APM 100mm 45° ED-APO was ist die maximale Vergrößerung zum Mond?

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Hallo Freunde,
E3.7 bleiben länger bei mir. Was raten Sie als Ergänzung zu E3.7?
Takanashi TOE 3.3 oder 2.5 oder
Vixen 3.4 oder 2.4 oder
Takanashi HI LE 2.8 oder 3.6?
Oder vielleicht eine andere Brille?
Grusse Jozef
 
Hallo,
Ich teste noch:
Delite 3 mm Vergrößerung 183X, Pupille = 0,55 mm

Tag 1, 25. Mai 2023

Mond 33 %, seeing gut, aber ab und zu verhindern Wolken die Beobachtung.

Es scheint, dass die Brille mehr Details liefert als E 3.7, aber nach genauerer Betrachtung komme ich zu dem Schluss, dass die Detailgenauigkeit gleich ist. Das Bild, das Ich sehe, ist einfach eine 1,23-fache Vergrößerung des E3.7-Bildes. Das Feld in D3 im Vergleich zu E3,7 macht ein häufiges Nachstellen des Fernglases erforderlich. Das weite Feld bei E3,7 gibt Ihnen wiederum die Möglichkeit, unbeweglich auf Wellen mit besserer Seeing zu warten. Der Beobachtungskomfort ist daher in E3.7 besser. In D3 wird das Bild weniger deutlich und der 3D-Effekt ist deutlich schwächer als in E3.7. Leider ist Toricelli T (Durchmesser 3 km) weder in D3 noch in E3.7 sichtbar. Die Gruppe der Toricelli-Krater H, L, J und K in jedem Paar ist perfekt sichtbar.

Tag 2, 26. Mai 2023

Mond 43 %, Sicht sehr gut. Ähnliche Beobachtungen wie gestern: Die D3 liefert nicht mehr Details als die E3.7, liefert aber ein vergrößertes Bild, das leider weniger deutlich . Während man bei E3.7 mit sehr gutem Seeing sagen kann, dass das Bild sehr gut ist, ist das bei D3 leider nicht der Fall. Darüber hinaus ist die maximale Kollimation des Fernglases. Das Bild bei 180X beginnt zu ermüden, weil die Bilder ganz leicht verschoben sind.

Bei Beobachtung durch ein Okular: D3 vs. TOE3.3 vs. TOE2.5 bietet keinem Okular einen Vorteil, sie bieten alle den gleichen Detaillierungsgrad. Keines der Okulare zeigte den kleinen Krater C mit einem Durchmesser von 3,5 km in Posidonus. Eine ähnliche Aufhellung ist an der Kraterstelle in jedem Okular zu erkennen. Das System der Toricelli-Krater H, L, J und K ist in jedem Okular perfekt sichtbar.

Fazit zum Schluss:

Ich kaufe keinen zusätzlichen Paar. Ich bleibe bei E8 für Flugzeuge und E3,7 für den Mond.

Wenn es die Zeit erlaubt, wird er auch das Delos 3.5 testen, das vielleicht etwas mehr Details aus dem Fernglas herausholt.
Grusse Jozef
 

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Keines der Okulare zeigte den kleinen Krater C mit einem Durchmesser von 3,5 km in Posidonus

03. September 2023 um 0:15-1:15, Seeing sehr gut, Beobachtungen mit E3.7, Vergrößerung 150x

Der Terminator befindet sich an einer guten Stelle und kann die Kratertopographie im Posidonius-Krater hervorragend hervorheben. Es ist perfekt sichtbar, zum Beispiel im Bild Posidonius C markiert, aber auch rechts und unten ein kleinerer Krater.

Krater C ist als kreisförmiger Krater ohne sichtbaren Schatten im Inneren sichtbar, während der andere kleinere Krater als heller Kontrastpunkt sichtbar ist. Oben sehen Sie 4 Hügel, die mit oberen Pfeilen markiert sind.

Der in Richtung zwischen 5 und 11 Uhr verlaufende Graben ist nicht sichtbar.
Grusse J
 

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08.09.2023 um 3:00-4:00. Beobachtung mit E3.7, 150X Vergrößerung,

Heute ist Platon an der Reihe: der Terminator an der bestmöglichen Stelle. Seeing ist gut, aber nicht sehr gut.

Ich sehe Krater A mit einem Durchmesser von 2,44 km – er ist immer noch als eher kontrastreicher Punkt über dem Schatten des „Berges“ sichtbar. Die restlichen Krater sind unsichtbar.

Der Krater ist noch im Fernglas sichtbar. Leider ist es im Video der Nikon P 1000 nicht zu sehen.


Grusse J
 

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Hi Rolf, der Witz der Weitwinkelokulare ist ja gerade, daß man eben keinen Rand sieht, sondern mit dem Auge herumwandern kann.
Bei einem Dobson hat das den großen Vorteil nicht so oft Nachschubsen zu müssen.
CS Mike
 
Naja, kann man auch so sehen. Aber der Einblick ist schlecht und man muss richtig draufdrücken, um in den Randbereich zu gelangen. Das geht bei dem Nagler 13 mm viel leichter.
 
Les oben, dass Du das Explorer 4,7 mm benutzt. Abgesehen vom kleinen Gesichtsfeld, wie ist es verglichen zu den Ethos?
 
Hi Rolf,
gegen ein Ethos kommen die ES leistungsmäßig nicht an - auch nicht die 100 Grad die ich vergleichen habe.
Ja die 4,7 mm ES gehen recht gut. Für mich sind sie ein guter Kompromiß aus allen Anforderungen. Mit 117 Fach und 0,85 AP paßt das auch zum FG. Man braucht dazu auch nicht das Justageupgrade bis 180fach von Wellenform.
Probiert habe ich auch die 4mm Uwan, die fand ich nicht zum FG passend und waren insgesamt auch nicht auf ES Ebene.
Wer mit Pupillendistanz, Nasenwurzel und Co klarkommt, kann auch die 5mm XWA mit 110 Grad probieren. :D
CS
 
Ok, danke.
Hab gerade die 6,7 mm ES ausprobiert, und die funktionieren zu meiner Überraschung sehr gut im APM 120. Heute Nacht Jupiter und Saturn auch prima im 300er Dobson im Baaderbino. Bequemes Einblickverhalten; das hatte ich überhaupt nicht in den 11 mm verglichen zu den Naglern 13 mm.
Gruß
 
27.09.2023 Beobachtungen mit E3.7, 150X Vergrößerung, 22:00-22:40.

Seeing ist sehr gut, tatsächlich die beste meiner bisherigen Beobachtungen.
Auf Plato Ich sehe Krater A in Form eines ziemlich kontrastreichen Punktes, der Krater ist sichtbar ganze Zeit. Zeitweise ist Krater B sichtbar, auch in Form eines ziemlich kontrastreichen Punktes. Krater B liegt an der Grenze zwischen dem dunklen Teil des Kraters und dem helleren Teil. Dieser hellere Teil ist das Dreieck zwischen 6:30 und 8:30 Uhr, der gesamte Rest des Kraters erscheint dunkler. Die Krater C und D sind leider diskontinuierlich und nur als Fleck/Aufhellung sichtbar. Der heutige Terminator beleuchtet nicht die Topographie des Landes, sodass Platons Beobachtungen immer noch Potenzial haben.


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Hallo Freunde,

Tests wurden fortgesetzt:

Delos 3,5 Vergrößerung 157X, Pupille 0,63 mm

Tag 1 06.11.2024 Beobachtungen unter 21:30-23:00 Uhr
Seeing ist gut, aber nicht sehr gut. Mond 28,1 %
Delos ist sehr anfällig für kidney bean effect, Ethos3.7 verzeiht leichte Kopfbewegungen ohne Bildverlust. Das Bild in Delos erscheint etwas dunkler, außerdem zeigt D3.5 den Bildrand, der in E3.7 nicht auffällt. Dieser Bildfeldrand in Delos zeigt, dass die Bilder leicht verschoben sind. Im Ethos vielleicht auch, aber es ist nicht sichtbar. Das Gehirn selbst korrigiert jede Bildverschiebung. In Delos ist die ER komfortabler, da es unmöglich ist, die Augenhöhle mit der Augenhöhle oder die Wimpern mit der Linse zu berühren.

Mir fällt nicht auf, dass das kleinere Feld es nötig macht, die Position des Fernglases häufig zu ändern.

Ich konzentriere mich auf die mit einem Pfeil markierten Krater Brewster, Franck + und Romer J, beide Brillenpaare zeigen den gleichen Detaillierungsgrad. Der 3D-Effekt scheint in Ethos besser zu sein.
 

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Hallo,
wie mir bekannt ist, arbeitet die Firma Wellenform Binokulare um, "powert sie hoch". So wird z. B. ein 100er Bino mit 220facher Vergrößerung ausgerüstet um sich damit an den div. Objekten zu erfreuen. Fragt mich nicht nach dem preis der Umrüstung. (Habe mir die einzelnen Beiträge nicht alle durchgelesen, viell. ist so etwas schon erwähnt worden, bitte dann um Entschuldigung für diese Zeilen).

Gruß Günther
 
ja stimmt, aber von 220x für das APM 100er kann nicht die Rede sein. Ich habe das machen lassen. Hat 600.- gekostet und es wird 185x garantiert beim APM 120er.
 
Hallo Willy,
was hat APM für die 600€ alles gemacht? Nur die Objektive in ihren Exzenterfassungen zu verstellen kann ja nicht alles gewesen sein.

Gruß Frank
 
Hallo, ich denke für APM 100 ED oder SD 150X ist das die maximale Vergrößerung.
Ich teste weiter

Tag 2 13.06.2024. Beobachtungen 22:30-23:30 Uhr. Seeing gut, aber nicht sehr gut. Mond 43,5 %

Delos hat eine interessante Funktion, das Okular „herauszuziehen“. Dann ist es höher, aber das Wichtigste ist, dass ich in dieser Position kein kidney bean effect sehe. Tatsächlich sind D3.5 und E3.7 gleichermaßen weniger anfällig für das Verschwinden von Bildern heute bei Mondbeobachtungen. In dieser Hinsicht ist es heute ein Unentschieden. Ich wechsle viermal das Paar, 4x: E3.7-D3.5-E3.7-D3.5-E3.7. Ich glaube, dass die Okulare den gleichen Kontrast bietet, auch die Zufriedenheit mit dem 3D-Effekt ist heute auf dem gleichen Niveau. Ein weiterer Gleichstand ist der Detaillierungsgrad: Heute konzentriere ich mich auf Rima Ariadeus. Beide Okulare zeigen exakt den gleichen Detaillierungsgrad: Silberschlag A und Ariadeus E (mit einer charakteristischen „Lücke“ oben...

Einige Beobachtungen lassen sich nicht parametrisieren, deshalb schreibe ich über meinen Eindruck: Einen Moment lang hatte ich den Eindruck, dass D3,5 einen besseren Kontrast liefert.

Sichtfeld E 3,7>>>D3,5

ER D3.5>E3.7

Interessant ist, dass man mit zwei verschiedenen Brillen beobachten kann. Der Unterschied erscheint am Rand des Feldes. Das Gehirn setzt das Bild frei zusammen und korrigiert den Vergrößerungsunterschied. Das Bild ist immer noch perfekt.

Ich warte auf perfektes seeing.
 
Hallo Willy,
was hat APM für die 600€ alles gemacht? Nur die Objektive in ihren Exzenterfassungen zu verstellen kann ja nicht alles gewesen sein.

Gruß Frank
ich habe die Rechnung der Firma Wellenform rausgesucht:
Ausrichten der Dachkantprismen und der Rhombusprismen an beiden Tuben, Zentrierung beider Objektive, Justage der optischen Achsen, Prüfung optische Qualität am Nachthimmel.
Den Preis hatte ich falsch in Erinnerung, waren 390.-

ich kann am Mond mit den 3,5mm Naglern T6 bei 189x scharf abbilden damit.
 
Ok, das Ausrichten der Prismen - wenn denn wirklich erforderlich - und der Zusammenbau unter trockener Luft sowie die anderen Arbeiten rechtfertigen die 390€. 600 wären doch recht viel gewesen.
Die Okularklemmung und das Spiel in der Fokussierung sind bei hohen Vergrößerungen ein zusätzliches Thema. Justiert jemand beide Seiten mit identischer Fokusstellung am Stern, kann es bei dem Anwender, der eine Dioprienkorrektur benötigt, zu einer Überraschung kommen. Den dann "eiert" das Schneckengewinde -und mit ihm das Okular - in eine andere Position und damit verstellt sich dann auch die Sternposition gegenüber dem anderen Okular.
Ich verleihe ja das Justagetool für das 100er APM und bekomme an meinem 100/90° alleine mit der Objektivzentrierung die Sterne bei 183-fach (3mm ES) übereinander, beobachte aber erst ab 4,7mm bei 117-fach.

VG Frank
 
Dioptrineinstellung ist beim 120er vorhanden, ich habe kaum Probleme mit dem Schneckengewinde und wenn ist das durch Drehen eines Okulars einfach beeinflussbar.
 
Ist leider nicht bei allen Gläsern so, manche eiern ganz schön. Da hilft es tatsächlich, wenn das Okular ebenfalls eine "Unwucht" hat.
Bin sowiso dafür, das Okulare für die Binonutzung eine Exzenterhülse bekommen. ;)
Mit Dioprieneinstellung meinst Du bestimmt die Fokussierung, die in Abhängigkeit der Fehlsichtigkeit auf beiden Seiten unterschiedlich eingestellt wird. Oder hat das 120er dafür eine separate Einstellung?
 
Hallo Willy,
zu deinem Beitrag von gestern 6.33 Uhr: ist mir schon klar, daß beim 120 mm Objektiv die max. Leistung bei einer AP von 0,7 mm liegt. War mal in einem interessanten Beitrag von R. Stoyan zu lesen (genauer Wert war 0,645 mm)

Diese rund 0,7 mm betrifft auch jeden anderen Objektivdurchmesser, ob dann das Seeing die entspr. Vergrößerung zuläßt, sei dahingestellt (eigenes Gerät ist ein 12,5" Dobson, er bringt bei 304fach bei gutem Wetter bis z. Zt. 15,3mag, rechnerisch wären es bis 15,7mag).

Gruß Günther
 
mir ging es eigentlich darum die 220x beim 100er zu relativeren. Die 189x beim 120er nutze ich am Mond tatsächlich.
 
Tag 3 15.06.2024
Beobachtungen 20:30-23:30 Uhr
Seeing sehr gut, aber nicht perfekt. Der Mond ist etwa 65 % (der Terminator liegt bereits hinter Platon).
Das Bild ist bei beiden Okulare gleich:
Auf Plato erkennt man eine Aufhellung an der Stelle des Kraters A, der linke Rand von Plato ist brillant sichtbar. Das Gleiche gilt für Montes Teneriffe. Als ob ich dort wäre. Im Wallis Alpes ist der „weiße Faden“. Das bedeutet, dass man sehen kann, dass sich unten im Tal, links von der Verengung, „etwas“ befindet. Ich habe diesen weißen Faden Im blauen Kreis markiert, sehr sehr sehr schwer zu erkennen.
Linne-Krater, ich sehe nur 3 F, B und A (aber ich sehe kein G).
Zeit für eine Zusammenfassung:
Bisher lässt der Test keinen Spitzenreiter erkennen:
Bildqualität - D3,5=E3,7
Kidney bean effect – D3,5<E3,7 (wenn Delos die Okularabdeckung ausgefahren hat, ist das Bean effect viel kleiner, aber Ethos gewinnt immer noch)
ER D3,5=E3,7 - (nach der Verlängerung der Okularabdeckung in Delos berühre ich auch die Augenhöhle)
3D - D3,5=E3,7
Feld = D3.5<<<E3.7
 

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