Erstes Teleskop (1000€) samt Zubehör Kaufberatung

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Hi,

auch von mir, man muss es doch nicht schwieriger machen wie es ist. Einfach anfangen.

1000€ sind super für ein erstes Teleskop und ich finde es auch gut, wenn man sich sicher ist, das natürlich eine wichtige, wahrscheinlich nicht gut zu beantwortende Frage ist, gleich mit etwas mehr Geld und damit besserem Teleskop einzusteigen.

Ich hatte hier
ja auch schon meine konkreten Beispiele verteilt über die 2 grossen Shops gemacht. Mit möglichst grossem Spiegel-Durchmesser/Öffnung und kleinem Öffnungsverhältnis (wenig Brennweite).
Selbstverständlich sind die Beispiele dann Newton/Dobson lastig. ;)

Ich habe übrigens auch einen einfachen, kleinen Refraktor (80mm, Kosmos?) in meiner Sammlung. So etwas halte ich, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat, investieren will, sorry, für unnötig als Einstieg.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke auch, dass ein Tausender schon einen sehr passablen Start ermöglicht. Wurden bislang fast nur Systeme im allgemeinen genannt, hier mal konkrete Möglichkeiten:

Skywatcher SKYMAX 127 Maksutov mit AZ-GTI GoTo-Montierung, aktuell im Paket mit Starter-Zubehör für um 700,- bei versch. Anbietern zu bekommen. Dazu noch zwei bessere Okulare und man ist gut gesattelt, um lange Freude damit zu haben. Öffnung und Brennweite bieten schon ordentliche Reichweite, die Montierung ist visuell sicher nicht überfordert.

Ich selbst hatte eingangs zwar einen ED-Refraktor vorgeschlagen, aber wie ich sehe sind inzw. z.B. ordentliche 80er mit mind. 600,- doch keine Schnäppchen mehr. Bliebe dafür passend also nur eine manuelle AZ-Montierung für um 250-300,-, dazu Prisma, 3 Okulare und ein LED-Peiler für nochmal 300,-.

Beide Geräte haben "ihren" Himmel. Ich kann mir beide als gute Startersets vorstellen, die kompakt und leicht transportabel sind. Wenn man gerne puristisch unterwegs sein möchte, den Refraktor, wer gerne elektronische Helferlein mag, das Skywatcher-Paket.
 
Ich habe selbst erste Ende 2020 mit der Astrononie angefangen. Ich hatte allerdings wie ein Schwamm sämtliche Infos die ich finden konnte aufgesaugt und so wurde es bei mir zum Start ein 10 Zoll Dobson mit einem Zoom Okular plus Sternenkarte.
Ich habe damit innerhalb kurzer Zeit sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Und das Wichtige: Den Himmel an sich komplett Analog kennen gelernt, was sehr viel Spaß macht. Auf GoTo Technik bin ich erst dieses Jahr zum Einstieg in die Fotografie umgesattelt.
Aber muss dazu sagen, ich bin jemand der eine extrem schnelle Auffassungsgabe hat von lesen, testen und umsetzen. Ansonsten würde ich einem Anfänger nicht empfehlen nach ein paar Monaten direkt in die Fotografie einzusteigen, es sei denn er weiss da bereits genau was er möchte und auch dazu braucht.

Ich würde dem TE zum Einstieg folgendes empfehlen:

8" Dobson
Seben Zoomokular

Damit ist man für den Anfang in allen Brennweiten ausgerüstet. Ein Zoom Okular empfehle ich immer Anfängern, weil das Seben ist zum Einen extrem günstig, hat dabei aber eine sehr gute Abbildung. Klar an ein TeleVue kommt es nicht ran. Das muss es auch nicht. Denn der Vorteil gerade für Anfänger liegt beim Zoom darin, dass man selbst herausfinden kann, welche Brennweiten einem am meisten liegen und Spaß machen beim Beobachten und daraus resultierend hatte ich mir dann teure Festbrennweiten geholt und bin in keiner Weise enttäuscht worden.

CS
Matze
 
Hallo Nils und Vater, ;)
Kurz, es gibt den Mittelweg.
Es geht relativ einfach, "günstig" in die Materie einzusteigen. Mit der Zeit kann/wird man sich steigern.
Ich erzähl mal von mir, um einen Eindruck zu vermitteln.

Ich gehöre hier im Forum und der Astronomiekunde immer noch zu den Anfängern. Habe erst im Oktober dieses Jahr komplett von 0 angefangen. Erstmal intensiv im Internet, Bücher, Forum eingelesen. Was braucht man wofür, welche Technik funktioniert wie usw.
Dann gings los.
Für mich sind 3-4 stellige € Werte auch viel Geld. Hab mir für den Anfang für 250€ ein Komplettsystem gekauft. Newton, 150mm Öffnung/1400mm Brennweite, paralaktische Montierung, Stativ, Okulare waren dabei.
Für den ein, oder anderen hier reiner Schrott, Billigzeugs. Für mich als Anfänger beim ersten reinschauen, Wahnsinn, hab gezittert vor Begeisterung, alleine nur die Sterne so nah zu sehen, wären fast die Tränen gekommen vor Freude (musste mich aber beherrschen, bin ja erwachsen :p).

Hab hier im Forum mit der Zeit mitbekommen, daß ich doch ein wenig auf die Werbung der Händler als Anfänger reingefallen bin. Ich sag nur, 150/1400. Die Kenner wissen, was gemeint ist.

Dennoch tut das Ding für 250€ absolut seine gute Arbeit, zeigt mir den schönen Nachthimmel, Sternhaufen, Galaxien, Planet Saturn mit seinen Ringen, Jupiter mit seinen Monden, Nebel usw.
Mir war/ist bewusst, daß ich, wenn ich dabei bleib, mich steigern/vergrößern werde. Hab mir vor einigen Wochen dann noch einen "anständigen, günstigen Satz hier von einem netten Forenkollegen gekauft und die Freude beim beobachten hat wieder einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht.
Vor Wochen kam dann noch ne DSLR (digitale Spiegelreflexkamera) dazu, die ich mit Adapter auf das Teleskop stecken kann, um mit Astrofotografie auch zeitgleich einzusteigen.
Auch günstige Einsteigergeräte machen viel Spass, man lernt mit der Zeit immer mehr und kann sich später durch mehr Wissen wunderbar steigern, in dem man dann ein besseres/anderes/größeres Teleskop kauft, oder sogar seine Richtung ändert. Gibt ja viele Sparten. ;):y:

Ich bin immer noch Anfänger, kaufe immer noch Fachbücher, lese/schaue viel im Internet/Youtube, hier im Forum. Kann aber mit der Zeit immer mehr die Sache und Beiträge verstehen, weil ich das Einmaleins, die Basic, Grundlagen lerne/gelernt habe.

Oh, ich und soviel Text, wow :LOL:
Euch viel Spass in dem fantastischen Hobby der Astronomie.
Gruß Klaus
 
Hallo,
Ja, in der ersten Euphorie fällt einem das gewackle nicht auf. So erging es mir zumindest, obwohl sich meine manuelle EQ3-2 mit dem 150/750 Newton recht wacker schlug. Aber mit der Zeit fängt es an zu nerven
manchmal ist es aber auch gut, selbst zu erfahren, was schlecht oder unbefriedigend ist. Wie schnell z.B. ein Stern bei 100x Vergrößerung durch das Bildfeld wandert, wie gut man mit der Nachführung klar kommt usw. Dafür sind 50€ Spielfeld o.k.

Ich habe damit angefangen: Teleskop-Express: Celestron Omni 127 XLT - 127/1250mm SC Teleskop auf CG4.
Würde ich es empfehlen? Zu dem aktuellen Preis nicht, für deutlich weniger nur, wenn man genau weiß, worauf man sich einläßt, also nichts für Anfänger.

Gruß Uwe
 
Kleines Update:
Wir würden wahrscheinlich ein 200mm Newton mit EQ5 nehmen.
Für ein Dobson benötige ich einen festen, geraden Untergrund, richtig? Scheint mir nur so ein Kompromiss zu sein oder eher was für den Balkon?

Nach wie vor gehen 1000 Euro fürs Teleskop an sich raus.
Habe mal die beiden rausgesucht, der Unterschied erschließt sich mir nicht ganz:



Wir haben uns gegen ein GoTo entschieden, weil:
- wir möchten den Nachthimmel selbstständig kennenlernen
- das Erfolgsgefühl fehlt sonst (wenn man mach ner Stunde endlich das Objekt gefunden hat)
- es kann mehr Geld in das Teleskop und Stativ fließen
- es kann immer noch so ein EQ GoTo für 500€ nachgerüstet werden wenn Bedarf entsteht

Zudem meinte mein Vater ob nicht 2 Teleskope was wären, denn es kann ja nur einer reinschauen und wenn man da ewig sucht wird es für den anderen vielleicht langweilig.
Vielleicht könnte man da ja ein günstigeres Zusatzteleskop kaufen, wie das hier?:


Gerne auch andere Vorschläge :)


Was benötigen wir sonst noch? Rotlichlampe, Sternenkarte, Kompass, Trage/Schutztasche fürs Teleskop?

Welche Okulare sind sinnvoll?

Das eine der beiden 200mm Newton wird auch als Komplett Set verkauft:

Taugt das was? Da sind ja auch Filter dabei, sollte man die zusätzlich mit anschaffen (wenn man jetzt nicht das Set nimmt)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Nils und Vadder ;),

ich will jetzt nicht unken und andere werden sicherlich anderer Meinung sein.

Der Newton 200/1000 von SkyWatcher ist bestimmt nicht schlecht, zumindest habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Skywatcher gemacht.
Ebenso ist die EQ-5 eine sehr verbreitete Montierung und gute Montierung.

Aber mE. passt das nicht so gut zusammen.
Der erste Newton, 200/1000 PDS, ist erst mal fotografisch ausgelegt und wiegt laut Datenblatt 8,5 Kg.
Die EQ-5 trägt laut Angaben 10Kg. Da ist nicht mehr so viel Luft nach oben.
Ein Okular kann schnelle mal 500g und mehr wiegen.

Beim zweiten, 200/1000 200P, ist es vom Gewicht her, noch etwas mehr, 8,8KG.
Der wäre aber visuell ausgerichtet.

Fotografisch ausgerichtete Newton haben einen größeren Fang- /Sekundärspiegel und somit eine größere Obstruktion (Abschattung durch den Sekundärspiegel).
Visuell ausgerichtete Newton haben einen möglichst kleinen Fangspiegel und liefern damit einen besseren Kontrast.

Beide wären mE. besser auf einer HEQ-5 aufgehoben.
Die gibt es aber nur mit GoTo und frisst gleich Euer ganzes Budget.

Meine rein persönliche Meinung zu solchen Sets, wie das erwähnte, da halte ich nichts von.

Ein zweites Teleskop für zwei Beobachter gleichzeitig macht schon Sinn ;).
Schmälert aber auch Euer Budget.
Der 70/900 Refraktor ist sicherlich, wie Du hier auch schon gelesen hast, gut für den Einstieg.
Aber bei der Montierung habe ich so meine Zweifel. Da muss ich aber ehrlicher Weise zu sagen, dass ich sie nicht kenne.

Bei allen Teleskopen, bei denen die Brennweite = der ~Baulänge entspricht ist immer mit einem nicht zu vernachlässigen Hebel zu rechnen.

Bei den "dicken" Newton ist auch die Verlagerung des Schwerpunktes nach Oben zu beachten, und das schon mäßiger Wind eine gute Angriffsfläche hat. Ist dann natürlich auch vom Beobachtungsort abhängig.

Dein Angegebenes Zubehör ist nicht verkehrt.

Zu Filtern, da würde ich noch etwas warten und erst mal das Grundsätzliche mit dem Teleskop am Gerät erlernen und üben.
Qualitativ hochwertige Filter gehen gut ins Geld.
UHC und OIII Filter kosten gut.
Es gibt auch eine Tabelle im Internet, die zeigt welche Filter an welchen DeepSky-Objekten Sinn machen.
(Durch Moderation entfernt) Vielleicht weiß ja jemand die Netzadresse.

(Hier der Link, Durch Moderation eingefügt) :
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Nils,

die EQ5 für einen 200/1000mm Newton finde ich schon sehr grenzwertig. Die in der Beschreibung aufgeführte Behauptung " schwingungsarm und windunanfällig " unterschreibe ich nicht.
Für ein Dobson benötige ich einen geraden Untergrund, richtig?
Nein. Natürlich solltest Du ihn nicht an einem Hang aufstellen, aber das würdest Du ja mit einer parallaktischen Montierung auch nicht tun.

Gruß Uwe
 
" schwingungsarm und windunanfällig " unterschreibe ich nicht.
hab ich gar nicht gelesen, aber würde ich ebenso nicht unterschreiben.

Nein. Natürlich solltest Du ihn nicht an einem Hang aufstellen, aber das würdest Du ja mit einer parallaktischen Montierung auch nicht tun.
beim Dobson hättest Du soagr den Vorteil, dass nicht ein einzelnes Bein einsinken kann.

Der Untergrund sollte bei beiden Varianten einigermaßen Eben sein und nicht morastig, weich... ... ... sein.
 
Hmm oke, das wusste ich nicht dass man da so mit den Gewichten aufpassen muss. Dachte wenn die Teleskop und Stativ als eins verkaufen wirds schon passen.

@mbba18
Also am unserem Budget nagen würde ein 2. Teleskop nicht. Das käme on top. Die 1000 sind nur für ein Teleskop angesetzt. Es kann auch etwas höher sein vom Preis her, notfalls.

Also ist 200mm keine gute Idee weil man dann ein HEQ-5 braucht aufgrund des Gewichts (welches dann wieder zu teuer wäre)?

Hättet ihr vielleicht ein Teleskop für um die 1000 Euro (nicht festgeschrieben, das Budget) im Kopf welches kein GoTo hat und in sich stimmig ist?

Edit: Also dann doch Dobson? Welchen Vorteil würde mir dann eine parallaktische Montierung bringen? Mehrere Achsen zum bewegen?
 
Hallo Nils,

ausser bei Dobson kannst Du komplette Set-Angebote mit Optik und Montierung meist vergessen. Vor allem als Anfänger versteht man noch nicht, dass die Montierung mindestens so wichtig ist wie die Optik und entsprechend auch nicht so viel Geld dafür ausgeben will. Das wissen die Händler und stellen deshalb günstige Sets zusammen, bei denen die Montierung aber meist zu schwach ausgelegt ist.

Wenn Du einen 8" Newton für den Anfang willst, dann nimm eine gute Optik auf einer Rockerbox = Dobson. Das ist - wie schon erwähnt - stabil, einfach zu bedienen umd relativ preiswert. Der Einblick ist auch bequemer als bei einer parallaktischen Montierung. Wenn Du später auf eine solide parallaktische Montierung umsteigen willst, kannst Du den Newton einfach von der Rockerbox trennen und mit 2 Rohrschellen an die neue Montierung hängen.

Der Vorteil der parallaktischen Montierung ist, dass man nur eine Achse nachführen muss. Der Nachteil ist, dass man die einnorden muss, während man den Dobson einfach waagrecht aufstellt und dann loslegen kann.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, ich such mir mal ein oder mehrere Dobson raus zum Vergleich :y:

Edit:
Gefunden:

Und das gleiche für 30 Euro weniger mit Radiant (was ist das?):

Beim oberen ohne Radiant sieht es so aus als wäre da ein Red Dot Scope wie man es aus Shootern kennt drauf ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
dass man da so mit den Gewichten aufpassen muss. Dachte wenn die Teleskop und Stativ als eins verkaufen wirds schon passen.
das ist ein bisschen die Krux an der Geschichte.
So ein komplett Angebot, also Montierung, Teleskop, ein, zwei Okulare, ist meist vom Preis her verlockend.
Passt, so meine Erfahrung, nicht immer wirklich zusammen.

Jep, das mit dem Gewicht muss man beachten.
Die Montierung wird nicht gleich zusammen brechen, aber wird auf Dauer leiden.
Und wenn die Montierung schon so hart am Limit ist, dann kann wirklich die kleinste Windböe einem das Vergnügen verleiden. Jede Berührung hat dann sofort sekundenlange Auswirkungen. Das ist dann wirklich nervig.

Die Montierung ist einfach das A&O.
Es muss ein stabiler Unterbau her.
Lieber mit einer kleineren Optik anfangen, dafür aber eine g'scheite Montierung drunter.
Ist mE. zukunftsgerichteter.
Mag zwar drollig aussehen wenn ich, nur als Beispiel, einen 127/1500 Maksutow-Cassegrain auf eine HEQ-5 packe, aber das ist stabil und da wird nichts wackeln, außer ich stolpere über die Stativbeine ;).

Bei den Tragkarftangaben bitte darauf achten, dass diese meist für den visuellen Bereich gedacht sind. Fotografisch sieht das wieder ganz anders aus.

Hättet ihr vielleicht ein Teleskop für um die 1000 Euro (nicht festgeschrieben, das Budget) im Kopf welches kein GoTo hat und in sich stimmig ist?
Aus meiner Erfahrung heraus wäre ein 150/750 Newton ein guter Start. Den dann auf der EQ-5, da nicht die Kombination EQ3-2 150/750 Newton nehmen.
Ja, der hat weniger Öffnung, ist dennoch schon recht ordentlich an Planeten und DeepSky.
Meine ganz persönliche Meinung.

Solls 8" (200) werden im Bereich Newton, dann in der RockerBox.
Parallaktisch wird teuer.
 
Mal ne Frage zwischen durch, wo wollt Ihr denn beobachten?
T'schuldigung wenn ich das gegebenenfalls überlesen habe.
 
Okay, ich such mir mal ein oder mehrere Dobson raus zum Vergleich :y:

Nochmal der Tipp: schau, dass Du jemanden findest, wo Du mal mit beobachten kannst. Wenn möglich mit einem der Geräte, die Dich interessieren. In jedem Fall geh in eine Laden und schau Dir so einen 8-Zöller mal an. Das sind schon recht grosse Kanonen, damit muss man ja auch hantieren und das Gerät lagern.

CS.Oli
 
Okay habe über deinem Beitrag meinen bearbeitet. (@mbba18)

Sofern das Dobson passt (siehe oben), ist das schonmal die eine Auswahl. Dann suche ich mir noch ein EQ5 + Newton 150mm, wie du sagtest.

Apropos Fotografie: Ich habe eine Olympus OMD EM10 MkII DSLM Kamera. Da wäre es doch klasse, wenn ich diese später an das Teleskop schrauben kann um mal ein paar Fotos zu schießen. Soweit ich das verstanden hab benötigt man ja einen Adapter, T2 meine ich?
Fotografie ist jetzt noch kein Thema, vielleicht in einem Jahr. Aber wäre ganz schön wenn man gleich von Anfang an diesen Aspekt nicht vergisst. Also müsste ich noch darauf achten, dass Fotografie möglich ist mit unserem ersten Teleskop.

@mbba18 also wir würden gerne in den Bayerischen Wald fahren, sind nur 1.5h Fahrt. Ansonsten haben wir hinter der Stadt (10k Einwohner) einen relativ großen Wald und massig Acker. Da würde sich sicherlich ein Plätzchen finden. Ansonsten ginge auch die Terrasse für die ersten Versuche
 
Hallo Nils,

schaut Euch bitte auch meine Empfehlung an (ich habe zwei dieser Montierungen und das Newton-Bundle), die in meinen Augen der "eierlegenden Wollmilchsau" am nächsten kommt:


Dazu noch z.B. eine Astrocamera:


Und Ihr habt mit 150mm Öffnung fürs Visuelle, für Planeten und für DeepSky eine gute Grundlage - mit GOTO, mit guter Nachführung, mit problemloser Aufstellung als 'grab 'n go' - und mit Mitmachmöglichkeit (via EAA am TV) für die ganze Familie.

Und alles im Budget. Da bleibt sogar noch Geld für den 70/900 Refraktor.

Gruß,
Peter
 
In jedem Fall geh in eine Laden und schau Dir so einen 8-Zöller mal an. Das sind schon recht grosse Kanonen, damit muss man ja auch hantieren und dss Gerät lagern.
jep, Kanone ist das richtige Wort ;).
Zu zweit geht das sicherlich gut, aber wenn man mal allein Unterwegs ist, muss das auch zu handhaben sein.

Wenn jetzt die Fotografie, wenn auch erst zukünftig, ins Spielt kommt, wirds komplexer.
Zu Deiner Kamera kann ich nichts sagen.
Ich bin nicht der Astrofotograf mit DSLR.
Gelegentlich EAA das wars dann schon.

Da muss man leider auch unterscheiden.
Mit DSLR und Langzeitbelichtung brauchst zwingend eine parallaktische Montierung und noch weiteres Equipment.
Dobson und Fotografie (Kurzzeitbeklichtung), auch EAA, ist machbar, verlangt aber Erfahrung.
Bedeutet auch mehr Euroeinsatz. EQ-Plattform ist da das Stichwort.
 
jep, Kanone ist das richtige Wort ;).
Zu zweit geht das sicherlich gut, aber wenn man mal allein Unterwegs ist, muss das auch zu handhaben sein.
Habe mir schon Videos und Größendarstellungen angeguckt, wahrliche Monstren ;)

Mit dem großen wären wir zu zweit unterwegs. Die Überlegung mit dem 300 Euro Zweit-Teleskop wäre ja somit nicht nur super damit dem andern nicht evtl. langweilig wird, sondern auch praktisch um mal alleine loszuziehen wenns grad nicht geht zusammen
 
Und das gleiche für 30 Euro weniger mit Radiant (was ist das?):
Radiant wird auch Telrad genannt.
Du schaust mit einem Auge durchs Telrad und mit dem anderen Auge dran vorbei und hast so einen recht guten Überblick.
Telrad wird gern am Dobson genutzt um Starhopping für das Auffinden des Zielobjektes zu nutzen. Da dann am Besten in Kombination mit dem Deep Sky Reiseatlas. Da sind die Karten gleich mit den Telradkreisen abgebildet, die Dir das Telrad im Sichtfeld (beleuchtet in rot) zeigt.
So mal das Ganze grob erklärt.

Mit Dobson stehe ich mich nicht so gut ;). Was da an RockerBox gut oder schlecht ist, keine Ahnung.
Beim Teleskop, dem Newton an sich, nun ja, da stehe ich auf dem Standpunkt, das die meisten eh vom selben Band purzeln und nur anders gelabelt werden.
Da wirst Du wohl erst im höher preisigen Bereich und aus deutscher Produktion Unterschiede feststellen können.

Für einen Dobson muss man auch nicht zwingend zu zweit sein. Den musst nur ein Stückchen hoch heben und in die Rockerbox hängen.
Parallaktisch ist das ganz was anderes.
Da musst Du Stativhöhe und die Höhe des darauf befestigte Montierungskopf überwinden.
Dann muss das Teleskop auch noch ausbalanciert werden.
Kann bei dieser Größe, 8", schon mal kniffelig werden alleine.

also wir würden gerne in den Bayerischen Wald fahren, sind nur 1.5h Fahrt. Ansonsten haben wir hinter der Stadt (10k Einwohner) einen relativ großen Wald und massig Acker. Da würde sich sicherlich ein Plätzchen finden. Ansonsten ginge auch die Terrasse für die ersten Versuche
hört sich nach dunkel an :D. Gut :y:.
Aber da kommt eben die Transportabilität ins Spiel.
Und da ist jeder anders, was er bereit ist zu schleppen.
Ich bin von den schweren Teilen weg, auch wenn ich hauptsächlich vom Balkon beobachte.
Gelegentlich fahre ich aber auch raus und da mag ich nicht, weil meist kann man nicht direkt mit dem Auto an seinen Platz fahren, noch ewig viel schleppen bis zum Beobachtungspaltz.
Das muss man für sich abwägen.
Meine EQ6-R steht mehr oder weniger fest, die mag ich einfach nur so wenig wie möglich transportieren.
Man wird einfach nicht jünger :D.
 
Radiant wird auch Telrad genannt.
Du schaust mit einem Auge durchs Telrad und mit dem anderen Auge dran vorbei und hast so einen recht guten Überblick.
Telrad wird gern am Dobson genutzt um Starhopping für das Auffinden des Zielobjektes zu nutzen. Da dann am Besten in Kombination mit dem Deep Sky Reiseatlas. Da sind die Karten gleich mit den Telradkreisen abgebildet, die Dir das Telrad im Sichtfeld (beleuchtet in rot) zeigt.
So mal das Ganze grob erklärt.
Verstehe.
Und bei der anderen (30 euro teureren Version)? Da steht nicht bei mit was das kommt. Der Sucher (nennt man das so?) sieht bei diesem aus wie ein Red Dot Visier.


Ich habe jetzt mal eine Auswahl getroffen:

Dobson:

Omegon Dobson Teleskop ProDob N 203/1200 DOB II


EQ5 + 150mm:

Skywatcher Montierung EQ5

Newton
Newton

oder

Maksutov (400 Euro teurer)


Eins habe ich noch nicht so verstanden, die Brennweite. Scheinbar spielt das zusammen mit der Öffnung, worauf sollte ich achten?

Hallo *entfernt*,

schaut Euch bitte auch meine Empfehlung an (ich habe zwei dieser Montierungen und das Newton-Bundle), die in meinen Augen der "eierlegenden Wollmilchsau" am nächsten kommt:


Dazu noch z.B. eine Astrocamera:


Und Ihr habt mit 150mm Öffnung fürs Visuelle, für Planeten und für DeepSky eine gute Grundlage - mit GOTO, mit guter Nachführung, mit problemloser Aufstellung als 'grab 'n go' - und mit Mitmachmöglichkeit (via EAA am TV) für die ganze Familie.

Und alles im Budget. Da bleibt sogar noch Geld für den 70/900 Refraktor.

Gruß,
Peter
Danke dir erstmal für den Vorschlag.
Also ich hatte ja geschrieben oben dass wir GoTo erstmal nicht nehmen würden, siehe oben die Gründe :)

Zwecks dem Budget ist es wie gesagt so, dass der Refraktor nicht reinzählt, genauso wie Okulare + Zubehör, Kleinkram. Der 1000er soll wirklich nur in das Teleskop an sich (mit Stativ/Dobson) fließen.
 
Den 150/750 Newton habe ich auch. Mit dem habe ich angefangen.
Das Teil ist noch recht handlich und wie gesagt auf einer EQ-5 gut aufgehoben.
Für einen Newton brauchst aber noch was zum Justieren, besonders wenn sie öfter transportiert werden.
Das Justieren hat man aber schnell raus. Also keine Bange.

Maksutow-Cassegrain (MC), da scheiden sich die Geister.
Durch die vorne gelagerte Meniskuslinse werden optische Fehler korrigiert. Da mal bitte nachlesen (Wikipedia hilft ;) oder Bücher).
Hauptsächlich wird gesagt, das MCs Planetenmaschinen sind. Ist wohl auch das Haupteinsatzgebiet.
Es gehen aber auch kompakte, helle DeepSky-Objekte.
Vorteil, die Teile sind kompakt, kurz bauend und in der Montierung nicht so anspruchsvoll.
Für mich persönlich machen sie ein zu dunkles Bild.
Sind aber Farbfehlerfrei und korrigiert.
Astrofotografie wird anspruchsvoll, auf Grund des Öffnungsverhälnisses von meist f/10 bis f/15.

Eins habe ich noch nicht so verstanden, die Brennweite. Scheinbar spielt das zusammen mit der Öffnung, worauf sollte ich achten?
Die Leistung eines Teleskop wird an der Öffnung gemessen.
Schau mal hier
Welche Eigenschaften bei der Teleskopwahl wirklich wichtig sind.
da wird es gut erklärt.
Die Brennweite ist nicht das Maß der Dinge, auch wenn sie gern beworben wird.

So werd jetzt müde und der Wecker bimmelt bald :sick:.
 
Hallo Nils,

Du kannst das Teleskop ganz normal bewegen - ohne die GOTO-Funktionalität oder die Nachführung zu benutzen!

Gruß,
Peter
 
Hallo Nils,
die von dir verlinkte EQ5 hat keine Motoren/Steuerung - ist dir das bewusst? Du musst die Nachführung also händisch mittels Drehknöpfen vornehmen...
Den 8" Dobson finde ich recht teuer, ich weiss nicht ob die bessere (?) Höhenlagerung den heftigen Aufpreis zu dem Standarddobson Wert ist.
Hier mal ein günstigeres Angebot.
Man muss das Budget nicht unbedingt voll ausschöpfen, oder wenn doch kann man auch mit 10" (250mm Öffnung) einsteigen ;)
Ein Newton auf paralaktischer Montierung ist meines Erachtens nur zum Fotografieren sinnvoll. Der Einblick ins Okular ändert sich ständig. Durch die Bewegung der RA Achse, oder einfach durch die Position des Objektes, kann der Okularauszug schonmal Richtung Boden zeigen...Dann muss man das Teleskop in den Rohrschellen drehen. Nicht sehr komfortabel, gerade im Dunkeln. Bei visueller Beobachtung mit einem Newton ist daher meine Empfehlung ein Dobson.
Zusammen mit einem Telrad und entprechenden Karten, eine stressfreie intuitive Art der Beobachtung.
Ich hatte auch 2 Dobsons einen 8" und einen 12" - beide Verkauft, weil ich mich auf Fotografie konzentriert hatte. Mittlerweile bin ich immer wieder froh, wenn ich die Gelegenheit habe an den Dobsons von Freunden mit zu schauen. :)

Wenn ich mir so die Qualen eines Einsteigers zur Teleskopwahl anschaue, bin ich glücklich, dass ich mein erstes Teleskop ausversehen gekauft habe...ich hatte bei Ebay einfach mal mitgeboten in der Annahme, dass ich das eh nicht bekomme...dann die Auktion völlig vergessen und schwupps...Sie waren Höchstbietender.. :eek:
:ROFLMAO:

Grüße Rainer
 
Hallo Nils,

noch die ein oder andere weitere Anmerkung.

Telrad:
schau mal hier:
Rein visuelles Suchen und Finden in der Astronomie, eine Anleitung. Aber zeitgemäss, new old-school.

oder in diesem Thread, da #4 und #7.
Das Geplänkle im ganzen Thread einfach mal links liegen lassen ;). Trägt nicht wirklich zum Thema bei.

Maksutow-Cassegrain (MC):
da weiß ich selbst immer noch nicht was ich von diesen Teleskopen halten soll :unsure:.
Ich besitze selbst einen 127/1500.
Planeten / Mond machen richtig Spaß und die kleineren und helleren Deep Sky Objekte auch.
Auch ist der, den Du ausgewählt hast, schon massiv teurer als ein Newton. Hat eben mehr Öffnung und mehr Brennweite.

Bei diesen katadioptrischen Teleskopen sollte auch erwähnt werden, dass sie den Einblick hinten haben und die Fokussierung über den Hauptspiegel läuft.
Somit ist, für den bequemen Einblick, ein Zenitspiegel notwendig. Die beigelegten, nun ja... ... ...
Weiter sind diese Teleskope meist nur kaum selbst zu justieren (Kollimation) oder auch gar nicht. Falls sie sich mal verstellen, muss das Teil mE. dann zu einem Fachmann.
Ebenso braucht so ein Katadiopter eine Taukappe, sonst ist der Spaß schnell vorbei, weil die vorne liegende Meniskuslinse oder die Schmidtplatte beim Schmidt-Cassegrain (SC) schnell zu taut. Also ein weiterer Kostenfaktor, den man durch selbst "basteln" minimieren kann.
Was noch dazu käme, was einige an diesen Teleskopen bemängeln, ist die lange Auskühlzeit.
Bei meinem kleinen MC ist das ca. eine Stunde. Halt abhängig vom Unterschied zwischen Lagertemperatur und Außentemperatur.
Bei meinem C8, ein Schmidt-Cassegrain in 8", können daraus auch mal 2 Stunden werden. Muss man einfach mit einplanen. Man kann auch ein bisschen entgegenwirken, wenn man schneller am Okular sein möchte, in dem man nicht gleich in den hoch und höchst Vergrößerungsbereich geht.

Wie Du aus den ganzen Antworten siehst, die Wahl des ersten Teleskop ist nicht ganz einfach. Vieles zu beachten und im Vorfeld abzuklären, aber mit etwas Eigeninitiative gut zu lösen und
beim zweiten, dritten , vierten... ... ... ;) wirds etwas einfacher.

Nicht aufgeben, dran bleiben, es lohnt sich :y:.
 
Hallo Nils,

ich finde den von dir herausgesuchten Dobson auch recht teuer, z.B. Skywatcher und GSO gibt es für die Hälfte.

Das von Rainer verlinkte Angebot klingt doch sehr gut. Genau so einen Standard GSO 200c hatte ich mir 2013 auch bei dem Händler gekauft und bin damit sehr zufrieden. Da würde ich nicht lange überlegen und schnell zuschlagen bevor der vor der Nase weggeschnappt wird.

Vielleicht noch zwei Okulare dazunehmen: TSSWM15 & 6mm für jeweils 57 Euro oder die Planetarys für 69 Euro.

Gruß,
Holger
 
Hier siehst Du den bei mir im Einsatz:

400 Euro + 2 weitere Okulare für einen Einstieg mit 8" Öffnung. Da kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen und Du hast noch reichlich Budget übrig.
Das würde ich dann aber erst später gezielt einsetzen wenn Ihr erste Erfahrungen gesammelt habt.

Gruß,
Holger
 
Hallo @*entfernt* ,

jetzt kommt noch einer der seinen Senf dazu gibt! Ich habe letztes Jahr im Sommer mit einem 10" Newton auf Dobson begonnen und habe inzwischen parallel einen 5" Newton mit einer azimutalen GoTo Montierung als EAA-Setup. Der Newton hat dann dieses Jahr noch eine EQ Plattform bekommen.
Ein Newton auf paralaktischer Montierung ist meines Erachtens nur zum Fotografieren sinnvoll. Der Einblick ins Okular ändert sich ständig. Durch die Bewegung der RA Achse, oder einfach durch die Position des Objektes, kann der Okularauszug schonmal Richtung Boden zeigen...Dann muss man das Teleskop in den Rohrschellen drehen.
Warum Du kategorisch Goto ausschließt, verstehe ich nicht. Gerade für einen Einsteiger wäre dies ideal! Aber einen Newton für visuelle Beobachtungen an einer EQ-Montierung halte ich für grundlegend falsch! Rainer hat es genau beschrieben, warum! Ich verstehe nicht warum man sich zum Einstieg ohne Not das Hobby besonders schwer machen sollte? Du kannst es jetzt vermutlich nicht nachvollziehen, was Rainer genau meint, aber glaub mir und ihm es ist so umständlich wie es kompliziert klingt.

Ich habe wiederholt beim Teleskop Kauf, also kompletten Systemen sehr gute Erfahrungen mit der Firma ICS in Augsburg (Karl Thurner) gemacht und mehrfach nur schlechte Erfahrungen mit großen Versendern. Lass Dich persönlich beraten! Ruf bei den Händlern an. Dann weißt Du schnell, bereits nach dem ersten Anruf, ob Du entweder in der Endlos-Schleife eines Telefon-Computers oder den Nutzlos-Zusagen-für-kurzfristigen-Rückrufs verendest oder tatsächlich einen echten Menschen dran hast der Dir zuhört und Dich mit seiner Kompetenz beraten kann.

Auf der verlinkten ICS Seite findest Du mehrere verschiedene Newton auf Dobson, alle gleich gut für Dich zum Einstieg geeignet. Auch die kleinen Heritage, Newton Babys;). Und das kombiniert mit einer Firma die Du anrufen und fragen kannst. Vorher und das beste auch nachher! Ausprobieren! Selber anrufen! Und alles für nicht mal das halbe Budget was Du bereit bist jetzt auszugeben. Wenn Du mit und an so einem Instrument Freude gefunden hast, kauf Dir eine EQ Plattform für € 500 (Astrothingy, Harry Feigel, wieder ein echter Mensch mit Kompetenz ) und ein, zwei oder auch drei Okulare mit 100° Geischtsfeld. Dann sind noch mal locker € 350 bis € 1000 je Okular fällig. Du wirst Dein Budget locker los werden. Sowohl die EQ-Plattform als die Okulare sind eine Anschaffung für's Leben und gibt man nicht mehr her!

Alternativ zu ICS Herr Thurner gibt es noch die Teleskop Spezialisten Herrn Kloss über die ich ähnlich viel Gutes hier gelesen habe wie die von mir persönlich gemachten besten Erfahrungen mit ICS.

Oder wenn Du doch über ein Goto nachdenken willst, dann schau Dir mein Angebot hier im Marktplatz an. Das könnte auch ein guter Einstieg sein.

Viel Spaß noch beim Aussuchen. MünchenBeiNacht - Ewald
 
Warum Du kategorisch Goto ausschließt, verstehe ich nicht. Gerade für einen Einsteiger wäre dies ideal! Aber einen Newton für visuelle Beobachtungen an einer EQ-Montierung halte ich für grundlegend falsch! Rainer hat es genau beschrieben, warum! Ich verstehe nicht warum man sich zum Einstieg ohne Not das Hobby besonders schwer machen sollte? Du kannst es jetzt vermutlich nicht nachvollziehen, was Rainer genau meint, aber glaub mir und ihm es ist so umständlich wie es kompliziert klingt.
Weiß nicht, ich kann mir nicht vorstellen dass man ein Erfolgsgefühl hat nachdem man 3 Fixsterne angepeilt hat und dann einfach nen Stern im GoTo aussucht.

Ich will aber so ein Erfolgserlebnis, nämlich selber (bzw. zusammen) einen Stern, Planeten, Galaxie usw finden, ohne einen Computer der alles für einen macht.



Wär das was? 10" Dobson

Dazu noch Okulare, da muss ich mich erstmal mit befassen was ich da brauche
 
Weiß nicht, ich kann mir nicht vorstellen dass man ein Erfolgsgefühl hat nachdem man 3 Fixsterne angepeilt hat und dann einfach nen Stern im GoTo aussucht.

Ich will aber so ein Erfolgserlebnis, nämlich selber (bzw. zusammen) einen Stern, Planeten, Galaxie usw finden, ohne einen Computer der alles für einen macht.
Wir haben da oben so viele lichtschwache Objekte, du wirst sie so schnell nicht finden ohne Goto und PlateSolve. Ein Stern bleibt auch im Okular ein runder Punkt und er hat kein Etikett wo der Name dran steht.
Hast du dir schon einmal Stellarium auf deinen Rechner installiert und deine Wunschteleskope eingestellt. Da kannst du genau sehen welch kleiner Ausschnitt des Himmels damit betrachtet wird. Dann wirst du auch verstehen warum MünchenBeiNacht eine Goto vorschlägt.
 
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