ZWO auf der NAEF Exhibition in NY

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Werde sie morgen wegen der DUO nerven, habe das Gefühl, dass es ansonsten dieses Jahr eng wird.
Auf die AM3 hätte ich wahrscheinlich noch lange gewartet, hätte ich nicht angeklopft.

Danke für den simplen Denkanstoß. Bin eigentlich kein Typ der hinterherhakt, aber offensichtlich war das wohl nötig.
Auf meine Anfrage an den ZWO Support, kam erst einmal eine Rückmeldung vom ZWO Support USA, dass die Anfrage an INFO@zwo.... weitergeleitet wird.
Dienstag Nacht dann eine FedEX Tracking Nummer von der Zwo Info: Aufkleber erstellt 25.9 22:30! Ja Prima, ich dachte bisher wirklich das sei eine deutsche Ver[zensiert]rungsmasche...
Da ZWO aktuell für den 26.9 ein temporären Versandstop ausschreibt, habe ich erneut angefragt ob der Versand denn dann am 27.9 wieder aufgenommen wird.
ZWO USA schrieb dann relativ schnell zurück, dass ich vor dem 9.10 nicht mit der Abholung der Ware rechnen sollte. Darüberhinaus ist dem Mitarbeiter noch aufgefallen, dass ich eine ".de Emailadresse" verwende und bei der Trackingnummer aber ein französischer Zielort hinterlegt sei.

Das ich als ZWO Fanboy jetzt nicht maximal angefressen, sondern doppelt maximal angefressen bin, dürfte offensichtlich sein...
Was mich noch viel mehr aufregt ist die Tatsache, dass ich den ganzen roten Stuff boykottieren möchte und weiß das ich das nicht schaffen kann :cautious:
 
Da ZWO aktuell für den 26.9 ein temporären Versandstop ausschreibt, habe ich erneut angefragt ob der Versand denn dann am 27.9 wieder aufgenommen wird.
ZWO USA schrieb dann relativ schnell zurück, dass ich vor dem 9.10 nicht mit der Abholung der Ware rechnen sollte.
Das ist ganz normal, denn jetzt ist erstmal Mondfest und dann der Chinesische Nationalfeierttag, d.h. bis Ende nächster Woche geht bei den meisten Firmen in China gar nichts. Ist nichts ZWO-spezifisches. An den "grossen" Feiertagen (das betrifft auch Chinese New Year) ist in China so ziemlich alles geschlossen.
 
Ich habe heute von FedEx die Benachrichtigung bekommen, dass sie das Paket ab heute haben. Etikett wurde ebenfalls am 25.09. erstellt. Voraussichtliche Zustellung 5.10.23. Paket wiegt 4.5kg, vermutlich Seestar, die DUO wäre mir deutlich lieber.
 
Mein 2. Seestar (14.4. geordert) kam heute an.

Nachdem Station-Mode auf dem ersten seit Gestern schon im praktischen Einsatz auf 10m Entfernung stabil lief (2,4 GHz) bin ich nun dabei den zweiten so einzurichten, dass jedem ein eigenes Tablet zugeordnet werden kann. So wie es scheint, will er je Seestar für das Me/Near Account eine eigene Emailadresse - und selbst dann lande ich immmer noch in Peking ... :mad:

Alles wohl nur eine Frage der Zeit.

Gruß,
Peter
 
Unser Seestar ist soeben eingetrudelt. Haben per Papal die geforderten EUR 27,44 an Fedex gezahlt (Zölle, Steuern und Gebühren). Evt. kommt nun noch was für die Auslieferung obendrauf? Pünktlich zum Eintreffen wird es hier ab heute Abend wolkig _affeaugen::LOL:

CS Jojo
 
Unser Seestar ist soeben eingetrudelt. Haben per Papal die geforderten EUR 27,44 an Fedex gezahlt (Zölle, Steuern und Gebühren). Evt. kommt nun noch was für die Auslieferung obendrauf? Pünktlich zum Eintreffen wird es hier ab heute Abend wolkig _affeaugen::LOL:

CS Jojo
Das ist preiswert ;). Bei allen anderen, die ich kenne, waren es ca. 60€... Ich habe meine Rechnung eine Woche später erhalten.
 
Erster Test im Scenery Modus verlief prima, der Autofocus ist'ne Wucht. Firmware ist die Version 1.55. Wir nutzen ein Samsung Android Handy zum steuern. App Version ist die 1.7.1. Unter "Reccomend" unten auf der Startscreen wird "No Internet" angezeigt. Das macht uns etwas Bauchschmerzen, denn so sind vermutlich keine Firmwareupdates möglich. Auf dem Samsung sind BT, WLAN und mobile Daten aktiv.

CS Jojo
 
Versuche mal:
- im Smartphone unter Verbindungen / Datennutzung -> sind dort "Mobile daten" aktiv? ("über dein mobiles Netz auf das Internet zugreifen")
- APP Update auf 1.8.0 -> Download | ZWO (per APK Download, im Smartphone muß der Download aus anderen Quellen freigeschaltet sein)
- dann SESTAR einschalten, mit Smartphone connecten, auf das Seestar klicken und dort auf Firmware gehen. Dort müßte der Download der neuen FW angeboten werden

Grüße
Hartmut
 
Für iOS gibts für Beta-Tester die APP 1.9.0.
In den Seestar Facebook Gruppen gibts ein offizielles Statement dazu.
Man kann sich als Beta-Tester anmelden und braucht dazu die iOS APP "TestFlight".

Grüße
Hartmut

- Added Time-lapse feature in Solar Mode
- Added stack failure alert for image enhancing
Optimizations
- Optimized text and UI
- Fixed known bugs
 
Mein Seestar ist nun auch da. Hier ist das First Light. Für den Preis passt es. Die Wermutstropfen sind der deutliche Astigmstismus, der verkippte Sensor, die 30% Zeitverlust pro Bild und das nicht so gute Tracking, das weitere 20% Ausschuss produzierte. Aus 3h Belichtung wurden so nur 1.5h - das ist schade. Dafür ist die Software stabil.

Ghost S50.jpeg
 
Was sehen wir da ? ;)
 
Hallo Sternenfreunde,

ich finde es schon fast bedenklich...

Mithilfe von KI/AI werden mit dem Seestar nun die Messier- und sonstige helle Objekte kurz und in industrieller Weise abgelichtet (abgefertigt), weil es so einfach ist...

Gerne können auch einmal 10-Stunden-Belichtungen erfolgen, um ein atemberaubendes Bild zu präsentieren. Oder auf ein fernes Objekt zu halten, das die Forenmitglieder noch nicht kannten...

Das ist konstruktiv gemeint, diese Belichtungsart ist ja schliesslich durchaus bemerkenswert gut...

Viele Grüsse

Markus
 
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Hallo Sternenfreunde,

ich finde es schon fast bedenklich...

Mithilfe von KI/AI werden mit dem Seestar nun die Messier- und sonstige helle Objekte kurz und in industrieller Weise abgelichtet (abgefertigt), weil es so einfach ist...

Gerne können auch einmal 10-Stunden-Belichtungen erfolgen, um ein atemberaubendes Bild zu präsentieren. Oder auf ein fernes Objekt zu halten, das die Forenmitglieder noch nicht kannten...

Das ist konstruktiv gemeint, diese Belichtungsart ist ja schliesslich durchaus bemerkenswert gut...

Viele Grüsse

Markus
Momentan beisst sich die KI an den optischen Defekten allerdings noch die Zähne aus. Man ist auf 10s-Belichtungen festgelegt und hat durch die Mechanik auch dabei noch ca. 20% Ausschuss. 10h Belichtungszeit brauchen also 4 komplette Nächte und produzieren zehntausende an Subs - da brauchen auch schnelle Workstations dann mehrere Tage zum stacken. Durch die kleine Öffnung und den kleinen, kleinpixeligen Sensor ist zusätzlich die Etendue des Systems gering. Da das System die Bildfelddrehung nicht kompensiert (die Montierung ist Alt/AZ), wird das gesamte Bildfeld nochmal kleiner.
Insgesamt ist es momentan also eher ein „Gadget“ als eine ernstzunehmende Alternative zu einem Astrophotographie-System. Auch für Anfänger zum „reinschnuppern“ evtl. eine gute Alternative zu kleiner Montierung und DSLR. Aber ja, man sieht, wo die Reise hingeht.
Ich würde mir auch wünschen, dass ZWO sich endlich an die Open-Source-Lizenzen der Software hält, die sie benutzen.
 
Ich konnte das Seestar wegen dem Wetter vergleichsweise kurz testen. Die Optik finde ich gar nicht so schlecht. Wie zu erwarten gewesen ist die Nachführung nicht wirklich gut, auch schon direkt am Anfang, wird aber später kaum oder nicht kontinuierlich schlechter. Deshalb kann wohl die Nachführung bei so einem Gerät als ausreichend durchgehen. Der angesprochene Zeitverlust wegen dem Stacking ist schmerzhaft, gefühlt geht fast die Hälfte der Zeit dafür flöten, ich hätte es auf 40% geschätzt. Ich war zu so einem Aufnahmegerät eher negativ eingestellt und das hat sich im Großen und Ganzen auch so bestätigt. Liest sich sicher zu negativ und ich bin kritischer eingestellt als die Mehrheit.
 
Ich war zu so einem Aufnahmegerät eher negativ eingestellt und das hat sich im Großen und Ganzen auch so bestätigt. Liest sich sicher zu negativ und ich bin kritischer eingestellt als die Mehrheit.
Natürlich wird das Teil nicht mit einer Technik mithalten, die das fünffache kostet. Aber selbst zum doppelten Preis wird man man selbst zusammengestellten Lösungen vermutlich zu kämpfen haben, solche Ergebnisse hinzubekommen. Bleibt dann halt noch der ganze Software-Kram. Ich kenne zwar die Seestar Software nicht, vermute aber mal, dass sic das sehr eng an ASIAir anlehnt. Und das ist halt schon einfacher zu durchschauen als Sachen wir KStars oder NINA.
 
Die Software ist gegenüber der ASIAir nochmal deutlich abgespeckt, man kann lediglich das Live-Stacking mit 10s-Aufnahmen starten oder beenden und diese 10s-Aufnahmen auch einzeln abspeichern. Ein Autofokus lässt sich nicht automatisiert zwischenschieben - die Fokusdrift war auch in den 2h schon sichtbar.

Für‘s doppelte Budget würde ich für den Einstieg teils vorhandene Ausrüstung nutzen: AZ-GTI equatorial montieren, darauf eine Askar FRA180+EAF oder vorhandene manuelle Linse, als Kamera eine mit IMX485 oder IMX585. 30mm Plastikleitrohr + billige Guiding-Kamera. Zur Steuerung vorhandener Laptop+NINA. Die Ergebnisse sollten besser werden.
 
Ich konnte das Seestar wegen dem Wetter vergleichsweise kurz testen. Die Optik finde ich gar nicht so schlecht. Wie zu erwarten gewesen ist die Nachführung nicht wirklich gut, auch schon direkt am Anfang, wird aber später kaum oder nicht kontinuierlich schlechter. Deshalb kann wohl die Nachführung bei so einem Gerät als ausreichend durchgehen. Der angesprochene Zeitverlust wegen dem Stacking ist schmerzhaft, gefühlt geht fast die Hälfte der Zeit dafür flöten, ich hätte es auf 40% geschätzt. Ich war zu so einem Aufnahmegerät eher negativ eingestellt und das hat sich im Großen und Ganzen auch so bestätigt. Liest sich sicher zu negativ und ich bin kritischer eingestellt als die Mehrheit.
Ich finde das nicht zu negativ. Die Schwachpunkte sind ja nicht zu leugnen. Da muss man sich schon überlegen, wofür man das braucht. Zuallererst ist es mal ein Preis/Leistungs-Wunder. Man kann damit günstig schnelle Erfolge in EAA erzielen. Nicht mehr und nicht weniger. Den wenigsten Menschen, die das Hobby ernsthaft betreiben, wird das als einziges Gerät genügen. Aber so wie viele visuelle Beobachter hin und wieder gern zum Fernglas greifen, kann man mit dem Seestar wunderbar spontan ein paar brauchbare Astrofotos schießen, ohne großen Zeitaufwand und ohne Vorbereitung. Es kann aber kein konventionelles Teleskop ersetzen, finde ich.

LG Olaf
 
Mithilfe von KI/AI werden mit dem Seestar
Ich kann nein Seestar beim besten Willen keine KI entdecken. Das Ding führt nach und macht Bilder, die auf einfache Art und Weise verrechnet werden. Das ist die Arbeit eines dressieren Affen und hat in meinem Augen nichts mit Intelligenz zu tun ob natürlich oder künstlich, quasi ein reiner Automat.

Für 10h Belichtungen ist das System, denke ich, nicht unbedingt gedacht. Eher für den schnellen Blick in die Sterne, abends auf der Terrasse oder im Urlaub. Menschen die mit praktischer Astronomie sonst nichts am Hut haben sind schon von den recht bescheidenen Ergebnissen fasziniert. Und diese Menschen sind wohl auch am ehesten die Zielgruppe des Seestar.
Natürlich kann man damit auch lange draufhalten, ich habe an m27 schon gut drei Stunden zusammen. Aber die Bildfelddrehung in Kombination mit den Hochformat legt einen auf eher 'runde' Objekte fest ;)

Ausschuss hatte ich bisher gar keinen, die Nachführung klappt prima und das ich nur 30 Minuten Stacks mache, die ich hinterher an PC stacke, ist auch das Nachfokussieren kein Problem.

Vielen Grüße
Michel
 
Ich betreibe eigentlich nur "normale" Astrofotografie, hatte mit ASIAir aber natürlich auch Livestacking paar Mal probiert. Hier verliert man nur ordentlich Zeit, wenn viel gedithert wird. Das ist schon sehr auffällig zum Seestar. Vielleich wird beim Seestar mehr Aufwand betrieben, um bspw. Walking Noise zu verhindern :unsure:
 
Nein, ich habe auch nicht geschrieben, dass in dem Seestar KI eingebaut wäre. Die KI benutze ich in der Nachbearbeitung (BlurXTerminator, etc).

Ich hatte auch erst gedacht, dass ich keinen Ausschuss hätte, weil die Exzentrizitätsmessungen relativ konstant waren. Wenn man die Einzelbilder aber wirklich einzeln durchsieht, findet man doch nicht wenige mit Strichspuren - ist ja auch klar bei dem ausgeprägten Backlash in der Nachführung.
 
Ich betreibe eigentlich nur "normale" Astrofotografie, hatte mit ASIAir aber natürlich auch Livestacking paar Mal probiert. Hier verliert man nur ordentlich Zeit, wenn viel gedithert wird. Das ist schon sehr auffällig zum Seestar. Vielleich wird beim Seestar mehr Aufwand betrieben, um bspw. Walking Noise zu verhindern :unsure:
Nein - man kann nur das Livestacking nicht ausschalten. Und der Prozessor ist halt vor Allem stromsparend, so dass es nach jedem Bild fast 5s dauert, bevor das nächste gestartet wird.
Gegen die Walking Noise wird vor Allem hoher Gain eingesetzt, um das Ausleserauschen gering zu halten.
 
Hallo Sternenfreunde,

ich finde es schon fast bedenklich...

Mithilfe von KI/AI werden mit dem Seestar nun die Messier- und sonstige helle Objekte kurz und in industrieller Weise abgelichtet (abgefertigt), weil es so einfach ist...

ich halte diese Einstellung für rückwärtsgewandt und Technologiefeindlich.
Es ist eine Sichtweise der zufolge es möglichst kompliziert und mühselig sein muss und Erleichterungen durch technischen Fortschritt werden abgelehnt.

Es kommt beim Seestar keine KI zum Einsatz!
Der Unterschied zwischen einem Smattleskops wie dem Seestar zur bisherigen EAA oder Astrofotografie Ausrüstung besteht lediglich darin das ein Smartteleskop bereits alles Notwendige in einem Gerät vereint so das kein mühseliger Zusammenbau und einrichten diverser Komponenten notwendig ist.
Ein Smartteleskop ist in der Lage auf Knopfdruck Einsatzbereitschaft herzustellen.
Das ist der ganze Unterschied.

Es befreit den Nutzer also lediglich von mühseligen immer wieder gleichen und damit auf Dauer langweiligen Routinetätigkeiten.
Das Aufnehmen der Bilder und die Bildbearbeitung unterscheidet sich hingegen nicht von bisheriger Ausrüstung.

Man überlässt also lediglich den uninteressanten langweiligen immer wieder gleichen Part der Vorbereitungen dem Smattleskops während der interessante und kreative Teil nach wie vor vom Nutzer erledigt wird,
Entsprechende bedenken das hier eine Ki übernimmt sind daher unsinnig.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
So sehe ich das auch, Gerd. Prinzipiell sind Software und Hardware schon vorhanden, um eine vollständige Automatisierung des mühseligen Aufbaus hinzubekommen. Man muss das "nur noch" integrieren. Das Seestar ist ein erster Schritt, solche vollintegrierten Systeme bezahlbar anzubieten - dass dabei (zunächst) Abstriche in der Hardware gemacht werden, ist ganz natürlich. Weitere Schritte zur vollständigen Automatisierung wären (keine bestimmte Reihenfolge):
1. Eingebauter Bildfeldrotator oder Umstellung auf äquatorialen Aufbau mit automatischer Polausrichtung (Mechanik z. B. bei Avalon, diverse Software verfügbar).
2. Bessere Mechanik, z. B. Strain-Wave-Montierung
3. Guiding für längere Belichtungen
4. Automatische Ausrichtung des Sensors (Motorisierung eines CTU/Octopi, Hocus Focus in NINA)
5. Automatische Kollimation bei Spiegelteleskopen (Motorisierung der Kollimationsschrauben, Messung/Ansteuerung über das System der Skywave-Software)

Prinzipiell führt der Fortschritt aber ja eher zu besserer Software und Elektronik als zu besserer Mechanik - daher wären meine Überlegungen wie folgt:
Auf 1.-3. könnte man verzichten, wenn die nächste Generation von Sensoren mit "Photon-Couting" kommt (die sind für medizinische Röntgenanwendungen schon verfügbar). Man müsste dann halt mit dem durch die Bildfelddrehung entsprechend reduzierten FOV leben. Dann ist die Blende des Teleskops auch nicht mehr so wichtig, da kein Ausleserauschen besteht - dadurch könnte man das Teleskop "langsamer" machen, so dass Mechanik und Optik entspannter werden - Punkt 4 entfällt ebenfalls. Punkt 5 ist halt etwas für den "Spezialbereich" langbrennweitiger Teleskope - eher nichts für portable "Gadgets".
 
Der angesprochene Zeitverlust wegen dem Stacking ist schmerzhaft, gefühlt geht fast die Hälfte der Zeit dafür flöten, ich hätte es auf 40% geschätzt.

So etwas kann man nicht pauschalisieren
Es kann schon sein das einige Aufnahmen aussortiert werden aber das muss nicht sein.
Es gibt genügend Beispiele bei denen nichts aussortiert wurde also auch kein Zeitverlust.

Es ist hier zu beachten das das Seestar „nur“ Positionen bis 85° Höhe anfährt.
Erreicht das Objekt während der Belichtung eine größere Höhe fehlt dann in der Belichtung die Zeit in der es höher als 85° steht.
Das lässt sich ja aber sehr leicht vermeiden in dem Mann nicht zu einer Uhrzeit belichtet zu der das Objekt mehr als 85° Höhe erreicht.
Und die meisten Objekte erreichen diese Höhe ja sowieso niemals so das ich diese kleine Einschränkung für halb so wild halte.

Ich empfehle sich mal die Ergebnisse von Jochen anzuschauen.




Grüße Gerd
 
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