicht bieten. Mir reichts jetzt endgültig.

So eine Diskussionskultur und Aneinanderreihung von
beispiellosen Unverschämtheiten an nur zwei Tagen ist mir in ganzen 10 Jahren Internetnutzung noch nicht ein einziges Mal untergekommen.

So ein Benehmen ist einzigartig. Unverschämter geht es nicht mehr.

>Nein,nicht die "Kompaktheit" führt zu der hohen >Obstruktion,sondern die Beschränkung auf f/10 sowie die >Forderung nach einem größeren voll ausgeleuchteten Bildfeld >als für visuelle Nutzung nötig wäre.

Es wäre sicher einfacher, die Baulänge etwas zu vergrössern,
was auch den Abbildungsfehlern gut bekommen würde.
Aber das wäre bestimmt zu einfach...

>Beim RC kann die Koma im Feld beseitigt werden.

Deine Belehrung über "die Koma" kannst Du Dir sparen.

>Ist letzteres unmöglich wählt man selbstverständlich einen >anderen Teleskoptyp.
>Zum Beispiel für Sonnenbeobachtung

Ah ja, es hat ja auch jeder das Geld, ganze Arsenale von
Fernrohren anzuschaffen und jeden Fernrohrtyp
in gleich mehreren Brennweiten zu bevorraten.

Wie auch immer: Mir reicht es jetzt ENDGÜLTIG.

So ein aggressiver und unverschämter Diskussionsstil ist mir völlig fremd.

Ihr verbreitet hier sogar völlig falsche Behauptungen
etwa über sphärische Aberration und unterstellt mir, ich hätte keine Ahnung und sogar ich sei ein [zensiert].

Das ist nicht nahezu einzigartig, das ist sogar langsam
strafrechtlich nach §§ 185-187 StGB relevant.

Wenn Ihr Euch gegenseitig die Köpfe verbal einschlagen und/oder Oberlehrer spielen wollt, könnt Ihr das gerne tun - aber ohne mich.

Wenn dieses Benehmen typisch für Sternfreunde in
Deutschland ist, gute Nacht!

Adios! Auf Nimmerwiedersehen!
 
Korrektur über die Öffnung

Wieso korrigiert der VMC vorgeblich nicht über die volle Öffnung? Das gesamte genutzte Strahlenbündel fällt doch auf den Sekundärspiegel, und damit durch die Korrektur-Linse. Korrigiert wird also die ganze Öffnung, oder nicht?!

Ansonsten, was anerkannte, erfahrene Amateure über das VMC 200L geschrieben haben, war unisono, dass es mit anderen 8"-Kompaktgeräten mindestens mithalten kann. Die sind doch nicht alle von Vixen gekauft?!
 
Hi Sven, was die Tests von Herrn Rohr angeht, so kann ich deine Forderung nach der 'Übertragungsfunktion" von Testergebnis auf Leistung am Himmel natürlich nachvollziehen. Andererseits wurde oshos Teleskop doch offenbar besser justiert? So dass osho letztlich von Herrn Rohrs Wissen einen Nutzen hat? Soweit ich das mitbekommen habe, kann Herr Rohr dem Gerät von osho eine passable Qualität bescheinigen, so dass osho schon mal weiß, sicher keine Gurke zu haben. (Falls du dich fragst was mein Posting soll, habe ich deine Postings vielleicht missverstanden.)

Oder anders gefragt (eine Antwort würde ich natürlich auch per PM entgegen nehmen) wenn ich dereinst die Notwendigkeit sehen würde, meinen ED durchmessen zu lassen, wen könntest du empfehlen?



Hallo Herr Rohr, "unter uns", die Verlinkung des Kussmundes wirkt im Kontext trotz gut gemeinten Motives imo etwas zu vertraulich, beinahe aufdringlich.



Hallo KaStern, schön, dass du wieder bei uns bist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />


Amateurastronom, nicht alles gleich so zu Herzen nehmen - und schon gar nicht persönlich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
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