Wie haltet Ihr Euch warm?

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Hallo Feunde

Zu empfehlen wären auch noch ein, zwei Taschenwärmer. Die wärmen je nach Einstellung rund 3-10 Stunden. Die kann ich nur wärmstens empfehlen. Die sollten allerdings mindestens 10000mah Kapazität aufweisen.
Dazu, für die Hände, noch ein paar Kurzfinger- / Radfahrerhandschuhe. Die wärmen genügend, lassen aber die Finger frei zur feinfühligen Bedienung der Gerätschaften.

Gruß Peter
 
Servus,

ich komme mal wieder auf warme Winterkleidung zurück, da habe ich inzwischen recht gute Erfahrungen mit gemacht.

Im Winter trage ich immer einen der erwähnten Ansitzoveralls. Die sind ursprünglich für Jäger gedacht, die lange Zeit im Hochsitz oder sonst wo sitzen und warten. Also ziemlich genau das, was wir eigentlich auch so machen ;)

Konkret habe ich den hier: Hart Thermo-Overal Oakland o2 (Grün) » PIRSCHER SHOP

Sehe aber gerade, dass der im Preis kräftig gestiegen ist... Damals hab ich den für 250 € geschossen, ist also schon extremst attraktiv gewesen.

Dazu trage ich dicke Neopren Stiefel von Engelbert Strauss: e.s. O4 Neopren Spezialberufsstiefel Fides high schwarz | Engelbert Strauss

Damit ist schon mal das Gröbste erledigt. Dann noch gute Unterwäsche, dicke Handschuhe (Finger- und Fäustlinge), Sturmhaube, Mütze und ein paar Handwärmer für den Notfall, dann kann nichts mehr schiefgehen.


Noch kurz ein paar Worte zu der häufigen Bemerkung, dass das jedes Jahr aufs neue kommt. Finde ich persönlich gut so, auch wenn natürlich oft die gleichen Vorschläge bringen. Viele Hersteller bringen aber jährlich neue Sachen raus und auch für uns, die schon lange dabei sind und ausgerüstet sind, kann ja immer wieder eine spannende Neuerung auf den Markt kommen. Somit helfen wir neuen Leuten und haben gleichzeitig die Chance, uns selbst helfen zu lassen.

CS Gerrit
 
natürlich könnte man in einem Schlafsack neben der Ausrüstung ruhen, aber in Deutschland und in einigen Teilen Österreichs und der Schweiz geht das nicht so ohne weiteres. In Deutschland ist es wenigstens eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht sogar ein Straftatbestand (das hängt vom Ort ab).
"Papa was a rolling stone, wherever he laid his hat was his home" und außerdem campe ich nicht, ich wache. Und wenn ein Ordnungshüter des Weges kommt (um 3 Uhr morgens, in einer Gegend wo es dunkel ist wie im Bärena****), kann er mir beim wachen helfen.
Plan B ist natürlich, ein kleines Setup oder Bino, und damit spechteln während das Hauptinstrument fotografiert.
Guter Vorschlag. Ich denke gerade an die Planetenfotografie die ich noch nicht versucht habe.
das ist ebenso klassisch wie die Notwendigkeit, eine Dose Rotkraut und 1 Pack Klöße mitzuführen.
Wenn die Polizei kommt kann ich denen (einer allein traut sich sicher nicht in die Finsternis) etwas aufwarten.
 
Hallo Dieter,

wie Du den längeren Aufenthalt dort definierst interessiert aber die Ordnungshüter/Ranger nicht. Die interessiert nur dein Aufenthalt am jeweiligen Ort und das Du etwas Material ausgebreitet hast und schon lagerst Du für die und sie wollen Kohle sehen. Keine Angst, ich habe auch versucht bei meinen Aufnahmen alles legal zu machen und es gelang mir einfach nicht, egal wie sehr ich mich bemühte. In Deutschland ist für die Damen und Herren vom Amt ein längerer Aufenthalt nun mal lagern und damit das gleiche wie Wildcampen und damit bist Du ein noch schlimmeres Individuum als Raubmordkopierer die sich eine Privatkopien ihrer legal erworbenen Hollywoodstreifen erstellen.
Falls Du nun glaubst Du würdest nichts illegales tun, wenn Du auf einem Parkplatz tief in der Pampa dein Teleskop aufbaust muss ich dich auch gleich mal enttäuschen. Du bist auch in dem Fall ein ganz mieses Subjekt, denn auch für diese Aktion brauchst Du eine Erlaubnis, denn es handelt sich dabei um eine kostenpflichtige Sondernutzung des Parkplatzes.
Nein, ich will dich nicht hochnehmen, das ist kein ganz schlechter Humor, sondern der ganz normale bürokratische Irrsinn in einem Land, in dem die Sachbearbeiter auf den Ämtern zum Lachen in den Keller gehen. Falls Du wissen willst warum hier immer weniger so funktioniert wie es soll und eigentlich nichts mehr richtig vorwärts geht, dann schau mal was auf den Ämtern so ausgebrütet wird und wie man dort den Bürgern das Leben schwer machen will.


MfG

Rainmaker
 
Tja. Öffentlicher Grund ist heikel.
Privater Grund auch, außer man fragt.

Irgend jemandem gehört ja die Pampa, in der man sich aufstellt, und wenn das ein Bauer ist, dann kann man ja fragen, ob man sich in einer Ecke seines Ackers aufstellen darf. Das ist dann Privatgrund und sollte erlaubt sein...

lg
niki
 
Tja. Öffentlicher Grund ist heikel.
Privater Grund auch, außer man fragt.
Da lobe ich mir dann das hier. Leider nicht in D, da völlig über reguliert. :ROFLMAO:
Ansonsten Ganzkörperstrampler bis -39°, Moonboots, Handschuhe, 'ne ordentliche Mütze und wärmende Getränke :sonnig:
Da kann man es schon mal bei zweistelligen Minusgraden ein paar Stunden aushalten. Leider steigt vor einem Selbst meist irgendwas von der Technik eher aus wegen der Kälte.
P.S. mit den Getränken sollte man es quantitativ nicht übertreiben, denn wenn der kleine Astronom wegen Erleichterung an der frischen Luft war, will er immer wieder raus. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Niki,

die möglichen Besitzer sind meist das kleinste Problem. Wenn man die höflich um eine Erlaubnis bittet und sagt was man vor hat, dann wird man wohl eine Erlaubnis bekommen, zumindest mir hat noch keiner was untersagt. Problematisch sind aber die Damen und Herren von der unteren Naturschutzbehörde, denn die haben da so ihre eigene Auffassung davon was wir dürfen oder auch nicht. Ich würde jetzt gern zitieren, was mir im letzten Jahr eine Dame in den Alpen über die Herrschaften auf den Ämtern gesagt hat, ehe sie mir die Erlaubnis erteilte auf dem "Grundstück" Aufnahmen zu machen, aber dann kriegen die Modertoren hier wieder einen dicken Hals. ;)


MfG

Rainmaker
 
Hat jemand von Euch schon mal Strafe gezahlt weil er sein Teleskop aufgestellt hat? Das würde mich echt interessieren. Bitte nicht falsch verstehen, aber
ich kann nicht glauben dass mitten in der Nacht irgendwelche Typen herumsteigen um illegale Camper aufzudecken. Im Sommer vielleicht, aber im Winter?

Bin neugierig wie das Vergehen heißt und was es kostet. Danke.
 
Hallo,

man kann es sich eigentlich nicht vorstellen ist aber so. Ich habe noch nicht gezahlt, weil ich solchen Leuten aus dem Weg gehe. Falls Du aber zahlen möchtest empfehle ich dir den Bereich des Sylvenstein Stausees und des angrenzenden Risstals. Früher war das ein nicht ganz so unbeliebter Beobachtungsplatz, aber jetzt hat man auf allen Parkplätzen eine Aufenthaltsverbot nach 22:00 verhängt und dies wird auch regelmäßig kontrolliert. Gleiches gilt wohl auch im Lindertal und angrenzenden Ammergebirge. Wobei die Bergwacht teilweise wohl richtig auf die Jagd geht. Im BR brachten sie sogar mal einen Beitrag wo man mit dem Nachtsichtgerät am Nebelhorn unterwegs war.
Preislich geht es wohl so ab einem Hunni los, bei Widerholung gibt es wahrscheinlich Nachschlag. Falls Du unglücklicherweise irgendwo in einem Nationalpark stehst geht es sogar nach dem Strafgesetzbuch.


MfG

Rainmaker
 
Moin,

In D rate ich auch egal für was immer eine private Lösung zu suchen, öffentlichen Parkraum oder Land- und Forstwirtschaftswege meiden, gibt immer Mecker. Private Flächen unterliegen dem Hausrecht. Da kommt’s dann auf den Ton an was die Musik spielt.

CS Jörg
 
Hat jemand von Euch schon mal Strafe gezahlt weil er sein Teleskop aufgestellt hat? Das würde mich echt interessieren. Bitte nicht falsch verstehen, aber
ich kann nicht glauben dass mitten in der Nacht irgendwelche Typen herumsteigen um illegale Camper aufzudecken. Im Sommer vielleicht, aber im Winter?

Bin neugierig wie das Vergehen heißt und was es kostet. Danke.
In 30 Jahren keinen Schilling/Euro…
 
Hat jemand von Euch schon mal Strafe gezahlt weil er sein Teleskop aufgestellt hat? Das würde mich echt interessieren. Bitte nicht falsch verstehen, aber
ich kann nicht glauben dass mitten in der Nacht irgendwelche Typen herumsteigen um illegale Camper aufzudecken. Im Sommer vielleicht, aber im Winter?

Bin neugierig wie das Vergehen heißt und was es kostet. Danke.
Moin,

das ist stark unterschiedlich. Wenn es unerlaubte Nutzung von Naturschutzgebieten oder Verkehrsflächen gibt, sind die Ortspolizei- oder Forst- od. unteren Naturschutzbehörden für die Ordnungswidrigkeiten zuständig. Im Nationalpark und an anderen besonders geschützten Stellen geht es auch um Straftaten. Da kommt dann von Amts wegen die Schutzpolizei. Bei Müllvergehen sowieso schnell.

Und da liegt es immer an den vorgesetzten Stellen in Kreis und Land, wie die das gehandhabt haben wollen. Je mehr sie Touristen oder andere "bevorzugte" Gruppen (z.B. Backpacker) als Verursacher wittern umso höher mag auch die Tendenz sein, nachts mal einen Büttel rumzuschicken und "aufzuräumen". Es gibt ja regelrechte Schwerpunkte, wo man eigentlich gleich 'nen Müllwagen hinschicken kann.
Hier passiert das (noch) selten, so dass wir Anwohner dann das Vergnügen haben den Dreck wegzuräumen, wenn man nicht ständig drüber stolpern will. Unser örtlicher Womo-Stellplatz für den die Gemeinde praktisch nicht kassiert da keine sonstige Infrastruktur wird in Bälde auch Strom/Abwasser kriegen und dann kosten und vmtl. eine Schranke oder sowas kriegen. Verbessert den Service auf der einen Seite, zahlt aber auch den Müll, der weggeschafft wird.

Wenn man z.B. bei uns am Rhein sieht, wie die Parkplätze (Selbst Nothaltebuchten an der Bundesstraße) oft aussehen, was da besonders von Campern und Wohnmobilisten hinterlassen wird, kann man das teilweise nachvollziehen. Wir gehen gerne in die Pilze, selbst da siehst Du, wo Womo's oder Zelte standen, Mülltüten, ausgebrannte Campinggrills, Kunststoffabfall und Dosen/Flaschen, als gäb's kein Pfand, Klopapierreste und Brrrrr... wo die Leute sich erleichtert haben, manchmal denkt man die Vertreter der Vor- und Frühgeschichte hätten heute Nummernschilder.

Und das wird beobachtbar laufend schlimmer. Wir wohnen hier jetzt ca. 10 Jahre, nachdem Corona jetzt touristisch weitgehend rum ist und unsere Stellplätze wieder genutzt werden, ist das manchmal kaum zu fassen. Selbst Campingmobiliar wurde schon einfach zurückgelassen, wohl weil der Rücktransport zu unbequem war. Wir wohnen in einer kleinen 600 Seelen Teilgemeinde der VG Loreley, unser einer Ortsarbeiter darf dann die Freiw. Feuerwehr bemühen, die einen kleinen LKW haben, damit der Mist auf die Deponie kommt, wo dann auch noch an den Betreiber pro Tonne gezahlt werden darf. Das kann nicht sein.

Das sowas auch die etwas anormalen Teleskopiker trifft ist natürlich ärgerlich, aber die örtlichen Bediensteten interessiert eigentlich nur der Ärger, den sie mit den nächtlichen Besuchern haben, entsprechend der Leidenswilligkeit der einzelnen wird dann lieber einmal zu viel als zu wenig abgeräumt. Bei uns heißt es immer, geht zum Ortsbürgermeister, der wohnt ja im Ort, fragt den. Hier gab's auch schon alles Mögliche was eigentlich nicht vorgesehen war, dann hat man sich abgestimmt und wenn es ging, fand sich ein Weg.
Ich habe an verschiedenen Standorten die Erfahrung gemacht, dass eine Frage beim Ortsbürgermeister, wenn man keinen privaten Platz findet, der einfachste Weg ist, erklären was man macht, ggf. ein paar Bilder etc. zeigen, dann hat man ja raus, ob man auf Verständnis trifft oder nicht. Klar hört man auch mal ein NEIN, gut, dann woanders. Bei den Schutzgebieten dürfen die Gemeinden allerdings kein Auge zudrücken, die Regeln sind strikt und wenn sie da nicht richtig agieren und irgendwo kippt ein Bekloppter Altöl aus, hatten wir an einem früheren Wohnort mal einen Bericht im Lokalblatt, macht der Mitarbeiter, der da den Zutritt/das Aufstellen genehmigt hat, sowas nicht mehr, denn den Schleuder braucht auch er nicht, mal von den Konsequenzen für den Umweltsünder abgesehen, den dann der Staatsanwalt jagt.

Und nein, ich mußte noch nichts bezahlen. Bis dato ließ sich entweder vorab ein "placet" einholen oder ich bin weiter. Planung ist ne feine Sache, und Dank google Maps ja auch kein Kunstwerk.

CS
Jörg
 
Hallo,

Private Flächen unterliegen dem Hausrecht
Ach was wäre das schön, wenn es nur so liefe. Leider oder zum Glück können private Flächen auch öffentlich zugänglich sein und wenn sie dann noch dunkel sind, dann gibt es eigentlich immer einen Flächenschutz. Man darf dann den privaten Besitzer und die untere Naturschutzbehörde fragen. Wie schon gesagt haben die privaten Besitzer fast nie ein Problem damit, die unteren Naturschutzbehörden aber eigentlich immer. Ich habe mir mal den Spaß gemacht unter die angefragten Orte auch welche zu mischen die gar keinen Flächenschutz haben und nicht öffentlich zugänglich sind und siehe da der Mensch vom Amt hat auch die abgelehnt. Seit diesem Gespräch habe ich ein massives Problem solche Leute ernst zu nehmen.

Was die Fälle von wilder Müllentsorgung angeht, so darf das gerne noch sehr viel teurer werden. Selbst bei Ehrenstrafen wie im Mittelalter wäre ich vielleicht nicht ganz abgeneigt ...


MfG

Rainmaker
 
Hallo allerseits,

es ist mal wieder erstaunlich, in welche Richtung sich aus der Fragestellung "wie haltet ihr euch warm" die Diskussion entwickelt hat.

Ich hatte bisher fast noch nie Erlebnisse mit den Ordnungsbehörden. Wenn wir etwas offizielles machen (Astronomietag etc.), melden wir das ordnungsgemäß bei der Stadt an, bekommen dafür ein Sondernutzungsrecht und zahlen als gemeinnütziger Verein nicht ein mal Gebühren.
Ohne Erlaubnis nutze ich zugegebenermaßen öfter mal den Gehweg oder die Sackgasse in der Nähe meines Hauses, wenn ich sonst die gewünschten Zielobjekte nicht zu sehen bekomme. Da regt sich aber niemand auf; öfters mag aber mal jemand durch das Fernrohr schauen.

Das einzige Erlebnis der anderen Art hatte eine Gruppe unter meiner Führung 1972. Da waren besonders reiche Perseiden angekündigt und wir hatten uns in einer Waldlichtung im Taunus zum Schauen und Fotografieren eingerichtet. Wir wurden dann von einer nicht ganz kleinen Polizeieinheit umstellt. Ein Polizeifahrzeug kam gefahren und wir schauten in die Mündung von Maschinenpistolen. Villenbewohner am Nachbarhügel hatten beobachtet, das da etwas im Wald aufgebaut wurde und wohl mit einem Mörserangriff o.ä. gerechnet. In der Zeit der RAF waren halt alle sehr nervös. Die Polizei schaute sich dann alles genau an, und wir durften weiter machen.

Gefroren haben wir übrigens nicht dank August und hinreichender Kleidung.

CS Gerhard
 
es ist mal wieder erstaunlich, in welche Richtung sich aus der Fragestellung "wie haltet ihr euch warm" die Diskussion entwickelt hat.
:ROFLMAO: …. sicherheitshalber zieh ich jetzt wieder die mil. Kälteschutz Uniform an natürlich mit Rangabzeichen und Trageerlaubnis. Rotlicht an die Brust und Reflektor an den Stiefel….bei uns laufen genug davon in Wald und Flur herum :cool:.
Sollte wer wagen zu kommen, gleich forsch „Halt, wer da !“ rufen
 
Hallo,

hatte im Laufe der Jahre schon einige Kontakte zu allem was so Nachts unterwegs ist. Pferde, die mir den Außenspiegel abgrissen haben. Kühe, Füchse, Hasen ein neugieriger Dachs und verschiedene Zweibeiner. Der Bauer vor Ort kennt mich schon und hat immer mal durchs Teleskop sehen dürfen. Der Jäger hat auch schon durchgeschaut. Auch kamen mal zwei Polizisten im Dienstwagen des Weges und haben den Blick durchs Okular gewagt. War ein sehr nettes Gespräch und die beiden waren echt interessiert und berühigt das ich so harmlos nachts in der Gegend stehe.
Dann gibt es noch die Fahrzeuge die von innen total beschlagen sind und fluchtartig das Areal verlassen. Die haben dann allerdings wenig übrig für die Astronomie, aber das ist für mich die Brücke zum Thema warmhalten. ;-)

Gruß Thomas
 
Hallo,

Uniform??? Das wäre mir zu gefährlich. Wir sind ein mal nachts, irgendwann kurz vor Mitternacht, in die Kaserne marschiert und das eine mal hat ausgereicht, damit einige Anwohner mit Schlafstörungen, sich bei der Polizei beschwert haben, dass da eine Wehrsportgruppe durch den Ort zieht. Nee, mit Uniform ist mir das zu unsicher bei den ganzen Blockwarten die hier aus den Fenstern geiern.

Falls Du aber wirklich sicher sein willst, dann empfehle ich nicht das Rotlicht und die Reflektoren. Probiere unbedingt die Dinger die man uns gezwungen hat zu nutzen, nämlich gelbe Rundumleuchten genau wie beim ADAC, nur dass diese mit Batterien liefen und auf dem Helm festgeschnallt wurden. Ganz ehrlich, statt der Leuchten hätten sie uns auch gleich große Schilder mit der Aufschrift "[zensiert]en beim Nachtmarsch, bitte nicht füttern" umhängen können. Und nein, das ist kein schlechter Scherz, diese blöden Rundumleuchten gabe es wirklich.


MfG

Rainmaker
 
Hallo,

Uniform??? Das wäre mir zu gefährlich. Wir sind ein mal nachts, irgendwann kurz vor Mitternacht, in die Kaserne marschiert und das eine mal hat ausgereicht, damit einige Anwohner mit Schlafstörungen, sich bei der Polizei beschwert haben, dass da eine Wehrsportgruppe durch den Ort zieht. Nee, mit Uniform ist mir das zu unsicher bei den ganzen Blockwarten die hier aus den Fenstern geiern.

Falls Du aber wirklich sicher sein willst, dann empfehle ich nicht das Rotlicht und die Reflektoren. Probiere unbedingt die Dinger die man uns gezwungen hat zu nutzen, nämlich gelbe Rundumleuchten genau wie beim ADAC, nur dass diese mit Batterien liefen und auf dem Helm festgeschnallt wurden. Ganz ehrlich, statt der Leuchten hätten sie uns auch gleich große Schilder mit der Aufschrift "[zensiert]en beim Nachtmarsch, bitte nicht füttern" umhängen können. Und nein, das ist kein schlechter Scherz, diese blöden Rundumleuchten gabe es wirklich.


MfG

Rainmaker
Mich beschleicht, bei deinen Beschreibungen, immer mehr das Gefühl, dass ich in deiner Gegend nicht gerne leben würde. Auch bei uns ist vieles nicht in Ordnung, aber Vorfälle wie du sie beschreibst, sind mir gänzlich unbekannt.
Es mag, vereinzelt ähnliche Fälle geben, die sind aber nicht die Regel.
Selbst in Nationalparks macht keiner Stress, wenn ich mich in einer Hütte einmiete und dem Wirt Bescheid gebe.
Damit die Brücke wieder da ist, in der Hütte gibt es Heiß- und Kaltgetränke, was zu futtern und Schlafplätze mit ausreichend Decken. Aufwändiger Kälteschutz ist dann auch nicht mehr notwendig
;)
 
Wie halten wir uns warm?
Während wir beim Fotografieren oft unseren Aufenthaltsort weitestgehend komfortabel gestalten können, sind wir beim Beobachten auf der Wiese den Elementen ausgesetzt. Das geht in der kalten Jahreszeit eine Weile gut, doch sowie man anfängt zu frieren, hat der Spaß bald ein Ende. Denn wenn man erstmal angefangen hat zu frösteln, dann ist es kaum mehr möglich, in den Wohlfühlbereich zurück zu kommen. Selbst dann, wenn man sich zwischendurch im Warmen aufhalten kann. Kaum wieder draußen, fordert die Kälte ihren Tribut.

Darum ist es meines Erachtens entscheidend wichtig, den Moment des ersten Fröstelns so lange hinaus zu zögern, wie möglich.
Also sich warm zu halten.

Eine zentrale Rolle spielen da bei mir die Füße. Sind die Füße warm, friert der Rest auch nicht so schnell.
Dazu eine Mütze auf den Kopf, denn dort verlieren wir ja bekanntlich viel Wärme. Mütze setze ich allerdings erst auf, wenn’s richtig kalt ist, das Thermometer muss da schon Minus anzeigen.

An den Füßen habe ich (haben wir) schon einiges probiert. Dicke Wanderschuhe, sogar mit elektrisch beheizten Einlegesohlen…..
Das hat aber nie die erwünschten Ergebnisse gebracht, denn diese Einlegesohlen z.B. haben den Schuh ein bisschen enger gemacht, was regelrechtes Gift ist, wenn man die Füße warm halten will. Die Füße müssen Platz haben im Schuh, nur dann kann das Blut dem Fuß überhaupt die nötige Wärme zuführen. Und die kommt aus unserem Körperinneren.

Eine dafür absolut ideale Lösung habe ich mit einem Thermostiefel gefunden. Dem Sorel Glacier XT.

Mit diesem Stiefel habe ich selbst bei strengstem Frost die ganze Nacht über warme Füße.
Nicht zu verwechseln mit „keine kalten Füße“, ich meine wirklich warme Füße.
Mein Sohn hat die nun auch, und kalte Füße sind seither für uns Geschichte. Egal wie kalt es draußen auch sein mag.
Ich kann mich an Nächte erinnern, in denen ich Tim regelmäßig warme Fußbäder bereiten musste, um noch ein bisschen draußen auszuhalten. Das hat mit diesen Stiefeln definitiv ein Ende gefunden.

Das war in jedem Fall der entscheidende Schritt, um sich warm zu halten.
Dazu haben wir ausgediente Thermohosen vom niederländischen Militär, Jogginghose drunter oder blankes Bein…. Egal.
Füße warm, Beine warm, und trockene Klamotten. Da brauchen wir noch nicht einmal großartig dicke Jacken.
Wir frieren einfach nicht mehr.

CS

Dietmar
 
Hallo,

@ lippitsch,
ich wohne hier auch nur, weil ich zufällig an ein Haus für lau gekommen bin. Die Gegend ist hier etwas speziell und das nicht erst seit gestern. Ich empfehle Duodez von Löns zu lesen, gibt es frei im Netz. Das beschreibt die Situation auch heute noch sehr gut. Die Nachbarn sind übrigens auch nicht soooo viel besser.
Die Sache mit der Hütte (August-Schuster-Haus) hatte ich übrigens auch schon und habe deshalb auch bei der entsprechenden unteren Naturschutzbehörde nachgefragt. Das Ergebnis war das übliche. Nein, auch neben einer Hütte darf ich angeblich nachts nicht aktiv werden. Das einzige was laut denen gestattet ist ist IM Gebäude übernachten.

@ Dieter,
die Österreicher sind da etwas entspannter als die Deutschen (Behörden). In Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Burgenland und Wien gibt es wohl keine Probleme auf ungeschützten Flächen. Wobei ich glaube Wien scheidet eher aus. ;) Der Nationalpark Gesäuse dürfte aber rechtlich nicht ganz unbedenklich sein. Ließ einfach mal die entsprechende Verordnung zum Nationalpark und frage dann bei der Nationalparkverwaltung nach. Du kannst dann ja mal erzählen wie die sich so gegeben haben. Ich hoffe die sind nicht so wie die Nationalparkler mit denen ich zu tun hatte. Die Sache lief bei denen nach dem Motto machen sie hier mal einen vollen Striptease was Personal, Zeit, Motivation, Technik und Bildnutzung angeht und wir lehnen es dann trotzdem ab, weil uns ihr Projekt nicht weiter bringt.


MfG

Rainmaker
 
Hallo,

danke für die Standorte. Das Geischlägerhaus liegt allerdings in Niederösterreich und die sehen es rechtlich wohl genau so verklemmt wie in Deutschland. Aber die Grenze zur Steiermark verläuft direkt auf dem Kamm. Vielleicht kann man durch einen gute Wahl des Beobachtungsortes möglichen Kontrollettis um ein paar Zentimeter ein Schnippchen schlagen. :) Verdammt wo ist hier das passende Smiley mit einer langen Nase.


MfG

Rainmaker
 
Hallo,

danke für die Standorte. Das Geischlägerhaus liegt allerdings in Niederösterreich und die sehen es rechtlich wohl genau so verklemmt wie in Deutschland. Aber die Grenze zur Steiermark verläuft direkt auf dem Kamm. Vielleicht kann man durch einen gute Wahl des Beobachtungsortes möglichen Kontrollettis um ein paar Zentimeter ein Schnippchen schlagen. :) Verdammt wo ist hier das passende Smiley mit einer langen Nase.


MfG

Rainmaker
Wie gesagt nicht mein Revier und wie gesagt Nähe Gesäuse. Da im österreichischen Forum angegeben, kann man(n) davon ausgehen, dass astrofreundlich….wäre ja sonst nicht wirklich hilfreich von dort Fotos oder Erfahrung zu posten, wenn man auf der Flucht ist…..
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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