Vor- und Nachteile Mak vs. SC

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Hallo,

der Threadersteller hat ganz klar gesagt, was Seine Anforderungen an seinem zweit Teleskop sind. Er muss es ohne Auto transportieren. Ein Reisedobson in erwarteter Qualität ist Ihm zu teuer.
Versucht Ihm doch nicht immer Euer System aufzuschwatzen.

zum Thema....

Wenn es um transportabilität geht, sind Deine Überlegungen absolut richtig. Da fährst Du mit einem Mak oder SC sehr gut. Ich würde von beiden Systemen für visuelle Beobachtungen das schnellere System bevorzugen.

Gruß Jens

Gruß Jens

 
Hallo Christian.

Leider ist es wirklich so, dass eine Menge Refraktoren dejustiert sind. Und zwar richtig.

Die Gleichung
Refraktor = allzeit perfekt zentriert
geht leider nicht auf.

Um das zu sehen, braucht man keine optische Bank.
Das Problem betrifft auch alle Hersteller. Ich spreche aus Erfahrung. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Edelschmiede und Standardware.

Natürlich lassen sich dejustierte Refraktorobjektive wieder richten, aber dafür braucht man sehr viel Sachverstand, Zeit, und eine gut ausgestattete Werkstatt.

Ich meine in diesem Beitrag mit justieren die exakte Ausrichtung der Linsen zueinander im Objektiv. Nicht die Ausrichtung des Objektivs auf den Okularauszug; die ist ja kein Problem.

Ein simpler Newton dagegen kann von fast jedem interessierten Amateur wieder gerichtet werden. Damit meine ich nicht nur die normale Kollimation, sondern auch so gut wie alle Reparaturen, die im Laufe eines Reflektorlebens so daherkommen.

Viele Grüße,

Guntram
 
Hi Leute,

ich verlange hier keine Beweise. Das interessiert mich überhaupt nicht. Die Angst vor Newton Kollimation zu nehmen und gleichzeitig eine Dejustgeangst beim Refraktor anzutreiben halte ich für ein wenig unglücklich. Diese schlauen Kommentare von wegen Achskoma bla blupp passen hier nicht wirklich her, weil: Sie helfen dem Threadstarter nicht, sondern verunsichern bloß.


VG,
Christian
 
Hallo,

an transportablen Geräten habe ich einen 80er Refraktor und einen 5" Mak, die sich sehr gut ergänzen. Der Mak war ein Gebrauchtkauf für unter 200 €, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Für diese Kompaktheit bekommt man einfach sehr viel gezeigt, ungefähr eine Größenklasse mehr als bei einem 80 mm Refraktor. Ausladene Deep-Sky-Objekte, für die man eine große AP braucht, gehen nicht so gut, aber dafür hast du ja deinen Refraktor (Richfielder). An Planeten, Mond und kompakteren Deep-Sky-Objekten (von denen es sehr viele gibt) macht der Mak aber eine sehr gute Figur. Gerade an Kugelsternhaufen sehe ich z.B. schon einen Unterschied zum Refraktor.

Das Verhältnis von Leistung und Transportabilität/Bedienbarkeit/Preis ist aus meiner Sicht sehr gut. Die typischen 5"-Maks (Skywatcher) gibt es normalerweise bereits in einer gepolsterten Transporttasche, was sehr praktisch ist. Dann bastelt man sich auch Moosgummi noch für 5 € eine Taukappe und los gehts.

Ein C6 wiegt nur minimal mehr als der Mak und zeigt noch einmal etwas mehr. Ich hab schon mal überlegt, ob ich vom 5" Mak auf 6" C6 aufrüste, habe es aber bisher nicht getan, weil der Zugewinn nicht so groß ist und ich den Mak schon habe. Aber wenn man vor der Entscheidung steht und das Geld hat, würde ich vermutlich auch zum (teureren) C6 tendieren. Bedienbarkeit/Transportabilität sind ähnlich wie beim Mak, der Tubus ist aber schon deutlich dicker. Ein 6" Mak wäre aus meiner Sicht für deine Zwecke schon wieder zu schwer.

Von einem Reisedobson würde ich wie Jens in deiner derzeitigen Situation auch abraten. Ich habe selbst einen 8" Hofheim, der macht aber insbesondere im Winter keinen Spaß. Nicht nur der Aufbau dauert länger als beim Mak/C6, sondern auch der Abbau, dann ist man meist schon müde und hat kalte Hände. Der ist was für die Gelegenheiten wenn man auf Astrotreffs oder Astroreisen fährt, aber nicht zum mal eben für 1-2 Stunden rausfahren.

VG
Hermann
 
Hallo Christian,

ja, mein Posting war etwas OT.


Fabian,

Ich habe den Thread nicht vollständig durchgelesen, aber vielleicht wäre das eine Möglichkeit:

150mm Volltubus Newton, so um f/5. Solche Teleskope gibt es bereits um wenig Geld, neu oder gebraucht.

Im Selbstbau auf Dobson umbauen. Die Rockerbox müsste zerlegbar sein. Das ist sicher einigermaßen stabil hinzukriegen.

Newton in einen großen Rucksack, und die Rockerbox in einem stabilen hölzernen "Köfferchen" in einer Hand transportieren.
Der Koffer dient im Feld dann auch noch als Sitzgelegenheit.

Ich beobachte seit Jahren mit einem ähnlichen Aufbau (Rockerbox nicht zerlegbar), und bin sehr zufrieden damit.

So ein Newton bietet ein großes Gesichtsfeld, und astronomische Bildorientierung. Bei Maks und SCTs kommt doch meist ein Zenitspiegel zum Einsatz, und die durch den Zenitspiegel seitenverkehrten Bilder sind auch nicht jedermanns Sache.

Der Nachteil (?) dieser Lösung ist, dass etwas handwerkliche Arbeit anfällt.

Viele Grüße,

Guntram


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jens,


wie sieht es mit der Auskühlung dieser Geräte denn aus? Ich kenne ein C8 recht gut, das steht stundenlang draußen bevor beobachtet wird obwohl es in einem recht kühlen Kellerraum lagert. Wieviel schneller ein kleineres SC auskühlt weiß ich nicht, bin da aber ganz ehrlich gsagt etwas skeptisch ob das bei den gegebenen Bedingungen (langer Transport in halbwegs warmen Verkehrsmitteln) wirklich soo ideal ist. Wenn einer guten Gewissens sagen kann daß ein C6 nach 30 Minuten temperiert ist nehme ich alles zurück und behaupte in Zukunft das Gegentum.

"Mein System" schwatze ich bestimmt niemandem auf, das behalte ich und rücke es für Geld und gute Worte nicht raus. :/



Viele Grüße Felix


 
Hallo Felix,

ein C6 ist nach 30 Minuten noch nicht temperiert, zumindest nicht im Winter. Auch mein 5" Mak braucht manchmal bis zu einer Stunde, wenn die Temperaturdifferenzen sehr groß sind.

Ich hab mir immer ein paar Objekte mit ausgesucht, die niedrige Vergrößerung erfordern, dann passte das aber meistens. Und im Sommer ist es nicht so schlimm.

Mein allererstes Teleskop war übrigens ein 8" Skywatcher Volltubus-Newton, der Anfängern häufig empfohlen wird. An sich ein tolles Gerät, den ich aber aufgrund von Unhandlichkeit (Mietwohnung in Großstadt und Auto 200 m entfernt etc.) wieder verkauft habe. Der hatte gerade im Winter auch sehr lange Tubusseeing, oft über 1,5 Stunden.

Die Cassegrain-Bauweise der Maks und SCTs bietet den Großstädtern, die ihr Gerät längere Strecken tragen müssen, unschätzbare Vorteile. Das beste Teleskop ist am Ende das, was am meisten genutzt wird. :)

VG
Hermann

 
Hallo,

@Kurt.
4. Nach eigenen Test und Messungen an zahlreichen (auch sehr teuren) Refraktoren hab ich nur wenige gefunden die wirklich perfekt kollimiert waren. Typischerweise neigen diese Dinger zu mehr oder weniger ausgeprägter Achskoma, die sich im Gegensatz zu einem Newton nur sehr mühselig bis gar nicht korrigieren lässt.

Ich bin ja nun kein versierter Optikkenner, aber bei der visuellen Benutzung fand ich die Abbildung des ED im Vergleich zu allen anderen bisher von mir benutzten Teleskopen so ausgezeichnet, dass ich jetzt nicht wüsste, was man da für den visuellen Gebrauch noch verbessern sollte: Punktfeine Sterne mit absolut scharfer Trennung von Epsilon Lyrae, extrem scharfes Bild am Mond, feine Details innerhalb der Jupiterwolkenbänder, am Rand von M13 und M92 mehr aufgelöste, feine Einzelsterne, als ich sie jemals im 114/900 Newton gesehen habe. Kann ja sein, dass es noch irgendwelche winzigen Fehler gibt, aber ich sehe deren praktische Relevanz nicht, wenn sie außer für eine Handvoll Optikprofis, die akribischst danach fahnden, überhaupt nicht wahrnehmbar sind. Meinen alten Vixen 114/900er habe ich ja kürzlich mal wieder reaktivieren können und habe festgestellt, dass der 80er ED ihn in jeder Disziplin schlägt - an Mond und Planeten sehr deutlich, bei Deep Sky etwas (Mehr aufgelöste Randsterne bei Kugelsternhaufen, die Ringform von M57 schon bei niedrigerer Vergrößerung sichtbar, mehr Feinheiten am Hantelnebel, M51 und NGC5195 deutlicher voneinander getrennt).

Ich hatte anfangs zwischen mehreren EDs geschwankt und mich dann für den Skywatcher entschieden, weil ich hier, beim Astrotreff, bei Cloudynights und einem französischen Astronomieforum mehrere Dutzend begeisterte Tests des Skywatcher ED und keinen einzigen negativen Erfahrungsbericht gefunden haben. Wenn diese immerhin mehreren Dutzend Erfahrungsberichte und die tollen Erfahrungen mit meinem eigenen ED repräsentativ sein sollten, dann scheint es inzwischen bei den Skywatcher EDs tatsächlich so gut wie keine Qualitätsstreuung mehr zu geben und praktisch nur sehr gut kollimierte Optiken ausgeliefert zu werden. Von den Newtons von Skywatcher hingegen liest man ja desöfteren Berichte gravierender Qualitätsmängel, wohingegen ich sowohl vom 80/600 als auch vom 100/900 ED tatsächlich null negative Erfahrungsberichte finden konnte - offensichtlich gibt Synta sich für seine EDs wirklich sehr viel mehr Mühe als für seine Newtons.

@Hermann. Der 5"-Mak wäre natürlich toll, was seine Transportierbarkeit angeht, aber ich fürchte halt, dass er angesichts seiner enormen Obstruktion gegenüber meinem 80mm-Halbapo in keinem Beobachtungsbereich einen wirklich großen Leistungszugewinn bringen würde, der ein neues Teleskop rechtfertigen würde. Bei einem Sechszöller dürfte es bei kompakten Objekten dagegen wohl schon einen deutlichen Zugewinn geben, insofern tendiere ich auch am stärksten zu einem C6, das ja nur unwesentlich mehr wiegt als der 127mm-Mak.

@Guntram. Der kurzbrennweitige 6"-Newton wäre natürlich die mit Abstand billigste Option, aber den ziehe ich aus mehreren Gründen nicht wirklich in Erwägung. Zum einen, weil er mit etwa 5 Kilo Gewicht und über 70 Zentimetern Länge WEITAUS schwerer und unhandlicher als ein C6 ist, zum anderen, weil ich bei einem Öffnungsverhältnis von f/5 wohl noch einen Satz wirklich teurer Okulare bräuchte, um eine wirklich gute Abbildungsqualität zu bekommen, bezüglich derer ich ja jetzt vom f/7,5-Halbapo doch etwas verwöhnt bin. Zudem würde der 150/750er sich ja in seinen Anwendungsbereichen ziemlich mit dem ED überschneiden, mit dem ich ja schon einen sehr guten Richfielder habe. Als Ergänzung zum ED fände ich ja ein System wie Mak oder SC praktischer, mit dem ich leicht hohe Vergrößerungen an kompakten Objekten erreiche.

CS,
Fabian
 
Hallo Fabian,

ich bin ja nun kein versierter Optikkenner, aber bei der visuellen Benutzung fand ich die Abbildung des ED im Vergleich zu allen anderen bisher von mir benutzten Teleskopen so ausgezeichnet, dass ich jetzt nicht wüsste, was man da für den visuellen Gebrauch noch verbessern sollte: Punktfeine Sterne mit absolut scharfer Trennung von Epsilon Lyrae,...

dann hast du eben eines von den gut kollimerten 80 mm EDs erwischt...

...als ich sie jemals im 114/900 Newton gesehen habe
...und noch nie gesehen wie ein sehr gutes 5-6" Newton abbilden kann. Nur mir den punktfeinen Sternlein ist das so eine vertrakte Sache. Die werden bei guten Seeing und guter Optik mit steigenden Öffnungsdurchmesser rein physikalisch betrachtet immer nadelpunktfeiner abgebildet. Dabei werden sie aber auch annähernd mit den Quadrat der Öffnung heller. Hellere Sterne wirken für das menschliche Auge weniger nadelpunktfein. Beweis: Betrachtung des Sternhimmels ohne Teleskop. Kurz gesagt, ein guter 114/900 Newton wird deshalb unter gleichen Bedingungen die selben Sterne weniger nadelpunktfein zeigen.

...aber ich sehe deren praktische Relevanz nicht, wenn sie außer für eine Handvoll Optikprofis, die akribischst danach fahnden...
Dazu braucht man gar nicht akribisch zu fahnden, sondern nur den (bevorzugt fokalen) Sterntest bei höherer Vergr. so ca. 1,5fach machen.

...Meinen alten Vixen 114/900er habe ich ja kürzlich mal wieder reaktivieren können und habe festgestellt, dass der 80er ED ihn in jeder Disziplin schlägt - an Mond und Planeten sehr deutlich,...

Den Vixen würde ich liebend gerne mal prüfen und schon vorher jede Menge darauf wetten dass er nicht OK ist.

...offensichtlich gibt Synta sich für seine EDs wirklich sehr viel mehr Mühe als für seine Newtons.

Das kann sein. Aber ich kenne Niemanden der bisher systematisch derartige Newtons fachmännisch geprüft hat. Dazu kommt noch die Erfahrung, wenn ein kleiner Refraktor einmal ordentlich kollimiert die Fabrik verlässt dann bleibt er so. Bei einem Newton überlässt man das lieber den Benutzern, die insbesondere als Anfänger ohne Fremdhilfe damit restlos überfordert sind.

...zum anderen, weil ich bei einem Öffnungsverhältnis von f/5 wohl noch einen Satz wirklich teurer Okulare bräuchte, um eine wirklich gute Abbildungsqualität zu bekommen, bezüglich derer ich ja jetzt vom f/7,5-Halbapo doch etwas verwöhnt bin. Zudem würde der 150/750er sich ja in seinen Anwendungsbereichen ziemlich mit dem ED überschneiden, mit dem ich ja schon einen sehr guten Richfielder habe. Als Ergänzung zum ED fände ich ja ein System wie Mak oder SC praktischer, mit dem ich leicht hohe Vergrößerungen an kompakten Objekten erreiche...

Ein lichtstarker Newton mit ausgezeichneter WW-Abbildungsqualität erfordert tatsächlich drastisch mehr Aufwand auf der Okularseite. Da wäre so etwas in der Art von Nagler oder noch besser Ethos die Krönung. Dem ganzen fehlt dann aber immer noch ein relativ hochpreisiger Komakorrektor, ausgelegt für vis. Nutzung. ein derartiges Oku allein wäre bereits teurer als ein 6" Newton. Aber wenn schon, dann lohnt sich dieser Aufwand erst bei wesentlich mehr als 6" Spiegelöffnung.

...Als Ergänzung zum ED fände ich ja ein System wie Mak oder SC praktischer, mit dem ich leicht hohe Vergrößerungen an kompakten Objekten erreiche...

Dann nimm lieber das Mak, falls gebraucht mit Rückgaberecht. Der Sterntest wird dir sofort zeigen ob es ordentlich kollimiert ist. So wie ich die Dinger kenne sind sie bezüglich Kollimation ziemlich robust. Bei den SCs ist das konstruktionsbedingt reine Glückssache.

Gruß Kurt
 
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Vor- und Nachteile sinnerfassenden lesens

N`Abend Leute,

ui, was für ein bekloppter Thread ist denn das hier?!

Ich bin ja nun kein versierter Optikkenner,

ja, den Eindruck hatte ich auch schon irgendwie...

Ich hatte anfangs zwischen mehreren EDs geschwankt und mich dann für den Skywatcher entschieden, weil ich hier, beim Astrotreff, bei Cloudynights und einem französischen Astronomieforum mehrere Dutzend begeisterte Tests des Skywatcher ED und keinen einzigen negativen Erfahrungsbericht gefunden haben.

Na das sind Referenzen. In Astroforen findest du zu wirklich jedem Teleskop,
sei es noch so schrottig, begeisterte Berichte. Besonders in Amiland.
Sogar zum 114/500mm Kugelspiegelnewton gab es positive "Tests".
Es wäre besser sich Aufgrund von durchgucken beim Teleskop zu entscheiden
als auf das Gesülze anderer Leute im Netz zu hören.

dann scheint es inzwischen bei den Skywatcher EDs tatsächlich so gut wie keine Qualitätsstreuung mehr zu geben und praktisch nur sehr gut kollimierte Optiken ausgeliefert zu werden.

Träum weiter. Ich sah schon mehrere dekollimierte Skywatcher EDs.
Aber bei anderen Labels sieht es schlimmer aus. Das liegt vor allem
auch daran daß die 80/600mm und 100/900mm Skywatcher ED mit f/7,5 bzw f/9
entspannter als die 80mm f/6 oder 100mm f/7 Tripletts der Konkurrenz sind.

Aber all das nützt dir nichts wenn genau das Exemplar welches
du geliefert bekommen hast dezentriert ist.
Um zu wissen ob es dezentriert ist muß man entweder Interferometrie betreiben
oder aber sich mit dem Sterntest auskennen.

Kurt kann übrigens beides bestens. Und du?

@ Christian_P

... Diese schlauen Kommentare von wegen Achskoma bla blupp passen hier nicht wirklich her, weil: Sie helfen dem Threadstarter nicht, sondern verunsichern bloß ...

Na daß der Kommentar dir nicht weiterhelfen würde habe ich mir schon gedacht.
Aber andere Mitleser werden möglicherweise die Quintessenz von Kurt`s Anmerkung dekodieren können:
Wenn ein Newton dekollimiert ist kann ihn ein normal begabter Sterngucker
mit preiswerten handelsüblichen Zutaten (Concenter) justieren.
Wenn ein ED-Refraktor dezentriert ist kann der normale Sterngucker
das üblicherweise nicht. Dann ist ein Interferometer sehr nützlich.

Prösterchen, Karsten
 
Zitat von Delyon:
Mal zur Illustration meiner lokalen Himmelsqualität - ich wohne ungefähr dort, von wo dieses Bild aufgenommen wurde, die Option "Deep Sky von der Wohnung aus" ist da wohl nur realisierbar, wenn mir jemand ein VLT-Äquivalent schenkt ;-):

http://img221.imageshack.us/img221/774/img4206f.jpg

Sorry für etwas OT: :)

Sag mal, von wo aus ist das Bild denn aufgenommen? Ich sehe im Hintergrund die Hochhäuser am Wienerberg und links im Vordergrund einen der Wiener Flaktürme - ich schätze mal Blickrichtung ist Süden - aber ich bin total desorientiert wo der Standort ungefähr sein könnte, etwa in der Region Augarten(wo ja ein Flakturm steht)? ?)
 
Hier ist schon wieder Märchenstunde. Das SC kühlt wiedermal nie aus und der böse Refraktor ist dezentriert. Dazu hat natürlich keiner Ahnung außer der ehrenwerte Karsten und der Kurt. Leute, die die Weisheit mit Löffeln gegessen haben, von deren wirklicher Beobachtungserfahung man in öffentlichen Foren wenig sieht. Newtonpushing und Refraktorbashing Märchenstunde - mein lieber Scholli!

VG,
Christian

 
Hallo Hermann,


danke für die klare Aussage!

Die Unhandlichkeit eines Volltubusnewtons kann schon nerven, vor allem wenn das ganze auch noch ein eher robuster bis rustikaler Eigenbau ist. Was das betrifft hat mich ein SC auch lange gereizt, nach einigen Beobachtungen mit einem C8 hat mich aber die visuelle Leistung bei hohen Vergrößerungen an Planeten etwas enttäuscht und ich hab mich entschieden weiter das Newton-Monstrum zu schleppen, soo oft bin ich nicht unterwegs ( Dreckswetter, Zeit usw... ;) )und dann soll es sich auch lohnen.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Christrian,
Hier ist schon wieder Märchenstunde. Das SC kühlt wiedermal nie aus und der böse Refraktor ist dezentriert. Dazu hat natürlich keiner Ahnung außer der ehrenwerte Karsten und der Kurt. Leute, die die Weisheit mit Löffeln gegessen haben, von deren wirklicher Beobachtungserfahung man in öffentlichen Foren wenig sieht. Newtonpushing und Refraktorbashing Märchenstunde - mein lieber Scholli!
da du wieder mal meinen Namen nennst wüsste ich gerne wieso du auf Grund meiner Postings hier und anderswo zu deiner wenig zweckdienlichen Polemik kommst. Da das vermutlich die anderen User weniger interessant finden bitte per PM.

Vielen Dank in Voraus
Kurt
 
Wuhaha,

Dazu hat natürlich keiner Ahnung außer der ehrenwerte Karsten und der Kurt. Leute, die die Weisheit mit Löffeln gegessen haben, von deren wirklicher Beobachtungserfahung man in öffentlichen Foren wenig sieht.

wie armselig.

Dann hättest du anstatt die Foren vollzuspammen in der kürzlich
auf der astronomisch beliebtesten Kanareninsel sein sollen,
dann hättest du dich persönlich von Kurt, seiner Bobachtungserfahrung
und mehreren besonders guten Newtonteleskopen überzeugen können.

Oder in der letzten Woche, als das Wetter so dermaßen gute Beobachtungs-
nächte ermöglichte, ca 20Km Luftlinie Nordwestlich von Marburg
auf einem kleinen Teleskoptreffen gewesen. Dort hättest du KaStern,
seine Beobachtungspraxis und ca 8 Newtonteleskope von 8" bis 16"
live sehen können. Und 1 Refraktor (Sucher nicht mitgerechnet).

Es muß wohl arg pressieren wenn man so wie du SCs pushen muß...
Warum versuchst du es nicht irgendwo wo wenig erfahrene Beobachter sind?
Am besten solche Beobachter die nie SCs und Newtons direkt
am gleichen Objekt zur gleichen Zeit vergleichen konnten?

Karsten
 
Hallo,

auch von mir als Mak-127-Nutzer mal ein Statement: Ich sehe es auch so, dass auch so ein Teleskop viel Spaß machen kann. Klar wäre mehr Öffnung sicher toll, aber ich freue mich als immer-noch-Anfänger auch schon, wenn ich mal wieder ein schwieriges Objekt gefunden habe und noch ein paar Details erkennen kann.

Der Mak ist schon solide. Allerdings nutze ich ihn bislang meist für DS (im Urlaub, daher war auch die kleine Größe wichtig).

Nur Epsilon Lyrae macht mir immer wieder Kummer - ich hab es jetzt zwar endlich mal getrennt bekommen, aber so gestochen scharf, wie Du das von Deinem Apo berichtest, hab ich das nicht hinbekommen. Man muss schon sehr genau schaun bei mir...

Wie auch immer: Du kennst ja den Mak, ich würde mir ihn auch jederzeit wieder kaufen...
 
Hallo Karsten,

na, du scheinst ja wieder "in die Vollen" zu gehen. Mal interessehalber...hattest du dir seit Ende letzten Jahres eine Denkpause hier gegönnt?

Viele Grüße
Werner
 
Oh je,

Denkpause beim Schreiben und Schreibpause beim Denken, da tun sich ne ganze Menge Möglichkeiten für noch mehr Leute auf!
Dass ein KaStern aufhört zu denken habe ich allerdings noch nicht erlebt.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

@Kurt.
und noch nie gesehen wie ein sehr gutes 5-6" Newton abbilden kann.

Nein, habe ich in der Tat noch nie, mein größter Newton war eben der 114/900er. Ich habe ja nichts gegen Newtons und würde mir höchstwahrscheinlich einen größeren Dobson zulegen, wenn diese Option nicht aus Transportgründen unmöglich wäre. Ich habe auch nicht als theoretische Stellungnahme statuiert, dass Refraktor grundsätzlich bessere Systeme seien, sondern nur eine persönliche Erfahrung wiedergegeben, dass eben der konkrete, von mir benutzte 114/900 Vixen auch bei korrekter Justage in allen Beobachtungsbereichen einem konkreten, von mir benutzten 80/600 ED wahrnehmbar unterlegen war.

Dann nimm lieber das Mak, falls gebraucht mit Rückgaberecht. Der Sterntest wird dir sofort zeigen ob es ordentlich kollimiert ist. So wie ich die Dinger kenne sind sie bezüglich Kollimation ziemlich robust. Bei den SCs ist das konstruktionsbedingt reine Glückssache.

Zu einem Mak wäre ursprünglich auch eher meine Neigung gegangen, weil ich mit dem kleinen 90mm-Mak schon ziemlich gute Erfahrungen gemacht habe, allerdings schrecken mich da etwas das stattliche Gewicht (Beim 6"-Mak immerhin fast 6 Kilo und damit hart an der Grenze des Transportierbaren, wenn man bedenkt, dass ich dafür wohl auch eine neue, schwerere Montierung oder zumindest ein stärkeres Stativ bräuchte, wohingegen ein C6 gut mit meiner derzeitigen leichten Montierung zurechtkäme) sowie das für DS noch ungünstigere Öffnunsverhältnis als beim SC. Allerdings habe ich nun schon gegenteilige Aussagen darüber gehört, ob das Öffnungsverhältnis für visuelle Beobachtung wirklich relevant ist, wenn man ohnehin kein großes Gesichtsfeld braucht, weil man dafür bereits einen Richfielder hat wie ich eben den ED. Oft hört man ja, dass bei sehr langsamen Systemen die Bildhelligkeit deutlich abnehme, aber meinem physikalischen Verständnis nach müsste ein langsames System bei gleicher Vergrößerung auch dieselbe Bildhelligkeit aufweise als ein schnelleres System und der Unterschied nur darin liegen, dass es mit langsamerem Öffnungsverhältnis immer schwerer wird, mit handelsüblichen Okularen niedrige Übersichtsvergrößerungen und weite Gesichtsfelder zu erreichen (Was für mich ja aber, wie gesagt, nicht so schwerwiegend wäre, weil ich für ausgedehnte Objekte eh den ED habe) - oder habe ich da in meiner Überlegung einen Denkfehler?

@Gerry. Das Bild ist nicht von mir, aber ich glaube, es könnte vom Hochhaus der TU aufgenommen sein, ansonsten fiele mir in der Gegend kein ausreichend hohes Gebäude ein.

@Karsten. Nanu, woher denn diese extreme Aggressivität in einer bisher in normalem Ton abgelaufenen Unterhaltung? Zumal mir scheint, dass deine Ausführungen zum Thema "Newton vs. Refraktor" auch irgendwie etwas fehl am Platz sind in einer Diskussion, deren Thema eigentlich die Entscheidung zwischen einem Mak und einem SC ist.

CS,
Fabian
 
Hallo Fabian,

Du selbst thematisierst schon in Deinem Eingangspost NEWTON und er bleibt auch immer im Spiel, auf jeder meiner nunmehr 6 Seiten.
Das Ei hast Du Dir selbst gelegt und nun mach nicht den Karsten zur Henne, auch wenn er den piepsenden Küken wie üblich den Kopf wäscht.
Es wurde Dir schon mal nahegelegt, denk über nen Reisedobson nach, eine stärkere Kombination aus transportabler Öffnung und Abbildungsleistung gibt es nicht.
Mir liegt aber nahe, dass Du ohnehin festgelegt bist und es hier nur um Hühnersuppe und Rührei geht.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

Mir liegt aber nahe, dass Du ohnehin festgelegt bist

Ja, eben auf die Wahl zwischen einem Mak und einem SC, wie es bereits im Threadtitel steht. Es gibt eben keinen Reisedobson, den ich momentan a.) bezahlen und b.) transportieren wollen würde. Ich habe ja schon anderswo geschrieben, dass ich einen Newton in den allermeisten Fällen ebenfalls für die sinnvollste Option halte, weil es sonst bei keinem System so viel Öffnung für so lächerlich wenig Geld gibt. Aber der Newton ist auch kein Allheilmittel für jeden in jeder Situation und mE eben wenig bis gar nicht geeignet, wenn leichte Transportierbarkeit höchste Priorität hat, zumal ein guter, leichter Reisedobson auch weiß Gott kein günstiges Teleskop mehr ist und die Rechnung "Viel Öffnung für wenig Geld" da nicht mehr so recht aufgeht. Ein richtig guter Reisedobson geht preislich ja schon in den Bereich eines kleineren Voll-Apos der Referenzhersteller. Ich verstehe nicht, warum es wieder auf eine Refraktor-Newton-Diskussion hinauslaufen muss, wenn die klar formulierte Frage lautet "Ist in einer speziellen, klar umrissenen Situation ein Mak oder ein SC als praktischeres Teleskop anzusehen?"

CS,
Fabian
 
Hallo Fabian,


mal ein paar Fragen um alles etwas präziser angehen zu können, vielleicht hilft Dir das bei einer Entscheidung zu was auch immer:

Du schriebst weiter oben an Planeten auch mal "bis deutlich über 200x" vergrößern zu wollen. Ist das für Dich 230 oder eher 250x und auch mal 300x?

Die erwähntest auch dem 80mm ED nicht mehr als 150x zumuten zu wollen und 120x einzusetzen, das spricht dafür daß Du nix von grenzwertigen Vergrößerungen hältst.

Wie schaut es mit Deinen Beobachtungsgewohnheiten aus, wie lange bleibst Du vor Ort? Oder: was sollte an zeit zur Temperierung des Tubus nicht überschritten werden?

Und natürlich: was darf es max kosten, ich hab jetzt nicht im Kopf ob Du einen gebrauchtkauf in Betracht ziehst.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Fabian,

dann bleib beim MAK, wie schon von Kurt vorgeschlagen.
Klar ist das SC leichter, ab er ein SC ist auch eine Diva die kann aber selten will und viele Streicheleinheiten braucht wenn sie mal zickig oder gar total verstimmt ist.
Ein MAK ist da simpler, stabiler, schwerer aber auch nicht so leicht zu verstimmen. Stimmen sollte er natürlich von Anfang an!
Nicht umsonst stehen größere SCs meistens stationär in Sternwarten und werden NICHT ständig transportiert. Da passen sie hin, da bringen sie in aller Regel die größtmögliche Öffnung in vorgegebene Platzverhältnisse.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

@Felix.
Du schriebst weiter oben an Planeten auch mal "bis deutlich über 200x" vergrößern zu wollen. Ist das für Dich 230 oder eher 250x und auch mal 300x?

Eher der Bereich etwa 200x und ab und an mal bis 250x bei guten Bedingungen. Mir macht Planetenbeobachtung momentan schon bei 100x oder 120x viel Spaß, aber es wäre halt nett, auch einen kleinen Spezialisten zu haben, mit dem ich bei durchschnittlichen Bedingungen ein Stück höher gehen kann, um bspw. Details in der Jupiteratmosphäre leichter ausmachen zu können (Ober bei Deep Sky an KS und PN höher gehen zu können). Da ich mit azimutaler Montierung beobachte, wären die Nachführung bei Vergrößerungen über 250x wohl eh nicht mehr zumutbar.

Wie schaut es mit Deinen Beobachtungsgewohnheiten aus, wie lange bleibst Du vor Ort? Oder: was sollte an zeit zur Temperierung des Tubus nicht überschritten werden?

Kommt darauf an, welches Gerät ich benutze. Wenn ich für lange Beobachtungsnächte aufs Land herausfahre, nehme ich den ED. Wenn es nur etwas spontanes Mond- und Planetenbeobachten in der Stadt sein soll, nehme ich momentan den 90mm Mak, der beim Transport zu Fuß bereits genug auskühlt, dass ich nach dem Aufbau recht schnell 139-fache Vergrößerung mit 9mm-Oku nutzen kann. Das angepeilte Zweitteleskop würde ich zum einen als leistungsstärkeren Ersatz für den 90mm-Mak nutzen, also als Spontangerät für die Mond- und Planetenbeobachtung innerhalb der Stadt, ihn ab und an allerdings auch mal für eine ausgedehnte Beobachtungsnacht an kompakten DS-Objekten aufs Land herausfahren. Für lange Beobachtungsnächte unter dunklem Himmel würde der ED allerdings klar das häufiger benutzte Hauptgerät bleiben, da er mit f/7,5 einfach universeller ist.

Das alles - leichtes, gut transportables, justagestabiles Gerät, das überwiegend zur spontanen Mond- und Planetenbeobachtung eingesetzt werden soll - würde ja eigentlich schwer für den 127er Mak sprechen, dessen Auskühlzeit sich Erfahrungsberichten nach ja noch in einem moderaten Bereich bewegen soll (Und wenn ich in der Stadt beobachte, gehe ich wie gesagt ohnehin zu Fuß, sodass das Teleskop vor Aufbau schon so 30 Minuten Zeit zur Temperaturanpassung hatte). Allerdings fürchte ich eben, dass der 127er Mak in keinem Bereich eine nennenswerte Leistungssteigerung gegenüber dem 80mm ED bedeuten und die Ausgabe für ein neues Teleskop kaum rechtfertigen würde. Der 6"-Mak wäre dagegen wieder deutlich kritischer, was Transportierbarkeit und vermutlich auch Auskühlverhalten angeht.

Und natürlich: was darf es max kosten, ich hab jetzt nicht im Kopf ob Du einen gebrauchtkauf in Betracht ziehst.

Da der Kauf des angedachten Zweitteleskops ohnehin frühestens in einigen Monaten ansteht und ich bis dahin noch etwas Zubehör für den ED anschaffen will, würde ich maximal etwa 1000€ für den Tubus ausgeben können, gegen weniger hätte ich allerdings auch nichts einzuwenden ;-) Den Kauf eines Neugeräts würde ich eigentlich vorziehen, einen Gebrauchtkauf allerdings auch nicht ausschließen, wenn mir ein sehr verlockendes Angebot auffiele.

@Günther.
Klar ist das SC leichter, ab er ein SC ist auch eine Diva die kann aber selten will und viele Streicheleinheiten braucht wenn sie mal zickig oder gar total verstimmt ist.

Hm, aber wie sieht es denn bei den SCs mit der Schwierigkeit der Justage aus? Wenn das Ding gut justiert ausgeliefert wird, sollte ja eigentlich nur regelmäßige Nachjustage des Fangspiegels nötig sein, die mit Bob´s Knobs kein Problem sein sollte. Ist eine Justage des Hauptspiegels beim SC denn regelmäßig nötig und wenn ja, mit einigermaßen vertretbarem Aufwand zu bewältigen?

CS,
Fabian
 
Hallo Fabian,


das hört sich doch alles recht realistisch an. Gut 200x lasse n sich mit einem gescheiten 6Zöller auf jeden Fall gweinnbringend erreichen. Ein guter 5-Zöller bleibt halt ein wenig zurück.

Mit dem zweiten Posting bringst Du Geräte ins Spiel die gebraucht schonmal relativ günstig zu haben sind und die ich gerade selber vorschlagen wollte. Auf dem ATT und dem HATT wurde eine ganze Zeitlang ein 6"f10 oder f12 für 500 Euronen angeboten, das Gerät war von Zustand als tadellos zu bezeichnen. Die Qualität der Russen ist recht gut. Ich würde es mal mit einer Anzeige im Suche Bord versuchen, wenn es nicht eilt wird da sicher was mit 5" oder 6" auftauchen. Das dürfte die solideste Möglichkeit sein das Budget zu nutzen, vor allem mit Null bis wenig Wertverlust wenn Du es überhaupt wieder veräußerst. Ein richtig gutes kompaktes Teleskop kann durchaus zum Gerät für fast immer werden.


Viele Grüße Felix
 
Servus miteinand,

warum gibt es keine bezahlbaren Reisedobs, die es Leistungs- und Gewichtsmäßig mit den 5-6" Cassegrain-Derivaten aufnehmen können?
Für Dein Anforderungsprofil würde ich mir entweder den Skywatcher Heritage (5"f5), sogar zusammenschiebbar, fast schon ein Reisespezialist oder das hier: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php?products_id=1890#desc
anschaffen. Damit dürftest Du Gewichtsmäßig den von Dir präferierten Lösungen haushoch überlegen sein. Einzig solltest Du Dir einen Beobachtungsplatz mit Tisch, Pfosten sonst was zum draufstellen suchen. Und wenn Dir das zu massenmarktmäßig ist, ähnliche Lösungen gibts eleganter beim Günter.
Alternativ, wenn es ein großes Stativ sein soll kannst Du einen Newton auf Giro oder ähnlichen verwenden.

Sternfreundlich grüßt

Gottfried
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gottfried,

zu kurzbrennweitigen Newtons hatte ich mich ja schon geäußert: Benötigen bei f/5 schon sehr teure Okulare, um wirklich zufriedenstellend abzubilden, sind sehr justageanfällig und zumindest der 6"/f5 Newton ist weitaus schwerer und sperriger als ein kleinerer Mak/SC (Beim Starblast dürfte schon die Rockerbox zu breit für den Transport sein). Zudem sind das beides primär Richfielder, und einen sehr guten Richfielder habe ich ja schon in Form des ED. Was ich als Ergänzung suche, ist ein ordentliches Kompaktgerät, das mit der vorhandenen Montierung auskommt und mit dem ich okularunkritisch leicht hohe Vergrößerungen für Planeten und etwas KS und PN erreiche. Dass der Skywatcher Heritage 130/650er einen Intes Mak in der Planetenleistung, um die es mir hauptsächlich geht, schlagen wird, halte ich doch für unwahrscheinlich.

@Felix. Ja, das scheint mir zur Zeit am Vernünftigsten zu sein: Ein bisschen länger auf einen Intes Mak als mobilen Spezialisten für Planeten und kompakte DS-Objekte sparen, und dann noch länger auf einen großen, besonders leichten Gitterrohrdobson für Galaxien und Ähnliches sparen. Mit einem kleinen Halbapo für Richfield und als universelles Reiseteleskop, einem guten Intes Mak für Mond- und Planetenbeobachtung in der Stadt und einem großen Leichtbaudobson für Deep Sky-Touren unter dunklem Himmel dürfte ich dann mittelfristig eine so ziemlich alles umfassende Ausstattung haben.

CS,
Fabian
 
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