Rainbow Astro Montierungen RST-135 / RST-300

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Danke für das Bild.
Naja, auch bei solchen Systemen gilt was vorher auch galt.
Die Motoren ziehen sicher einen 15kg Tubus in alle Richtungen. Aber die Thematik Schwerpunkt etc. Bleibt ja bestehen. Daher sollte man sich gut beraten lassen und mitdenken.
Nur weil diese Art Montierung ohne Gegengewicht könnte muss man es ja nicht machen.
Die kleine GGW Einheit dazu und schon hat man Ruhe und dabei wird das Gabze ja nicht so viel Scherer oder sperriger.
 
Nur weil diese Art Montierung ohne Gegengewicht könnte muss man es ja nicht machen.
Öhm, doch ja, genau deswegen! :) Genau das macht eine Harmonic Drive Montierung aus, und genau das war für mich auch der Grund für den Kauf solch einer teuren Montierung. Und wohl auch genau das ist der Grund, weshalb immer mehr Hersteller auf diese Technik setzen. Neben ZWO, Artesky, mittlerweile auch iOptron. Transportable und mobile Montierungen.
 
Und nicht fertig gedacht. :D

Nein, im Ernst, mann könnte das wie bei der Avalon machen, dass die Teleskopachse über der RA-Achse liegt. Sprich, mit einem längeren Arm, sodass das Teleskop nicht seitwärts hängt, sondern über der Montierung liegt. Tunlichst mit dem Schwerpunkt relativ genau über dem Zentrum des Stativs. Dann gäbe es (fast) keine Probleme mit der Kippeligkeit.

lg
Niki
 
Also Niki, wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen. :-) Der hier gezeigte Fall ist ja irgendwo auch echt bescheuert. Ein ausladendes C8, und dann noch das federleichte Carbon Stativ, und dann nicht einmal das erste Element der Beine ausgefahren. Und dann auch noch die Beine in der steilsten Stellung. Der Radius der Beine ist damit echt winzig. Da war ein Kippen ja schon fast vorprogrammiert.

Vielleicht läuft es ja eines Tages auf deinen Vorschlag mit der Technik von Avalon hinaus, wer weiß! Aber in diesem Beispiel war das einfach aus meiner Sicht einfach nur Leichtsinn, und nicht der Montierung zu verschulden.
 
Also zum Testen hab ich meinen 10"/f5 (16Kg) auch mal ohne GG aufgesattelt und die RST135E bewegt ihn genauso als ob das GG montiert wäre.
Selbstverständlich habe ich die Stativbeine maximal gespreizt (UNI14 mit verstellbarer Spreizsicherung).

Also hat bei dem Besipiel wie mans nicht machen soll, nur einer nicht fertiggedacht --> User :ROFLMAO:
 
Geil, ein 10 Zöller, und das auch noch ohne Gegengewicht. Das ist schon beachtlich! :)

Im gleichen Beitrag gab es noch ein neues Foto von jemand anderem. Hier war wohl der Sturm schuld. -> Bild bei Facebook

Es geht eben nichts über einen stabilen Unterbau. Da ist das UNI 14 wirklich genial, auch wenn es sich auf den Gewichtsvorteil solch einer Montierung wieder negativ auswirkt.

Ich muss das bei mir als ehemaliger Avalon M-Zero Nutzer mittlerweile auch sehr nüchtern betrachten. Die M-Zero hat mit dem passenden Gegengewicht 12 Kilo auf die Wage gebracht. Die RST-135 mit Säulenaufsatz und Uni 14 C, kommt auf 11 Kilo. Wirklich was gewonnen ist hierbei nichts. Mit dem Carbon Stativ sieht das sicher anders aus, aber das ist auch eine ganz andere Stabilität. Berücksichtigt bei beiden mein 100er Apo mit Zubehör. Vorteil hier der RST-135, es geht noch mehr an Gewicht, da bräuchte es für die M-Zero auch wieder mehr Gegengewicht.
 
Mal wieder ein kleines Update von meiner Seite. Die Montierung ist mittlerweile eine längere Zeit nicht in Betrieb gewesen. Und das letzte Mal ganz ohne Autoguiding und Meridian Flip, und auch nur mit ganz kleiner Kombi. Diesmal war sie mal wieder mit dem 100er Apo ausgerüstet. Ich habe mal wieder zwei Punkte optimiert, wovon ich einen schon das letzte Mal erwähnt habe.

Einmal habe ich nun die Stromversorgung ausgetauscht, und eine stärkere in Betrieb genommen. Diesmal waren es nicht nur gerade so 12V, sondern im Schnitt 13,5V. Ich hatte keine Probleme mit dem schnelleren slewing. Das Phänomen, dass die Montierung hierbei auf einmal langsam wird, oder gar stoppt, hatte ich nicht mehr. Vielleicht war das wirklich ein Problem mit der Spannung. Alternativ eine Behebung per Firmwareupdate der Montierung oder Bugfix in der Asiair.

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Nicht als Dauerlösung, aber um das Stativ weiterhin auszuschließen, habe ich die RST-135 mal auf eine Betonsäule adaptiert. Also hier schwingt definitiv nichts mehr.

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Das Guiding hat von den Zahlen und den Kurven wieder gemischte Gefühle aufgebracht. Die RA Achse ist mal wieder recht unruhig.

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Wobei das in meinem Fall nicht beim Meridianflip bzw. danach passiert ist, sondern schon viel früher. Und es war ja vermutlich nur ein sehr kurzer Aussetzer, sonst wären die Linien wohl länger geworden. Sehr komisch, woher dieser Aussetzer kommt. Ein Kabel sollte nicht hängen bleiben können.
 
Ja, das dachte ich auch. Deswegen habe ich während dem Betrieb mal an allen Kabeln leicht gerüttelt. Ohne Erfolg, das Problem reproduzieren zu können. Mal wieder ein Fall für Akte-X.
 
Dein Setup sieht vorbildlich verkabelt aus, da wird nix hängen, sonst ist da auch nichts Auffälliges zu sehen, wenn es kein Softwareproblem ist, kommt dann leider nur noch die Montierung in Frage, harmonic drives sind auch nur so gut wie man ihnen gerne sagt, wenn sie pinibel verbaut und entsprechend gut eingekauft wurden, vllt. doch ein Service-Thema. So Haker sind auf jeden Fall nicht normal. Wenn das nem Industrieroboter passiert, fliegt mal fix ein Großteil durch die Halle...

CS
Jörg
 
Ja ich gebe mir das immer beste mühe, das nichts hängen bleiben kann. Von der RST-135 wird ja eigentlich recht gut gesprochen, und wenn ich mir die ganzen Beiträge von mir hier so die ganzen Seiten anschaue, bin ich wohl auch der einzige der gleich mehrfach getroffen wird. Ich hatte ja sogar mal danke des prima Händlers sogar zeitgleich eine zweite Montierung zum Gegenprüfen. Auch die hat bei mir Probleme hervorgerufen, wobei das vielleicht wirklich an der Spannung lag.

Jetzt wird sie wohl wieder öfters zum Einsatz kommen. Es wird mal weiter beobachtet. :)
 
Seltsam ist ja, dass es in (nur) in DEC passiert ist. Das ist also kein Crosstalk, wie er bei den Harmonic Drives vorkommen kann. DEC sollte sich ja (fast) gar nicht bewegen bei guter Einnordung. Sieht fast aus, als wäre die Achse durchgerutscht - das wäre also schon ein (bedenkliches) mechanisches Problem.

Ich hab meine ASIAir mittlerweile verkauft, aber hatte immer wider Mal Probleme beim Zusammenspiel mit der RST: Aussetzer beim Tracking, schlechtes Guiding (beide Achsen), unzuverlässige Flips. Unter Windows passiert das nun nicht mehr. Vielleicht gibt‘s Probleme mit dem INDI-Treiber?
 
Ich hoffe es nicht!

Was mich hier bei dieser Montierung auch immer wundert, ist die Lage der Kurven. Mal verlaufen sie oberhalb der Mittellinie, mal unterhalb. Das habe ich sonst nie.

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Moin,

abgesehen dass ich konventionelles WLAN nach wie vor nicht für Steuerungsaufgaben für tauglich halte, dazu ist das zeitliche Verhalten zu unbestimmt, ich verwende egal ob für messtechnische oder sonstige Zwecke immer noch ein Kabel.

Die Kurven sehen schon seltsam aus.

Kannst Du das Setup mal an einen PC hängen und sehen, ob das mit Kabelverbindung auch so aussieht?

Nicht dass es zu stochastischem Datenverlust kommt und das Programm nicht richtig steuern kann.

Wenn die el. Leistung vorhanden ist halte ich die Verwendung der angegebenen Nennbetriebsspannung 12V für ausreichend, ob da 1,4V mehr sind reißt den Karpfen nicht aus dem Teich, der Strombedarf muss gedeckt sein, auch bei Peaks. Also gut Querschnitt in das Kabel, gute Stecker, keine Schlaufen.

Sonst könnte tatsächlich, wie Torben schreibt, die Achse einen Hau haben, das wäre natürlich übel.

CS
Jörg
 
Der untere Graph sieht ja aus, als würde die Montierung auf die Korrekturen in DEC gar nicht reagieren.

Beim oberen Graphen kann das ein schneller Teil der PEC-Curve sein, wo die Korrekturen auch etwas hinter RA „herhecheln“.

Wie ist denn die Aggressivität eingestellt?
 
Ich würde auch sagen, nimm mal ein Kabel für die Anbindung. Bei den notwendigen, schnellen Korrekturen für die RST könnte ich mir gut vorstellen, dass das Timing über das WLAN nicht mehr hinhaut und die Montierung evtl. Guidingpulse auslässt.
 
Das WLAN hat hier keinen Einfluss. Gesteuert wird alles vor Ort über die Kabel, mit der ASIAIR, welche direkt drauf sitzt, und der alles direkt angeschlossen ist. Das würde also nichts bringen.

Die Agressivität hatte sich bei mir mit 80/30 am besten eingependelt. Mit der RA bin ich auch mal auf 60 und 50 runter, hat aber auf Dauer keine Besserung geliefert. Wenn ich bei der DEC hoch oder runter bin, ist sie auch wieder nach oben geschnellt.

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Ich habe hier gerade noch mal ein paar Seiten zurückgeblättert. Der Thread hier ist nebenbei noch mein Tagebuch für das Thema. :-) Ich muss beim nächsten Test mal wieder auf 1 Sekunde Belichtungszeit herunterfahren, damit hatte ich auch schon gute Erfolge.

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Ja, bei mir wird‘s auch deutlich schlechter mit Belichtungszeiten über 1s. Ich hab Aggressivität in beiden Achsen auf 80, aber MinMove auf 0.8“ und Hysteresis auf 20 - Ich weiß nicht, ob man die Parameter so auch in der Air ändern kann.

Bei der langsamen Belichtungszeit müsstest die die Aggr in DEC evtl hochschrauben: Bei 30% ist ja sonst zu erwarten, dass es ca. 3-4 Korrekturen braucht nach einer „echten“ Auslenkung.

Sorry, ich hatte gedacht, die Montierung wäre über WLAN angebunden (das geht ja auch).
 
Ja stimmt, das geht auch, aber ich bin da kein Fan von die Montierung per WLAN zu steuern. Ich hatte mal ein WLAN Modul, und es hat ab und zu gezickt.
Das mit den kurzen Belichtungszeiten steht für den Lauf auf dem Plan. 1 Sekunde mit Binning in der Guidecam. Mal sehen wie dass dann läuft.

Wenn ich noch mal die Seiten hier durchforste, hatte ich bei einer Sekunde wirklich bessere Zahlen und Kurven:
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Bei dem oberen Graphen braucht die Korrektur in DEC aber auch wieder viele Impulse. Der untere mit mehr Aggressivität schaut da besser aus, aber ich glaube, weil die Exkursionen kleiner sind: Die erste DEC-Exkursion braucht immer noch 8 Korrekturimpulse. Diese langen, konstanten Abweichungen in DEC werden schon das Problem sein, das die „Eier“ verursacht.

Schau doch mal genau, wie sich die DEC-Achse bei der Kalibrierung verhält, ob die Bewegung den Guide-Impulsen entspricht in der Amplitude.
 
Ja spannend, das muss ich mal prüfen. Also wenn ich das irgendwie einsehen kann, was die DEC-Achse bei der Kalibrierung und ihr nachfolgendes Verhalten angeht.
 
Ich hab für‘s “troubleshooting“ immer den PC genutzt - aber in der ASIAir sind die PHD-Logs auch abgespeichert. Die kannst Du auf den PC übertragen und mit PHD2LogViewer (gibt‘s hier: PHD2 Log Viewer - PHD2 Guide Log viewing tool) auswerten.
 
Ich kann das immer noch nicht glauben. :LOL: Da leistet sich jemand ein C14 EHD, daran eine ASI6200er Mono, darunter eine 135er E(!), und baut den Kleinwagen auf der winzigen Montierung auf einem kleinen Carbon Stativ auf, was vermutlich zusammen mit den Gegengewichten am Limit ist... und dann fragt er ernsthaft mit der Vermutung, dass das ganze gefährlich aussieht, nach Expertenmeinungen. :ROFLMAO: Edel geht die Welt zugrunde!
 
Geld kauft kein Hirn...
 
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