Immer teurer und teurer...

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Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, muss sie dieses Geld gar nicht in voller Höhe "besitzen". Es genügen wenige % davon.
Der Kreditnehmer muss das Geld aber in voller Höhe zuzüglich Zinsen an die Bank zurückzahlen.
Hier (z.B.) wird das in weniger als 2 min mal erklärt : https://www.youtube.com/watch?v=VVtHTN0Mbwc
Hallo Jürgen,

das neu geschöpfte Geld ist der Kredit (abzüglich Anteil Mindestreserve). Die Zinsen dagegen werden nicht geschöpft, sondern müssen vom Kreditgeber mit "altem" Geld bezahllt werden.

Diese Geldschöpfung mittels Kredit ist nicht bei einem privaten Kredit (z. B. unter Freunden) gegeben. Dass Bankkredite die Geldmenge erhöhen ist politisch gewollt, da davon ausgegangen wird, dass mit dem Kredit etwas "sinnvolles" entsteht, das zu einer Erhöhung von Produktion und Konsum führt. Dementsprechend soll sich dann auch die Geldmenge erhöhen.

Natürlich ist es auch denkbar, dass Kredite nur deshalb aufgenommen werden, um Zinsen zu bezahlen. Dann würde der Erhöhung der Geldmenge durch den Kredit zu keinem Wachstum führen. Insbesondere bei Staatsschulden kann das einen negativen Effekt auf die Inflation haben. Da kann uns im Euroraum noch einiges blühen, wenn die Zinsen deutlich steigen... Dann zahlen nämlich alle (auch die, die keinen Kredit erhalten haben) die Zinsen der hochverschuldeten Länder mit.

Freundliche Grüße
Christian
 
Das ist richtig. Hat es aber noch nie gegeben!
Kommt sehr selten vor, weil es nicht gewünscht ist.
Davon sprechen wir hier nicht. Sondern die überproportionale Geldmengenausweitung (=Inflation) ist das Thema..
Von überproprtional schreibst Du erst jetzt. Und die Geldmenge steigt durch niedrige Zinsen, die das Kreditvolumen erhöhen. Du hast es umgekehrt dargestellt und das ist falsch!
Hast du nicht eben selber geschrieben, das Geld wird nur "Umgeschichtet" ohne sich zu vermehren? Ich glaube du verrinst dich da in etwas..
Dann musst Du Dir mehr Zeit beim Lesen und Verstehen nehmen. Das (reale) Wachstum führt zu einer Geldmengenerhöhung, aber nicht die Znsen. Das Geld für die Zinsen wird umverteilt (mit der unerwünschten Ausnahme, die ich weiter oben beschrieben habe).

Du schreibst es kommt aus meinem Portemmonaie. Das ist aber sehr kurzsichtig gedacht. Denn wie kommt es da herein. Mein Arbeitgeber zahlt schliesslich nicht die Zinsen die ich einem Gläubiger schulde. Dieses Geld entsteht durch die Kreditvergabe der Zentralbanken. Man nennt diesen Vorgang Giralgeldschöpfung.
Nein, Dein AG zahlt nicht Deine Schuldzinsen, sondern Du selbst. Und das zahlst Du mit Deinem Geld, egal woher das kommt. Dein AG zahlt Deine Arbeitsleistung. Wenn er dafür einen Bankkredit benötigt, wird mit der daraus entstehenden Geldmengenerhöhung Deine (hoffentlich) produktive und wachstumsfördernde Leistung ermöglicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Caprica : Ein probates Mittel der Währungshüter (im Euroraum die EZB) besteht bei Inflation darin, die Leitzinsen zu erhöhen. Das bedeutet Zinsen steigen dadurch in allen Bereichen.
Wie passt das zu Deiner Theorie?

Gruß Horst
 
Ein probates Mittel der Währungshüter (im Euroraum die EZB) besteht bei Inflation darin, die Leitzinsen zu erhöhen. Das bedeutet Zinsen steigen dadurch in allen Bereichen.
Wie passt das zu Deiner Theorie?
Mensch Horst, dazu habe ich doch bereits im Beitrag #366 etwas geschrieben:
"..oder die EZB können gegen Inflation nichts ausrichten, ausser den Leitzins irgendwann wieder zu erhöhen (passiert aktuell), was aber wieder zu einer höheren Zinslast und einer weiteren Geldmengenausweitung führt. Ein Teufelskreis." Bitte mal richtig lesen.

Und darum ist es eben kein "probates Mittel" weil dann die Zinslast steigt, das führt wieder zur erhöhung der Gesamtgeldmenge M3 und das heizt wieder die Inflation an.
Gruß, Daniel
 
Von überproprtional schreibst Du erst jetzt. Und die Geldmenge steigt durch niedrige Zinsen, die das Kreditvolumen erhöhen. Du hast es umgekehrt dargestellt und das ist falsch!
Wo habe ich das umgekehrt dargestellt? Die Geldmenge steigt durch niedrige Zinsen, oder wenn die Zinsen steigen, dann steigt sie durch die höhere Zinslast UND durch die Zinsen. Etwas anderes habe ich nicht geschrieben.

Das (reale) Wachstum führt zu einer Geldmengenerhöhung, aber nicht die Znsen.
Doch, natürlich auch durch die Zinsen!

Wenn er dafür einen Bankkredit benötigt, wird mit der daraus entstehenden Geldmengenerhöhung Deine (hoffentlich) produktive und wachstumsfördernde Leistung ermöglicht.
Erst einmal ist das Geld plötzlich da. Durch den Kredit. Firma und (hoffentlich) Produktivität und Gewinne kommen später. Das Problem ist, das viele Kredite nie zurückgezahlt werden (Siehe wachsende Geldmenge M3) (Umschuldung, Zahlungsausfall etc. sind z.B. Gründe). Bei Zahlungsausfall (Insolvenz) wird das Geld noch genommen, zu dubiosen Finanzderivaten gebündelt und zur weiteren Geldvermehrung (Spekulation) verwendet. So geschehen mit den faulen Hauskrediten der US Bürger (siehe US Immobilienpleite).

Vielleicht ist seine Theorie von Erdogan abgeschaut?
Werden wir jetzt pampig? Das kann ich nämlich auch..

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Und darum ist es eben kein "probates Mittel" weil dann die Zinslast steigt, das führt wieder zur erhöhung der Gesamtgeldmenge M3 und das heizt wieder die Inflation an.
Gruß, Daniel

Warum erhöht die EZB, deren Hauptaufgabe darin besteht für Geldstabilität zu sorgen und deren Hauptziel es ist für eine Inflation von ca. 2% zu sorgen, gerade jetzt den Leitzins, nachdem sie es jahrelang nicht getan hat, wenn das nach Deiner These nur zu einer weiteren Zunahme der Inflation sorgt?

Gruß Horst
 
Das LX200 8“ ACF hat letztes Jahr ca.3600€ gekostet im Juni, jetzt liegt es bei ca.5300€ . Auch ein ziemlicher Sprung nach oben.
 
Werden wir jetzt pampig? Das kann ich nämlich auch..
Das bist Du doch die ganze Zeit. Mir ist jetzt aber meine Zeit zu schade. Du hast Deine Sichtweise auf die Dinge, die kann man durch Erklären nicht ändern. Dir fehlen einfach die "Basics".

Mir kommt das vor wie im Unterforum "Astronomie alternativ", wo die Ahnungslosen ihre neuen Weltformeln vorstellen. :rolleyes:
 
Warum erhöht die EZB, deren Hauptaufgabe darin besteht für Geldstabilität zu sorgen und deren Hauptziel es ist für eine Inflation von ca. 2% zu sorgen, gerade jetzt den Leitzins, nachdem sie es jahrelang nicht getan hat, wenn das nach Deiner These nur zu einer weiteren Zunahme der Inflation sorgt?
Hallo Horst,
erst einmal ist das nicht meine "These" sondern ein Konsens unter allen, die sich mit der Materie eingehend beschäftight haben.

Die EZB kann nicht viel machen. Sie steckt in der Bredouille. Sie muss jetzt den Leitzins erhöhen weil die Inflation steigt. Erhöhen in der Hoffnung, dass sie so die Inflation bremsen kann. Die EZB (und die FED) wissen aber auch, dass dann die Staaten mehr Zinsen für ihre Anleihen werden zahlen müssen. (DE im Vorjahr 4 Mrd. €. Nächstes Jahr dann 30 Mrd. Eur. pro Jahr! Man stelle sich das einmal vor. Das sind schon hohe Summen. Die 30 Mrd. könnte man sehr gut z.B. für Forschung & Bildung, oder für Waffen für die Ukraine ausgeben :) ).
Die Industrienationen wie EU und USA haben den Leitzins zuvor auf beinahe 0 gesenkt, damit sie eine niedrige Zinslast haben. Funktioniert aber nicht auf Dauer, weil es dann zu einer zu hohen Inflation führt, wie wir sehen.

Die Nationalbanken waren früher viel mächtiger. Als es noch die DM und einzelne Währungen gab. Da konnte man nämlich bei Problemen seine eigene Währung bei Bedarf gegenüber anderen Währungen bequem auf- oder abwerten. Das ist seit dem Euro viel schwieriger geworden, weil wie Wirtschaftskraft der einzelnen EU Staaten sehr unterschiedlich ist. Die EZB ist ein zahnloser Tiger geworden.

LG, Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo bin ich das?

wo die Ahnungslosen ihre neuen Weltformeln vorstellen.
Dir ist schon klar, dass ich das gleiche über dich schreiben könnte, es aber nicht tue da ich freundlich und zivilisiert bleibe?
Ich habe doch geschrieben, wir werden uns wahrscheinlich nicht einig werden, dann lass es doch dabei bewenden, anstatt freche Vergleiche zu Erdogan zu posten.
 
Jau, damit hätten wir doch eine elegante Überleitung wd. zurück zum Thema. Da ich kein Diplom-Öko bin, (und auch kein Diplom-Ökonom :)) erlaube ich mir einfach eine freiere Sicht auf die Dinge. Natürlich sind drastische Preissteigerungen bei AstroGedöns als Luxusproblem an sich nicht der Rede wert, wenn, ja wenn sie nur diese Produkte alleine betreffen würden. Mittlerweile sind die Vorgänge auf dem Astromarkt aber wohl eher als Spitze des Eisbergs zu betrachten, und evtl. dreht sich das ja auch noch um, wenn Preissteigerungen bei lebensnotwenigen Ausgaben (Wohnen, Heizen, Essen, Verkehr, d.h. jener auf Strasse od. Scheine, nicht der andere, ihr wisst schon..) jene bei Astroprodukten sogar noch in den Schatten stellen werden.
In diesem Zusammenhang hat mich bei Lesen etlicher Statements der letzten Zeit hier in diesem Fred die "Systemgläubigkeit" etwas gewundert, mit der manche Fachleute die Vorgänge weiterhin als normales Spiel von Angebot und Nachfrage einordnen. Das regelt der Mark (..t..). ;) Ich sehe es eher als ein aus den Fugen geratenen "Markt", in dem mit Wirtschaft Krieg geführt wird, durch absurd-drastische politische Entscheidungen (Chinas Anti-Covid Exzesse) eine laufende Wirtschaft abgewürgt wird, und in der durch jahrzehntelange Fehlentscheidungen gegen viele warnenden Stimmen irre Abhängigkeiten zugelassen wurden. Jeder Sparkassenberater wären längst seinen Job los, hätte er seine Kunde einem ähnlichen "Klumpenrisiko" ausgesetzt wie es die grossen Koaltion in den letzten Jahre für Deutschland bei der Energieversorung gemacht hat. Dass andere Länder z.B: in Afrika ähnliche Fehlentwicklungen im Bereich der eigene Nahrungsmittelversorgung gemacht haben, taugt ja nun nicht wirklich als Ausrede. "Schaut mal Leute, der Sudan hat doch ähnliche Probleme wie wir, da haben wir doch nix falsch gemacht, da konnte doch niemand was für".
Aber noch immer versucht uns ein Heer von gutbezahlten Wirtschaftsberatern weis zu machen, dass man einen Staat betriebswirtschaftlich führen kann, Prozesse optimieren, streamlinen, Redundanzen (d.h. Leute) abbauen, einsparen etc., etc. , wobei sie schlichtweg Volkswirtschaft mit Betriebswirtschaft verwechseln. Der Niedergang des ehemals sozialistischen Ostblocks hat "den Westen" quasi erfolgstrunken gemacht, und jeden Hauch von Gedanke an Gemeinwohl, staatliche Verantwortung für Daseinsvorsorge etc. zur Blasphemie deklariert, die von oben herab mit überheblichen Gelächter diskreditiert wird, mit V-Zeichen in die Kamera.
Und jetzt stehen wir alle da wie auf einem Dorffest nachts um 3 wenns auf einmal kein Bier mehr gibt. Und, schlimmer noch, wir wissen, das ist nicht nur, weil der Stand zu macht, nein, es wird auch morgen kein Bier mehr geben, zumindest keins, was man sich leisten kann.
Nun ja, lassen wir es also den Markt regeln.

Hier einen sehr schöner Film, in dem erklärt wird, wie unsere Geldsystem entstanden ist und funktioniert:
Schon erstaunlich! Als würde man sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen können ;-)


Ohne unser Geldsystem würden die meisten von uns wie unsere Vorfahren auf dem Acker arbeiten. Wissenschaft würde nur ganz spärlich finanziert werden können. Private Unternehmen gäbe es auch nicht. Das Vermögen und Luxus wäre fest in der Hand der Fürsten und der Kirche. Wir sind erblindet, alles ist einfach da und wir schätzen es nicht mehr, da wir und daran gewöhnt haben. Über die Herkunft unserer Energie müssen viele von uns zum ersten Mal ernsthaft nachdenken, das ist gar nicht so schlecht, wenn nur der Grund nicht so elend bitter wäre.

Jedoch ist das Geldsystem intrinsisch instabil, wie schon beschrieben wurde. Leider entsteht Geld nicht nur durch Zins, sondern auch durch Kredite, die durch 0% Zins-Politik stark angestiegen sind. Wie schon beschrieben können auch Banken Geld erzeugen, indem Einlagen mehrfach verliehen werden. Wenn Du ein Teleskop für einen Preis, der höher als der Marktpreis ist, verkaufst, bewirkst Du die Schaffung von Geld und trägst zur Inflation bei. Schon die Bibel beschreibt 7 fette und 7 magere Jahre. Im Mittel passt das auch heute noch. Vielleicht ist das Geldsystem nur ein Reflex des wankelnden Charakters von uns Menschen?
Das tröstliche dabei ist, dass jede noch so schlimme Finanz- oder Wirtschaftskrise vorüber geht und es danach ein neues Wirtschaftswachstum gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Horst,
erst einmal ist das nicht meine "These" sondern ein Konsens unter allen, die sich mit der Materie eingehend beschäftight haben.

Die EZB kann nicht viel machen. Sie steckt in der Bredouille. Sie muss jetzt den Leitzins erhöhen weil die Inflation steigt. Erhöhen in der Hoffnung, dass sie so die Inflation bremsen kann. Die EZB (und die FED) wissen aber auch, dass dann die Staaten mehr Zinsen für ihre Anleihen werden zahlen müssen. (DE im Vorjahr 4 Mrd. €. Nächstes Jahr dann 30 Mrd. Eur. pro Jahr! Man stelle sich das einmal vor. Das sind schon hohe Summen. Die 30 Mrd. könnte man sehr gut z.B. für Forschung & Bildung, oder für Waffen für die Ukraine ausgeben :) ).
Die Industrienationen wie EU und USA haben den Leitzins zuvor auf beinahe 0 gesenkt, damit sie eine niedrige Zinslast haben. Funktioniert aber nicht auf Dauer, weil es dann zu einer zu hohen Inflation führt, wie wir sehen.

Die Nationalbanken waren früher viel mächtiger. Als es noch die DM und einzelne Währungen gab. Da konnte man nämlich bei Problemen seine eigene Währung bei Bedarf gegenüber anderen Währungen bequem auf- oder abwerten. Das ist seit dem Euro viel schwieriger geworden, weil wie Wirtschaftskraft der einzelnen EU Staaten sehr unterschiedlich ist. Die EZB ist ein zahnloser Tiger geworden.

LG, Daniel
Die Bundesbank war nicht an die Vorgaben der Politik gebunden. Die Stabilität der D-Mark war die Leitlinie und nicht ein forciertes Wirtschaftswachstum oder andere Faktoren wie die Arbeitslosigkeit. Sie konnte sehr autonom handeln. Erst die EZB hat sich der Politik untergeordnet. Viele Bundesbänker haben das sehr stark kritisiert, einige haben sogar gekündigt deswegen.
 
Hier an der Ostsee kostet der Strandkorb aktuell 15EUR. Nee, nicht am schicken Timmendorfer Stand, sondern im sehr einfachen Boltenhagen.

Ich denke Strandkörbe haben nicht allzuhohe Nebenkosten. Hier regiert die Gier.

Ich habe die Pächterin gefragt warum so viel. Antwort: Weil das mein Geschäft ist.

Merke: Nicht jede Preissteigerung ist begründet.

CS
Dirk
 
Für die meisten Grund genug ihnen blind zu vertrauen..
...leider gibt es immer wieder Rattenfänger mit einfachen Antworten...
Querdenkende und die vom rechten Rand lassen grüßen, oft auch in schickem Zwirn.
Beim Banker weiß zumindest jeder sofort, dass er des Geldes wegen arbeitet, bei den Leugner-Organisatoren zeigte sich das erst später; aktuell ist der Chef-Querdenker in U-Haft. Wegen 'Verdachts auf Betrug und Geldwäsche'.

Grüße,
Michael

PS: Der Prof. Peukert aus Jürgens Filmausschnitt ist interessant, da hab ich ein neues Wort gelernt: Sein Fokus (!) liegt lt. Wikipedia bei 'heterodoxer Theoriebildung'.
 
Nur so nebenbei ,,,
Aus einer nachvollziehbaren Preissteigerung in einem Luxussegment über eine Aneinanderreihung von Worst-Case-Szenarien, die damit null in Zusammenhang stehen, den unvermeidlichen und völligen Zusammenbruch der Zivilgesellschaft abzuleiten, der zusätzlich noch in einer nuklearen Vernichtung endet, ist schon sehr seltsam.
Tut mir leid, aber diese Antwort verstehe ich nicht. Dass die oben beschriebene Ableitung seltsam ist, kann ich nachvollziehen, nur, warum führst du sie dann an? Ich habe nichts von nuklearer Vernichtung oder dem Zusammenbruch der Zivilgsellschaft geschrieben, und ich habe auch nicht Putins Krieg als Folge der Preiserhöhung im Astrosegment bezeichnet oder umgekehrt od. ähnl gelagerte Zusammenhänge postuliert.

Aber alles easy, kein Stress, :cool: wir haben vielleicht einfach aneinander vorbeigeredet, ist ja nicht weiter schlimm. Kann der besten Hausfrau passieren. :oops:

Naja, in DE wird immer noch die Hälfte des BSP in Sozialleistungen gesteckt.

PS: das Thema Soziallleistungen ist ein heisses Eisen. Da habe ich auch meine Ansichten, aber das Fass mache ich hier nicht auf.
 
Hier einen sehr schöner Film, in dem erklärt wird, wie unsere Geldsystem entstanden ist und funktioniert:
Schon erstaunlich! Als würde man sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen können ;-)
Oha - ich hoffe, dass Du Dich beim Link verklickt hast...
Dieses Machwerk hat es geschafft, im Antisemitismusbericht von 2017 ab Seite 133 aufzutauchen.
Zitat:
"Als Beispiel sei hier die vom Kopp-Verlag unterstützte Videoproduktion »Gib mir die Welt plus 5 Prozent. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian« genannt. Der Verlag vertreibt esoterische, rechtspopulistische und rechtsextreme Bücher und ist mittlerweile auch online präsent. Nach der Vorlage eines Textes des Australiers Larry Hannigan aus dem Jahr 1971 transportiert das Zeichentrick-Movie, das von Michael Kent (Hinz), der der Scientology-Sekte nahesteht, und seiner Firma Neue Impulse e. V. produziert wurde, auf subtile Weise antisemitische Klischees über »Machtjunkies der Finanzdynastien«, die »Macht über die Massen« erlangen und die Welt beherrschen."
Quelle: Deutscher Bundestag - Expertenbericht zum Antisemitismus in Deutschland erörtert

Fassungslose Grüße,
Michael
 
Nachtrag zum Goldschmied:
Bin mit einer Mischung aus Neugier & Ekel noch ein wenig durch den braunen Sumpf gewatet und in Linz im Jahre 2010 bei einer Infoveranstaltung eines Gemeinderates gelandet...
Wie ging's mit dem genannten FilmvorFührer weiter?
Parteiausschluss wegen "grober Denunzierungen gegen Parteifreunde"...
Grund der Streitigkeiten damals: Irgendwas mit Finanzen.

Apropos Finanzen & Zinsen: Der im ersten Link erwähnte nationalsozialistische Zinskritiker Gottfried Feder ist der Autor des "Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft".
Da war doch was?
Wurde in diesem Faden nicht schon mal der 'Plan B' der Wissensmanufaktur angepriesen?
Zitat: "Tatsächlich macht der Plan B den Eindruck, als sei er eine aktualisierte und um einige Lehren Silvio Gesells erweiterte Fassung des Manifests von Feder."
aus

Man man man.
 
Inflation hat mehrere Gründe. Wenn China durch Ihre Maßnahmen bzgl Corona seine Häfen schließt und dadurch z.b. keine Halbleiter mehr liefert können gewisse Güter nicht mehr produziert werden. Als Folge davon kann die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden und die Preise steigen. Wenn Russland kein Öl mehr liefern darf und weniger Gas liefert steigen auch die Preise. Eigentlich ganz einfach, für alle Dinge die nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden können steigen die Preise. Durch Preiserhöhungen in Sachen Energie steigen widerum die Herstellkosten anderer Produzenten, die diese Steigerungen auch wieder weiter geben an den Verbraucher. Und dann gibt es Hersteller die sich da dran hängen und ihre Preise einfach erhöhen weil sie es können.

Geldmengenerweiterung lässt die Inflation auch steigen, aber erst dann wenn das viele Geld in den Umlauf der Wirtschaft kommt, also wenn es bei den Verbrauchern angekommen ist. Dadurch wird die Nachfrage erhöht was den Preis steigen lässt.

Auf die Einflüsse von Corona und den Folgen des Krieges können die Zentralbanken keinerlei Einfluss nehmen durch Leitzinserhöhung.
Das einzige was sie damit erreichen ist eine Schwächung der Wirtschaft und damit der Nachfrage, was dann die Inflation ein wenig drückt und es den Staaten erschwert wird Kredite aufzunehmen. In Anbetracht dessen welche enormen Mittel zukünftig gebraucht werden und geplant sind in Sachen Umwelt und Militär stellt sich die Frage ob eine Leitzinsserhöhung nicht kontraproduktiv dabei ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt in China derzeit noch ganz andere Gründe als Corona, um ganze Wirtschaftszweige mal eben auszuknipsen.
Wenn wir unser Technikzeug dahin auslagern und die Jungs da drüben nicht genug Strom haben, dann sind Fremdfirmen und Export für Die da drüben halt erstmal zweitrangig.
Und dass in der Folge davon (und von den anderen bereits genannten Gründen) bei uns die Preise steigen ist auch kein Zauberwerk.
Und bevor jemand meckert, natürlich gilt das nicht für unsere Butterpreise, aber sehr wohl für Computer und Optikpreise.

LG
Olli
 
Und weil man sich im Osten der Republik befindet muss eben alles so viel billiger sein...Klischee von gestern..ich finde den Preis angemessen..Boltenhagen ist übrigens superschön..:cool:

Nein es muss im Osten nicht günstiger sein. Ist es auch nichr unbedingt. Die Infrastuktur und die Städte sind dank EU oft besser Restauriert als Touristenattraktionen woanders. Mit der Sanierung sind die Preise dann nach oben.

Wir sind die deutsche Nordsee und die Ostsee rauf und runter. Da kann ich guten Gewissens einen Vergleich ziehen. Aber das ist natürlich subjektiv.

CS
Dirk
 
Oha - ich hoffe, dass Du Dich beim Link verklickt hast...
Dieses Machwerk hat es geschafft, im Antisemitismusbericht von 2017 ab Seite 133 aufzutauchen.
Zitat:
"Als Beispiel sei hier die vom Kopp-Verlag unterstützte Videoproduktion »Gib mir die Welt plus 5 Prozent. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian« genannt. Der Verlag vertreibt esoterische, rechtspopulistische und rechtsextreme Bücher und ist mittlerweile auch online präsent. Nach der Vorlage eines Textes des Australiers Larry Hannigan aus dem Jahr 1971 transportiert das Zeichentrick-Movie, das von Michael Kent (Hinz), der der Scientology-Sekte nahesteht, und seiner Firma Neue Impulse e. V. produziert wurde, auf subtile Weise antisemitische Klischees über »Machtjunkies der Finanzdynastien«, die »Macht über die Massen« erlangen und die Welt beherrschen."
Quelle: Deutscher Bundestag - Expertenbericht zum Antisemitismus in Deutschland erörtert

Fassungslose Grüße,
Michael
Danke Michael das du das nachverfolgt hast - der Müll hat hier m.M.n. nichts zu suchen.
 
Geldmengenerweiterung lässt die Inflation auch steigen, aber erst dann wenn das viele Geld in den Umlauf der Wirtschaft kommt
Alles richtig was du schreibst. Wobei Geldmengenerweiterung - in normalen Zeiten ohne Krieg und Corona - der Inflationsgrund Nr. 1 ist.
Seit wie vielen Jahren pumpt nun die EZB und die FED weit über 100 Millarden pro Monat! in den Markt?

Dieses Geld landete zunächst in den Aktienmärkten. Dann in den Umlauf der Wirtschaft --> Inflation

LG, Daniel
 
Ich denke Strandkörbe haben nicht allzuhohe Nebenkosten. Hier regiert die Gier.

Ich habe die Pächterin gefragt warum so viel. Antwort: Weil das mein Geschäft ist.

Merke: Nicht jede Preissteigerung ist begründet.
Wie kommst du darauf?
Die Strandkorb Vermieterin wohnt ja auch nicht in ihrem Strandkorb :D sondern in einer Wohnung wo sie auch mit erhöhten Kosten (Miete, Strom, Wasser, Heizung, Lebensmittel, Krankenkasse, Versicherungen, Transport etc.) zu kämpfen hat. Natürlich muss sie dann auch die Miete für ihre Strandkörbe erhöhen, um überhaupt noch einen Gewinn zu erzielen. Das hat doch nichts mit Gier zu tun.

LG, Daniel
 
Wir haben hier in Wien keine Strandkörbe.
Außer im Einrichtungshaus, wofür auch immer... :unsure:

lg
Niki
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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