Welche Öffnungen habt ihr so?

Nach langer Zeit?

Wenn ich mich nicht verzählt habe, das dritte Großfernglas in 3 oder 4 Monaten...🤞

Viel Spass und Gruß Horst
 
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, was so die durchschnittliche Öffnung ist mit der so beobachtet ist.
Geh der Trend mehr in Richtung große Öffnung oder eher weg vom Geschleppe?

Ich bin mit 10" mobil. Ich denke das ist so eine Öffnung die im Mittelfeld liegt.

Was habt ihr so für Öffnungen?


Hallo Andreas,

bei mir sind es 60mm.- 457mm., Ferngläser nicht eingerechnet.

Da die Bedingungen vor Ort aber in den letzten Jahren schlechter wurden ist mein Hauptinstrument momentan der Vixen FL 102/900mm. also ein Vierzöller.
Der ist leicht, kühlt schnell aus und hat eine Top-Optik und für Mond und Planeten die ich zunehmend beobachte auch sehr gut geeignet.

Alles in allem und zurückblickend würde ich mir heute kein 18 Zöller unter der bescheidenen Himmelsqualität mehr kaufen, mit dem heutigen Wissen hätte ich in einen Top 10 Zöller investiert.

Andreas
 
Hallo Sternfreunde,

ich möchte mich dem Bericht von Andreas anschließen. 50% meiner Beobachtungen mache ich mit 3" und 4" Öffnungen. Die atmosphärischen Bedingungen in Münsterland lassen nur selten mehr zu. Sind die Bedingungen mal besser, beobachte ich mit meinem TSA120 bzw. Mewlon 210. Ein größeres Instrument bringt bestenfalls in drei Nächten pro Jahr mehr (braucht aber viel Auskühlungszeit, mehr Rüstzeit usw.).

Gruß Klaus
 
Hi,
bei mir sieht es aktuell so aus:

Ferngläser
Kowa 8x25 DCF (wird nicht astronomisch genutzt)
Leica Trinovid 7x35 (sehr schöne, leicatypisch warme, kräftige Farben, tolles Dämmerungsglas)
Nikon 10x32 HGL DCF
Zeiss 15x60 BGAT (z.B. gut für Kometen, Merkur, Mond, und natürlich die Standardobjekte Messier, ohne die kleinen Dinger wie Ringnebel)

Teleskope
Skylux 70/700 (nutze ich manchmal für den schnellen Blick aus dem Fenster heraus)
Takahashi FS 128/1040 (Sonnenfotografie, visuelle Beobachtung allgemein)

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, bei mir hat sich der 5" Refraktor als guter Kompromiss zwischen Transportabilität, Abbildungsleistung und Abbildungsqualität herausgestellt. Vielleicht kommt irgendwann ein Mewlon 210 dazu, mal sehen.

Equipment.jpg

Grüße
Andreas
 
Ist mir egal, ich bin ja kein Bordmaster und das war nur ein Vorschlag. Du kannst von mir aus auch Deine Sekstoys zeigen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Zielfernrohre keinen astronomischen Grenznutzen haben, und ich sowieso auf die Jägerei, so wie sie bei uns in D gehandhabt wird, schlecht zu sprechen bin.
 
Aktuell: 91 mm visuell und fotografisch, 70 bzw. 71 mm fotografisch. Reicht.
 
Momentan FRA300 mit 60mm und Askar mit 151mm.

SG Peter
 
Alles in allem und zurückblickend würde ich mir heute kein 18 Zöller unter der bescheidenen Himmelsqualität mehr kaufen, mit dem heutigen Wissen hätte ich in einen Top 10 Zöller investiert.
Hallo Andreas,
hast du deinen 18" schon für den schnellen Einsatz optimiert z.B. mit Rollbrett, Schubkarrengriffe, oder ein kleiner Schutzbau (alter Schrank), Lüfter, Steulichtschutz, Taukappe...?
Mein Himmel ist auch nicht der Beste, irgend was um Bortle 5, dennoch sehe ich mit meinem 16" deutlich mehr als mit 10".
Zur Zeit bin ich wegen Jupiter immer mal wieder im Zwilling und den angrenzenden Sternbildern unterwegs und daher öfters auch mal beim Eskimonebel NGC 2392.
Auch unter Bortle 5 sind mit 16" Details im Gesicht zu sehen, die Mütze bzw. der äußere Ring und die türkisene Färbung.
Diese Beobachtung ließe sich auf zahlreich weitere Objekte ausdehnen wie Kugel- und Offenesternhaufen, Emissions- und Reflexionsnebel usw.
"Nur" Galaxien sind schwieriger, aber auch hier kann man den Kulminationszeitpunkt abwarten, dann ist auch da noch einiges zu sehen.
Oder anders herum, mir fällt nichts ein, was mit weniger Öffnung besser zu sehen wäre?
LG
 
Hallo Andreas,
hast du deinen 18" schon für den schnellen Einsatz optimiert z.B. mit Rollbrett, Schubkarrengriffe, oder ein kleiner Schutzbau (alter Schrank), Lüfter, Steulichtschutz, Taukappe...?
Hallo Quanten,

dass Problem ist vielschichtiger, ich hatte es bei einem anderen Thema schon mal angedeutet.

Eigentlich wäre hier genug Platz um das Teleskop unten in der Scheune zu lagern, hatte ich auch vor Kauf mit dem Vermieter abgesprochen.
Hatte extra eine riesige Kiste dafür besorgt um es in einem der ehemaligen Ställe zu lagern.

Leider hat mein Vermieter das mit der Zeit boykottiert indem er allen möglichen Krempel um diese Kiste gestapelt hat, ich musste dann ewig rumräumen um an mein Geraffel dranzukommen.
Dann hat er mir einen anderen Nebenstall angeboten, leider wieder das selbe Spiel, nach wenigen Wochen war wieder alles voller Gerümpel.

Letztlich habe ich dann gemerkt das es ihm doch nicht passte, anders kann ich mir seine Aktionen nicht erklären.
Jetzt habe ich alles hier oben im zweiten Stock liegen, dass bedeutet ein ewiges schleppen bis zum Auto, weil beobachten auf dem Hof auch nicht mehr möglich ist, aufgrund von Bewegungsmeldern und mittlerweile sehr hohen Bäumen.
Bei einem 18er und enge Treppen kann einem da echt die Lust vergehen, selbst den 10er nehme ich eher nur noch selten.

Anders sieht es halt mit dem Refraktor aus, das Stativ und die Monti lagere ich im Auto, soll heißen ich muss nur noch das Teleskop und Okulare einpacken und ab dafür, dass ist ein Weg.

Wenn ich vorher gewusst hätte das mein Vermieter in der Sache sein Wort nicht hält, hätte ich mir auch nie einen 18 Zöller zugelegt.

Grundsätzlich ist es klar das ein 18 Zöller immer mehr zeigt als ein 10 Zöller, aber wenn der Aufwand schon zur Qual wird hilft das größte Teleskop nichts.

Andreas
 
ich beobachte in letzter Zeit oft mobil mit der Kombi Mewlon 210 und dem 120er APM Bino auf Vinten V30 und Berlebach Kurbelstativ.
Kürzlich hatte ich die Gelegenheit einen fetten Brummer von Meade aus einer Zeit zu erwerben, wo diese Instrumente noch in den Zu USA gebaut wurden.
 

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Hallo Zusammen,
dann auch meine Öffnungen:
300mm Dobson, 102 TS-Apo beide ausschließlich zum visuellen Beobachten.
 
Hallo Andreas,
Entschuldigung daran habe ich leider nicht mehr gedacht.
Das sind dann wirklich schlechte Rahmenbedingungen.
Villeicht gibt es ja mal die Möglichkeit in der Nähe ein Gartenhaus oder einen Platz zu pachten wo du den 18" stehen lassen kannst?
Vielleicht findet sich auch ein anderer Stellplatz auf dem Hof?
Oder vielleicht kannst du auch sowas bauen?
'Rollhütte' Rollhütte
Oder vielleicht lohnt es nochmal das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, wenn du ihn fragst was ihn daran stört, vielleicht hat er auch Angst das du ihm damit auf den Teller schaust?
Oft geht es ja um Ängste um das Ungewisse oder um Kommunikationsprobleme?
LG
 
85/130/150 derzeit.
 
Oder vielleicht lohnt es nochmal das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, wenn du ihn fragst was ihn daran stört, vielleicht hat er auch Angst das du ihm damit auf den Teller schaust?
Oft geht es ja um Ängste um das Ungewisse oder um Kommunikationsprobleme?
LG
Hallo Quanten,

die Kurzfassung...

Vor etlichen Jahren hat hier im umgebauten Getreidespeicher eine 6-7 köpfige WG. gewohnt, die haben überall ihre Plünten stehen und liegengelassen, der Vermieter war ständig damit beschäftigt Sachen vom Hof und aus der Scheune zu räumen.
Als die dann ausgezogen sind haben die ihren ganzen Müll in der Wohnung gelassen und tonnenweise Sperrmüll, ich glaube das hat den Vermieter ein nachhaltiges Trauma verschafft.

Eigentlich komme ich mit dem sehr gut klar, wir können hier oben in der Wohnung auch praktisch machen was wir wollen, zudem wohne ich hier sehr gerne, wenn ich aus irgendeinen Fenster schaue nur Wiesen, Felder und Wälder, also ziemlich in der Einöde des Teutoburger Waldes.

Mein Plan: Ich muss nicht mehr ewig lange arbeiten, ansonsten benötige ich eigentlich kein Auto, soll heißen, wenn sich mal eine längere Gutwetterlage abzeichnet würde ich in Ruhe den 18er im Auto lagern, wenn das dann mehrere Nächte hintereinander klar ist würde sich der Aufwand auch lohnen, so für eine einmalige Nacht ist mir das in der Regel zu aufwändig.

Den Vermieter nochmal fragen macht glaube keinen Sinn, der kann es einfach nicht ertragen wenn irgendwelche Sachen die nicht ihm gehören in der Scheune oder auf dem Hof stehen, dass habe ich jetzt schon öfters beobachtet, eigentlich ist der ganz in Ordnung aber in der Beziehung hat der einen nachhaltigen Schaden. ;)

Also, bis zur Rente werde ich mich vornehmlich auf 4-5 Zoll beschränken, dass ist kein großer Aufwand und ich muss auch nur wenige hundert Meter fahren um freie Sicht zu haben.

Das Leben ist nun mal sehr kompromissbehaftet, man muss ständig gewichten...

CS,
Andreas
 
Der Himmel ist hier, wo ich wohne (Bortle 8, SQM-L 18,4), nicht optimal, deshalb habe ich mir ein Reise-Teleskop-Set zusammengestellt. Ich besitze einen 185-mm-Refraktor, der allerdings fünf Stunden zum Abkühlen braucht. Dann habe ich noch einen Doppelrefraktor mit 120 mm Durchmesser, der dem großen ähnlich ist, aber schneller abkühlt. Und schließlich noch mein 80-mm-Team (AskarV 80/50 und APM 82SD) für schnelle Beobachtungen. Das sind also meine am häufigsten genutzten Teleskope, besonders bei dem aktuellen Wetter. 😪
Ich bin gespannt, was sich ändert, denn ich bekomme demnächst einen FC-100DF. Ja, ich bin ein Refraktor-Fan. 🤣🤣🤣
 
Bei mir sind Öffnungen von [mm] 60, 77, 80, 90, 100, 101, 110, 155, 200, 235 bis 356 im Einsatz. Am häufigsten die 80-100 mm Klasse (Vixen FL80 und TMB LZOS 100/800), am liebsten aber der 155 mm (AP SF EDT f9). Nur bei selten vorkommenden, besten Bedingungen kommen die 356 mm zum Einsatz (C14) und zeigen dann natürlich mehr als alle anderen.

Grüße
Daniel
 
Ich finde weniger ist mehr. Ein 102mm ED Refraktor von TS und ein 10" Dobson von Meade. Letzterer ist alt und der Spiegel müsste mal neu beschichtet werden, aber der Mond und Jupiter sehen immer noch super damit aus.
 
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