Via_Lactea
Aktives Mitglied
Die Auskühlung machts….Die ersten 1-2 Stunden driftet die Fokuslage sehr schnell, danach wechselt diese die Richtung und die Drift wird deutlich langsamer. Ich vermute, dass mein Refraktor zwar nach 15min Auskühlzeit zwar schon sehr gute Bilder liefert, aber die Komponenten trotzdem noch nicht richtig temperiert sind. Der Metalltubus kühlt wohl schneller aus, als die auch besser geschützte Glaslinse. Beim Refraktor legt die Tubusauskühlung den Fokus nach hinten, die Linsenauskühlung nach vorne. So kann es diesen Effekt geben. Idealerweise ist ein Refraktor so gebaut, dass es gar nicht groß driftet. Ich habe noch einen kleinen Apo, den man tatsächlich nach dem Auskühlen kaum noch nachfokussieren muss. Der hat deshalb keinen Fokusmotor.
Was für einen Einfluss die Taukappenheizung hat, muss ich auch noch messen. Über Winter nutze ich lieber die wenigen Schönwetterphasen für Aufnahmen anstatt zum Testen. Das muss bis nächsten Frühling/Sommer warten.
Joachim
Das auskühlen meiner SC-T 8 braucht so wie es aussieht eine ganze Weile, ich staunte nicht schlecht das meine DarkFlats 900Sek bei -10°C so einen Drift hat und erst nach ca. 2 Stunde konstante Kühlung aufweist.
Meine ASI294 und Röhre waren schon eine gute Stunde draussen, bei ca.2~4°C, und auf Minus -10°C abgekühlt – hatte erst einige Doppel-Serie von Darks und Flats getätigt, erst danach machte ich die DarkFlats.
CS
john