Na ja, ich finde eine geschlossene VR Brille schon besser, da man dadurch bei der Beobachtung ein bisschen abgeschottet wird.ich las mal auf CN den Beitrag eines Benutzer, der auf einem Auge eine Art Heads-Up-Display mit Kopfhalterung hatte. Ähnlich wie bei den Helmen von Hubschrauber-Kampfpiloten, also Projektion mit Halbdurchlässigkeit. Verkabelt dann mit einer Kamera+Bildverstärker welche er auf dem Schoss hielt.
Ob man jetzt sich so etwas mit einer Holo-Lens, oder
Epson oder
nachbaut... ist jedem freigestellt. Muss man sich eben gut vorstellen können ob es einem gefällt was man sehen kann/wird mit dem Equipment, was man in Betracht zieht zu kaufen. Und ob auf lange Sicht Freude daran bleibt, oder es es nur für zwei Nächte einen kleinen Wow-Effekt gibt.![]()
Das ist ja mal ne coole IdeeDanke für die Anregung -- VR Brille fürs Smartphone wird bestellt (Elektronischer Binoansatz)
Ich melde mich dann sobald ich gestestet habe.
CS Christian
ich bin da zwiegespalten.....
PS: Ich möchte aktuell ohne Strom und Technik auskommen. Nur Optik und Mechanik, nur das Weltall und ich.
Ich teile deinen Standpunkt vollkommen. Daher interessiert mich Video-Astronomie und Bildverstärkung mehr als die Photographie. Auch wenn Astro-Photos in Form von kleinen GIF-Bildern bzw. Kurzanimationen mit Loop dargestellt werden können, ... man vielleicht damit ein bisschen Funkeln der Sterne in die Abbildung bringen mag...Mir ist erst vor kurzem, es war ja nach einer Ewigkeit mal wieder klar, wieder aufgefallen, wie real, funkelnd und beeindruckend die Sterne in einem optischen Okular erscheinen. Besonders Sternhaufen haben etwas "diamantenes", aber auch die fluffigen, eigentlich unscheinbaren Flecken von Galaxien strömen irgend etwas weit Entferntes aus.
Ihr kennt das sicher. Es hat nichts mit dem simulierten Anblick dieser Objekte auf einem Bildschirm zu tun. Man kann süchtig danach werden.
Ich bin ein Romantiker.
Dann verstehe ich dich nicht. Warum für 300-600€ keine ASI oder QHY? Ich bin bei meinem 12" schon nach 4 Min. bis runter auf 20m, PGC-Galaxien bei 18m werden abgebildet. Was ist das erst mit deinem 18" Dobson? Und kostet einen Bruchteil. Und die Fits gibt es auch.Ich als sehr erfahrener Dobsonianer ... Ich habe jetzt das Gefühl mein eigenes kleines Hubble Teleskop zu besitzen, welches mir endlich alle Objekte die ich schon lange kenne oder nie sehen konnte sekundenschnell und in Farbe präsentiert. ... Werde ich deshalb mein 18" Dobsonteleskop verkaufen und den Koffer mit all den 100° Okularen, Filtern ect. ? Nein natürlich nicht ...
Wer diese Beobachtungsschallmauer durchbrechen will kann dies nur mit elektronischer Unterstützung bewerkstelligen ...
Die echten Technik-Freaks und Astrofotografen wird das eVscope nicht begeistern. Mich fasziniert - wieder erwarten - die Möglichkeit, Himmelsobjekte nun doch elektronisch zu beobachten, die ich visuell aus meinem lichtverschmutzten Garten niemals sehen könnte. Ich gestehe: es ist die Magie der bunten Bildchen und des selbst machens.
Ja, das Video ist toll. Aber eine wahnsinnige Optik.Einerseits würde ich gerne eine Erfahrung mit digitaler Sicht auf den Nachthimmel haben, wie es in https://www.youtube.com/watch?v=vA7-RvhcXcA&feature=youtu.be zu sehen ist. Aber den Preis dafür bin ich nicht bereit zu zahlen. Auch hätte ich keine Lust eine komplexe Montage und Nachführung zu betreiben. Sogar ein Mini Track ist nicht das was ich will. Vielleicht muss ich noch ein paar Generationen der Sensor-Entwicklung abwarten. Meine sonstigen Kamera-Experimente mit einer logitech c525 sind nur Studien und Konzepte, ob das Prinzip EAA etwas für mich ist, ohne gleich hunderte und tausende Euros auszugeben.
So ähnlich habe ich mir das auch schon gedacht.Und beim eVscope scheinen mir nicht die anvisierten Anfänger die Käufer zu sein, sondern viele gestandene Hobby-Astrononomen, die eine Ergänzung zur visuellen Beobachtung wünschen, ohne in die aufwändigere Astrofotografie einsteigen zu müssen.
Das kann ich mir auch vorstellen, das es dann schnell langweilig wird, wenn ich mich nur an den "alten Bekannten" aufhänge. Man sollte sich schon mit dem Himmel auseinander setzen und sich Informationen besorgen und sich auch in die gesamtem Thematik der Astronomie/des Beobachtens einarbeiten.Wenn man nicht bereit ist, in eine gewisse Vorbereitung aus Büchern oder Planetariumsprogrammen zu investieren, stellt man das Teleskop auf und schaut nur noch "alte Bekannte". Das "ermüdet" dann auf die Dauer...
Bereite mich schon in gewisser Weise vor, aber... hmm... aber es kommt oft genug vor das die 3, 4 vorgenommenen Objekte in Vergessenheit geraten... ... es gibt ja soviel zu schauen da Oben.Ich selbst bereite mich auch selten gut vor, muss ich gestehen. Manchmal hangele ich mich dann mithilfe von Planetariumssoftware durch bestimmte Himmelsecken.
OK, wenn ihr mit so etwas schon zufrieden seid: Winzige Objekte, völliger Lila-Stich.Ja, das Video ist toll. Aber eine wahnsinnige Optik.
Hi Achim,OK, wenn ihr mit so etwas schon zufrieden seid: Winzige Objekte, völliger Lila-Stich.
z.B. M16 habe ich nicht mal erkannt, habe ich den Bildausschnitt erst mal über Astronometry.net geschickt zur Identifizierung. Und wenn man M16 dann mal aufzoomt, ist es nur noch Klötzchengrafik.
Gruß Achim
Mir scheint die Geister scheiden sich als vorgeschobenes Argument daran, dass einer 3k-€ (eV-Scope) bzw. 4k-€ (Stellina) locker macht und dann einfach so eine Plug- and Play Variante hat, die das gleiche tut wie echte Astrofotografie. Nur mit dem Unterschied der 3k/4k Schachtel fehlt nur ein/zwei Minuten Vorbereitung und Strom um loslegen zu können. Das kann natürlich nicht annähernd so gut sein wie gefühlt 30 Kabel und Käbelchen wirr in verschiedenste Buchsen gesteckt und Medusa-like um das Setup geschlungen, ein riesen Teleskop auf eine mehrere Zentner schwere Montierung gewuchtet von der Jahrelangen Erfahrung und Expertise die man sich erarbeiten muss bis zum ersten vorzeigbaren Foto-Ergebnis angetrieben ... da muss man so sofort den Untergang der Astro-Wissenschaft heraufbeschwören, zukünftig fehlendes Wissen beklagen, das darf alles gar nicht so einfach gehen .... würde der Geld ausgestattete Pseudo Astrofreund sein Budget wenigstens in eine handgefertigte, japanische Linsenansammlung stecken, dann wäre ihm der Respekt aller sicher, so gehört sich das!
Dass das eVScope kein Ersatz für Astrofotografie ist, ist nun klar.
Möglich ist Dein Szenario mit dem eVscope schon! Fragt sich nur, ob Dir die Bildqualität ausreichen würde...