APM-Fernglas eine magische Vision des Universums

Michael hier im Forum hat sein 120er mit Stativ und Montierung immer am Stück rausgetragen, das ist schon machbar.
Ob es sinnvoll ist ist die andere Frage.
Ich habe gerne Stativ und Montierung am Stück, das Bino extra.

Grüße Jochen
 
Ja stimmt, hatte Michael berichtet. Ich bekomme halt nur das komplette 120er-Set nicht durch meine schmale Schuppentür ;),
deshalb geteilter Transport, ist mir sicherer.
 
Bei mir ist das 120er-Set 3-teilig, Stativ, Fluitkopf und Instrument, ist aber auch in wenigen Minuten aufgebaut. Wem diese "Mühe" schon zuviel ist bleibt am besten vorm Fernseher...
 
Vor allem sind die Vinten Quickverschlüsse ja den üblichen Prismenschienen mit Schrauben deutlich überlegen.
Klick - Klack und das Instrument sitzt sicher und bombenfest genau in der Position wie es soll.
Lösen und Runternehmen ist nach Drücken der Entriegelungstaste genau so einfach.

Da kann man so richtig von den teuren technischen Gimmicks der Filmindustrie profitieren.

Grüße Jochen
 
Ja die Vinten Quickfit-Adapter sind schon super, aber alleine für den großen EFP, den die Vision 30 haben, sind bei Ebay schon über 950€ fällig,
der kleinere Quickfit-Adapter EGN immerhin noch mit über 710€ aufgerufen :rolleyes:.
Gebraucht sind die Dinger auch kaum zu finden und dann immer noch absurd teuer.

Ich hab mir eine Alternative von Shape (kanadische Firma) auf den Vision 20 gesetzt , gleiches Prinzip und ähnliche Maße wie der große Vinten-EFP-Adapter mit120mm-Keilplatte,
440€ sind zwar immer noch ein saurer Apfel, aber über die Hälfte erträglicher.
Und die Fummelei beim Einfädeln der Prismenschiene mit dem Bino dran in den Fluidhead fällt weg.
Wooden Camera bietet auch so was mit 120mm-Keilplatte an, aber auch hier 430€.

Gruß Fery
 
Hallo Ferry,

man muss beim Kauf der Vinten Köpfe darauf achten, dass die Quickfit Systeme dabei sind.
Das macht beim Preis der Köpfe nämlich keinen Unterschied.

Die Adapterplatten selbst sind aber praktisch nie dabei, da sie an den Filmkameras verbleiben und auch die kosten schon ein Heidengeld.
Aber es lohnt sich meiner Meinung nach, ich habe noch nie so ein einfaches und dennoch sicheres und stabiles Quickfit System gesehen.

Grüße Jochen
 
Hallo Jochen,
die Köpfe komplett mit Adaptern drauf hab ich auch gesucht wie blöd, nur kaum zu finden. Bei vielen fehlt sogar die einfache Grundplatte.
Die paar wenigen mit Adaptern waren dann zudem auch noch die kleineren Köpfe 3 oder 5.
Die Klick-Keilplatten kannte ich ja schon vom Cartoni Gamma und haben mich auch gleich voll überzeugt, oder die Sideload-Variante vom Cartoni Focus HD.
Sideload haben nur leider die alten Vintenköpfe nicht, daher meine Nachkauf-Variante :).
Grüße und Prost :coffee:
 
Ich meinte Köpfe mit Grundplatte, die gibt es recht häufig und es lohnt sich darauf zu achten.
Mit Adapterplatte habe ich noch nie einen gesehen, die fehlen immer, aber Christopher hat einen gefunden :)

Grüße Jochen
 
Hallo Johannes,

wie jeder hier, wollte auch ich das beste Beobachtungserlebnis mit Mobilität und Budget vereinen.

Dabei wäre das Beobachtungserlebnis noch eine "relative Konstante", die sich aus den vielen Berichten hier im Forum zu einem guten Eindruck verfestigt, was an diesem Himmel mit jenem Gerät machbar ist.
Mobilität ist schon schwieriger zu beantworten. Man mutet sich vor dem Kauf mitunter mehr zu, als es Körper und Geist dann im Alltag bereit sind zu geben.
"Welches Gewicht muss ich wie weit tragen, um an diesem Himmel einem meiner vielen Hobbys nachzugehen, wenn ich doch den Schlaf nötig habe?"
Hier also recht schlecht zu beatworten ...
Ebenso der finanzielle Aufwand:
"Wie viel zweige ich aus meiner Geldbörse ab, wenn ich noch andere Interessen habe? Wie stark bin ich an der eigenen Beobachtung interessiert? Was darf es kosten, im Laufe der vielen Beobachtungsjahre nicht mehr soo viel Neues am Himmel zu entdecken ... und dann noch an diesem meinem Stadthimmel?"

Nach den Antworten auf diese Fragen hier meine Entscheidung, mit der ich recht glücklich bin:
Ich hatte ein 100/45° ED auf APM-Einarm. Meine Ansprüche waren erfüllt. Ich hatte relativ weite Sternfelder, Reserven für höhere Vergrößerungen, eine gute Bildwiedergabe und alles war in 2 Minuten am Beobachtungsplatz.
Die Mobilität bzw. der Aufbauort des Glases am Haus hatte sich geändert, es musste ein 90° werden. 120mm schieden auf Grund des finanz. Aufwandes, der Mobilität und einer neuen, erheblich kräftigeren Unterkonstruktion aus.
Also wieder ein 100mm! Ich war mit dem 100/45° ED in Sachen punktförmiger Abbildung und Farbe absolut zufrieden (bin doch recht anspruchsvoll was die Bildgüte angeht), dass es also wieder ein gebrauchtes ED wurde.
Auf Grund des höheren Gewichts zum 45°, war der Einarm nun aber nicht mehr stabil genug und die Geldbörse wurde zusätzlich für einen Fluidneiger belastet, der nun an seiner Obergrenze aber zufriedenstellend arbeitet.
Etwas mehr Fernglasgewicht hätten aber alles "gesprengt". Insgesamt wäre ein MEHR ein WENIGER geworden. Hätte ich mich für ein 120er entschieden, wäre, neben der Geldbörse, die Mobilität vollkommen eingebrochen. Mein Beobachtungsinteresse, nach anfänglicher Euphorie, wahrscheinlich auch.

Viele Grüße
Frank
 
Ok. Aber das System an sich ist doch bei Manfrotto zum Beispiel usus. Und auf der Gabel brauchts das nicht, das Fernglas wird einfach mittels zwei Schrauben befestigt, geht schnell und bequem.
Was die Preise betrifft, na ja, was soll man da noch sagen ... ?
 
Wenn man das mit einem Manfrotto Wackeldackel oder einem System, bei dem man 2 Schrauben anziehen muss vergleicht weiss ich auch nicht mehr, was ich noch sagen soll... ?

Diese Dinger sind für professionelle Kinoproduktionen gemacht und müssen Kameras wie Objektive, die deutlich mehr kosten als ein läppisches 150er APM, sicher und stabil tragen und schnell wechselbar sein.
Und das merkt man dann beim benutzen halt auch.
 
Sorry, ich finde Deine Statements recht orientiert. Die Manfrotto sind mechanisch sicher eine Stufe unter den Vinten, aber die Befestigung mit den beiden Schrauben an der Gabel sind genauso schnell, sicher und bequem wie bei den Vinten, und nicht weniger elegant durch die Einfachheit. Fernglas einhängen und von unten zwei Schrauben anziehen. Einfacher gehts wirklich nicht.
 
Bei Dir frage ich mich immer, willst Du nur provozieren, weisst Du es wirklich nicht besser oder fehlt es Dir doch an Kognitivität ?
Mir ist das zu anstrengend, ich steige aus.

Satz von Moderation entfernt. Grund: Der Text lag außerhalb der in den Nutzungsbedingungen unter §3 Abs. 1 vorgegebenen Grenzen. Bitte Nutzungsbedingungen beachten: Nutzungsbedingungen --> §3) )
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ist wohl besser, es jedem selbst zu überlassen, wie er das einschätzt. Wer die beiden Systeme selbst kennt, und das ist mein Fall, kann ja vorurteilsfrei bleiben. Mein Eindruck ist, dass hier eine gewisse Hype um die Vinten getrieben und die ursprüngliche Lösung der Gabel, die ja überhaupt nicht schlechter funktioniert, schlecht geredet wird.
 
....

Nach den Antworten auf diese Fragen hier meine Entscheidung, mit der ich recht glücklich bin:
....
Hier möchte ich noch ein Foto zeigen. Die gebastelte Stativspinne erlaubt es mir, alles komplett zum Schrägdachfenster meines "Hobby-Dachbodens" zu ziehen. Da, wo die Stativbeine enden, sind Teflongleiter angeklebt. Die Beobachtungshöhe wird hier ausschließlich über die Säule eingestellt und ich benutze einen Beobachtungsstuhl.
IMG_8255.JPG

Auch ein neuer/gebrauchter Refraktor findet seinen Platz. Trotz der vollen Bestückung, arbeitet die Nitrotech hier in ihrem unteren Belastungsbereich.
IMG_8257.JPG

Ich bin sowas von froh, hier aus euren Antworten eine Lösung gefunden zu haben.

Danke dafür
Frank
 
Rolf, mit zwei Schrauben von unten in der Dunkelheit zu fummeln während man mit der anderen Hand das Gerät festhält soll schnell, bequem und sicher sein? Nein, wahrlich nicht, und das ist nur einer der Nachteile der Gabel.

Weitere:
# Es gibt nur eine einzige Position, in der das System wirklich im Gleichgewicht ist. Stellt man es so ein, dass es horizontal im Gleichgewicht ist, steigt durch das Okulargewicht das Un-Gleichgewicht zunehmend zum Zenit hin.
# Es ist kaum möglich, einen visuellen Sucher vernünftig anzubringen. Es ist absolut nicht möglich, einen visuellen Sucher so anzubringen, dass der Hebel der Fernglasokulare ausgeglichen wird. Nur auf der Oberseite des Glases können Sucher angebracht werden, was das Ungleichgewicht noch verstärken würde.

Das sind für mich KO-Gründe. Weitere Nachteile, z.B. dass eine Gabel sperriger ist, und nur eine bestimmte Gerätebreite zulässt, fallen im Vergleich dazu kaum noch ins Gewicht.

Gruss, Christopher
 
Toll Frank, diese Linhof Professional sind aber auch wirklich geniale Stative!

Grüße Jochen
 
Rolf, mit zwei Schrauben von unten in der Dunkelheit zu fummeln während man mit der anderen Hand das Gerät festhält soll schnell, bequem und sicher sein? Nein, wahrlich nicht, und das ist nur einer der Nachteile der Gabel.

Weitere:
# Es gibt nur eine einzige Position, in der das System wirklich im Gleichgewicht ist. Stellt man es so ein, dass es horizontal im Gleichgewicht ist, steigt durch das Okulargewicht das Un-Gleichgewicht zunehmend zum Zenit hin.
# Es ist kaum möglich, einen visuellen Sucher vernünftig anzubringen. Es ist absolut nicht möglich, einen visuellen Sucher so anzubringen, dass der Hebel der Fernglasokulare ausgeglichen wird. Nur auf der Oberseite des Glases können Sucher angebracht werden, was das Ungleichgewicht noch verstärken würde.

Das sind für mich KO-Gründe. Weitere Nachteile, z.B. dass eine Gabel sperriger ist, und nur eine bestimmte Gerätebreite zulässt, fallen im Vergleich dazu kaum noch ins Gewicht.

Gruss, Christopher
Nun, man kann auch bei leicht unterschiedlichen Okulargewichten einen Tacken mehr klemmen - die 24mm PanO sind etwas 'luftiger' als ein 12,5mm APM. Damit komme ich gut zurecht, egal ob mittelhoch oder Zenit. Peilsucher wie z.B. ein QuikFInder wiegen echt nichts, sodass auch ne Befestigung am Handgriff nicht kritisch ist. (Ob diese Position immer ne günstige ist, lasse ich gelten.) Ja, sperrig ist ne Gabel, und meine Gerätebreite stand schon vorher fest (APM 100). Bei zukünftigen Großferngläsern (?!) werde ich sicherlich die aufgezeigte Bandbreite der Montage berücksichtigen, trauere jedoch weiterhin der Einarmlösung von ICS nach. o_O

Bleibt doch das Thema des Einsetzens: da hab ich echt viel nachdenken müssen, wie man im Dunklen das schon nicht leichte Glas mit den zwei Schrauben fixieren soll. Geht doch garnicht, für mich. Daher hab ich bei der (Meinilng-)Gabel die Version mit der 3"-Schiene gewählt, und durch die leicht verbreiterte Aufnahme geht das auch gut im Dunklen. Dass es mit den hier vorgestellten Neigern aus der Profiklasse durchaus noch merklich einfacher ist, ein ausladendes Glas anzusetzen und nachzuführen, wusste ich bis zur Posterstellung nicht.

Mit 'rolf' zu diskutieren kann man lassen.

csm
 
Nun, man kann auch bei leicht unterschiedlichen Okulargewichten einen Tacken mehr klemmen

Hallo Manne, ja kann man und geht auch irgendwie.
Besser finde ich es halt ohne Klemmung.
Bei Fluidheads kann man auch mit der Federkraft arbeiten, aber auch das ist nicht perfekt, ideal ist es nur, wenn das Glas perfekt im Gleichgewicht ist.
Bei den großen Vinten Köpfen kann man die Last ja in der X-Achse verschieben, was dafür ideal ist.
Aber bei jedem Okularwechsel ist das halt lästig, dashlab wiegen meine Okulare alle das Gleiche :)

Aber ich bin da auch ein Pedant und möchte mich zu 100% aufs Beobachten konzentrieren können

Grüße Jochen
 
Hallo,

Obwohl ich bereits bei anderen Gelegenheiten meine Meinung dazu geäußert habe, werde ich mich noch einmal dazu äußern. Bis auf den Einzelarm der Fujinon 150-Montierung, die ich hatte, waren alle anderen Riesenferngläser, die ich hatte, auf dem Gabelsystem montiert, natürlich habe ich sie viele Jahre lang daran verwendet, und obwohl sie mich nicht ganz überzeugt haben, habe ich war glücklich.

Diese Ferngläser waren mittelgroß bis groß: Vixen 20x100, Miyauchi bj 100, Garret 120, Vixen 30x125, Miyauchi 141 und schließlich das General Hit 150, das durch das APM 100 und 150 auf ihren Manfrotto Nitrotech-Montierungen ersetzt wurde, und Vinten Cormorant 90 (identisch mit Vision 30, aber von früherer Bauart) Nach dem Gesagten kenne ich auch beide Systeme, und aus meiner Erfahrung bevorzuge ich ohne den geringsten Zweifel die Flüssigkeitssysteme, und wenn ich zu den Gabeln zurückkehren müsste, Es wäre sehr traurig für mich. Ich und die Freude an den gleichen Beobachtungen wären minderwertig.

Außerdem habe ich, als ich das General Hit 150 verkaufte, das APM 100 gekauft, weil ich nicht jedes Mal leiden wollte, wenn ich das Fernglas auf der Gabel auf- und abmontierte und dabei das Fernglas mit einer Hand in mehr als 1,5 m Entfernung hielt Höhe beim Drücken der Schrauben war leidend und ein Risiko. Das alles endete, als ich zum ersten Mal Jochens Kommentare zu den Fluidsystemen von Vinten sah und mich entschied, wieder auf 150 mm umzusteigen, und ich bin froh, dass ich das getan habe, für das Fernglas, für Ihre Sicherheit, für weniger Aufwand beim Anheben und Absenken. , und für mehr Freude an den Beobachtungen.

Aus eigener Erfahrung möchte ich die Entscheidungsfindung anderer Amateure nicht beeinflussen und muss der Fairness halber natürlich klarstellen, dass es sich um Ferngläser bis 10 Kilo handelt, und wenn die Kostenfrage ausschlaggebend ist, bei jedem Ferngläser von 60 mm bis 120 mm lassen sich immer noch bequem an den Gabeln verwenden, ich habe 100er- und 120er-Ferngläser an APM-Gabelmontierungen verwendet, und sie verhalten sich sehr gut und stabil. Wenn mich also jemand um Rat zu diesen oder ähnlichen Produkten anderer Marken bittet, sage ich ihm, er solle nicht zögern. Wenn er mich natürlich um Rat fragt, welches System er wählen soll, würde ich ihm natürlich sagen, er solle vor dem Kauf beide Systeme ausprobieren und dann entscheiden.

Wie Sie bereits erwähnt haben, sind Erfahrungen und Vorlieben etwas sehr Persönliches, und aus diesem Grund sollte jeder frei vergleichen und auswählen, was seinen Bedürfnissen am besten entspricht, sowohl was die Fassung als auch die Größe und optische Qualität des Fernglases angeht.



Grüße Jose
 
Ich bekam in den letzten Jahren sehr viele Anfragen per PM bezüglich Beratung speziell zu den Vinten Köpfen aber auch zum Bau von Doppelteleskopen
Fast alle haben sich dann auch für einen Vinten Kopf entschieden und sind damit total glücklich.

Kaum einer von ihnen möchte sich aber hier im Forum outen, weil sie keine Lust auf Anfeindungen und sinnlose Diskussionen haben.
Einerseits kann ich das gut verstehen, andererseits finde ich es traurig, dass so viele Erfahrungen nur versteckt als PM ausgetauscht werden, denn gerade dieser Erfahrungsaustausch ist ja eine wichtige Komponente von Foren.

Deshalb freue ich mich um so mehr, dass sich in diesem Thread einige davon aus der Deckung gewagt haben.
Das haben wir aber auch Jose zu verdanken, der mit seinen tollen Berichten und seiner sehr freundlichen und versöhnlichen Art einfach jeden "gefangen nimmt" - Danke dafür!

Und ich muss auch nochmal Range88 von Cloudy Nights erwähnen, der mich erst auf den richtigen Pfad geführt hat und mir damals bei meinen Fragen sehr geduldig zu Seite stand.
Das gebe ich aus voller Überzeugung auch gerne weiter.

Grüße Jochen
 
Kaum einer von ihnen möchte sich aber hier im Forum outen, weil sie keine Lust auf Anfeindungen und sinnlose Diskussionen haben.
Ich weiß nicht, was Du meinst. Kannst Du bitte mal ein Beispiel von Anfeindungen nennen.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass Du schnell gereizt reagierst, sobald mal eine andere Meinung erscheint und du dazu zeigst, andere zurechtzustutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
mit zwei Schrauben von unten in der Dunkelheit zu fummeln während man mit der anderen Hand das Gerät festhält soll schnell, bequem und sicher sein? Nein, wahrlich nicht
Da bin ich völlig anderer Meinung. Die Schrauben haben große Griffe und sind mit der einen Hand im Nu abgeschraubt, während das Glas in der Gabel ruht. Dann wird es einfach abgenommen. Das ist nichts mit Fummeln in der Dunkelheit.
Es gibt nur eine einzige Position, in der das System wirklich im Gleichgewicht ist. Stellt man es so ein, dass es horizontal im Gleichgewicht ist, steigt durch das Okulargewicht das Un-Gleichgewicht zunehmend zum Zenit hin.
Richtig. Aber nur sehr marginal. Mit den Panoptic 24 mm ist das 120er im Gleichgewicht und ich hatte schon mal im Video hier gezeigt, wie ruckelfrei und sanft es funktioniert, sogar besser als mit dem Vinten 10.
Es ist kaum möglich, einen visuellen Sucher vernünftig anzubringen.
Ein kleiner Leuchtpunktsucher geht problemlos.
Weitere Nachteile, z.B. dass eine Gabel sperriger ist, und nur eine bestimmte Gerätebreite zulässt, fallen im Vergleich dazu kaum noch ins Gewicht.

Einverstanden, das ist nun wirklich kein Problem, weder vom Gewicht noch sonstwie.
Ein großer Vorteil ist in der Tat die universellere Verwendung mit anderen Teleskopen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja und ich halte es quasi nur hin, es macht Klick und es ist montiert, dann mache ich die Veriegelung auf und es ist im Gleichgewicht egal wie ich es neige oder drehe ohne fest zu sein, ich bewege es nur mit der Nase zwischen den Okularen...
Das ist einfach was ganz anderes, das kannst Du drehen und wenden wie Du willst...
 
Das ist einfach was ganz anderes, das kannst Du drehen und wenden wie Du willst...
Ich drehe und wende überhaupt nichts sondern spreche aus eigener Erfahrung mit dem Vinten 10 (hatte davon übrigens zwei) und der Gabel von Binoptic. Ich bewege es übrigens mit der Hand am Fernglas, und es geht ohne störende Friktion.
Jeder soll es so sehen wie er möchte, aber man kann ja mal eine Lanze für die Gabel brechen, die für meine Begriffe hier zu Unrecht als no go dasteht.
 
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