C14 vs Mewlon 300

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Hallo Gerhard,

was hast Du denn für eine Konstruktion? Je nach Instrument müsstest Du doch auch in der Kuppel gleich loslegen können.

Hast Du das Dach gedämmt? Bzw gibt es eine Empfehlung zum Dach und Isolierung?

Vg
Eike
 
Hallo Eike,

bei mir steht als "Kuppel" eine Drehpiramide nach Nögel. Die ist 30 Jahre als und hat über den tragenden Hölzern eine Haut aus Sperrholz, das mit GFK beschichtet ist. Am Anfang war das ganze zu dicht und es gab bei passender Wetterlage Kondenswasser. Das bekamen wir durch Entfernen der Dichtungen bei den Laufrollen und der Beobachtungsklappe in den Griff. Das ganze funktioniert noch immer. Seit Jahren habe ich mir fest vorgenommen es mal wieder frisch zu streichen. Das sollte ich in diesem Jahr mal wirklich tun.

CS Gerhard
 

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Hallo Eike,
mit einer Kuppel, oder Sternwarte hat man zwar den Vorteil der Festaufstellung, bekommt jedoch evtl. Probleme mit Dome Seeing.
Wenn man Pech hat wird das zum limitierenden Faktor und die hohe optische Qualität ist für die Katz.
Recht positive Rückmeldungen gibt es von Rolldach Sternwarten mit einem Dach aus isolierten Sandwichplatten.
Auch die Profis beschäftigen sich immer wieder mit dem Dome Seeing.
LG

 
Hallo guten Morgen.

Der Link, den Sie gepostet haben, ist interessant, danke.

Aber wenn meine Erfahrung mit der Kuppelsternwarte etwas wert ist, möchte ich sagen, dass ich seit 15 Jahren eine Kuppelsternwarte habe und nur Gutes sagen kann.

Es stimmt, wenn ich hätte wählen können, hätte ich vielleicht ein Observatorium mit Schiebedach gewählt, es wäre billiger und geräumiger gewesen, aber ich hatte keine Wahl, da die Terrasse meines Hauses klein ist, und was Am besten geeignet für diesen Raum war das Kuppelobservatorium. Und ich habe mich für ein Observatorium mit 2,3 Metern Durchmesser entschieden.

Ich hatte gehört, dass die Kuppeln Anpassungsprobleme und thermische Strömungen hatten, die es schwierig machten, die Beobachtungsbedingungen und die Leistung einer Qualitätsoptik zu nutzen, an die ich gewöhnt bin. Es ist möglich, dass die Theorie sagt, dass es so ist, aber die Erfahrung mit meiner kleinen Sternwarte ist genau das Gegenteil, und ich kann in all den Jahren nur von positiven Dingen sprechen.

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In diesen 15 Jahren hatte ich in der kleinen Sternwarte: ZEISS Meniscas 180/1800, Ópticon Mistral 250/3750, Takahsshi Mewlon 300, Celestron C14 und Meade ACF 16", letzteres ist ein großes Teleskop für eine so kleine Sternwarte , aber im Azimutmodus ist viel Platz vorhanden, daher ist es bequemer zu bedienen als jedes kleine Teleskop mit parallaktischer Montierung und erzielt mit all diesen Teleskopen sowohl visuell als auch fotografisch sehr zufriedenstellende Ergebnisse.

Natürlich muss man das Observatorium akklimatisieren, indem man Tür und Fenster öffnet, bevor man mit den Beobachtungen beginnt, und es gibt wenig Platz im Inneren, sodass es sich sehr schnell anpasst. Dann ist das Verhalten die ganze Nacht über sehr stabil.


Grüße José.
 
Hallo Eike,

bei mir steht als "Kuppel" eine Drehpiramide nach Nögel. Die ist 30 Jahre als und hat über den tragenden Hölzern eine Haut aus Sperrholz, das mit GFK beschichtet ist. Am Anfang war das ganze zu dicht und es gab bei passender Wetterlage Kondenswasser. Das bekamen wir durch Entfernen der Dichtungen bei den Laufrollen und der Beobachtungsklappe in den Griff. Das ganze funktioniert noch immer. Seit Jahren habe ich mir fest vorgenommen es mal wieder frisch zu streichen. Das sollte ich in diesem Jahr mal wirklich tun.

CS Gerhard

Hallo Gerhard,

Schöne handgefertigte Sternwarte und wunderbares Teleskop, danke für die Fotografie. Ich hatte zwei ZEISS Meniscas 180/1800, jetzt habe ich es nicht mehr, aber ich erinnere mich immer daran. Ich werde es jemals wieder haben.


Grüße José.
 
Hallo Zusammen,

aus aktuellem Anlaß mache ich den Thread wieder auf. :giggle:

Heute ist folgendes angeliefert worden, ich warte nun noch auf das 2. Paket mit den Schlüsseln zum öffnen.

Halte Euch auf dem Laufenden ;)

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Cs
Eike
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Eike,
mach es doch nicht so spannend, lass mich raten in der Kiste ist ein Mewlon 300?!
Auf CN stand schon eine Zeitlang eins zum Verkauf;)
LG
 
Glückwunsch Eike,
gerade rechtzeitig eingekauft für die kommende Planeten Saison.
Wünsche dir detailierte Beobachtungen und halte uns auf dem Laufenden...
CS Mike
 
Ich glaube bei der Planetenfotografie ist ein unbebauter freier Platz der entscheidende Faktor! Hier kommt es auf Schnelligkeit und gutes seeing an! Schutzhütten dienen eher Teleskopen der DS Fotografie und visuellen Beobachtung und eher schweren Instrumenten. Ich würde gerne mal mein Setup für Planeten an den Großen Refraktor in Potsdam hängen. Aber da bin ich guter Hoffnung, der Tag wird kommen! Wenn man ZWO ASI 290mm bei google eingibt und auf Foto geht, findet man mein Bild des Jupiters auf der ersten Seite! Cool wa? Besser als APOD! Jedenfalls möchte ich gerne mal mit meinem Setup am großen Refraktor in Potsdam einen Versuch machen. Das würde viele Fragen auf einen Schlag beantworten!!

VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank,
da du den großen Refraktor von Potsdam erwähnst.
Das Rennen zwischen "Spiegel und Linse" wurde 1908 vom 60" Spiegelteleskop am Mt. Wilson gewonnen, welches den großen Refraktoren den endgültigen Todesstoß versetzte.
Dieses Spiegelteleskop war das erste welches sowohl fotografisch als auch visuell allen damaligen Refraktoren überlegen war.
Dies wurde hauptsächlich durch das Genie von George Willis Ritchey et.al. möglich, welcher für seine Zeit ein begnadeter Optiker war und schon früh die grundlegende Bedeutung und Funktionsweisen von Spiegelteleskopen erkannte.
Er wusste z.B. wie schädlich sich Temperatur Änderungen auf einen Spiegel auswirkten und er erkannte auch das Problem des Dome Seeings uvm.
Nachzulesen in "R. N. Wilson Reflecting Telescope Optics I"
LG
 
Gratuliere dir, herzlichen Glückwunsch zu dem aussergewöhnlichen Teleskop, absolute Königsklasse!

Ich hatte leider noch nicht die Möglichkeit, neben dem C14 durch ein Mewlon 300 schauen zu dürfen, bin aber immer wieder beeindruckt, was meine kleinen 180C und 210 schon leisten.
Ein Mewlon 300 wäre auch mein absolutes Wunschteleskop, dafür müssten aber neben dem C14, noch einige andere Teleskope " geopfert " werden, um mir diesen Traum auch erfüllen zu können.
Vielleicht kommt aber irgendwann, auch zuerst einmal " nur " ;) ein Mewlon 250 in Reichweite. Dieses würde mich ebenfalls sehr interessieren, besonders der Vergleich zum vorhandenen OMC200 DeLuxe mit nur 22% Obstruktion.

CS und viel Spass, mit dem tollen Teleskop...und wow, was für ein Teil :)

Wolfgang
 
Ein überaus edles Teil, auch der Schriftzug gefällt. Erinnert an das Fenderlogo auf meiner Stratocaster. Da hätt ich gerne mit ausgepackt.
Eike, ich wünsche Dir viele traumhafte Beobachtungen damit.
CS Mike
 
Für das C14 gibt's da ein hilfreiches Tutorial, um es alleine aufzubauen:

Viel Erfolg,
Alex
 
@ Eike: Die Montierung sieht sowas von bereit aus, sich mit dem Mewlon zu vereinigen.
Schade, dass wir nicht Nachbarn sind, da hätte ich dir beim Aufbau gerne geholfen. Das verlinkte Video über das C14 ist übrigens absolut Kult.
CS Mike
 
@Mike
:) Das ist lieb, aber es hilft nix, ich benötige den stationären Aufbau. Also schnellst möglichst mit der Rolldachhütte starten…

Es gibt so ein paar Kindheitsträume, dies ist einer davon.. In der Config dann das Seyferts Sextett anfahren, lokalisieren und belichten…

Das wäre was..

Cs
Eike
 
Schon mal an CFF Cassegrain gedacht? Nutze selber ein 250er f20. Einfach nur genial aber wie Du schon schreibst, An die Details eins C14 kommt es dann auch nicht dran obwohl die Abbildung echt toll ist. Bedinungen muessen passen aber ein offenes System ist nunmal recht schnell startklar. Ein cff300 oder cff350 waere schon ein Traum. Alternativ wenn man auf C14 setzten will und die Mwchanik das Dilema ist koennte man ja ein Vollumbau von Toscani Optics in Erwägung ziehen. Denke da hat man dann ein hochproffesioneles SC in der Hand. Sehen auch phantastisch aus. Das würde mich auch reizen. :D
 
Schon mal an CFF Cassegrain gedacht? Nutze selber ein 250er f20. Einfach nur genial aber wie Du schon schreibst, An die Details eins C14 kommt es dann auch nicht dran obwohl die Abbildung echt toll ist. Bedinungen muessen passen aber ein offenes System ist nunmal recht schnell startklar. Ein cff300 oder cff350 waere schon ein Traum. Alternativ wenn man auf C14 setzten will und die Mwchanik das Dilema ist koennte man ja ein Vollumbau von Toscani Optics in Erwägung ziehen. Denke da hat man dann ein hochproffesioneles SC in der Hand. Sehen auch phantastisch aus. Das würde mich auch reizen. :D
Moin, der Mewlon 300 ist ja erst seit kurzem da und soll auch dauerhaft verwendet werden. Ich habe jedoch das Handling unterschätzt…

Hat jemand schonmal eine Rolldachhütte im Garten gebaut, die sich in den Garten einpasst?

Ich habe irgendwie so gar keine Vorstellung, wie ich starten und planen soll. (Bin ITler :ROFLMAO: )

CS
Eike
 
Nun liebe Elke,
ich hab schon ein paar verschiedene Schutzbauten durchprobiert:
z.B.
Rollhütte im ganzen abfahrbar
Standardgartenhütte mit Gokarträdern die in Betonschienen laufen.
Vorteile: billig, fällt nicht auf da unscheinbar, kein lokales Seeing
Nachteile: Schneeräumung notwendig, nicht besonders sturmsicher.


CS MikeScreenshot_20240709_103949_Samsung Internet.jpg
oder
Holzkuppel im ganzen drehbar
Vorteile: Formschön, passt in die Landschaft
" Der Bienenkorb" sagten die Leute dazu.
Nachteil: Unpraktisch
Screenshot_20240709_104245_Samsung Internet.jpg


oder komplett aufklappbare Kuppel
Vorteil: Cool, modern, gutes Seeing
Nachteil: teuer
Hier ein Freund von mir am kleineren Teleskop der Narit Sternwarte.
IMG-20230807-WA0018.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Für das C14 gibt's da ein hilfreiches Tutorial, um es alleine aufzubauen:

Viel Erfolg,
Alex

C14 war nie ein Thema für mich, ging problemlos alleine, das hab ich oft auch auf Treffen mit dabei gehabt.
Nur der Mewlon 300, ist schon ne andere Liga, da bekommt man schon bei der Vorstellung, dass etwas schief gehen könnte, schwitzige Hände.. ;)

Ich hab nur eine relativ kleine (ca.240x240m ) umgebaute Gartenhütte für das C14 mit Rolldach.
VG, Wolfgang

Hütte Front links.jpgHütte Front.jpgHütte gartenseite.jpgTüren+Dach+Fenster offen.jpgVoM Garten.jpgIMG_3123.jpgIMG_3190.jpgDSCN0752 - Kopie.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Eike,
die Frage wäre, willst du dir das wirklich antun?
So eine Sternwarte kann ganz schnell ausufern, Stichwort Baufenster und Baugenehmigung.
Und wenn man das nicht richtig angeht schafft man sich Seeingprobleme welche man mit einer einfachen Einhausung oder einer einfachen festen Montierung erst gar nicht hätte.
Von den Kosten mal ganz abgesehen.
LG
 
Moin,

ja so in der Art, wie Wolfgang das hat würde sich meine Frau auch freuen :) .

Ich hatte auch über eine Kuppel, so wie im Mikes letztem Beispiel nachgedacht, aber das ist halt schon echt teuer und fügt sich nicht unbedingt schön in den Garten ein.

Naja, ob ich mir das antun will, ja denn ich will nicht immer auf und abbauen, sondern direkt loslegen und auch alles soweit es geht Remote steuern.

Hier noch ein Artikel über eine Sternwarte im Garten von einem Sternenfreund, gefällt mir auch sehr gut.

https://terra-tourer.de/die-eigene-sternwarte-es-ist-vollbracht

Cs
Eike
 
Hallo Mike,


das höre ich tatsächlich zum ersten Mal. :rolleyes:

Seeing ist ein effekt, der primär von außen wirkt, sprich Luftunruhe. Tubusseeing ist noch einmal eine andere Sache. Bekannt ist, dass z.B. durch den Einsatz eines IR-Passfilter im langwelligen Spektralbereich das seeing wesentlich geringer auftritt und sich positv auf die Bildschärfe auswirkt! Strukturen auf den Planeten werden dadurch wesentlich schärfer wiedergegeben.... aber deine These und Schlussfolgerung, dass ein hochgenauer Spiegel seeing resistenter ist, halte ich für falsch. Ich lass mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen ;)

CS
Peter
Hallo

Wenn man annimmt das sich die Fehler addieren, ist ein guter Spiegel besser,
Man merkt es auch schon am Fokus, es gibt ja einen Bereich der Beugungsbegrenzt ist, wenn du aber Asti hast gibt es nur noch einen Punkt wo die Sterne symmetrisch sind.

Gruß Frank
 
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