WTF: WunderTüten-Fetisch oder Variationen an Beroflex

Scheint ja ganz einfach zu sein :LOL:
beroflex.jpg
 
... also ich habe damals die Adaption mit der APM Deluxe 2"/1,25" Klemme realisiert,
die hat vom Gewinde bis zum Rand der 1,25" Klemmung knapp 40mm.

Da kam dann ein T2 Zenitspiegel von Baader rein und so hatte ich überhaupt kein
Problem in den Fokus zu kommen,

Gruß Tom
 
Ich verweise auch mal auf meinen Beitrag #2 zu Anfang dieses langen Beitrags, insbesondere Bilder 2 und 4, die Abbildungen der grünen WT mit dem 1,25" Spiegel und mit dem Baader T2 Spiegel. Auch bei mir ist der benötigte Tubus kürzer als bei @Melkus ...
Probiere es bitte nochmal mit einem kürzeren Tubusstück und vor allem auch bei einem weit entfernten Objekt...mindestens 300 Meter, besser mehr.
Achso, nur zur Sicherheit...die hintere Linse (Zerstreuungslinse) ist eingebaut und richtig herum? Das Linsenpaket muss bei abgenommenen Leertubus nach hinten herausstehen, siehe dazu auch meinen Beitrag #1 Bild 3 oder den Beitrag #31 von Mark.

Viele Grüße Kay
 
Ich kann ja auch nicht ausschließen, dass im Beroflex alles noch so ist, wie es sein soll..

Wenn ich das Okular ca 1.5mm heraus ziehe, ist - bei Unendlich-Fokusierung am Objektivring - alles schön scharf.
Gerade hinter dem Haus: Jupiter mit 3 klaren Monden und einem weiteren diffusen (zu nah am Planeten) - finde ich recht gut für die kleine Bastelbude...

Ich werd mal noch bisserl weiter forschen, evtl das Beroflex mal zerlegen oder ein Zenitprisma probieren, anderes Okular etc und sehen was noch dabei rum kommt :sneaky:
 
Ich verweise auch mal auf meinen Beitrag #2 zu Anfang dieses langen Beitrags, insbesondere Bilder 2 und 4, die Abbildungen der grünen WT mit dem 1,25" Spiegel und mit dem Baader T2 Spiegel. Auch bei mir ist der benötigte Tubus kürzer als bei @Melkus ...
Probiere es bitte nochmal mit einem kürzeren Tubusstück und vor allem auch bei einem weit entfernten Objekt...mindestens 300 Meter, besser mehr.
Achso, nur zur Sicherheit...die hintere Linse (Zerstreuungslinse) ist eingebaut und richtig herum? Das Linsenpaket muss bei abgenommenen Leertubus nach hinten herausstehen, siehe dazu auch meinen Beitrag #1 Bild 3 oder den Beitrag #31 von Mark.

Viele Grüße Kay
Hallo Kay,

jeh kürzer der Adapterring umso weiter raus muss ich mit dem Okular.
Ab Adapter Länge 40mm nützt dann auch heraus ziehen des Okulars nichts mehr.
Ich vermute, das die optimal eLänge akktuell ca 37mm wäre, aber das Material dafür habe ich nicht.

Ich teste abends jede Änderung am Planeten, tagsüber an einer bewaldeten Hügelkette in ca 3 - 4 KM Entfernung.

Das hintere Linsenpaket steht nach hinten raus, sonst hätte ich gar keinen AdapterRing benötigt.
 
Ich kann ja auch nicht ausschließen, dass im Beroflex alles noch so ist, wie es sein soll..

Wenn ich das Okular ca 1.5mm heraus ziehe, ist - bei Unendlich-Fokusierung am Objektivring - alles schön scharf.
Gerade hinter dem Haus: Jupiter mit 3 klaren Monden und einem weiteren diffusen (zu nah am Planeten) - finde ich recht gut für die kleine Bastelbude...

Ich werd mal noch bisserl weiter forschen, evtl das Beroflex mal zerlegen oder ein Zenitprisma probieren, anderes Okular etc und sehen was noch dabei rum kommt :sneaky:
Hmmm...dann vielleicht als erstes mal den Originalzustand (also mit Orogonal-Leertubus) wieder herstellen und einfach mal als Fotoobjektiv testen. Dann sollte sich sofort zeigen, ob die Linsen alle richtig und in richtiger Position sind. Denn als Objektiv sollte auch die Skala am Objektiv sinnvolle Werte anzeigen.

Viele Grüße Kay
 
Hallo Herbert, ich kann Dir nicht konkret beantworten, ob die Wundertüte auch zum Guiding nutzbar ist. Das Beroflex funktioniert aber wie ein normales Teleskop, hat allerdings ein Öffnungsverhältnis f:8 und könnte eventuell etwas lichtschwach sein. Ansonsten würde ich einfach mal probieren.
Eine zweite Hürde könnte die Fokussierung sein. Ich würde zum Guiden die Objektivfokussierung (also den vorderen Objektivtubus) ganz zusammendrehen, also auf mechanischen Unendlich-Anschlag drehen und da ggf. sogar mit Klebeband gegen verdrehen fixieren. Die eigentliche Fokussierung des Beroflex zum Guiden würde ich dann mit einem hinten angebrachten Helikal-Fokussierers oder eines fixierbaren Variablen T2-Rings von Baader machen. Das macht die Fokuseinstellung maximal feinfühlig und, wenn Fokus gefunden, stabil. Außerdem kann, wenn der vordere Objektivteil ganz eingefahren und fixiert ist, kein Verkippen der optischen Komponenten stattfinden, was ggf. (ist aber nur Vermutung) beim Guiden zu leichtem Objektversatz auf dem Chip führen kann und deshalb ggf. Fehlkorrekturen verursacht (shiften des Bildes durch verkippen).

Das wären so meine Gedanken dazu...keine Ahnung, ob das hilfreich oder sinnfrei ist, gerne nehme ich Kritik an und auf :)

Viele Grüße Kay
 
Hallo. Danke für die Antworten. Ich werd mal sehen, wann ich dass testen kann. Bis jetzt brauchte ich kein Guiding für meine Montierung, aber für meine große AVX wird es nötig sein, allerdings erst wenn ich einen neuen Tubus habe. CS Herby
 
Ich kann ja auch nicht ausschließen, dass im Beroflex alles noch so ist, wie es sein soll..

Wenn ich das Okular ca 1.5mm heraus ziehe, ist - bei Unendlich-Fokusierung am Objektivring - alles schön scharf.
Gerade hinter dem Haus: Jupiter mit 3 klaren Monden und einem weiteren diffusen (zu nah am Planeten) - finde ich recht gut für die kleine Bastelbude...

Ich werd mal noch bisserl weiter forschen, evtl das Beroflex mal zerlegen oder ein Zenitprisma probieren, anderes Okular etc und sehen was noch dabei rum kommt :sneaky:
Hallo @Melkus, bist Du ein wenig weiter gekommen? Du hast ja geschrieben, dass Du das Okular bei Unendlich-Fokussierung am Objektivring um ca. 1,5mm aus der Okularsteckhülse ziehen musst, um ein scharfes Bild zu bekommen. Du müsstest jetzt eigentlich nur noch das Okular wieder ganz in die Steckhülse einstecken (Okular bis zum Anschlag) und dann den Objektivring vorne am Objektiv entsprechend der Entfernungsskala in Richtung Nahbereich drehen (wahrscheinlich aber nicht sehr viel, also behutsam fokussieren), dann solltest Du wieder ein scharfes Bild erhalten.
Ich würde mich freuen, wenn Du uns auf dem aktuellen Stand halten würdest. Solltest Du weiterhin Probleme haben, so kann ich Dir anbieten, dass ich mich Deiner Wundertüte mal annehme. Es würde Dich nur das Hin- und Rückporto kosten, nichts weiter. Dann hätten wir auf jeden Fall Klarheit.
Überleg's Dir einfach und sag bei Bedarf Bescheid,
viele Grüße Kay
 
Hallo Kay,
ja, so ist es auch - wenn ich am Objektiv von Unendlich rückwärts drehe dann kann ich das Okular wieder einschieben und das Bidl wird scharf.
Ich hab das Beroflex heute mal zerlegt - ist ja nicht viel drinn :-) vordere und hintere Linsengruppe sitzen fest und sind genau da wo sie mal eingeklebt wurden...
Die Verstellung läuft tadellos von Anschlag zu Anschlag und auch der Blendenring funktioniert tadellos.
Ich weiss nicht, warum meins einen längeren Abstand braucht um zu fokusieren und warum es bei Unendlich nicht mehr mit der selben Okularposition scharfstellt - ich nehm das jetzt einfach mal so hin und widme mich der nächsten Stufe: Montage auf einer EQ1 :cool:
 
Hallo Melkus,

Ich steh immer noch auf dem Schlauch. Hast du mit deinem Beroflex schon mal Sterne beobachtet? Wenn ja, konntest du sie scharf sehen und fokusieren? Wenn auch hier die Antwort ja ist, hat dein Beroflex kein Problem. Alles ist gut.

VG Mark
 
Genau so soll es sein. Die Unendlich-Skala am Objektiv gilt ja nur für die Verwendung als Fotoobjektiv. Von der musst Du Dich freimachen, wenn Du das Beroflex jetzt als Teleskop verwendest...
Dann sehe ich erstmal keinen weiteren Handlungsbedarf, es scheint zu funktionieren...wie gesagt, vergiss die Skala auf dem Objektiv, die zeigt bei meiner Konstellation auch beim Fokussieren auf Unendlich irgendeinen Wert an, ich meine so um 50 Meter und der vordere Objektivteil, mit dem fokussiert wird, ist auch nicht an irgendeinem End-Anschlag.
Viele Grüße Kay
 
Hallo Melkus,

Ich steh immer noch auf dem Schlauch. Hast du mit deinem Beroflex schon mal Sterne beobachtet? Wenn ja, konntest du sie scharf sehen und fokusieren? Wenn auch hier die Antwort ja ist, hat dein Beroflex kein Problem. Alles ist gut.

VG Mark
Ja, konnte ich - ganz gut sogar.
Die beiden Linsengruppen im Beroflex so weit wie möglich zusammen gefahren und das Okular ca 1.5mm aus dem Okulareinschub heraus gezogen und ich hatte ein schönes scharfes, klares und erstaunlich helles Bild.
 
Genau so soll es sein. Die Unendlich-Skala am Objektiv gilt ja nur für die Verwendung als Fotoobjektiv. Von der musst Du Dich freimachen, wenn Du das Beroflex jetzt als Teleskop verwendest...
Dann sehe ich erstmal keinen weiteren Handlungsbedarf, es scheint zu funktionieren...wie gesagt, vergiss die Skala auf dem Objektiv, die zeigt bei meiner Konstellation auch beim Fokussieren auf Unendlich irgendeinen Wert an, ich meine so um 50 Meter und der vordere Objektivteil, mit dem fokussiert wird, ist auch nicht an irgendeinem End-Anschlag.
Viele Grüße Kay
Jetzt bin ich verwirrt :geek:

Beim Foto ist ja die Filmebene fix - Film, CCD, CMOS, Spiegel whatsorever bewegen sich ja nicht.
Die Fokusierung am Objektiv legt die Schärfenebene fest.

Wenn ich jetzt die Filmebene duch ein Okular ersetze - das i d R auch fix ist - legt doch der ABstand zwischen den Linsengruppen des Objektivs immer noch die Schärfenebene fest.

Wo ist denn da mein Denkfehler?
 
Nun, ich versteh auch nicht mehr ganz. Beim Beroflex als Teleskop stecke ich ganz normal mein Okukar in die Hülse am Spiegel und dreh so am Tubus bis das Bild scharf ist.

VG Mark
 
...und das korrigiert man, indem man am Okularauszug dreht?
Das Okular bestimmt die Vergrößerung. Um scharf zu stellen "dreht" man am Okularauszug (schiebt ihn rein oder mehr raus...bis das Bild scharf ist). Beim Beroflex dreht man dazu am Tubus bis das Bild scharf ist...

Oder reden wir die ganze Zeit aneinander vorbei und ein größeres Missverständnis liegt vor (bei mir?)...

VG Mark
 
Erstmal möchte ich euch allen für den ganzen INput danken :y:

Offensichtlich kann man unterschiedlich an die Sache heran gehen und möglicherweise führen hier auch mehrere Straßen nach Rom - das soll es schon gegeben haben :geek:

Ich hoffe am Wochenende wieder etwas Zeit zum basteln und ausprobieren zu finden - und vor allem auch mal wieder zum abendlichen Blick turch die Tüte.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es sich weiter entwickelt
 
Jetzt mal auf EQ1 - da macht diese Montierung möglicherweise zum ersten Mal so etwas wie Sinn
:giggle:
Das künstlerisch ausgestaltete Gegengewicht bitte nicht beachten - das ist nur für die Dauer, die solche provisorischen Lösungen in aller Regel haben :LOL:
Beroflex2.jpg
 
Dieses Wochenende bin ich wieder ein wenig zum ausprobieren und spechteln gekommen - ich bleibe auf jeden Fall bei der längeren Adapterhülse bzw dem ausgezogenen Okular und dem engsten Abstand zwischen den Linsengruppen im Objektiv.
Die Abbildung ist damit etwas besser als mit kurzem Okular-Abstand und größerer Distanz im Objektiv.
 
Hallo Melkus, das werde ich mir auch mal anschauen und probieren, ob ich einen Unterschied in der Abbildung bei verschiedenen Abständen zwischen Frontobjektiv und Zerstreuungsglied erkennen kann. Ein interessanter Einwand...viele Dank für den Tipp. Würde ja auch Sinn machen, dass ein Teleobjektiv seine beste Abbildung ehr im Fernbereich liefert. Dann bietet es sich um so mehr an, den hinteren Leertubus (hinter dem Zerstreuungsglied und vor dem Spiegel) zum Teil noch durch eine Fokussierschnecke zu ersetzen.

Viele Grüße Kay
 
Keine Welten liegen nicht dazwischen - gerade wahrnehmbar würde ich sagen.
Vom logischen Standpunkt aus macht es jedenfalls so herum auch mehr Sinn...

Viele Wege führen nach Rom.
 
Zurück
Oben