ASKAR/Sharpstar bringt einen 185 f/7 ED APO auf den Markt

Interessante Einblicke. Danke dafür. Ich hab Askar wie gesagt für einen sehr guten Produzenten gehalten. Wahrscheinlich hat bei mir auch die Werbung gezogen. Außerdem sehen deren Teleskope gut aus. Mit meinem kleinen FMA180 Pro bin ich auch sehr zufrieden, da hab ich wohl Glück gehabt….

LG Olaf
 
Moin,

Interessante Einblicke. Danke dafür. Ich hab Askar wie gesagt für einen sehr guten Produzenten gehalten. Wahrscheinlich hat bei mir auch die Werbung gezogen. Außerdem sehen deren Teleskope gut aus. Mit meinem kleinen FMA180 Pro bin ich auch sehr zufrieden, da hab ich wohl Glück gehabt….
Ich gehe mal davon aus, dass sich das nicht auf alle Teleskope des Herstellers bezieht.
Ich bin mit meinem FRA300 Pro bisher auch sehr zufrieden und kenne auch viele andere mit Askar Teleskope die sehr zufrieden sind.

Grüße
Brian
 
Hallo,
ich weiß nicht, ob die Frage angebracht ist: warum hat niemand die Firma Wachter übernommen ? Die optischen Geräte konnten sich doch sehen lassen. Habe, da ich "Binokular-Beobachter", bin, den Testbericht vom damaligen 14x100 aufgehoben. Der Wunsch, ihn zu haben, blieb lange. Die Erkenntnis, daß man mit einer bestimmten Größe, sagen wir 100 mm, mit 25facher Vergr. mehr sieht als mit 14x , darüber klärte mich Dr. Ahnert/Sternwarte Sonneberg, vor vielen Jahren auf! Ein Mann, der für Amateure sehr viel übrig hatte !!!!!
Habe das mit einem 11x80 ggü. meinem 30x80 am Ringnebel selbst nachvollziehen können. ....Und ein Bino 40 x 60 war noch leistungsfähiger als der 30 x80 (alles nur mit Stativbenutzung). Die "gute alte Zeit", wo ich von Optikern und Sternfreunden Geräte zum Testen bekam, ist leider vorbei. Kontakte gingen bis nach Doktor-Optik, Eisfeld, wo das Bino 20 - 50x80 mir zur Verfügung gestellt wurde ! Zenitbeobachtung war leider nicht möglich, nur stativbedingt bis 45°. Aber für V. ST. ein Gerät "allererste Sahne".

Gruß
Günther
 
Hallo Günter,
Du bist irgendwie im falschen Threat gelandet. Und Deine Frage kommt 30 Jahre zu spät, aber Wachter hatte schöne Geräte... ;-)
 
Hallo JürgenH,
...deine Frage kommt 30 Jahre zu spät...., ich habe mir vor einiger Zeit die ganze Firmengeschichte der Firma Wachter durchgelesen. Ganz verstand ich es nicht, daß der 14x100 mit dem Zusatzokular auf 24fache Vergr. "umgerüstet" werden konnte, und wenig Zustimmung fand. Heute noch erfreue ich mich an einem Danubia-Bino 25x100, habe es schon etliche Jahre, wenn ich abends die V. St. beobachte. Er brachte hier schon (Wohnort liegt auf 125 m ü. N.N.) glatte 12mag an Einzelsternen (Gegend um T Her). Da waren in dem besagten Feld Sterne bis knapp 7mag mit bloßem Auge zu sehen.

Gruß Günther
 
Hallo Günther, dass ist wirklich super, aber schaue doch mal bitte auf den Threattitel:

ASKAR/Sharpstar bringt einen 185 f/7 ED APO auf den Markt​


Mach doch einfach einen neuen Thraet z.B. im Klassikforum auf, da können wir das diskutieren und ich kann selbst auch noch einiges dazu beitragen, aber hier ist das wirklich total neben dem Thema.
 
Hallo zusammen,

gerade auf Facebook auf der Sharpstar Optics Seite gesehen. Es scheint wohl dieses Jahr noch von Askar ein 203 f/7 Apo zu geben. Die hauen die Teile raus, wie die Oma die Plätzchen backt. Vielleicht storniert der eine oder andere noch seine 185 f/7 Bestellung. :)

Bigger is always better!

Askar 8inch F7 Triplet ED APO coming in this year!

Retail price is 7799 USD.

Limited quantity in 2024.

Pre-order opening soon.
 
So ein 200er mit f/7 will auch montiert sein, insb. für Foto...ob Sharpstar den auch auf eine EQ6 schnallen wird?

:LOL:
 
Gläser aus Kunststoff, Tubus aus lackiertem Pappmaché, Rohrschellen und Prismenschiene aus Styropor. Dann passt das schon, vom Gewicht, und auch vom Preis. :)
 
Auch wenn das nur ein "einfaches" ED Triplett ist und auch trotz der Qualitätsdiskussion, kratzt man sich etwas am Kopf, wie Askar diesen Preis hinbekommt?
Sollte Askar die Qualitätsprobleme in den Griff bekommen, sind die 7,2" und 8"er ein harter Brocken für die Konkurrenz. Ich bin gespannt, ob die anderen Hersteller, wie z.b. Skywatcher oder Kumning darauf reagieren. Vielleicht sehen wir von denen ja demnächst weitere 7 und 8"er in ähnlichen Preislagen...
 
Sollte Askar die Qualitätsprobleme in den Griff bekommen, sind die 7,2" und 8"er ein harter Brocken für die Konkurrenz.
Also ich sehe da nicht wirklich "Konkurrenz". Selbst wenn das Akar Design perfekt funktionieren würde (was ja wohl beim 185er nicht so ganz der Fall ist), ist ein Esprit oder ein TS CF APO ganz klar mindestens eine Klasse höher angesiedelt. Wenn ich zwischen einem dem Askar und einem 155er Kumning mit Testprotokoll wählen soll, nehme ich persönlich lieberen kleineren von TS. Die Askar "APO" Reihe ist halt deren Einstiegserie. Dafür würde ich wohl nie 9k auf den Tisch legen.
 
Also ich sehe da nicht wirklich "Konkurrenz". Selbst wenn das Akar Design perfekt funktionieren würde (was ja wohl beim 185er nicht so ganz der Fall ist), ist ein Esprit oder ein TS CF APO ganz klar mindestens eine Klasse höher angesiedelt. Wenn ich zwischen einem dem Askar und einem 155er Kumning mit Testprotokoll wählen soll, nehme ich persönlich lieberen kleineren von TS. Die Askar "APO" Reihe ist halt deren Einstiegserie. Dafür würde ich wohl nie 9k auf den Tisch legen.
Das sehe auch so, die "Vollapos" sind davon vieleicht wenig betroffen, und die Markenhersteller Takahashi, TEC, LZOS Astrophysics etc. spielen in einer anderen Liga.
Aber der Trend geht ja klar zur Astrofotgrafie Und deren Ansprüche sind oft nicht so hoch, erst recht nicht mit ihren schmalbandigen Filtern, Bildverarbeitung etc.
Ich würde mir im Moment auch keinen Askar dieser Klasse kaufen, aber Konkurrenz belebt das Geschäft... ;)
 
Moinsen, jetzt mal gefragt: hat da schon mal wer von Euch durchgeguckt? So ganz platt beobachtet, mix ge-mega-poly-strehlt oder auch das letzte Sternchen in der Ecke des Photos auf Verzerrungen analysiert ... sondern .... soooo gaaaanz einfach dem ursprünglichstem aller Zwecke gefröhnt: Einstellen, Okular rein und gucken? D A S wäre doch mal interessant zu wissen, wie der 185er Askar da im Vergleich zu der einschlägigen Konkurrenz abschneidet ...


Greetzles Hannes
 
Ich kann nur beitragen das ich bisher vom 120er sehr zufrieden bin. Nutze ihn vorerst nur visuell und aufgrund des Wetters bisher nur an der Sonne. Ich habe aber bisher noch nie durch einen Tak und co geschaut und bin daher kein Maß…

Viele Grüße
Stefanie
 
Hallo Leute, wir haben mittlerweile mit den EDT von Sharpstar sehr viel Erfahrung, da wir vor dem Einlagern jeden der Triplets auf unserer optischen Bank testen. Wir haben mit Sharpstar auch ein vernünftiges Agreement vereinbart, daß wir Objektive, die nicht gut sind, zurücksenden können. Ein 185mm ist z.B. wieder in den Händen von Sharpstar. Momentan wäre ich, offen gesagt, etwas vorsichtig mit dem Großen, wir haben eines gesehen. Die 103mm und 120mm sind "fast" durch die Bank gut und ihren Preis wirklich wert. Beim 140mm ist eine Ausschussquote von ca. 10% dabei, ist also noch händelbar. Beim 185mm ist es schon 30%. Es ist immer entweder eine starke Zone oder sphärische Aberation. Sicher werde ich Michael von Sharpstar anschreiben, wegen dem großen aber natürlich auch mit vollem Rückgaberecht. Ich bin selber sehr gespannt. Viele Grüße, Wolfi
 
Hallo Leute, nachtrag, laut Sharpstar wird der EDT gegen Ende dieses Jahres erwartet, ist also eine Vorankündigung. Ich denke, Sharpstar wird erst die Herausforderung meistern wollen, den 185mm auf eine vernünftige Serienqualität ohne Streuung zu bringen, wie er es schon mit den kleineren ED Triplet geschafft hat. Wolfi
 
Wenn ich mich nicht täusche, müsste beim 8" die Farbkorrektur etwas schlechter sein als beim 7" wenn das Design gleich bleibt?
LG
 
Beim 140mm ist eine Ausschussquote von ca. 10% dabei, ist also noch händelbar. Beim 185mm ist es schon 30%.
Was mich da etwas erstaunt: Diese Qualitätskontrolle überlasst Askar den Händlern? Dass es mal irgendwo ein Problem gibt, wo ein einzelnes Exemplar bei der Qualitätskontrolle durchrutscht, ist ja ok. Aber 10-30% klingt für mich danach, als würden sie hoffen, dass die doch jemand die Ausreisser kauft. Das finde ich bei den aufgerufenen Preisen für den 180er nicht mehr akzeptabel.
 
ja unerklärlich und nicht gerade förderlich für den Ruf der Firma. Wenn man allerdings jemanden kennt wie den Wolfi bzw. bei jemanden bestellen kann der die Ware aussortiert eine willkommene Chance sehr günstig an ein solches Teleskop zu kommen !?
 
Also "sehr günstig" sind 6k€ halt immer noch nicht.
Moin Daniel, also da müssen wir - wie sagt man so schön - die "Kirche doch mal im Dorf lassen" - wenn Du keine Gurke erwischst, sondern einen mit einer anständigen Optik, ist 6k€ neu für einen 7.2"-Apo schon ziemlich günstig. Das hätte man mir mal von 20 Jahren sagen sollen "man bekommt für 5999€ einen 185er Apo - da wäre mitleidiges Grinsen wohl die einzige Reaktion gewesen... ;-)

Greetzles Hannes
 
Es ist ja eigentlich wie immer... will ich garantierte TopQualität haben, kaufe ich einen TAK, LZOS, TEC etc. und muss dann eben 25000€ für einen 7,2"er bezahlen.
Bin ich ein Sternfreund mit begrenzten monetären Mitteln muss ich eben abwägen. ;)
Ich habe schon viele Markengeräte gehabt und viele Chinesen seit 30 Jahren. Eines kann ich sagen, die Chinesen holen jedes Jahr in der Qualität auf und das Angebot ist riesig.
Trotz einer gewissen größeren Serienstreuung bin ich sehr froh, dass es diese Entwicklung gibt. Mein erstes "Großteleskop" war 1984 ein Wachter 150 f6 Newton für 3400DM (inflationsbereinigt heute 8000€) . So toll war der nun nicht...
Ich hatte letztes Jahr z.B. 1650€ für ein Teleskopkauf. Hätten wir noch den Astromarkt ohne Chinesen hätte ich für das Geld einen gut ausgestatteten TAK FC60 bekommen, oder einen verkitteten Achromat LW70/1000 (Lichtenknecker). Der TAK ist natürlich ein super feines APO Teleskop.
Aber ich habe mir für das Geld den TS 125 SD gekauft und der hat mich aber in seiner Abbildungsqualität und seiner ganzen Verarbeitung echt überrascht. Ein Teleskop von dem man damals nur träumen konnte.
Ich kaufe aber Chinateleskope grundsätzlich nur von einem Händler, der jedes Teleskop einzeln testet und optimiert.
Der Askar 185 ist ganz sicher kein Spitzenapo, da müssen sich die Markenhersteller eher z.B. vor der TS CF- Reihe fürchten, aber man sieht daran wie die Chinesen den Markt aufrollen. Und für mich als Käufer mit begrenzten Mitteln ist das keine schlechte Entwicklung.
 
Das Problem des 185er „Apo“ ist nicht nur die Qualitätskontrolle sondern vor Allem das Design, welches nicht beugungsbegrenzt ist. Das ist bei fotographisch ausgelegten Widefield-Teleskopen sicher akzeptabel, aber doch nicht bei knapp 1300mm Brennweite - die (und die Öffnung) will man doch gerade für maximale Details.
 
Das Problem des 185er „Apo“ ist nicht nur die Qualitätskontrolle sondern vor Allem das Design, welches nicht beugungsbegrenzt ist.

Mangelnde Qualität einiger Exemplare ist hier zweifellos ein Problem aber nicht das Design.
Wer das Design als Problem bzw. nicht beugungsbegrenzt betrachtet der hat selber ein gewaltiges Verständnisproblem.
Es liegt also nicht am Design sondern am Unvermögen einiger die gezeigten Spots richtig zu interpretieren.

Man liest auch auf CN recht oft den Unsinn das diverse APOs von Askar schon vom Design her nicht beugungsbegrenzt wären. Das ist aber definitiv Unfug und diesen Unfug sollte man nicht einfach ohne selber nachzudenken nachplappern.

Auch wenn einige auf CN und leider auch hier sich besonders schlau vorkommen und sehr von sich überzeugt einen derartigen Unsinn verbreiten.
Sorry das ich hier mal so deutlich werde aber es geht mir langsam mächtig auf den Senkel immer wieder derartigen Unsinn von Leuten zu lesen die einfach keine Ahnung haben.
Auch hier hatte ich diesen Unsinn ja schon mal richtiggestellt, es hat aber wohl nicht geholfen.

Deshalb hier noch mal etwas anschaulicher erklärt.

Das Besondere an den polychromatischen Spots wie sie Askar darstellt ist das hier sämtliche Wellenlängen in einem einzigen Spot dargestellt sind und sich folglich gegenseitig überlagern.
Solange nur wenige Strahlen pro Wellenlänge dargestellt werden kann man in so einer Darstellung trotzdem noch zwischen den verschiedenen Wellenlängen differenzieren und man erkennt das der Spot zb. für grün wesentlich besser als der für Violett ist.
Werden aber zu viele Strahlen gerechnet dann wird aus dem schlechtesten Spot einfach ein fetter Farbklecks der alles andere überdeckt und genau das ist hier bei diesem Askar der Fall.

Wer sich hier nicht auskennt der sieht den fetten Spot bei violett und meint das Design wäre sehr schlecht und auch bei grün nicht beugungsbegrenzt.
Das ist aber definitiv ein Irrglaube.
Ich will die verschiedenen Darstellung der Spots für ein und dieselbe Optik mal anhand eines erstklassigen 102F8 FPL53 Triplets (TSA 102) zeigen.

Hier die Spots mit zu vielen Strahlen gerechnet so das nur noch fette Farbkleckse zu sehen sind die im Fokus kaum noch eine Differenzierung der einzelnen Farben zulassen.

102F8_a.jpg


Hier die Spots mit einer angemessenen Anzahl an Strahlen gerechnet die noch eine gewisse Differenzierung ermöglicht.

102F8_b.jpg


Hier die Spots nur monochromatisch für 587nm

102F8_c.jpg


Hier der Strehl monochromatisch für 587nm
Strehl 0,996 falls einer schlechte Augen hat!!!!

102F8_d.jpg


Es ist immer ein und dieselbe Optik, nur die Darstellung ist unterschiedlich aber es sind immer die gleichen Wellenlängen und der gleiche Abbildungsmaßstab ( Box 0,2mm) wie beim ASKAR 185 dargestellt.
Hier noch mal zum Vergleich dessen Spots.


Ja im Vergleich mit einem erstklassigen 102F8 FPL53 Triplet kann der Askar als 185 F7 FK61 Triplet natürlich nicht ganz mithalten, das sollte klar sein.
In Anbetracht der Tatsache das er mit 185mm fast die doppelte Öffnung hat und mit einfachem FK61 auskommen muss kann man das Design des ASKAR im Rahmen der Eckdaten und des verwendeten ED Glases als hervorragend betrachten.
Das muss man bei 185F7 mit FK61 erst mal hinkriegen.
Und selbstverständlich ist das Design auch Beugungsbegrenzt genau wie das des oben gezeigten 102F8 super APOs .

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen allerseits ... erstmal auf jeden Fall ein interessanter Thread.
Und - mal wieder "Praxis" nun ist ja nexte Woche wieder "Heiliger Acker-Zeit", sprich das ITV in Gedern. Hat denn jemand mal so einen 185er Askar dabei? Ich würd da ja schon mal gerne durchgucken ...

Greetzles Hannes
 
Mangelnde Qualität einiger Exemplare ist hier zweifellos ein Problem aber nicht das Design.
Wer das Design als Problem bzw. nicht beugungsbegrenzt betrachtet der hat selber ein gewaltiges Verständnisproblem.
Es liegt also nicht am Design sondern am Unvermögen einiger die gezeigten Spots richtig zu interpretieren.

Man liest auch auf CN recht oft den Unsinn das diverse APOs von Askar schon vom Design her nicht beugungsbegrenzt wären. Das ist aber definitiv Unfug und diesen Unfug sollte man nicht einfach ohne selber nachzudenken nachplappern.

Auch wenn einige auf CN und leider auch hier sich besonders schlau vorkommen und sehr von sich überzeugt einen derartigen Unsinn verbreiten.
Sorry das ich hier mal so deutlich werde aber es geht mir langsam mächtig auf den Senkel immer wieder derartigen Unsinn von Leuten zu lesen die einfach keine Ahnung haben.
Auch hier hatte ich diesen Unsinn ja schon mal richtiggestellt, es hat aber wohl nicht geholfen.

Deshalb hier noch mal etwas anschaulicher erklärt.

Das Besondere an den polychromatischen Spots wie sie Askar darstellt ist das hier sämtliche Wellenlängen in einem einzigen Spot dargestellt sind und sich folglich gegenseitig überlagern.
Solange nur wenige Strahlen pro Wellenlänge dargestellt werden kann man in so einer Darstellung trotzdem noch zwischen den verschiedenen Wellenlängen differenzieren und man erkennt das der Spot zb. für grün wesentlich besser als der für Violett ist.
Werden aber zu viele Strahlen gerechnet dann wird aus dem schlechtesten Spot einfach ein fetter Farbklecks der alles andere überdeckt und genau das ist hier bei diesem Askar der Fall.

Wer sich hier nicht auskennt der sieht den fetten Spot bei violett und meint das Design wäre sehr schlecht und auch bei grün nicht beugungsbegrenzt.
Das ist aber definitiv ein Irrglaube.
Ich will die verschiedenen Darstellung der Spots für ein und dieselbe Optik mal anhand eines erstklassigen 102F8 FPL53 Triplets (TSA 102) zeigen.

Hier die Spots mit zu vielen Strahlen gerechnet so das nur noch fette Farbkleckse zu sehen sind die im Fokus kaum noch eine Differenzierung der einzelnen Farben zulassen.

Den Anhang 404566 betrachten

Hier die Spots mit einer angemessenen Anzahl an Strahlen gerechnet die noch eine gewisse Differenzierung ermöglicht.

Den Anhang 404567 betrachten

Hier die Spots nur monochromatisch für 587nm

Den Anhang 404568 betrachten

Hier der Strehl monochromatisch für 587nm
Strehl 0,996 falls einer schlechte Augen hat!!!!

Den Anhang 404569 betrachten

Es ist immer ein und dieselbe Optik, nur die Darstellung ist unterschiedlich aber es sind immer die gleichen Wellenlängen und der gleiche Abbildungsmaßstab ( Box 0,2mm) wie beim ASKAR 185 dargestellt.
Hier noch mal zum Vergleich dessen Spots.


Ja im Vergleich mit einem erstklassigen 102F8 FPL53 Triplet kann der Askar als 185 F7 FK61 Triplet natürlich nicht ganz mithalten, das sollte klar sein.
In Anbetracht der Tatsache das er mit 185mm fast die doppelte Öffnung hat und mit einfachem FK61 auskommen muss kann man das Design des ASKAR im Rahmen der Eckdaten und des verwendeten ED Glases als hervorragend betrachten.
Das muss man bei 185F7 mit FK61 erst mal hinkriegen.
Und selbstverständlich ist das Design auch Beugungsbegrenzt genau wie das des oben gezeigten 102F8 super APOs .

Grüße Gerd

Sorry, aber das stimmt so einfach nicht.

An alle Mitlesenden (das geht nämlich in dem Wust einfach unter): Alle im zitierten Post aufgeführten Graphen sind *nicht* für den Askar gerechnet!

Das hat jemand hier getan (allerdings für 200mm):
Commercial telescopes (runterscrollen auf #40).
Ich zitiere:
"The red and blue are just below "diffraction limited" (0.80 Strehl), the latter being the maximum allowed for a "true apo".

Man beachte, dass dies die optimale Performance ist - jedes reale Teleskop ist also schlechter. Und laut den Tests ja auch noch deutlich schlechter.

Dass der Askar "mit FK61 auskommen muss" ist ja kein Naturgesetz, sondern ein von Askar gewählter Designparamter. Ich bleibe also bei meiner Meinung, dass das ein sinnloses Teleskopdesign ist.
 
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