Warum immer noch Stülpaugenmuscheln bei APM und Zeiss?

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Man merkt, Du bist kein Brillenträger...
doch bin ich, benötige sie nur am FG nicht, was für auch für meine Aussage keine Rolle spielt.

Das es Anwender von FG gibt, die unter Nutzung von Brillen trotz der meist gegenwärtigen Verwendung neuerer Augenmuscheln Probleme haben, streitet niemand ab. Das daraus allerdings folgen sollte, die neuen Konstruktionen solcher Augenmuscheln werden dem Brillenträger, mit seinen individuellen Werten, nicht gerecht, ist mehr als strittig und schon historisch gegenteilig belegt. Die Augenmuscheln selbst sind in Summe m.E. nicht das Problem, sondern die aufkommende der Mode folgende "Gier" nach großen Gesichtsfeldern im Verbund mit dem Komfort der Augenmuscheln.

Hier ein kleiner Hinweis, wie die Stufenfolge für Brillenträger ausgelegt werden KÖNNTE:

Augenmuscheln (10x50EL):
Die 3 Raststufen verhalten sich gemessen von der 0-Auflage (Unterkante Gummiring) innenseitig wie folgt nicht üblich gleichbleibend:
1. Stufe = ~2,5mm
2. Stufe = ~8,0mm
3. Stufe= ~12,5mm
Brillenträger sollten hier ihre einwandfreie Position finden können. Für mich ohne Brille ist die 8er am geeignetsten. Ergänzend ein anderer Tester:

„Positiv sehe ich die anders ausgelegten vier Raststufen, die nicht wie bei vielen Konkurrenzmodelle gleichabständig (ein leider üblicher Unsinn), sondern so bemessen sind, dass je eine Zwischenstufe nahe der einen und der anderen Endposition liegt, so dass sowohl Brillenträger wie Nichtbrillenträger zwei nahe beieinander liegende Alternativen haben. Für mich ist mit Brille (- 4,75 dpt) die ca. 2 mm weit ausgefahrene erste Zwischenstufe optimal, doch habe ich auch bei ganz eingefahrenen Augenmuscheln mit Brille keine Probleme. Wegen des von Swarovski angegebenen AP-Längsabstands von 20 mm hatte ich die Befürchtung, dass das viel zu viel sei und Swarovski hier Fujinon nacheifert, um die Ferngläser auch mit dicken Schutzbrillen einsetzbar zu machen. Aber weil der AP-Längsabstand definitionsgemäß ab letztem Linsenscheitel gemessen wird und dieser beim EL 10x50 gute 6 mm tiefer als die Augenmuschel-Hinterkante liegt, bleibt als freier Abstand dann doch nur 16 mm und in der ersten Zwischen-Raststufe ca. 14 mm übrig, was für mich und meine Brille perfektes Einblickverhalten sichert. Ebenso optimal ist für mich ohne Brille die vollständig ausgefahrene Position der Drehaugenmuscheln.“


keine Ahnung, habe ich das denn behauptet? nein!

Langer Sinn in kurzer Rede: Die modernen Augenmuscheln werden hinsichtlich ihrer Konstruktion und Anpassung an den Pupillenlängenabstand nicht jeden Anwender im vollen Umfang zufrieden stellen, die überwältigende Mehrheit aber schon - und um die geht es.
Foren, und das wissen wir doch alle, spiegeln nicht die repräsentative Käufermasse, sondern in Summe ein kleines aufblitzendes Grüppchen mit hohem Beschwerdepotenzial.
 
Die Augenmuscheln selbst sind in Summe m.E. nicht das Problem, sondern die aufkommende der Mode folgende "Gier" nach großen Gesichtsfeldern im Verbund mit dem Komfort der Augenmuscheln.
Große Gesichtsfelder, EDG 7x42, Noctivid 8x42, Swarovski SLC 8x56?

Die EL sind grundsätzlich alle gut für Brillenträger, bei den Ultavids gibt es je nach Modell Abstriche, die NL sind sowohl als auch, wenn man kurzsichtig ist dürfte es passen, bei den SF komme ich besser klar etc.

Es geht ja auch darum ob Stülpmuscheln per se schlecht oder schlechter sind und das finde ich eben nicht, es muss halt passen.

Andreas
 
Große Gesichtsfelder, EDG 7x42, Noctivid 8x42, Swarovski SLC 8x56?
ich erwähnte nicht diese Modelle, sondern die Trendlinie des Designs.
Die aufgeführten Modelle sind in 1000senden Händen, wahrscheinlich in Summe zufriedenstellend?
4 Gläser oder 1 Beobachter, welche Perspektive zählt? Wie unter den Gläsern gibt es auch unter den Nutzern Sonderlinge - und das ist keineswegs despektierlich gemeint.

Das über die modernen Augenmuscheln per Stufen die einstellbaren Abstände eine höhere Chance für passt oder passt nicht besitzen, liegt wohl in der Natur der Sache.
 
ich erwähnte nicht diese Modelle, sondern die Trendlinie des Designs.
Deshalb habe ich ja extra noch weitere Modelle hinzugefügt.

Die aufgeführten Modelle sind in 1000senden Händen, wahrscheinlich in Summe zufriedenstellend?
Unsere Kunden sind zufrieden. Nur weil hier auf Astronomie 1,2 Personen die das Glas nicht haben oder die Augenmusxhel nicht mögen , Tausenders aber tun...

4 Gläser oder 1 Beobachter, welche Perspektive zählt?
Jede Perspektive zählt natürlich, wie relevant sie für den interessierten Leser ist bleibt natürlich dem Subjekt überlassen.

Das über die modernen Augenmuscheln per Stufen die einstellbaren Abstände eine höhere Chance für passt oder passt nicht besitzen, liegt wohl in der Natur der Sache.
Ja!

Andreas
 
Unsere Kunden sind zufrieden. Nur weil hier auf Astronomie 1,2 Personen die das Glas nicht haben oder die Augenmusxhel nicht mögen , Tausenders aber tun...
ich meinte nicht die Gläser (*missverstanden, wir reden einander vorbei-was nicht schlimm ist)
Deshalb habe ich ja extra noch weitere Modelle hinzugefügt.
*irrelevant, wenn das Design im Kern der Aussage steht (vll. mein Missverständnis)

relevant sie für den interessierten Leser ist bleibt natürlich dem Subjekt überlassen.
definitiv, diese vereinzelten Meinungen zählen, deren Gewichtung allerdings auch-für die generelle Aussage

was anderes wäre auch sehr verwunderlich

Im Fazit halte ich für mich fest. die altbewährten Stülpmuscheln haben immer noch ihre Berechtigung, und sei diese aus wirtschaftlicher Betrachtung.
Das die modernen mehrstufigen ihre Vorteile besitzen und aus konstruktiver Sicht entgegen aufblitzender Reklamationen robust und zuverlässig sind, dürfte zweifelsfrei sein. Angesichts der in der Bevölkerung zunehmenden Zahl von Brillenträgern könnte evtl. für die Hersteller auch noch Modifizierungspotential anstehen. Hier den idealen Weg im Kompromiss für alle zu bestreiten ist nicht einfach, weil mit den Jahren die Brillenglasanpassung an die Sehschwäche des einzelnen ein unendliches Spektrum angenommen hat, welches allein mit ein paar Stufen der Augenmuschel nicht eingefangen werden kann.
Zudem gesellt sich auch das individuelle Handhabungsverhalten.
 
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