Mangelnde Qualität einiger Exemplare ist hier zweifellos ein Problem aber nicht das Design.
Wer das Design als Problem bzw. nicht beugungsbegrenzt betrachtet der hat selber ein gewaltiges Verständnisproblem.
Es liegt also nicht am Design sondern am Unvermögen einiger die gezeigten Spots richtig zu interpretieren.
Man liest auch auf CN recht oft den Unsinn das diverse APOs von Askar schon vom Design her nicht beugungsbegrenzt wären. Das ist aber definitiv Unfug und diesen Unfug sollte man nicht einfach ohne selber nachzudenken nachplappern.
Auch wenn einige auf CN und leider auch hier sich besonders schlau vorkommen und sehr von sich überzeugt einen derartigen Unsinn verbreiten.
Sorry das ich hier mal so deutlich werde aber es geht mir langsam mächtig auf den Senkel immer wieder derartigen Unsinn von Leuten zu lesen die einfach keine Ahnung haben.
Auch hier hatte ich diesen Unsinn ja schon mal richtiggestellt, es hat aber wohl nicht geholfen.
Deshalb hier noch mal etwas anschaulicher erklärt.
Das Besondere an den polychromatischen Spots wie sie Askar darstellt ist das hier sämtliche Wellenlängen in einem einzigen Spot dargestellt sind und sich folglich gegenseitig überlagern.
Solange nur wenige Strahlen pro Wellenlänge dargestellt werden kann man in so einer Darstellung trotzdem noch zwischen den verschiedenen Wellenlängen differenzieren und man erkennt das der Spot zb. für grün wesentlich besser als der für Violett ist.
Werden aber zu viele Strahlen gerechnet dann wird aus dem schlechtesten Spot einfach ein fetter Farbklecks der alles andere überdeckt und genau das ist hier bei diesem Askar der Fall.
Wer sich hier nicht auskennt der sieht den fetten Spot bei violett und meint das Design wäre sehr schlecht und auch bei grün nicht beugungsbegrenzt.
Das ist aber definitiv ein Irrglaube.
Ich will die verschiedenen Darstellung der Spots für ein und dieselbe Optik mal anhand eines erstklassigen 102F8 FPL53 Triplets (TSA 102) zeigen.
Hier die Spots mit zu vielen Strahlen gerechnet so das nur noch fette Farbkleckse zu sehen sind die im Fokus kaum noch eine Differenzierung der einzelnen Farben zulassen.
Den Anhang 404566 betrachten
Hier die Spots mit einer angemessenen Anzahl an Strahlen gerechnet die noch eine gewisse Differenzierung ermöglicht.
Den Anhang 404567 betrachten
Hier die Spots nur monochromatisch für 587nm
Den Anhang 404568 betrachten
Hier der Strehl monochromatisch für 587nm
Strehl 0,996 falls einer schlechte Augen hat!!!!
Den Anhang 404569 betrachten
Es ist immer ein und dieselbe Optik, nur die Darstellung ist unterschiedlich aber es sind immer die gleichen Wellenlängen und der gleiche Abbildungsmaßstab ( Box 0,2mm) wie beim ASKAR 185 dargestellt.
Hier noch mal zum Vergleich dessen Spots.
Ja im Vergleich mit einem erstklassigen 102F8 FPL53 Triplet kann der Askar als 185 F7 FK61 Triplet natürlich nicht ganz mithalten, das sollte klar sein.
In Anbetracht der Tatsache das er mit 185mm fast die doppelte Öffnung hat und mit einfachem FK61 auskommen muss kann man das Design des ASKAR im Rahmen der Eckdaten und des verwendeten ED Glases als hervorragend betrachten.
Das muss man bei 185F7 mit FK61 erst mal hinkriegen.
Und selbstverständlich ist das Design auch Beugungsbegrenzt genau wie das des oben gezeigten 102F8 super APOs .
Grüße Gerd