Wie steige ich am besten in die Astronomie ein?

DissiXD

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich interessiere mich seit klein auf eigentlich schon für das Weltall, aber habe mich noch nie richtig damit befasst...
Da ich jetzt ein Hobbyprojekt dazu in Planung habe, würde ich gerne mehr über das Thema wissen, weiß leider nicht wo ich anfangen und einsteigen soll.
Ich habe mir vor ein paar Jahren 2 Bücher über Astronomie gekauft, aber die sind so theoretisch, also es sind schon Bilder enthalten, aber die ganze Theorie schreckt mich ab. Zudem beginnt, zumindest eines davon, mit den Sternenbildern und ganz ehrlich? Ich erkenne den großen Wagen, der sieht zumindest aus wie ein Wagen, bei den ganzen Anderen denke ich mir: Auf was war der Grieche damals, als er das in dem gesehen hat!? Also im Moment nicht so spannend für mich.

Zum Projekt: Meine Space Station (MSS)
Geplant wäre eine wasserfeste Gartenhütte draußen, in der die ganze Technik untergebracht wird, sprich Raspberry Pi's die für die einzelnen Module genutzt werden und auch ein kleiner Schreibtisch und Stuhl sollen rein.

Zu den Modulen:
1. Ein Mini-Observatorium: Es wird auf dem Dach ein Goto-Rotor für ein Teleskop montiert, welcher per Kabel gesteuert werden kann. Für Bilder eben. Erweiterbar mit einer Kamera, die ich glaube ich hier gesehen habe vor ein paar Tagen, die den Sternenhimmel in Kreisform fotografiert (wenn man das so sagen kann), würde ich auf das Dach montieren.
2. Ein NOAA Satellitenempfänger: Eine QFH-Antenne wird außerhalb des Häuschens irgendwo im Garten installiert und liefert die Daten ans "SDR-Raspberry Pi", welches die Daten verarbeitet.
3. Ein Radioteleskop: Des weiteren wird irgendwo (vermutlich auf dem Dach des Häuschens), auch wieder mit kabelgesteuertem Rotor, eine Parabol-Antenne installiert für den Empfang von Radiosignalen aus dem All. Ebenso diese Daten werden an das " SDR-Raspberry Pi" gesendet.
4. Eine Weltraumwetterstation: Sammelt Daten zum Wetter im Weltraum. Wird ein eigenes Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren sein.
5. Eine Wetterstation (Optional): Eine einfache Wetterstation für das Erdenwetter. Wieder ein separates Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren.

Alle diese Raspberry Pi's senden die verarbeiteten oder rohen Daten an ein nächstes Raspberry Pi, welches als NAS (ich werde den Zugriff vermutlich NAS(A) nennen^^) fungiert. Ein NAS ist ein zentraler Speicher der am Netzwerk hängt, also jeder im Netzwerk hat Zugriff darauf. Dort werden die ganzen Daten und Bilder gesammelt.

Anschließend wird es noch 2 Raspberry Pi's geben:
1. Astroberry-Server: Der Astroberry-Server wird als zentrale Steuerung für die Rotatoren dienen und die gesammelten Daten anzeigen und bei Bedarf verarbeiten. Dieser holt die Daten vom NAS(A).
2. Ein Raspberry Pi als "PC/Anzeige": Dieser dient dann dazu auf das Astroberry OS zuzugreifen und entsprechende Geräte zu steuern und Daten anzuzeigen.

Jetzt ist die Sache: Das Projekt klingt extrem spannend und interessant in der Umsetzung. Nur leider wars das dann theoretisch auch schon. Dann habe ich das Gartenhäuschen mit den zwei Antennen, Sensoren und ein Teleskop irgendwo rumstehen und es fängt Staub. Außer ich finde irgendwo einen Einstieg in die Astronomie als Hobby und lerne dann, was ich mit den gesammelten Daten anfangen kann, außer das Bild vom NOAA Satelliten auszudrucken und an die Wand zu hängen^^

Das Projekt würde stückhaft aufgebaut werden, weil mir das Geld fehlt alles auf einmal anzuschaffen. Also was ich bräuchte wäre eine Art Guide der auf mein Prjekt zugeschnitten sein könnte und z.B. mit den NOAA Satelliten anfängt, dass ich mit dem beginne umzusetzen und dabei zu lernen und dann schrittweise aufgebaut wird, z.B. mit dem Mini-Observatorium als nächsten Schritt usw. Praxisorientiert und etwas "anfassbares"/"greifbares", nicht ein Guide der sagt diese Sternen Konstellation, die billionen von Lichtjahren entfernt ist, nennt man Krebs. Und ich dann in den Himmel starre und mir denke ah cool, wo sieht der da einen Krebs!?

Zudem wenn jemand gute Links zu Bauanleitungen für eine QFH-Antenne und Parabol-Antenne hat, wäre ich dem sehr dankbar :) Lieber so was selbst basteln und nachher mehr Geld für ein besseres Teleskop übrig haben ;)

Also, wenn mir jemand weiterhelfen kann und mir einen guten Einstiegspunkt geben kann, dann wäre das super! Sei es ein YT-Kanal, der die Thematiken gut erklärt, oder ein praxisorientiertes Buch, oder ähnliches wäre echt perfekt! Nur so Theorie lesen ist nicht meins, da bleibt einfach nichts hängen :/

Vielen Dank und liebe Grüße,
Dissi :)
 
Hallo Dissi,

willkommen im Forum.

Boah... ey.
Reichlich was Du Dir da vor nimmst!
Auch wenn Du das stückweise durch ziehen willst.

Deine angesprochenen Module, nun ja, sind alles spezial Gebiete der Astronomie. Da beschäftigt man sich einzeln mit und nicht gleichzeitig.

Ich habe mir vor ein paar Jahren 2 Bücher über Astronomie gekauft, aber die sind so theoretisch, also es sind schon Bilder enthalten, aber die ganze Theorie schreckt mich ab.
an der Theorie wirst Du auf keinen Fall vorbei kommen.
In keinem Deiner so genannten Module.

1. Ein Mini-Observatorium: Es wird auf dem Dach ein Goto-Rotor für ein Teleskop montiert, welcher per Kabel gesteuert werden kann. Für Bilder eben. Erweiterbar mit einer Kamera, die ich glaube ich hier gesehen habe vor ein paar Tagen, die den Sternenhimmel in Kreisform fotografiert (wenn man das so sagen kann), würde ich auf das Dach montieren.
der GoTo-Rotor nennt sich Montierung.
Da gibt es verschiedene Varianten. Also erst mal Theorie.
Für Bilder, also Astrofotografie. Da gibt es die Langzeitbelichtung, EAA, Kreisform fotografiert - nennt sich Strichspurauffnahmen. Da geht ohne Theorie auch nichts. Astrofotografie ist hoch komplex und lässt sich nicht an einem Wochenende erlernen.

2. Ein NOAA Satellitenempfänger: Eine QFH-Antenne wird außerhalb des Häuschens irgendwo im Garten installiert und liefert die Daten ans "SDR-Raspberry Pi", welches die Daten verarbeitet.
3. Ein Radioteleskop: Des weiteren wird irgendwo (vermutlich auf dem Dach des Häuschens), auch wieder mit kabelgesteuertem Rotor, eine Parabol-Antenne installiert für den Empfang von Radiosignalen aus dem All. Ebenso diese Daten werden an das " SDR-Raspberry Pi" gesendet.
kenne mich mit Radioastronomie nicht aus. Da gibt es beim VdS für die beiden Sparten extra Arbeitsgruppen.
Hier im Forum gibt es Unterforen für diese Themen. Da mal zumindest rein lesen. Ist halt wieder Theorie.

4. Eine Weltraumwetterstation: Sammelt Daten zum Wetter im Weltraum. Wird ein eigenes Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren sein.
5. Eine Wetterstation (Optional): Eine einfache Wetterstation für das Erdenwetter. Wieder ein separates Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren.
wieder zwei Themen in die man sich einarbeiten muss.

Alle diese Raspberry Pi's senden die verarbeiteten oder rohen Daten an ein nächstes Raspberry Pi, welches als NAS (ich werde den Zugriff vermutlich NAS(A) nennen^^) fungiert. Ein NAS ist ein zentraler Speicher der am Netzwerk hängt, also jeder im Netzwerk hat Zugriff darauf. Dort werden die ganzen Daten und Bilder gesammelt.
also ein Netzwerk auf bauen. Lässt sich auch nicht mal eben am Wochenende erledigen.
Was ein NAS ist, glaub mir, das wissen 95% der Teilnehmer hier im Forum.

Anschließend wird es noch 2 Raspberry Pi's geben:
1. Astroberry-Server: Der Astroberry-Server wird als zentrale Steuerung für die Rotatoren dienen und die gesammelten Daten anzeigen und bei Bedarf verarbeiten. Dieser holt die Daten vom NAS(A).
2. Ein Raspberry Pi als "PC/Anzeige": Dieser dient dann dazu auf das Astroberry OS zuzugreifen und entsprechende Geräte zu steuern und Daten anzuzeigen.
Astroberry-Server ist nicht wirklich die erste Wahl. Wird kaum noch weiter gepflegt, soweit ich da noch auf dem laufenden bin.
Da mal, wieder Theorie, mit den (besseren) Alternativen beschäftigen.

Außer ich finde irgendwo einen Einstieg in die Astronomie als Hobby und lerne dann
da würde ich raten erst mal kleine Brötchen zu backen.
Fang mit der rein visuellen Beobachtung an.
Lerne was es für Montierungen gibt.
Was es für Teleskope gibt.
Lerne wie GoTo funktioniert.

Später dann, für die Bilder, sich an die Astrofotografie ran arbeiten.
Welche Kamera. DSLR oder Astrokamera.
Welche Kamera harmoniert mit welchen Teleskop?
Welche Montierung gehört da drunter. Abhängig vom Teleskop, der Kamera, dem Guiding, ... ... ...

Radioastronomie, Satelliten, da auch welcher Unterbau. Welche Schüssel, ... ... ...

Dann das ganze Computergeraffel (RPi's).
Software erlernen, gut funktionierendes Netzwerk, bei den ganzen RPi's die Du anschaffen willst.

Das Projekt würde stückhaft aufgebaut werden, weil mir das Geld fehlt alles auf einmal anzuschaffen.
gewöhne dich schon mal dran, die Hobby-Astronomie, egal welche Art, ist nicht kostengünstig.

Jetzt ist die Sache: Das Projekt klingt extrem spannend und interessant in der Umsetzung.
ist das ein fremd Projekt oder bist Du selbst auf diese recht umfangreiche Projektidee gekommen?
 
Hallo Dissi,

willkommen im Forum.

Boah... ey.
Reichlich was Du Dir da vor nimmst!
Auch wenn Du das stückweise durch ziehen willst.

Deine angesprochenen Module, nun ja, sind alles spezial Gebiete der Astronomie. Da beschäftigt man sich einzeln mit und nicht gleichzeitig.


an der Theorie wirst Du auf keinen Fall vorbei kommen.
In keinem Deiner so genannten Module.


der GoTo-Rotor nennt sich Montierung.
Da gibt es verschiedene Varianten. Also erst mal Theorie.
Für Bilder, also Astrofotografie. Da gibt es die Langzeitbelichtung, EAA, Kreisform fotografiert - nennt sich Strichspurauffnahmen. Da geht ohne Theorie auch nichts. Astrofotografie ist hoch komplex und lässt sich nicht an einem Wochenende erlernen.


kenne mich mit Radioastronomie nicht aus. Da gibt es beim VdS für die beiden Sparten extra Arbeitsgruppen.
Hier im Forum gibt es Unterforen für diese Themen. Da mal zumindest rein lesen. Ist halt wieder Theorie.


wieder zwei Themen in die man sich einarbeiten muss.


also ein Netzwerk auf bauen. Lässt sich auch nicht mal eben am Wochenende erledigen.
Was ein NAS ist, glaub mir, das wissen 95% der Teilnehmer hier im Forum.


Astroberry-Server ist nicht wirklich die erste Wahl. Wird kaum noch weiter gepflegt, soweit ich da noch auf dem laufenden bin.
Da mal, wieder Theorie, mit den (besseren) Alternativen beschäftigen.


da würde ich raten erst mal kleine Brötchen zu backen.
Fang mit der rein visuellen Beobachtung an.
Lerne was es für Montierungen gibt.
Was es für Teleskope gibt.
Lerne wie GoTo funktioniert.

Später dann, für die Bilder, sich an die Astrofotografie ran arbeiten.
Welche Kamera. DSLR oder Astrokamera.
Welche Kamera harmoniert mit welchen Teleskop?
Welche Montierung gehört da drunter. Abhängig vom Teleskop, der Kamera, dem Guiding, ... ... ...

Radioastronomie, Satelliten, da auch welcher Unterbau. Welche Schüssel, ... ... ...

Dann das ganze Computergeraffel (RPi's).
Software erlernen, gut funktionierendes Netzwerk, bei den ganzen RPi's die Du anschaffen willst.


gewöhne dich schon mal dran, die Hobby-Astronomie, egal welche Art, ist nicht kostengünstig.


ist das ein fremd Projekt oder bist Du selbst auf diese recht umfangreiche Projektidee gekommen?

Hi, danke für deine Antwort :)

Auf das Projekt bin ich durch ChatGPT gekommen. Also anstoß gaben mir die unzähligen RPi's die bei mir zu Hause herumliegen und Staub fangen. Wollte etwas sinnvolle draus machen, brauchte aber Ideen. Bestenfalls wäre es ja ein RPi als Server nehmen, darauf irgendeinen Dienst zu installieren der permanent läuft und Geld einspielt (z.B. Traffic Sharing Dienste wie Honeygain). Da schlug es BOINC-Projekte vor, dabei stellt man wissenschaftlichen Projekten Rechenleistung zur Verfügung und bekommt manchmal auch etwas in Kryptowährung. Unter anderem gibt es da auch Astronomieprojekte. Dann dachte ich mir: Hey, Astronomie bzw. das Weltall interessiert mich ja eigentlich, vielleicht könnte man aus einem RPi etwas anderes in diese Richtung basteln. Dann schlug es mir einige Projekte vor von denen ich diese auswählte, da sie mich ansprachen^^

Und somit plane und bastle ich in meinem Kopf seit letzter Woche an dem Projekt. Ich würde es wirklich gerne umsetzen, weil es wirklich interessant und spannend wäre. Nur wie schon gesagt, wenn ich dann nicht weiß was ich mit den Daten machen kann, habe ich halt ein großes, mehrere hundert, wenn nicht tausend Euro schweres Projekt im Garten, das dann Staub und Dreck fängt, was schade wäre :/

Ich würde gerne so Step by Step learning by doing machen. Z.B. wie eben gesagt so ein Guide zu NOAA Satelliten, Setup aufbauen und dazu lernen. Ich empfange mein erstes Satellitenbild, betrachte es und dann sagt mir der Guide z.B. siehst du auf dem Bild diese Kumuluswolken? Die deuten darauf hin, dass es bald gewittern wird. Ist für mich spannender, lernhafter und greifbarer als zu lesen "...und dann erhält man ein Bild (Abb. 1) worauf die Kumuluswolken zu sehen sind." Denk ich mir halt: Ok schönes Bild, aber ich möchte mein eigenes, sonst ist es mir zu langweilig... Ist doch viel spannender so ein eigenes Bild zu haben mit vielleicht anderen Wolkenformen drauf über die man im nächsten Kapitel liest und eben solange probiert, bis man auch ein Foto dieser Kumuluswolken wie in Abb. 1 erhält^^

Und sobald ich dieses Thema dann vertieft und gelernt habe kann ich mich an das nächste Modul vorwagen mit ähnlicher Vorgehensweise.

Etwas in diese Richtung wäre perfekt für mich ;)

Somit würde ich mich auch einzeln mit den jeweiligen Modulen beschäftigen :)

Das Netzwerk müsste schnell aufgebaut sein, also müsste sich wirklich an einem Wochenende ausgehen, sofern man alle Hardware-Teile zu Hause hat. Sicherlich nur im "manuellen" Modus vorerst, wo ich der Software sagen muss nimm jetzt dieses Bild auf, indem du das Teleskop auf diese Koordinaten ausrichtest. Damit alles automatisch läuft muss ich mich in die einzelne Software einarbeiten, das geht dann sicherlich länger als über ein Wochenende ;)

Bezüglich Astroberry, das hat mir auch ChatGPT genannt, wodurch ich auf das OS gekommen bin. Weißt du zufällig, welche Alternativen es dazu gibt? Dann kann ich mich in der Zwischenzeit damit auseinandersetzen :)

Also ums kurz zusammenzufassen: Mein bisheriges (ganz oberflächliches) Wissen habe ich aus ChatGPT erhalten, daher auch die GoTo-Rotoren^^
 
Hallo Dissi

das mit den Daten sammeln klingt ja ganz interessant.
Ich frage mich nur, was willst du mit dem ganzen Zeug dann anfangen?
Im Internet gibt es genug Daten.
Du willst dich mit Astronomie beschäftigen - Schön und Gut.
Dann solltest du dir aber zuerst klar werden in welchem Wellenlängen-Bereich (optisch, radio, ...)
und an welchen Objekten dein Hauptintresse liegt, liegen könnte?.
Eine schöne Einteilung spiegeln die Arbeitgruppen der VdS wieder.
( Gruppen wie Sonne, Planeten, Kometen, Kleinplaneten veränderliche Sterne ... usw.)
Link: Vereinigung der Sternfreunde e.V.
Den "allgemeinen" Himmel mit Sternbildern (wann +wo sichtbar) sich zu erschließen kann nicht falsch sein.
Unterstützung findest du ggf. in (Volks-) sternwarten + Vereinen in deiner Nähe.

CS Dieter
 
Hallo Dissi

das mit den Daten sammeln klingt ja ganz interessant.
Ich frage mich nur, was willst du mit dem ganzen Zeug dann anfangen?
Im Internet gibt es genug Daten.
Du willst dich mit Astronomie beschäftigen - Schön und Gut.
Dann solltest du dir aber zuerst klar werden in welchem Wellenlängen-Bereich (optisch, radio, ...)
und an welchen Objekten dein Hauptintresse liegt, liegen könnte?.
Eine schöne Einteilung spiegeln die Arbeitgruppen der VdS wieder.
( Gruppen wie Sonne, Planeten, Kometen, Kleinplaneten veränderliche Sterne ... usw.)
Link: Vereinigung der Sternfreunde e.V.
Den "allgemeinen" Himmel mit Sternbildern (wann +wo sichtbar) sich zu erschließen kann nicht falsch sein.
Unterstützung findest du ggf. in (Volks-) sternwarten + Vereinen in deiner Nähe.

CS Dieter

Hi,

klar, ich kann nach NOAA Satellitendaten googeln, aber wozu, wenn ich auch ein aufwändiges Projekt, bei dem ich mehr Spaß und Freude daran habe als zu googlen, machen kann? ;)

Hab auch schon einen Verein bei mir gefunden und denen mal eine Mail geschrieben, aber noch keine Antwort erhalten. Wird sicher noch, braucht nur etwas Geduld (worin ich mich schwer tu^^)
 
N'abend usammen,

erstmal vorweg, hier
Erster Versuch NOAA Satelliten mit SDR
gibt es einen Thread.
Du wirst nicht umhin kommen, Dich auf irgend eine Art in die Thematik einzulesen.

Also anstoß gaben mir die unzähligen RPi's die bei mir zu Hause herumliegen und Staub fangen.
tja, der RPi, da habe ich auch noch so einige. Nettes kleines Teil und für gewisse Aufgaben sicherlich geeignet.
Meine Erfahrung mit diesen Teilen, die Leistung ist einfach zu schlapp.
Auch mit einem RPi 4 / 4GB ist da m.E. nicht viel zu reißen. OK, 8GB wären besser, aber die werden es auch nicht raus reißen.
Des weiteren, das ist ARM Prozessor Architektur. Da bin ich mir nicht sicher ob es da geeignete Software z.B. für die Radioastronomie gibt. Unter "standard" Linux ist mir nichts bekannt. Satelliten-Verfolgung ja, also wann wo welcher herum geistern. Rein für die ISS gibt es auch Programme. Da gehts dann aber rein um die lokalisieren des jeweiligen Objektes über der Erdkartoffel.

ist hier den meisten wohl auch bekannt. Schlichte Datenauswertung auf viele Rechner weltweit verteilt.

Nur wie schon gesagt, wenn ich dann nicht weiß was ich mit den Daten machen kann, habe ich halt ein großes, mehrere hundert, wenn nicht tausend Euro schweres Projekt im Garten, das dann Staub und Dreck fängt, was schade wäre :/
wissenschaftliche Arbeit ist sicherlich auch im Amateurbereich möglich, aber es wird letztendlich an der Ausrüstung scheitern, sprich dem Geld, um relevante Daten für die Wissenschaft zu liefern.
Die Daten, die Du gegebenenfalls sammelst sind sehr wahrscheinlich nur für Dein eigenes Vergnügen.
Letztendlich kannst nur Du wissen was Du mit den gesammelten Daten anfangen willst.
Hmmm, ... wenn man solch ein Projekt in Angriff nehmen will, sollte aber schon klar sein, was man mit den gesammelten Daten anfängt.
Ein Projekt nur um des Projekteswillen durchführen ... ... ...

Ich würde gerne so Step by Step learning by doing machen. Z.B. wie eben gesagt so ein Guide zu NOAA Satelliten, Setup aufbauen und dazu lernen. Ich empfange mein erstes Satellitenbild, betrachte es und dann sagt mir der Guide z.B. siehst du auf dem Bild diese Kumuluswolken? Die deuten darauf hin, dass es bald gewittern wird. Ist für mich spannender, lernhafter und greifbarer als zu lesen "...und dann erhält man ein Bild (Abb. 1) worauf die Kumuluswolken zu sehen sind." Denk ich mir halt: Ok schönes Bild, aber ich möchte mein eigenes, sonst ist es mir zu langweilig... Ist doch viel spannender so ein eigenes Bild zu haben mit vielleicht anderen Wolkenformen drauf über die man im nächsten Kapitel liest und eben solange probiert, bis man auch ein Foto dieser Kumuluswolken wie in Abb. 1 erhält^^
wie Du aus dem von mir oben verlinkten Thread entnehmen kannst, ist es möglich Daten von den Satelliten abzugreifen. Auf dem einen Bild sieht man ja ansatzweise Wolken, schreibt er ja auch selbst.
Aber selbst Bilder mit dem Satelliten schießen, öööhhmmmm ... ... ...
Bezüglich Astroberry, das hat mir auch ChatGPT genannt, wodurch ich auf das OS gekommen bin. Weißt du zufällig, welche Alternativen es dazu gibt? Dann kann ich mich in der Zwischenzeit damit auseinandersetzen :)
OK,
ähnlich wie Astroberry aber besser
- AsiAir, fix und fertig System auf RPi-Basis. Da ist man aber in der ZWO-Welt gefangen (ist die Firma). Wie der Apfel oder Android.
- StellarMate für den RPi. Einmalig 50,- € für das OS und ein RPi eben. Basiert auf KStars/EKOS/INDI. Kommt ursprünglich aus der Linux Welt, gibt es mittlerweile auch für Windows. INDI gibt es zwar auch für Windows greift aber auf ASCOM für Windows zurück.
Beide Systeme werden mit einer App auf mobilen Endgerät gesteuert.
Bei beiden Systemen liegt der Schwerpunkt auf der klassischen Astrofotografie.Mittlerweile auch EAA.
- StellarMate X, ist eine Anpassung des "normalen" StellarMate auf Intel/AMD Prozessor Architektur. Läuft also auf jedem Notebook (selbst getestet). Der selbe Schwerpunkt wie AsiAir und das "normale" Stellarmate.
Stellarmate hat den Vorteil, meine Meinung, das man auch andere Software implementieren kann. Alles auf Linux-Basis. Aber wie schon geschrieben, Radio- oder Satelliten Astronomie wohl eher mau. Da mal hier in den einschlägigen Unterforen nach schauen und lesen.
AsiAir ist halt ein geschlossenes System.

Weitere Möglichkeiten alles auf Linux-Basis auf einem PC selbst aufbasteln. Also KStars/EKOS/INDI.
Oder eben Windows 11. Da gibt es auch Software für z.B. Radioastronomie. Hier auch die Suchfunktion des Forum nutzen.

So genug vorgekaut. Eigeninitiative ist angesagt

Mein bisheriges (ganz oberflächliches) Wissen habe ich aus ChatGPT erhalten, daher auch die GoTo-Rotoren
das ist das Problem, da heißt es Theorie, Grundlagen, Basiswissen zu legen. Eigeninitiative und den Willen haben sich durch die Sachen, auch Theoretisch durch zu ackern.
Das Forum, also die Nutzer hier, sind freundlich, hilfsbereit, sagen aber auch offen und vielleicht nicht für jeden verträglich etwas ruppig, was Sache ist, aber nie böse gemeint. Den ein oder anderen muss man halt auf den Teppich zurück holen.

Dieter @dieter21 hat Dir einen guten Link mitgeteilt. VdS ist eine gute Anlaufstelle.
Auch das Kennenlernen des Himmels ist wichtig. Da sollte man schon Sternbilder kennen. Gewisse Orientierungs-Sterne, usw. usw. usw..
Es hilft alles nichts, lesen, Theorie, Infos, Basiswissen, Grundlagen, ... ... ohne gehts nicht, zu mal wenn man wie Du vor hat das "Step by Step learning by doing" zu machen.

Und
nicht verzagen
The Truth Is Out There :alien: ;)
 
HollaDieWaldfee … Da ist aber jemand motiviert ! Bin froh, dass „DissiXD“ sich nicht für Tiefsee-Forschung interessiert. Das könnte dann bei mangelnder Erfahrung und zuviel Aktionismus sehr schnell tödlich enden.

Gruß Sascha
 
Hallo Dissi,

Wie andere hier auch schon geschrieben haben, ist der Astroberry leider obsulet. Ob Stellarmate hier eine Alternative ist, lasse ich mal dahingestellt. Viele Nutzer klagen über Instabilitäten und so etwas ist neben der gesamten Komplexität Deines Projektes etwas, dass Du vermeiden solltest. Es gibt hier im Forum auch Hinweise, wie man ein moderneres Sytem auf dem Raspi aufbauen kann, hier sollte man aber auch schon ziemlich genau wissen, was man tut.

ASIair ist eine gute Empfehlung und viele sind zufrieden damit. Falls Du offen für andere Hersteller neben ZWO sein willst, solltest Du Dir N.I.N.A. unter Windows auf einem Mini PC wie den Mele Quierter ansehen. Die Installation der ist vergleichsweise einfach, die Konfiguration und der Betrieb ist aber anfangs gewöhnungsbedürftig und zeitintensiv. Aber es lohnt sich und ich denke, dass man N.I.N.A. derzeit als den Standard für die Bilderfassung auf Windows Systemen ansehen kann.

Viel Erfog!

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dissi,

dein Projekt klingt super spannend und ambitioniert! Es kombiniert Elektronik, Astronomie und Datenanalyse, und bietet viele Möglichkeiten, um sich Stück für Stück in die verschiedenen Themen einzuarbeiten. Ich verstehe vollkommen, dass du einen praxisorientierten Ansatz suchst, bei dem du „hands-on“ lernst. Hier sind ein paar Tipps, wie du deinen Einstieg in die Astronomie und dein Projekt angehen kannst:

1. Schrittweises Herangehen an die Module

Da du das Projekt stückweise aufbauen möchtest, könntest du mit einem einfachen und kostengünstigen Modul anfangen, um schnell Ergebnisse zu sehen und dein Interesse weiter zu wecken. Der Empfang von NOAA-Satelliten ist ein toller Anfang, weil du recht schnell und ohne riesige Investitionen Bilder von Wetterdaten empfangen kannst.

NOAA-Satellitenempfänger

Baue als erstes die QFH-Antenne. Es gibt viele DIY-Anleitungen im Internet, die dir Schritt für Schritt zeigen, wie du so eine Antenne bauen kannst. Eine gute Quelle wäre z.B. das Forum von [RTL-SDR.com](https://www.rtl-sdr.com/qfh-antenna-for-noaa-weather-satellite-reception/) oder YouTube-Tutorials, die dir zeigen, wie du mit einfachen Mitteln eine Antenne baust.

Nutze dann einen günstigen SDR (Software Defined Radio) USB-Stick. Diese gibt es für etwa 20 Euro und sie ermöglichen dir, Signale von NOAA-Wettersatelliten zu empfangen.

Installiere Software wie "WXtoImg" oder "SDRSharp", um die empfangenen Daten zu verarbeiten und visuelle Wetterbilder zu erzeugen. Es gibt dazu viele Anleitungen online.

Durch diesen Einstieg kannst du relativ schnell visuelle Ergebnisse sehen, was motivierend wirkt und dir mehr über Satellitentechnik und Funkübertragung beibringt.

2. Modul für Modul erweitern
Nachdem das NOAA-Projekt läuft, könntest du das nächste Modul in Angriff nehmen, etwa das Mini-Observatorium. Hier ein paar Gedanken:

Mini-Observatorium mit Teleskop und Kamera

Starte mit einem einfachen Teleskop, das per Software gesteuert wird. Hierzu eignet sich die Astroberry-Software hervorragend, da sie speziell für den Raspberry Pi entwickelt wurde und Funktionen wie Teleskopsteuerung und Kameraunterstützung mitbringt.

Statt direkt teure Teleskope und Kameras zu kaufen, könntest du mit einer gebrauchten DSLR-Kamera anfangen. Diese kannst du mit dem Teleskop koppeln, um erste Astrofotografie-Versuche zu starten.

Ein motorisierter Goto-Mount für das Teleskop ist sinnvoll, um das Tracking von Objekten am Himmel automatisch zu übernehmen. Wenn du ihn mit dem Raspberry Pi steuerst, kannst du nach Himmelsobjekten suchen und die Bewegung verfolgen.

3. Lernmaterial und YouTube-Kanäle
Es gibt viele tolle Ressourcen, die dir helfen können, Astronomie auf eine praxisnahe Weise zu erlernen wie folgende YouTube Kanäle oder Bücher

"AstroBackyard": Dieser Kanal ist speziell auf Astrofotografie ausgerichtet und erklärt anschaulich, wie man mit einfachen Mitteln beeindruckende Fotos des Nachthimmels macht.

"Fraser Cain" von Universe Today: Er behandelt auch theoretische Themen, aber hat viele praktische Tipps und Experimente zur Astronomie.

"CuriousMarc": Dieser Kanal bietet spannende Projekte zur Funktechnik und Raumfahrt, die dir vielleicht auch bei deinem Radioteleskop helfen könnten.


Schau dir praxisorientierte Bücher wie "Astrofotografie für Einsteiger" an, die dir Schritt für Schritt erklären, wie du mit einem Teleskop und Kamera tolle Bilder vom Nachthimmel machst.

Ein anderes hilfreiches Buch könnte "Das kleine Handbuch der Astronomie" sein, das besonders für Anfänger praktische Tipps bietet, ohne zu theoretisch zu werden.

4. Radioteleskop und Space-Wetterstation
Diese Module sind ebenfalls sehr spannend, erfordern jedoch etwas mehr technisches Wissen. Du könntest hier schrittweise vorgehen:

Radioteleskop: Du kannst DIY-Anleitungen für Parabolantennen im Netz finden, oder fertige Komponenten verwenden. Ein guter Einstieg wäre, erstmal einfache Signale aus dem All zu empfangen, z.B. von Satelliten oder der ISS.

Space-Wetterstation: Hier könntest du dich mit Diensten wie NOAA Space Weather Prediction Center verbinden, die bereits Daten bereitstellen. Über eigene Sensoren kannst du dann auch lokale magnetische Veränderungen messen.

5. Was mache ich mit den Daten?
Ein wichtiger Punkt ist, wie du die gesammelten Daten sinnvoll nutzen kannst:

NOAA-Daten: Du kannst regelmäßig Wetterbilder erstellen, vergleichen und analysieren. Wenn du eine längerfristige Sammlung aufbaust, könntest du Trends oder interessante Phänomene festhalten.

Teleskopaufnahmen: Mit Astrofotografie kannst du schöne Bilder des Nachthimmels erstellen und sie z.B. mit Programmen wie Stellarium vergleichen, um Himmelsobjekte zu identifizieren.

Radioteleskop-Daten: Hier könntest du lernen, Signale von Satelliten oder kosmische Radioquellen (wie Pulsare) zu entschlüsseln. Diese Daten sind faszinierend, weil du „hören“ kannst, was das Universum aussendet.


Zusammengefasst: Starte klein, z.B. mit dem NOAA-Satellitenempfänger, und erweitere dein Projekt schrittweise. Lerne „on the go“, indem du dich mit der Technik auseinandersetzt und Daten sammelst, die du direkt analysieren kannst. Und ganz wichtig: Hab Spaß dabei! Dein Ansatz, das Wissen durch „anfassbare“ Projekte zu erweitern, wird dich sicherlich motivieren, immer tiefer in die Materie einzutauchen.

Viel Erfolg und klare Nächte für dein Projekt!

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Vielleicht habe ich das hier in diesem Thread überlesen, aber Du solltest vielleicht mit einer AllSky Kamera auf dem Raspi starten:


Meine Testinstallation hat sofort funktioniert.

Viele Grüße,

Günther
 
Zu den Modulen:
1. Ein Mini-Observatorium: Es wird auf dem Dach ein Goto-Rotor für ein Teleskop montiert, welcher per Kabel gesteuert werden kann. Für Bilder eben. Erweiterbar mit einer Kamera, die ich glaube ich hier gesehen habe vor ein paar Tagen, die den Sternenhimmel in Kreisform fotografiert (wenn man das so sagen kann), würde ich auf das Dach montieren.
Also entweder eine Allsky-Kamera (ohne Nachführung), bei der du dann nicht weißt, was du siehst, weil du keine Sternbilder lernen willst und der Maßstab zu klein ist.
Oder du kaufst ein Smart-Teleskop a la Dwarf, Seestar, evscope, Origin o.ä. und musst dem Teleskop halt sagen, was du fotografieren willst.
Dann hast du bunte Bilder, die du entweder noch bearbeiten kannst oder nachschauen musst, was du da eigentlich fotografiert hast. Wenn du dich mit den Objekten nicht beschäftigt, wird es schnell langweilig, weil du das 500ste Seestar-Foto von einem Objekt gemacht hast, das du zigfach im Forum findest.
Klar, du kannst auch ein Plaesolving durchführen lassen und kriegst dann die Katalogbezeichnungen vorgesetzt, um dir die Infos zusammenzusuchen.
So ein Smartteleskop selber bauen wird hier grad diskutiert:
2. Ein NOAA Satellitenempfänger: Eine QFH-Antenne wird außerhalb des Häuschens irgendwo im Garten installiert und liefert die Daten ans "SDR-Raspberry Pi", welches die Daten verarbeitet.
Hatten wir im Verein in den 90ern für Meteosat mit einer recht normalen Sat-Schüssel. Wurde dann obsolet, weil die Daten bei Meteosat auf der Webseite stehen und man sich die Satschüssel sparen kann. Dann siehst du halt das, was die Wetterkarte zeigt, und musst dich reinarbeiten, was du da siehst:
3. Ein Radioteleskop: Des weiteren wird irgendwo (vermutlich auf dem Dach des Häuschens), auch wieder mit kabelgesteuertem Rotor, eine Parabol-Antenne installiert für den Empfang von Radiosignalen aus dem All. Ebenso diese Daten werden an das " SDR-Raspberry Pi" gesendet.
Das muss groß sein, wenn du viel mehr als Sonne und evtl. Jupiter nachweisen willst.
Schau dir start [Radioastronomie] an und nimm da ggf. Kontakt auf, um zu sehen, was so ein Radioteleskop liefert. Und überleg dir, was du mit den Daten anfangen willst.
4. Eine Weltraumwetterstation: Sammelt Daten zum Wetter im Weltraum. Wird ein eigenes Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren sein.
Die Sensoren für Weltraumwetter sind Satelliten, für die ziemlch große Satellitenschüsseln als Empfänger dienen. Was gibts an Daten?
ACE zum Beispiel:
Oder das hier aus den Daten der Stereo-Satelliten:
Vom Weltraumwetter kommt nicht viel hier unten an, da braucht es Messwerte vor Ort. Wobei Hiorter vor vielen Jahren einfach ein Jahr lang die Kompassnadel beobachtet hat, um zu sehen, ob sich bei starker Polarlichtaktivität was tut. Zumindest das geht terrestrisch. Falls du irgendwo bist, wo du Polarlicht siehst, und nicht wieder auf Internet/Webcams angewiesen bist.
5. Eine Wetterstation (Optional): Eine einfache Wetterstation für das Erdenwetter. Wieder ein separates Raspberry Pi mit entsprechenden Sensoren.
Das ist immerhin mit lokalen Daten umsetzbar. Auch hier die Frage, was du mit den Daten dann anfängst, außer nachzuschauen, wie warm es gerade ist und woher der Wind weht.

Auf das Projekt bin ich durch ChatGPT gekommen.
Da kannst du auf jeden Fall viel darüber lernen, wie wenig KI taugt ;)

Ohne Theorie dahinter und eine Idee, was du mit den Ideen anfängst, bastelst du halt Technik (auch nicht schlecht), aber hast dann die Möglichkeit, einen Haufen Daten zu sammeln, mit denen du nichts anfangen kannst.

Viel Erfolg,
Alex
 
Hallo,
wie steige ich ein: einfach beantwortet: kaufte mir in jungen Jahren (1963) das Sternbüchlein: Welcher Stern ist das ? Wurde in den Jahren ab 2000 z. T. zu Spottpreisen angeboten, habe mir davon einige gekauft und auch wieder verschenkt (worüber man dankbar war). Danach kaufte mir mein Vater ein Bino 7x50 und baute dazu gleich ein Stativ.
Der Astronomie bin ich bis heute treu geblieben (Spezialität V. St.)

Gruß Günther
 
Hallo zusammen,

vielen Dank an alle für ihre ausführlichen Antworten :)

Um mal klarzustellen:
- Die Projektideen kamen von ChatGPT, aus denen ich mir dann mein Projekt zusammengestellt habe.
- Das "Wissen", das ich meinte das von ChatGPT kam, war eher technischer Seite, also welche Antennen, oder das OS z.B.
- Ein Wissen im Bereich der Astronomie habe ich eher weniger, da wirklich nur ganz ganz oberflächlich. Wie gesagt, den großen Wagen erkenne ich, mehr aber nicht.
- Ich weiß, dass ich um theoretisches nicht herumkomme, aber mit so trockener Theorie tu ich mich schwer. Ich hätte gerne so etwas praktisch-theoretisches. Wie ich schon gesagt habe Abb. 1 Kumuluswolke, da schau ich halt kurz das Bild an, denke mir schön und wird schnell langweilig für mich, weshalb dann eben so wenig hängen bleibt. Aber wenn ich z.B. selbst ein Satellitenbild gemacht habe, dann interessiert mich mehr, was ich da sehe, wie das aussieht, usw. und lerne dann eben, dass das eine Kumuluswolke wie auf Abb. 1 im Buch ist. So als Beispiel zu nennen, wie ich mir das vorgetellt hätte ;)
- Bezüglich theoretische Sternenbilder, da kickt dann meine Unsicherheit rein: Ich sehe das Sternenbild auf dem Papier, guck in den Himmel und bin dann unsicher, ob das wirklich dieses Sternenbild ist, oder ob ich nur zufällig etwas Ähnliches sehe, indem ich die falschen Sterne miteinander verbinde. Abgesehen davon, dass man zur Zeit leider nur Wolken bei uns sieht. Hab mir extra meinen Feldstecher herausgesucht, aber die Wolken verhindern zur Zeit leider das Beobachten...
 
Zu den Sternbildern: Nimm dir entweder old-school eine drehbare Sternkarte oder eine Handy-App wie das kostenlose SkyPortal.

Keine Ahnung, wie sinnvoll das ist, Wolkentypen auf Satellitenbildern zuzuordnen, will sagen. Klassischerweise schaut man in den Himmel und vergleicht dann den Anblick mit Abb. XY z.B. aus einem Wolkenatlas (gibt bestimmt aktuellere Bücher). Die Bilder von Meteosat und Co sind ja zeitnah online, da kannst du auch von unten dein Glück versuchen. Wie gesagt, solange du keinen Satelliten besitzt, machst du auch kein Satellitenbild. Du betreibst allenfalls mehr Aufwand, um die Sat-Bilder aus dem Netz anzuschauen – was bestimmt auch Spaß machen kann, aber eher Gerätetechnik ist.

Aber wenn eh grad Wolken da sind: Vergleich doch mal den Anblick von der Erde mit dem der Satelliten, was du erkennen kannst. Evtl. mit eigenen Fotos, weil die Satelliten normalerweise keine Livestream senden, sondern nur in Zeitintervallen Daten liefern. Eumetsat wohl alle 10 Minuten. Dann kannst du die Wolken von unten identifizieren und schauen, wie das von oben aussieht. Oder mal schauen, ob es Uni-Literatur zu Meteorologie gibt, die was taugt.

Viel Erfolg,
Alex
 
Hallo und guten Morgen,

- Die Projektideen kamen von ChatGPT, aus denen ich mir dann mein Projekt zusammengestellt habe.
- Das "Wissen", das ich meinte das von ChatGPT kam, war eher technischer Seite, also welche Antennen, oder das OS z.B.
ChatGPT, schön und gut.
Da ist es sehr abhängig davon wie man seine Frage stellt, welche Antwort man dann bekommt.
In Deinem Fall dient als Gutes Beispiel halt Astroberry. Wird kaum bis gar nicht mehr gepflegt. Bedienung über Webbrowser über VNC.

- Ein Wissen im Bereich der Astronomie habe ich eher weniger, da wirklich nur ganz ganz oberflächlich. Wie gesagt, den großen Wagen erkenne ich, mehr aber nicht.
da muss schlicht dran gearbeitet werden.

Aber wenn ich z.B. selbst ein Satellitenbild gemacht habe,
Wie gesagt, solange du keinen Satelliten besitzt, machst du auch kein Satellitenbild.
damit beantwortet.
Fang schon mal an zu sparen und trete mit SpaceX oder anderen Privaten in Kontakt und ermittle die Kosten um dann Deinen eigenen Satelliten rauf zu schießen.

Ich sehe das Sternenbild auf dem Papier, guck in den Himmel und bin dann unsicher, ob das wirklich dieses Sternenbild ist, oder ob ich nur zufällig etwas Ähnliches sehe, indem ich die falschen Sterne miteinander verbinde.
wie oben, Wissen über Astronomie, das muss man sich aneignen und lernen. Da gibt es reichlich Hilfsmittel. Eines ist von Alex @Kerste schon genannt worden, drehbare Sternenkarte.

Abgesehen davon, dass man zur Zeit leider nur Wolken bei uns sieht.
Tja, astronomische Beobachtungen finden nun mal in der Natur statt, draußen halt und meist im Dunklen.
Wenn man die Abend- Nachtstunden scheut, Sonnenbeobachtung, aber wieder ein ganz anderes Thema. Aber auch halt von den Wolkenbewegungen da oben abhängig.
Radioastronomie geht auch bei Wolken. Ausreichend große Schüssel vorausgesetzt und die passende Technik, die die Daten auf den Rechner bringt.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank an alle für ihre ausführlichen Antworten :)

Um mal klarzustellen:
- Die Projektideen kamen von ChatGPT, aus denen ich mir dann mein Projekt zusammengestellt habe.
- Das "Wissen", das ich meinte das von ChatGPT kam, war eher technischer Seite, also welche Antennen, oder das OS z.B.
- Ein Wissen im Bereich der Astronomie habe ich eher weniger, da wirklich nur ganz ganz oberflächlich. Wie gesagt, den großen Wagen erkenne ich, mehr aber nicht.
- Ich weiß, dass ich um theoretisches nicht herumkomme, aber mit so trockener Theorie tu ich mich schwer. Ich hätte gerne so etwas praktisch-theoretisches. Wie ich schon gesagt habe Abb. 1 Kumuluswolke, da schau ich halt kurz das Bild an, denke mir schön und wird schnell langweilig für mich, weshalb dann eben so wenig hängen bleibt. Aber wenn ich z.B. selbst ein Satellitenbild gemacht habe, dann interessiert mich mehr, was ich da sehe, wie das aussieht, usw. und lerne dann eben, dass das eine Kumuluswolke wie auf Abb. 1 im Buch ist. So als Beispiel zu nennen, wie ich mir das vorgetellt hätte ;)
- Bezüglich theoretische Sternenbilder, da kickt dann meine Unsicherheit rein: Ich sehe das Sternenbild auf dem Papier, guck in den Himmel und bin dann unsicher, ob das wirklich dieses Sternenbild ist, oder ob ich nur zufällig etwas Ähnliches sehe, indem ich die falschen Sterne miteinander verbinde. Abgesehen davon, dass man zur Zeit leider nur Wolken bei uns sieht. Hab mir extra meinen Feldstecher herausgesucht, aber die Wolken verhindern zur Zeit leider das Beobachten...
Ich gehe jede Wette ein, das nicht mal zum größten Teil der Text von dir stammt, sondern von GPT.
Du willst selbst ein Satellitenbild machen? Na da bin ich mal gespannt.
Da passt doch hinten und vorne nix.
 
Wie ich schon gesagt habe Abb. 1 Kumuluswolke, da schau ich halt kurz das Bild an, denke mir schön und wird schnell langweilig für mich, weshalb dann eben so wenig hängen bleibt. Aber wenn ich z.B. selbst ein Satellitenbild gemacht habe, dann interessiert mich mehr, was ich da sehe, wie das aussieht, usw. und lerne dann eben, dass das eine Kumuluswolke wie auf Abb. 1 im Buch ist.
Jetzt mal ehrlich … Was ist das bitte für ein merkwürdiger zusammenhangloser Text ??? Da kann doch etwas nicht stimmen. Wer formuliert denn bitte so etwas ???
 
Hallo Teilnehmer,

kann es sein , dass wir hier in der Diskussion einem Chat-Boot (oder so ähnlich) aufgesessen sind? :unsure:
...... vielleicht noch einwenig human kontrolliert ;)?
Nach dem Motto." Was kann der/die ChatGPT daraus machen (lernen :alien:?).
Alles sehr verwirrend und merkwürdig hier jedenfalls.

CS Dieter
 
Guten Morgen zusammen,

jetzt war ich mal neugierig was ChatGPT so ausspuckt.

Frage 1:
Wie steige ich in die Hobby-Astronomie ein?
So habe ich die Frage gestellt.
Antwort:

Quelle: ChatGPT 4o mini https://chatgpt.com/
Es gibt eine Kopierfunktion unterhalb/links der Antwort.

[ZITAT ein]

In die Hobby-Astronomie einzusteigen, ist spannend und bereichernd! Hier sind einige Tipps, um dir den Einstieg zu erleichtern:

1. **Literatur**: Besorge dir ein paar gute Bücher über Astronomie. Einsteigerliteratur kann dir helfen, die Grundlagen zu verstehen.

2. **Teleskope und Fernrohre**: Starte mit einem einfachen Fernglas, um die ersten Himmelskörper wie den Mond und einige Planeten zu beobachten. Wenn du bereit für ein Teleskop bist, informiere dich über die verschiedenen Typen (Refraktoren, Reflektoren) und deren Vor- und Nachteile.

3. **Apps und Software**: Nutze Astronomie-Apps wie SkySafari oder Stellarium. Sie helfen dir, den Nachthimmel zu erkunden und die Positionen von Sternen, Planeten und Satelliten zu finden.

4. **Beobachtungsorte**: Suche dir einen dunklen Ort, fernab von Lichtverschmutzung. Je weniger künstliches Licht, desto besser kannst du die Sterne sehen.

5. **Beobachtungspläne**: Plane deine Beobachtungen. Es gibt viele Webseiten und Kalender, die dir sagen, welche Himmelsereignisse (wie Meteorströme oder Planetenkonstellationen) bevorstehen.

6. **Astronomie-Gruppen**: Schließe dich einer lokalen Astronomie-Gruppe oder einem Verein an. Dort kannst du von erfahrenen Astronomen lernen und oft auch Teleskope ausprobieren.

7. **Geduld und Übung**: Sei geduldig! Astronomie erfordert Zeit und Übung, um die Himmelsobjekte zu erkennen und zu verstehen.

Viel Spaß beim Entdecken des Universums!
[ZITAT aus]

Frage 2:
Hier die Überschrift des Threads genommen.
Wie steige ich am besten in die Astronomie ein?
Antwort:
Quelle: ChatGPT 4o mini https://chatgpt.com/
Es gibt (immer noch ;)) eine Kopierfunktion unterhalb/links der Antwort.
[ZITAT ein]

Um in die Astronomie einzusteigen, kannst du folgende Schritte befolgen:

1. **Informiere dich**: Beginne mit Büchern oder Online-Ressourcen, die Grundlagen der Astronomie erklären. Gute Einsteigerbücher sind z.B. „Astronomie für Dummies“ oder „Der Astronomie-Atlas“.

2. **Apps nutzen**: Lade dir Apps wie Stellarium oder SkySafari herunter. Diese helfen dir, den Nachthimmel zu erkunden und Himmelsobjekte zu identifizieren.

3. **Beobachtungen planen**: Schaue dir monatliche Himmelsereignisse an, wie Meteorströme oder Planetenkonstellationen. Webseiten wie „Heavens-Above“ bieten nützliche Informationen.

4. **Beginne einfach**: Starte mit einem Fernglas, um den Mond, Planeten und einige Sterne zu beobachten. Wenn du mehr möchtest, kannst du dir ein Teleskop zulegen.

5. **Finde einen Beobachtungsort**: Suche dir einen dunklen Ort, fernab von Lichtverschmutzung, um die besten Beobachtungen zu machen.

6. **Tritt einer Gruppe bei**: Schließe dich einem lokalen Astronomie-Verein oder einer Online-Community an. Hier kannst du Erfahrungen austauschen und oft gemeinsam beobachten.

7. **Habe Geduld**: Astronomie ist ein Feld, das viel Zeit und Übung erfordert. Sei geduldig und genieße den Prozess des Lernens und Entdeckens.

Viel Freude bei deiner Reise durch das Universum!
[ZITAT aus]

Gar nicht so blöd die Antworten.
Da stellt sich die Frage, wie Dissi seine Frage gestellt hat?
 
Hallo,
dazu ist zu sagen, daß die Sternenkunde nicht jedermanns Sache ist. Für meine Wenigkeit: hatte mich nach Beginn 1961 im Jahre 1969 auf die V.St. spezialisiert.
Hier kann man sogar wissenschaftl. Arbeit leisten. Sorgfältig Helligkeitsschätzungen der verschiedensten Variablen, auch hier kann man sich spezialisieren: Mirasterne, U-Gem-Sterne, nur um zwei zu nennen. Allerdings ist mit einem 8x30 Bino die Möglichkeit sehr eingeschränkt. Es sollte schon etwas größeres sein. Hier im Internet sind die Angebote nahezu unübersehbar. Will jetzt hier keine Firmen nennen, das kann sich jeder nach seinem dafürhalten raussuchen.

Viel Spaß und und Abende/Nächte.

Gruß
Günther
 
Guten Morgen zusammen,

jetzt war ich mal neugierig was ChatGPT so ausspuckt.

Frage 1:
Wie steige ich in die Hobby-Astronomie ein?
So habe ich die Frage gestellt.
Antwort:

Quelle: ChatGPT 4o mini https://chatgpt.com/
Es gibt eine Kopierfunktion unterhalb/links der Antwort.

[ZITAT ein]

In die Hobby-Astronomie einzusteigen, ist spannend und bereichernd! Hier sind einige Tipps, um dir den Einstieg zu erleichtern:

1. **Literatur**: Besorge dir ein paar gute Bücher über Astronomie. Einsteigerliteratur kann dir helfen, die Grundlagen zu verstehen.

2. **Teleskope und Fernrohre**: Starte mit einem einfachen Fernglas, um die ersten Himmelskörper wie den Mond und einige Planeten zu beobachten. Wenn du bereit für ein Teleskop bist, informiere dich über die verschiedenen Typen (Refraktoren, Reflektoren) und deren Vor- und Nachteile.

3. **Apps und Software**: Nutze Astronomie-Apps wie SkySafari oder Stellarium. Sie helfen dir, den Nachthimmel zu erkunden und die Positionen von Sternen, Planeten und Satelliten zu finden.

4. **Beobachtungsorte**: Suche dir einen dunklen Ort, fernab von Lichtverschmutzung. Je weniger künstliches Licht, desto besser kannst du die Sterne sehen.

5. **Beobachtungspläne**: Plane deine Beobachtungen. Es gibt viele Webseiten und Kalender, die dir sagen, welche Himmelsereignisse (wie Meteorströme oder Planetenkonstellationen) bevorstehen.

6. **Astronomie-Gruppen**: Schließe dich einer lokalen Astronomie-Gruppe oder einem Verein an. Dort kannst du von erfahrenen Astronomen lernen und oft auch Teleskope ausprobieren.

7. **Geduld und Übung**: Sei geduldig! Astronomie erfordert Zeit und Übung, um die Himmelsobjekte zu erkennen und zu verstehen.

Viel Spaß beim Entdecken des Universums!
[ZITAT aus]

Frage 2:
Hier die Überschrift des Threads genommen.
Wie steige ich am besten in die Astronomie ein?
Antwort:
Quelle: ChatGPT 4o mini https://chatgpt.com/
Es gibt (immer noch ;)) eine Kopierfunktion unterhalb/links der Antwort.
[ZITAT ein]

Um in die Astronomie einzusteigen, kannst du folgende Schritte befolgen:

1. **Informiere dich**: Beginne mit Büchern oder Online-Ressourcen, die Grundlagen der Astronomie erklären. Gute Einsteigerbücher sind z.B. „Astronomie für Dummies“ oder „Der Astronomie-Atlas“.

2. **Apps nutzen**: Lade dir Apps wie Stellarium oder SkySafari herunter. Diese helfen dir, den Nachthimmel zu erkunden und Himmelsobjekte zu identifizieren.

3. **Beobachtungen planen**: Schaue dir monatliche Himmelsereignisse an, wie Meteorströme oder Planetenkonstellationen. Webseiten wie „Heavens-Above“ bieten nützliche Informationen.

4. **Beginne einfach**: Starte mit einem Fernglas, um den Mond, Planeten und einige Sterne zu beobachten. Wenn du mehr möchtest, kannst du dir ein Teleskop zulegen.

5. **Finde einen Beobachtungsort**: Suche dir einen dunklen Ort, fernab von Lichtverschmutzung, um die besten Beobachtungen zu machen.

6. **Tritt einer Gruppe bei**: Schließe dich einem lokalen Astronomie-Verein oder einer Online-Community an. Hier kannst du Erfahrungen austauschen und oft gemeinsam beobachten.

7. **Habe Geduld**: Astronomie ist ein Feld, das viel Zeit und Übung erfordert. Sei geduldig und genieße den Prozess des Lernens und Entdeckens.

Viel Freude bei deiner Reise durch das Universum!
[ZITAT aus]

Gar nicht so blöd die Antworten.
Da stellt sich die Frage, wie Dissi seine Frage gestellt hat?
Punkt 4: Beginne einfach :)

Ich denke, das sollte man als Einsteiger beherzigen…

CS
Johannes
 
Ich würde gerne so Step by Step learning by doing machen.

Hallo Dissi,

Step by Step/learning by doing ist der richtige Ansatz, und der kann sinnvollerweise mit einem guten Fernglas beginnen. 10x50 oder 15x70 (das dann mit Stativ und/oder ruhigen Händen plus guter Stütze/Sessel/Liege). Und sei nett zu den Sternbildern. Manche davon sind nämlich gute Startpunkte für Exkursionen, Step by Step. Und es gibt richtig schöne, überschaubare, leicht auffindbare darunter, Kassiopeia, Adler (seine Halskrause), Pfeil, Delfin z.B. Und wenn du warmgelaufen bist im Winter Orion. Von der Kassiopeia kommst du zu herrlichen Sternhaufen (Ha-Chi-Persei z.B. oder Eulenhaufen), zur Andromeda-Galaxie und später mal zu Herz- und Seelennebel. Vom Adler gehts flott zum Kleiderhaken (auch ein schönes Sternbild/Sternhaufen), zum Pfeil mit dem Großen Hantelnebel, zum Delfin (eine hübsche Suppenschüssel) und von dem weiter zum Fohlen wo ein schöner Kugelhaufen, M15, und der rot leuchtende Enif warten. Mit dem 15x70 siehst du auch schon mal die Jupitermonde und den Saturnring. Also: Gucken, Suchen, Gucken, Üben, Gucken. Sonst kaufst du dir einen Haufen Zeug das dir erstmal garantiert Frustrationen bringt! Spezialisieren mit deinen Modulen kannst du dich später immer noch. Aber auch aus Fehlern lässt sich viel lernen!

Viel Erfolg und klaren Himmel!
Hartmut
 
Hallo,
ein kleines bischen Senf: Anfang mit einer Dierke-Atlas Karte, dann Bertelsmann, ab 1963 "Welcher Stern ist das" ?, habe das Büchlein noch heute. Schon sehr zerflettert und x-mal an verschied. Stellen geklebt. Ich beobachtete alles, "was mir vor die Linsen kam", "gg". Die Sternkarten enthalten Größen bis 4,5mag, sind also noch sehr übersichtlich ! (Bezog sich jetzt auf ein älteres Expl.) Neuere Ausfertigungen bis Größe ? Bin. Beob.: hier darf es auch etwas größer sein: hatte viele Jahre einen Bino 20x70 von Neckermann im Einsatz (nur mit Stativ)

Heute ist auf dem Astromarkt binok.-mäßig alles bis 150 mm Öffnung vertreten (Fujinon) und auch sogen. Doppelrefraktoren bis 150 mm. Das geht dann echt ins Geld. Und später dann (es sei mir erlaubt, das zu erwähnen): 1977 ein Bino 30x80, Bino 25x100 und darüberhinaus einen 12.5" Dobson. Seit Sept. verg. Jahres ein Celestron C 8.

Gruß
Günther
 
Aha, seit mehr als 3 Wochen kommt nix mehr vom wissbegierigen ‚neuen Mitglied‘…
Noch Fragen?

Vielen Dank an alle, welche viel, sehr viel aufklärende Arbeit geleistet haben…Schade für die möglicherweise vertane Liebesmüh. :giggle:

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Werner,
das wäre nicht das erste mal, daß Zeit für e-mails investiert wird (will keinesfalls konkreter werden). Man weiß nicht, welche Gedanken im Hinterkopf arbeiten: ist das das richtige Hobby oder nicht (geht ins Geld...) Versucht man, "wissenschaftlich zu arbeiten", geht das ins Geld.
Vorschlag: Sternfreundetreffen besuchen, Astromessen (die letzte von mir besuchte in Essen war für einen alten Hasen wie meine Wenigkeit, sehr interessant).

Gruß
Günther
 
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