Aracam
Mitglied
Hallo liebe Astrofreunde,
ich bitte um eure Unterstützung bei einem Thema das lange und kontrovers diskutiert wird: guiding mittels guide scope oder off axis guiding am C11 Edge HD.
Meine Bitte an euch ist, dass in diesem Beitrag keine Diskussion über das Für und Wider der beiden Möglichkeiten entsteht, sondern idealerweise praktische Tipps in jeweils einem der Bereiche gegeben werden. Beide Möglichkeiten scheinen irgendwie zu funktionieren. Ich bitte die Vertreter der jeweiligen "Lager" einfach ihre Erfahrung und Tipps und Tricks weiterzugeben. Ich danke euch im Voraus für eure Unterstützung.
Zuerst mein aktuelles Setup:
Montierung: Skywatcher CQ 350 pro
Teleskop: Celestron C11 Edge HD
Reducer: Celestron 0,7x EdgeHD 1100
Fokussierer: Primalucelab Esatto 2"
Kamera-Rotator: Primalucelab Arco 2"
DSO-Kamera: Zwo Asi 2600 MC pro
Guiding-Kamera: Zwo Asi 290 mm mini
Guiding Scopes: Skywatcher Evoguide 50ED (50mm Öffnung/242mm Brennweite) bzw. Skywatcher Evostar 72ED (72mm Öffnung/420mm Brennweite)
Aufnahme-Software: N.I.N.A mit PHD2 und ASTAP jeweils in den aktuellsten Versionen.
Ich habe in den letzten 1,5 Jahren erste Erfahrungen mit dem Guiding mittels guide scope (Skywatcher Evoguide 50ED) an einem klassischen C11 mit Starizona Reducer LF/0.7 gemacht, sprich ich war bei ca. 2000 bis 2100mm Brennweite. Die Ergebnisse waren durchwachsen bzw. nicht wirklich zufriedenstellend: RMS-Fehler in PHD2 zwischen 0.6 bis 1.0. Das geht noch. Aber ich hatte bis zu 60% Ausschuss an Bildern pro Nacht. Teilweise Guiding Probleme, teilweise Spiegel Shifting, teilweise einfach schlechtes Seeing.
Jetzt bin ich auf ein C11 Edge HD (kurz EHD) umgestiegen, um zumindest das Spiegel Shifting zu minimieren. Für das EHD habe ich jetzt als guide scope ein Skywatcher Evostar 72ED testweise ausgeliehen, um ein besseres Verhältnis Brennweite guiding scope / scope zu erhalten. Laut astronomy tools ist das Verhältnis 1 zu 3,6. Erste belastbare Ergebnisse stehen noch aus, da das Seeing in den letzten Tagen miserabel war. RMS-Fehler war zwischen 0,7 und 1,2, aber was will man mehr bei fast Vollmond, Wind und Wolken.
So jetzt die Fragen an die "Verfechter" des guiding mittels guide scope am EHD:
Und hier die Fragen an die "Verfechter" des off axis guiding:
Danke euch im Voraus für eure Unterstützung!
Viele Grüße
Daniel
ich bitte um eure Unterstützung bei einem Thema das lange und kontrovers diskutiert wird: guiding mittels guide scope oder off axis guiding am C11 Edge HD.
Meine Bitte an euch ist, dass in diesem Beitrag keine Diskussion über das Für und Wider der beiden Möglichkeiten entsteht, sondern idealerweise praktische Tipps in jeweils einem der Bereiche gegeben werden. Beide Möglichkeiten scheinen irgendwie zu funktionieren. Ich bitte die Vertreter der jeweiligen "Lager" einfach ihre Erfahrung und Tipps und Tricks weiterzugeben. Ich danke euch im Voraus für eure Unterstützung.
Zuerst mein aktuelles Setup:
Montierung: Skywatcher CQ 350 pro
Teleskop: Celestron C11 Edge HD
Reducer: Celestron 0,7x EdgeHD 1100
Fokussierer: Primalucelab Esatto 2"
Kamera-Rotator: Primalucelab Arco 2"
DSO-Kamera: Zwo Asi 2600 MC pro
Guiding-Kamera: Zwo Asi 290 mm mini
Guiding Scopes: Skywatcher Evoguide 50ED (50mm Öffnung/242mm Brennweite) bzw. Skywatcher Evostar 72ED (72mm Öffnung/420mm Brennweite)
Aufnahme-Software: N.I.N.A mit PHD2 und ASTAP jeweils in den aktuellsten Versionen.
Ich habe in den letzten 1,5 Jahren erste Erfahrungen mit dem Guiding mittels guide scope (Skywatcher Evoguide 50ED) an einem klassischen C11 mit Starizona Reducer LF/0.7 gemacht, sprich ich war bei ca. 2000 bis 2100mm Brennweite. Die Ergebnisse waren durchwachsen bzw. nicht wirklich zufriedenstellend: RMS-Fehler in PHD2 zwischen 0.6 bis 1.0. Das geht noch. Aber ich hatte bis zu 60% Ausschuss an Bildern pro Nacht. Teilweise Guiding Probleme, teilweise Spiegel Shifting, teilweise einfach schlechtes Seeing.
Jetzt bin ich auf ein C11 Edge HD (kurz EHD) umgestiegen, um zumindest das Spiegel Shifting zu minimieren. Für das EHD habe ich jetzt als guide scope ein Skywatcher Evostar 72ED testweise ausgeliehen, um ein besseres Verhältnis Brennweite guiding scope / scope zu erhalten. Laut astronomy tools ist das Verhältnis 1 zu 3,6. Erste belastbare Ergebnisse stehen noch aus, da das Seeing in den letzten Tagen miserabel war. RMS-Fehler war zwischen 0,7 und 1,2, aber was will man mehr bei fast Vollmond, Wind und Wolken.
So jetzt die Fragen an die "Verfechter" des guiding mittels guide scope am EHD:
- Wer von euch arbeitet idealerweise mit einem ähnlichen oder sogar gleichen Setup? -> Ich würde mich sehr gerne mit euch austauschen. Kontakt gerne über PN.
- Ist der Skywatcher Evostar 72ED mit 420mm Brennweite ausreichend? Oder sollte die Brennweite bei dieser Guiding Kamera noch höher sein? Wenn ja, wie hoch?
- Welche Einstellungen in PHD2 verwendet ihr? Insbesondere welche Algorithmen verwendet ihr?
- In welcher Höhe liegt bei euch üblicherweise der RMS-Fehler?
- Ist das guiding scope parallel zum scope bei euch installiert oder zeigt es auf den gleichen Punkt wie das scope?
- Ich habe das guide scope so "nah" wie möglich an das scope installiert, siehe Foto, sprich da kann kaum mehr was "verbiegen". Der Image Train (Reducer/Autofokus/Rotator/Abstandshülse/Kamera) ist durchgehend geschraubt. Auch da sollte nichts mehr verbiegen. Richtig? Fehlannahme?
- Fokussiert ihr wie ich am OAZ oder über den Hauptspiegel? Da gibt es beim EHD die Empfehlung am Hauptspiegel zu fokussieren, was mir schleierhaft ist, wo hier der Vorteil liegen soll.
Und hier die Fragen an die "Verfechter" des off axis guiding:
- Da OAG Neuland für mich ist:
- Was sollte ich unbedingt beachten?
- Was sind die schlimmsten Fehler die ich am besten erst gar nicht mache?
- Welchen OAG verwendet ihr / empfiehlt ihr in Hinblick auf mein Setup?
- Ich habe diesen hier in Betracht gezogen: ZWO Off-Axis-Guider OAG-L -> gut? schlecht? passend?
- Welche Einstellungen muss ich in PHD2 für OAG beachten/machen?
Danke euch im Voraus für eure Unterstützung!
Viele Grüße
Daniel