BlurXTerminator? Nein, danke.

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hi Matthias,
danke fuer die Rueckmeldung.
Deine Kommentare zum speed verstehe ich nicht. Meine Erfahrung nach ist BlurX deutlich schneller als die PI decon (ich habe aber immer die Richardson-Lucy verwendet), habe ich da was falsch verstanden?
Nein das ist bei mir so:
Der kleine Testdatensatz braucht 2:06 fuer BlurX und fuer Van Cittert 13s.
Der grosse Testdatensatz braucht 3:47 fuer BlurX und Van Cittert 27s.
Bei BlurX laufen 24 Prozessorkerne bei 100% und bei Van Cittert 2 Kerne voll, Rest bei 10%.
Ich vermute bei der konventionellem Methode passt jeweils ein Tile komplett in den L3 Cache eines Kerns.
Ich finde das ein interessanten zusätzlichen Aspekt: durch die Einfachheit und Schnelligkeit lässt sich die Verwendung von BlurX noch besser (und vor allem einfacher) optimieren, als dies das bei der PI decon der Fall ist.
Ich habe 3-4 VC Regularisierungen gestester, bevor BlurX in die Endkurve kommt.

Wobei was BlurX angeht, der Anti-Hype größer ist als der Hype ...
Ich bin hier ueberhaupt nur eingestiegen, weil der Anti-Hype etwas arg bizarr wurde.

Wo allerdings BlurX einen echten Mehrwert bietet im Vergleich zur händischen decon in PI ist Behandlung der Sterne über die nicht-stationäre PSF. Fehler durch Probleme mit der Optik lassen sich sehr gut korrigieren
Wie schon mal anderswo ausgefuehrt: Das ist mir zu 'reingepatched, da weiss man am Ende nicht mehr welcher Stern echt war, oder welcher mal eine Galaxie. Aber as ist Geschmackssache.
Frohes Falten auch im neuen Jahr,
Gruss & CS
 
Da die Medizin angesprochen wurde: Bislang wurden dort für die Bildrekonstruktion iterative Algorithmen benutzt (vergleichbar zur PI Deconvolution). In der nächsten Generation (kommendes Jahr) kommen die ersten AI-Systeme. Als Radiologe werde ich mich darauf verlassen müssen, dass diese Algorithmen keine Strukturen hinzufantasieren - und bin mir auch sicher, dass die Qualitätskontrolle vor Zulassung gut genug ist, das zu verhindern. Diese Algorithmen sind ein Quantensprung: Man bekommt gute Bilder aus Daten, die mit bester iterative Rekonstruktion fast nur Rauschen liefern, kann Untersuchungszeiten und Strahlenbelastung reduzieren oder mit alten Geräten Aufnahmen auf dem Niveau der neuesten Generation bekommen.

Wenn ich das beruflich nutze um über Wohl und Wehe von Menschen zu entscheiden, wüsste ich nicht, warum nicht auch für meine „pretty pictures“. Wissenschaftlich verwertbar sind die eh nicht, dafür sind meine Prozesse nicht gut genug kontrolliert. Würd ich auch nicht wollen, der Aufwasch ist für „pretty pictures“ schon hoch genug.

Die Artefakte von BlurXTerminstor halten sich im Vergleich zur regularisierten Dekonvolution auch sehr in Grenzen.
 
Wenn ich das beruflich nutze um über Wohl und Wehe von Menschen zu entscheiden, wüsste ich nicht, warum nicht auch für meine „pretty pictures“.
Das Problem ist, dass dieses "KI" Feld sich so weit erstreckt, dass diese Aussage nicht funktioniert. Ich hatte weiter vorn im Beitrag mal geschrieben, dass Upscaling-Netzwerke dafür bekannt sind gern mal Kastanien an eine Linde hängen. Selbst der Autor von BlurX distanziert sich ausdrücklich von solchen "KI-Systemen":
Das Training von BlurXTerminator verwendet ausschließlich eine Verlustfunktion, die mit den verfügbaren Beweisen des Theorems übereinstimmt. Dies steht im krassen Gegensatz zu vielen modernen Trainingsmethoden wie den sogenannten „Generative Adversarial Networks“ (GANs).
Also Russell Croman will keine GANs verwenden, genauso wenig will die Medizintechnik Russell Croman Methoden anwenden.

Wenn diese Quervergleiche nur schwer funktionieren, ist nur die Frage, wie weit geht man für das „pretty picture“. Das ist dann gar nicht mehr technisch. Das ist nur noch Faktor Mensch. Trotzdem interessiert mich das doch sehr, ich habe mal ein Versuch gewagt:

Viele Grüße

Sebastian
 
Wenn diese Quervergleiche nur schwer funktionieren, ist nur die Frage, wie weit geht man für das „pretty picture“. Das ist dann gar nicht mehr technisch. Das ist nur noch Faktor Mensch. Trotzdem interessiert mich das doch sehr, ich habe mal ein Versuch gewagt:
Guten Morgen Sebastian,

ich stehe wohl auf dem Kabel. Ohne weitere Erklärung kann ich mit dem vergewaltigten M 31 Bild nichts anfangen. Was willst du damit zeigen bzw. was hast du denn damit angestellt?

CS Peter
 
Das Problem ist, dass dieses "KI" Feld sich so weit erstreckt, dass diese Aussage nicht funktioniert. Ich hatte weiter vorn im Beitrag mal geschrieben, dass Upscaling-Netzwerke dafür bekannt sind gern mal Kastanien an eine Linde hängen. Selbst der Autor von BlurX distanziert sich ausdrücklich von solchen "KI-Systemen":

Also Russell Croman will keine GANs verwenden, genauso wenig will die Medizintechnik Russell Croman Methoden anwenden.

Wenn diese Quervergleiche nur schwer funktionieren, ist nur die Frage, wie weit geht man für das „pretty picture“. Das ist dann gar nicht mehr technisch. Das ist nur noch Faktor Mensch. Trotzdem interessiert mich das doch sehr, ich habe mal ein Versuch gewagt:

Viele Grüße

Sebastian
Mir ist nicht ganz klar, warum Du meinst, ich schreibe Quark. Es werden gerade keine “frei assoziierenden GANs“ benutzt sondern Entrauschungs- und Schärfungsalgorithmen, ziemlich ähnlich zu dem was BlurXTerminator und NoiseXTerminator machen, als Ersatz für die bislang benutzten iterativen Rekonstruktionen. Ein „normales“ GAN wäre wohl ziemlich kontraproduktiv, das konfabuliert dann hinterher Organe, die in dem Menschen gar nicht mehr drin sind. Ich konfabuliere hier übrigens nicht, die Sachen sind marktreif entwickelt, können vorbestellt werden und werden nächstes Jahr ausgeliefert, z. B. von Siemens (Werbetext hier: Siemens Healthineers beschleunigt und verbessert Magnetresonanztomographie durch künstliche Intelligenz).
 
Hallo,
wenn man mal das ganze Gezanke und die Nebenpfade ignoriert, zeichnet sich für mich ab, dass der BlurXTerminator tut, was er verspricht. Speziell die Tests von @Defunct (ganz herzlichen Dank dafür!) zeigen doch recht deutlich, dass das Tool grundsätzlich brauchbar, wenn auch nicht unverzichtbar oder überirdisch ist.
Die zeitliche Komponente (BXT braucht z.B. länger als VC), spielt für mich eine eher untergeordnete Rolle. Das Deconvolution-Tool in PI einzurichten und zu optimieren dauert im Zweifel ja auch eine ganze Weile. Es ist sogar einer der Prozesse, auf den ich die meiste Zeit verwende. Das werde ich bei Bedarf weiterhin tun, wenn ich die volle Kontrolle über den Prozess haben möchte. Ansonsten kann ich mit BXT relativ zügig ein gutes Ergebnis erzielen und schnell sehen, welche weiteren Bearbeitungsschritte sich lohnen.
Der Kaufpreis ist nicht gerade gering, aber ich habe noch etwas Weihnachtsgeld übrig behalten (man weiß ja nie...).
Entscheidend ist für mich die Erkenntnis, dass das Tool keine sorgfältigen Aufnahmen und vernünftige Kalibrierungen ersetzt. Das hätte mich auch sehr misstrauisch gemacht.
Sowohl Noise- als auch BlurXTerminator sind natürlich umsichtig einzusetzen um die eigenen Bilder nicht zu künstlich erscheinen zu lassen. Bearbeitung mit Augenmaß ist besonders gefragt.
Grundsätzlich sind diese Tools aber augenscheinlich nicht des Teufels und bedeuten auch nicht den Untergang des Abendlandes.
Gruß
Sebastian
 
Auch der "faule Stubengelehrte" hats entdeckt :ROFLMAO: :


Grüße
Hartmut
 
Auch der "faule FStubengelehrte" hats entdeckt :ROFLMAO: :


... lange wird's nicht mehr dauern, dann kommen die ersten "Unboxing-Videos" von BlurXterminator.
Wir leben in seltsamen Tagen....

Gruss & CS
 
Das Deconvolution-Tool in PI einzurichten und zu optimieren dauert im Zweifel ja auch eine ganze Weile. Es ist sogar einer der Prozesse, auf den ich die meiste Zeit verwende. Das werde ich bei Bedarf weiterhin tun, wenn ich die volle Kontrolle über den Prozess haben möchte.
Hallo Sebastian,
das "kleine Geheimnis" dazu ist reichlich banal:

In den Anfangseinstellungen der Dekonvolution in PI ist (I) die PSF ("als blinder erster Rateversuch") relativ gross gewaehlt, (II) die Regularisierung zweitens vorab abgeschaltet (was bei jedem Amateurbild mit realistischem SNR in die Hose gehen muss) und selbst nach dem "Zuschalten" in den Anfangseinstellungen nur sehr schwach eingestellt und (III) drittens 10 Iterationen voreingestellt (normalerweise tun's 3-5).

Beinahe jeder "Einsteiger", der nicht genau weiss was er da treibt, wird ueber Ausprobieren mit Variationen der Anfangseinstellungen extreme Mengen an Geduld verbraten (in 90% der Faelle einfach scheitern), bevor man es raus hat.
Das ist wieder so ein PI Ding...
Wenn man dagegen weiss, dass man mit einer kleinen PSF, starker Regularisierung und erst mal 3 Iterationen anfangen sollte (was dann erst mal nur kleine Auswirkungen auf das Bild hat) und von da an langsam eskaliert bis Artefakte auftreten und dann man Ende das Deringing abstimmt, dann geht es von Hand sehr schnell.

Es gibt sehr schoene Tutorials, die all das auch gut erklaeren, z.B. dieses:
PixInsights Tips: Proper use of Regularized Richardson-Lucy Deconvolution

Wenn man das einmal durcharbeitet, dann ist eine Deconvolution in PI eigentlich jedesmal in ~10min gemacht.

Gruss & CS
 
Hallo Sebastian,
das "kleine Geheimnis" dazu ist reichlich banal:

In den Anfangseinstellungen der Dekonvolution in PI ist (I) die PSF ("als blinder erster Rateversuch") relativ gross gewaehlt, (II) die Regularisierung zweitens vorab abgeschaltet (was bei jedem Amateurbild mit realistischem SNR in die Hose gehen muss) und selbst nach dem "Zuschalten" in den Anfangseinstellungen nur sehr schwach eingestellt und (III) drittens 10 Iterationen voreingestellt (normalerweise tun's 3-5).

Beinahe jeder "Einsteiger", der nicht genau weiss was er da treibt, wird ueber Ausprobieren mit Variationen der Anfangseinstellungen extreme Mengen an Geduld verbraten (in 90% der Faelle einfach scheitern), bevor man es raus hat.
Das ist wieder so ein PI Ding...
Wenn man dagegen weiss, dass man mit einer kleinen PSF, starker Regularisierung und erst mal 3 Iterationen anfangen sollte (was dann erst mal nur kleine Auswirkungen auf das Bild hat) und von da an langsam eskaliert bis Artefakte auftreten und dann man Ende das Deringing abstimmt, dann geht es von Hand sehr schnell.

Es gibt sehr schoene Tutorials, die all das auch gut erklaeren, z.B. dieses:
PixInsights Tips: Proper use of Regularized Richardson-Lucy Deconvolution

Wenn man das einmal durcharbeitet, dann ist eine Deconvolution in PI eigentlich jedesmal in ~10min gemacht.

Gruss & CS
Mmmh, insbesondere das Deringing verbrät bei mir immer viel Zeit. Der Vorschlag aus dem Tutorial, die Parameter an kleinen Bildausschnitten zu testen, funktioniert da nämlich nicht zuverlässig. Auch hab ich die besten Ergebnisse eher bei 10-15 Iterationen. Ich benutze eine PSF aus den Sternprofilen im Bild, (wenn‘s da nicht zu neblig ist). Also wurstelt man immer am ganzen Bild rum und bei 24MP dauert das dann schon etwas. Wenn‘s ein Bild mit Drizzling ist (man sollte ja schön im Oversampling sein für Deconvolution) und der Sensor 47MP hat (QHY294MM) wird‘s mühselig. Muss man natürlich auch gut abschätzen, wann so ein Aufwasch lohnt (Tipp: Meist nicht…).
 
Der Vorschlag aus dem Tutorial, die Parameter an kleinen Bildausschnitten zu testen, funktioniert da nämlich nicht zuverlässig. Auch hab ich die besten Ergebnisse eher bei 10-15 Iterationen.
Dann ist BlurXt fuer dich das richtige Werkzeug, denn das erzielte bei meinen Tests mit LR oder VC quantitativ (am Originalobjekt verglichen) genau dann vergleichbare Ergebnisse, wenn diese mit 5-6 Iterationen laufen.
Ich lese hier eigentlich nur eine Bestaetigung des von mir beobachteten: Mit den herkoemmlichen Tools und den Anfangseinstellungen der PI-Tools, na da geht der Trend nun mal zum Ueberschaerfen und dann wird's i.d.T. mit dem Deringing extrem schwierig.
Nach kurzen Nachdenken duerfte aber klar sein warum: Wenn das ganze Bild mit einer Deconvolution ueberschaerft wird, dann wird's mit den Sternen als erstes hochproblematisch.
Auch das hier weist in diese Richtung:
Wenn‘s ein Bild mit Drizzling ist (man sollte ja schön im Oversampling sein für Deconvolution) und der Sensor 47MP hat (QHY294MM) wird‘s mühselig.
Ich habe ja auch die QHY294MM und 2um Pixel und da dann noch weiters Oversampling mit Drizzle, mein lieber Schwan...
"Viel hilft viel" sagte mein alter Chemielehrer immer grinsend...
Auch da faellst Du IMHO ueber deine von dir selber aufgestellten eigenen Huerden: Wenn Du zweistufig so tief in's Oversamping gehst, dann gibt's fuer nicht wahrnehmbare 5% der zweiten Stufe "besser" (wie auch immer man das quantifizieren wollte) jeweils mindestens so um die n*log(n) mehr Rechenzeit. Also insgesammt (2x Oversampling mit der Kamera und nochmal 2xmit Drizzle) dann mindestens 16-17x so lange.
Aber wie dem auch sei, mach' was Du fuer richtig haelt, denn es geht i.d.T. nur um "pretty pictures" und darum seine Freizeit zu verbringen.
Gruss & CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich nochmal rangesetzt und M33 überarbeitet. Das meiste davon in APP. PI kam nur als Demo für BlurX zum Einsatz.

1672235910237.png


ich könnt sicherlich selber raten, welches was ist :)

hier noch etwas deutlicher. Ich bin wirklich froh, denn die Aufnahmen entstanden bei keinem guten seeing.

1672235996116.png
 
Jo - sieht gut aus. Hat BlurX auch die Farben "korrigiert"? Das linke Bild ist deutlich "blau-grüner".

Ciao, Udo
 
Jo - sieht gut aus. Hat BlurX auch die Farben "korrigiert"? Das linke Bild ist deutlich "blau-grüner".

Ciao, Udo
nein, ich habe L, HA, R, G, B einzeln geBlurXed :-) und dann in APP als LHaRGB1 zusammengesetzt mit den Standarteinstellungen. Rechts ist nur noch NoiseX gelaufen. Sterne sind nicht kalibriert bei beiden. In PI habe ich die FHW Werte für die Kanäle gemessen und den jeweiligen Wert für BlurX genutzt. "Gefühlt" ein Unterschied zur Automatik. Jedoch auch für jeden Kanal anders. von 2.5 bis 3.2 war alles dabei. Sicherlich keine Höchstleistung in der Bildbearbeitung aber ein Vergleich für mich am selben Objekt und APP vs APP+BlurX (via PI). Ist allerdings schon einiges umständlicher. Ich werde das mal auf Fotopapier drucken und dann nochmals vergleichen.
Pixelpeeping ist nett, aber mein Ziel ist es schon, dass nach dem Drucken, etwas mehr Struktur sichtbar ist. Bisher sah es am PC fast immer besser aus, denn Details waren nach dem Druck schwerer erkennbar.
 
So ein Vergleich wird halt durch unterschiedliche Farben doch deutlich verfälscht. Da wäre es sinnvoller eine identische Farbkalibrierung zu machen. Die Details sind ja zum Teil auch farbig und da kommen die Ha-Regionen im "röteren Bild" halt schon alleine durch die Farbbalance "besser" rüber.

Ciao, Udo
 
Mir ist nicht ganz klar, warum Du meinst, ich schreibe Quark.
Sorry, das habe ich nun so sicherlich nicht ausformuliert. Wenn wir uns hier nur gegenseitig mit Likes überziehen und nicht widersprechen, dann käme auch nicht zu solchem tollen Outputs und Untersuchungen, die hier gezeigt wurden (defunct und andere).
Insgesamt finde ich doch den Umgangston doch recht angenehm und gesittet. :)
ziemlich ähnlich zu dem was BlurXTerminator und NoiseXTerminator machen
Eben nicht. Hier der Fachartikel zu dem Siemens Verkaufstext den du vorgeschlagen hast:
https://cdn0.scrvt.com/39b415fb07de...73a0fa698/MR_Dr.Behl-Whitepaper_USA-5-27-.pdf
Die Infos stehen unter "Technology corner":
Incorporating the acquired raw data along the reconstruction process ensures robust results and correct representation of image contrast. The deep neural network used in Deep Resolve Sharp is rather used to predict the contents of remote areas within k-space. Conventional reconstruction using interpolation expands k-space with zeros, therefore not adding any information or contributing to image sharpness.
und das andere Netzwerk:
For Deep Resolve Gain, the denoising in every iteration step takes place in the wavelet-domain. Denoising in the wavelet domain is more efficient than denoising in image or frequency domain.

Eine Teilaussage kann ich aber auch aus deinem Post unterstreichen, wahrscheinlich benötigt man für die Astrophotographie und die von dir genannten "Pretty Pictures" auch keine Raketentechnik und wenn mal was schief geht, dann ist's auch nicht so dramatisch.

Viele Grüße
Sebastian
 
Hallo zusammen,

ich bin sehr zufrieden mit BXT, das Tool liefert hervorragende Ergebnisse.
Sicherlich verhält es sich wie mit jedem anderen Werkzeug auch: Wer's übertreibt, erzeugt mehr Probleme als er behebt. Dafür gibt es die super Dokumentation, um die Möglichkeiten kennenzulernen.

Hier mal ein Beispiel einer Neuauswertung von M16 aus diesem Frühsommer. Seeing war schlecht, Tilt ebenfalls im System. Das Ergebnis spricht für sich:



Hier das finale (mit BXT neubearbeitete) Bild:

 
Moin,

das bestätigt meine Ansicht zu solchen Werkzeugen, man muss sie sinnvoll einsetzen, damit der Effekt positiv ist. Du zeigst schön, welchen Gewinn das Tool sowohl an den Sternen als auch den feinen Strukturen bringt.

CS
Jörg
 
Jetzt also 99,- € für BXT und 250,- € für PI nur wegen BXT..!
Ich will doch kein PI..
Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon will man wieder Kohle von mir sehen.
Das kann doch wohl nicht wahr sein!
 
Jetzt also 99,- € für BXT und 250,- € für PI nur wegen BXT..!
Ich will doch kein PI..
Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon will man wieder Kohle von mir sehen.
Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Einerseits steht es dir ja frei welche Software du verwendest. Willst du eine anständige Deconvolution Lösung dann kommst du an PI so oder so nicht vorbei, also ist es mit Sicherheit nicht BTX was dich hier zur Ausgabe "zwingt".

Und sicher 100€ sind nicht wenig .... wenn ich aber überlege was mich meine Ausrüstung draußen gekostet hat, welche Investition in ein sinnvolles Upgrade bedeuten würde und welchen Mehrwert mir die Investition in BTX liefert ... tja dann ist die Rechnung für mich recht simple ... das sind gut investierte 100€

CS
Andreas
 
Einerseits steht es dir ja frei welche Software du verwendest. Willst du eine anständige Deconvolution Lösung dann kommst du an PI so oder so nicht vorbei, also ist es mit Sicherheit nicht BTX was dich hier zur Ausgabe "zwingt".

Und sicher 100€ sind nicht wenig .... wenn ich aber überlege was mich meine Ausrüstung draußen gekostet hat, welche Investition in ein sinnvolles Upgrade bedeuten würde und welchen Mehrwert mir die Investition in BTX liefert ... tja dann ist die Rechnung für mich recht simple ... das sind gut investierte 100€
Ich will keine anständige Deconvolution Lösung!

Ich will nur BXT. Und dann muss ich mir extra deswegen PI holen. Und es sind dann 350,- € und nicht nur 100,-

..Aber ja du hast schon recht, einen neuen 150/1200 Refraktor kann man sich dann sparen ;)
 
Ich will keine anständige Deconvolution Lösung!

Ich will nur BXT. Und dann muss ich mir extra deswegen PI holen. Und es sind dann 350,- € und nicht nur 100,-

..Aber ja du hast schon recht, einen neuen 150/1200 Refraktor kann man sich dann sparen ;)
Genau ich will kein anständiges Set an Werkzeugen um meine Skills in der Bildbearbeitung zu verbessern, ich will nur den 100€ Win Button.
Ich verspreche dir, BTX, egal in welcher Software, wird dir nicht die Ergebnisse bescheren, die du dir erhoffst.

Ganz abgesehen davon, kannst du PI (45Tage?) als auch BTX (30Tage) testen. Also mind. einen Monat in dem du einmal schauen kannst ob Deconvolution/Schärfe wirklich dein größtes Problem in der Bearbeitung ist.


CS
Andreas
 
Völlig falsch die Preiskalkulation... Bei den meisten dürfte neben der Software auch noch eine kräftige Investition in die PC-Hardware nötig sein. PI ist ziemlich ressourcenhungrig.... Eine einigermaßen aktuelle CPU, eine schnelle SSD und möglichst viel Arbeitsspeicher sind sehr sinnvoll - und selbst dann wartet man gefühlt selbst bei eigentlich einfache Operation eine mittlere Ewigkeit...

BTW: Andere Programme ziehen da sicherlich nach. Wenn auch ggf. mit ein paar Jahren Verzögerung. Die nächste Version von Siril wird immerhin eine wie es aussieht ganz brauchbare Deconvolution bringen. Und bei der Background Extraktion ist Siril Dank GraXPert schon jetzt ähnlich gut wie PI. Denoise ist bei Darkmatter auch schon in der Pipeline.

Man muss also nicht PI + Zusätze kaufen - man kann auch mit kostenloser Software sehr gute Ergebnisse erzielen. Möglicherweise setzt PI da dann nochmal ein wenig drauf - braucht aber auch sehr viel Einarbeitungszeit.

Ciao, Udo
 
Genau ich will kein anständiges Set an Werkzeugen um meine Skills in der Bildbearbeitung zu verbessern, ich will nur den 100€ Win Button.
Ich verspreche dir, BTX, egal in welcher Software, wird dir nicht die Ergebnisse bescheren, die du dir erhoffst.

Dir ist schon klar, dass ich meine Bilder u.a. auch mit PS bearbeite nachdem ich sie gestacked habe?
Da sind also schon mehrere "buttons" beteiligt.

PS bietet auch ein anständiges Set an Werkzeugen. Da finde ich deine Aussage recht arrogant. Ich habe meine Bilder mit PI prozessierten Bildern verglichen und meine sind oft besser; zumindest nicht schlechter (ja ich kann das beurteilen, stell dir vor). Darum habe ich für mich entschieden, ich brauche PI nicht.

Und ich habe gesehen was BXT kann, da muss ich mir nichts erhoffen. Die Bedienungsanleitung von BXT lesen, sollte (in meinem Fall) ausreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss also nicht PI + Zusätze kaufen - man kann auch mit kostenloser Software sehr gute Ergebnisse erzielen
Hi Udo, da bin ich voll bei dir. Nur zu diesem Satz. Bei den sehr guten Ergebnissen bin ich schon (oder sagen wir mal so, ich bin mit meinen Bildern soweit zufrieden). Die restlichen 5% könnte ich sicherlich noch rausholen, aber dafür müsste ich in PI sehr fit sein, und müsste auch verstehen was da passiert. Diesen Aufwand muss ich mir nicht geben, zumal das dann mit BXT dann doch schneller und einfacher ist, WENN man die Vorarbeit mit APP und die Nacharbeit in PS macht + das eine oder andere Plugin etc. Da diskutiere ich erst gar nicht..
 
Dir ist schon klar, dass ich meine Bilder u.a. auch mit PS bearbeite nachdem ich sie gestacked habe?
Da sind also schon mehrere "buttons" beteiligt.

PS bietet auch ein anständiges Set an Werkzeugen. Da finde ich deine Aussage recht arrogant. Ich habe meine Bilder mit PI prozessierten Bildern verglichen und meine sind oft besser; zumindest nicht schlechter (ja ich kann das beurteilen, stell dir vor). Darum habe ich für mich entschieden, ich brauche PI nicht.

Und ich habe gesehen was BXT kann, da muss ich mir nichts erhoffen. Die Bedienungsanleitung von BXT lesen, sollte (in meinem Fall) ausreichen.
Entschuldige, habe mich ernsthaft ordentlich im Ton vergriffen. Irgendwie hat mich dein "Will kein Deconvolution..." getriggert und der Großkotz-Modus hat gekickt.

Es ist natürlich absolut korrekt, dass kostenlose Software und tools zu einem fantastischen Bild führen können und PI aus Mist auch keine Rosen bastelt.
Aber leider wird es BTX wohl zumindest vorerst nicht für PS geben.
In Photoshop gibt es aber ein kostenflichtiges Plugin zum Schärfen ...
Schau mal auf Franks Youtube
Bringt auch ganz gute Ergebnisse wenn man es punktuell einsetzt.

Gruß
Andreas
 
Das Foto-Abo mit PS und Lightroom mit 30 GB Cloudspeicher kostet 11,89 €/Monat.
Hi Peter,
obwohl das jetzt off Topic wird, LS+PS als prepaid Abo fuer 65Euro hatte Ich auch mal, aber nach dem ersten Jahr waren dann bei mir die "normalen" Adobe Abo-Preise faellig, dann aber mit dem Argument mit der Cloud und anderen Creative Apps fuer "umsonst" beglueckt zu werden. Wenn sich das inzwischen geaendert hat, na um so besser, aber dann wohl auch darum, weil da wohl viele Leute wie u.a. auch Ich irgendwann abgesprungen sind. Ich "goenne" mir noch LR, aber PS war mir irgendwann zu teuer.
Wie dem auch sei, dass einzige was Ich dazu sagen will ist das: Open-Source ist Open-Source, Siril ist Siril, aber PS ist dagegen etwas ganz anderes und schon gar kein Beispiel fuer "kostenlos". Schon wenn Ich mir die TCs von der Adobe-Cloud anschaue, werde Ich mehr als stinkig. PI liegt mit einer permanenten Lizenz dazwischen, ist aber IMHO preislich gesehen alles andere als unverschaemt.
Gruss & CS
 
…alles gut, ich wollte das gar nicht werten, sondern nur den von dir genannten Preis relativieren. Auch 11,89 € finde ich nicht billig, aber man bekommt hervorragende Produkte für sein Geld. PS war schon früher sehr teuer, wenn man nicht auf eine Schüler- und Studentenversion zurückgreifen konnte. Ähnlich war es mit LR.

CS Peter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben