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Die ersten 1-2 Stunden driftet die Fokuslage sehr schnell, danach wechselt diese die Richtung und die Drift wird deutlich langsamer. Ich vermute, dass mein Refraktor zwar nach 15min Auskühlzeit zwar schon sehr gute Bilder liefert, aber die Komponenten trotzdem noch nicht richtig temperiert sind. Der Metalltubus kühlt wohl schneller aus, als die auch besser geschützte Glaslinse. Beim Refraktor legt die Tubusauskühlung den Fokus nach hinten, die Linsenauskühlung nach vorne. So kann es diesen Effekt geben. Idealerweise ist ein Refraktor so gebaut, dass es gar nicht groß driftet. Ich habe noch einen kleinen Apo, den man tatsächlich nach dem Auskühlen kaum noch nachfokussieren muss. Der hat deshalb keinen Fokusmotor.

Was für einen Einfluss die Taukappenheizung hat, muss ich auch noch messen. Über Winter nutze ich lieber die wenigen Schönwetterphasen für Aufnahmen anstatt zum Testen. Das muss bis nächsten Frühling/Sommer warten.

Joachim
Die Auskühlung machts….

Das auskühlen meiner SC-T 8 braucht so wie es aussieht eine ganze Weile, ich staunte nicht schlecht das meine DarkFlats 900Sek bei -10°C so einen Drift hat und erst nach ca. 2 Stunde konstante Kühlung aufweist.

DarkFlat_900sek_02-2022.jpg

Meine ASI294 und Röhre waren schon eine gute Stunde draussen, bei ca.2~4°C, und auf Minus -10°C abgekühlt – hatte erst einige Doppel-Serie von Darks und Flats getätigt, erst danach machte ich die DarkFlats.


CS
john
 
Meine ASI294 und Röhre waren schon eine gute Stunde draussen, bei ca.2~4°C, und auf Minus -10°C abgekühlt – hatte erst einige Doppel-Serie von Darks und Flats getätigt, erst danach machte ich die DarkFlats.
Hi John,
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Darkflats hier sachdienlich sind, denn was Ich hier bei dir sehe, ist letztendlich das: Eine Korrektur, die zunaechst komplett von der Ausleuchtung des Fokalebene dominiert wird, dreht sich innerhalb von zwei Stunden dahen, dass am Ende Ampglow komplett dominiert (?).
Bei dir hier kommt mir einiges gegenintuitiv vor:
1. Die Temperatur einer ASI294 sollte (speziell wenn's sowieso kalt ist) nach 5-10 Minuten eingepegelt sein,
2. der Ampglow ist leider im Gegensatz zum Dunkelrauschen nicht so schoen temperaturabhaengig und sollte trotzdem leicht weniger, aber nicht mehr werden (Bild 4-7) (?),
3. Mein Eindruck ist: Offenbar ist dein Flatpannel in Bild 7 und 8 nicht mehr eingeschaltet gewesen (?).

Entweder verstehe Ich jetzt nur Bahnhof, oder da spielte sich eine ganze Menge Sachen ab, die mit Temperaturaenderungen wohl eher weniger zu tun haben.
Da muesste man sich die Darks und die Flats wohl mal getrennt vornehmen.
Gruss
 
Hallo,

3. Mein Eindruck ist: Offenbar ist dein Flatpannel in Bild 7 und 8 nicht mehr eingeschaltet gewesen (?).
Naja, wenn die Bilder oben wirklich "DarkFlats" sein sollen - was ich mal mit Flat-Darks übersetzen würde - dann muss ja das Flatpanel auch ausgeschaltet sein.
Aber für mich passt das alles auch überhaupt nicht zusammen.
Flat-Darks sollten keine solche Vignettierung aufweisen. Und "DarkFlats 900Sek" ergibt gar keinen Sinn. Die Flats wurden doch sicher nicht mit 900s Belichtungszeit gemacht?

Grüße,
Steffen
 
Naja, wenn die Bilder oben wirklich "DarkFlats" sein sollen - was ich mal mit Flat-Darks übersetzen würde - dann muss ja das Flatpanel auch ausgeschaltet sein.
Aber für mich passt das alles auch überhaupt nicht zusammen.
Flat-Darks sollten keine solche Vignettierung aufweisen. Und "DarkFlats 900Sek" ergibt gar keinen Sinn. Die Flats wurden doch sicher nicht mit 900s Belichtungszeit gemacht?

Hi Steffen,
I.d.T. vielleicht einigt man sich in der Tat erst mal darauf, was "DarkFlats" in diesem Zusammenhang eigentlich sein sollen (Darks zu den Flats, dark-korregierte Flats ?), denn "dark-flats" in der herkoemmlichen Konnotation unterscheiden sich i.d.T. nicht viel von einem Bias-Image, aber dafuer ist hier das Ausleserauschen (abgesehen von der Vignitierung) auch zu stark (?).

Vielleicht daher mal eine Ortsbestimmung. Die der Sony Chip der ASI294 ist sehr empfindlich, aber was die erforderlichen Korrekturen angeht etwas gnadenlos.
Daher John:
  • Darks werden von Rohdaten abgezogen. Darks macht man bei einer gekuehlten Kamera am Besten in Ruhe in der stillen Kammer bei stabiler Temperatur und fuer das (die) Arbeitsgain(s). Ueber die Chiptemperatur muss man nicht spekulieren, die wird ja ueber einen Sensor ueberwacht/geregelt.
  • Bias ist eine Messung des Ausleserauschens mit so wenig Kontamination des Dunkelrauschens wie moeglich (also Deckel drauf und ganz kurz belichtet), die man u.a. braucht um das Dunkerauschen aus den Darks zwischen verschiedenen Belichtungszeiten zu interpolieren. Auch diese Messung macht man im stillen Kaemmerlein.
  • Mit Flats wird die Bildintensitaet normalisiert, d.h. in der ein oder anderen Art und Weise wird mit dem Kehrwert multipliziert. Um den Effekt von "Hotpixeln" zu vermeiden, werden Flats id.R. Bias korregiert. Die Flats macht man praeferiert direkt nach der Astroaufnahme, ohne das an der Aufnahmeoptik in irgendeiner Weise gedreht wird (Kamerarotation, Filter , ...). Ich vermute (?) das meinte John hier mit "Darkflats", die er hat durchlaufen lassen (?).
Und dabei ist i.d.T. wohl einiges aus dem Ruder gelaufen, aber wie und welchen Bezug das zur Temperaturaenderungen haben soll, das verstehe Ich irgendwie nicht so ganz.
Gruss ...
 
…bin ja noch am Lernen; und aus Fehler lernt man halt am besten.


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und die damit verbundene Erklärungen, besonders die #64 Darks, Bias, Flats.

DarkFlats= gleiche Belichtungszeit wie die Lights. Sollte so stimmen! oder? Der Namenbezeichnung: DarkFlat habe ich aus NINA Sequenzer so übernommen (Siehe Pic).
NINA_DARKFLAT.jpg

Mit diesen (DarkFlats) die ich im geschlossen zustand von Tubus tätige, eliminiere ich die schönen Amp-Glow von den Lights.


Was mir auffiel: ....ist eben dieser Amp-glow Zustand, der sich erst in den späteren Stunden verstärkt; eigentlich sollte es doch schon beim ersten Bild zu sehen sein - die volle Pracht des Amp-glow. Ich nehme an, dass der Tubus immer noch am Auskühlen war; oder an einem Wetter-Phänomen bzw. einem Temperatur Sturz erfolgte, so dass dieser Drift zustande kam. Man sieht die zunehmenden Amp-glow Sehr gut im Bildverlauf #61.

Amp-glow entfaltet sich bei meiner ASI294 ab >120 Sekunden, je höher die Belichtungszeit ist umso stärker wird der Amp-glow sichtbar an den Lights und DarkFlats, letzteres nenne ich es jetzt Mal so, bis ich weiss, wie es richtig bezeichnet wird.

Meine getätigten DarkFlats haben alle die gleichen 900 Sekunden Belichtungszeiten, die Kamera ist auf -10°C eingestellt [zudem startet der Sequenzer erst, wen die eingegebene Temperatur erreicht ist, NINA wartet brav auf das okay von der Kamera Sensor ab, für die Freigabe], daher mein Rückschluss; dass es wegen einer Temperaturschwankung im Inneren vom Tubus ergab. Man sieht es perfekt an der Bildfolge das der Amp-glow erst ab Bild 8 konstant wird, und die nachfolgenden Bilder sehen dann, wie das Bild Nr.9 aus «ausser, dass es ab hier in der unteren Bild Ecke, rechts, im späteren Verlauf ein dritten Amp-glow sich ausbreitet und leicht stärker wird»


CS
john
 
...Ich wollte nicht off-topic (abseits) Driften – bin auf den Beitrag von @joetaiga (joachim) #47, eingegangen wegen der Auskühlung Zeit, die bei meinem Tubus ja echt eine Weile andauern kann.
 
Vielleicht mal zwei Anmerkungen:

(I)
Mit diesen (DarkFlats) die ich im geschlossen zustand von Tubus tätige, eliminiere ich die schönen Amp-Glow von den Lights.
Naja, Ich habe den Eindruck, da geht aber Einiges etwas durcheinander...

Bei den meisten Astrobildbearbeitungsprogrammen sieht das Korrekturschema so aus:

Korrektur.png

Mit einer gekuehlten Kamera macht man gemeinhin eine Dark-Library (da stehen dann die Master-Darks), mit der man die Lights korregiert.

"Dark-Flats" sind Darks, die extra zur Korrektur der Flats verwendet werden koennen, wenn z.B. die Belichtungszeit der Flats durch eine verschieden starke Ausleutung (weisses T-Shirt-Himmel Methode) jedesmal variiert oder diese zu weit weg von den Belichtungszeiten in der Dark Library liegen. Das sind also dezidierte Darks fuer die Flats mit exakt der gleichen Belichtungszeit wie die Flats. Wenn man diese Belichtungszeiten sowieso in der Dark-Library hat, dann braucht man gar keine Darkflats, sondern korregiert die Flats mit den "normalen" Darks, weil dann das gleiche. Wenn man ganz kurze Belichtungszeiten fuer die Flats hat, dann reicht sogar der Master-Bias.
Da die Lights i.d.R. eine ganz andere Belichtungszeit als die Flats haben, korregiert man die Lights eigentlich nicht mit Dark-Flats.

Wie dem auch sei, was Du da zeigst sind weder korregierte Flats (weil da in Bild 7 & 8 keinerlei Vignetierung mehr zu sehen ist und der Amp-Glow ab Bild 4 nicht mehr korregiert ist) noch Dark-Flats (weil dann von der Vignetierung nichts zu sehen seien sollte, da der Signallevel auf dem Rauschniveau liegen sollte, denn das Teleskop sollte ja zu sein).

Was mir auffiel: ....ist eben dieser Amp-glow Zustand, der sich erst in den späteren Stunden verstärkt; eigentlich sollte es doch schon beim ersten Bild zu sehen sein - die volle Pracht des Amp-glow. Ich nehme an, dass der Tubus immer noch am Auskühlen war;

(II) Also ehrlich gesagt ist dir da IMHO mit hoher Wahrscheinlichkeit folgendes passiert:
  • Offenbar wolltest Du 900s (!) lange Darks aufnehmen. Dazu mal ganz nebenbei: Darks fuer satte 15min Belichtungszeit? Holla die Waldfee, dass erscheint mir viel zu lange, um nicht auch mit F/10 am Nachthimmel laengst in der Saettigung zu sein.
  • Dein Effekt hat wohl weniger was mit der Temperatur zu tun, sondern Du hast (wahrscheinlich) versucht ultra-ultra lange Darks zu machen, faengst dir bei der Belichtungszeit aber garantiert jedes Licht-Leck mit Signal ohne Ende ein. Daher sind alle Darks voellig Streulicht kontaminiert und erst nach voelligem Ende der Daemmerung waren die Darks dann auch wirklich dunkel (weil es draussen "richtig" dunkel war) und zeigen den eigentlich erwuenschten Amp-Glow und das Rauschen.
John, so macht man keine Darks, denn das muss bei gekuehlten Kameras auch nicht am Telekop stattfinden. Da muss die Kamera lichtdicht sein, dass bekommt man am Teleskop kaum hin. Das macht man am Schreibtisch mit einem Metalldeckel auf der Kamera auf einer schwarzen Samtoberflaeche.
Die Darkflats kannst Du dir sparen, mach dir einfach eine Dark-Library die kurze Belichtungszeiten mit einschliesst und dann ist auch da Ruhe. Das Einzige was dann am Teleskop gemacht wird sind die Lights und die Flats.
Und weiterhin sind deine Belichtungszeiten fuer die Lights (also die eigentliche Aufnahme) wahrscheinlich sowieso lange jenseits von Gut und Boese. Da sind die Sterne doch schon lange ausgebrannt.
Schau' dir das in Ruhe alles noch mal an.
Viel Glueck,
Gruss und CS
 
@Defunct Danke für deine Bereitschaft und die Aufzeigung, das schätze ich Sehr.

Das mit dem Bias, Flat, Dark und Dark-Flat ist «war» für mich verwirrt.

Bias tätige ich nicht, für meiner Bild Kalibrierung. Aber! ich brauche die Darks (die ich fälschlicher weise nicht korrekt genannt habe; #61), diese beinhalten die Störsignale für die Subtraktion, daher die gleichen Werte z.B. Belichtungszeit wie bei den Lights.
Mein «Dark Library» baue ich fortlaufend aus (Zukünftig über den Schreibtisch) mit: 90s, 120s, 180, 300s, 600 und 900s zusätzlich mache ich je ein Master Dark.
Die man nach einiger Zeit erneuern muss, bei Auftreten von Bildfehler.

Meine Kalibrierung ist bei WBPP so aufgestellt:
WBPP_Flow.jpg

Das sollte doch so korrekt sein?

Lange Belichtungszeiten:
Da gebe ich Dir vollkommen Recht; die Sterne leiden schon an den langen Belichtungszeiten von 600s.
NGC-3628_Galaxie_1h-30min_a-600s_001.jpg


Da ich hier und in anderes Forum auf negative Kommentare gestossen bin, dass die AVX-Montierung eine Krücke sei, wollte ich Mal dies austesten was machbar ist, auch vor allem wie man aus einem Bortle6+ am besten Fotografiert, um die schwächsten Protonen Einsammeln zu können.
Unter meiner schlechten Ausgangslage von Lichtverschmutzung (mein Nachbar hat immer noch seine Weihnachtsbeleuchtung Deko aktive, und die glänzenden Metallteile am Haus reflektieren brav das Licht umher) hat zur Folge das mein Guiding beeinflusst wird, und ich muss den Rauschreduzierung je nach Himmelsrichtung auf 3x3 heraufsetzen um ein Leitstern zu erhalten (Dunkelbilder sind eingepflegt).

....bin noch Sehr unwissend und beschäftige mich ja erst seit einigen Monaten mit der DSO-Fotografie, und lerne immer wieder was dazu – zurzeit eben mit Lange Belichtungszeiten.


CS
john
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, diese blöde Bezeichnung darkflats. Sie führt immer wieder zu Problemen und ist meiner Meinung nach auch grammatikalisch falsch. Richtig müsste es flatdarks heißen.
Dafür spricht, dass das angestellte Substantiv den Charakter wieder gibt. Also im Falle des " Wartezimmers" handelt es sich um ein Zimmer (Hauptgruppe) in dem gewartet wird (Eigenschaft). Oder Damenfahrrad = Ein Fahrrad für Damen. In unserem Fall: flatdark = Ein Dark für Flatframes
Nach der darkflats-Logik wären es dann Fahrraddamen ;) Da macht meines Wissens das Englische keinen Unterschied.
Ich habe das auch neulich im NINA Forum diskutiert, die Sichtweise seitens der Nina Entwickler dazu ist - nun ja anders.
Ärgerlich ist das deswegen, da mit der Bezeichnung darkflats häufig Einsteiger die Frames wie Flats behandeln, was ein Division zur Folge hat. Während sie aber wie darks behandelt werden müssen, also subtrahiert. Ich glaube Frank weist in seinem Video auch darauf hin.

Nun, zu der Kalibrierung: Defunct hat ja schon geschrieben die flatdarks müssen die gleiche Belichtungszeit wie die Flats haben.
Du machst also:
Lights z.B. 600s -10C (offenes Teleskop)
Dann machst Du Darks für die Lights, also gleiche Temperatur und Belichtungszeit
= Darks 600s -10C (geschlossenes Teleskop)
dann brauchst Du flats. Hier richtet sich die Belichtungszeit nach dem Histogramm und nichts anderes. So, dass das Histogramm 1/3-1/2 gesättigt ist.
=Flats z.B. 2 Sekunden (offenes Teleskop)
Für diese Flats brauchst du nun auch wiederum Darks die Flatdarks. Die müssen genau wie anderen Darks die gleiche Belichtungszeit wie die, für die sie verwendet werden sollen. Also für die Flats
= Darks 2 Sekunden (geschlossenes Teleskop)

Da die neuesten CMOS sehr gering rauschen und kein Verstärkerglühen haben, kann man hier die Darks auch durch BIAS ersetzen. Ein BIAS ist ein extrem kurzbelichtetes DARK. Da in diesem besonderen Fall das Bias und das Flatdark sich so gut wie nicht unterscheiden.

Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen noch mal etwas weiter und bitte: Flatdark oder flat dark :D:D:D
 
Bias tätige ich nicht, für meiner Bild Kalibrierung.
Wuerde Ich fuer die 294 an deiner Stelle aber machen.
Mein «Dark Library» baue ich fortlaufend aus (Zukünftig über den
Wie gesagt, alles fuer die Welldepth der Kamera etwas lang. Schau mal nach, wann die Sterne saettigen und was (dein Hintergrundlimitierung so ist) und bleib da einen Tick drunter.
Bei meiner Mono 294 bin Ich i.d.R. mit gain 1700 unterwegs und deutlich kuerzeren Belichtungszeiten. Das sind zwar mehr Bilder, aber eben auch ein unkritischeres Guiding.
Ansonsten so wie vom Tom beschrieben korregieren, dann passt's.
Gruss
 
Hi Thomas,
da haben die i.d.T. eine Grube gegraben, in die noch viele purzeln werden.... :censored:

Unsere allseits bekannte graue Eminenz von Pixinsight Juan Conejero ackert da allerdings ganz konsequent eine gerade Furche ( Understand "DARKFLAT" image type in WBPP/BPP ), Ich zitiere:

"This is now implemented in WeightedBatchPreprocessing version 1.4.5, which I have released as an update today.
WBPP supports now the following values of the IMAGETYP FITS keyword (case insensitive):
'dark frame'
'dark'
'master dark'
'flatdark'
'flat dark'
'darkflat'
'dark flat'
All of them are used to identify dark frames."


... und fertig is' die Laube.
Gruss
 
Würg; da habe ich mein Denkfehler; Ja klar (ich dachte immer, für Lichtschwache DSO soll länger belichtet werden) dabei ist die Integration Zeit die Lösung.

Flat und Darkflat mache ich über NINA bzw. mit dem Flatwizard.
Es berechnet die Belichtungszeit und den Histogramm Zielwert ADU.
Da müsste ich jetzt noch die BIAS tätigen: wenn ich das richtig verstanden habe. soll diese Belichtungszeit kleinstmöglich gehalten werden.


@Defunct
Neugier: gain 1700 (oder meidest Du die 170)? welche Offset gain hast Du hier, bei einem gain von 1700 eingestellt.

CS
john
 
Hi John,
@Defunct
Neugier: gain 1700 (oder meidest Du die 170)? welche Offset gain hast Du hier, bei einem gain von 1700 eingestellt.
Gerade noch mal nachgeschaut: Bei meiner QHY294MM entspricht Gain 1700 dem Gain 125 bei deiner ASI294.
Offset ist bei mir immer so 25 gewesen, aber Ich bin dermassen hintergrundlimitiert, dass mein Histogramm sowieso immer nach Rechts verschoben ist. Der Noise-Peak muss bei Dunkelheit nicht am linken Rand kleben.

Würg; da habe ich mein Denkfehler; Ja klar (ich dachte immer, für Lichtschwache DSO soll länger belichtet werden) dabei ist die Integration Zeit die Lösung.
Wenn Du schon NINA nimmst, dann mach das doch einfach mit der automatischen Funktion, die dir die optimale Belichtungszeit fix berechnet.

In der neuen Beta Version muss dazu folgendes Plugin geladen werden:

John2.PNG


und danach findest Du das im "Image Tab" hier:

John1.PNG


die Werte sollten bei deiner ASI294 gemaess den Literaturwerten fuer ein Gain von 125 grob stimmen:

NINA macht dann eine Testbelichtung (15s Belichtungszeit reichen) und rechnet aus dem Hintergrund und dem staerksten Signal dann die optimale Belichtungszeit aus. Die wird sehr viel kuerzer ausfallen, als Du vermutest.
Vielleicht noch mal Franks Tutorial zur richtigen Belichtungszeit anschauen, da wird auch noch mal alles erklaert.
Frohe Werkeln,
Gruss ...
 
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