**DONOTDELETE**
Laux revisited
N`Abend,
nach deinem Posting glaube ich zu wissen wie ich dich einschätzen muß.
Eine Antwort schreibe ich nur um zu vermeiden, daß andere Leser
womöglich noch glauben wa du geschrieben hast. Wie schon erwähnt,
dagegen hilft es wenn mann das Buch selbst liest und nicht etwa
verkürzten, sinnverfälschenden Auszügen oder Falschinterpretationen
im Internet glauben schenkt!
Nein, Laux schreibt zum FK3. Steht drüber, wird im Text erwähnt.
Zum FK-Zweilinser schreibt Laux auf Seite 42 oben:
"Ein Fluorphosphatglas-Objektiv ist als zweilinsiges Objektiv realisierbar,
doch eine hohe Bildgüte und hohen Bildkontrast erreicht erst
der FK-Kompaktdreilinser. Alle Nachteile eines AS oder AP-Objektives
wie die 4 Glas-Luft-Flächen und der Luftspalt kommen zum tragen.
Öffnungsvfehler und Koma sind voll auskorrigiert, eine Retusche
wie beim AS ist nicht erforderlich. Auch die höheren Brechkräfte
im Vergleich zum Dreilinser machen sich in einem stärkeren Gaußfehler
bemerkbar. Der Zweilinser ist bezüglich des Bildkontrastes
und seiner Abbildungsleistung dem Dreilinser immer unterlegen.
Hierbei spielt in zunehmendem Maß die Entwicklungs- und Fertigungsgüte
eine tragende Rolle. So muß die schwankende Qualität der optischen
Gläser für jede Charge in der Rechnung kompensiert werden."
Zum Vergleich von FK-Zweilinser und Fluoritkristall-Zweilinser
verweise ich auf die Diagramme und Spots zu beiden Typen auf
Seite 42 (FK) und Seite 50 (Fuorit).
Der Vergleich zeigt, daß der Fluorit etwas besser Aberrationskurven
und Spots zeigt. Es sind jeweils 100mm f/10 Objektive.
Ein FK-Dreilinser oder Fluoritkristall-Dreilinser kann aber
noch bessere Spots als der Fluoritkristall-Zweilinser zeigen.
Nicht unerwähnt bleiben soll das problematischere thermische Verhalten
des Fluoritkristalls, welches in einem Zweilinser stärker als
in einem ölgefügten Dreilinser zum tragen kommen kann.
Nein, das schreibt der Laux nicht! Der schreibt, wie ich es schon
angemerkt habe, daß der Farblängsfehler nur dann gleich ist,
wenn Zwei- und Drei-Linser aus jeweils 2 Glassorten bestehen.
Wenn der Dreilinser aus 3 Glassorten aufgebaut wird, dann hat
er einen erkennbar geringeren Farblängsfehler.
Das zeigen dir auch die Aberrations-Kurven die für sowohl für
den Zweilinser als auch für den Dreilinser angegeben sind (Achse).
Man muß sich diese Kurven nur mal anschauen
CS,Karsten
Zitat von Gerd_Duering:Hallo Karsten,
Die Bildgüte der
FK-Objektive ist somit Fluoritobjektiven gleichwertig bzw leicht
überlegen, doch dies ist praktisch kaum mehr nachweisbar.
Die angebliche Überlegenheit von ED gegenüber Fluoritoptiken.
Bei Dreilinsern kann der ED mit hochwertigen Gläsern eine
gleichgute Korrektur erreichen, aber bei Zweilinsern nicht.
Laux schreibt allgemein von FK-Objektiven, nicht speziell von FK2 oder FK3.
Ich interpretiere das so „das gleichwertig bzw leicht überlegen“ sowohl für den 2Linser als auch den 3Linser gilt.
Ich habe allerdings noch nicht das komplette Buch gelesen wenn Du schreibst an anderer Stelle steht was anderes kann ich das nicht ausschließen.
Daß der Farblängsfehler eines Zweilinsers genauso gut sein
kann wie der eines echten Dreilinsers.
Ebenfalls falsch. Der Drelinser ist überlegen. Nur wenn der Dreilinser
mit nur 2 Gläsern ausgeführt wird (was einer Aufspaltung der
nicht-ED-Linse gleichkommt) ist der Farblängsfehler gleich.
Wie viele Linsen Zählst Du denn im FK2 Objektiv?
Laux schreibt eindeutig „der Farblängsfehler eines FK2- und FK3 – Systems ist gleichwertig“ .
Grüße Gerd
N`Abend,
nach deinem Posting glaube ich zu wissen wie ich dich einschätzen muß.
Eine Antwort schreibe ich nur um zu vermeiden, daß andere Leser
womöglich noch glauben wa du geschrieben hast. Wie schon erwähnt,
dagegen hilft es wenn mann das Buch selbst liest und nicht etwa
verkürzten, sinnverfälschenden Auszügen oder Falschinterpretationen
im Internet glauben schenkt!
Laux schreibt allgemein von FK-Objektiven, nicht speziell von FK2 oder FK3.
Nein, Laux schreibt zum FK3. Steht drüber, wird im Text erwähnt.
Zum FK-Zweilinser schreibt Laux auf Seite 42 oben:
"Ein Fluorphosphatglas-Objektiv ist als zweilinsiges Objektiv realisierbar,
doch eine hohe Bildgüte und hohen Bildkontrast erreicht erst
der FK-Kompaktdreilinser. Alle Nachteile eines AS oder AP-Objektives
wie die 4 Glas-Luft-Flächen und der Luftspalt kommen zum tragen.
Öffnungsvfehler und Koma sind voll auskorrigiert, eine Retusche
wie beim AS ist nicht erforderlich. Auch die höheren Brechkräfte
im Vergleich zum Dreilinser machen sich in einem stärkeren Gaußfehler
bemerkbar. Der Zweilinser ist bezüglich des Bildkontrastes
und seiner Abbildungsleistung dem Dreilinser immer unterlegen.
Hierbei spielt in zunehmendem Maß die Entwicklungs- und Fertigungsgüte
eine tragende Rolle. So muß die schwankende Qualität der optischen
Gläser für jede Charge in der Rechnung kompensiert werden."
Zum Vergleich von FK-Zweilinser und Fluoritkristall-Zweilinser
verweise ich auf die Diagramme und Spots zu beiden Typen auf
Seite 42 (FK) und Seite 50 (Fuorit).
Der Vergleich zeigt, daß der Fluorit etwas besser Aberrationskurven
und Spots zeigt. Es sind jeweils 100mm f/10 Objektive.
Ein FK-Dreilinser oder Fluoritkristall-Dreilinser kann aber
noch bessere Spots als der Fluoritkristall-Zweilinser zeigen.
Nicht unerwähnt bleiben soll das problematischere thermische Verhalten
des Fluoritkristalls, welches in einem Zweilinser stärker als
in einem ölgefügten Dreilinser zum tragen kommen kann.
Laux schreibt eindeutig „der Farblängsfehler eines FK2- und FK3 – Systems ist gleichwertig“ .
Nein, das schreibt der Laux nicht! Der schreibt, wie ich es schon
angemerkt habe, daß der Farblängsfehler nur dann gleich ist,
wenn Zwei- und Drei-Linser aus jeweils 2 Glassorten bestehen.
Wenn der Dreilinser aus 3 Glassorten aufgebaut wird, dann hat
er einen erkennbar geringeren Farblängsfehler.
Das zeigen dir auch die Aberrations-Kurven die für sowohl für
den Zweilinser als auch für den Dreilinser angegeben sind (Achse).
Man muß sich diese Kurven nur mal anschauen
CS,Karsten