INDI auf dem Raspberry einrichten

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Hallo!

Beim stöbern bin ich auf was Interessantes auf GitHub gestoßen. Die Überwachung des Raspi durch INDI und die Ansteuerung einzelner GPIO's durch INDI.
 
Die Resourcenübersicht würde ich dann doch lieber mit Htop machen, da das ganze "nur" ein Wrapper um die Bash ist.
 
Kühlung für den Raspi.

Damit der Raspi in den warmen Monaten nicht überhitzt folgende kleine Schaltung zur Steuerung eines Lüfters:
Der Lüfter hat die Abmaße 17x17x8mm, die Schaltung passt komplett in den Deckel vom Raspi.
Der Ansprechwert kann über R1 angepasst werden, nach Tabelle für einen 33k NTC sind das ca. 22k für 35°C (innere Gehäusetemperatur), R1 kann auch durch ein entsprechendes Poti ersetzt werden. Der Raspi wird im Innern bis ca. 58°C warm und dann kühlt der winzige "Miefquirl" das Ganze innerhalb von ca 5-7min auf 42°C (intern) runter, wo er dann wieder abschaltet.
R3/R4 bilden den Spannungsteiler auf U/2, R5/R6 legen die Hysterese fest (1/1000). IC1A bildet den Schmitt-Trigger, IC1B den Impedanzwandler. Der Transistor kann bis 0,8A schalten, durch andere Typen ersetzt können dort auch größere Lasten geschaltet werden. Relais oder optische Triacs ermöglichen dann selbst Lasten im 230/400V Bereich.
D1 Entkoppelt mit C3 die Sensorschaltung vom Leistungsteil.
 

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Fazit des Basteln's:
Trotz aller Irrwege und Rückschläge hat sich der Aufwand für den AstroRaspbi zur Automatisierung wirklich gelohnt. Ich habe nun ein sehr stabiles System, um weitere Fotonächte bei "eisigen" Temperaturen :cool: sehr sorgenfrei zu überstehen. Auch trägt mittlerweile der Kernel 5.4.51-v8+ (64Bit) dazu bei.
Einziger Wermutstropfen: Der Akku ist nun zu klein. Aber Abhilfe ist schon in Arbeit .... 4 Zellen, ein BMS und weiter geht's.
 
Was für einen Aufwand Du treibst ist schon erstaunlich. Zum Stromlaufplan der Temperaturregelung habe ich noch eine Frage - sehr geil übrigens:

Der Spannungsfolger IC1B - hast Du den reingesetzt, als Du gemerkt hattest, dass es ohne Impedanzwandler Probleme gab? Kann man den Stromtreiber nicht direkt an IC1A anschließen? Fängt die Schaltung ohne C3 und Spannungsfolger an zu schwingen, wenn Du mit dem Oszilloskop am IC1B misst? Macht Stromfluss durch den Lüfter Probleme? Über Deine Gedanken hierzu wäre ich sehr erfreut.
 
Hallo Sebastian,
die Entkopplung kenne ich schon länger, der Eingangswiderstand des Impendanzwandlers IC1B liegt im Bereich vom GOhm. Damit wird die Hystereseschaltung gar nicht beeinflusst. Und da der LM 358 sowieso 2 OPV inne hat, bietet sich die Variante einfach an.
Du kannst auch das Ganze mit einem OPV aufbauen, musst allerdings die Belastung des Ausgang's in Bezug auf die Hysterese beachten.
Sobald der Lüfter eingeschaltet wird, wirkt sich die zusätzliche Last in Bezug auf den Innenwiderstand der Spannungsquelle auch auf den Spannungsteiler R3/R4/C1 und Teiler R1/PTC aus. Es reichen wenige mV, um die Referenz aus dem Trap zu bringen
 
Sehr schöner Thread hier!
Ich habe mir ein Labists Pi4 Kit besorgt und ein Astroberry-Image dafür erstellt. Der Pi bleibt beim Teleskop, daran sind die Guiding-Cam und die DSLR angeschlossen.
Mit nem alten Laptop kann ich alles steuern. Im Laptop habe ich die Windows-Festplatte komplett ausgebaut, das Ding startet mit MX-Linux von der SD-Karte, öffnet Chrome im Vollbildmodus und ruft die Anmeldeseite des Astroberry auf.
 
Hallo!

nach einigen Test mit unterschiedlichen Micro-SD-Karten läuft der Raspi auch mit einer 256GB Karte. Das den Vorteil, wenn der Karten-Controller seine Aufgabe richtig macht, die Lebensdauer mit der Kartengröße korreliert. (Wear-Leveling und Garbage Collection haben da mehr Möglichkeiten, vor allem bei nur tlw. Belegung)
 
Passt zwar nicht ganz ins Forum, doch ich als Ersteller des Beitrages bin mal so frei und poste hier ein Update, da ich alle meine Pi Projekte auf meiner Astroseite dokumentiert habe:

https://www.lostinspace.ch/diy-projekte/raspberry/

Grüsse, David
Hallo David,
da ist ja einiges Zusammengekommen, und das Thema "keine Zeit" kenn ich nur zu gut. Nach einem ordentlichen Arbeitstag sich dann noch die halbe oder gar ganze Nach um die Ohren schlagen wird schwierig. Bei meiner letzten Session war ich auch mal für 'ne gute 3/4h weg, ich wunderte mich nur, warum die Lights schon alle fertig waren ;)
Ansonsten ist die Wetterstation jetzt mit einem HW-Upgrade beglückt worden, allesamt nur noch vom Werk kalibrierte Digitalsensoren, sodass auch die Dunkelheit in mag/arcsec2 gemessen werden kann.

Das Upgrade stelle ich bei Gelegenheit dann mal vor.
 
Hallo!
Die Datensicherung geht auch ganz einfach, ohne die SD-Karte zu entnehmen. Die Speichergrößen zwischen SD-Card und Zielmedium können auch differieren, wichtig ist nur, das die Datenmenge auf dem Zielmedium drauf passt plus 10% frei.
Das Programm heist "SD Card Copier". Es legt 2 Partitionen auf dem Zielmedium an, macht die 1. Bootfähig und kopiert dann alles der Micro-SD-Card auf das Zielmedium (z.B. USB-Stick) Dateiweise, daher können die Größen differieren. Dauert zwar einige Minuten, hat aber den Vorteil, einen gut verbauten Raspi braucht man nicht so oft zu zerlegen, um eine Datensicherung zu machen. Nur bei der Wiederherstellung muss die Micro-Sd-Karte aus den Raspi raus.
Linuxuser haben durch die schon größtenteils vorhanden Werkzeuge einen Vorteil,
mit dd kopiert man das Ganze auf die Festplatte und mit pishrink.sh werden die leeren Bereiche des Images stark verkleinert, sodass hier eine Kartengröße von 256GB auf eine Sicherungsgröße von ca. 40GB kommt.
mit dd schiebt man die Sache wieder auf die SD-Card, und beim nächsten Start wird die root-Partition wieder auf die Gesamte Kartengröße ausgedehnt, sodass der 1. Start von dem Sicherungsimage etwas länger dauert
 
Anbei noch der Screenshot vom Tool
Backup.jpg
 
Gestern hats geklappt die Nikon DSLR über Indi mit EKOS anzusteuern. Feine Sache. Leider ein Wackelkontakt am Kabel, Anschluss kameraseitig... was hab ich alles rumprobiert, bis ich rausgefunden habe, dass es daran liegt.
 
Gestern hats geklappt die Nikon DSLR über Indi mit EKOS anzusteuern. Feine Sache. Leider ein Wackelkontakt am Kabel, Anschluss kameraseitig... was hab ich alles rumprobiert, bis ich rausgefunden habe, dass es daran liegt.
Das sind die bösesten Störungen dies es gibt, meist dann nur im Ernstfall versagen, aber bei der Suche ist alles schick :mad:
 
Hallo!
bei einer Recherche bin ich auf diesen Artikel gestoßen, wo man den Raspi ohne Tastatur, Maus und Bildschirm gleich in Betrieb nehmen kann über das Netzwerk. Es wird nach dem Image schreiben auf die SD-Card nochmals der Mount Point "boot" am PC, Laptop gemountet, und nach Bedarf dann bis zu 2 Dateien neu angelegt.
Bei LAN-Nutzung entfällt die wpa_supplicant.conf, es muss nur die Datei ssh (ohne Inhalt) im Mount-Point "Boot" angelegt werden.
Hat gestern bei einem Zero Klasse funktioniert.

ssh Anmeldung: User "Pi", Pwd. "raspberry".

Dann kann man über raspi-config den VNC Zugang aktivieren und sich grafisch einloggen, die grafische Inbetriebnahme dann über das Netz weiter abarbeiten.

wpa_supplicant.conf (bei Bedarf auch im Mount Point "boot")
Code:
ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
country=DE

network={
  ssid="DEIN-WLAN-NAME"
  psk="DEIN-WLAN-PASSWORT"
  key_mgmt=WPA-PSK
}

Die Einträge ssid und psk muss dann mit den entsprechenden Routerdaten zwischen " " aktualisiert werden.
 
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