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Ok, was sieht man mit einem 6" Newton, egal ob parallaktisch auf EQ5 oder als Dobson?

Planeten, klar, kein Thema - wenn das Seeing passt. Die Pole, Bänder und etwas von deren Marmorierung bei Jupiter, die Jupitermonde und deren Schatten auf dem Planeten, Saturn mit Ringteilung, Mars mit ein paar Details. Ich finde es immer wieder toll. Deepsky: Vergiss Galaxien, außer Du hast sehr guten Himmel. Andromeda ist ein Fleckchen, M52 ahnt man eher als es zu sehen. Sternhaufen sind sehr schön, der planetarische Nebel M57 auch und im Winter der Orionnebel. Es gibt schon recht viele Objekte und wird nicht langweilig. Im Vergleich zu einem 114/900 begrüßt man bei allen Objekten das Mehr an Licht und doch könnte es gerne noch mehr sein. Darum wird visuell oft 8" empfohlen.

Mit dem Handy gehen Schnappschüsse, wie vom Mond, alles Andere wird nichts. Mit einer billigen Astrokamera gehen Planeten und alles, was kurz belichtet wird und klein ist, denn die Billigen haben nur kleine Sensoren und bei kurzer Belichtung, d.h. Videos, spielt die Genauigkeit der Nachführung keine Rolle. Das ist aber bei einem 114/900 nicht viel anders, nur dass man länger belichten muss und im Forum sieht man, dass auch ein 76 mm Newton von Tschibo schon recht viel liefert, wenn man Geduld hat und das Objekt wie gesagt klein ist. Das Ergebnis hängt hier viel vom Verständnis der Technik und Bildverarbeitung ab. Auch ein Teleobjektiv kann schon reizvolle Bilder machen. In dem Bereich geht mit visuell uninteressanter Technik recht viel.

Schwache Objekte und der Wunsch nach mehr Auflösung, wie bei einer DSLR, brauchen die volle Technikschlacht: Montierung mit Nachführung und Goto (die einfachen Nachführungen sind fotografisch in der Regel problematisch), idealerweise Guider mit Leitrohr.

Fotografisch geht die Montierung mehr ins Geld als das Teleskop: Eine NEQ3 ist was für kleine Teleskope bei nicht all zu viel Brennweite und frisst schon über 500 Euro. Gebraucht wird sie selten angeboten, denn entweder frickeln die Leute sich was Billigeres hin oder nehmen eine EQ5. Eine EQ5 geht realistisch bis 6" Newton, 8" Newton will eigentlich eine EQ6 sehen. Die Neupreise kann man selbst nachsehen, gebraucht kriegt man mit Glück irgendwann eine EQ5 ohne Goto für 150-200 Euro, muss sie aber dann in der Regel warten. Wer mit Arduino und Elektronik vertraut ist und einfache mechanische Arbeiten machen kann, kann die EQ5 für um die 100-150 Euro Materialkosten mit Goto ausstatten - durchaus Arbeit, aber insgesamt die einzige billige Option. Eine EQ6 wird selten gebraucht angeboten und wenn, dann teuer.

Das sind so die Optionen zum Fotografieren mit Teleskop, wenn man als Wiedereinsteiger sagt: Ich will Details und ich will Farbe sehen.

Michael
 
Immer unter der Voraussetzung des nicht ganz so dunkeln Nachthimmel, wie es vielleicht wünschenswert wäre... wie groß sind die Einbußen des 6er gegenüber einem 8er? Vor allem auch, wenn die ich lang/kurzbrennweitigen Okulare nutze?
 
Voraussetzung des nicht ganz so dunkeln Nachthimmel, wie es vielleicht wünschenswert wäre... wie groß sind die Einbußen des 6er gegenüber einem 8er?

Die Antwort lautete:
Aber unter einem Stadthimmel wird mit steigendem Durchmesser auch der Himmel mit heller, also geht Deep Sky da sowieso schwer (außer helle Nebel wie Orion, etc.).

Das war kein Nebensatz, das war die Antwort. Was willst Du mit einer Lichtbombe am Stadthimmel... der 6" büßt hier nichts ein, was die Helligkeit von Planeten und Sternen betrifft. Die Planeten sind hell, die Sterne punktförmig. Nur flächige Objekte wie Nebel profitieren von 8" und die gibts bei hellem Himmel auch nicht mit 12" zu sehen, weil der Himmel, wie ich schrieb, auch heller eingefangen wird und sich der Kontrast zum Nebel dadurch nicht erhöht, indem man ein dickeres Teleskop nimmt. Im Gegenteil. Da sind 6" besser als 8".

lg
Niki
 
Vor allem auch, wenn die ich lang/kurzbrennweitigen Okulare nutze?

Das, was Du meinst, betrifft die sinnvollen Vergößerungsmöglichkeiten. Ein 8" ist heller, da kann man kurzbrennweitigere Okulare (oder eine Barlow-Linse) nehmen, als beim 6", bevor das Bild recht dunkel wird. Also reche Dir mal die maximal sinnvollen Vergrößerungen aus:

6 Zoll Newton
6zoll.jpg


8 Zoll Newton
8zoll.jpg


Bei guten Bedingungen kannst Du Planeten bis 250-fach vergrößern, manchmal auch mehr, meistens eher weniger.

lg
Niki
 
was soll das mit der optimalen Vergrößerung?

Ich persönlich finde am C8 2,5 mm als optimal, 1,5 mm ist noch gut und darunter wirds schon anstrengend...

CS.Oli
 
was soll das mit der optimalen Vergrößerung?

siehe auch:

Bei einer größeren Öffnung kannst Du auch höher vergrößern, um bei gleicher Austrittspupille dieselbe Objekthelligkeit zu erzielen. :)

lg
Niki
 
@Oli

Ich hab nur kurz die beiden Newtons in mein uraltes Excel-Sheet eingetragen (so halbwegs jedenfalls beim 8", da ist der Fangspiegeldurchmesser nirgends angegeben...) - das Sheet rechnet mir dann auch alle Okulare aus...

6zolldata.jpg
8zolldata.jpg


gl
Niki
 
Bei einer größeren Öffnung kannst Du auch höher vergrößern, um bei gleicher Austrittspupille dieselbe Objekthelligkeit zu erzielen. :)

Danke, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen ;) Bin zwar noch in der Astro-Grundschule, aber schon in der 2. Klasse :)

Die Frage war so gemeint: was ist an diesem Wert optimal? Ich kenne eine förderliche Vergrößerung, eine minimale und eine maximale Vergrößerung. Alles hängt ja im Grunde an der AP. Die AP 0,7 mm empfinde ich als die AP bei der ich noch einigermaßen entspannt beobachten kann. Aber optimal ist das nur, wenn man das Optimum als die maximal noch sinnvolle oder noch "gut zu bewältigende" Vergrößerung sieht.

Wer hat also dieses Optimum definiert und mit welchem Hintergedanken?

CS.Oli
 
Danke, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen ;) Bin zwar noch in der Astro-Grundschule, aber schon in der 2. Klasse :)

Deswegen hat mich die Frage auch gewundert. Sie war aber auch nicht besonders präzise... ;)


das meint das Gleiche, wie die optimale. Bei der optimalen V beträgt die AP des Okulars 7mm (oder 6-7) weil sie dann nicht von der dunkeladaptierten Iris (mit eben der gleichen Öffnung) beschnitten wird und somit das gesamte Licht ins Auge kommen kann... blah, etc... weißt Du ja eh (Astro-Grundschule, 1. Klasse). :D:coffee:

lg
Niki
 
Leute, jetzt wird’s kompliziert, vor allem wenn ich auch noch rechnen soll. Ich weiß, dass mir auch das nicht erspart bleiben wird, aber bitte gaaaanz langsam für den Anfang.

Und um die Verwirrung komplett zu machen, wurde nun noch ein Skywatcher 127/1500 an mich herangetragen.
 
Hallo Ulrike,

keine Panik. Das kommt hier in der Anfängerberatung öfter vor. Die Diskussions schießt da ab und zu ins Kraut und am Threadstarter vorbei. Am besten ignorierst Du die Posts, die nicht direkt an Dich addressiert sind.
"Wer sich in eine Beratung begibt, kommt darin um!" :)

*entfernt*
 

Jepp. Ich klink mich wieder aus, das, was ich dazu beitragen wollte, hab ich gesagt. :)
Man muss sich selbst ein wenig einarbeiten und einlesen, und das braucht halt Zeit...

Und um die Verwirrung komplett zu machen, wurde nun noch ein Skywatcher 127/1500 an mich herangetragen.

Ja. Der hat halt 1500 Brennweite, ein engeres Gesichtsfeld und ist wesentlich dunkler als ein Newton, für Fotografie nur mit Planetenkamera zu gebrauchen, etc. - siehe mal unter --> Öffnungsverhältnis. Aber ich kann jetzt keinen Grundkurs über alle Themen der Sternguckerei geben, das sprengt den Rahmen und meine Möglichkeiten. Du hast bereits viele gute Tipps hier erhalten. Entscheiden musst Du selbst, und die Grundlagen durchzugehen ist uns allen nicht erspart geblieben. :eek::p

Bin aber neugierig, was es letztlich werden wird!
Auf jeden Fall viel Spaß mit Deinem "Neuen", wenn Du zugeschlagen hast! :):y:

lg
Niki
 
Ich kann dich Ulrike nur zu gut verstehen was den Dobson angeht!
Ich konnte mich auch nie durchringen trotz aller Empfehlungen mit diesen anzufangen.
Ich hab dann vor ca 9 Jahren mit einem 8" F/5 Newton auf einen Skywatcher EQ5 Clon angefangen.
Wurde mit besserer Tragkraft angepriesen (13kg) was dann aber nur für Planetenfotografie ausreichend war mit entsprechender Brennweitenverlängerung.
Für Deep Sky nicht zu gebrauchen.
Hab den Newton auch für Visuell genutzt mit einigen Okularen der Nagler Reihe. Die haben gut abgebildet im Vergleich zu den günstigen aber irgendwie war ich auch nicht zufrieden damit. Muss dazu sagen meine Ansprüche an mich selber sind sehr hoch, was dazu geführt hat das alles dann ca 5 Jahre in der Ecke stand.
Vor 3 Jahren konnte ich aber nicht widerstehen mich dem Hobby wieder zu widmen.
Da war dann guter Rat teuer. Ich wollte Fotografieren, aber da gibt es so viele Dinge die beachtet werden wollen das ich mich mal ca einige Monate damit befasst habe alles darüber was halt geht zu erfahren.

Ich hab mir auch 100 wenn nicht 1000 Bilder angeschaut um ein Verständnis dafür zu entwickeln was mit welcher Ausrüstung zu machen ist und dabei auch praktikabel ist.

Ich hab dann für mich die Entscheidung getroffen ich muss sparen! Wollte wie der ein oder andere mir empfohlen hat, nicht einen Zwischenschritt machen der ja auch wieder Geld kostet. Denn ich wusste durch meine Recherche was ich wollte. Somit müsste ich den Zwischenschritt wieder verkaufen und hätte das Geld gut für meine Finale Ausrüstung nehmen können.

Ich kann dir nur zwingend raten. Spare nicht bei der Montierung!
Die muss stabil sein. 8" würde ich nicht bei einen EQ5 einsetzen. Den du brauchst noch einige andere Teile welche da drauf müssen. Die wäre zu schnell überladen.
Aber 8" ist schon eine gute Wahl meiner Meinung . Aber nur auf EQ6 bzw AZ EQ6. Aber das hat ja ein Vorredner schon geschrieben. Da sind wir schnell mal bei knapp 3000€ wenn neu. Geht natürlich auch 6". Ist für die Fotografie schon sehr gut geeignet.

Aber mal eine ganz andere Richtung. Hast dir schon mal Gedanken über ein Linsenteleskop gemacht. Sind zwar etwas teurer was Öffnung im Gegensatz zum Newton angeht. Dafür tut es aber auch eine Eq5 mal schnell und du kannst bei der Montierung ein bisschen weniger ausgeben.
Die kannst sehr gut für Visuell einsetzen und auch für Deep Sky Fotografie wenn du die Brennweite im Vorfeld gut bestimmst. Hast nebenbei den Günstigen Einblick und auch für die Fotografie den günstigen Hebel der auf den Okularauszug wirkt, was nicht zu vernachlässigen ist.

Noch dazu sind die handlicher als Newtons. Auch wenn ich selber kein Linsenteleskop besitze. Ich hab nur einen Newton aber es wird irgendwann ein zweiter folgen.

Ich hab so angefangen das ich wie oben schon geschrieben mir eine Vielzahl von Fotos angesehen hab, damit ich mal wusste was mit welcher Gerätschaft geht.
Sehr gut geht das auf Astrobin, den da sind zu 85% auch die Gerätschaften mit angeführt, mit welcher Ausrüstung das jeweilige Foto gemacht wurde.
Hat mir zumindest sehr geholfen um meine Finale Ausrüstung zu finden. Auch wenn ich dafür über 2 Jahre gespart habe.
Für mich hat es sich gelohnt. Bin sehr zufrieden damit.

Vielleicht hilft dir das ja weiter ein wenig.

Lg. Michael
 
Immer unter der Voraussetzung des nicht ganz so dunkeln Nachthimmel, wie es vielleicht wünschenswert wäre... wie groß sind die Einbußen des 6er gegenüber einem 8er? Vor allem auch, wenn die ich lang/kurzbrennweitigen Okulare nutze?

Hi Ulrike
der helle Nachthimmel Frankfurts hat mit der Wahl der Öffnung an sich nichts zu tun.
Mehr Öffnung sammelt mehr Licht und erhöht somit die dem Auge zur Verfügung gestellte Lichtmenge. Mehr Lichtmenge heißt mehr Kontrast und ggf mehr Farbe.
Es gibt rein aus der Himmelshelligkeit abgeleitet keinen Grund auf Öffnung zu verzichten.

Was viel mehr eine Rolle spielen kann ist Seeing, weil das eine Frage der Auflösung ist und Auflösung unmittelbar mit der Öffnung zu tun hat. Weniger wirst Du aber auch hier mit mehr Öffnung nicht sehen (Extremnächte mit extrem viel Seeing mal außen vor).
Im Extremfall kann es sogar so sein, dass Du im größeren Teleskop weniger hoch vergrößern kannst und doch mehr siehst, weil der Kontrast durch das mehr an Licht so viel höher ist.

Aber ganz viel mehr Seherlebnis bringt ein dunkler Himmel. Ein 6 er im tiefen Taunus zeigt mehr als der 8er in FFM - mit allergrößter Wahrscheinlichkeit und gleiche Güte unterstellt.
All diese Zusammenhänge sind für die Auswahl wichtig und am Ende nur von Dir zu entscheiden.
CS
 
@Demokrat Danke für die Hilfe; ich sag auf jeden Fall Bescheid, wenn ich meine Entscheidung getroffen habe.

@TjMike Linse... klar, ich bin ja für alles offen. Hab mal ein wenig mit dem ED80 APO 80/600 geliebäugelt. Der ist zwar ein paar Euro teurer als der Newton, aber wenn's dann später eine günstigere Montierung tut, wäre damit schon was gewonnen. Nur: wie sieht es mit DS (visuell) mit dem APO aus? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die eher auf Planeten ausgelegt. Aber vielleicht lässt sich da ja auch einiges mit Okularen gewinnen. Was denkt ihr darüber?

Danke übrigens für den Tipp mit Astrobin. Da werde ich auch mal länger stöbern.

Daher war ich tendentiell auch beim 6er Newton. Nun habe ich aber gelesen (ich war auf so vielen Seiten in der Zwischenzeit, dass ich den Überblick verloren habe), dass die sich nur bedingt zur Fotographie eignen.

Wobei meine Ansprüche am Anfang auch nich sehr hoch sind. Ich möchte natürlich sehen, dh die Planeten. Jupiter mit Wolkenbändern und den Saturn mit Ringen (ggf auch deren Teilung). Der Mond (aber der ist nun nicht allzu schwer^^). DS: Größere planetare Nebel & Galaxien (Orion, Andromeda usw). Außerdem möchte ich mir dein Einstieg in die Fotographie offen halten. Ggf am Anfang ganz langsam - Kamera kaufen, auf den Nachthimmel halten. Vielleicht kann man ja auch die Kamera zunächst mit der EQ5 verbinden, bevor man Teleskop hinzunimmt. Wenn's mir ncht gefällt, bleibt es dann eben beim visuellen Beobachten.

Ich habe zwischenzeitlich schon Kontakt zum Verein in Bad Homburg aufgenommen und hoffe natürlich nicht nur auf Tipps, sondern auch auf schöne gemeinsame Beobachtungen. Ich war sowieso immer eher der Typ Learning by Doing.
 
Hi,

es ist doch ganz einfach. ;)

Für visuelles DS ist das wichtigste Öffnung.
Für Astrophotographie zählt als erstes die Stabilität der Montierung und automatische Nachführbarkeit.

Für beides gilt aber eigentlich umso grössere Öffnung umso besser (warum benutzen wohl die Profis so Riesenteleskope?).

Mit größerer Öffnung wird aber Astrophotographie immer schwieriger (teuerer), da das Teleskop immer schwerer und grösser wird und die Montierung überproportional auch.

Bei visuellem DS sollte man beim heutigen Angebot eigentlich nicht unter 8Zoll (Dobson) gehen.
Bei Astrophotograpie wird es schwieriger etwas als Minimum zu empfehlen, da die Kombinationen aus Montierung und Teleskop und ihre spezifischen Vorteile komplexer werden.
Aber vielleicht doch eine Empfehlung: Montierung ab EQ-5/6 mit irgendeinem Rohr. ;)

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Daher war ich tendentiell auch beim 6er Newton. Nun habe ich aber gelesen (ich war auf so vielen Seiten in der Zwischenzeit, dass ich den Überblick verloren habe), dass die sich nur bedingt zur Fotographie eignen.
Kommt ganz auf die Objekte an und wie du die Kombi Sensor und Teleskop einsetzt.
Aber schau mal auf Astrobin rein. Gib in die Suche 6" Newton ein....da werden dir alle Fotos raus geworfen und so kannst du dir schon mal ein Bild machen was damit alles geht oder auch nicht.
Das gleiche kannst mit allen anderen Optiken auch machen. So hab ich mir einen Überblick verschafft und danach meine Entscheidung getroffen was ich möchte. Ich hab es nicht bereut.
 
Bevor ich es vergesse.
Ich hab gester erst gesehen das hier im Forum eine EQ6 zum verkauf steht.
Vielleicht kommst du da zu einer günstigen EQ6.
Eq6
 
Lieber eine EQ5 mit „irgendeinem Rohr“ - für den Anfang. Bei Astrobin bin ich dran, aber die Bilder sehen ja alle fantastisch aus. Aber damit wir uns nicht falsch verstehen – die EQ5 reicht schon für den 6er Newton?
 
Und noch ne Frage: wenn ich die Montierung erst später dazu kaufen möchte, auf was setze ich den Newton bis dahin?
 
auf eine Rockerbox ;) oder freihand halten :unsure:

CS.Oli
 
@TjMike Welches Rohr hast du dir gekauft?
 
Ein kleines gelbes von Takahashi 130 (darum hab ich auch erwähnt mit langen sparen). Ich fang mit kurzer Brennweite an um dann auf ein 10" f/5-6 zu gehen damit ich die großen Gesichtsfelder die ich mit diesem Tak aufnehme ( Objekte teilweise sehr klein) mit dem f5-6 durch die größere Brennweite größer darstellen kann und mit mehr Auflösung.
Stellarium sagt dir glaube ich was oder. Da kannst die verschiedenen Sensorgrößen der unterschiedlichsten Kameras eingeben und die diversen Brennweiten der Teleskope. Da sieht man was man auf welchen Sensor wie groß abbilden kann.
War auch eine Entscheidungshilfe für mich.
Aber ebenfalls viel Zeit da rein geflossen bei der Beurteilung was will ich und was ist möglich.

Lg.
 
die EQ5 reicht schon für den 6er Newton?
Kommt drauf an wie schwer der ist wenn s um Fotografie geht und auf den Hebel bezogen auf die Länge der Tubus.
Für Visuelle Beobachtung und Planetenfotografie auf jeden Fall. Bei Deepsky kommt es auf die gesamte Steifigkeit des Systems an. Wo die Länge des Tubus mitspielt so wie das Gewicht des gesamten Setup s wie Teleskop vermutlich bei dir DSLR zu beginn Korrektor eventuell Offaxis guiding mit einer kleine Kamera oder ein Leitrohr mit einer kleinen Kamera anstatt dem Offaxis Guider. Da bist gleich mal bei 7kg alles zusammen. Wenn dann noch eine große Brennweite hast wird s schon schwer das gut zu bedienen was Nachführung angeht.
 
Ihr seid wirklich sehr hilfsbereit und ich denke, dass ich jetzt schon einiges mehr weiß. Klar, eine Entscheidung könnt ihr mir nicht abnehmen. Ich habe jetzt noch etwas gestöbert (auch in alten Threads) und frage mich, was aus eurer Sicht gegen dieses hier spräche:


Hier hätte ich schon eine fertige Kombi aus Teleskop und parallaktischer Montierung. Mit der Öffnung könnte ich visuell gut einsteigen. Falls ich später in die Fotographie einsteigen möchte, gäbe es - wenn ich das richtig recherchiert habe - die Möglichkeit, die Montierung nachzurüsten. Ggf würde ich auch ein kleineres Rohr nachkaufen, falls die Montierung nicht mit dem 8 Zoller fertig wird. Wie gesagt - nur für den Einstieg. Falls ich Blut lecke, kann ich das Equipment immer noch aufstocken.
 
Ich hab die Neq5 auf Astroshop und bei Ts gar nicht mehr gefunden jetzt. Nur die Kombi wie du sie gepostet hast.
Hier der ein link wo die Daten der Neq 5 angegeben sind was Tragfähigkeit angeht.
 
Deswegen ja die Option, später ein anderes Rohr draufzusetzen. Entweder den kleinen Bruder vom Skywatcher oder der kleine APO - der ist auf jeden Fall leicht genug.
 
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