was gibt's um die 12 bis 15 x 56 bis 60mm ?

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Maiko

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Hallo,

nachdem ich mal für nen Freund suchte, bin ich selber etwas in Richtung Fernglas unterwegs. Ich muss gestehen, dass ich sehr von einem Binoptic ED 120 verwöhnt bin und auch noch ein 14" Dobson zu mir kommen wird. Aber was kleines, leichtes freihändig nutzbares ist nun mal öfter unterm Himmel als das ganze Geraffel;-(

was kommt da in dem Bereich 12 bis 15 x 56 bis 60mm für mich in Frage? Es soll freihändig noch gut machbar sein, die Abbildungsqualität sollte sehr gut mit wenigst Farbe und scharfem Rand sein.

Preislich dachte ich an max 1400 bis 2000€

Eine Idee wäre das 15x56 Zeiss HD Conquest, worüber ich geteilte Meinungen las...

Dank u CS,

Maiko
 
Hallo Maiko,

bist du sicher, dass du ein 12- fach oder 15- fach Glas freihändig nutzen willst? Ich finde für mich persönlich 10- fach schon fast zu stark und nutze lieber eine 8- fache Vergrößerung aus der freien Hand.

Wenn du z.B. auf ein 8x56 gehen würdest, hättest du bei allen Top-Herstellern Spitzengläser zur Auswahl.

Gruß

Carsten
 
Hallo Carsten,

so ganz sicher bin ich da nicht. Es soll zumindest alles so leicht wie möglich sein, sowohl Fernglas, als auch ein evtl Stativ, um wirklich spontan ohne Transportmittel auf einen Nachtspaziergang mitgenommen werden zu können...

Und mich reizt schon die höhere Vergrößerung, auch wegen der kleineren AP, die den mauen Vorstadthimmel etwas bändigt.

Gruß,

Maiko
 
Das sehr gute Swarovski SLC 15x56 liegt preislich etwas über der genannten Limite, wäre aus meiner Sicht aber das derzeit beste 15x56er.

Neu auf dem Markt ist das Meopta MeoStar 15x56 HD, das insbesondere in den Bereichen Randschärfe, CA-Korrektur und Farbsättigung einen ganz ausgezeicheten Eindruck macht und das fast halb so teuer ist wie das SLC.
Ich würde das MeoStar sogar dem Conquest HD vorziehen, das preislich zwischen dem SLC und dem MeoStar liegt und ebenfalls ein gutes Glas ist, aber von den dreien aus meiner Sicht am meisten CA zeigt.

Zum MeoStar habe ich bis jetzt keinen Test gefunden (muss wohl selber einen schreiben), zum SLC wie auch zum Conquest HD gibt es hier bei binomania

http://www.binomania.it/comparativa...-swarovski-slc-15x56-zeiss-conquest-hd-15x56/

recht brauchbare Bewertungen.

Ob sich die 15x Gläser sinnvoll freihändig benutzen lassen, da habe ich meine Zweifel, ich benutze sie praktisch ausschliesslich auf Stativ. Kann aber sein, dass jemand mit einer sehr ruhigen Hand da anderer Meinung ist.

 
Hallo,

vielen Dank schon mal! Ihr seht, sicher ist bei mir noch nix;-(
Hätte auch noch ein Angebot vom 22x60er Takahashi das ich im Bieteforum fand...

muss wohl noch die Prioritäten klar bekommen:
Hat Freihändigkeit Vorrang? Minimalstes Gewicht? Oder bin ich bereit, ein etwas schwereres Bino und halbwegs leichtes Stativ (ggf mit Trolli) durch die Nacht zu bewegen? Mein Binoptic mit allem Drum und dran kommt schon auf 30kg, der Dobson mit allem auf 20kg... da will ich mich ernsthaft verkleinern, wenn ich spontan unmotorisiert loswill...

Falls ich bereit bin etwas mehr zu tragen/ ziehen würde mich noch das Vixen BT 70 mit 45° reizen... habt ihr dazu Erkenntnisse?

VG, Maiko
 
Zu den Vixen BTs gibt es hier wie auf andern Foren einige Berichte, ebenfalls bei binomania.
Das Vixen BT70 ist in meiner Erfahrung bei geringen Vergrösserungen gut, aber da ich bezüglich CA nicht überempfindlich bin, ziehe ich oft das halb so teure, gleich schwere BT81 vor, weil es bei ähnlichen Vergrösserungen ein deutlich helleres Bild gibt und sich ohne Probleme bis über 60fache Vergrösserung gut nutzen lässt (ich habe z.B. DeLite 7mm = 68x).
Aber die Vixen sind natürlich betr. Gewicht, Grösse, Handhabung (Okulare) usw. eine andere Story als ein 15x56 ... :-)
 
Hallo Maiko,


wenn es kein neues Glas sein muß wäre evtl ein Zeiss 15x60 ein Instrument das den Vorgaben entspricht.

Als 15x60 Dialyt Classic sehr leicht (1310 Gramm) oder etwas schwerer als GAT* oder BGAT* etwa 1600 Gramm.

Beim Dialyt Classic 68° sGF, beim B (Brillenträgertaugliche Okulare) sind es 65° sGF.

Wirklich randschärfer oder weniger Farbe geht kaum.


Viele Grüße Felix
 
Zitat von Maiko:
Hallo,

nachdem ich mal für nen Freund suchte, bin ich selber etwas in Richtung Fernglas unterwegs. Ich muss gestehen, dass ich sehr von einem Binoptic ED 120 verwöhnt bin und auch noch ein 14" Dobson zu mir kommen wird. Aber was kleines, leichtes freihändig nutzbares ist nun mal öfter unterm Himmel als das ganze Geraffel;-(

was kommt da in dem Bereich 12 bis 15 x 56 bis 60mm für mich in Frage? Es soll freihändig noch gut machbar sein, die Abbildungsqualität sollte sehr gut mit wenigst Farbe und scharfem Rand sein.

Preislich dachte ich an max 1400 bis 2000€

Eine Idee wäre das 15x56 Zeiss HD Conquest, worüber ich geteilte Meinungen las...

Dank u CS,

Maiko

Hallo Maiko,

das Swarovski 15x56 SLC ist super, aber freihändig ist da nicht viel zu machen. Man verliert einfach den Vorteil der höheren Auflösung an das Zittern.

Bildstabilisierung wäre eine Alternative: Canon 15x50 IS (nicht 18x50, bei dem ist die Stabilisierung bereits etwas überfordert).

Ich würde dennoch konventionell wählen und mir ein Leica Ultravid 12x50 besorgen (es muss nicht das neueste HD Plus sein, die Unterschiede sind nicht so groß). Das 12x50 ist noch halbwegs transportabel, mit weitem Sehfeld von 100m/1000m, da macht das Beobachten Spaß.

Wenn Geld keine Rolle spielt, oder wenn Du ein Gebrauchtes finden kannst, dann nimm stattdessen das Swarovski 12x50 SV.

Viele Grüße,
Holger
 
Hallo Jost,

was Du über das Meopta Meostar 15x56 HD schreibst kann ich absolut bestätigen. Sehr fein!
Konnte da tagsüber mal durchschauen. Könntest Du noch ein wenig ausholen? Abbildung am Stern beispielsweise...

Gruß

Mike
 
Hallo,

danke noch mal! Arbeite weiterhin an den Prioritäten - ein Annähern: Hatte mal als Jugendlicher einen 20x80 Chinesen, der 2,7 kg wog. Fand ihn freihändig absolut(!) grenzwertig. Ist die Idee, dass dann 15 fach bei zB 1.2 kg (denke ans Swarovsky) im Machbaren liegen zu einfach gedacht? Das Swarovsky scheint ja sehr gut zu sein, nach Cloudy nights, da schrieb einer auch von freihändig...

Gruß,

Maiko
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
nach Cloudy nights, da schrieb einer auch von freihändig...

..... ausgehend von welchem Anspruch an die Bildruhe?

Ab > 10fach m.E. für Astro Freihand zwecklos.
Es sei denn, du erfreust dich an die sich vll. phasenweise im Zufall einstellenden Sekundenbruchteile der Handruhe.

Einbeinstativ mit Fernglashalter in Schrägsitz,-Liegelage wäre eine deinem Wunsch nach mobile unterstützende Option.

Auch bei FG gilt: die Qualität der Optik zeigt sich in der Bildruhe und deren "Montierung". Was nutzt sie dir, die hohe Qualität eines Swaro 15x56, wenn sie im Zitterbild nicht zu erkennen ist? Nichts.

Probiere das einfach mal aus, du mit 15x56 und ein Proband mit einem 8x42 (der wird dir dann sagen was du sehen könntest-aber nicht erkennen kannst), dann weist du mehr als das was du liest.
 
also scheint es doch Richtung FG plus Unterbau zu gehn.

Von Öffnung und Vielseitigkeit her reizt mich da das Vixen BT70 ED: zB Wechselokulare, 45° Einblick. Nur (neben dem Preis): Es wiegt satte 4kg, auf Astrogarten mit Monti und Stativ 14kg! Das ist schon derbe. Dann noch Astrostuhl mit 5,3 kg, Okulare und hepp: Über 20kg mit mir rumschleppen. Mit den kleineren leichteren FG hab ich natürlich immer Geradsicht, allerdings kann ich mit noch zu untersuchender Montierungs- und Stativwahl auf ein moderates Gewicht kommen. Nehm ich mal den Berlebach Stuhl als gegeben, könnte ich mir als Ziel 13 bis 14kg vorstellen...

Gruß,

Maiko
 
Hallo Dominique,



Probiere das einfach mal aus, du mit 15x56 und ein Proband mit einem 8x42 (der wird dir dann sagen was du sehen könntest-aber nicht erkennen kannst),...

Das könnte auch anders herum ausgehen, abhängig von der Hand(un)ruhe des jeweiligen Beobachters.

Ich würde niemanden widersprechen wenn demjenigen nach eigenem Versuch 15x zu unruhig erscheint aber auch niemanden davon abraten es zu versuchen. Ich beobachte nur freihändig mit dem oben erwähnten Zeiss West 15x60 und sehe damit definitiv mehr als mit jedem 10x das mir bisher begegnet ist. Davon abgesehen ist der Wahrnehmungsgewinn mit einem Stativ ab 10x oder 12x mehr als lohnend, keine Frage.


Viele Grüße Felix
 
hab mal gesucht: Stativ Triton 3kg, kleine Parallelogramm monti Orion 5,4 kg, Fg 1,2 bis 2kg (Tak), Stuhl 5,3kg hätte ich max 15.7 kg... nahe an meinem Źiel

CS, Maiko
 
Hallo Maiko,

... nicht einfach - aber sicher dennoch lösbar! Wie wir alle sehen, gibt es einige Kandidaten in Deinem Vorstellungsbereich.

Ich verwende das gute alte Zeiss 15x60 BGAT und das neuere Zeiss Victory 10x54 HT (aber öfter das Canon 15x45 IS). Die "Zeissige" sind schon super (ist eine sehr subjektive Sicht, pardon), aber für mich letztlich nur mit Stativ (bei mir Manfrotto mit Kurbelsäule und an der Säule angeklemmten MagicArm) optimal zu nutzen. Das 10x54 kommt für Dich offenbar weniger in Frage, hat aber wegen des größeren Gesichtsfeldes im Vergleich mit dem 15x60 und dem helleren Bild durchaus kleine Vorzüge. Würde ich vor die Wahl gestellt, täte ich mich sehr schwer.

Für höhere Vergrößerungen bist Du ja gut ausgestattet, das ist dann wirklich eine andere Liga. Man muss die Dinger eben für beeindruckende Übersichten nutzen.

So, das war jetzt mein Senf dazu, hilfreich wird er nach den vielen anderen Beiträgen vermutlich nicht sehr sein.

Dir eine gute Entscheidungsfindung

Gruß Wilfried
 
Hallo Wilfried,

ja, da hab ich die Qual der Wahl - und die AP sollte so um die 3 liegen, bei meinem aufgehellten Himmel ein DS - Kompromiss

@all: ganz vergessen: Beim Binoptic kann ich ja bis zum umfallen Fokussieren - wie sieht es bei den FG in der gesuchten Klasse aus? Bekomme ich meine -8.75 und-6.75 Dioptrien (Tendenz natürlich steigend) überhaupt ausfokussiert? Mit Brille beobachten ist für mich ein recht nerviger Kompromiss...


Gruß,

Maiko
 
Hallo Maiko,


mein Visus ist noch ungefähr + - 0, wenn ich das Dialyt Classic auf unendlich fokussiere bleiben noch etwas über 8 Diotrin Reserve. Skala, geht bis 6 Dioptrin, der Rest nach Augenmaß...könnte eng werden.

Der Gedanke an die AP hat auch mich in Richtung 15x getrieben, es lohnt sich das zu berücksichtigen. Hier zeigt ein 10x40 annähernd das was ein 10x50 zeigt bei deutlich dunklerem Himmelshintergrund.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

oje, also doch evtl Brille angesagt...

VG, Maiko

PS: kann das Nikon 18x70 IF WP WF auch in Betracht gezogen werden? AP ist mir schon fast zu groß...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Maiko,

so wie ich die Sache sehe, musst du bei einer einseitigen Einzelokulareinstellung lediglich die Differenz zwischen links und rechts von 2 Dioptrien einstellen können. Der Rest müsste dann über den Mitteltrieb gemacht werden. Ob damit die fehlenden 6,75 Dioptrien ausgeglichen werden können, weiß ich leider nicht, es erscheint mir aber möglich. Hast du schon einmal mit einem anderen Fernglas versucht, ohne Brille auf unendlich scharfzustellen? Das dürfte von Fernglas zu Fernglas nicht sehr unterschiedlich ausfallen. Bei einem Fernglas mit beidseitiger Einzelokulareinstellung, also ohne Mitteltrieb, sieht es aus meiner Sicht ungünstiger aus.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo Kurt,

hab tatsächlich länger nicht mehr durch FG geschaut. Mein altes 20x80 hab ich seit 10 Jahren nicht mehr. Das hat Mitteltrieb extra und ich kam mit damals wohl -6.5 D in den Fokus.

VG,

Maiko

PS: Übers Tak hab ich einiges kritisches gelesen...
 
Zitat von MikeS55:
Hallo Jost,

was Du über das Meopta Meostar 15x56 HD schreibst kann ich absolut bestätigen. Sehr fein!
Konnte da tagsüber mal durchschauen. Könntest Du noch ein wenig ausholen? Abbildung am Stern beispielsweise...

Gruß

Mike


Bin leider selber noch nicht so weit (bis jetzt nur Erfahrung mit dem MeoStar am Tag), aber plane einen Kurzbericht einschliesslich Astro, sobald ich mal dazu komme ...
Gruss Jost
 
Hallo Maiko,

da hilft eigentlich nur, ein Fernglas auf Verdacht im Internet zu bestellen und zurückzusenden, wenn die Fokussierung auf unendlich nicht möglich ist.

Viele Grüße

Kurt
 
Zitat von Felix42:
Hallo Dominique,



Probiere das einfach mal aus, du mit 15x56 und ein Proband mit einem 8x42 (der wird dir dann sagen was du sehen könntest-aber nicht erkennen kannst),...

Das könnte auch anders herum ausgehen, abhängig von der Hand(un)ruhe des jeweiligen Beobachters.

Ich würde niemanden widersprechen wenn demjenigen nach eigenem Versuch 15x zu unruhig erscheint aber auch niemanden davon abraten es zu versuchen. Ich beobachte nur freihändig mit dem oben erwähnten Zeiss West 15x60 und sehe damit definitiv mehr als mit jedem 10x das mir bisher begegnet ist. Davon abgesehen ist der Wahrnehmungsgewinn mit einem Stativ ab 10x oder 12x mehr als lohnend, keine Frage.


Viele Grüße Felix

keine Frage Felix, immer selber probieren.

Doch dann würden alle hier aufgeführten Beiträge dem Ratsuchenden wenig nutzen, denn diese Gemischtratschlagküche hätte "probieren" als Signatur. Bei 20-40 unterschiedlichen Praktiken/Modellen hat er dann einiges zu tun.

Will sagen, ich gehe von den üblichen allgemeinen Maßstäben aus.
Und die zeigen nun mal auf, dass die Handunruhe ca. ab 10x beginnend ihren negativen Einfluss auf die Fernglasleistung hat, gravierend.
Das da ein Anwender hier und dort andere Perspektiven und Erfahrungen aufstellt bleibt davon losgelöst. Die erste Orientierung für einen Ratsuchenden kann oder können nicht die Einzelfälle, sondern mehr der übliche Trend einer Allgemeingültigkeit sein.

15x60 Gläser wiegen im Schnitt 1200-1500gr (Nobilem).
Ein gutes 8x42 um die 800gr, ein 10x50 kann u1000gr aufführen.
Die Massenunterschiede sind schon nicht ohne und das wirkt sich definitiv auf die Beobachtungsdauer und somit auf die Erkennbarkeit aus. Zu diesem Umstand gesellt sich der Winkel zum Himmel,.......... ist euch/dir alles bekannt.

Drum schrieb ich explizit, "..... ausgehend von welchem Anspruch?"

Und wenn ich den trendig pauschalen und meine Erfahrung als Grundlage nehme, hat meine Aussage für mich Bestand, Ü12fach, erst zu recht 15fach, (vom Einzelfall abgesehen), zwecklos.
 
Hallo Dominique,


aus den von Dir genannten Gründen erwähne ich das 15x60 nur selten wenn nach Freihandbeobachtung gefragt wird aber da Maiko in dieser Richtung sucht und das 15x60 Zeiss leicht und optisch empfehlenswert ist fand ich es nicht unpassend.

Zusätzlich zur reinen Gewichtsfrage kann man noch Gewichtsverteilung und Ergonomie ( Porro/Dachkante) anführen was sich ebenso auf mögliche unangestrengte Beobachtungsdauer und vor allem Beobachtungskomfort auswirkt. Ich merke schon deutlich den Unterschied wenn ich die beiden Gummiringe die die Objektivfassungen schützen beim Beobachten abziehe und im Köcher verwahre. Damit sinkt das Gewicht von 1360 auf 1310 Gramm was erheblich angenhmer ist. Und ganz ehrlich: dieses 15x60 ist auch für mich absolute Obergrenze das "haltbaren", wenige Gramm mehr oder ein Hauch mehr Vergrößerung paßt noch zum mal schauen aber nicht mehr zum längeren Beobachten.


Bei einem FG hat denke ich so mancher Beobachter das Problem sich zwischen einer zum Beobachtungsort passenden kleinen AP und doch noch nicht zu viel Vergrößerung entscheiden zu müssen. Wenn man guten Gewissens einen Rat geben soll würde auch ich eher zu etwas weniger Vergrößerung und etwas mehr AP raten solange dies nicht zu einem Glas führt das von der AP gar nicht zur gegebenen Himmelqualität paßt.


Viele Grüße Felix

 
Hallo Felix,

Damit sinkt das Gewicht von 1360 auf 1310 Gramm

die Uhr am Handgelenk, wenn vorhanden, wiegt mehr (schätze ich).
-4% (Deckel als Hebel) auf 1360gr sehe ich als nicht so gravierend an.

Mehr die Masse über 1100gr im Verbund mit V über 12fach im Anstellwinkel.

Seitens der Ergonomie und Balance, ja, stimmt. Ein nicht zu unterschätzender Faktor. Da komme ich mit den DK Gläsern meist besser klar. Vor allem mit dem neunen SF von Zeiss.

Wie auch immer, aus Paarung der AP/Himmel und V/Ö sind meine Erfahrungen mit 10x42 / 10x50 (8x42 mit großem GF) favorisiert.




 
was sagt eure Erfahrung: Schlägt großes GF bestmögliche Abbildung? Konkret: 22 x 60 Fluorite gegen zB 18 x70.
Klar, auch mehr Öffnung und eben 2,1° GF gegen satte 4°

irgendwie reizt mich die beworbene Farbreinheit des Tak, auch die AP gefällt mir. Aber: 48° SG und 2,1° GF bereiten mir Kopfzerbrechen.

Gruß,

Maiko
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ja, hab ich auch gelesen. Wobei, im englischsprachigen Raum liest man fast nur positives über des Tak FG. Und in dem verlinkten deutschen Test war das Tak dekollimiert, was natürlich nie passieren darf...


Jost, kannst du was zu Farbe und Schärfe des Nikon sagen?
 
Hallo Dominique,


mittlere Dachkantgläser, gerade die 32er und 40/42er Öffnungen sind einfach super für den Allroundeinsatz da handlich und doch erstaunlich leistungsfähig. Ich nutze sehr gerne ein älteres Dialyt 10x40 B das mit 680 Gramm schön leicht und dabei recht schlank ist. Da werde ich denke ich noch etwas moderneres anschaffen. Ebenso klafft eine Lücke die ein 8x32 Trinovid hinterlassen hat, dieses kleine Glas war auch immer wieder ein Genuss. Gute 8x32 bis 10x40 Dachkanten ermöglichen sehr unangestrengtes Beobachten, manche dieser Fgs sind finde ich so gelungen daß sie bei der Beobachtung in den Hintergrund treten da man sich völlig auf das Bild konzentrieren kann. Ganz ohne daß einen Randunschärfe oder unbequemes Einblickverhalten daran erinnern ein Fernglas in der Hand zu halten.


Viele Grüße Felix
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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