Hallo Dietmar,
stimmt, so langsam wird es kurios.
Besser als auf meinem Balkon (in Ruhe) und sehr feinen Korrekturen habe ich auf der Nordhalbkugel optisch noch nie eingenordet. Trotzdem zeigt das MGEN-Protukoll, dass meine Einnordung hinten und vorne nicht stimmt. Als nächstes werde ich Tommy Nawratil direkt fragen.
Mal abgesehen davon, dass ich die Problematik inzwischen schon auf mehreren Plattformen diskutiere - allerdings auch ohne ein greifbares Ergebnis.
******
Hallo Stephan,
Danke für die Hinweise. Ja, die Links und Inhalte sind mir inzwischen bestens bekannt.
Ob ich die alle richtig verstanden und korrekt umgesetzt habe, ist eine andere Frage.
Ich fange langsam an an meinen Fähigkeiten zu zweifeln ;-)
Selbstredend forsche ich seit Tagen das Netz durch um irgendeinen hilfreichen Hinweis zu finden.
Auch zu Karol (
star-watcher.ch) habe ich inzwischen direkten Kontakt. Er kann aber auch nicht wirklich helfen, da er seinen SA nie mit dem MGEN eingeordnet hat, wie er heute antwortete.
******
Hallo Andreas,
zu astrotrac kann ich natürlich nichts sagen, aber auf dem SA ist die Kamera inkl. Objektiv und Leitrohr nahezu perfekt ausbalanciert. Das ich mit dem SA natürlich niemals an EQ-Zeiten rankommen werde, ist klar.
Auch vom Gewicht liege ich weit unterhalb der Belastungsgrenze des SA. Da meine letzten Test über Stunden liefen, können ein paar Minuten nicht ausschlaggebend gewesen sein. Alle möglichen Positionen, wie auch die Kalibrierung, wurden während der Tests laufend kontrolliert. Mir bleibt außer dem Scheinern mit Hilfe des MGEN kaum etwas anderes übrig, wenn ich die gewünschten/notwenigen Belichtungszeiten mit 200mm erreichen will um auf ETTR zu kommen. Denn ultra-high-ISO hat auch seine sinnvollen Grenzen.
******
Ich hätte nie gedacht, dass das mit dem MGEN so eine Abenteuer wird und noch weniger,
dass mein Vorhaben mit dem MGEN einen SA einzuordnen so außergewöhnlich ist.
Zumal diese Kombination so selten ja nun auch nicht ist.
Aber, um es mal positiv zu beschreiben, ich lernen dadurch gerade auch jede Menge fundmentales Basiswissen.
Umso erstaunlicher ist für mich die Erkenntnis, das doch „einige“ (wie z.B. Karol) mit größeren Brennweiten und dem SA auf wesentlich längere Belichtungszeiten kommen, als ich mit 200mm. Und das obwohl sie nicht mit dem MGEN eingenordet haben, sondern einfach nur optisch mit dem SA!
Auch mein SA wurde inzwischen schon getauscht. So langsam höre ich die Flöhe husten ;-)
Nur nochmal kurz nebenbei, weil im Vorfeld angesprochen wurde, warum ich versuche mit Kanonen auf Spatzen schießen... Ich habe mich auch deshalb für den MGEN entschieden, da die Anschaffung einer größeren Montierung nur noch eine Frage der Zeit ist. Gleichwohl werde ich mir definitiv keine neue Monti zulegen, bis ich den SA komplett ausgereizt habe. Davon bin ich als Anfänger momentan noch meilenweit entfernt.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
CS
Norbert