Quanten
Aktives Mitglied
Hallo Alex
Schöne MTF-Grafik, mit was hast du sie erstellt?
Hier vielleicht noch ein paar Anmerkungen.
Obstruktionslose Teleskope werden gerne mit dem Theoretischen Ideal gleichgesetzt, dass habe ich auch schon so gemacht, stimmt aber strenggenommen natürlich nicht.
Bleibt man bei der Theorie, so wird beim APO der Gesamtkontrast durch den Polystrehl angegeben und bei TCTs wie dem Schiefspiegler, ebenfalls durch das Raytraceing also durch die Optik- oder Strahlrechnung, besser können dann auch diese Teleskope nicht sein.
Polystrehl 0.99 wird dabei bei weitem nicht von jedem APO erreicht, auf welchem APO drauf steht und auch nicht von jedem TCT, hinzukommen auch hier die gewöhnlichen Aberrationen durch Fertigungs- und Justagefehler.
Daher finde ich es persönlich treffender wenn man bei der MTF vom Theoretischen Ideal spricht, oder von einer fehlerfreien Öffnung.
Die Mindestkontrastschwellen hast du waagrecht für alle Öffnungen gleich eingezeichnet, diese werden jedoch für gewöhnlich steigend eingezeichnet, weil man für eine höhere Auflösung meist auch einen besseren Kontrast benötigt, diese werden auch gerne synonym für bestimmte Beobachtungsobjekte (Planeten/Mond/DeepSky) eingezeichnet.
Auch müsste man die Kontrastschwellen für jede Öffnung angepasst einzeichnen, eine größere Öffnung hat mehr Kontrastreserven als eine kleinere Öffnung.
Das kommt daher das die größere Öffnung auch ein höheres Auflösungsvermögen bietet und meist auch mehr Licht zur Verfügung hat.
Wie du schon erwähnt hast, kann man auch anhand der MTF, denn Bogen zum Seeing spannen.
Um z.B. Objekte mit schwachem Kontrast, wie z.B. bei den Planeten, Seeing Aufgelöst beobachten zu können, bedarf es Pi x Daumen der doppelten Öffnung, weil z.T. das Auflösungsvermögen für solche Objekte stark, bzw. um fast die Hälfte abnehmen kann.
LG
Schöne MTF-Grafik, mit was hast du sie erstellt?
Hier vielleicht noch ein paar Anmerkungen.
Obstruktionslose Teleskope werden gerne mit dem Theoretischen Ideal gleichgesetzt, dass habe ich auch schon so gemacht, stimmt aber strenggenommen natürlich nicht.
Bleibt man bei der Theorie, so wird beim APO der Gesamtkontrast durch den Polystrehl angegeben und bei TCTs wie dem Schiefspiegler, ebenfalls durch das Raytraceing also durch die Optik- oder Strahlrechnung, besser können dann auch diese Teleskope nicht sein.
Polystrehl 0.99 wird dabei bei weitem nicht von jedem APO erreicht, auf welchem APO drauf steht und auch nicht von jedem TCT, hinzukommen auch hier die gewöhnlichen Aberrationen durch Fertigungs- und Justagefehler.
Daher finde ich es persönlich treffender wenn man bei der MTF vom Theoretischen Ideal spricht, oder von einer fehlerfreien Öffnung.
Die Mindestkontrastschwellen hast du waagrecht für alle Öffnungen gleich eingezeichnet, diese werden jedoch für gewöhnlich steigend eingezeichnet, weil man für eine höhere Auflösung meist auch einen besseren Kontrast benötigt, diese werden auch gerne synonym für bestimmte Beobachtungsobjekte (Planeten/Mond/DeepSky) eingezeichnet.
Auch müsste man die Kontrastschwellen für jede Öffnung angepasst einzeichnen, eine größere Öffnung hat mehr Kontrastreserven als eine kleinere Öffnung.
Das kommt daher das die größere Öffnung auch ein höheres Auflösungsvermögen bietet und meist auch mehr Licht zur Verfügung hat.
Wie du schon erwähnt hast, kann man auch anhand der MTF, denn Bogen zum Seeing spannen.
Um z.B. Objekte mit schwachem Kontrast, wie z.B. bei den Planeten, Seeing Aufgelöst beobachten zu können, bedarf es Pi x Daumen der doppelten Öffnung, weil z.T. das Auflösungsvermögen für solche Objekte stark, bzw. um fast die Hälfte abnehmen kann.
LG


